11. Juni 2021

Saisongarten bietet eigenes Gemüse

"Wir haben noch einige Parzellen im Saisongarten auf dem Naturland Betrieb Loob in Lardenbach anzubieten. Die Flächen werden in Mulch-Permakultur bewirtschaftet und sind mit zeitnah erntereifen Gemüse bepflanzt und gesät. Wir haben hier die Möglichkeit zu zeigen wie Gemüsebau regenerativ und klimaneutral funktioniert und es die interessierten Menschen ausprobieren zu lassen", sagt Hubert Junker, einer der Initiatoren des Saisongarten.

Auf dem Feld von Bio-Landwirt Christian Loob ziehen sich lange Reihen vielfältigen Gemüse und Salate hin. Kohlrabi, Rotkohl, Weißkraut, Kopfsalat, Eisbergsalat, Tomaten, Erbsen, Lauch und vieles mehr. Selbst sowas exotisches wie Pak Choi findet man vorgezogen im Angebot. An hohen Pfosten sollen Bohnen ranken.

Viele Menschen haben den Traum vom eigenen Fleckchen Grün, auf dem sie in der Erde buddeln, den Pflanzen beim Wachsen zusehen und eigenes Gemüse ernten können. Hier im Saisongarten kann man noch Parzellen pachten. Jeder Abschnitt ist bereits mit verschiedenen Gemüsesorten und Kräutern fertig angelegt. Die Saisongärtner können dann von Ende Mai bis in den späten Herbst die Parzellen pflegen und ernten. Unterstützt werden die Gärtner mit Tipps rund um die Gartenarbeit. Für das Anlegen der etwa je 60 m² großen Saisongärten werden ausschließlich Bio-Saat und Bio-Pflanzgut verwendet. Mit einem Betrag von 130,- Euro kann man ein Stück Gartenland ein Jahr lang bewirtschaften.

Eine weitere lnfo-Veranstaltung gibt es am Dienstagabend (15. Juni) um 19.00 am Feld in Lardenbach. Am Ortsrand, entlang der Straße am Helgenstock ist der Saisongarten zu finden.

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05. Juni 2021

Fischumzug beim ASV

Im nördlichsten Zipfel der Klein-Eichener Gemarkung liegen die drei Fischteiche des ASV, des Angel Sport Vereins Seenbachtal. Vor über 50 Jahren ist diese Anlage im Dammegrund entstanden. Die Generationen der Angelsportfreunde hat in dieser Zeit mehrmals gewechselt. Geblieben ist die Arbeit der Pflege von Gewässer und Tier. So muss z. B. in größeren Abständen dafür gesorgt werden, dass die Teiche nicht verschlammen. Vielleicht so rund alle 20 Jahre kann es nötig sein, Schlamm zu entfernen.

Jetzt hat sich der Verein den größten der drei Teiche vorgenommen. Das Wasser wurde abgelassen. Fische und sonstiges Getier sind eingefangen worden und in den mittleren Teich umgesiedelt worden. Unter den Fischen sind gerade die Karpfen besonders vertreten. So hat man etwa Spiegelkarpfen, Schuppenkarpfen oder auch Graskarpfen umgesetzt. Weitere Fischarten wie Zander, Giebel, Brasse, Schleie und auch Aale finden sich in den Teichen. Selbst Krebse gibt es einige. Ein wichtiges Tier im Wasser ist die Muschel. Diese Teichmuschel filtriert das Wasser und reinigt es so.

Gegen Mittag des Samstages war die Aktion des Wasserablassens und der Umsetzung der Fische usw. abgeschlossen. Nun soll der größte der drei Teiche über den Sommer hinweg abtrocknen. Etwa im Oktober soll dann die ca. 50 cm dicke Schlammschicht ausgebaggert werden. Bis dahin werden die Vereinsmitglieder, die übrigens aus den umliegenden Dörfern kommen, den Uferbereich ausbessern und befestigen.

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26. Mai 2021

Stadt und Land

50 Prozent der Menschen in Hessen leben in einer ländlichen Region. Rund 80 Prozent der Landesfläche fallen in diese Kategorie.

Wer auf dem Land zu Hause ist, soll die gleichen Chancen auf ein gutes Leben haben wie ein Stadtmensch. „Gleichwertige Lebensverhältnisse“ zu schaffen ist deshalb eine Aufgabe des Staates. Doch das Land Hessen erfüllt diese Aufgabe nach Überzeugung der Linken-Fraktion im Landtag nicht.

Die Linken stützen ihre Einschätzung auf eine aktuelle Studie. Demnach wird die Kluft zwischen Stadt und Land sogar noch größer. „Wir sind sehr weit entfernt vom Ziel gleichwertiger Lebensverhältnisse“, sagte der stellvertretende Fraktionsvorsitzende. Es gebe in manchen Regionen die Gefahr, „dass dort die Lichter ausgehen“.

„Mangelnde Finanzausstattung der Kommunen, immer weitere Wege zu Ärzten, Schulen, Behörden und zu Einrichtungen des täglichen Bedarfs und fehlende Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr sind Realität für viele Menschen im ländlichen Raum“. So sei seit 2008 jede dritte Geburtsstation in Hessen geschlossen worden, viele davon auf dem Land.

„Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse“ sind seit der Verfassungsreform 1994 erklärtes politisches Ziel. Im Grundgesetz hieß es „Einheitlichkeit der Lebensverhältnisse“.

Der Unterschied zwischen der Rhein-Main-Region sowie Nord- und Mittelhessen und dem Odenwald sei „fundamental“. Zwar habe die Landesregierung die Probleme erkannt, sie tue allerdings zu wenig für deren Lösung oder wende die falschen Mittel an. Zwar gebe es zahlreiche Sonder- und Förderprogramme, doch die seien von den Kommunen oft nur schwer zu bewältigen.

„Unterfinanzierung, Verschuldung und Investitionsstau sind und bleiben die zentralen Probleme der Kommunen im ländlichen Raum“. Zentral sei zudem der Ausbau des ÖPNV. Unterstützt werden sollten vermehrt auch Dorfläden und -zentren. Die von der Landesregierung geförderte Fusion kleinerer Kommunen werden abgelehnt. „Solidarische Kooperationen“ dagegen seien sinnvoll. Zusammenschlüsse aber führten zu immer größeren Verwaltungseinheiten. Das erschwere die demokratische Teilhabe der Menschen.

Zudem fühlten sich schon heute viele auf dem Lande Lebende von Entscheidungen abgehängt. „Wir haben keine Lobby in der Landespolitik, das ist ein Satz, den wir oft gehört haben“. Die Politik müsse mehr mit den Menschen im ländlichen Raum ins Gespräch kommen, statt nur über deren Probleme zu reden.

(P. Hanack/Frankfurter Rundschau)

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25. Mai 2021

39. EVG-Wanderung erneut abgesagt

Der Spiel- und Sportverein Lardenbach/Klein-Eichen 1966 e.V. wird auch im Jahr 2021 keine EVG-Wanderung durchführen. Die für den 12. und 13. Juni 2021 vorgesehenen 39. Wandertage müssen auch diesmal der Corona-Epidemie Tribut zollen. Trotz der erfreulich sinkenden Ansteckungszahlen steht beim Vereinsvorstand die Sicherheit von Teilnehmern Helferteam im Vordergrund. Der SSV Lardenbach/Klein-Eichen hofft, dass die schon jetzt für den 11. und 12. Juni 2022 terminierte EVG-Veranstaltung dann stattfinden kann.

(Karl-Ernst Lind)

 
22. Mai 2021

Cordula Michaelsen kam 2001 als Seelsorgerin in die Grünberger Seenbachtalgemeinden

Im Rahmen einer unter Beachtung der Corona-Schutzmaßnahmen stattgefundenen Sitzung der Kirchenvorstände des Kirchspiels Lardenbach konnten die anwesenden Gremiumsmitglieder der Pfarrerin Cordula Michaelsen neben den Glückswünschen zu deren 20-jährigen Dienstzeit auch den Dank für die geleistete Arbeit aussprechen. Zu den Gratulanten zählten vom Kirchenvorstand Lardenbach/Klein-Eichen Gerhard Pernak, Marie-Luise Kratz, Heike Hofmann, Karin Fitzthum, Heike Repp und Andreas Haeske. Weitere anwesende Vorstandsmitglieder waren Charlotte Görnert und Achim Theiß aus Weickartshain, sowie Jürgen Frank aus Stockhausen.

Die Pfarrerin übernahm offiziell am 1. Mai 2001 das aus den Kirchengemeinden Lardenbach/Klein-Eichen, Stockhausen und Weickartshain bestehende Kirchspiel Lardenbach. Angezogen durch ihre Naturverbundenheit und das „rauhe Klima“ zog es sie nach einer zuvor schon einmal wahrgenommenen Vikarstelle in Laubach wieder in den westlichen Vogelsberg. Zur Pfarrerin ernannt wurde Michaelsen 1988 in Nauheim bei Groß-Gerau, wo sie zuvor als Pfarrvikarin ihren Dienst leistete und auch ihre erste Predigt hielt. Nach weiteren vier Jahren trat sie dann in Wiesbaden-Auringen eine Stelle als Seelsorgerin an.

Im Juli 2013 konnte sie in Lardenbach das 25-jährige Dienstjubiläum begehen. Ihr Wunsch, wieder in die Nähe des Vogelsbergs zu kommen, ging dann zuvor 2001 mit der Neubesetzung der zuvor von Pfarrer Tilman Schmidt besetzten und dann vakanten Pfarrstelle in Lardenbach in Erfüllung. Schon das Vorstellungsgespräch in Lardenbach ließ bei ihr eine dann auch erfolgte gute Aufnahme in Oberhessen erkennen. So fühle sie sich bis heute sehr wohl und mit den Bewohnern der vier Dörfern und deren Geschichte eng verbunden.

Die gute Atmosphäre und die Zusammenarbeit mit den Kirchenvorständen erfreue sie sehr. Sie habe stets bei verschiedenen Vorhaben und zahlreichen durchgeführten Aktionen eine breite Unterstützung erfahren. Als Beispiele stünden dabei die Wandergottesdienste, die Dorfweihnacht in Stockhausen, in Lardenbach die Durchführung des „Adventskranzes“ und in Weickartshain die hervorragende Kindergottesdienstarbeit. Erwähnt wurde von Michaelsen auch die Kurrentschriftgruppe, die sich mit der Geschichte und dem Dorfleben in der Vergangenheit befasse.

Eine besondere Herausforderung sind wegen der Corona-Epidemie die Durchführungen von Gottesdiensten und Konfirmandenunterricht. So werden nach Aussage der Pfarrerin für die seit dem letzten Jahr noch ausstehenden und für die diesjährigen Konfirmationen entsprechende Lösungen gesucht. Neben der Seelsorgerischen Gemeindearbeit ist Cordula Michaelsen auch eine überzeugte Vertreterin im Dekanat Grünberg. Bis zum vergangenen Dezember erteilte sie zudem Religionsunterricht in Grünberger Schulen.

In ihrer Freizeit erfreut sie sich u. a. an Spaziergängen in der Natur und beim Singen in einem Chor. Ihrer Aussage nach, auch weiterhin bis zum Ende ihrer Dienstzeit als Pfarrerin im Seenbachtal tätig zu sein, dürfte zu entnehmen sein, dass sie sich tatsächlich in den Gefilden des Vogelsberges wohlfühlt, zumal sie auch zwischenzeitlich einen Teil des oberhessischen Dialektes verstehen kann.

(Karl-Ernst Lind)

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01. April 2021

Osterfest und Kirche

Wie Frau Pferrerin Michaelsen mit einem Aushang mitteilte, konnten an Karfreitag und Ostern keine Gottesdienste stattfinden, auch nicht in der Osternacht.

Am Donnerstag und Freitag lagen in der Kirche eine Karfreitag-Andacht zum Mitnehmen, am Samstag und Ostersonntag und -montag lag eine Osterpredigt zum Mitnehmen aus.

Gottesdienste in der Kirche Klein-Eichen sind z. Zt. leider gar nicht möglich, weil die nötigen Abstände in der kleinen Kirche nicht eingehalten werden können.

Außerdem wird von der Pfarrrerin und dem Kirchenvorstand darauf hingewiesen, Gottesdienste am Fernseher mitzufeiern.

 
01. April 2021

CORONA VIRUS - Betreuung in den Kindertagesstätten

Sehr geehrte Eltern,

in den vergangenen Wochen sind die Corona-Infektionszahlen stark gestiegen. Ab Karfreitag wird im Landkreis Gießen wieder die nächtliche Ausgangssperre in Kraft treten. Auch wenn alle vom „Hotspot Laubach“ reden, sieht es leider auch bei uns nicht gut aus. Stand Ende März sind auch bei uns 70 Personen an Covid-19 erkrankt, die Inzidenzzahl liegt bei 308 und somit sogar über dem Durchschnitt des Landkreises.

Auch wir mussten in der zweiten Märzhälfte in zwei Kindertagesstätten einzelne Gruppen schließen, eine Einrichtung sogar komplett. Dies ist auf der einen Seite bedauerlich, auf der anderen Seite konnten wir aber durch eine Trennung der Gruppen schlimmeres verhindern. Die Vorgaben des Gesundheitsamtes sind bei Auftreten der britischen Covid-Variante durch die höhere Ansteckungsgefahr strenger als bei der herkömmlichen Variante.

Auch wenn in manchen Städten schon darüber diskutiert wird, ob man denn nicht auch die Kindertagesstätten komplett schließen sollte, haben wir uns dafür entschieden, weiterhin eine zeitlich eingeschränkte Regelbetreuung mit festen Gruppen anzubieten. So werden wir zunächst nach den Osterferien bis zum 16. April weiterhin bis maximal 14 Uhr die Kitas öffnen, da wir nur so eine risikobehaftete Vermischung verhindern können.

Wir werden auch weiterhin lediglich für die Tage und die Zeitanteile Beiträge erheben, an denen Ihr Kind die Kita besucht. Dies gilt auch für eine eventuelle Mittagsversorgung.

Aufgrund des weiterhin hohen Infektionsgeschehen appellieren wir erneut an Sie, Ihr Kind nach Möglichkeit zuhause zu betreuen.

Vermeiden Sie, soweit wie möglich, umfangreiche Kontakte zu anderen Familien. Halten Sie Abstand zueinander, auch im Freien, auch auf unseren Spielplätzen. Wir alle können durch ein rücksichtsvolles, distanziertes Miteinander dazu beitragen, Infektionen und Todesfälle zu verhindern.

Gemeinsam erhoffen wir uns Besserung und wir wünschen Ihnen ein frohes Osterfest und viel Gesundheit!

Ihr Bürgermeister Frank Ide und die Teams der Kindertagesstätten der Stadt Grünberg

 
30. März 2021

Personelle Veränderungen beim Ortsgerichtsbezirk V

Nachdem der Lardenbacher Carsten Mark Langohr wegen seines Wohnsitzwechsel nicht mehr Schöffe im Grünberger Ortsgerichtsbezirk V ist, gab es nunmehr eine personelle Veränderung. So wurde ab dem 30. März 2021 die Lardenbacherin Ursula Schombert als Nachfolgerin im Ortsgerichtsbezirk Grünberg V bestimmt.

Zum stellvertretenden Ortsgerichtsvorsteher wurde ab dem 22. März 2021 vom Amtsgericht Gießen das seitherige Ortsgerichtsmitglied Werner Zimmer aus Klein-Eichen berufen. Er ist befugt für die zwei Grünberger Stadtteile Lardenbach und Klein-Eichen Unterschriften und Abschriften zu beglaubigen. Auch ist er für die Aufnahme von Sterbefallanzeigen berechtigt. Für Terminvereinbarungen ist er unter der Telefonnummer 06400/200820 zu erreichen.

(Karl-Ernst Lind)

 
16. März 2021

Kommunalwahl 2021

Ortsbeirat Klein-Eichen.
Wahlberechtigt waren insgesamt 206 Bürgerinnen und Bürger. Gewählt haben 67 (2016: 99) an der Urne und 53 (2016: 30) mit Briefwahl. Das ergibt eine Wahlbeteiligung von rund 58%.

Trendergebnis der Ortsbeiratswahl:

01 Zimmer, Werner
163
 
21,11%
02 Loob, Christian
161
 
20.85%
03 Daniel, Jens
138
 
17,88%
04 Edelmann, Tanja
72
 
9,33%
05 Haeske, Andreas
66
 
8,55%
06 Döring, Andreas
65
 
8,42%
07 Kassühlke, Wiebke
53
 
6,87%
08 Rippl, Rüdiger
31
 
4,02%
09 Wyche, Ulrike
23
 
2,98%
   
 

Trendergebnis Stadtverordnetenversammlung der Stadt Grünberg:
Wahlberechtigt waren 206 Bürgerinnen und Bürger. Gewählt haben 67 an der Urne und 53 mit Briefwahl. Durch das Auszählen der Gesamtbriefwähler erfolgt hier keine Zuordnung.
Vorläufiges Trendergebnis StaVo:

CDU
333
 
24,34%
 
Grüne
111
 
8,11%
 
SPD
444
 
32,46%
 
FDP
36
 
2,63%
 
FW
444
 
32,46%
 

Trendergebnis Kreistag Landkreis Gießen:
Wahlberechtigte waren 206 Bürgerinnen und Bürger. Gewählt haben 67 an der Urne und 53 mit Briefwahl. Durch das Auszählen der Gesamtbriefwähler erfolgt hier keine Zuordnung.
Vorläufiges Trendergebnis Kreistag:

CDU
1296
 
32,29%
Grüne
243
 
6,05%
SPD
1215
 
30,27%
AfD
405
 
10,09%
FDP
81
 
2,02%
FW
486
 
12,11%
Linke
162
 
4,04%
Die Partei
60
 
1,49%
Volt
66
 
1,64%
 
14. März 2021

Kommunalwahl 2021, Trend

Auch in das "Corona-Wahllokal" in der Rallye-Scheune fanden Wähler den Weg. Von den 206 Wahlberechtigten kamen 67 zur Wahlurne in der Sellnröder Straße. Das sind 32,5 Prozent. Allerdings haben auch 53 Wählerinnen und Wähler die Briefwahl genutzt. Das sind nochmal 25,7 Prozent. Damit ergibt sich eine Wahlbeteiligung von 58,2 Prozent.

Diese Briefwählerinnen und Briefwähler werden nun in Grünberg ausgezählt. Genauso werden alle Wahlzettel die das System des Kumulieren und Panaschieren genutzt haben auch in Grünberg ausgezählt. Deswegen sind die Ergebnisse z. Zt. nur ein Trendergebnis.

Ortsbeirat Klein-Eichen.
Wahlberechtigt waren insgesamt 206 Bürgerinnen und Bürger. Gewählt haben 67 (2016: 99) an der Urne und 53 (2016: 30) mit Briefwahl. Am Sonntag war ein Wahlzettel ungültig. Zum Ortsbeirat zählen natürlich auch die Briefwähler. Und dadurch können sich noch Verschiebungen ergeben.

Trendergebnis der Ortsbeiratswahl:

01 Zimmer, Werner
92
 
02 Loob, Christian
85
 
03 Daniel, Jens
78
 
04 Edelmann, Tanja
39
 
05 Döring, Andreas
38
 
06 Haeske, Andreas
34
 
07 Kassühlke, Wiebke
31
 
08 Rippl, Rüdiger
12
 
09 Wyche, Ulrike
9
 
   
 

Trendergebnis Stadtverordnetenversammlung der Stadt Grünberg:
Wahlberechtigt waren 206 Bürgerinnen und Bürger. Gewählt haben 67 an der Urne und 53 mit Briefwahl. Am Sonntag waren 5 Wahlzettel ungültig.
Vorläufiges Trendergebnis StaVo:

CDU
9
 
 
Grüne
3
     
SPD
12
 
 
FDP
1
 
 
FW
12
 
 

Trendergebnis Kreistag Landkreis Gießen:
Wahlberechtigte waren 206 Bürgerinnen und Bürger. Gewählt haben 67 an der Urne und 53 mit Briefwahl. Am Sonntag waren 6 Wahlzettel ungültig.
Vorläufiges Trendergebnis Kreistag:

CDU
16
 
Grüne
3
 
SPD
16
 
AfD
5
 
FDP
1
 
FW
6
 
Linke
2
 
Die Partei
1
 
Volt
1
   

Fotos

 
27. Februar 2021

Baustellen im Dorf

Zur Zeit gibt es einige Aktivitäten im Dorf: Wie schon in Vorjahren sind zwei Wege im Wochenendgebiet mit feinem Schotter ausgebessert worden. In Verlängerung des Galgenbergsweges Richtung Steinbruch und "Am Hochbehälter" wurden diesmal nicht nur Löcher gestopft, sondern auf einer Strecke von mehreren Metern ist Schotter vom Bau- und Servicehof der Stadt Grünberg verteilt worden.

Schon seit einigen Tagen sind zwei Löcher im Bereich der Sellnröder Straße und zum Lardenbacher Ortseingang hin abgesperrt. Nötig machten dies jeweils Rohrbrüche in der Wasserversorgungsleitung. An der Ecke zum Galgenbergsweg wurde nicht nur ein Teilstück der Leitung ausgebessert. Hier nutzte man die Situation auch dazu gleich zwei Absperrungen zu erneuern.

Das Umfeld um die Schutzhütte auf dem Köppel haben einige Helfer geräumt. Nachdem die Hütte erst saniert wurde, galt es jetzt Holz und Astwerk etwas beiseite zu schaffen. Und es wurde ein neuer Tisch in die Hütte gestellt. Die passenden Bänke sind nun auch montiert worden. Die Räumaktion zog sich am Samstag jedenfalls etwas in die Länge. Der Platz vor der Hütte ist mit dem Ausblick auf die Dörfer nur zu empfehlen.

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21. Februar 2021

Klein-Eichener Verein

Eigentlich ist nun in vielen Dörfern die Zeit der Mitglieder-Versammlungen. Vereine laden einmal im Jahr dazu ein - Sportvereine, Feuerwehren oder auch Kulturvereine.
Aber solche Versammlungen, mit einer mehr oder weniger großen Anzahl von Teilnehmerinnen und Teilnehmer, sind z. Zt. wegen Corona nicht möglich.
Deswegen wird die diesjährige Versammlung verschoben und erst im kommenden Jahr 2022 mit der dann fälligen Mitgliederversammlung durchgeführt.

Im vergangenen Jahr war die Aktivität des Vereins sehr begrenzt. Die Mitgliederversammlung konnte im März noch durchgeführt werden. Aber dann ging nichts mehr. Alle drei geplanten Veranstaltungen fielen Corona zum Opfer. Im Herbst jedoch konnte immerhin die Idee der Obstbaumpflanzungen mit zwanzig Bäumen umgesetzt werden.
Nach langem hin und her ist auch endlich das Dach des ehemaligen Gefrierhauses erneuert worden. Das Gebäude ist für den Verein für allerlei Zwecke wichtig. Allerdings stehen noch weitere Arbeiten der Sanierung an. Diese werden nach und nach erledigt.
Der Vorstand des "K-E V" hat sich in diesem Jahr bereits im virtuellen Raum mittels Videokonferenzen getroffen. Zumindest will der Vorstand so grundsätzliche Belange des Vereins aufrecht erhalten.
Ob und wann in diesem Jahr irgendwelche Veranstaltungen stattfinden können, ist z. Zt. nicht eindeutig zu sagen.

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17. Februar 2021

Kommunalwahl 2021

Zu den allgemeinen Kommunalwahlen in Hessen zählen die Gemeindewahlen, Ortsbeiratswahlen und Kreistagswahlen. Am 14. März werden auch in Klein-Eichen Gemeindevertreter, Ortsbeiratsmitglieder und Kreistagsabgeordnete gewählt. Wie viele Vertreter in die Gremien gewählt werden können, hängt von der Anzahl der Einwohner im jeweiligen Wahlkreis ab.

Für den Ortsbeirat in Klein-Eichen gibt es 9 Kandidatinnen und Kandidaten. Sitze im Ortsbeirat gibt es sieben. Wie auf dem Musterstimmzettel zu sehen ist, können diese sieben Stimmen auf die Bewerberinnen und Bewerber verteilt werden. Oder die Stimmen werden auf sieben Personen mit je einem Kreuz markiert.

Das Wahllokal befindet sich bei dieser Wahl wegen Corona nicht im Backhaus! Die Wahlurne steht diesmal in den Räumlichkeiten der "Rallye-Scheune" in der Sellnröder Straße (Daniel). Ebenso ist es möglich Briefwahl zu beantragen. Dies ist mit dem Vordruck auf der Rückseite der Wahlbenachrichtigung oder online über www.gruenberg.de beim Wahlamt zu beantragen.

Die Kandidatinnen und Kandidaten zur Ortsbeiratswahl in Klein-Eichen sind auf dem Stimmzettel mit Namen aufgeführt. Vielleicht hilft es zu den Namen auch ein Gesicht zu haben. Deswegen hier die neun Berwerberinnen und Bewerber im Bild - in Reihenfolge wie auf dem Stimmzettel abgedruckt.

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17. Januar 2021

Achtung: Wichtige Mitteilung (vom 17.01.2020)

Liebe Eltern von Kindern in unseren Kindertagesstätten,

folgende Ergänzungen möchte ich Ihnen zum Hinweis vom 8. Januar 2021 noch geben:
Aufgrund der weiterhin hohen Zahl von Corona-Infektionen ist es weiterhin geboten, die Kontakte zwischen Menschen zu minimieren. So appellieren wir auch weiterhin an Sie, ihre Kinder nach Möglichkeit nicht in eine Kita zu bringen. Für diese Bereitschaft kommen wir Ihnen mit der Beitragserhebung entgegen. Wenn keine Betreuung in der Kita erfolgt, werden wir aufgrund der aktuellen Situation auch keine Beiträge von Ihnen erheben.

Dies bedeutet, dass wir eine taggenaue Abrechnung im Januar und auch ggf. im Februar vornehmen werden. Unsere Mitarbeiterinnen sind angewiesen, die Anwesenheit Ihrer Kinder und auch ggf. die Teilnahme am Mittagessen taggenau zu dokumentieren. Die dann genau ermittelten Beiträge werden dann erst im Nachhinein im Folgemonat abgebucht. Ich glaube, dies ist eine gerechte Lösung für alle in diesen schwierigen Zeiten. Vereinbaren Sie nach Möglichkeit mit Ihrem Arbeitgeber freie Zeiten für die Kinderbetreuung zu Hause. Dabei hilft auch das erhöhte Kinderkrankengeld an zusätzlichen Tagen. Da auch wir unseren Mitarbeiterinnen in den Kitas bei der Betreuung der eigenen Kinder entgegen kommen möchten, wird es in den Kitas auch zu einer reduzierten Anzahl von Betreuungskräften kommen.
Ich appelliere an Ihre Solidarität, dass Infektionsrisiko weiter zu minimieren. Ich hoffe mit Ihnen gemeinsam, dass wir bald wieder zu normalen Zeiten kommen werden.

Freundliche Grüße
Frank Ide, Bürgermeister

 
13. Januar 2021

Sternsinger ohne Hausbesuche

Die Sternsingeraktion findet auch in diesem Jahr in der katholischen Pfarrgruppe Laubach-Günberg statt, allerdings ohne die üblichen Hausbesuche. Die Aktionen und Projekte, die durch die Spenden finanziert werden, bringen Hoffnung, Freude und viele lebensnotwendige Dinge zu notleidenden Kindern.

Am vergangenen Wochenende besuchte jeweils eine Sternsingergruppe die Gottesdienste in der katholischen Kirche in Grünberg sowie in der Heilig-Geist-Kirche in Laubach, um den Segensspruch aufzusagen. Alle Gottesdienstbesucher erhielten ein Sternsinger-Segenspaket mit Segensstreifen, Infos zur Aktion, einem Segensbrief und einem Spendentütchen. Zu Laubach gehört auch die ehemalige selbständige, katholische Kirchengemeinde Weickartshain mit den umliegenden Dörfern.

"Dieses Segenspäckchen wird in den nächsten Tagen allen, die sich zur Sternsinger-Aktion angemeldet haben, nach Hause in den Briefkasten geliefert", erklärte Organisatorin und Gemeindereferentin Tanja Mohr. Auch in den Kirchen liegen Segensaufkleber und Infos zum Mitnehmen aus. Spenden für die Sternsingeraktion können nach wie vor getätigt werden.

(Gießener Allgemeine)

 
09. Januar 2021

Weihnachtsbäume

Zahlreiche Jugendfeuerwehren in Nachbargemeinden haben angekündigt, in diesem Januar keine Weihnachtsbaum-Sammelaktion durchzuführen. In der Großgemeinde Grünberg vereinbarten die Verantwortlichen, die Tradition trotz Corona-Pandemie fortzusetzen. Dies wird möglich unter Einhaltung der strengen Hygienevorschriften. Doch nicht in jedem Stadtteil wird gesammelt.

Am kommenden Samstag, 9. Januar werden u.a. in Klein-Eichen und Lardenbach die Weihnachtsbäume eingesammelt. Dies soll möglichst kontaktlos erfolgen. Auch Spenden sollen mit Abstand getätigt bzw. überwiesen werden. Die Bäume sollen abgeschmückt bis acht Uhr an die Straße gelegt werden.

Unter strengen Sicherheitsauflagen boten die Grünberger Nachwuchsabteilungen diesen Service dann für die Bürger auch in diesem Jahr an. Damit alles sicher ablaufen konnte, gab es einiges zu beachten: Unter anderem mussten die Sammler ein zweiseitiges Verhaltenskonzept einhalten. Verständlicherweise waren gesellige Zusammenkünfte vorher und nachher sowie beim Verbrennen nicht gestattet.

Wenngleich weniger Bäume im Vergleich zu den Vorjahren am Straßenrand standen, zeigten sich die Verantwortlichen am Ende der Aktion zufrieden.

(Gießener Allgemeine)

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08. Januar 2021

Zeit der Videokonferenz

Durch die coronabedingten landesspezifischen Regelungen und damit verbundenen Beschränkungen zum Zusammenkommen einer größeren Anzahl von Personen sehen sich viele Vereine derzeit mit der Frage konfrontiert, ob und wie sie Mitgliederversammlungen und Vorstandssitzungen möglicherweise vorerst vermeiden können. Die Notwendigkeit einer physischen Versammlung sollte stets anhand des Einzelfalls geprüft werden.

Eine Pflicht zur Einberufung scheidet nur ausnahmsweise aus, wenn insbesondere eine Präsenzversammlung wegen der COVID-19-Pandemie verboten ist bzw. diese oder eine virtuelle Mitgliederversammlung unter Berücksichtigung der Mitgliederstruktur mit zu hohen Risiken bzw. unverhältnismäßigem Aufwand verbunden wäre.

Eine Vorschrift soll künftig virtuelle Versammlungen und Mischformen der Präsenzversammlung gleichstellen. Eine Zusammenkunft der (oder aller) Mitglieder ist nun ohne eine besondere Satzungsgrundlage sowie ohne die Zustimmung aller Mitglieder – wie bei der bisherigen schriftlichen Beschlussfassung – für gültige Beschlüsse ausreichend.

Prinzipiell gelten für Vorstandsbeschlüsse dieselben Regelungen wie für eine Mitgliederversammlung. Demnach konnte sich bislang die Zulässigkeit einer virtuellen Sitzung zunächst nur aus der Vereinssatzung ergeben. Fehlte dort eine Regelung, konnte der Vorstand bisher im Einstimmigkeitsverfahren für die Durchführung einer virtuellen Vorstandssitzung ohne Satzungsgrundlage und Einhaltung der Schriftform stimmen. 

Die Erleichterungen für die Mitgliederversammlung durch das Covid-19-Abmilderungsgesetz gelten zunächst einmal nur für Mitgliederversammlungen. Aber höchstwahrscheinlich auch für Vorstandssitzungen.

Dementsprechend kann grundsätzlich auch bei der tatsächlichen Durchführung einer virtuellen Vorstandssitzung auf alle modernen Kommunikationsmittel zurückgegriffen werden. Voraussetzung: Alle Vorstandsmitglieder müssen eine rechtzeitige Zugangsmöglichkeit zu dem Kommunikationsmittel der Wahl und die technischen Möglichkeiten haben.

Somit hat sich der Vorstand des Klein-Eichener Vereins am Freitag zu einer Videokonferenz im virtuellen Raum getroffen. Unter anderen Themen ging es dabei auch um die eigentlich anstehende Mitgliederversammlung des K-E V. Hierzu muss das Vorgehen, solch eine Versammlung abzuhalten, noch geklärt werden.

(www.solidaris.de)

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08. Januar 2021

Achtung: Wichtige Mitteilung (vom 08.01.2021)

Liebe Bürgerinnen und Bürger, liebe Eltern,
trotz des Lockdowns ist die Zahl der Corona-Infektionen noch immer sehr hoch. Die bestehenden Beschränkungen wurden bis zum 31.01.2021 verlängert, dies bedeutet weiterhin Einschränkungen in vielen Bereichen. Dies betrifft auch unsere Kindertagesstätten.

Die Kitas sollen zwar geöffnet werden, aber eine Betreuung soll nur dann in Anspruch genommen werden, wenn es eine dringende Betreuungsnotwendigkeit gibt!

Dies bedeutet:
- Eine Reduzierung der Kontakte genießt oberste Priorität
- Die Eltern werden gebeten, ihre Kinder eigenverantwortlich zu betreuen.

Sie erleichtern unseren Leitungen in der Kita die Entscheidung zur Betreuung, wenn Sie uns entsprechende Bescheinigungen Ihres Arbeitgebers vorlegen, dass Sie an Ihrer Arbeitsstelle unabkömmlich sind. Aber selbst dann bitte ich Sie zu prüfen, ob nicht doch eine Betreuung Ihres Kindes zuhause, beispielsweise durch weitere anwesende Familienangehörige, sichergestellt werden kann. Nutzen Sie dazu auch das vom Bund angekündigte Kinderkrankengeld gegenüber Ihrem Arbeitgeber – hier werden die Kosten der Fehlzeiten für 10 bzw. 20 Tage übernommen.

Mir ist bewusst, dass alle aktuellen Einschränkungen in manchen Fällen für Diskussion und auch Verärgerung sorgen werden. Ich appelliere daher an Ihre Solidarität. Es geht um die Gesundheit Ihrer Kinder, Ihrer Familie und unserer Erzieherinnen und Erzieher in den Einrichtungen, deren Infektionsrisiko mit einer zunehmenden Zahl von betreuten Kindern steigt.

Bitte unterstützen Sie uns daher in unseren Bemühungen, die Krise möglichst schnell und gesund zu überstehen – das geht nur im gemeinsamen Schulterschluss.

Freundliche Grüße

Ihr Frank Ide, Bürgermeister

 
04. Januar 2021

Straße gesperrt

Die schmale Straße zwischen dem Mücker Ortsteil Ilsdorf und dem Grünberger Stadtteil Klein-Eichen ist recht kurvig, ein wenig uneben und nun schon seit Weihnachten gesperrt. Denn plötzlich hat sich ein Loch aufgetan, und Teile des Fahrbahnrandes sind in dem kreisrunden Trichter verschwunden.

Früher wurde in Ilsdorf und Umgebung lange Jahre Eisenerz abgebaut und es liegt deshalb die Vermutung nahe, dass im Untergrund etwas aus dieser Zeit eingebrochen ist. Wenn man in das Loch hineinschaut, wirkt es nach unten hin noch größer. Glücklicherweise kam vor der Sperrung niemand zu Schaden.

In Fahrtrichtung von Klein-Eichen nach Ilsdorf befand sich an dieser Stelle des Loches auf der rechten Seite die Grube "Dorothea-Elisabeth". Und auf der linken Seite die Grube "Gehalt". Spuren im Gelände sind heute noch zu sehen. Da die Straße zwischen den beiden Dörfern auch zu Zeiten der Erzförderung durchgehend bestanden haben soll, wurde unter der Fahrbahn ein Stollen angelegt um das Roherz zur Seilbahn transportieren zu können. Damit ging es weiter zur Erzwäsche.

Es ist nicht das erste Mal, dass rund um Ilsdorf plötzlich ein Loch entstanden ist, welches auf den Erzabbau zurück zu führen ist. Und Reiner Roth weiß zu erzählen, dass die Straße von Klein-Eichen nach Ilsdorf bereits 1961 wegen eines Loches in der Fahrbahn gesperrt war.

(sf/Alsfelder Allgemeine)

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