03. Oktober 2019

FF-Oktoberfest

Feuerwehr-Vereinsvorsitzende Vanessa Janczyk eröffnete am Donnerstag das 13. Oktoberfest der Freiwilligen Feuerwehr Lardenbach/Klein-Eichen. Am Tag der deutschen Einheit ist es schon üblich sich vor dem Spritzenhaus einzufinden um diese auch schon mal als Einheitsfeier der beiden Feuerwehren zu begehen. Bürgermeister Frank Ide gab sich kurz die Ehre um das Freibierfass anzustechen. So gelang das eben beim 13. nicht ganz reibungslos.

Der Männerchor und auch der gemischte Chor der "Eintracht" Lardenbach/Klein-Eichen trugen noch vor Mittag einige Lieder vor. Hier fehlten noch einige Zuschauer. Vielleicht ließ sich so mancher potentielle Besucher vom kühlen Herbstwetter zurückhalten. Jedenfalls zeigte sich im Laufe des Tages aber doch die Sonne.

Die Feuerwehr organisierte das Fest wieder zur Zufriedenheit der Gäste. Diese wurden auch mit Oktoberfestbier und Licher vom Fass bedacht. Hähnchen, Haxen, Bratwürstchen und Pommes gab es sowieso wieder. Ebenso wie das Kuchenbuffet am Nachmittag. Zur Unterhaltung für die Kinder stand die Hüpfburg zur Verfügung. Und das Feuerwehrfahrzeug mit der Drehleiter kam auch zum Einsatz.

Der Erlös der Veranstaltung kommt der Ersatzbeschaffung eines Mannschaftstransportwagens für die Einsatz- und Jugendabteilung zugute.

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29. September 2019

55 Jahre Organist

Seit 55 Jahren spielt Ernst Paha die Orgel. Dieses Jubiläum konnte er am vergangenen Sonntag in der katholischen Filialkirche Sankt Anna in Seenbrücke feiern. 1964 begleitete er im Alter von 15 Jahren erstmals einen Gottesdienst auf einem schlichten Harmonium. Pfarrer Clemens Matthias Wunderle überreichte ihm zur Feier des Tages die Ehrenurkunde des Mainzer Bischofs Dr. Peter Kohlgraf. In seiner kurzen Laudatio betonte Wunderle: "Eine so große Treue über 55 Jahre ist etwas sehr Kostbares."

Paha selbst betonte sichtlich gerührt in einer kurzen Ansprache, dass er sich in der Gemeinde bestens aufgehoben fühle und gerne noch viele Jahre zur Ehre Gottes und für die Menschen die Orgel spielen möchte. Als kleine Überraschung durfte Paha dann auf dem Priestersitz im Altarraum der Kirche Platz nehmen, während Pfarrer Wunderle selbst das Glorialied auf der Orgel für ihn begleitete. Ein Empfang im Pfarrsaal schloss sich an den Gottesdienst an.

Schon seit längerer Zeit spielt Ernst Paha auch die Orgel für die evangelische Kirchengemeinde in der Klein-Eichener Kirche.

(pm/gaz)

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25. September 2016

Dietrich Faber - Vorpremiere zum Finale

Es ist Kommissar Bröhmanns letzter Fall: Am Mittwochabend fand im Dorfgemeinschaftshaus Lardenbach die mit 240 Besuchern ausverkaufte Vorpremiere der neuen Lese-Show von Dietrich Faber statt. Dort gab der dem Vogelsberg sehr verbundene Krimiautor aus Gießen Einblick in den letzten Band seiner erfolgreichen Hessen-Krimireihe: "Sorge dich nicht, stirb!". Veranstalter Friedrich-Wilhelm Reinhard (Buchhandlung Reinhard) wies stolz darauf hin, dass man in Lardenbach nun bereits die vierte Faber’sche Lese-Show präsentiere.

Faber zog auch diesmal bei der Vorstellung der einzelnen Romanfiguren das Publikum vollends in seinen Bann. Im Mittelpunkt des Buches steht der 50. Geburtstag von Kriminalkommissar Henning Bröhmann. Faber bezog bei seinem Auftritt Bröhmanns Familie und diverse Geburtstagsgäste in das Geschehen mit ein. So durfte natürlich neben Ehefrau Franziska und Mutter Bröhmann auch des Kommissars bester Freund nicht fehlen: Manni Kreutzer.

Der "berühmteste Cowboy von Oberhessen" sorgte erwartungsgemäß für beste Stimmung. Wenn auch an diesem Abend etwas ruhigere Töne zu hören waren. Während der musikalischen Geburtstagsgrüße von "Orgel-Willi" musste der Kommissar jedoch seine eigene Party verlassen: Mord in einem Coaching-Achtsamkeits-Motivations-Power-Balance-Institut in Mücke!

Für den sechsten und letzten Band kehrt Kommissar Bröhmann zurück zur Vogelsberger Polizei. War er früher Kommissar Unmotiviert, will er seine Aufgaben nun so perfekt erfüllen, dass es schon wieder zum Problem wird. Andrang herrschte später auch beim Signieren der Bücher. Fabers "weltweite Oberhessen-Tournee" beginnt offiziell am Freitag, 11. Oktober in der Kongresshalle in Gießen.

(Karl-Ernst Lind)

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18. September 2019

3410 Euro für die Grünberger Stadtteile

1532 Teilnehmer füllten bei der Veranstaltung "Grünberg auf der Rolle" Gewinn-Coupons aus, 794 waren es beim Entenrennen am Pfingstsonntag. Der Erlös aus beiden Veranstaltungen wurde nun an die Ortsvorsteher der Stadtteile übergeben. Insgesamt kamen 3410 Euro zur Vergabe.

Der Schlüssel für die einzelnen Beträge setzt sich aus den Teilnehmerzahlen und den Einwohnern zusammen, wie Bürgermeister Frank Ide und die städtische Tourismusbeauftragte Johanna Lang nun anlässlich der Übergabe im Rathaus erläuterten. Ausgezahlt wurden jeweils 340 Euro an die Kernstadt und Beltershain. Für Göbelnrod und Stockhausen gab es je 170 Euro, Harbach 310 Euro, Klein-Eichen und Lardenbach je 140 Euro, Lehnheim 340 Euro, Lumda und Stangenrod je 480 Euro, Queckborn 120 Euro, Reinhardshain 240 Euro, Weickartshain und Weitershain je 70 Euro.

H.-J. Losert/gaz

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08. September 2019

SSV Lardenbach/Klein-Eichen zählt zu den Gewinnern

Einen kompletten Satz Fußballtrikots nahm der Spiel- und Sportverein Lardenbach/Klein-Eichen für seine in der Jugendspielgemeinschaft Grünberg spielende C-Jugend in Empfang. Gespendet wurde die Sportbekleidung von der Volksbank Mittelhessen im Rahmen des Wettbewerbs "Trikots für die Kleinen". Die Übergabe erfolgte vor dem Regionalliga-Heimspiel des FC Gießen gegen FC Astoria Walldorf. Für die Nachwuchsfußballer aus Grünberg gab es zudem noch eine köstliche Stärkung. Bereitwillig gaben die FC-Spieler Autogramme, was den jungen Fußballern eine besondere Freude bereitete.

(Karl-Ernst Lind)

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08. September 2019

Grenzgrabenfest

Das sechste Grenzgrabenfest unter der Regie des Klein-Eichener Vereins ging am Samstag und Sonntag über die Bühne. Wie seit Jahrzehnten schon konnte die Klein-Eichener Dorffeier bei Loobs auf dem Hof unter der prächtigen Linde stattfinden. Bei dem etwas unbeständigen Wetter stand das vereinseigene Zelt zur Verfügung. Wobei dann doch kaum ein Tropfen Regen fiel.

Am Samstagabend wurde die Musik vom Discjockey gemacht. Das Program umfasste ein vielseitiges Repertoire des Pop und Rock. Darunter bekannte Songs aus den Charts sowie Klassiker aus den vergangenen Jahrzehnten. Manch einer ließ sich von dem Sound zu einem Tänzchen hinreißen.

Am Sonntag der Frühschoppen begann eigentlich um die Mittagszeit. Wie an beiden Tagen wurden die Besucher natürlich ausreichend bewirtet. Eine Kuchentafel bildete die süße Zulage des Klein-Eichener Grenzgrabenfestes. Wobei die Gäste aus dem Nachbarort erfreulich gut vertreten waren.

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18. August 2019

Dorfsingen

„Unser Chor singt für Euch…“ war auch in diesem Jahr wieder das Motto des Männergesangvereins Lardenbach /Klein-Eichen beim erneuten Dorfsingen am Sonntag. So haben der Männer- und der gemischte Chor schon am Vormittag in Lardenbach im "Hölzchesweg“ und „Am Helgenstock“ und dann in Klein-Eichen an der Kirche einige Lieder zum Besten geben. Ein weiterer Auftritt erfolgte am Backhaus „Am Larbach“. Dort konnten sich alle Besucher zudem in gemütlicher Runde an verschiedenen Leckerbissen laben. Neben deftigem Hackbraten, Bratwürstchen und Bauernbrot war der Ansturm auf Kaffee und Kuchen aus dem Backhaus von Besuchern und Wespen enorm.

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27. Juli 2019

Die erste Schallplatte der Amigos, 1970

Das die Amigos einen engen Bezug zu Klein-Eichen haben - und zwar über Jahrzehnte hinweg - ist hinlänglich bekannt. Nicht umsonst ist das Schlagerduo lange Jahre auf dem Klein-Eichener Grenzgrabenfest aufgetreten. Ursprünglich gehörte auch der Klein-Eichener Günther Zimmer zu der Band. Nun ist die erste Schallplatte der Gruppe in das Interesse der Öffentlichkeit gerückt.

Wie die Gießener Allgemeine berichtete seien die Stimmen von Bernd und Karl-Heinz Ulrich zweifelsfrei zu erkennen. Zusammen mit vier weiteren Musikern nahmen sie 1970 ihre erste Schallplatte auf - die heute einen Legenden-Status hat.
Die Geschichte der "Amigos" muss neu geschrieben werden - zumindest die, welche im Eintrag auf "Wikipedia" zu finden ist. Dort kann man lesen, dass neben Bernd und Karl-Heinz Ulrich ursprünglich auch Rudi Lang und Günther Zimmer gehörten und das Album "Liebe und Sehnsucht" von 1989 eine der ersten Veröffentlichungen war.

Nur: das stimmt nicht, schreibt die Zeitung weiter. Die Laubacherin Cornelia Möll besitzt hierfür den Beweis: Eine Single-Schallplatte der "Amigos" - von 1970! Und sie beweist: Die Amigos waren einst zu sechst!
Zur Band gehören laut Cover-Aufdruck auch Erich Momberger und K.L. Mack. Gemeinsam sangen sie die beiden Songs "Sunshine little girl" und "Das muss die Liebe sein" ein. In Fankreisen wird über diese Platte seit Jahren spekuliert, sie wird sogar die "blaue Mauritius der Schlagerwelt" genannt. Nur: Ist sie auch echt?

Bernd Ulrich bestätigte im Gespräch mit der "Gießener Allgemeinen Zeitung", dass die Schallplatte echt ist: "Ja, da steht ja auch Amigos drauf" erklärte er schmunzelnd. Aufgenommen wurde das erste Stück "Amigos"-Geschichte im Bürgerhaus Münster. Hier sangen die sechs Musiker vor den Mikrophonen eines mobilen Tonstudios. Auch das Titelfoto wurde hier aufgenommen, erzählt Bernd Ulrich. "Da ging die Schlagergeschichte los", sagt er. "Das sind Sekunden und Minuten, die keiner von uns missen möchte."
Selbstverständlich steht bei ihm Zuhause auch noch ein Exemplar der ersten Platte im Regal. Das erste Lied kann er jedoch nur noch in digitalisierte Version hören: Der Besitzer von zig goldenen Schallplatten hat keinen Plattenspieler mehr. Außerdem soll die Platte auch geschont werden.

Momberger und Mack stiegen kurze Zeit später aus dem Bandprojekt aus. Die weitere Geschichte ist bekannt: Lang spielte bis 1980 bei den Amigos, Zimmer starb 1985. Über 15 Jahre begleitete dann Witold Piwonski die beiden Brüder am Keyboard - bis er einen Schlaganfall hatte und nach acht Jahren im Wachkoma verstarb. An ihren Weggefährten denken die "Amigos" auch noch heute.

Während das neue "Amigos"-Album in diesen Tagen direkt auf Platz eins geschossen ist, taucht vom ersten "Amigos"-Album nun ein weiteres Exemplar auf. Jürgen Maus aus Lardenbach ist stolzer Besitzer von "Sunshine little girl".

Das genaue Kaufdatum kennt er nicht mehr. Das Besondere der vor 49 Jahren erschienenen Schallplatte sind die Originalunterschriften auf dem Cover von dem heute erfolgreichen Gesangsduo Bernd und Karl-Heinz Ulrich. Jürgen Maus, der auch zusammen mit "Amigo" Karl-Heinz Ulrich beim Spiel- und Sportverein Lardenbach/Klein-Eichen Fußball spielte, ließ sich die Rarität bei einem der zahlreichen Auftritte des Duos beim Klein-Eichener Grenzgrabenfest signieren.

(P. Dehnhardt/Karl-Ernst Lind)

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21. Juli 2019

Hoffest der Hofkäserei

Die Klein-Eichener Hofkäserei Aue/Senczkowski hatte am Sonntag (21. Juli) zum Hoffest eingeladen. Auf dem Bioland-Hof wird aus der Milch von den eigenen Schafen Schafkäse selbst hergestellt. Beim Hoffest standen die Türen und Tore der Ställe und Käserei den ganzen Tag offen. Die beiden Betreiber verbanden das Fest mit einem besonderen Anlass, denn beide werden in diesem Jahr zusammen 100 Jahre alt. Zu dem Fest kamen auch regionale Köstlichkeiten auf den Tisch: selbstverständlich die eigenen Käsespezialitäten, aber auch Bauernbrot aus dem dorfeigenen Backhaus, Lammgriller und andere Leckereien.

Bei Hofführungen erfuhren die Besucher viel Interessantes aus dem Alltag der Milchschafe. Nachdem man es erst mit Milchkühen zu tun hatte - sechs Kühe vom rotbunten Vogelsberger Höhenvieh sind immer noch vorhanden -, hatte man sich auf Milchschafe der französischen Lacaune-Rasse spezialisiert. Je nach Schaf liefern diese 0,8 bis 2,5 Liter Schafsmilch pro Tag. Beim Nachwuchs werden die weiblichen Schafe wieder in die Milchproduktion einbezogen, die männlichen Schafe zum Teil gleich Metzgern zur Fleischverwertung abgegeben oder selbst aufgezogen und im Herbst geschlachtet.

Einmal täglich werden die Schafe von März bis November gemolken, bevor in der Käserei der eigentliche Prozess des Käsens zweimal in der Woche stattfindet. In den Räumlichkeiten müsse auf absolute Hygiene geachtet werden, erläuterte Aue. Im Käsekessel können bis zu 300 Liter Milch erhitzt werden. Nachdem die Milch schonend bei 63 Grad pasteurisiert wurde, werden durch die Zugabe von Käserei- und Joghurtkulturen, Lab und die Bearbeitung von Hand die verschiedenen Ausgangsprodukte hergestellt. Durch Ausschöpfen, Kochen und Reifung entstehen die unterschiedlichen Käseprodukte, die man dann bei der Hofkäserei im Hofladen vor Ort kaufen kann, ebenso auf Märkten in der Region und in einem Supermarkt in Grünberg. Beim Hoffest konnten die Besucher diverse Käsesorten erwerben, sich an leckeren Gerichten und erfrischenden Getränken erfreuen.

(Wetterauer Zeitung)

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20. Juli 2019

Ferienspiele am Fischteich

Ein interessantes Programm erwartete Kinder und Jugendliche zwischen sechs und 15 Jahren in diesem Sommer in Grünberg. Die Ferienspiele der Stadt finden in der dritten und vierten Sommerferienwoche statt und stehen unter dem Motto "Grünberger Umwelthelden: der Natur auf der Spur".

Der Natur auf der Spur waren am Samstag (20. Juli) auch 13 Kinder beim ASV Seenbachtal. Der Angelsportverein hatte wieder einen Programmpunkt zu den Ferienspielen beigesteuert. An den Fischteichen bei Klein-Eichen am Ilsdorfer Wald verbrachten die Teilnehmer einige ruhige Stunden mit dem Versuch etwas an den Haken zu bekommen. Ebenso war Geduld und Konzentration gefragt beim Zielwerfen mit der Angelrute. Diese Art von entspannter Beschäftigung dürfte nicht jedem, von den dieses Mal ausschließlich Jungen, leicht gefallen sein. Vielleicht waren da die Würstchen zum Mittag noch das spannendste Element.

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27. Juni 2019

Klassenvorspiel Schlagzeug

Traditionell in der letzten Schulwoche vor den Sommerferien hat das Vorspiel der drei Schlagzeugklassen stattgefunden. Schlagzeuglehrer Moritz Jung begrüßte die zahlreich erschienenen Gäste, Eltern und Familienmitglieder.

Janne Hof eröffnete das einstündige Vorspiel. Es folgten weitere Beiträge von Schülern aus der Klasse von Moritz Jung. Aus der Klasse von Schlagzeuglehrer Tilman Margraf spielte u. a. auch Moritz Zabel das Stück "Sweet But Psycho".

Aus der Klasse von Sven Tost spielte auch der Klein-Eichener Jonathan Haeske. Er brachte das Stück "Heathens" dem Publikum zu Gehör.

(mt/hz)

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23. Juni 2019

Äxte fliegen lassen

Ein spannendes Wochenende liegt hinter den Axtwerfern der "Asgard Throwers" in Münster: Drei Tage lang lief hier der erste "Asgard Cup" der Vereinsgeschichte mit internationaler Beteiligung. Fliegende Äxte und heiße Temperaturen prägten den Wettkampf, aus dem sich auch ein regelmäßiges Turnier entwickeln soll -immer mit internationalen Gästen.

Über 70 Teilnehmer aus ganz Deutschland, England, der Schweiz, Frankreich und Tschechien waren diesmal dabei. Am Sonntag stand dann nach einem spannenden Finale die Siegerehrung an: Und hier wurde einmal mehr deutlich, dass die "Asgard Throwers" derzeit in der Mannschaftswertung die Weltspitze stellen.

Platz eins der Mannschaftswertung belegte die erste Mannschaft der Gastgeber, Platz zwei dann direkt auch die 2. Mannschaft. Den dritten Platz auf dem Siegertreppchen konnte sich die Mannschaft "Bohemia Axe" sichern. Und in der zweiten Mannschaft stand mit auf dem Podest Berend Repp aus Klein-Eichen.

(con/gaz)

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20. Juni 2019

MGV Lardenbach/Klein-Eichen feiert in der Grillhütte

In bewährter Weise wurde auch in diesem Jahr wieder vom Männergesangverein „Eintracht“ Lardenbach/Klein-Eichen ein Grillfest im Lardenbacher Steinbruch auf dem „Hilgesberg“ durchgeführt. Im letzten Jahr noch wegen der Jahreszeit als Frühlingsfest gefeiert, wurde es diesmal ein Sommer-Grillfest. Am Feiertag-Donnerstag, waren zum Feiern alle aktiven und passiven Sangesfreunde und selbstverständlich auch die Bevölkerung der beiden Grünberger Stadtteile herzlich willkommen. Der Verein hat wieder allen Gästen bei guter Unterhaltung und bester Laune einige kulinarische Leckerbissen vom Grill angeboten.
 
16. Juni 2019

Fischerfest des ASV

Zeigte sich der Morgen noch regnerisch, so passte das Wetter dann doch noch zum Fischerfest des ASV Seenbachtal. Für den Sonntag hatte der Angelverein zum Fischerfest an seine Teichanlage im Klein-Eichener Dammegrund eingeladen. Genau wie die Angelfreunde, so kamen auch die Gäste aus den umliegenden Dörfern in der Mittagszeit um sich die Forelle mit Sahnemeerrettich und Kartoffelsalagt schmecken zu lassen. Rund 120 Forellen wurden dazu vor Ort geräuchert. Zusätzlich gab es noch Würstchen vom Grill. So war für das Sonntagsessen gesorgt.

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09. Juni 2019

Diamantene Konfirmation

In einer Zeit des Umbruchs mit denen sich dann für die Menschen auch gravierende Veränderungen in der früheren Lebensweise ergaben wurden die heutigen diamantenen Konfirmanden aus Lardenbach und Weickartshain konfirmiert. Sie erhielten dabei im März 1959 in den jeweiligen Gotteshäusern von Pfarrer Hermann Repp den Segen. In einem von Pfarrerin Cordula Michaelsen gestalteten gemeinsamen festlichen Abendmahlgottesdienst mit einem Predigttext aus ausgesuchten Versen von 15 bis 27 aus dem Johannesevangelium 14 feierten die vor 60 Jahren in Lardenbach eingesegneten Christa Kratz, geb. Schneider, Sieglinde Viehl, geb. Groß und Reiner Roth das Jubiläum.

In der Weickartshainer Kirche erhielten vor sechs Jahrzehnten Hilde Peter, Helmut Dörr, Wilfried Eckl und Jürgen Schätzle dem Segen Gottes. Im Gottesdienst wurde auch an die verstorbenen Mitkonfirmanden Otto Schmidt (Lardenbach), Irmgard Freitag, geb. Herzberger, Heide Schmidt, geb. Trüller und Theodor Dörr (alle Weickartshain) gedacht. Bei einem gemeinsamen Essen und anschließenden Kaffeetrinken in der Lardenbacher Gaststätte Dietz erfreuten sich beim Austausch von Erinnerungen an die Jugendzeit am Ende Alle über eine abwechslungsreiche Jubiläumsfeier.

(Karl-Ernst Lind)

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04. Juni 2019

Erkanbald Grab gefunden?

Vor gerade mal einem Jahr feierte Groß-Eichen das 1000-jährige Dorfjubiläum mit vielen Veranstaltungen und Festen. Die Weihe einer kleinen Kapelle ad Quercus ("by den Eychen") durch den Mainzer Erzbischof Erkanbald, dessen Amtszeit von 1011 bis 1021 dauerte, gab den Anlass 1000 Jahre später kräftig zu feiern. Damals wurden nach der Weihe der Kapelle auch die zugehörigen Grenzen des Gebietes festgesetzt, in denen sich dann die drei Dörfer Wenigereichen, Klein-Eichen und Groß-Eichen aus "Eichen" gebildet haben.

In der Mainzer Johanniskirche haben Forscher nun die sterblichen Überreste eines Mannes in einem Sarkophag gefunden. Um wen es sich dabei handelt, sei bislang unklar. Doch der Schweizer Archäologe Guido Faccani äußerte nach der Öffnung des Grabes, dass es sich wahrscheinlich um einen Geistlichen handle.

Dass es sich bei dem Toten um einen Kleriker handeln muss, lässt sich laut Forschern aufgrund von Gewandresten und der Lage des Grabes im Mittelschiff der Kirche mit Blick nach Osten zum Hauptaltar erklären.

Vermutet wird, dass der frühere Mainzer Erzbischof Erkanbald, der im Jahr 1021 verstorben war, in dem Sarkophag bestattet wurde. Erkanbald war von 1011 bis zu seinem Tod 1021 Erzbischof in Mainz. Bislang vermuten die Forscher aufgrund der Gestaltung des Deckels, dass der Sarkophag etwa 1000 Jahre alt ist. Falls sich Erzbischof Erkanbald in dem Grab befinden sollte, wäre dies eine Sensation: Damit würden die Archäologen um Forschungsleiter Faccani nachweisen, dass St. Johannis der "Alte Dom" von Mainz war. Somit wäre dies die erste Kathedrale vor dem später erbauten heutigen Mainzer Dom, der seit 1036 Bischofssitz war.

Die Archäologen wollen nun weiter forschen, bevor der Sarkophag wieder verschlossen werden muss.

(tagesschau.de)

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02. Juni 2019

38. EVG-Wanderung des SSV

Die insgesamt 452 Wanderfreunde konnte am vergangenen Wochenende die große Hitze nicht von einem Start bei der 38.Wanderung nach den Richtlinien der Europäischen Volkssportgemeinschaft des Spiel- und Sportvereins Lardenbach/Klein-Eichen abhalten. Geboten wurden den Wanderern aus 25 EVG- und sieben IVV-Vereinen, sowie den 56 für keinen der teilnehmenden Vereine startenden freien Wanderer gleich drei Strecken über fünf, elf und 16 Kilometer.

Die Wanderstrecken selbst führten teilweise durch die herrliche Fauna und Flora der Gemarkungen von Lardenbach, Freienseen, Weickartshain und Stockhausen. Eingebunden war bei den beiden längeren Strecken auch der Erzweg Süd. Für die Teilnehmer bestand durch den ausrichtenden Verein und dem Küchenteam des Technischen Hilfswerkes Grünberg am Start und Ziel und auf den drei Kontrollstellen auf dem Lardenbacher Sportgelände eine Möglichkeit zur Erfrischung und zur Stärkung.

Bei der mit Unterstützung von Bürgermeister Frank Ide vom Vereinsvorsitzenden Karl-Ernst Lind und dem Wanderwart Manfred Lind durchgeführten Siegerehrung wurden neun Pokale an die teilnehmerstärksten Vereine vergeben. Sieger bei den EVG-Vereinen wurde mit 53 Teilnehmern die Berg- und Wanderfreunde Lindenstruth. Knapp dahinter mit 53 Wanderern lag mit 50 Starts die Volkssportgemeinschaft Wetterau Echzell. 36 Teilnehmer der Volkssportfreunde Gießen sorgten für den 3. Platz. Die weiteren Pokale gingen an die Wanderfreunde TuS Dietkirchen mit 28 Teilnahmen, an die Lauf- und Wanderfreunde Rüddingshausen (21), an die Berg- und Wanderfreunde Ulfa (18), an den Sportclub 77 Niederkleen (14) und an den Sportverein Göbelnrod mit 13 Teilnehmern. Weitere teilnehmende heimische Vereine waren der KSV Ober-Seibertenrod (9 Teilnehmer), der Breitensportclub Lich (6) und Rot Weiß Odenhausen mit 2 Startern. In der Wertung der IVV-Vereine landeten die Wanderfreunde Frankfurt 75 mit 14 Meldungen auf dem ersten Platz.

(Karl-Ernst Lind)

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30. Mai 2019

"Vadderdaach" im Steinbruch

Am Donnerstag war wieder Vatertag. Und es war auch Christi Himmerlfahrt. Das dürfte für manche Männer aber eher nebensächlich gewesen sein. Denn am Vatertag ziehen viele Herren in Gruppen durchs Blaue. Nicht wenige sind dabei selbst blau. Viele Väter unternehmen aber auch gerne was mit ihrer Familie. Alle beiden Feiertypen haben sich an diesem Feiertag wieder im Klein-Eichener Steinbruch eingefunden.

Der Klein-Eichener Verein organisierte diese Ausflugsveranstaltung zum wiederholten Male auf dem Galgenberg. Neben der obligatorischen Verpflegung vom Grill und diversen Kaltgetränken, gab es auch selbstgebrautes Bier im Ausschank. Dieses recht herbe Getränk war schon bald aufgebraucht. Am Nachmittag gab es für die Gäste Kaffee und reichlich selbstgebackenen Kuchen.

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26. Mai 2019

Europawahl

In Klein-Eichen waren 209 Wahlberechtigte zur Wahl des Europäischen Parlaments am 26. Mai aufgerufen. Davon haben 25 von der Möglichkeit der Briefwahl Gebrauch gemacht. Auf den Weg zum Wahlraum im ehemaligen "Backhaus" machten sich nur 98 Wahlberechtigte. Wenn man die Briefwähler hinzu nimmt, dann haben rund 59% der Klein-Eichener gewählt. In Grünberg gesamt lag die Wahlbeteiligung bei rund 53%. Am Vormittag kamen deutlich mehr Wähler ins "Backhaus". Am Nachmittag hatte der Wahlvorstand nicht so viel zu tun.

Das Ergebnis:

 
2019
2014
Wahlberechtigt:
209
220
Wähler:
98 /46,9%
97 /44,1 %
Wähler (mit Briefwahl):
123 /58,9%
118 /53,6 %
Ungültige Stimmen:
4
3
Gültige Stimmen:
94 /45,0%
94 /42,7%
 
Davon entfielen auf (ohne Briefwahl):
CDU
25 /26,6%
25 /26,6 %
SPD
26 /27,7%
39 /41,5 %
GRÜNE
12 /12,7%
6 /6,4 %
AfD
12 /12,7%
4 /4,3%
Die Linke
2 /2,1%
8 /8,5%
FDP
4 /4,2%
2 /2,1 %
PIRATEN
1 /1,1%
2 /2,1%
Tierschutzpartei
-
1 /1,1%
FREIE WÄHLER
7 /7,4%
2 /2,1%
NPD
-
1 /1,1%
DIE PARTEI
-
-
FAMILIE
2 /2,1%
-
Volksabstimmung
-
1 /1,1%
ÖDP
-
-
DKP
-
-
BP
-
-
MLPD
-
-
SGP
-
-
Tierschutz hier
-
-
Tierschutzallianz
-
-
Bündnis C
2 /2,1%
-
BIG
-
-
BGE
-
-
Die Direkte
-
-
Demokratie für Europa
-
-
III. Weg
-
Graue
-
-
Die Rechte
-
-
Die Violetten
-
-
Liebe
-
-
Die Frauen
-
-
Graue Panther
-
-
LKR
-
-
Menschliche Welt
1 /1,1%
-
NL
-
-
ÖkoLinX
-
-
Die Humanisten
-
-
Partei für die Tiere
-
-
Gesundheitsforschung
-
-
Volt
-
-
PBC
-
3 3,2 %
-
-
-
 
 
25. Mai 2019

Sommerfest im Kindergarten

Ein reges Treiben herrschte am vergangenen Samstag in der Lardenbacher Kindertagesstätte „Sonnenschein“ beim diesjährigen Frühlingsfest. Grund für den zahlreichen Besuch von Kindern, Eltern und Großeltern dürfte neben dem Feiern des obligatorischen Frühlingfestes dabei auch die Verabschiedung der langjährigen Leiterin Ursula Seipp gewesen sein. Zu den Gästen zählten ferner mit den vielen ehemaligen Kindergartenkindern auch etliche Eltern der heutigen Kita-Nutzer. Anwesend waren außerdem Bürgermeister Frank Ide und mit Werner Zimmer, Eberhard Schlosser, Kai Jochim und Thorsten Herdejost die Ortsbeiräte bzw. Ortsbeiratsmitglieder aus Klein-Eichen, Weickartshain , Stockhausen und Lardenbach.

Bei der Begrüßung ging die scheidende Leiterin Ursula Seipp auf eine 40-jährige „tolle“ Zeit in Lardenbach ein. Sie habe sich hier immer wohlgefühlt. Ihr Dank für das Vertrauen und die Unterstützung galt den Elternbeiräten, den Eltern, den Kolleginnen und den heimischen Vereinen. Das von den Kindern und den weiteren sieben Erzieherinnen zusammengestellte und vorgetragene Programm mit einem Liedvortrag, einem Singspiel, einer ganz besonderen Kindergarten-Geschichte, der Übergabe von Geschenken und von Rosen der einzelnen Kinder ließ nicht nur bei der scheidenden KITA-Leiterin doch etwas Wehmut aufkommen und einige Abschiedstränen fließen. Die besondere einzigartige Leistung der Erzieherin Ursula Seipp fand durch die Vorsitzende des Elternbeirates Katrin Maus eine besondere Würdigung.

Anerkennung und Dank für die nahezu 40-jährige Leitung der Einrichtung sprach Bürgermeister Ide. Dabei nannte er nicht nur die bei Seipp immer im Vordergrund stehende Kindererziehung. Gefordert sei sie auch durch die verschiedenen Umbaumaßnahmen und durch die Umsetzung von zahlreichen gesetzlichen Vorgaben. Bedingt durch die Aufnahme von U3-Kindern sei die Einrichtung bis heute auf 62 Kinder angewachsen. Anerkennende Worte übermittelte im Namen der Ortsbeiräte der vier Seenbachtalorte Ortsvorsteher Werner Zimmer. Zugleich überreichte er zusammen mit seinen Ortsvorsteher-Kollegen zum Dank für das besondere Engagement an Ursula Seipp ein Geschenk. Für die Kinder gab es neben den eigenen Darbietungen noch zahlreiche Angebote sich an diesem Nachmittag an den verschiedenen Spielgeräten und beim Karussellfahren zu erfreuen. Genutzt wurde zudem von den Kleinen die Möglichkeit zu einem Glitzer-Tattoo. Zur Stärkung standen für alle Besucher neben Pommes frites und Crêpes auch Hefekuchen, sowie diverse Getränke bereit.

(Karl-Ernst Lind)

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10. Mai 2019

Ortstafel

Nach gefühlten "Jahrzehnten" des Wartens auf ein neues Ortsschild am Grenzgraben ist dieses nun aufgestellt worden! Unzählige Anfragen, Wünsche und Aufforderungen seitens des Ortsbeirates (auch aus Lardenbach) waren nötig. Selbst Verkehrsbegehungen offizieller Behörden blieben lange ergebnislos. Schon zu Zeiten der Dorferneuerung wurde das abgewetzte Schild als Hinweis für "Bad Klein-Eichen" genutzt. Und als die Grenzgrabenbrücke erneuert wurde, glaubte wohl jeder daran, dass nun endlich mit dieser Baumaßnahme auch die Ortstafel erneuert würde. Das ist nun auch schon fast fünf Jahre her.

Die VZ 310 Ortstafel „Klein-Eichen - Lardenbach“ wurde dann Ende Februar 2019 bestellt. Das Ordnungsamt teilte kürzlich mit, dass die Ortstafel geliefert und sogar schon bezahlt wurde. Der Bau- und Servicehof der Stadt Grünberg hat die Tafel nun am Freitag montiert.

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05. Mai 2019

Besuch zum Jubiläum in Lehenrotte

Eine 38-köpfige Abordnung der Feuerwehr Lardenbach/Klein-Eichen reiste kürzlich nach Niederösterreich, um dort mit ihrer Partnerfeuerwehr Lehenrotte in der Gemeinde Türnitz deren 125-jähriges Bestehen zu feiern. Unter den Reisenden befanden sich auch Bürgermeister Frank Ide, der ehemalige Stadtbrandinspektor (SBI) Lothar Theis, dessen Amtsnachfolger Jörg Sprankel, die 1. Vorsitzende Vanessa Janczyk sowie Wehrführer Christian Dittrich und dessen Stellvertreter Erik Hartmann.

Die Partnerschaft zwischen den Feuerwehren aus Lardenbach/Klein-Eichen und der niederösterreichischen Wehr Lehenrotte feierte an jenem Wochenende ihren 56. Geburtstag und ist somit die älteste offiziell beurkundete Partnerschaft zwischen zwei Feuerwehren in Europa.

Mit einem Bus und Privatautos erreichte man die Jubiläumsgemeinde. Nach der Ankunft in Österreich und der herzlichen Begrüßung durch Kommandant Christian Teis und seiner Wehr wurden die Quartiere bezogen. Im Anschluss ging es zu einem Kameradschaftsabend in die dorfeigene Gaststätte. Bei Brathähnchen, dem ein oder anderen Bier und ausgelassener Stimmung berichtete Ehrenmitglied Jürgen Maus, wie die Lardenbacher Wettkampfgruppe vor 50 Jahren nach Lehenrotte reiste und dort das österreichische Feuerwehrleistungsabzeichen in Silber und Bronze erreichte.

Am nächsten Tag ging es zu einer zweistündigen Besichtigung mit Führung in dem Stift Lillienfeld und danach zu der Sommerrodelbahn nach Türnitz. Im Anschluss an die Fahrt mit dem "Türnitzer Eibel Jet" wurde in Form einer deftigen Jause eine Stärkung zu sich genommen. Der Abend fand seinen Ausklang im Feuerwehrhaus.

Die Feuerwehr Lehenrotte und die Nachbarwehr Freiland richteten ihre Florianifeier aus, in deren Rahmen auch das 125-jährige Bestehen der Wehr aus Lehenrotte gefeiert wurde. Nach der Florianimesse in der Kirche in Lehenrotte und einer kurzen Florianifeier im Feuerwehrhaus ging es weiter mit den Feierlichkeiten zum 125-jährigen Bestehen der Wehr. Altbürgermeister Franz Auer moderierte die Veranstaltung.

Vanessa Janczyk und Bürgermeister Ide überbrachten Glückwünsche an die Wehr aus Lehenrotte. Als Geschenk überreichte Janczyk an Kommandant Teis eine Jubiläumsbank mit Gravur, die schon am nächsten Tag einen Platz vor dem Feuerwehrhaus erhielt. Lothar Theis und Jörg Sprankel gratulierten der Wehr Lehenrotte zu ihrem Jubiläum und wünschten der besonderen Partnerschaft mit der Feuerwehr Lardenbach/Klein-Eichen nur das Beste.

Lothar Theis wurde von Kommandant Teis zum Ehrenmitglied der Feuerwehr Lehenrotte ernannt, damit er auch nach seiner Amtszeit als Stadtbrandinspektor immer einen Anlass hat, mit nach Österreich zu reisen. Im Anschluss an die Feierlichkeit wurde bis in den späten Abend gefeiert.
Mit vielen schönen Erinnerungen im Gepäck trat die Abordnung aus Lardenbach ihren Heimweg an.

(pm/gaz)

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04. Mai 2019

Die Kunst des Brotbackens

Brot, als Grundnahrungsmittel von größter Bedeutung, gibt es gerade in Deutschland in vielen verschiedenen Sorten. Selbstverständlich versorgt sich jeder damit wie und wann er will beim Bäcker oder im Supermarkt. Aber wer kann noch selber Brot backen wie zu früheren Zeiten? Zwar gibt es in einigen Dörfern immer wieder Backhausfeste wo das leckere "Bauernbrot" angeboten wird. Doch wer den Teig ansetzen und ein Backhaus anheizen kann, ist eigentlich schon ein Spezialist. Alltäglich ist das jedenfalls lange nicht mehr.

Um gerade die "Kunst" des Brotbackens selber zu erlernen und die Arbeitsabläufe für sich selber oder auch für Interessierte erfahrbar zu machen, haben einige Herren aus Klein-Eichen, Lardenbach und Freienseen zusammen die Idee entwickelt, nun selber mal Brot zu backen. Bei dem Start der Aktion vor vier Wochen, hatte man sich Unterstützung von Waltraud Mölcher und Bernhard Sauer geholt. Die hatten Ahnung vom Teig machen und vom Backen im Backhaus. Zum zweiten Backen an diesem Wochenende kamen schon zwei neue Backtröge zum Einsatz die extra von Dieter Ruppel angefertigt wurden.

Zum Ansetzen des Teiges ging man am Freitag in das ehemalige Klein-Eichener Backhaus. Mit dem dortigen Ofen konnte ordentlich geheizt werden. Dies ist schon mal eine Vorraussetzung damit der Teig gehen kann. Mit je 25 kg Roggenmehl wurden zwei Portionen Teig vorbereitet. Der Sauerteig als Triebmittel war vom ersten Durchgang vorhanden. Der erste Durchgang des Knetens war noch eine relativ leichte Arbeit. Und bald schon konnte der Teig in Ruhe gehen.

Während am Samstag der zweite, wesentlich anstrengenderer, Knetvorgang des Teiges im Klein-Eichener "Backhaus" vonstatten ging, wurde das Backhaus in Lardenbach angeheizt. Nach einer Renovierung in der Zeit der Dorferneuerung, kann dieses Backhaus, von jedem der es auch kann, benutzt werden. Der Ofen zog gut durch. Und mit einer Hand voll Mehl, das in den Ofen geworfen wurde, konnte die passende Temperatur bestimmt werden. Sicherheitshalber kam auch eine moderne Temperaturmessmethode zum Einsatz.

Die inzwischen geformten Brotlaiber (3-Pfünder) wurden wie früher auf Bretter zum Backhaus gebracht. Das Einschießen in den Ofen musste zügig erfolgen. Sollte doch das Brot gleichzeitig fertig werden. Nach etwa 20 Minuten wurde jeder Laib kurz aus dem Ofen geholt und mit Salzwasser eingepinzelt. Dann erfolgte bei rund 220 Grad der finale Backvorgang. Immer wieder schaute man nach dem Bräunungsgrad der Brote durch die kleine Luke. Nach etwa 45 Minuten konnte das fertige Brot aus dem Ofen geholt werden.

Natürlich ist gleich ein noch warmes Brot zum Testen angeschnitten worden. So ein leckeres friches Brot gleich am Backhaus zu probieren ist ein wahrer Genuss! Nun konnten die Brote unter den acht Bäckern Andreas, Christian, Christian, Marco, Stefan, Timo, Tom und Udo aufgeteilt werden. In den Verkauf kommen die Brote nicht. So konnte es auch ruhig etwas rustikaler beim Backen hergehen. Aber gerne wird die Erfahrung des Brotbackens weitergegeben.

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19. April 2019

Vollmond am Karfreitag

»Ostern ist am Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond.«. Frühlingsanfang ist meist am 21. März, dann den nächsten Vollmond suchen und am Wochenende danach ist Ostern. In diesem Jahr gibt es die Ausnahme in der Berechnung, das sogenannten Osterparadoxon sorgt für den Ostersonntag am 21. April.

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19. April 2019

Chöre "Am grünen Berg"

Sein traditionelles Singen im Seniorenheim Am grünen Berg in Grünberg absolvierte auch in diesem Jahr wieder der Männergesangverein Eintracht Lardenbach/Klein-Eichen. Der Grünberger Stadtteilchor unter der Leitung von Ottmar Hasenpflug (Laubach) trat nunmehr schon zum 26. Mal am Karfreitag mit dem gemischten und dem Männerchor im Foyer der Einrichtung auf. Die dort schon sehnlichst erwarteten Sangesfreunde erfreuten nach den Begrüßungsworten von Einrichtungsleiter Ralf Becker und dem Vereinsvorsitzenden Wilhelm Rummelsberger mit dem Gospelsong Rock my Soul die Anwesenden. Als weitere gemischte Chöre folgten die Udo-Jürgens-Hits »Ich war noch niemals in New York« und »Griechischer Wein«. Für die anschließend vom Männerchor vorgetragenen Chöre Heimatlied und Arcobaleno gab es ebenso den Applaus der Zuhörer.

Mit Gedichtvorträgen lockerten Sonja Rummelsbeger, Waltraud Berkenkamp, Birgit Senczkowski und Alisia Sauer das Programm auf. Zum Abschluss der musikalischen Darbietungen brachte der Gemischte Chor noch die Lieder »Was kann schöner« sein und »Irischer Segen« zu Gehör. Dem Dank von Ralf Becker für die gelungene Abwechslung folgte mit den besten Wünschen für die Zukunft durch den Vereinsvorsitzenden Rummelsberger noch das Versprechen, auch im kommenden Jahr mit dem Singen am Karfreitag wieder allen Bewohnern des Seniorenheims Am grünen Berg eine Freude zu bereiten.

(Karl-Ernst Lind)

 
14. April 2019

Acht Konfirmanden eingesegnet

Nach der eine Woche zuvor im Weickartshainer Gotteshaus erfolgten Vorstellung wurden am Sonntag, 14. April 2019 sechs Konfirmandinnen und zwei Konfirmanden aus dem Kirchspiel Lardenbach in der Kirche Weickartshain konfirmiert. Den feierlichen Abendmahlgottesdienst gestaltete Pfarrerin Cordula Michaelsen. Sie erteilte dabei Michelle Appelt (Lardenbach), Antonia Pauline Roth (Klein-Eichen), Sarah Wagner (Weickartshain), Tim Appelt, Lardenbach, Merle Keilhack (Weickartshain), Elvira Fomin (Weickartshain), Hannah Langohr (Stockhausen) und Nils Rattke (Stockhausen) den Segen Gottes.

(Karl-Ernst Lind)

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23. März 2019

Sport für jedes Alter

Die Tätigkeitsberichte des Vorstandes und der Spartenleiter des Spiel- und Sportvereins Lardenbach /Klein-Eichen dokumentierten bei der Mitgliederversammlung die sportliche Betätigung der in allen Altersstufen vertretenen Vereinsmitglieder. So bietet der Verein mit seiner Fußballabteilung Kindern und Jugendlichen von sieben bis 18 Jahren die Möglichkeit zum Kicken.

Nach Ausführungen des Jugendwartes Stefan Weeke spielen derzeit 24 Aktive in einer Spielgemeinschaft oder sind Spieler mit Zweitspielrecht bei der JSG Grünberg. Zusammen mit den Vereinen aus Sellnrod , Groß-Eichen, Lardenbach /Klein-Eichen und Weickartshain wurden in der letzten Saison von der B- bis G-Jugend Mannschaften für die Meisterschaftsrunden, die Fairplay-Liga und die Spielstunden gemeldet. Die D-Jugend belegte in der Feldrunde den 5. Platz und kam mit zwei Teams in der Hallenrunde in die Zwischenrunde. Das Pokalendspiel gegen Alsfeld konnte nicht gewonnen werden. Den 3. Platz sicherte sich die E-Jugend in der Feld-, wie auch in der Hallenrunde. Knapp verloren wurde das Pokalendspiel gegen Altenburg. Die Abschlussfahrt mit einer Stadionführung führte nach Bochum. Die F-Junioren beteiligten sich an der Fairplay-Liga. Für die G-Junioren standen lediglich Spielstunden auf dem Programm.

Spartenleiter Frank Hollederer berichtete für die Tischtennisabteilung von der Relegationsteilnahme der in der Bezirksklasse spielenden 1. Mannschaft. Diese hatte in der vergangenen Saison 2017/18 in der Meisterschaftsrunde den 2. Platz belegt. Beste Spieler war Gunter Berg im Einzel und Daniel Berg und Frank Hollederer im Doppel. Bei den Kreispokalspielen schied man in der 2. Runde aus. Die Vorrunde der letzten Saison 2018/19 beendete die Mannschaft mit dem 4. Platz.

Die 2. Mannschaft schloss nach den Worten von Mannschaftsführer Marc Passsinger die letzte Saison mit dem 9. Platz ab. Für die laufende Spielrunde wurde aus personellen Gründen die 3. Mannschaft in die Zweite integriert. Erfolgreich waren Philipp Jochim und Marc Passinger mit dem Gewinn der Kreismeisterschaft im Doppel. Jochim wird in Kürze an der Hessenmeisterschaft teilnehmen. Beim Nachwuchs spielen eine B-Schüler-Mannschaft in der Kreisliga und eine A-Schüler-Mannschaft in der Kreisklasse. Jugendleiter Philipp Jochim stellte besonders den Gewinn des Kreispokals der B-Schüler Tom Schäfer, Lion Biedenkopf und Joey Weeke heraus. Erwähnt wurde vom Jugendleiter der Besuch der deutschen Meisterschaft in Wetzlar.

Von 41 Übungsstunden der Frauengymnastik konnte Spartenleiterin Sigrid Ruppel berichten. Hierbei standen neben der Gymnastik noch Schwimmen und Wandern auf dem Programm. Traditionell gab es einen geselligen Jahresabschluss und ein Heringsessen. Ihr Dank galt Sandra Erdmann für die Leitung der jüngeren Gymnastikdamen. Die in Zusammenarbeit mit der Kreisvolkshochschule mit derzeit 14 Teilnehmern durchgeführte Männergymnastik 50plus hatte zuvor Vorsitzender Karl-Ernst Lind erwähnt. Die von Wanderwart Manfred Lind geleitete Wanderabteilung führte ihre 37. EVG-Wanderung mit 473 Teilnehmern aus 33 EVG- und 10 IVV-Vereinen durch. Bei 22 Wanderveranstaltungen mit insgesamt 101 Teilnahmen ging der SSV bei den einzelnen EVG-Wanderveranstaltungen an den Start. Die 38. EVG-Wanderung in Lardenbach findet am 1. und 2. Juni 2019 auf dem Sportgelände statt.

Den Geschäftsbericht des 230 Mitglieder zählenden Vereins übermittelte anfangs Vereinsvorsitzender Karl-Ernst Lind nach dem Gedenken an die Verstorbenen Hans-Ferdinand Mölcher , Klaus Kratz, Karl Stöhr und Anneliesel Felsing . Er erwähnte den Besuch von verschiedenen Fachseminaren und Verbands- und Delegiertenversammlungen. Ein Schwerpunkt war die Sportplatzsanierung und die Reparatur und Sicherheitsabnahme der Flutlichtanlage. Erwähnung fanden die Wanderung und die Besuche der Altherrenfußballer im Oldtimer-Museum in Dannenrod und das Frikadellen-Essen in Weickartshain . Gut angenommen wurden die vereinseigene Sauna und zum Jahresausklang der Preisskat.

Dankbar zeigte sich Lind über die finanziellen und materiellen Zuwendungen der beiden regionalen Geldinstitute und dem damit verbundenen Gewinn des Vereinsautos. Dankesworte gab es weiterhin für alle Spender, Übungsleiter und die weiteren tatkräftigen Unterstützer. Nach den Informationen zur Datenschutzgrundverordnung und zum Förderprogramm „ VereinsLiebe “ informierte Rechnerin Ingrid Reinert über die Vereinsfinanzen. Dem Bericht der Kassenprüferinnen Helma Berg und Karina Böcher folgte die Vorstandsentlastung und die Wahl von Gerhard Pernak zum neuen Kassenprüfer.

Für seine 40-jährige Mitgliedschaft wurde Peter Swoboda mit Urkunde und Vereinsnadel ausgezeichnete. 50 Jahre im Verein sind Erna Hassinger und Brunhilde Schwanke, sowie die nicht anwesenden Annita Schmidt, Rudi Schön und Ulrich Schwanke. Ihnen wird wie den entschuldigten 25-jährigen Jubilaren Michéle Frank, Vanessa Janczyk und Philipp Schombert die Ehrung nachgereicht.

(Karl-Ernst Lind)

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15. März 2019

JHV Obstbau- und Kelterverein

Mit jeweils einstimmigen Voten wurden in der Mitgliederversammlung die seitherigen Vorstandsmitglieder des Obstbau- und Keltervereins Lardenbach/Klein-Eichen in ihren Ämtern bestätigt. Somit bleibt Werner Frank Vereinsvorsitzender und Christian Ruppel dessen Stellvertreter. Weiter im Amt bleiben Rechner Michéle Frank und Schriftführer Thorsten Herdejost. Beisitzer sind Marco Biedenkopf und Uwe Hartmann.

Dem Totengedenken an den Ehrenvorsitzenden Hans-Ferdinand Mölcher und die Mitglieder Reinhard Werner und Klaus Kratz folgte der Jahresbericht von Werner Frank. Er berichtete dabei vom Ausschneiden von Obstbäumen, der Inbetriebnahme der neuen Pasteurisierungsanlage und dem Keltern mit dem Kindergarten Lardenbach. Durch die Anschaffung der Saftanlage konnte eine Steigerung bei der Nutzung der Kelteranlage erreicht werden. So wurden von 41 Mitgliedern 11.500 Liter und von 75 Nichtmitgliedern 14.500 Liter Saft erzeugt. Von dem vom Verein selbst produzierten Apfelsaft steht noch ein Teil zum Verkauf zur Verfügung. Interessenten können den Vereinsvorsitzenden ansprechen.

Durchgeführt wurde von einigen Vorstandsmitgliedern die Kelterreinigung. Eine Beteiligung gab es mit dem Anbieten von Heißgetränken und Fettebroten am Lardenbacher Adventstreff. Erwähnt wurde der Besuch der Feuerwehrhaus-Einweihung, die Nutzung des Vertikutierers und des Schlegelmähers. Frank dankte besonders dem für das Keltern von Nichtmitgliedern zuständigen Keltermeister Dieter Langohr. Für diesen muss für die neue Keltersaison jedoch ein Nachfolger gefunden werden. Sein Dank galt weiterhin allen weiteren tatkräftigen Vereinsmitgliedern für ihr Wirken. Dem Kassenbericht von Michéle Frank und dem Antrag der Kassenprüfer Andreas Ruppel und Michael Ruppel erfolgte die Wahl von Gerhard Pernak als neuen Kassenprüfer. Volle Zustimmung fand der Vorschlag einen neuen Muser anzuschaffen.

(Karl-Ernst Lind)

 
09. März 2019

Jagdgenossenschaft Stockhausen/Klein-Eichen

Erstmals versammelte sich die Jagdgenossenschaft Stockhausen und Klein-Eichen in Lardenbach im Gasthaus Dietz zur Jahreshauptversammlung. Eingeladen hatte Jagdvorsteher Jürgen Biedenkapp. Er begrüßte die 19 Jagdgenossen aus den beiden Dörfern. Somit waren an diesem Abend "248 ha" anwesend. Besser gesagt die Landbesitzer waren vor Ort.

Jagdvorsteher Biedenkapp berichtete vom vergangenen ruhigen Jahresverlauf. Wie üblich sind wieder mehrere Tonnen Schotter auf Feldwege verteilt worden. Und wie üblich beteiligte sich auch die Stadt Grünberg an diesen Kosten. In Stockhausen wurden 40 Tonnen Schotter verteilt. Dagegen ist im vergangenen Jahr in der Klein-Eichener Gemarkung kein Schotter ausgebracht worden.

Im Sommer letzten Jahres hatten die Jagdgenossen einen Tagesausflug nach Wein am Stein bei Würzburg unternommen. Der Besuch des dortigen Weingutes war der Höhepunkt des Tages. Allerdings gab Biedenkapp zu verstehen, dass nur Stockhäuser diese Fahrt mitgemacht haben. Und aus Klein-Eichen leider niemand bereit war sich anzuschließen. Aber trotzdem musste die Klein-Eichener Genossen-Kasse einen Anteil der Kosten übernehmen.

Im Oktober veranstalteten die Jagdgenossen einen Grenzgang in der Stockhäuser Gemarkung. Dabei wurde zwar der Grenze nicht konsequent gefolgt, jedoch besuchte man die Windräder im Grünberger Stadtwald nahe Weickartshain. Hierbei ging es um die Frage, ob diese technischen Einrichtungen mitten im Wald die Jagd beeinflussen. Weitere Ausführungen dazu unterließ der Jagdvorsteher.

Jagdpächter Udo Senczkowski legte die Jagdstrecke im Klein-Eichener Revier vor. Danach kamen 2 Füchse, 2 Marder, 3 Waschbären und 5 Rehe zur Strecke. Ein Reh wurde im Bereich des Buchholz auf der Sellnröder Straße von einem PKW erfasst. Helmut Nickel berichtete von den Zahlen aus Stockhausen. Vier Füchse wurden geschossen, zwei gefangen und zwei überfahren. Zwei Dachse sind in die Falle geraten. An Waschbären kamen 15 zur Strecke und Rehe 9 Stück. Beim Schwarzwild sind sieben Stück erlegt worden. Zwei Stück wurden als Fallwild gezählt.

Die Kassenberichte wurden von Kai Jochim für Stockhausen und Christian Loob für Klein-Eichen vorgetragen. Karl-Otto Bingmann und Jürgen Biedenkapp haben die Klein-Eichener Kasse geprüft. Timo Faust und Axel Roth taten dies für die Stockhäuser Kasse. Beide Kassen wurden anstandslos geführt. Auf Antrag stimmte die Versammlung einstimmig für die Entlastung des Vorstandes.

Der Jagdpachterlös wird auch in diesem Jahr zu einem großen Teil für weitere Feldweg-Schotterungen verwendet. Dann sollen auch wieder Klein-Eichener Wege bedacht werden. Zur Sprache kam auch eine evtl. Asphaltierung von Wegen. Dies kann aber nur in Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung erfolgen. Ebenso gilt das für die Reinigung von Wasserläufen. Hier sollten aber auch die Ortsbeiräte aktiv werden.

Der nächste Tagesausflug steht Turnusgemäß im Jahr 2020 auf dem Programm. Wegen der Rückläufigen Teilnehmerzahl wird erwogen, solch einen Ausflug eventuell mit den Lardenbachern Jagdgenossen zusammen zu unternehmen. Hier wird der Vorstand aktiv werden. Der Termin für die Versammlung der Jagdgenossenschaft 2020 wird der 14. März sein.

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23. Februar 2019

Klein-Eichener Verein - Jahreshauptversammlung

Mit 15 Vereinsmitgliedern kamen am Samstag genau soviele zur Jahreshauptversammlung des Klein-Eichener Vereins, dass die Beschlußfähigkeit erreicht wurde. Erster Vorsitzender Marco Biedenkopf eröffnete die Versammlung im "Backhaus" und konnte gleich auch neue Mitglieder begrüßen. In seinem Bericht über die Vereinsaktivitäten im vergangenen Jahr erwähnte er die 7 Vorstandssitzungen bei denen die einzelnen Veranstaltungen organisiert wurden.

Die erste Feier im Jahr war wieder das Steinbruchsfest am "Vatertag". Mit dem Wetter und der Besucherzahl war man sehr zufrieden. Auf- und Abbau, sowie die Bewirtung funktionierten diesmal deutlich besser. Auch mit dem Grenzgrabenfest konnte man zufrieden sein. So war am Samstagabend die Live-Musik beim Publikum gut angekommen. Und der Sonntag war etwas besser besucht als im letzten Jahr. Die sonst übliche dritte Veranstaltung, "Weet in Flammen" im Dezember fiel dagegen erstmals in der Vereinsgeschichte aus. Krankheitsbedingter Personalmangel und vor allem das regnerische Wetter zwangen gerade zur Absage.

Vorsitzender Biedenkopf berichtete weiter von den Anschaffungen des Vereins. Diese waren fünf neue Bierzeltgarnituren, diverse elektrische Zubehörteile, Kaffeetassen und eine Sound- und Lichtanlage. Damit wird es dem Verein leichter fallen die Veranstaltungen entsprechend zu präsentieren. Seinen Dank sprach Biedenkopf nochmals allen Helfern und Gönnern aus die im vergangenen Jahr den Verein und die Veranstaltungen unterstützt haben.

Kassenwart Tom-Lucas Becker konnte in seinem Jahres-Resümee von einem erhöhten Kassenbestand berichten. Kassenprüfer Andreas Hallstein hatte mit Rüdiger Rippel eine anstandslose Kassenführung bestätigt. Und er stellte den Antrag auf Entlastung des gesamten Vorstandes. Hierüber gab die Versammlung die einstimmige Zusage ab. Die beiden Kassenprüfer werden auch die nächste Prüfung vornehmen.

Im Ausblick auf das Jahr 2019 standen die drei Veranstaltungen: Steinbruchfest am 30. Mai, Grenzgrabenfest am 7. und 8. September sowie "Weet in Flammen" am 7. Dezember. Allerdings wird das Grenzgrabenfest noch in Frage gestellt. Nach der Absage der Musikgruppe für den Termin im September, muss eine neue Programmgestaltung überlegt werden.

Der Verein wird sich weiterhin um die Mitgliedergewinnung kümmern. Ebenso stehen immer die Aussprache über die möglichen Investitionen des Vereins für das Dorf im Mittelpunkt. Von den Ausstattungen des Vereins können auch die Vereinsmitglieder profitieren. So können Tische und Bänke oder auch das Zelt gegen ein Entgelt ausgeliehen werden.

Auch nach Beendigung der Jahreshauptversammlung des Klein-Eichener Vereins blieb eine Runde im "Backhaus" versammelt und diskutierte über das Dorfleben im Gegensatz zum Stadtdasein. Worüber man von der Imkerei auf die Schweinezucht kam. Bis dann der Vorteil des Wohnklimas in Fachwerkhäusern den Abend beschloss.

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03. Februar 2019

Tischtennis Topspiel

Die Partie des Tabellenvierten SSV Lardenbach/Klein-Eichen gegen den Rangzweiten TTG Schadenbach stand im Mittelpunkt des Spieltages in der Tischtennis-Bezirksklasse 2. Am Ende gewannen die Gastgeber mit 9:5 und haben sich bis auf zwei Punkte an die TTG Schadenbach herangekämpft. Auch, da der seitherige Dritte TTC Hergersdorf seine Partie bei der TTG Vogelsberg II mit 6:9 abgeben musste.

SSV Lardenbach/Klein-Eichen - TTG Schadenbach 9:5 Punkte Lardenbach/Klein-Eichen: Schmidt/Hansel (1), Gunter Berg/Zinkowski (1), Daniel Berg/Hollederer (1), Jan Schmidt (1), Gunter Berg (1), Daniel Berg (2), Ullrich Hansel (2).

(ahz/gaz)

 
18. Januar 2019

Wo "Amigo" Karl-Heinz das Tor nur selten traf

Lardenbach und Klein-Eichen gehören zusammen und können stolz sein auf einen Promi, der zwar nicht als Fußballer, aber auf einem anderen Gebiet viele Erfolge feiert. So beginnt eine weitere Folge der wöchentlich in der Gießener Allgemeinen erscheinenden Serie "von oben" in der die Zeitung Luftbildaufnahmen von Manfred Henß veröffentlicht und dazu Geschichten jeweils eines Ortes aus dem Landkreis Gießen stellt. Thomas Brückner schrieb nun über Lardenbach und Klein-Eichen:

Lardenbach und Klein-Eichen sind seit jeher Nachbarn. Nur von einem Grenzgraben getrennt, ging die Bebauung vor Jahrhunderten schon ineinander über. Längst machen auch (fast) alle Vereine und seit 2007 sogar die Aktiven der Feuerwehr – die erste Fusion im Kreis! – gemeinsame Sache: Die Dörfer gehören einfach zusammen. Nur, politisch waren und sind sie bis heute getrennt. Und so hat der mit 234 Einwohnern kleinste Stadtteil Grünbergs, eben Klein-Eichen, bis heute seinen eigenen Ortsbeirat.

Diener zweier Herrschaften
 Lardenbach zählt immerhin rund 430 Bewohner. Vor allem ist es doppelt so alt wie das Nachbardorf. Die Ersterwähnung reicht ins Jahr 706 zurück. Was 1976 und 2001 Anlass für große Feiern bot. Klar, dass auch die Klein-Eichener mitfeierten, vergessen waren da längst die Animositäten, die in den 1950ern noch die Fusion der Feuerwehren verhindert hatten.
Die Grenzziehung hat – wen wundert’s – auch hier mit den Herrschaftsverhältnissen zu tun: Klein-Eichen unterstand bis zur Mediatisierung 1806 den Riedesel, jenem Adelsgeschlecht, das bei uns durch seine Besitzungen in Lauterbach bekannt ist. Die Nachbarn dagegen gehörten zur Grafschaft Solms-Laubach.

Karl-Ernst Lind darf zurecht als Dorfchronist bezeichnet werden. Erwähnt seien nur die gemeinsam mit Klein-Eichens Ortsvorsteher Werner Zimmer verfassten historischen Bildbände. Was seine enge Bindung ans Heimatdorf belegt, sind nicht zuletzt seine Ehrenämter. »Beide Dörfer«, unterstreicht der Mittsechziger, »stehen für ein hohes Maß an Gemeinsinn, ihre Bewohner packen’s an.« Beispiele sind der Bau der Grillhütte und der Friedhofshalle oder die Eigenleistungen, als vor gut 25 Jahren das gemeinsame Bürgerhaus errichtet wurde.
Nicht zu vergessen das Engagement für die Dorferneuerung, wofür an dieser Stelle nur der schön gestaltete Platz an Klein-Eichens Kirche genannt sei.

Freunde aus Lehenrotte
Der Einsatz fürs Gemeinwohl hat Tradition, reicht weit zurück: 1657 erbauten die damals gerade mal 22 Lardenbacher fast aus eigener Kraft heraus ein neues Gotteshaus. Die Ausgaben bei der Einweihung, beklagte freilich der Pfarrer, machten einen nicht unerheblichen Anteil der Gesamtkosten aus. Gefeiert wird noch heute, wenn auch mit anderen Relationen (Gegenteiliges zumindest ist nicht bekannt).

Lind, lange Jahre Wehrführer, kommt nun auf die bereits 56 Jahre alte Feuerwehr-Partnerschaft mit Lehenrotte in Österreich zu sprechen. »EU-weit einmalig.« Wie es dazu kam: Die Lardenbacher Wettkampfgruppe – später machte sie mit allein dreimal Gold bei Feuerwehrolympiaden von sich reden – startete 1963 in Bonn. »Nach einem Schiffsunglück auf dem Rhein wurden zwei Kameraden als vermisst gemeldet. Auf der Suche lernten Helmut Felsing und Burkhard Horst zwei Blauröcke aus Lehenrotte kennen.« Bald darauf besuchten sie die neuen Freunde. »Bei ihrer Ankunft landete ein Hubschrauber, wegen eines Notfalls. Einige Österreicher aber meinten: ›Do schau her, die Deutschen kommen‹.«

Grenzgrabenfest lange ein Geheimtipp
Weniger erfolgreich als die Feuerwehr-Olympioniken waren die Fußballer vom SSV Lardenbach/Klein-Eichen. Was übrigens nicht am Sportplatz lag: Auf dem klaffte eines Tages ein drei Meter tiefes Loch. Zum Glück weder in der ersten, zweiten, noch dritten Halbzeit. Ein Stolleneinbruch, kickte und kickt man doch noch heute auf dem Gelände einer alten Eisenerz-Grube. Bis in die 1940er sorgte der Bergbau auch rund im diese Dörfer für Lohn und Brot.

Wie Lind nun einräumt, schaffte der SSV auch mit einem gewissen Karl-Heinz Ulrich nicht den Aufstieg aus der B-Klasse. Der nämlich traf in zwölf Spielen nur zweimal. Der heute weithin bekannte Musiker wohnte damals in Lardenbach, trat mit seinen »Amigos« noch bis vor wenigen Jahren beim »Grenzgrabenfest« auf – so lange, bis der Geheimtipp nicht mehr geheim war. Wie das? Der verstorbene Band-Mitgründer Günter Zimmer kam aus Klein-Eichen.
Wie treffsicher jener Pastor war, den seine Mitspieler aus dem Gottesdienst weg zum Auswärtsspiel abholte, kann der heutige SSV-Vorsitzende Lind nicht sagen. Nur, dass Herr Pastor das Trikot vorsorglich schon unterm Talar getragen hatte.
Dörfliches Leben und auch die Infrastruktur sind in beiden Gemeinden noch weitgehend intakt. Dafür stehen die vielen Vereine, auch gibt es noch eine Gastwirtschaft, einige Betriebe und sogar eine Metzgerei mit dem überaus passenden Namen Kielbassa (poln. Wurst). Nur gut, dass die fernab vom Festplatz situiert ist. So konnte der Geruch nach leckerem Presskopp und Fleischkäse nicht in die Nase jenes Löwen gelangen, der dort 1989/90 mit seinem Zirkus überwinterte. Gut gebrüllt hat er trotzdem.

(tb/gaz)

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15. Februar 2019

Hauptversammlung "Eintracht"

Nach eingehender Diskussion beschlossen die anwesenden Vereinsmitglieder des Männergesangvereins Lardenbach/Klein-Eichen bei der Jahreshauptversammlung, den Hessischen Sängerbund zum Jahresende 2019 zu verlassen. Zur Entscheidung trug auch der als zu hoch empfundene Sängerbund-Beitrag und eine doch erkennbare fehlende Unterstützung der Gesangvereine durch den Sängerbund bei. Mit Blick auf den notwendigen Versicherungsschutz der Vereinsmitglieder wird sich der Vorstand zeitnah um eine Lösung bemühen.

Zu Versammlungsbeginn erstattete Vereinsvorsitzender Wilhelm Rummelsberger den Jahresbericht. Er erwähnte dabei mit dem Frühlingsfest, dem Dorfsingen, dem Hasenpflug’schen Chortreffen und dem Adventssingen die eigenen Veranstaltungen.
Auftritte für den Männer- und gemischten Chor gab es zudem beim Singen im Seniorenheim Grünberg, beim Frühlingsfest in Weickartshain sowie in Freienseen beim Liederabend, beim Dorfsingen und beim Seenbachtaltreffen. Zu den insgesamt 13 Auftritten mit Chorleiter Ottmar Hasenpflug und einem Auftritt mit Chorleiterin Minette Kraft gehörten drei Nachrufsingen und drei Ständchen-Singen.

Alle 33 Singstunden wurden von Hans-Joachim Siebel und Bernhard Sauer besucht. Lediglich einmal fehlten Waltraud Berkenkamp, Reiner Roth und Dieter Bergerhausen. Abschließend nannte Rummelsberger für die derzeit 26 aktiven Sangesfreunde die anstehenden Termine für 2019. Mit dem Frühlingsfest am 20. Juni, dem Dorfsingen am 18. August, einem Herbstkonzert und dem Adventskonzert wird es auch eigene Veranstaltungen geben.

Den Berichten des Kassenwartes Hans-Joachim Siebel und der Kassenprüfer Lothar Pleik und Ursula Schombert folgte die einstimmige Entlastung des Vorstandes. Nachfolger für Kassenprüferin Schombert wird für die nächsten zwei Jahre Bernhard Sauer. Mit der Beschaffung einer neuen einheitlichen Sangeskleidung werden sich in Absprache mit dem Vorstand zwei Frauen des gemischten Chores beschäftigen. Angeregt wurde eine Ausflugsfahrt, nach Möglichkeit mit einem öffentlichen Auftritt des Männer- und des gemischten Chores.

(Karl-Ernst Lind)

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23. Januar 2019

hr3 Umwelthelden

Der Frankfurter Radiosender hr3 hat eine Aktion gestartet und will gemeinsam mit seinen Hörern versuchen, ein bisschen umweltbewusster zu leben. Der Sender sucht engagierte Menschen zu diesem Thema. Die sollen erzählen, was sie unternehmen, um die Welt zu retten!

Es gibt so viele kleine und große Dinge, meint nicht nur die hr-Redaktion, die wir in unserem Alltag machen können, um die Umwelt zu schützen: mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren, kompostierbare Kaffeefilter benutzen, auf Wattepads verzichten oder mit dem Jutebeutel zum Einkaufen gehen.

Ab Januar reisen die hr3 Umweltreporter durch ganz Hessen, um Umwelthelden zu besuchen und ins hr3 Heldenteam aufzunehmen. Ganz egal, ob die Hörer sich in der Familie, in einem Verein oder für ein spezielles Umwelt-Projekt engagiert: Allen Umwelthelden, die von den Umweltreporter besucht werden, bekommen einen Umweltbonus in Höhe von 500 Euro für Ihre Projekte.

Heike aus Klein-Eichen hat zehn Hühner aus der Massentierhaltung gerettet. Die armen Tiere haben vorher zu Tausenden auf engem Raum gelebt – und als sie nicht mehr genug Eier gelegt haben, sollten sie geschlachtet werden. Dank Heike blieb ihnen dieses Schicksal erspart und sie genießen jetzt ein schönes Leben mit viel Platz!

Gesendet wurde der Beitrag u. a. am Mittwochabend.

(hr3)

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12. Januar 2019

Mitgliederversammlung der Feuerwehr Lardenbach/Klein-Eichen

Am Samstag fand die Mitgliederversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Lardenbach/Klein-Eichen im Saal des Gasthauses Dietz statt. Ganze 56 Mitglieder nahmen an der Sitzung teil. Auf der Tagesordnung standen 13 Punkte die aber durch Verschiebung und eines neuen Punktes gleich zu Beginn der Sitzung angepasst wurden.

Vereinsvorsitzende Vanessa Janczyk eröffnete die Sitzung und bat die Versammlung sich zur Totenehrung zu erheben. Der Verein der Freiwilligen Feuerwehr besteht z. Zt. aus 248 Mitglieder. In ihrem Jahresrückblick berichtete die Vorsitzende auch von acht Vorstandssitzungen. Ein weiteres Thema war die Sanierung des Gerätehauses. Ebenso wie die Ankündigung der Fahrt zum 125jährigen Jubiläum der Feuerwehr in Lehenrotte.

Für die Einsatzgruppe blickte Wehrführer Christian Dittrich auf das vergangene Jahr zurück. Die Feuerwehr hatte 12 Einsätze. Unter anderem ging es dabei um einen Verkehrsunfall, Einsätze in Queckborn, Stockhausen, Stangenrod, Grünberg und Seenbrücke bei Bränden. In Klein-Eichen war die Wehr drei mal im Einsatz. Allerdings waren davon zwei ein Fehlalarm. Erfreulich sei, dass im vergangenen Jahr zwei Mitglieder aus der Jugendfeuerwehr in die Einsatzabteilung übernommen wurden. Außerdem schloss Tom-Lucas Becker erfolgreich den Gruppenführerlehrgang ab.

Der Umbau des Gerätehauses war auch für die Einsatzgruppe mit viel Arbeit verbunden. Ganz alleine in Eigenleistung kamen so für die Freiwilligen unzählige Stunden zusammen. Aus den Reihen der derzeit 27 Einsatzkräfte (16 Atemschutzgeräteträger) mussten auch noch Lehrgänge absolviert werden. Wobei sich der Wehrführer etwas mehr Pflichtbewußtsein bei den Atemschutzgeräteträgern wünschte.

Im neuen Tagesordnungspunkt wurde für den Feuerwehrausschuss Matthias Müller vorgeschlagen und gewählt. Es folgten die Berichte des Jugendfeuerwehrwartes Simon Repp und die Ausführungen der Altersabteilung von Karlheinz Erdmann.

Beförderungen innerhalb der Einsatzgruppe durch Wehrführer Christian Dittrich und dem Bürgermeister mit Stadtbrandinspektor erfuhren die Feuerwehrkameraden Tom-Lucas Becker (Löschmeister), Jan Passinger und Nick Böcher (Feuerwehrmannanwärter).

Da Bürgermeister Frank Ide den langjährigen Stadtbrandinspektor Lothar Theis auf dessen "Abschiedstour" zu gleich drei Jahreshauptversammlungen der Großgemeinde begleitete, haben die Beiden ihre Grußworte vorab gehalten. Nach 15 Jahren wird Lothar Theis im April sein Amt niederlegen.

Kassenverwalter Reiner Felsing musste über ein Defizit bei der Summe der Ein- und Ausgaben informieren. Hier spielte auch der Umbau des Gerätehauses eine Rolle. Auf Antrag der Kassenprüfer erteilte die Versammlung dem Vorstand einstimmig die Entlastung. Zum neuen Kassenprüfer wurde Michèl Frank gewählt.

Die Ehrung langjähriger Mitglieder durch die Vereinsvorsitzende konnte lediglich Alfred Hammerschick an diesem Abend entgegen nehmen. Weitere Auszuzeichnende waren nicht erschienen.

Grußworte von den Ortsvorstehern Jürgen Hofmann und Werner Zimmer folgten gegen Ende der Jahreshauptversammlung.

Ein Antrag zur Beitragsfreistellung für über 75 Jahre alte Mitglieder wurde deutlich abgelehnt. Vielmehr wurde die Auffassung vertreten, dass ein Jahresbeitrag von 7 Euro nicht gerade viel sei. Und außerdem werde das Geld benötigt, weil die Ausstattung der Schulungsräume sowie die Anschaffung eines neuen Mannschafttransportfahrzeuges die Kasse erheblich belasten wird.

Das Singen des Deutschen Feuerwehrliedes und das traditionelle Essen auf Kosten des Vereins beendeten die Sitzung.

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