21. Februar 2021

Klein-Eichener Verein

Eigentlich ist nun in vielen Dörfern die Zeit der Mitglieder-Versammlungen. Vereine laden einmal im Jahr dazu ein - Sportvereine, Feuerwehren oder auch Kulturvereine.
Aber solche Versammlungen, mit einer mehr oder weniger großen Anzahl von Teilnehmerinnen und Teilnehmer, sind z. Zt. wegen Corona nicht möglich.
Deswegen wird die diesjährige Versammlung verschoben und erst im kommenden Jahr 2022 mit der dann fälligen Mitgliederversammlung durchgeführt.

Im vergangenen Jahr war die Aktivität des Vereins sehr begrenzt. Die Mitgliederversammlung konnte im März noch durchgeführt werden. Aber dann ging nichts mehr. Alle drei geplanten Veranstaltungen fielen Corona zum Opfer. Im Herbst jedoch konnte immerhin die Idee der Obstbaumpflanzungen mit zwanzig Bäumen umgesetzt werden.
Nach langem hin und her ist auch endlich das Dach des ehemaligen Gefrierhauses erneuert worden. Das Gebäude ist für den Verein für allerlei Zwecke wichtig. Allerdings stehen noch weitere Arbeiten der Sanierung an. Diese werden nach und nach erledigt.
Der Vorstand des "K-E V" hat sich in diesem Jahr bereits im virtuellen Raum mittels Videokonferenzen getroffen. Zumindest will der Vorstand so grundsätzliche Belange des Vereins aufrecht erhalten.
Ob und wann in diesem Jahr irgendwelche Veranstaltungen stattfinden können, ist z. Zt. nicht eindeutig zu sagen.

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17. Januar 2021

Achtung: Wichtige Mitteilung (vom 17.01.2020)

Liebe Eltern von Kindern in unseren Kindertagesstätten,

folgende Ergänzungen möchte ich Ihnen zum Hinweis vom 8. Januar 2021 noch geben:
Aufgrund der weiterhin hohen Zahl von Corona-Infektionen ist es weiterhin geboten, die Kontakte zwischen Menschen zu minimieren. So appellieren wir auch weiterhin an Sie, ihre Kinder nach Möglichkeit nicht in eine Kita zu bringen. Für diese Bereitschaft kommen wir Ihnen mit der Beitragserhebung entgegen. Wenn keine Betreuung in der Kita erfolgt, werden wir aufgrund der aktuellen Situation auch keine Beiträge von Ihnen erheben.

Dies bedeutet, dass wir eine taggenaue Abrechnung im Januar und auch ggf. im Februar vornehmen werden. Unsere Mitarbeiterinnen sind angewiesen, die Anwesenheit Ihrer Kinder und auch ggf. die Teilnahme am Mittagessen taggenau zu dokumentieren. Die dann genau ermittelten Beiträge werden dann erst im Nachhinein im Folgemonat abgebucht. Ich glaube, dies ist eine gerechte Lösung für alle in diesen schwierigen Zeiten. Vereinbaren Sie nach Möglichkeit mit Ihrem Arbeitgeber freie Zeiten für die Kinderbetreuung zu Hause. Dabei hilft auch das erhöhte Kinderkrankengeld an zusätzlichen Tagen. Da auch wir unseren Mitarbeiterinnen in den Kitas bei der Betreuung der eigenen Kinder entgegen kommen möchten, wird es in den Kitas auch zu einer reduzierten Anzahl von Betreuungskräften kommen.
Ich appelliere an Ihre Solidarität, dass Infektionsrisiko weiter zu minimieren. Ich hoffe mit Ihnen gemeinsam, dass wir bald wieder zu normalen Zeiten kommen werden.

Freundliche Grüße
Frank Ide, Bürgermeister

 
13. Januar 2021

Sternsinger ohne Hausbesuche

Die Sternsingeraktion findet auch in diesem Jahr in der katholischen Pfarrgruppe Laubach-Günberg statt, allerdings ohne die üblichen Hausbesuche. Die Aktionen und Projekte, die durch die Spenden finanziert werden, bringen Hoffnung, Freude und viele lebensnotwendige Dinge zu notleidenden Kindern.

Am vergangenen Wochenende besuchte jeweils eine Sternsingergruppe die Gottesdienste in der katholischen Kirche in Grünberg sowie in der Heilig-Geist-Kirche in Laubach, um den Segensspruch aufzusagen. Alle Gottesdienstbesucher erhielten ein Sternsinger-Segenspaket mit Segensstreifen, Infos zur Aktion, einem Segensbrief und einem Spendentütchen. Zu Laubach gehört auch die ehemalige selbständige, katholische Kirchengemeinde Weickartshain mit den umliegenden Dörfern.

"Dieses Segenspäckchen wird in den nächsten Tagen allen, die sich zur Sternsinger-Aktion angemeldet haben, nach Hause in den Briefkasten geliefert", erklärte Organisatorin und Gemeindereferentin Tanja Mohr. Auch in den Kirchen liegen Segensaufkleber und Infos zum Mitnehmen aus. Spenden für die Sternsingeraktion können nach wie vor getätigt werden.

(Gießener Allgemeine)

 
09. Januar 2021

Weihnachtsbäume

Zahlreiche Jugendfeuerwehren in Nachbargemeinden haben angekündigt, in diesem Januar keine Weihnachtsbaum-Sammelaktion durchzuführen. In der Großgemeinde Grünberg vereinbarten die Verantwortlichen, die Tradition trotz Corona-Pandemie fortzusetzen. Dies wird möglich unter Einhaltung der strengen Hygienevorschriften. Doch nicht in jedem Stadtteil wird gesammelt.

Am kommenden Samstag, 9. Januar werden u.a. in Klein-Eichen und Lardenbach die Weihnachtsbäume eingesammelt. Dies soll möglichst kontaktlos erfolgen. Auch Spenden sollen mit Abstand getätigt bzw. überwiesen werden. Die Bäume sollen abgeschmückt bis acht Uhr an die Straße gelegt werden.

Unter strengen Sicherheitsauflagen boten die Grünberger Nachwuchsabteilungen diesen Service dann für die Bürger auch in diesem Jahr an. Damit alles sicher ablaufen konnte, gab es einiges zu beachten: Unter anderem mussten die Sammler ein zweiseitiges Verhaltenskonzept einhalten. Verständlicherweise waren gesellige Zusammenkünfte vorher und nachher sowie beim Verbrennen nicht gestattet.

Wenngleich weniger Bäume im Vergleich zu den Vorjahren am Straßenrand standen, zeigten sich die Verantwortlichen am Ende der Aktion zufrieden.

(Gießener Allgemeine)

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08. Januar 2021

Zeit der Videokonferenz

Durch die coronabedingten landesspezifischen Regelungen und damit verbundenen Beschränkungen zum Zusammenkommen einer größeren Anzahl von Personen sehen sich viele Vereine derzeit mit der Frage konfrontiert, ob und wie sie Mitgliederversammlungen und Vorstandssitzungen möglicherweise vorerst vermeiden können. Die Notwendigkeit einer physischen Versammlung sollte stets anhand des Einzelfalls geprüft werden.

Eine Pflicht zur Einberufung scheidet nur ausnahmsweise aus, wenn insbesondere eine Präsenzversammlung wegen der COVID-19-Pandemie verboten ist bzw. diese oder eine virtuelle Mitgliederversammlung unter Berücksichtigung der Mitgliederstruktur mit zu hohen Risiken bzw. unverhältnismäßigem Aufwand verbunden wäre.

Eine Vorschrift soll künftig virtuelle Versammlungen und Mischformen der Präsenzversammlung gleichstellen. Eine Zusammenkunft der (oder aller) Mitglieder ist nun ohne eine besondere Satzungsgrundlage sowie ohne die Zustimmung aller Mitglieder – wie bei der bisherigen schriftlichen Beschlussfassung – für gültige Beschlüsse ausreichend.

Prinzipiell gelten für Vorstandsbeschlüsse dieselben Regelungen wie für eine Mitgliederversammlung. Demnach konnte sich bislang die Zulässigkeit einer virtuellen Sitzung zunächst nur aus der Vereinssatzung ergeben. Fehlte dort eine Regelung, konnte der Vorstand bisher im Einstimmigkeitsverfahren für die Durchführung einer virtuellen Vorstandssitzung ohne Satzungsgrundlage und Einhaltung der Schriftform stimmen. 

Die Erleichterungen für die Mitgliederversammlung durch das Covid-19-Abmilderungsgesetz gelten zunächst einmal nur für Mitgliederversammlungen. Aber höchstwahrscheinlich auch für Vorstandssitzungen.

Dementsprechend kann grundsätzlich auch bei der tatsächlichen Durchführung einer virtuellen Vorstandssitzung auf alle modernen Kommunikationsmittel zurückgegriffen werden. Voraussetzung: Alle Vorstandsmitglieder müssen eine rechtzeitige Zugangsmöglichkeit zu dem Kommunikationsmittel der Wahl und die technischen Möglichkeiten haben.

Somit hat sich der Vorstand des Klein-Eichener Vereins am Freitag zu einer Videokonferenz im virtuellen Raum getroffen. Unter anderen Themen ging es dabei auch um die eigentlich anstehende Mitgliederversammlung des K-E V. Hierzu muss das Vorgehen, solch eine Versammlung abzuhalten, noch geklärt werden.

(www.solidaris.de)

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08. Januar 2021

Achtung: Wichtige Mitteilung (vom 08.01.2021)

Liebe Bürgerinnen und Bürger, liebe Eltern,
trotz des Lockdowns ist die Zahl der Corona-Infektionen noch immer sehr hoch. Die bestehenden Beschränkungen wurden bis zum 31.01.2021 verlängert, dies bedeutet weiterhin Einschränkungen in vielen Bereichen. Dies betrifft auch unsere Kindertagesstätten.

Die Kitas sollen zwar geöffnet werden, aber eine Betreuung soll nur dann in Anspruch genommen werden, wenn es eine dringende Betreuungsnotwendigkeit gibt!

Dies bedeutet:
- Eine Reduzierung der Kontakte genießt oberste Priorität
- Die Eltern werden gebeten, ihre Kinder eigenverantwortlich zu betreuen.

Sie erleichtern unseren Leitungen in der Kita die Entscheidung zur Betreuung, wenn Sie uns entsprechende Bescheinigungen Ihres Arbeitgebers vorlegen, dass Sie an Ihrer Arbeitsstelle unabkömmlich sind. Aber selbst dann bitte ich Sie zu prüfen, ob nicht doch eine Betreuung Ihres Kindes zuhause, beispielsweise durch weitere anwesende Familienangehörige, sichergestellt werden kann. Nutzen Sie dazu auch das vom Bund angekündigte Kinderkrankengeld gegenüber Ihrem Arbeitgeber – hier werden die Kosten der Fehlzeiten für 10 bzw. 20 Tage übernommen.

Mir ist bewusst, dass alle aktuellen Einschränkungen in manchen Fällen für Diskussion und auch Verärgerung sorgen werden. Ich appelliere daher an Ihre Solidarität. Es geht um die Gesundheit Ihrer Kinder, Ihrer Familie und unserer Erzieherinnen und Erzieher in den Einrichtungen, deren Infektionsrisiko mit einer zunehmenden Zahl von betreuten Kindern steigt.

Bitte unterstützen Sie uns daher in unseren Bemühungen, die Krise möglichst schnell und gesund zu überstehen – das geht nur im gemeinsamen Schulterschluss.

Freundliche Grüße

Ihr Frank Ide, Bürgermeister

 
04. Januar 2021

Straße gesperrt

Die schmale Straße zwischen dem Mücker Ortsteil Ilsdorf und dem Grünberger Stadtteil Klein-Eichen ist recht kurvig, ein wenig uneben und nun schon seit Weihnachten gesperrt. Denn plötzlich hat sich ein Loch aufgetan, und Teile des Fahrbahnrandes sind in dem kreisrunden Trichter verschwunden.

Früher wurde in Ilsdorf und Umgebung lange Jahre Eisenerz abgebaut und es liegt deshalb die Vermutung nahe, dass im Untergrund etwas aus dieser Zeit eingebrochen ist. Wenn man in das Loch hineinschaut, wirkt es nach unten hin noch größer. Glücklicherweise kam vor der Sperrung niemand zu Schaden.

In Fahrtrichtung von Klein-Eichen nach Ilsdorf befand sich an dieser Stelle des Loches auf der rechten Seite die Grube "Dorothea-Elisabeth". Und auf der linken Seite die Grube "Gehalt". Spuren im Gelände sind heute noch zu sehen. Da die Straße zwischen den beiden Dörfern auch zu Zeiten der Erzförderung durchgehend bestanden haben soll, wurde unter der Fahrbahn ein Stollen angelegt um das Roherz zur Seilbahn transportieren zu können. Damit ging es weiter zur Erzwäsche.

Es ist nicht das erste Mal, dass rund um Ilsdorf plötzlich ein Loch entstanden ist, welches auf den Erzabbau zurück zu führen ist. Und Reiner Roth weiß zu erzählen, dass die Straße von Klein-Eichen nach Ilsdorf bereits 1961 wegen eines Loches in der Fahrbahn gesperrt war.

(sf/Alsfelder Allgemeine)

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