25. August 2021

Weiterer Rohrbruch

Nach gerade mal drei Wochen ereignete sich ein weiterer Wasserrohrbruch in der Sellnröder Straße. Und das auch nur wenige Meter von der vorhergehenden Stelle entfernt. Am MIttwochmorgen legte die ausführende Firma die Schadstelle frei. Ein Riss im alten Gußrohr war das Problem. Noch am selben Tag ist ein Stück des Rohres erneuert worden.

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02. August 2021

Wasserrohrbruch Sellnröder Straße

Und wieder ein Wasserrohrbruch! Eigentlich kommt es oft vor, dass die uralten Gussrohre einen Schaden haben und geflickt werden müssen. Diesmal war das Malheur in der Sellnröder Straße offensichtlich. Aufmerksame Anlieger meldeten die Sache. Aber heutzutage kann die Firma Fritz aus Ettingshausen einen Wasserverlust im Rohrleitungssystem durch eine Messeinrichtung erkennen. Bis zu 24 Kubikmeter in der Stunde sind hier fortgelaufen. Aber das Wasser ist gleich in die Kanalisation geflossen, weil ein offener Abwasseranschluß in unmittelbarer Nähe liegt. Schnell war von der ausführenden Firma ein Loch in der Straße gebaggert worden. Längs dem Rohrverlauf ist die Wasserleitung gebrochen. Die Stelle wurde vorerst nur notdürftig geschlossen. Die Leitung muss weiter freigelegt werden um am Dienstag die schadhafte Stelle auszutauschen.

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25. Juli 2021

Freiwillige Helfer aus dem Vogelsberg

In der Nacht zum Donnerstag (15. Juli 2021) begann sich die Ahr in einem nie gekannten Ausmaß auszubreiten. Eine Flutwelle rauschte durch das Tal des Flusses. Menschen mussten auf die Dächer klettern, um sich in Sicherheit zu bringen. Über Nacht wurde alles zerstört, Häuser, Straßen, Brücken. Die ganze Infrastruktur funktionierte nicht mehr.

Die Anteilnahme mit den Flutopfern ist im ganzen Land groß. Freiwillige Helfer machten sich auf den Weg um vor Ort mit anzupacken. Auch aus dem heimischen Raum ist am Freitagabend (23. Juli 2021) eine Gruppe in das Krisengebiet gestartet. Mit Traktoren die auf Hängern Bagger geladen hatten und weiterem technischen Gerät kamen die Helfer in der Nacht im Ahrtal an. Dies waren: Marvin Beinl, Daniel Schröder, Axel Roth, Jörg Wagner, Philipp Petri, Alexander Telkamp, Philipp Stauf, Kevin Weiß, Lukas Siek und Niklas Pfeil.

Organisiert über die sozialen Netzwerke begann ihr Einsatz in Marienthal, einem kleinen Ort im Landkreis Ahrweiler. Ein Teil des Ortes gehört zur Ortsgemeinde Dernau, der größere Teil zur Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler. Was dann hier vor Ort auf die Gruppe zukam, welche unfassbare Zerstörung hier wütete, machte so manchen sprachlos.

Die Gruppe der Helfer aus dem Vogelsberg hatte sich spontan aus verschiedenen Mitarbeitern von Firmen zusammen gesetzt. Entweder machten die sich selber auf den Weg oder spendeten Geld zur Unterstützung. So waren etwa beteiligt EDEKA Horst, Grünberg, Maschinen Mietservice Trapp in Schotten, Fahrzeugservice Jäger, Grünberg, John-Norman Nau Umwelttechnik, Ebsdorfergrund, Herber Hydraulik, Ettingshausen, Bahnhof-Apotheke, Grünberg, Angrabeit Industrie-Hydraulik, Fernwald, Firma Heinemann, Grünberg, Axel Roth Landtechnik, Klein Eichen, Böning Hoch und Tiefbau, Freienseen, Kielbassa Hans-Georg Metzgerei, Lardenbach, Susis Saftladen, Klein-Eichen, Lohn- und Baggerunternehmen Beinl, Laubach und Böhrer Baumaschinen. Mit dabei waren auch Familie Michael Schubert, Klein Eichen und Familie Erhardt Sauer, Lardenbach.

Am Sonntagabend kehrten die Helfer zurück. So mancher war fast drei Tage auf den Beinen. Der Einsatz in dem Katastrophengebiet hielt wach. Im Nachhinein müssen die Eindrücke verarbeitet werden. Aufrührend war der Gedanke im Schlamm, der weggebaggert wurde, vielleicht sogar Tote zu entdecken.  Zu den schrecklichen Bildern gehört aber auch der Dank, derer die bei dem  Hochwasser  alles verloren haben. Trotz dem Chaos funktionierte z. B. die Versorgung der Helfer mit Lebensmittel hervorragend. Weiterhin sind sehr viele Rettungskräfte bei den Aufräum- und Hilsarbeiten im Einsatz. Riesige Müll- und Trümmerberge müssen noch beseitigt werden.

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22.Juli 2021

Dorfrundgang zum Wahlkampf

Am 26. September gibt es den großen Wahltag. Dann wird nicht nur der Bundestag neu gewählt. Auch der oder die Landrätin/Landrat werden gewählt. Und dann steht der Grünberger Bürgermeister auch zur Wahl. Zwei Kandidaten werden auf dem Wahlzettel stehen. Einer von ihnen, Marcel Schlosser (CDU), hatte zu einer Ortsbegehung am Donnerstagabend alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen. Treffpunkt war vor dem Feuerwehrgerätehaus in Lardenbach. Zu den zwei Ortsvorstehern von Lardenbach und Klein-Eichen gesellten sich einige Bürger die ein Interesse am Kandidaten hatten. Zum großen Teil bestand die Gruppe aber aus dem Wahlkampfteam der Partei.

Der Weg der Gruppe führte entlang der "Untergasse" über den Grenzgraben bis zur Klein-Eichener Ortsmitte. Hier erregte natürlich das Baggerloch vor dem "Backhaus" das Interesse. Längst hatte sich dieser "Schildbürgerstreich" rum gesprochen. Keiner konnte nachvollziehen wie solch eine Situation entstehen konnte. Ist dafür die Bauabteilung verantwortlich oder die Telekom? Weiter ging es bis zur Bushaltestelle. Der Wunsch des Ortsbeirates hier für eine Beleuchtung zu sorgen wurde eingesehen. Am Löschteich kam der starke Bewuchs am Teich zur Sprache. Den "Kurpark" mit dem "Vereinsheim" hatte kaum einer des CDU-Teams gekannt. Der Spielplatz gibt indessen keinen Anlass der Beanstandung.

Die Straßenzustände sind allseits ein Thema. So ist das Dilemma am Beispiel des Galgenbergsweges zu erkennen. Die Straßenschäden sind hier schon lange erheblich. Jeder wünscht eine Sanierung, keiner will das aber bezahlen. Die CDU spricht an dieser Stelle von einer evtl neuen Herangehensweise bei den Straßenbeiträgen. Über den Lardenbacher Friedhof und den Spielplatz querte die Gruppe das Neubaugebiet in Lardenbach. Zum Abschluß besuchte man die Gastwirtschaft "Zur Linde". Hier konnten noch weitere Themen kurz angesprochen werden. Allerdings wurde die Runde doch bald beendet. Telefonisch kam die Nachricht, dass Beltershain beim "Dollen Dorf" gezogen wurde. Und da Marcel Schlosser in Beltershain lebt, war eine Anwesenheit bei diesem Ereignis für den Bürgermeisterkandidaten Pflichtsache.

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27. Juni 2021

VHC wandert

Herrlicher Sonnenschein begleitete kürzlich den ersten größeren Wandertag des VHC Grünberg, insgesamt 33 Teilnehmer marschierten los. Für die A-Gruppe hieß es auf zwölf Kilometern »Auf und ab über Heimatwege rund um Lardenbach«. Fern jedes Radweges wanderten die Teilnehmer am »Graben« durch Klein-Eichen, vorbei an dem alten Fachwerkkirchlein, das 1637 aus Unter-Seibertenrod gekauft und mühevoll aufgebaut wurde. Über Feldwege ging es nach Groß-Eichen, wo am Ernst-Eimer-Platz die Flüssigkeitsvorräte aufgefüllt werden konnten.

Der zweite Anstieg führte zum nächsten Aussichtspunkt, und auf dem romantischen Trampelpfad des Groß-Eichener Weges bergab zum ebenfalls wunderschönen Rastplatz im Schatten einer riesigen Zitterpappel. Weiter ging es vorbei am Groß-Eichener Campingplatz nach Sellnrod und über das Drei-Namens-Bächlein (Ilsbach, Sausel, Streitbach) zur letzten Anhöhe am Glaskopf. Von dort ging es zurück nach Lardenbach, wo man im Hof des »Gasthaus zur Linde« mit Kaffee und Kuchen verwöhnt wurde und schon die Wanderer der B-Gruppe warteten.

Für sie hieß die Runde »Auf Försters Spuren« und führte zunächst auch durch Klein-Eichen zur Lardenbacher Kirche. Durchs Dörfchen und auf Feldwegen betrat man dann den »Förster-Keitzer-Weg« und genoss einen beschaulichen Rundgang im schattigen Wald. Vorbei am kleinen Quell »Hosseborn« fand man, versteckt auf einer kleinen Lichtung, das »Marterl«: Eine kleine Gedenkstätte für das Schicksal der Heimatvertriebenen, schon 1947 von der Familie Emil Langer angelegt. Hier luden kleine Bänkchen zu einer kurzen Rast ein, bevor man wieder durch Wiesen vorbei am »Saisongarten« zur wohlverdienten Kaffeepause kam.

(dis/Gießener Allgemeine Zeitung)

 
24. Juni 2021

Baustelle zum Kabelanschluß

Am Donnerstagmorgen ist mitten im Dorf eine Baustelle eingerichtet worden. Vor dem "Backhaus" wurde ein Loch ausgehoben. Und schon war der Bautrupp wieder verschwunden. Hintergrund der Aktion ist die Versorgung von öffentlichem Raum mit freiem WLAN in allen Grünberger Stadtteilen. Vorrangig werden Dorfgemeinschaftshäuser damit ausgerüstet. In Lardenbach ist der Empfang am DGH schon funktionstüchtig abgeschlossen. Da ging die Montage leicht umzusetzen. Ein Telefonanschluß wurde beim Bau schon vorgesehen.

In Klein-Eichen gibt es keinen Telefonanschluß im "Backhaus". Aber ein Telekom-Kabel verläuft gleich entlang des Gehweges. Und bis zur Außenwand des "Klein-Eichener-DGH" sind es keine 2 Meter. Technisch hätte die Leitungsverlegung in das Gebäude relativ schnell geschafft werden können. Die Arbeiter waren guten Willens. Doch die Planer der Maßnahme dachten, wenn überhaupt, anders.

Der Auftrag zur Kabelverlegung erging nicht direkt von der Stadtverwaltung. Die Telekom beauftragte die Baufirma aus Schrecksbach. Doch hatten die vier Arbeiter erst einmal keine Erlaubnis die Außenwand vom "Backhaus" zu durchbohren. Nach mehreren Telefonaten mit dem Firmensitz und der Stadtverwaltung wurde diese Erlaubnis auch an dem Morgen nicht gegeben. Nun hängt es wohl am Denkmalschutz. Jetzt muss auf die Freigabe zum Bohren eines Loches durch die Außenwand gewartet werden. Unterdessen kann sich das Loch zu einem zweiten Brunnen entwickeln.

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15. Juni 2021

Spiel- und Sportverein Lardenbach/Klein-Eichen

Verehrte Vereinsmitglieder, aufgrund der Corona-Pandemie konnten wir leider im März 2021 unsere vorgesehene Jahreshauptversammlung 2020 nicht durchführen. Der Vorstand hat daher beschlossen, auf diesem Wege über das Vereinsgeschehen und das Geschäftsjahr 2020 unseren Mitgliedern   Bericht zu erstatten. Zudem gibt es eine Angabe mit den Einnahmen und Ausgaben aus dem Kassenbericht.

Die Kassenprüfung wurde von den Kassenprüfern Gerhard Pernak und Gerda Weeke vorgenommen. Im Bedarfsfall sind Einzelheiten beim Vereinsvorstand zu erfragen. Die Genehmigung des Kassenberichtes und die Entlastung des Vorstandes für das Jahr 2020 soll dann nachträglich mit besonderem Tagesordnungspunkt bei der nächsten Präsenz-Mitgliederversammlung  erfolgen. Vorausgesetzt einer nachträglichen Zustimmung wird der seitherige Kassenprüfer Gerhard Pernak das Amt für das Rechnungsjahr 2021 nochmals ausüben.

Nachfolgend die Jahresberichte.
Bericht des Vorstandes.
Nach 222 Mitglieder am 01. 01. 2020 betrug der Mitgliederstand am 31.12. 2020 nur noch 216 Mitglieder. Ausgewirkt haben sich dabei neben den drei Austritten die Todesfälle unseres Ehrenmitgliedes Arno Böcher und den Mitgliedern Joachim Rühl und Andreas Nickel.

Es wurden zwei Vorstandssitzungen abgehalten. Mit der Bewirtung wurde der Lardenbacher Holzstrich unterstützt. Vier Mitgliedern wurde zur Goldenen Hochzeit gratuliert. Glückwünsche überbrachten wir zu einer Vermählung. Zu fünf 70er, zwei 80er und einem 90er Geburtstag gab es seitens des Vereins ebenfalls Glückwünsche.

Der Ausfall unserer 39. EVG-Wanderung schlug sich besonders bei den Einnahmen nieder. Trotz der finanziellen Unterstützung durch verschiedene Wettbewerbe der Volksbank Mittelhessen und Rewe, und einer Corona-Unterstützung durch den Landkreis Gießen konnte ein Minus nicht verhindert werden. Außergewöhnlich hohe Kosten fielen bei der Instandsetzung des Sportgeländes und durch die Anschaffung eines Rasenmähers für die Pflege des Sportplatzes an.

Vertreten waren wir beim Kreisfußballtag, bei der EVG-Verbandsversammlung und bei einer Online-Vereinskonferenz der Stadt Grünberg. Eine Auszeichnung gab es durch die Stadt Grünberg für die Teilnahme von 20 Vereinsmitgliedern am Stadtradeln.

Bericht der Fußballabteilung
In der Saison 2019/20 spielten insgesamt 14 Kinder und Jugendliche mit Zweitspielrecht bei der FSG Grünberg und 1 Junge beim JFV Homberg. Eingesetzt wurden dabei 1 A-, 2 B-, 7 C-, 3 D- und 2 F-Jugehdspieler. Stefan Weeke trainierte die Cl- sowie die C2-Jugend der FSG Grünberg. Die Cl-Jugend belegte nach 11 von 18 Spielen mit 26 Punkten den 1. Platz in der Kreisliga Alsfeld und durfte sich trotz der wegen Corona ausgefallenen Aufstiegsspiele über den Aufstieg in die Gruppenliga freuen.

Die C2-Jugend landete nach 9 von 12 Spielen in der Kreisklasse Gießen mit 13 Punkten auf den 4. Platz. In der Fußball-Hallenrunde starteten 3 C-Jugendmannschaften. Das Cl-Team erreichte beim Sparkassen-Wintercup mit einer sehr guten Leistung das Halbfinale. Die 2 und 3. Mannschaften spielten mit einer zufriedenstellenden Leistung gemeinsam eine Turnierrunde der Reservemannschaften. In der Saison 2020/21 waren 13 Jungen und Mädchen bei der FSG Grünberg bzw. 1 Junge beim JFV Homberg aktiv. Stefan Weeke unterstützte das Trainerteam der in der Gruppenliga Süd spielenden Cl-Junioren der FSG Grünberg. Nach nur wenigen Spielen wurde die Spielrunde wegen Corona wieder abgebrochen, wobei auch kein Präsenztraining stattfand. So bleibt abzuwarten, wie sich der Spiel- und Trainingsbetrieb nach der Pandemie entwickelt und die Lust am Fußball bei den Kids aufrechterhalten werden kann.

Bericht der Tischtennisabteilung:
Senioren: In derSaison 2019/2020 gingen wir mit 2 Herren- und 2 Jugendmannschaften (Jungen 13, Jungen 18) an den Start. Wegen Corona wurde die Saison im März 2020 abgebrochen. Bis dahin hatte sich die 1. Mannschaft in der für sie neuen Bezirksliga hervorragend geschlagen und belegte zu diesem Zeitpunkt mit 16:20 Punkten einen hervorragenden 7. Platz, mit dem wir vor der Runde nicht gerechnet hätten. Die darauffolgende Runde wurde trotz Corona wieder gestartet. Auch hier gingen wir wieder mit 2 Herren- und 2 Jugendmannschaften (Jungen 13 + 18) an den Start.

Wegen der zum Winter hin steigenden Corona-Zahlen wurde der Spielbetrieb und das Training dann aber bereits Anfang November abgebrochen. Die 1. Mannschaft ging dabei wieder in der Bezirksliga, die in dieser Runde sogar mit 15 Mannschaften begann, an den Start. 15 Mannschaften bedeuteten aber auch 5 feste Absteiger, womit die Hoffnung auf den Klassenerhalt - zumal uns Jan Schmidt in Richtung Ruppertsburg verlassen hatte - als sehr gering eingestuft wurden. Bis zum Abbruch konnten wir tatsächlich auch nur einen Punkt erringen und belegten den 13. Platz. Bei etwas besseren Nerven wären aber durchaus auch 3 Punkte (Unentschieden gegen Kirtorf bzw. Sieg gegen Climbach) möglich gewesen. Die übrigen Spiele waren mehr oder minder deutlich an die jeweiligen Gegner gegangen. Wegen des frühen Abbruchs wurde die komplette Runde aber annulliert, so dass wir auch in der kommenden Saison nochmal in der Bezirksliga an den Start gehen werden, und nicht wie ursprünglich gedacht, in der bekannten Bezirksklasse.

Die 2. Mannschaft ging in der 1. Kreisklasse an den Start und belegte dort mit 23:9 Punkten einen Platz, der zum direkten Aufstieg in die Kreisliga berechtigt hätte. Dieser Aufstieg wurde aber wegen des Abgangs von Jan Schmidt (und dem daraus resultierenden Nachrücken) aus der 1. Mannschaft nicht wahrgenommen. So dass man auch in der darauffolgenden Saison in der 1.  Kreisklasse an den Start ging. Die 2. Mannschaft belegte zum Zeitpunkt des Abbruchs in der 1. Kreisklasse schon wieder einen hervorragenden Platz im Vorderfeld (3. Platz mit 5:1 Punkten).

Jugend: In der Nachwuchsmannschaft Jungen-13 in der Kreisliga und der Jugend-18Mannschaft in der Kreisklasse haben insgesamt neun Schüler am Spielbetrieb teilgenommen. Mit zwei Siegen und zwei Niederlagen belegte die Mannschaft Jungen-13 in der vorzeitig beendeten Spielrunde von 11 Teams mit 74 Punkten den 6. Platz. Die Jugend -18 konnte keinen Sieg erringen und landete mit 4 Niederlagen auf dem vorletzten Platz. Pokalspiele wurden keine ausgetragen. Jugendleiter Philipp Jochim absolvierte einen C-Trainerlehrgang. Er wird aber leider aus beruflichen Gründen sein Engagement beim SSV beenden.

Bericht der Gymnastikabteilung
Im Jahr 2020 wurden von Januar bis März sieben Damengymnastik-Übungsstunden im DGH angeboten. Wegen des Hallenverbotes stand von Juni bis Oktober bei 18 Übungsstunden Laufen und zusätzlich ein Spieleabend auf dem Programm. Traditionell gab es am Aschermittvvoch wieder das Heringssalat-Essen.

Bei der Männergymnastik 50plus mit 13 gemeldeten Vereinsmitgliedern konnten von den 15 angesetzten Kursterminen lediglich sechs durchgeführt werden.

Bericht der Wanderabteilung
Durch Corona musste unsere 39. EVG-Wanderung Anfang Juni abgesagt werden. Insgesamt konnten von unseren Vereinsmitgliedern von den am Jahresanfang ausgeschriebenen EVG-Wanderungen lediglich zwei besucht werden. Die restlichen Wanderungen fielen ebenfalls der Corona-Krise zum Opfer.

Betroffen von der Pandemie waren auch die Saunagänger. Mit der Einstellung der Sauna, der Einstellung des Sportbetriebes und der Schließung des Vereinsheims gab es auch keine Einnahmen im Wirtschaftsbereich.

Kassenbericht 31.12.2020
Einnahmen: 5.849.06 Euro, Ausgaben: 9.262,30 Euro.
Wie zu sehen ist, wirkt sich das Coronavirus auf das gesamte Vereinsleben aus. Besonders tragisch ist der Wegfall der sportlichen Betätigung für unseren Nachwuchs. Der Vorstand hofft trotzdem, dass die Kinder und Jugendlichen dem Verein beim Fußball und Tischtennis nicht verloren gehen. Wir appellieren an die Erziehungsberechtigten, ihre Kinder nach der Pandemie wieder zum Sport zu animieren. Ebenso sollten sich die Erwachsenen dem Vereinssport nicht verwehren. Anregungen für weitere sportliche Aktivitäten nimmt der Vereinsvorstand gerne entgegen.

Unseren Mitgliedern wünschen wir, dass baldigst wieder eine Normalität eintritt und dass alle gesund bleiben. Mit sportlichen Grüßen Spiel- und Sportverein

Der Vorstand

 
11. Juni 2021

Saisongarten bietet eigenes Gemüse

"Wir haben noch einige Parzellen im Saisongarten auf dem Naturland Betrieb Loob in Lardenbach anzubieten. Die Flächen werden in Mulch-Permakultur bewirtschaftet und sind mit zeitnah erntereifen Gemüse bepflanzt und gesät. Wir haben hier die Möglichkeit zu zeigen wie Gemüsebau regenerativ und klimaneutral funktioniert und es die interessierten Menschen ausprobieren zu lassen", sagt Hubert Junker, einer der Initiatoren des Saisongarten.

Auf dem Feld von Bio-Landwirt Christian Loob ziehen sich lange Reihen vielfältigen Gemüse und Salate hin. Kohlrabi, Rotkohl, Weißkraut, Kopfsalat, Eisbergsalat, Tomaten, Erbsen, Lauch und vieles mehr. Selbst sowas exotisches wie Pak Choi findet man vorgezogen im Angebot. An hohen Pfosten sollen Bohnen ranken.

Viele Menschen haben den Traum vom eigenen Fleckchen Grün, auf dem sie in der Erde buddeln, den Pflanzen beim Wachsen zusehen und eigenes Gemüse ernten können. Hier im Saisongarten kann man noch Parzellen pachten. Jeder Abschnitt ist bereits mit verschiedenen Gemüsesorten und Kräutern fertig angelegt. Die Saisongärtner können dann von Ende Mai bis in den späten Herbst die Parzellen pflegen und ernten. Unterstützt werden die Gärtner mit Tipps rund um die Gartenarbeit. Für das Anlegen der etwa je 60 m² großen Saisongärten werden ausschließlich Bio-Saat und Bio-Pflanzgut verwendet. Mit einem Betrag von 130,- Euro kann man ein Stück Gartenland ein Jahr lang bewirtschaften.

Eine weitere lnfo-Veranstaltung gibt es am Dienstagabend (15. Juni) um 19.00 am Feld in Lardenbach. Am Ortsrand, entlang der Straße am Helgenstock ist der Saisongarten zu finden.

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07. Juni 2021

Achtung Wichtige Mitteilung

Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen in den Kindertagesstätten der Stadt Grünberg ab Mittwoch, dem 06. Juni 2021

Sehr geehrte Erziehungsberechtigte,

die Corona-Zahlen im Landkreis Gießen sind erfreulicherweise seit einigen Tagen unter den Inzidenz-Wert von 50 gesunken, so dass die Stufe 2 der hessischen Corona-Landesregelung am 30.05.2021 erreicht wurde.

Wir haben daher eine erfreuliche Nachricht: Der Betrieb der Kindertagesstätten wird ab Montag, dem 07. Juni 2021 wieder zu den regulären Öffnungszeiten 07:00 Uhr bis 16:30 Uhr, freitags bis 14:00 Uhr stattfinden. Der Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen bleibt allerdings weiterhin bestehen, d. h. die Kinder werden in festen Gruppen betreut, gruppenübergreifende Angebote werden nicht stattfinden. Das Außengelände kann allerdings wieder von allen Kindern zeitgleich genutzt werden. In den Randzeiten ist es nicht ausgeschlossen, dass es möglicherweise zur Mischung der Kinder und auch des Personals kommen kann.

An der Bring- und Abholsituation ändert sich nichts, diese bleibt wie seither bestehen. Sie übergeben Ihr Kind an der Tür den Erzieher*innen und nehmen es auch beim Abholen dort wieder in Empfang.

Zudem möchten wir noch einmal darum bitten, dass Sie Ihr Kind nur in einem völlig gesunden Zustand in die Kindertagesstätte bringen.

Die Kita-Beiträge sowie die Verpflegungspauschale werden ab dem Monat Juni 2021 wieder in voller Höhe erhoben.

Diese schrittweise Öffnung ergeht unter der Voraussetzung, dass die Inzidenz-Zahlen weiterhin auf einem geringen Niveau bleiben. Andernfalls sind Änderungen vorbehalten.

Wir hoffen auf Ihr Verständnis.

Freundliche Grüße

Frank Ide, Bürgermeister und die Teams der Kindertagesstätten

 
05. Juni 2021

Gesangverein trauert um Vorsitzenden Willi Rummelsberger

Für seine Angehörigen und die Mitglieder des Männergesangverein Lardenbach/Klein-Eichen kam das plötzliche Ableben von Wilhelm, genannt Willi, Rummelsberger nach einem kurzen Krankenhausaufenthalt mit operativem Eingriff völlig überraschend.

Der seit 2009 in Lardenbach wohnhafte Sangesfreund trat am 1. Februar 2010 als aktiver Sänger dem Gesangverein seines neuen Heimatortes bei. Seine langjährige Liebe zum Chorgesang veranlasste ihn dann im Jahr 2012 auch durch seine Vorstandsarbeit als Beisitzer den Verein zu unterstützen. So übernahm er dann auch am 15. Februar 2015 das Amt des 1. Vorsitzenden.

Seine Bemühungen galten stets der Förderung und dem Erhalt des Chorgesangs in den beiden Seenbachtalgemeinden. Dies zeigt auch die Tatsache, dass er im Jahr 2013 die Erweiterung des reinen Männerchores zu einem gemischten Chor vollends unterstützte. Sein großes Augenmerk mit Blick auf den im März 1999 gegründeten Kinderchor galt zudem der Nachwuchsarbeit. Besonders die aktiven Sangesfreunde werden „ihren Willi“ sehr vermissen, da er im gemischten Chor in beiden Tenorstimmen eingesetzt werden konnte.

Als passives Mitglied unterstützte er die örtliche Freiwillige Feuerwehr Lardenbach/Klein-Eichen und den Spiel- und Sportverein Lardenbach/Klein-Eichen. Das Fußballherz des stets frohgelaunten und lebenslustigen Rentners, der viele Jahre als Prokurist bei einem Offenbacher Unternehmen beschäftigt war, hing an dem 1. FC Nürnberg. Neben seinem Hobby Singen beschäftigte sich Willi Rummelsberger in seiner Freizeit mit Lesen und als Buchautor.

Ein tägliches Ritual war der Spaziergang mit seinem Hund. Neben seiner Familie werden auch die Mitglieder des Gesangvereins um ihn besonders trauern und sich mit der Anerkennung und dem Dank für sein Wirken im Vereinsleben von Lardenbach und Klein-Eichen noch lange erinnern. 

(Karl-Ernst Lind)

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05. Juni 2021

Fischumzug beim ASV

Im nördlichsten Zipfel der Klein-Eichener Gemarkung liegen die drei Fischteiche des ASV, des Angel Sport Vereins Seenbachtal. Vor über 50 Jahren ist diese Anlage im Dammegrund entstanden. Die Generationen der Angelsportfreunde hat in dieser Zeit mehrmals gewechselt. Geblieben ist die Arbeit der Pflege von Gewässer und Tier. So muss z. B. in größeren Abständen dafür gesorgt werden, dass die Teiche nicht verschlammen. Vielleicht so rund alle 20 Jahre kann es nötig sein, Schlamm zu entfernen.

Jetzt hat sich der Verein den größten der drei Teiche vorgenommen. Das Wasser wurde abgelassen. Fische und sonstiges Getier sind eingefangen worden und in den mittleren Teich umgesiedelt worden. Unter den Fischen sind gerade die Karpfen besonders vertreten. So hat man etwa Spiegelkarpfen, Schuppenkarpfen oder auch Graskarpfen umgesetzt. Weitere Fischarten wie Zander, Giebel, Brasse, Schleie und auch Aale finden sich in den Teichen. Selbst Krebse gibt es einige. Ein wichtiges Tier im Wasser ist die Muschel. Diese Teichmuschel filtriert das Wasser und reinigt es so.

Gegen Mittag des Samstages war die Aktion des Wasserablassens und der Umsetzung der Fische usw. abgeschlossen. Nun soll der größte der drei Teiche über den Sommer hinweg abtrocknen. Etwa im Oktober soll dann die ca. 50 cm dicke Schlammschicht ausgebaggert werden. Bis dahin werden die Vereinsmitglieder, die übrigens aus den umliegenden Dörfern kommen, den Uferbereich ausbessern und befestigen.

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26. Mai 2021

Stadt und Land

50 Prozent der Menschen in Hessen leben in einer ländlichen Region. Rund 80 Prozent der Landesfläche fallen in diese Kategorie.

Wer auf dem Land zu Hause ist, soll die gleichen Chancen auf ein gutes Leben haben wie ein Stadtmensch. „Gleichwertige Lebensverhältnisse“ zu schaffen ist deshalb eine Aufgabe des Staates. Doch das Land Hessen erfüllt diese Aufgabe nach Überzeugung der Linken-Fraktion im Landtag nicht.

Die Linken stützen ihre Einschätzung auf eine aktuelle Studie. Demnach wird die Kluft zwischen Stadt und Land sogar noch größer. „Wir sind sehr weit entfernt vom Ziel gleichwertiger Lebensverhältnisse“, sagte der stellvertretende Fraktionsvorsitzende. Es gebe in manchen Regionen die Gefahr, „dass dort die Lichter ausgehen“.

„Mangelnde Finanzausstattung der Kommunen, immer weitere Wege zu Ärzten, Schulen, Behörden und zu Einrichtungen des täglichen Bedarfs und fehlende Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr sind Realität für viele Menschen im ländlichen Raum“. So sei seit 2008 jede dritte Geburtsstation in Hessen geschlossen worden, viele davon auf dem Land.

„Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse“ sind seit der Verfassungsreform 1994 erklärtes politisches Ziel. Im Grundgesetz hieß es „Einheitlichkeit der Lebensverhältnisse“.

Der Unterschied zwischen der Rhein-Main-Region sowie Nord- und Mittelhessen und dem Odenwald sei „fundamental“. Zwar habe die Landesregierung die Probleme erkannt, sie tue allerdings zu wenig für deren Lösung oder wende die falschen Mittel an. Zwar gebe es zahlreiche Sonder- und Förderprogramme, doch die seien von den Kommunen oft nur schwer zu bewältigen.

„Unterfinanzierung, Verschuldung und Investitionsstau sind und bleiben die zentralen Probleme der Kommunen im ländlichen Raum“. Zentral sei zudem der Ausbau des ÖPNV. Unterstützt werden sollten vermehrt auch Dorfläden und -zentren. Die von der Landesregierung geförderte Fusion kleinerer Kommunen werden abgelehnt. „Solidarische Kooperationen“ dagegen seien sinnvoll. Zusammenschlüsse aber führten zu immer größeren Verwaltungseinheiten. Das erschwere die demokratische Teilhabe der Menschen.

Zudem fühlten sich schon heute viele auf dem Lande Lebende von Entscheidungen abgehängt. „Wir haben keine Lobby in der Landespolitik, das ist ein Satz, den wir oft gehört haben“. Die Politik müsse mehr mit den Menschen im ländlichen Raum ins Gespräch kommen, statt nur über deren Probleme zu reden.

(P. Hanack/Frankfurter Rundschau)

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25. Mai 2021

39. EVG-Wanderung erneut abgesagt

Der Spiel- und Sportverein Lardenbach/Klein-Eichen 1966 e.V. wird auch im Jahr 2021 keine EVG-Wanderung durchführen. Die für den 12. und 13. Juni 2021 vorgesehenen 39. Wandertage müssen auch diesmal der Corona-Epidemie Tribut zollen. Trotz der erfreulich sinkenden Ansteckungszahlen steht beim Vereinsvorstand die Sicherheit von Teilnehmern Helferteam im Vordergrund. Der SSV Lardenbach/Klein-Eichen hofft, dass die schon jetzt für den 11. und 12. Juni 2022 terminierte EVG-Veranstaltung dann stattfinden kann.

(Karl-Ernst Lind)

 
22. Mai 2021

Cordula Michaelsen kam 2001 als Seelsorgerin in die Grünberger Seenbachtalgemeinden

Im Rahmen einer unter Beachtung der Corona-Schutzmaßnahmen stattgefundenen Sitzung der Kirchenvorstände des Kirchspiels Lardenbach konnten die anwesenden Gremiumsmitglieder der Pfarrerin Cordula Michaelsen neben den Glückswünschen zu deren 20-jährigen Dienstzeit auch den Dank für die geleistete Arbeit aussprechen. Zu den Gratulanten zählten vom Kirchenvorstand Lardenbach/Klein-Eichen Gerhard Pernak, Marie-Luise Kratz, Heike Hofmann, Karin Fitzthum, Heike Repp und Andreas Haeske. Weitere anwesende Vorstandsmitglieder waren Charlotte Görnert und Achim Theiß aus Weickartshain, sowie Jürgen Frank aus Stockhausen.

Die Pfarrerin übernahm offiziell am 1. Mai 2001 das aus den Kirchengemeinden Lardenbach/Klein-Eichen, Stockhausen und Weickartshain bestehende Kirchspiel Lardenbach. Angezogen durch ihre Naturverbundenheit und das „rauhe Klima“ zog es sie nach einer zuvor schon einmal wahrgenommenen Vikarstelle in Laubach wieder in den westlichen Vogelsberg. Zur Pfarrerin ernannt wurde Michaelsen 1988 in Nauheim bei Groß-Gerau, wo sie zuvor als Pfarrvikarin ihren Dienst leistete und auch ihre erste Predigt hielt. Nach weiteren vier Jahren trat sie dann in Wiesbaden-Auringen eine Stelle als Seelsorgerin an.

Im Juli 2013 konnte sie in Lardenbach das 25-jährige Dienstjubiläum begehen. Ihr Wunsch, wieder in die Nähe des Vogelsbergs zu kommen, ging dann zuvor 2001 mit der Neubesetzung der zuvor von Pfarrer Tilman Schmidt besetzten und dann vakanten Pfarrstelle in Lardenbach in Erfüllung. Schon das Vorstellungsgespräch in Lardenbach ließ bei ihr eine dann auch erfolgte gute Aufnahme in Oberhessen erkennen. So fühle sie sich bis heute sehr wohl und mit den Bewohnern der vier Dörfern und deren Geschichte eng verbunden.

Die gute Atmosphäre und die Zusammenarbeit mit den Kirchenvorständen erfreue sie sehr. Sie habe stets bei verschiedenen Vorhaben und zahlreichen durchgeführten Aktionen eine breite Unterstützung erfahren. Als Beispiele stünden dabei die Wandergottesdienste, die Dorfweihnacht in Stockhausen, in Lardenbach die Durchführung des „Adventskranzes“ und in Weickartshain die hervorragende Kindergottesdienstarbeit. Erwähnt wurde von Michaelsen auch die Kurrentschriftgruppe, die sich mit der Geschichte und dem Dorfleben in der Vergangenheit befasse.

Eine besondere Herausforderung sind wegen der Corona-Epidemie die Durchführungen von Gottesdiensten und Konfirmandenunterricht. So werden nach Aussage der Pfarrerin für die seit dem letzten Jahr noch ausstehenden und für die diesjährigen Konfirmationen entsprechende Lösungen gesucht. Neben der Seelsorgerischen Gemeindearbeit ist Cordula Michaelsen auch eine überzeugte Vertreterin im Dekanat Grünberg. Bis zum vergangenen Dezember erteilte sie zudem Religionsunterricht in Grünberger Schulen.

In ihrer Freizeit erfreut sie sich u. a. an Spaziergängen in der Natur und beim Singen in einem Chor. Ihrer Aussage nach, auch weiterhin bis zum Ende ihrer Dienstzeit als Pfarrerin im Seenbachtal tätig zu sein, dürfte zu entnehmen sein, dass sie sich tatsächlich in den Gefilden des Vogelsberges wohlfühlt, zumal sie auch zwischenzeitlich einen Teil des oberhessischen Dialektes verstehen kann.

(Karl-Ernst Lind)

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01. April 2021

Osterfest und Kirche

Wie Frau Pferrerin Michaelsen mit einem Aushang mitteilte, konnten an Karfreitag und Ostern keine Gottesdienste stattfinden, auch nicht in der Osternacht.

Am Donnerstag und Freitag lagen in der Kirche eine Karfreitag-Andacht zum Mitnehmen, am Samstag und Ostersonntag und -montag lag eine Osterpredigt zum Mitnehmen aus.

Gottesdienste in der Kirche Klein-Eichen sind z. Zt. leider gar nicht möglich, weil die nötigen Abstände in der kleinen Kirche nicht eingehalten werden können.

Außerdem wird von der Pfarrrerin und dem Kirchenvorstand darauf hingewiesen, Gottesdienste am Fernseher mitzufeiern.

 
01. April 2021

Wasser-Versorgungsdruck

Aufgrund der Neukonzeption der Trinkwasserversorgung in den Grünberger Stadtteilen Lardenbach, Klein-Eichen und Seenbrücke werden wir ab April 2021 den Versorgungsdruck um ca. 0,6 bar in den genannten Ortsteilen anheben. Aufgrund der Anhebung des Ortsdruckes könnten eventuelle Umbauten an der Trinkwasserinstallation nötig sein, wie z. B. Druckminderer hinter der Wasseruhr oder die Sicherheitsgruppe vor der Brauchwasseranlage.

Bitte stellen Sie sich auf diese Gegebenheiten ein und lassen dies von Ihrem Heizungsinstallateur überprüfen. Bei Fragen steht Ihnen unsere technische Betriebsführung Firma Rohrleitungsbau Fritz GmbH & Co. KG, Zur Gänsweide 10 in 35447 Reiskirchen-Ettingshausen gerne zur Verfügung. Die Firma Fritz ist unter der Telefonnummer 0 64 01/91110 erreichbar. Stadtwerke Grünberg Technische Betriebsführung.

(Grünberger Heimat Zeitung)

 
01. April 2021

CORONA VIRUS - Betreuung in den Kindertagesstätten

Sehr geehrte Eltern,

in den vergangenen Wochen sind die Corona-Infektionszahlen stark gestiegen. Ab Karfreitag wird im Landkreis Gießen wieder die nächtliche Ausgangssperre in Kraft treten. Auch wenn alle vom „Hotspot Laubach“ reden, sieht es leider auch bei uns nicht gut aus. Stand Ende März sind auch bei uns 70 Personen an Covid-19 erkrankt, die Inzidenzzahl liegt bei 308 und somit sogar über dem Durchschnitt des Landkreises.

Auch wir mussten in der zweiten Märzhälfte in zwei Kindertagesstätten einzelne Gruppen schließen, eine Einrichtung sogar komplett. Dies ist auf der einen Seite bedauerlich, auf der anderen Seite konnten wir aber durch eine Trennung der Gruppen schlimmeres verhindern. Die Vorgaben des Gesundheitsamtes sind bei Auftreten der britischen Covid-Variante durch die höhere Ansteckungsgefahr strenger als bei der herkömmlichen Variante.

Auch wenn in manchen Städten schon darüber diskutiert wird, ob man denn nicht auch die Kindertagesstätten komplett schließen sollte, haben wir uns dafür entschieden, weiterhin eine zeitlich eingeschränkte Regelbetreuung mit festen Gruppen anzubieten. So werden wir zunächst nach den Osterferien bis zum 16. April weiterhin bis maximal 14 Uhr die Kitas öffnen, da wir nur so eine risikobehaftete Vermischung verhindern können.

Wir werden auch weiterhin lediglich für die Tage und die Zeitanteile Beiträge erheben, an denen Ihr Kind die Kita besucht. Dies gilt auch für eine eventuelle Mittagsversorgung.

Aufgrund des weiterhin hohen Infektionsgeschehen appellieren wir erneut an Sie, Ihr Kind nach Möglichkeit zuhause zu betreuen.

Vermeiden Sie, soweit wie möglich, umfangreiche Kontakte zu anderen Familien. Halten Sie Abstand zueinander, auch im Freien, auch auf unseren Spielplätzen. Wir alle können durch ein rücksichtsvolles, distanziertes Miteinander dazu beitragen, Infektionen und Todesfälle zu verhindern.

Gemeinsam erhoffen wir uns Besserung und wir wünschen Ihnen ein frohes Osterfest und viel Gesundheit!

Ihr Bürgermeister Frank Ide und die Teams der Kindertagesstätten der Stadt Grünberg

 
30. März 2021

Personelle Veränderungen beim Ortsgerichtsbezirk V

Nachdem der Lardenbacher Carsten Mark Langohr wegen seines Wohnsitzwechsel nicht mehr Schöffe im Grünberger Ortsgerichtsbezirk V ist, gab es nunmehr eine personelle Veränderung. So wurde ab dem 30. März 2021 die Lardenbacherin Ursula Schombert als Nachfolgerin im Ortsgerichtsbezirk Grünberg V bestimmt.

Zum stellvertretenden Ortsgerichtsvorsteher wurde ab dem 22. März 2021 vom Amtsgericht Gießen das seitherige Ortsgerichtsmitglied Werner Zimmer aus Klein-Eichen berufen. Er ist befugt für die zwei Grünberger Stadtteile Lardenbach und Klein-Eichen Unterschriften und Abschriften zu beglaubigen. Auch ist er für die Aufnahme von Sterbefallanzeigen berechtigt. Für Terminvereinbarungen ist er unter der Telefonnummer 06400/200820 zu erreichen.

(Karl-Ernst Lind)

 
16. März 2021

Kommunalwahl 2021

Ortsbeirat Klein-Eichen.
Wahlberechtigt waren insgesamt 206 Bürgerinnen und Bürger. Gewählt haben 67 (2016: 99) an der Urne und 53 (2016: 30) mit Briefwahl. Das ergibt eine Wahlbeteiligung von rund 58%.

Trendergebnis der Ortsbeiratswahl:

01 Zimmer, Werner
163
 
21,11%
02 Loob, Christian
161
 
20.85%
03 Daniel, Jens
138
 
17,88%
04 Edelmann, Tanja
72
 
9,33%
05 Haeske, Andreas
66
 
8,55%
06 Döring, Andreas
65
 
8,42%
07 Kassühlke, Wiebke
53
 
6,87%
08 Rippl, Rüdiger
31
 
4,02%
09 Wyche, Ulrike
23
 
2,98%
   
 

Trendergebnis Stadtverordnetenversammlung der Stadt Grünberg:
Wahlberechtigt waren 206 Bürgerinnen und Bürger. Gewählt haben 67 an der Urne und 53 mit Briefwahl. Durch das Auszählen der Gesamtbriefwähler erfolgt hier keine Zuordnung.
Vorläufiges Trendergebnis StaVo:

CDU
333
 
24,34%
 
Grüne
111
 
8,11%
 
SPD
444
 
32,46%
 
FDP
36
 
2,63%
 
FW
444
 
32,46%
 

Trendergebnis Kreistag Landkreis Gießen:
Wahlberechtigte waren 206 Bürgerinnen und Bürger. Gewählt haben 67 an der Urne und 53 mit Briefwahl. Durch das Auszählen der Gesamtbriefwähler erfolgt hier keine Zuordnung.
Vorläufiges Trendergebnis Kreistag:

CDU
1296
 
32,29%
Grüne
243
 
6,05%
SPD
1215
 
30,27%
AfD
405
 
10,09%
FDP
81
 
2,02%
FW
486
 
12,11%
Linke
162
 
4,04%
Die Partei
60
 
1,49%
Volt
66
 
1,64%
 
14. März 2021

Kommunalwahl 2021, Trend

Auch in das "Corona-Wahllokal" in der Rallye-Scheune fanden Wähler den Weg. Von den 206 Wahlberechtigten kamen 67 zur Wahlurne in der Sellnröder Straße. Das sind 32,5 Prozent. Allerdings haben auch 53 Wählerinnen und Wähler die Briefwahl genutzt. Das sind nochmal 25,7 Prozent. Damit ergibt sich eine Wahlbeteiligung von 58,2 Prozent.

Diese Briefwählerinnen und Briefwähler werden nun in Grünberg ausgezählt. Genauso werden alle Wahlzettel die das System des Kumulieren und Panaschieren genutzt haben auch in Grünberg ausgezählt. Deswegen sind die Ergebnisse z. Zt. nur ein Trendergebnis.

Ortsbeirat Klein-Eichen.
Wahlberechtigt waren insgesamt 206 Bürgerinnen und Bürger. Gewählt haben 67 (2016: 99) an der Urne und 53 (2016: 30) mit Briefwahl. Am Sonntag war ein Wahlzettel ungültig. Zum Ortsbeirat zählen natürlich auch die Briefwähler. Und dadurch können sich noch Verschiebungen ergeben.

Trendergebnis der Ortsbeiratswahl:

01 Zimmer, Werner
92
 
02 Loob, Christian
85
 
03 Daniel, Jens
78
 
04 Edelmann, Tanja
39
 
05 Döring, Andreas
38
 
06 Haeske, Andreas
34
 
07 Kassühlke, Wiebke
31
 
08 Rippl, Rüdiger
12
 
09 Wyche, Ulrike
9
 
   
 

Trendergebnis Stadtverordnetenversammlung der Stadt Grünberg:
Wahlberechtigt waren 206 Bürgerinnen und Bürger. Gewählt haben 67 an der Urne und 53 mit Briefwahl. Am Sonntag waren 5 Wahlzettel ungültig.
Vorläufiges Trendergebnis StaVo:

CDU
9
 
 
Grüne
3
     
SPD
12
 
 
FDP
1
 
 
FW
12
 
 

Trendergebnis Kreistag Landkreis Gießen:
Wahlberechtigte waren 206 Bürgerinnen und Bürger. Gewählt haben 67 an der Urne und 53 mit Briefwahl. Am Sonntag waren 6 Wahlzettel ungültig.
Vorläufiges Trendergebnis Kreistag:

CDU
16
 
Grüne
3
 
SPD
16
 
AfD
5
 
FDP
1
 
FW
6
 
Linke
2
 
Die Partei
1
 
Volt
1
   

Fotos

 
27. Februar 2021

Baustellen im Dorf

Zur Zeit gibt es einige Aktivitäten im Dorf: Wie schon in Vorjahren sind zwei Wege im Wochenendgebiet mit feinem Schotter ausgebessert worden. In Verlängerung des Galgenbergsweges Richtung Steinbruch und "Am Hochbehälter" wurden diesmal nicht nur Löcher gestopft, sondern auf einer Strecke von mehreren Metern ist Schotter vom Bau- und Servicehof der Stadt Grünberg verteilt worden.

Schon seit einigen Tagen sind zwei Löcher im Bereich der Sellnröder Straße und zum Lardenbacher Ortseingang hin abgesperrt. Nötig machten dies jeweils Rohrbrüche in der Wasserversorgungsleitung. An der Ecke zum Galgenbergsweg wurde nicht nur ein Teilstück der Leitung ausgebessert. Hier nutzte man die Situation auch dazu gleich zwei Absperrungen zu erneuern.

Das Umfeld um die Schutzhütte auf dem Köppel haben einige Helfer geräumt. Nachdem die Hütte erst saniert wurde, galt es jetzt Holz und Astwerk etwas beiseite zu schaffen. Und es wurde ein neuer Tisch in die Hütte gestellt. Die passenden Bänke sind nun auch montiert worden. Die Räumaktion zog sich am Samstag jedenfalls etwas in die Länge. Der Platz vor der Hütte ist mit dem Ausblick auf die Dörfer nur zu empfehlen.

Fotos

 
21. Februar 2021

Klein-Eichener Verein

Eigentlich ist nun in vielen Dörfern die Zeit der Mitglieder-Versammlungen. Vereine laden einmal im Jahr dazu ein - Sportvereine, Feuerwehren oder auch Kulturvereine.
Aber solche Versammlungen, mit einer mehr oder weniger großen Anzahl von Teilnehmerinnen und Teilnehmer, sind z. Zt. wegen Corona nicht möglich.
Deswegen wird die diesjährige Versammlung verschoben und erst im kommenden Jahr 2022 mit der dann fälligen Mitgliederversammlung durchgeführt.

Im vergangenen Jahr war die Aktivität des Vereins sehr begrenzt. Die Mitgliederversammlung konnte im März noch durchgeführt werden. Aber dann ging nichts mehr. Alle drei geplanten Veranstaltungen fielen Corona zum Opfer. Im Herbst jedoch konnte immerhin die Idee der Obstbaumpflanzungen mit zwanzig Bäumen umgesetzt werden.
Nach langem hin und her ist auch endlich das Dach des ehemaligen Gefrierhauses erneuert worden. Das Gebäude ist für den Verein für allerlei Zwecke wichtig. Allerdings stehen noch weitere Arbeiten der Sanierung an. Diese werden nach und nach erledigt.
Der Vorstand des "K-E V" hat sich in diesem Jahr bereits im virtuellen Raum mittels Videokonferenzen getroffen. Zumindest will der Vorstand so grundsätzliche Belange des Vereins aufrecht erhalten.
Ob und wann in diesem Jahr irgendwelche Veranstaltungen stattfinden können, ist z. Zt. nicht eindeutig zu sagen.

Fotos

 
17. Februar 2021

Kommunalwahl 2021

Zu den allgemeinen Kommunalwahlen in Hessen zählen die Gemeindewahlen, Ortsbeiratswahlen und Kreistagswahlen. Am 14. März werden auch in Klein-Eichen Gemeindevertreter, Ortsbeiratsmitglieder und Kreistagsabgeordnete gewählt. Wie viele Vertreter in die Gremien gewählt werden können, hängt von der Anzahl der Einwohner im jeweiligen Wahlkreis ab.

Für den Ortsbeirat in Klein-Eichen gibt es 9 Kandidatinnen und Kandidaten. Sitze im Ortsbeirat gibt es sieben. Wie auf dem Musterstimmzettel zu sehen ist, können diese sieben Stimmen auf die Bewerberinnen und Bewerber verteilt werden. Oder die Stimmen werden auf sieben Personen mit je einem Kreuz markiert.

Das Wahllokal befindet sich bei dieser Wahl wegen Corona nicht im Backhaus! Die Wahlurne steht diesmal in den Räumlichkeiten der "Rallye-Scheune" in der Sellnröder Straße (Daniel). Ebenso ist es möglich Briefwahl zu beantragen. Dies ist mit dem Vordruck auf der Rückseite der Wahlbenachrichtigung oder online über www.gruenberg.de beim Wahlamt zu beantragen.

Die Kandidatinnen und Kandidaten zur Ortsbeiratswahl in Klein-Eichen sind auf dem Stimmzettel mit Namen aufgeführt. Vielleicht hilft es zu den Namen auch ein Gesicht zu haben. Deswegen hier die neun Berwerberinnen und Bewerber im Bild - in Reihenfolge wie auf dem Stimmzettel abgedruckt.

Fotos

 
17. Januar 2021

Achtung: Wichtige Mitteilung (vom 17.01.2020)

Liebe Eltern von Kindern in unseren Kindertagesstätten,

folgende Ergänzungen möchte ich Ihnen zum Hinweis vom 8. Januar 2021 noch geben:
Aufgrund der weiterhin hohen Zahl von Corona-Infektionen ist es weiterhin geboten, die Kontakte zwischen Menschen zu minimieren. So appellieren wir auch weiterhin an Sie, ihre Kinder nach Möglichkeit nicht in eine Kita zu bringen. Für diese Bereitschaft kommen wir Ihnen mit der Beitragserhebung entgegen. Wenn keine Betreuung in der Kita erfolgt, werden wir aufgrund der aktuellen Situation auch keine Beiträge von Ihnen erheben.

Dies bedeutet, dass wir eine taggenaue Abrechnung im Januar und auch ggf. im Februar vornehmen werden. Unsere Mitarbeiterinnen sind angewiesen, die Anwesenheit Ihrer Kinder und auch ggf. die Teilnahme am Mittagessen taggenau zu dokumentieren. Die dann genau ermittelten Beiträge werden dann erst im Nachhinein im Folgemonat abgebucht. Ich glaube, dies ist eine gerechte Lösung für alle in diesen schwierigen Zeiten. Vereinbaren Sie nach Möglichkeit mit Ihrem Arbeitgeber freie Zeiten für die Kinderbetreuung zu Hause. Dabei hilft auch das erhöhte Kinderkrankengeld an zusätzlichen Tagen. Da auch wir unseren Mitarbeiterinnen in den Kitas bei der Betreuung der eigenen Kinder entgegen kommen möchten, wird es in den Kitas auch zu einer reduzierten Anzahl von Betreuungskräften kommen.
Ich appelliere an Ihre Solidarität, dass Infektionsrisiko weiter zu minimieren. Ich hoffe mit Ihnen gemeinsam, dass wir bald wieder zu normalen Zeiten kommen werden.

Freundliche Grüße
Frank Ide, Bürgermeister

 
13. Januar 2021

Sternsinger ohne Hausbesuche

Die Sternsingeraktion findet auch in diesem Jahr in der katholischen Pfarrgruppe Laubach-Günberg statt, allerdings ohne die üblichen Hausbesuche. Die Aktionen und Projekte, die durch die Spenden finanziert werden, bringen Hoffnung, Freude und viele lebensnotwendige Dinge zu notleidenden Kindern.

Am vergangenen Wochenende besuchte jeweils eine Sternsingergruppe die Gottesdienste in der katholischen Kirche in Grünberg sowie in der Heilig-Geist-Kirche in Laubach, um den Segensspruch aufzusagen. Alle Gottesdienstbesucher erhielten ein Sternsinger-Segenspaket mit Segensstreifen, Infos zur Aktion, einem Segensbrief und einem Spendentütchen. Zu Laubach gehört auch die ehemalige selbständige, katholische Kirchengemeinde Weickartshain mit den umliegenden Dörfern.

"Dieses Segenspäckchen wird in den nächsten Tagen allen, die sich zur Sternsinger-Aktion angemeldet haben, nach Hause in den Briefkasten geliefert", erklärte Organisatorin und Gemeindereferentin Tanja Mohr. Auch in den Kirchen liegen Segensaufkleber und Infos zum Mitnehmen aus. Spenden für die Sternsingeraktion können nach wie vor getätigt werden.

(Gießener Allgemeine)

 
09. Januar 2021

Weihnachtsbäume

Zahlreiche Jugendfeuerwehren in Nachbargemeinden haben angekündigt, in diesem Januar keine Weihnachtsbaum-Sammelaktion durchzuführen. In der Großgemeinde Grünberg vereinbarten die Verantwortlichen, die Tradition trotz Corona-Pandemie fortzusetzen. Dies wird möglich unter Einhaltung der strengen Hygienevorschriften. Doch nicht in jedem Stadtteil wird gesammelt.

Am kommenden Samstag, 9. Januar werden u.a. in Klein-Eichen und Lardenbach die Weihnachtsbäume eingesammelt. Dies soll möglichst kontaktlos erfolgen. Auch Spenden sollen mit Abstand getätigt bzw. überwiesen werden. Die Bäume sollen abgeschmückt bis acht Uhr an die Straße gelegt werden.

Unter strengen Sicherheitsauflagen boten die Grünberger Nachwuchsabteilungen diesen Service dann für die Bürger auch in diesem Jahr an. Damit alles sicher ablaufen konnte, gab es einiges zu beachten: Unter anderem mussten die Sammler ein zweiseitiges Verhaltenskonzept einhalten. Verständlicherweise waren gesellige Zusammenkünfte vorher und nachher sowie beim Verbrennen nicht gestattet.

Wenngleich weniger Bäume im Vergleich zu den Vorjahren am Straßenrand standen, zeigten sich die Verantwortlichen am Ende der Aktion zufrieden.

(Gießener Allgemeine)

Fotos

 
08. Januar 2021

Zeit der Videokonferenz

Durch die coronabedingten landesspezifischen Regelungen und damit verbundenen Beschränkungen zum Zusammenkommen einer größeren Anzahl von Personen sehen sich viele Vereine derzeit mit der Frage konfrontiert, ob und wie sie Mitgliederversammlungen und Vorstandssitzungen möglicherweise vorerst vermeiden können. Die Notwendigkeit einer physischen Versammlung sollte stets anhand des Einzelfalls geprüft werden.

Eine Pflicht zur Einberufung scheidet nur ausnahmsweise aus, wenn insbesondere eine Präsenzversammlung wegen der COVID-19-Pandemie verboten ist bzw. diese oder eine virtuelle Mitgliederversammlung unter Berücksichtigung der Mitgliederstruktur mit zu hohen Risiken bzw. unverhältnismäßigem Aufwand verbunden wäre.

Eine Vorschrift soll künftig virtuelle Versammlungen und Mischformen der Präsenzversammlung gleichstellen. Eine Zusammenkunft der (oder aller) Mitglieder ist nun ohne eine besondere Satzungsgrundlage sowie ohne die Zustimmung aller Mitglieder – wie bei der bisherigen schriftlichen Beschlussfassung – für gültige Beschlüsse ausreichend.

Prinzipiell gelten für Vorstandsbeschlüsse dieselben Regelungen wie für eine Mitgliederversammlung. Demnach konnte sich bislang die Zulässigkeit einer virtuellen Sitzung zunächst nur aus der Vereinssatzung ergeben. Fehlte dort eine Regelung, konnte der Vorstand bisher im Einstimmigkeitsverfahren für die Durchführung einer virtuellen Vorstandssitzung ohne Satzungsgrundlage und Einhaltung der Schriftform stimmen. 

Die Erleichterungen für die Mitgliederversammlung durch das Covid-19-Abmilderungsgesetz gelten zunächst einmal nur für Mitgliederversammlungen. Aber höchstwahrscheinlich auch für Vorstandssitzungen.

Dementsprechend kann grundsätzlich auch bei der tatsächlichen Durchführung einer virtuellen Vorstandssitzung auf alle modernen Kommunikationsmittel zurückgegriffen werden. Voraussetzung: Alle Vorstandsmitglieder müssen eine rechtzeitige Zugangsmöglichkeit zu dem Kommunikationsmittel der Wahl und die technischen Möglichkeiten haben.

Somit hat sich der Vorstand des Klein-Eichener Vereins am Freitag zu einer Videokonferenz im virtuellen Raum getroffen. Unter anderen Themen ging es dabei auch um die eigentlich anstehende Mitgliederversammlung des K-E V. Hierzu muss das Vorgehen, solch eine Versammlung abzuhalten, noch geklärt werden.

(www.solidaris.de)

Fotos

 
08. Januar 2021

Achtung: Wichtige Mitteilung (vom 08.01.2021)

Liebe Bürgerinnen und Bürger, liebe Eltern,
trotz des Lockdowns ist die Zahl der Corona-Infektionen noch immer sehr hoch. Die bestehenden Beschränkungen wurden bis zum 31.01.2021 verlängert, dies bedeutet weiterhin Einschränkungen in vielen Bereichen. Dies betrifft auch unsere Kindertagesstätten.

Die Kitas sollen zwar geöffnet werden, aber eine Betreuung soll nur dann in Anspruch genommen werden, wenn es eine dringende Betreuungsnotwendigkeit gibt!

Dies bedeutet:
- Eine Reduzierung der Kontakte genießt oberste Priorität
- Die Eltern werden gebeten, ihre Kinder eigenverantwortlich zu betreuen.

Sie erleichtern unseren Leitungen in der Kita die Entscheidung zur Betreuung, wenn Sie uns entsprechende Bescheinigungen Ihres Arbeitgebers vorlegen, dass Sie an Ihrer Arbeitsstelle unabkömmlich sind. Aber selbst dann bitte ich Sie zu prüfen, ob nicht doch eine Betreuung Ihres Kindes zuhause, beispielsweise durch weitere anwesende Familienangehörige, sichergestellt werden kann. Nutzen Sie dazu auch das vom Bund angekündigte Kinderkrankengeld gegenüber Ihrem Arbeitgeber – hier werden die Kosten der Fehlzeiten für 10 bzw. 20 Tage übernommen.

Mir ist bewusst, dass alle aktuellen Einschränkungen in manchen Fällen für Diskussion und auch Verärgerung sorgen werden. Ich appelliere daher an Ihre Solidarität. Es geht um die Gesundheit Ihrer Kinder, Ihrer Familie und unserer Erzieherinnen und Erzieher in den Einrichtungen, deren Infektionsrisiko mit einer zunehmenden Zahl von betreuten Kindern steigt.

Bitte unterstützen Sie uns daher in unseren Bemühungen, die Krise möglichst schnell und gesund zu überstehen – das geht nur im gemeinsamen Schulterschluss.

Freundliche Grüße

Ihr Frank Ide, Bürgermeister

 
04. Januar 2021

Straße gesperrt

Die schmale Straße zwischen dem Mücker Ortsteil Ilsdorf und dem Grünberger Stadtteil Klein-Eichen ist recht kurvig, ein wenig uneben und nun schon seit Weihnachten gesperrt. Denn plötzlich hat sich ein Loch aufgetan, und Teile des Fahrbahnrandes sind in dem kreisrunden Trichter verschwunden.

Früher wurde in Ilsdorf und Umgebung lange Jahre Eisenerz abgebaut und es liegt deshalb die Vermutung nahe, dass im Untergrund etwas aus dieser Zeit eingebrochen ist. Wenn man in das Loch hineinschaut, wirkt es nach unten hin noch größer. Glücklicherweise kam vor der Sperrung niemand zu Schaden.

In Fahrtrichtung von Klein-Eichen nach Ilsdorf befand sich an dieser Stelle des Loches auf der rechten Seite die Grube "Dorothea-Elisabeth". Und auf der linken Seite die Grube "Gehalt". Spuren im Gelände sind heute noch zu sehen. Da die Straße zwischen den beiden Dörfern auch zu Zeiten der Erzförderung durchgehend bestanden haben soll, wurde unter der Fahrbahn ein Stollen angelegt um das Roherz zur Seilbahn transportieren zu können. Damit ging es weiter zur Erzwäsche.

Es ist nicht das erste Mal, dass rund um Ilsdorf plötzlich ein Loch entstanden ist, welches auf den Erzabbau zurück zu führen ist. Und Reiner Roth weiß zu erzählen, dass die Straße von Klein-Eichen nach Ilsdorf bereits 1961 wegen eines Loches in der Fahrbahn gesperrt war.

(sf/Alsfelder Allgemeine)

Fotos

 

 

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