19. Dezember 2004

KIGO-Kinder erfreuen Senioren

Alljährlich zum vierten Advent ziehen die Kinder des Kindergottesdienstes der Kirchengemeinde Lardenbach/Klein-Eichen durch die Dörfer, um den über achtzigjährigen Senioren die besten Wünsche zum Weihnachtsfest und zum bevorstehenden Jahreswechsel zu überbringen.

So beteiligten sich am Sonntagmorgen in Begleitung ihrer Betreuerinnen Ursula Schombert, Diana Reining, Silvia Felsing, Mareike Repp und Kristin Schildwächter 17 der sonst 25 Mädchen und Jungen an dem Rundgang und brachten mit ihrem Ständchen 27 älteren Bewohnern eine besondere Freude.

 
16.Dezember 2004

Jugendsportabzeichen in Bronze

Im Rahmen der Weihnachtsfeier der Jugend-Kart-Slalom-Gruppe des AMC Grünberg, wurde der Klein-Eichener Philipp Roth mit dem Jugendsportabzeichen in Bronze ausgezeichnet. Diese Ehrung des ADAC Hessen-Thüringen überreichte die Jugendleiterin der Gruppe Johanna Schäfer.

Der zwölfjährige Philipp Roth fährt seit 2001 aktiv Kart. Und dies sehr erfolgreich. So hat er die Sasion 2004 beim ADAC-Mitte als Bester beendet. Die vereinseigenen Eurokart-Flitzer haben ein 5,5 PS Motor mit 160 ccm. Damit können die Kids mit bis zu 50-60 km/h um den Kurs brausen.

Bei den Slalomwettbewerben gilt es eine mit Pylonen gekennzeichnete Strecke fehlerlos und so schnell wie möglich abzufahren. Noch fahren die Jugendlichen gegen die Uhr. Die Rundstreckenrennen Mann gegen Mann kommen erst später dran. Die Trainingsstrecke des AMC Grünberg befindet sich in Queckborn.

Fotos

 
11. Dezember 2004

Nikolaus im DGH

Die schon seit vielen Jahren vom Männergesangverein "Eintracht" Lardenbach/Klein-Eichen ausgerichtete Weihnachtsfeier stimmte am Samstagabend so manchen auf die festlichen Feiertage ein. Das vorweihnachtliche Programm wurde von Alt und Jung gestaltet. Vereinsvorsitzender Karlheinz Erdmann eröffnete die Veranstaltung. Der Männerchor unter Leitung von Ottmar Hasenpflug gab sogleich sein Bestes mit drei Chören.

Der Nachwuchs präsentierte sich sodann mit einem Tanz zum Lied von den Schneeflocken. Eine außergewöhnliche und vom Publikum mit viel Beifall bedachte Vorstellung gaben Maurice Kretz (Bariton), Marvin Kraft (Trompete), Carina Mey (Klarinette), Lisa Scharmann und Anton Viehl (Querflöten). Nach dem von Sandra Siebel und Denis Reining vorgetragenen Gedicht vom "Weihnachtsmarkt" folgten die "Sing-, Spiel- und Spaßtruppe" unter Leitung von Minette Kraft.

Weitere Adventslieder, Gedichte und das Weihnachtsstück "Der Wunschzettel" folgten, bis dann endlich der Nikolaus erschien und in mehreren Säcken Geschenke für alle Kinder im Saal mitbrachte.

Auch am Sonntagnachmittag zeigten die Akteure vom Vorabend nochmals ihr Programm. Diesmal erfreuten sie die älteren Einwohner von Lardenbach und Klein-Eichen. Grünbergs Bürgermeister Frank Ide dankte in seinem Grußwort den Veranstaltern für die Ausrichtung und wünschte besinnliche Weihnachtstage und alles Gute für das Jahr 2005.

Fotos

 
10. Dezember 2004

Weht in Flammen

Zum zweiten Mal im "Kurpark".

Am Löschteich haben die Akteure der "Rallye-Scheune" mit den Aktiven der FFW wieder für Stimmung gesorgt. Bei tollem kalten Wetter wirkte die vielfältige Beleuchtung des Geländes besonders gut. Durch den Verzicht auf Beschallung, konnte man sich den ganzen Abend gut unterhalten. Für weitere Unterhaltung sorgte auch Christian Loob mit Pfeil und Bogen. Auf einem mit Feuer erleuchteten Parcours boten Simone Faust und Heike Zwick Fackelreiten. Und Helmut Fitzthum sorgte mit Ballonglühen für ausergewöhnliche Beleuchtung in der Nacht. Natürlich wurden die zahlreichen Besucher auch mit Essen und Trinken versorgt. Und trotz der Kälte konnte man es vom Nachmittag bis zum späten Abend aushalten.

Fotos Fotos

 
10. Dezember 2004

Die Baustelle

50. Woche

Nach 12 Wochen Bauzeit ist die Umgestaltung der Dorfmitte in Klein-Eichen abgeschlossen. Die Baufirma ist mit Sack und Pack abgezogen. Geblieben ist die gelungene Ausführung dieser Dorferneurungsmaßnahme. Durch die Pflasterung der Gehwege und der Straßeneinmündungen zur Kreisstraße, ergibt sich ein harmonischeres Bild um die Kirche und das ehemalige Backhaus.

Da auch die gegenüberliegenden Gehwege miteinbezogen wurden, ergibt sich eine geschlossene Einheit der Dorfmitte. Mehr Platz für Fußgänger ist entstanden. Die etwas eingeengte Fahrbahn dürfte auch großen Fahrzeugen keine Schwirigkeiten bereiten, wenn nicht unbedacht in diesem Bereich geparkt wird. Die kleine Fachwerkkirche profitiert von mehr Platz rundum. Auf einen behindertengerechten Ausbau durch abgesenkte Bordsteine und der entfallenen Stufe am Kircheneingang ist geachtet worden. Die neue Sitzgelegenheit und die Vorrichtung für den Weihnachtsbaum kamen hinzu.

Mehrere Grünflächen sind entstanden. Erst im Frühjahr werden diese aber bepflanzt. Zur Pflege derselben haben sich schon einige Anwohner bereit erklärt. Völlig neu aufgebaut wurde ein Brunnen neben dem "Backhaus". Nur zwei Meter vom alten Brunnenschacht entfernt steht nun dieser Blickfang in eine Mauer aus Basaltsteinen integriert. Und eben aus diesem 13 Meter tiefen Schacht wird richtiges Brunnenwasser gefördert, welches im Kreislauf den neuen Brunnen speist. Eine extra angefertigte Jahreszahl in Basalt gemeiselt, wurde vom Ortsbeirat gestiftet.

Um die Platzgestaltung in der Dormitte noch weiter aufzuwerten, hat ein Anlieger seinen Hof gleich mit gepflastert. Der darauf stehende Baum ist in die ganze Gestaltung miteinbezogen worden. Eine Bank lädt hier zum Verweilen ein. Auch am "Backhaus" ist eine neue Bank aufgestellt worden. Neu ist ebenfalls der Aushangkasten für öffentliche Mitteilungen. Nur mit den zwei Rotdornbäumen vor dem Eingang zur Kirche ist man nicht einverstanden, weil die viel zu groß geraten sind.

Am Freitag erfolgte die offizielle Abnahme der Umbaumaßnahme. Alle Beteiligten zeigten sich über das Geleistete zufrieden. Nach den Vorschlägen des Städtebauarchitekten Klaus Grabowski, der die gesamte Dorferneuerung begleitet, lieferte das Ingenieurbüro Ohlsen aus Grünberg die Planung und hatte auch die Bauleitung inne. Die Firma Schlechtweg GmbH zog die Arbeiten zügig und zu aller Zufriedenheit durch. Die Stadt Grünberg als Bauherr, kann zusammen mit dem Amt für Regionalförderung über ihre Investitionen zufrieden sein. Die Kosten für den ganzen Umbau der Dorfmitte liegen bei ca. 110.000 Euro. Davon werden ca. 81.000 Euro von der Dorferneuerung bezuschusst. Und trotz zusätzlicher Leistungen wurde der Kostenrahmen eingehalten.

Fotos

 
26. November 2004

Alles nach Plan

Drei grundlegende Eigenschaften des Polizeibeamten Erich Kleinschmidt, gespielt von Karlheinz Hollederer, waren immer wieder Thema bei den beiden gut besuchten Vorstellungen der Theatergruppe Lardenbach/Klein-Eichen am vergangenen Freitag und Samstag im Dorfgemeinschaftshaus. Hierbei spielte bei dem in Pension gehenden Staatsdiener Sparsamkeit, Pünktlichkeit und Enthaltsamkeit zum Leidwesen seiner Familie mit Ehefrau Klara (Marie-Luise Kratz), der schwungvollen Tochter Mona (Sigrid Ruppel) und dem Muttersöhnchen Wolfi (Johannes Paha) sowie deren weiteren Mitbewohner in dem lustigen Dreiakter "Alles nach Plan" eine bedeutende Rolle.

Der letzte Arbeitstag des superkorrekten Moralapostels ließ alle Vorsätze wie eine Seifenblase platzen. Angetrunken fällt Erich, zuvor den Verlockungen des Alkohols verfallen, vor den Augen der eigenen Ehefrau der im Haus als Tratschtante bekannten Bewohnerin Nebelhorn (Margit Müller) als deren "Werwolf" in die Arme. Vergrämt durch das Verhalten ihres Mannes, vertraut sich die leidensfähige Ehefrau dem Gelegenheitsschauspieler und Schnapstrinker Jupp Koslowsky (Eduard Schmidt) an, der jedoch sofort die Situation nutzt und mit ihr Brüderschaft trinkt.

Weitere Ereignisse bestimmen das Geschehen, bei dem die junge Arbeitskollegin von Erich nach einem "Schmusi" mit Tochter Mona dann jedoch die Liebe zu deren Bruder Wolfi endeckt. Dabei macht die ständig verliebte Jule (Cornelia Volp) ihren zunächst schüchtern auftretenden Freund Wolfi mit einem Striptease zum Mann.

Durch eine beachtliche Leistung der Laienschauspieler aus Lardenbach und Klein-Eichen, gab es so manche Pointe, die man gerne mit der Realität vergleichen konnte. Unter Mithilfe von Ingrid Reinert, die so manchmal den Akteuren als Souffleuse weiterhalf, Gerhard Ruppel, der für die Technik zuständig war und Reiner Roth als Moderator gelangen zwei bodenständige Aufführungen. Ein gewisser Anteil der Einnahmen wird wieder karitativen Zwecken zur Verfügung gestellt.

(gld)

Fotos

 
14. November 2004

Volkstrauertag

Am vergangenen Sonntag gedachten wieder zahlreiche Bürgerinnen und Bürger den Opfern beider Weltkriege. Dazu fanden auch auf den Friedhöfen von Klein-Eichen und Lardenbach Gedenkveranstaltungen an den Ehrenmälern statt.
Die musikalische Umrahmung oblag dem Männergesangverein "Eintracht", der unter Leitung von Ottmar Hasenpflug zwei Chöre vortrug.

Pfarrerin Cordula Michaelsen erinnerte in ihrer Ansprache an eine Zeit, die durch ihre schrecklichen Bilder und schlimmen Erlebnisse die Männer jener Epoche geprägt haben. Das Volk habe Männer für falsche Ziele geopfert. Michaelsen sah eine Notwendigkeit der Gedenkfeiern an den Gräbern, die die Menschen an Tod und Leid erinnern und somit auch für den Frieden dienlich sein können.

Der Lardenbacher Ortsvorsteher Karlheinz Erdmann stellte in seinen Ausführungen den Ruf nach Frieden in den Vordergrund. Persönliche Eindrücke beim Besuch in den französischen Kriegsgebieten von Verdun hätten seinen Wunsch nach Frieden noch stärker werden lassen.

Klein-Eichens Ortsvorsteher Werner Zimmer stellte in seiner Ansprache fest, dass das Thema Krieg immer aktuell sei. Mit dem Gedenktag und der Erinnerung an vier Opfer des Ersten und die 16 Opfer des Zweiten Weltkrieges , die aus Klein-Eichen kamen, solle der Wunsch für ein friedliches Zusammenleben verbunden werden.

Zum Abschluss der kleinen Gedenkfeiern wurden Kränze an den Denkmälern niedergelegt.

 
30. Oktober 2004

Seenbachtal-Chöre im DGH

Ein ansprechendes Programm mit gleich mehreren Höhepunkten erlebten am vergangenen Samstag die Besucher des diesjährigen Treffens der Chöre dem Seenbachtal im voll besetzten Dorfgemeinschaftshaus. Der durch das Programm führende Vorsitzende des gastgebenden Männergesangvereins "Eintracht" Lardenbach/Klein-Eichen, Karlheinz Erdmann, konnte neben einer großen Schar von Sängerinnen und Sängern auch die Ortsvorsteher Werner Zimmer aus Klein-Eichen und Jürgen Biedenkapp aus Stockhausen, sowie Pfarrerin Cordula Michaelsen willkommen heißen.

Die musikalischen Programmgestalter waren entsprechend der langen Tradition wieder die einzelnen Chöre aus den am Seenbach gelegenen Grünberger Stadtteilen Lardenbach und Klein-Eichen, Stockhausen und Weickartshain, sowie aus dem Laubacher Stadtteil Freienseen.

Eröffnet wurde der musikalische Reigen durch den gastgebenden Männerchor, der unter der Leitung von Ottmar Hasenpflug zwei Chöre vortrug. Lebendig wurde es danach auf der Bühne mit dem Erscheinen des heimischen Nachwuchses. Der Kinderchor, bekannt auch als "Sing-, Spiel- und Spaßtruppe", begeisterte unter Federführung von Minette Kraft die Besucher. Es folgte der Männergesangverein Weickartshain mit ihrem Leiter Helmut Buß, die drei Lieder vortrugen.

Gisela Langohr dirigierte den Frauenchor aus Freienseen, der auch drei Stück zum Besten gab. Minette Kraft stand zum zweiten Mal auf der Bühne. Diesmal als Leiterin des gemischten Chores "Liederkranz" aus Stockhausen. Auch Gisela Langohr war nun mit den Sängern aus Freienseen ein zweites Mal zu sehen.

Ein Höhepunkt des Abends war der Auftritt der Projektgruppe Stockhausen. Die etwa 25 Sangesfreunde erfreuten mit einem "Beatles-Medley". Die vom Puplikum geforderte Zugabe wurde gerne gegeben. Zum Abschluss war noch einmal der Männerchor des Gastgebervereins zu höhren.

Mitten im Programm gab es übrigens einen nicht musikalischen Auftritt von Karlheinz Hollederer und Reiner Roth. Die Beiden unterhielten das Puplikum mit dem Sketch "Schäbig gegen Schäbig". Mit einem Alleinunterhalter, der mit Tanzmusik aufwartete, endete der Abend der Seenbachtalchöre.

(gld)

Fotos

 
27. September 2004

Baubeginn in der Dorfmitte

Mit einem großen Aufbruch begannen am Montag die Arbeiten zur Neugestaltung der Dorfmitte. Nachdem in der vergangenen Woche die Baustelleneinrichtung erfolgte, geht es doch noch in diesem Herbst los. Da kann man nur hoffen, dass sich das Wetter noch einige Wochen hält. Vermutlich dauern die Arbeiten bis November.

Zuerst wird die Seite entlang der Kirche und des "Backhauses" gemacht. Dann folgt die andere Straßenseite am Hof Zabel und am Haus Brandl entlang. In der Meldung zur letzten Dorferneuerungssitzung kann man den aktuellen Plan einsehen.

Hoffentlich haben die Anwohner der Baustelle und die Verkehrsteilnehmer Verständnis für die Unannehmlichkeiten die durch diese Arbeiten entstehen. Am Ende wird die neu gestaltete Dorfmitte sicherlich gefallen.

Fotos

 
11./12. Sep. 2004

Grenzgrabenfest

Zum zweiten Mal feierten die Klein-Eichener in diesem Jahr. Nach dem Feuerwehrfest im Juni, stand nun wieder das Grenzgrabenfest im Mittelpunkt des kleinen Dorfes.
Bei Loobs auf dem Hof, direkt am "Grenzgraben", war am Samstagabend Auftakt zum 22. Fest der "Grenzgrabenspritzer", dem Stammtisch der Feuerwehr.
Die Gäste kamen nicht nur aus dem Dorf, sondern auch aus Lardenbach, Freienseen, Stockhausen und sonst wo her. Je später der Abend, desto voller wurde das Zelt. Auf einen "Alleinunterhalter" verzichtete man in diesem Jahr, konnte man sich so doch auch besser unterhalten. In der lauen Nacht schmeckte so manchem das Bier besonders gut.

Am Sonntagvormittag traf man sich schon wieder zum Frühschoppen. Diesmal wartete man leider vergeblich auf die Amigos. Der Auftritt der beliebten Musikgruppe ist längst schon Tradition. Aber ausgerechnet an diesem Wochenende war einer der Jungs nicht reisefähig. So kam halt die Musik von Konserve. Und einige Spender sorgten für den guten Verlauf des Frühschoppens, der sich dann doch bis zum Abend hinzog.

Im Rahmenprogramm fand erstmals für die Kinder ein "Ponyreiten" statt. Allerdings waren die Ponys recht groß, so das auch große Kinder eine Runde drehen konnten.

Fotos

 
29. August 2004

40 Jahre ASV Seenbachtal e. V.

Die Fischteiche im Dammegrund, nahe am Ilsdorfer Wald, sind ein idyllisches Plätzchen. Hier treffen sich fast regelmäßig und meistens am Sonntagmittag schon jahrelang die Mitglieder des ASV Seenbachtal. In aller Ruhe kann man hier seinem Hobby im Angelsportverein nachgehen; oder sich einfach nur zu einem Schwätzchen treffen.

In diesem Sommer nun feiert der ASV sein 40-jähriges Vereinsjubiläum. Aus diesem Anlass wurde am vergangenen Sonntag zu einer kleinen Feier auf dem Gelände der Teichanlagen eingeladen. Bei einem Umtrunk und geräucherter Forelle konnten die alten und jungen Vereinsmitglieder die vier Jahrzehnte Revue passieren lassen. Unterstützt wurden die Erinnerungen durch eine Anzahl ausgestelllter Fotos vom Anlegen der Teiche 1967.

In seiner Ansprache zum Jubiläum betonte der 1. Vorsitzende Hans-Jürgen Steyh die Förderung des Angelsportes und die Hege und Pflege der Gewässer in den vergangenen Jahren. Nach der Gründung des Vereins am 24. Oktober 1964 angelte man noch im Seenbach und im Brandweiher. Erst im Jahre 1967 wurden die zwei Teiche im Dammegrund in der Gemarkung Klein-Eichen angelegt. Und am 1. Juli 1967 konnte man erstmals die Angeln ins Wasser halten.

In den 1970er Jahren verfügte der Verein dann über eine Hütte für Geräte und seine gesellschaftlichen Aktivitäten. Ab 1979 organisierte man große Gästeangeln mit teils über 100 Anglern rund um die Teichanlage. Allerdings wurde diesen Veranstaltungen des Preisangelns durch die Novelierung des Hessischen Fischereigesetzes die Grundlage entzogen.

Als wichtigste Aufgabe hat sich der ASV Seenbachtal die Erhaltung der Gewässer und Pflege des Fischbestandes zu eigen gemacht. Insbesondere, so Steyh weiter, wurden Aale, Hechte, Zander, Forelle, Karpfen und Schleie in die Gewässer eingesetzt. Auch die Jugendarbeit steht immer mehr im Vordergrund. So hat sich der ASV in den letzten Jahren regelmäßig an den Ferienspielen der Stadt Grünberg beteiligt und versucht auf diesem Wege die Jugendlichen an den verantwortungsvollen Umgang mit der Natur heranzuführen.

Der Verein hat z. Zt. 32 Mitglieder. Diese kommen aus den umliegenden Dörfern Klein-Eichen, Lardenbach, Freienseen, Seenbrücke, Ruppertenrod und sogar aus dem entfernteren Lumda. Für langjährige Mitgliedschaft im Verein überreichte der 1. Vorsitzende einigen Angelfreunden Erinnerungsurkunden.

Fotos

 
22. August 2004

Bogenschießen vom Pferd

Bei einem kleinen Reiterfest in der Nähe von Beuern zeigte Christian Loob aus Klein-Eichen seine Kunstfertigkeit mit Pfeil und Bogen. Vom galoppierenden Pferd traf er als geschickter Bogenschütze sicher das Ziel - einen Strohballen, den er mit Pfeilen nur so "spickte".

Das berittene Bogenschießen wird in Deutschland nur von zwei Meistern beherrscht. Dazu gehört Loob zwar noch nicht, wohl aber zu jenen 20 bis 30 Bogenschützen zu Pferde, die sich darin üben. Diese Art von Reit- und Schießkunst gab es bereits 500 v. Cr. und war bis ins Mittelalter beliebt.

Erst vor etwa 15 Jahren wurde berittenes Bogenschießen in Europa und Amerika wieder neu entdeckt. Die Regeln sehen vor, dass eine Strecke von 90 Metern in höchstens 18 Sekunden durchritten werden muss. Dabei sind drei Ziele aus neun Meter Entfernung zu treffen, und zwar mit möglichst vielen Pfeilen. Für Christian Loob fast ein Kinderspiel.

Gerade in Klein-Eichen ist der Umgang mit Pferden seit jeher verschiedenartig pepflegt worden. Obwohl in den 1960er Jahren die letzten Ackerpferde im Dorf durch Traktoren verdrängt wurden, standen bis heute doch immer irgendwo Pferde im Stall. Die Zahl der Tiere hat in den letzten Jahren sogar zugenommen.

Fotos

 
14. August 2004

Ferienspiele in Klein-Eichen

Die Grünberger Ferienspiele sind schon seit einigen Jahren fester Bestandteil der Sommerferien. Gedacht für alle die nicht in Urlaub fahren, sollen die Spiele die schönsten Wochen im Jahr für die Kinder noch abwechslungsreicher und spannender machen.

In diesem Jahr stehen ganze 77 Aktionen in der Großgemeinde auf dem Spielplan. Daran wollen sich rund 200 Kinder im Alter von sechs bis 14 Jahren beteiligen. Die Fereienspiele gehen bis zum 20. August. Zum Abschluss soll es einen bunten Abend geben.

Am vergangenen Samstag nun war der ASV Seenbachtal e.V. an seinen Teichen im Dammegrund Gastgeber der Ferienspiele. Die versammelten Kinder konnten dabei so einiges über Fische und den Angelsport erfahren. Leider war das Wetter nicht ganz so toll. Zu dem Wasser in den Teichen, kam auch noch viel Wasser vom Himmel dazu. So war schon um 14 Uhr Schluß mit der Angelstunde.

 
14. August 2004

Kleiner Teil der Zeitgeschichte

In einem Bericht der Gießener Allgemeinen Zeitung konnte man unlängst von der Aufarbeitung Deutscher Geschichte lesen. Den Zeitzeugen-Bericht des Klein-Eicheners Albert Müller machte der JLU-Student und angehende Historiker Michael Heide zu einem Bestandteil seiner Magisterarbeit über die "Umerziehung deutscher Kriegsgefangener in den USA 1943-1946".

Während im Zweiten Weltkrieg überall in Deutschland 1944/45 das letzte Aufgebot zu den Waffen gerufen und in Kämpfe verwickelt wurde, die oft mit dem Tod endeten, wurden im Westen eingesetzte Soldaten vom Krieg nicht selten durch Gefangennahme erlöst. Der 83-jährige Albert Müller aus Klein-Eichen war am 14. Juli 1944 - wenige Wochen nach der Invasion in der Normandie - als Obergefreiter der Wehrmacht in US-Gefangenschaft geraten. Der frühere Landwirt erzählte die Erlebnisse seiner fast dreijährigen Odyssee, diese wurden Bestandteil der Magisterarbeit.

Albert Müller kam im August 1944 zunächst in ein Kriegsgefangenenlager nach Texas und im Frühsommer 1945 zu den Holzfällern nach Kanada. Von dort aus ging es über Frankreich in eine US-Sammelstelle für deutsche Soldaten bei Sinsheim, wo er am 27. Februar 1947 seinen Entlassungsschein erhielt und wenig später in einer verschneiten Winternacht schließlich in seinen Heimatort zurück kehrte.

Wie viele zeitgeschichtliche Themen, so ist auch die Geschichte der Gefangenschaft von deutschen Soldaten im Zweiten Weltkrieges bisher kaum beachtet worden. Und wird es nicht beizeiten qualifiziert aufgearbeitet, gehen die wichtigsten Quellen mit dem Tod der Zeitzeugen unwiederbringlich verloren, meint Heide. Dies sieht auch Müller so: "Mich hat seit 60 Jahren kein Fremder danach gefragt. Damals bist du entweder mitgeschwommen oder du warst ein toter Mann."

Heide konnte in seiner Arbeit den Versuch der Umerziehung zu guten Demokraten durch die größte westliche Siegermacht darstellen. Obwohl der damalige US-Präsident Roosevelt ein Gegner der Umerziehung war, wurden die Bemühungen immer wieder an den deutschen Gefangenen exerziert. Aber selbst nachdem ihnen im Mai 1945 der Lagerkommandant beim morgendlichen Zählappell mitgeteilt habe, Deutschland sei besiegt worden, habe dies ihn wie auch die meisten seiner Kameraden nicht sonderlich berührt.

"Unsere größte Sorge war, wie es der Familie zu Hause erging. Lebten alle noch? Wir hatten nichts zu lesen und viele Gespräche drehten sich um dummes Zeug, aber umerzogen worden sind wir nicht." Albert Müller ist heute noch froh, als Gefangener bloß in US-Obhut "und nicht zu den Franzosen oder den Russen" geraten zu sein. "Ich habe Glück gehabt. Es hätte auch ganz anders kommen können".

(jts)

 
9. August 2004

Das Klein-Eichener-Sommerloch


Nicht viel los ist z. Zt. im Dorf. Viele sind in Urlaub gefahren. Und ausser der Getreideernte leidet so mancher unter der Hitze. Unser Sommerloch wurde am Galgenbergsweg gegraben. Dort gab es nämlich einen Rohrbruch in der Wasserleitung. Der Schaden konnte aber schnell behoben werden.

Fotos

 
1. August 2004

"St. Anna-Fest"

Bei strahlendem Sonnenschein feierte am Sonntag die katholische Pfarrgemeinde St. Anna in Weickartshain-Seenbrücke ihr Pfarrfest zu Ehren ihrer Namensgeberin. Den festgottesdienst gestalteten Pfarrer Alexander Vogel (Laubach) und Diakon Peter Schucker (Nieder-Ohmen) am Außenaltar im parkähnlichen Pfarrgarten.

Mit dem traditionellen Treffen erinnert die katholische Pfarrgemeinde an das in der früheren Heimat im Sudetenland jährlich durchgeführte gleichnahmige Fest in Bischofteinitz.

Nach dem Gottesdienst blieb noch Zeit, Gespräche zu führen und Erinnerungen bei Grillwürstchen und Kuchentafel auszutauschen.

(ch)

 
15. Juli 2004

Zuschuss für die Dorferneuerung in Klein-Eichen

Nach einiger Zeit der relativen Ruhe um die Dorferneuerung, ging es am Donnerstagmittag mit einem offiziellen Akt mitten im Dorf endlich weiter. Margot Schäfer, Leiterin des in der Dorferneuerung federführenden Amtes für ländliche Entwicklung, überbrachte den Bewilligungsbescheid für einen 81000-Euro-Zuschuss für die Neugestaltung des Platzes an der Kirche. Insgesamt sind für die Maßnahme 123000 Euro veranschlagt.

Das nun die "große Lösung" zum Tragen kommt, war nicht so selbstverständlich. Nicht zuletzt wegen der Kosten war von Behördenseite zunächst nur die kleine Lösung, nur die Umgestaltung auf einer Straßenseite, zur Förderung vorgesehen.

"Stück für Stück geht es weiter", meinte Bürgermeister Frank Ide und dankte - wie auch Stadtverodnetenvorsteher Wolfgang Hausmann - für die Förderung in Zeiten, da auch das Land zum Sparen gezwungen sei. Ide würdigte, dass in der Dorferneuerung Lardenbach/Klein-Eichen seit 1998 bereits viel erreicht wurde und die seltene Konstellation eines "doppelten Förderschwerpunktes" hier funktioniere.

Dass die Dorferneuerung trotz aller Kürzungen bei der Landesregierung "hohe Priorität" besitze, stellte Margot Schäfer heraus. Grund sei die hier sehr effektive Wirtschaftsförderung. Das Gesamtvolumen kommunaler Maßnahmen in Lardenbach und Klein-Eichen bezifferte die Amtsleiterin auf 741000 Euro. Wovon schon einiges umgesetzt worden ist, genannt seien nur die Projekte Feuerwehrgerätehaus, der "Kurpark" am Löschteich oder der Platz am Helgenstock. Diese gelungenen Maßnahmen zählte Schäfer auf und zog auch wegen des großen Engagements der Bürger eine positive Zwischenbilanz der Dorferneuerung. Denn: "Es geht hier nicht nur um Investitionsförderung, die Menschen sind zugleich aufgerufen zu sagen, wo wollen wir hin mit unserem Dorf."

Arbeitskreis und Stadt seien "drangeblieben", hätten sich gegen die finanziell begründete Beschneidung, gegen die "halbe Lösung" gewehrt, betonte Städteplaner Klaus Grabowski. Die Grundzüge der Planung für das Gesamtkonzept stellte Stephan Linde vor. Danach werden die Gehwege mit "Tegula" gepflastert und Engstellen beseitigt, die Rinnen werden komplett erneuert, mehrere Grünflächen werden angelegt, am "Backhaus" wird auf einer größeren Pflasterfläche ein Brunnen gebaut, an der Kirche zwei Bäume gepflanzt. Das Areal soll somit zu einem Dorfmittel- bzw. Treffpunkt werden. So fehlen denn auch Bänke an der Kirche sowie an der Kastanie am Hof Zabel nicht.

Auf den "Kampf" um die "große Lösung", auf die am Ende erfolgreichen Verhandlungen mit der Investitionsbank ging auch Projektbetreuerin Ulrike Stiehl ein. Der Hinweis auf das große Bürgerengengagement sei da hilfreich gewesen. "Dieser Bereich ist seit 40 Jahren, als hier die Straßen geteert wurden, so wie er ist. Jetzt könnte sich daran ruhig etwas ändern", sagte schließlich Ortsvorsteher Werner Zimmer. Und hoffe auf einen Start noch im Jahr 2004. Eine Voraussetzung sei gegeben, wurde die Maßnahme doch bereits ausgeschrieben.

Fotos

 
4. Juli 2004

Dorfsingen

Zum dritten Mal zogen die kleinen und großen Sängerinnen und Sänger durch Lardenbach und Klein-Eichen und erfreuten die Leute mit dem Dorfsingen.

Der Auftakt war am Backhaus in der "Untergasse". Der Nachwuchs des "Männergesangvereins Eintracht" wurde von Minette Kraft geleitet und zeigte sein Können mit verschiedenen Darbietungen. Die Erwachsenen dirigierte Ottmar Hasenpflug.

Die zweite Station war in Klein-Eichen auf dem Hof Zabel an der Kirche. Dem Zug der Sangesfreunde schlossen sich viele an, so das eine beeindruckende "Völkerwanderung" durch die Straßen zog.

Der dritte Halt war am "Helgenstock" in Lardenbach. Hier setzte dann allerdings alsbald Regen ein. So traf man sich zum Abschluss in der Schutzhütte am Sportplatz, wo es für alle Teilnehmer noch einen Imbiss gab.

Fotos

 
26. Juni 2004

Sommerfest des Kindergartens erfreute Kinder und Gäste


Einen vergnüglichen Nachmittag erlebten die Besucher des diesjährigen Sommerfestes am vergangenen Samstag im Kindergarten Lardenbach. Besonders die Nutzer der städtischen Einrichtung im Stadtteil Lardenbach und die weiteren jüngeren Festteilnehmer erfreute bei sommerlichen Temperaturen das abwechslungsreiche Angebot zum Spielen und Tanzen. Hierzu wurden von den Kindern entsprechende Spiellieder und zuvor von den Erzieherinnen einstudierte Tänze dargeboten. Ein besonderer Höhepunkt war der Auftritt des Clowns „Ichmael“, der mit seinen Späßen schnell in den Herzen der Kinder seinen Platz fand. Eine rege Beteiligung gab es zudem bei den einzelnen durchzulaufenden Spielstationen, die zunächst für Spannung und dann für eine ausgelassene Stimmung bei den Teilnehmern sorgten. Eröffnet wurde das Fest durch die Leiterin Ursula Seipp. Sie begrüßte neben den beiden Ortsvorstehern Karlheinz Erdmann (Lardenbach) und Werner Zimmer (Klein-Eichen), die obligatorisch zum Abschluss der Kindergarten-Renovierung ein Band durchschnitten, auch den langjährigen Grünberger Bürgermeister Siegbert Damaschke. Sie zeigte sich erfreut, dass der Kindergarten durch die im Rahmen der Dorferneuerung erfolgten Maßnahmen eine Funktionsverbesserung und somit eine Aufwertung erfahren habe. Ihre Worte galten weiterhin der Hoffnung, dass auch zukünftig der Kindergarten noch von nachfolgenden Generationen genutzt werde. Sie dankte den Eltern und allen Helfern für die Unterstützung, sowie auch den Kaffee- und Kuchenspendern für deren an diesem Nachmittag angebotenen Köstlichkeiten. Seine Anerkennung für die Bewältigung der vielseitigen Kindergartenaufgaben und für die ehrenamtlichen Eigenleistungen bei der Renovierung durch Einwohner und Eltern übermittelte Ortsvorsteher Karlheinz Erdmann in seinem Grußwort.
(gld)

Fotos

 
25. Juni 2004

Helferfeier der Freiwilligen Feuerwehr

Drei Wochen nach dem Feuerwehrfest in Klein-Eichen, trafen sich am Freitag ein großer Teil der Helfer in der Rallye-Scheune. Es gab reichlich Essen und Trinken. Fotos der 50-Jahre-Feier wurden auf eine Leinwand projiziert.
Mit diesem kleinen Treffen sollte den Leuten die beim Organisieren, Auf- und Abbauen und hinter den Theken geholfen haben für ihr Engagement gedankt werden. Über 60 Freiwillige waren an dem Festwochenende tätig.

Fotos

 
19. Juni 2004

Sonnenwendfeuer zwei Tage früher

Zahlreiche Besucher kamen zu dem traditionellen Sommerfest auf dem Sportgelände. Wenn auch in diesem Jahr nicht so ganz sommerliches Wetter herrschte. Abwechselnd vom Männergesangverein und dem Obstbau- und Kelterverein von Lardenbach und Klein-Eichen wird diese Veranstaltung jedes Jahr organisiert.

Großen Anteil am Verlauf des Abends hatte Minette Kraft aus Klein-Eichen, die sowohl mit der Sing-, Spiel- und Spaßtruppe, als auch mit dem Männergesangverein auftrat und die Gesangsleitung hatte.

Zum Einbruch der Dunkelheit wurde dann das Feuer entfacht. Dies bot nicht nur einen tollen Anblick, sondern man konnte sich auch an diesem kühlen Abend daran aufwärmen.

Fotos

 
13. Juni 2004

Europawahl

In Klein-Eichen waren 196 Einwohner zur Wahl des Europäischen Parlaments am 13. Juni aufgerufen. Im Vorfeld hat davon ein Wahlberechtigter von der Möglichkeit der Briefwahl gebrauch gemacht. Auf den Weg zum Wahlraum im ehemaligen "Backhaus" machten sich nur 83 Wahlberechtigte. Dies war für Klein-Eichen eine sehr geringe Wahlbeteiligung.
Allerdings hatte Klein-Eichen mit 42,3 % die höchste Wahlbeteiligung der ganzen Großgemeinde. Hier gingen im Schnitt nur ganze 32,8 % zur Wahl.

Das Ergebnis:

Wahlberechtigt: 196  
Wähler: 83 42,3 %
Wähler (mit Briefwahl): 1 42,8 %
Ungültige Stimmen: 2  
Gültige Stimmen: 81  
     
Davon entfielen auf (ohne Briefwahl):    
CDU
29 35,8 %
SPD
24 29,6 %
GRÜNE
8 9,9 %
FDP
12 14,8 %
REP
1 1,2 %
PDS
3 3,7 %
Graue
1 1,2 %
PBC
2 2,5 %
DKP
1 1,2 %
     
 
12. u. 13. Juni 2004

EVG-Wanderung

Bei der 23. Auflage der diesjährigen Lardenbacher EVG-Wanderung am Wochenende konnte die Wanderabteilung des Spiel- und Sportvereins Lardenbach/Klein-Eichen insgesamt 700 Teilnehmer verzeichnen. Angeboten wurden drei Strecken über 6, 12 und 20 Kilometer. Diese führten bis ins "Mühlental" bei Freienseen.

Trotz des unbeständigen Wetters, konnte der Veranstalter an beiden Wandertagen Mitglieder von 42 EVG-Vereienen und von den zwei IVV-Vereinen Greifenstein-Ulm und Gemünden /Felda registrieren. Zudem beteiligte sich noch eine 22-köpfige Wandergruppe aus Sellnrod, die ebenfalls an der herrlichen Wanderstrecke Gefallen fand.

Bei der abschließenden Siegerehrung dankte der Wanderwart Arno Böcher allen Beteiligten für die Teilnahme. Er überreichte an die gruppenstärksten EVG-Vereine Pokale. So konnte die Wandergruppe des SC 77 Niederkleen mit 50 Teilnehmern den 1. Platz belegen.

(gld)

 
6. Mai 2004

50 Jahre Freiwillige Feuerwehr Klein-Eichen

Die Feierlichkeiten zum Jubiläum der Klein-Eichener Feuerwehr fanden ihre Fortsetzung am Sonntagmorgen. Auf dem Friedhof fand eine kleine Gedenkfeier zu Ehren aller verstorbenen Feuerwehrkameraden statt. Im Festzelt hielt Frau Pfarrerin Michaelsen den Festgottesdienst. Dazu fanden sich zahlreiche Besucherinnen und Besucher ein. Unterstützt wurde Frau Michaelsen durch die zwei Feuerwehrmitglieder Nadja Schmidt und Jens Daniel. Für die musikalische Umrahmung der beiden Veranstaltungen sorgte der Posaunenchor.

So mancher Besucher des Vormittags blieb gleich sitzen, als der Frühschoppen das Festzelt weiter füllte. Die nicht nur in Klein-Eichen bekannte Musikgruppe "Amigos" spielten auf. Dazu wagten nicht wenige im Laufe des Tages ein Tänzchen.

In der Lardenbacher Straße wurde eine kleine Geräteschau gezeigt. Neben historischen Feuerwehrfahrzeugen stellte die Grünberger Wehr die Drehleiter und das Tanklöschfahrzeug TLF 24/50 aus. Nach dem Erwerb von Losen konnte man eine Fahrt in ca. 30 Meter Höhe mit der Drehleiter unternehmen und den herrlichen Rundumblick über Klein-Eichen und Lardenbach genießen.

Die Freiwillige Feuerwehr Wohnfeld zeigte ihr neues Einsatzfahrzeug. Dieses Kleinlöschfahrzeug ist für den schnellen Ersteinsatz gedacht.
Auf dem Freigelände konnte man auf dem Weg zum Zelt am Bierstand Station machen. Hier bewirtete die Mannschaft der "Rallye Scheune". Gleich nebenan waren die Kinder auf der Hüpfburg aktiv.

Fotos

 
5. Mai 2004

50 Jahre Freiwillige Feuerwehr Klein-Eichen

Groß feierte an diesem Wochenende die kleinste der Grünberger Feuerwehren in Klein-Eichen ihr 50-jähriges Bestehen. Nach langen Vorbereitungen konnte man im Festzelt am "Grenzgraben" die Gäste begrüßen. Besonders erfreut war man über den Besuch von Landrat Willi Marx, der somit erstmals in dem kleinen Dorf an der östlichen Kreisgrenze einen Auftritt hatte. Frank Ide, als Schirmherr und Bürgermeister, sowie weitere Vertrter der Stadt Grünberg wie der Stadtverordnetenvorsteher Wolfgang Hausmann und die Magistratsmitglieder Hans Pigors und Helmut Statt fanden sich im Zelt ein. Feuerwehrgruppen aus der Großgemeinde und Wehren aus den Nachbardörfern, sowie natürlich zahlreiche Gäste aus Klein-Eichen und Lardenbach ergaben ein volles Festzelt.

Nach der Eröffnung durch die Seenbachtalerjagdhornbläser unter Leitung von Peter Diehl begrüßte die erste Vorsitzende Simone Faust die Gäste in Klein-Eichen. Ihr Dank ging zunächst an die Gründungsväter der Wehr, die damit den Grundstein legten, dass die ca. 250 Einwohner bis zum heutigen Tag ruhig schlafen können. Eigentlich sei die Feuerwehr bereits 1933 gegründet worden, doch durch den 2. Weltkrieg gingen die Unterlagen verloren und die Wiedergründung datiert mit dem Jahr 1954, ging Faust auf die Geschichte der Wehr ein. Allen Aktiven und Helfern sprach die Vorsitzende abschließend ihren Dank aus, nicht ohne auf die bestehenden Nachwuchssorgen einzugehen.

Bürgermeister und Schirmherr Frank Ide wies auf die Bedeutung der Wehr hin. Die Verbundenheit zu der Einsatzabteilung drückten die zahlreichen erschienen Gäste durch ihr Kommen aus. Die Wehr sei immer zur Stelle gewesen, wenn sie gebraucht wurde, lobte das Stadtoberhaupt und frühere Stadtbrandinspektor die Aktiven. Trotz der bescheidenen Technik sei es de Verantwortlichen immer wieder gelungen, genügend Aktive für die Feuerwehr zu begeistern.

Landrat Willi Marx bezeichnete die Feuerwehr als festen Bestandteil der dörflichen Entwicklung, auch wenn die Mitgliederzahl relativ gering sei. Die Angehörigen der Wehren seien Nachbarn und Menschen, die nach den Einsätzen nicht nach dem Obolus auf dem Konto fragten.

Landrat Willi Marx und Kreisbrandinspektor Gert Battenfeld zeichneten aktive Feuerwehrmänner aus. Das silberne Brandschutzehrenabzeichen am Bande für 25-jährige aktive Dienstzeit erhielt Wolfgang Luh von der Feuerwehr Göbelnrod. Mit der Auszeichnung in Gold für 40-jährige aktive Mitgliedschaft wurden Dieter Faust (Klein-Eichen) und Helmut Lerch (Weitershain) geehrt.

Wehrführer Marco Biedenkopf betonte in seiner Rede die Bereitschaft immer zu helfen, wenn die Wehr gefordert war. Die Gründungsmitglieder könnten mit der Entwicklung der Wehr zufrieden sein.

Orstvorsteher Werner Zimmer bezeichnete die Wehrangehörigen als Stütze der dörflichen Gemeinschaft. Der Verein der Feuerwehr sei immer ein Kulturträger im Dorf gewesen, dies mache sich auch bei der Dorferneuerung bemerkbar. Schon immer sei man in Klein-Eichen mit bescheidenen Mitteln ausgekommen, doch habe die Wehr immer Wertvolles für das Dorf geleistet.

Stadtbrandinspektor Lothar Theis dankte für ein halbes Jahrhundert ehrenamtliche Hilfe. Er dankte den Gründern und überbrachte die Glückwünsche der Grünberger Wehren. Ohne das ehrenamtliche Engagement sei der derzeitige Standard des Brandschutzwesens nicht möglich, führte Theis weiter aus. Er rief dazu auf, über die Gründung einer Jugendfeuerwehr im Seenbachtal nachzudenken, um den Nachwuchs schon frühzeitig für die Aufgaben der Feuerwehr zu gewinnen.

Kreisbrandinspektor Gert Battenfeld bezeichnete es nicht unbedingt als Selbstverständlich, dass sich so eine Gemeinschaft in einer kleinen Kommune entwickelt. Eingehend auf die bescheidene Ausrüstung der Wehr meinte Battenfeld weiter, darauf komme es nicht immer an, zuerst bedürfe es des Menschen. Der KBI mahnte an, schon den Nachwuchs früh an die Aufgaben der Feuerwehren heranzuführen.

Im Rahmen des Kommersabends wurden weitere Ehrungen vorgenommen. Für 40-jährige Mitgliedschaft erhielten Arno Böcher, Klaus Kratz, Reiner Roth und Reinhard Mölcher jun. (alle Lardenbach) das Ehrenzeichen des Bezirksfeuerwehrverbandes Hessen-Darmstadt in Silber.

Auch die Jubiläumswehr zeichnete langjährige Mitglieder aus. 25 Jahre sind der Wehr Andreas Biedenkopf, Herbert Kühn, Gerhard Schildwächter und Heinz Lindenberger treu. 30 Jahre gehört Ottmar Neuss der Wehr an, während Theo Hermann, Hermann Loob und Walter Müller schon 40 Jahre Mitglied sind.

Die Gründungsmitglieder halten ihrem Verein bereits 50 Jahre die Treue. Dazu gehören: Manfred Daniel, Erich Funk, Wilhelm Funk, Erwin Kühn, Ernst Lein, Albert Müller, Werner Siedler, Ernst Volp und Erwin Volp.

Zur weiteren Bereicherung des Programms am Samstagabend trugen bei der Männergesangverein Lardenbach/Klein-Eichen unter Leitung von Minnette Kraft sowie die Garde Freienseen unter Leitung von Ute Brodt. Durch den zügigen Ablauf des Programms, konnte man alsbald zum gemütlichen Teil des Abends übergehen.

Fotos Fotos

 
27. Mai 2004

Bodenrichtwerte für baureifes Land zum 31. Dezember 2003

Gutachterausschuß für Grundstückswerte und somstige Werteermittlungen für den Bereich des Landkreises Gießen.

 

In dem amtlichen Mitteilungsblatt der Stadt Grünberg (Heimat Zeitung), wurden am 27. Mai 2004
die Bodenrichtwerte für die Großgemeinde Grünberg veröffentlicht.

Die sehr interressante Tabelle gibt Aufschluß über die Preise für baureifes Land.

Richtwert in EURO/qm

Stadt/Ortsteil Wohnbauflächen gemischte Bauflächen gewerbliche Bauflächen Sondergebiete Landwirtschaftliche Flächen
 
A - R
Beltershain
50-60
20-30
 
40
0,80 - 0,70
Göbelnrod
50-65
20-40
   
0,75 - 0,65
Grünberg
90-165
60-85
40
 
0,90 - 0,70
Harbach
55-75
20-30
   
0,70 - 0,60
Klein-Eichen
55-65
20-30
 
30
0,55 - 0,50
Lardenbach
60
20-30
   
0,55 - 0,50
Lehnheim
55-60
20-30
   
0,70 - 0,65
Lumda
50-60
20-30
   
0,80 -0,65
Queckborn
50-70
25-40
30
0,60 - 0,60
Reinhardshain
55-70
30-40
   
0,70 - 0,60
Stangenrod
60
20-45
   
0.75 - 0,65
Stockhausen
25-35
   
0,70 - 0,70
Stock.-hof
55
30
   
0,70 - 0.70
Weickartshain
45-55
25-30
   
0,60 - 0,60
Weitershain
50
25-35
   
0,70 - 0,60
           
 
27. Mai 2004

Bauleitplanung der Stadt Grünberg

Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Grünberg hat in ihrer Sitzung am 16. Dezember 2003 die Aufstellung des Bebauungsplanes "Das Eichwiesenfeld" beschlossen. Planziel ist die Fortschreibung verschiedener Festsetzungen innerhalb des Allgemeinen Wohngebietes.

Der Entwurf des Bebauungsplanes einschließlich zugehöriger Begründung liegt in der Zeit von Montag, dem 14. Juni 2004 bis einschl. Freitag, dem 16. Juli 2004, im Rathaus der Stadt Grünberg, während der üblichen Dienststunden zu jedermanns Einsicht öffentlich aus. Während dieser Zeit können Anregungen zu den Planungen schriftlich oder zur Niederschrift vorgebracht werden.

Eine Umweltverträglichkeitsprüfung ist nicht erforderlich und soll nicht durchgeführt werden. Der räumliche Geltungsbereich ist der abgebildeten Karte zu entnehmen.

Dies ist dem Amtlichen Mitteilungsblatt der Stadt Grünberg vom 27. Mai 2004 zu entnehmen.

Fotos

 
20. Mai 2004

"Vatertag" im Steinbruch Klein-Eichen

Auf zum "Vatertag" in den Steinbruch hieß es wieder am vergangenen Donnerstag. Der Stammtisch "Die Grenzgrabenspritzer" hatten eingeladen. Und bei gutem Wetter machte so mancher bei seiner Wanderung Station in Klein-Eichen. Zu den Gästen zählte auch Bürgermeister Frank Ide, der damit eine Tradition der Grünberger Rathauschefs weiterführt. Das diese Tradition gefällt, zeigte Siegbert Damaschke, der als Bürgermeister im Ruhestand auch nochmal vorbeikam. Die "Grenzgrabenspritzer" sorgten dafür, dass alle ausreichend mit Getränken und Essen vom Grill versorgt wurden.

Fotos

 
8. Mai 2004

Flohmarkt für den Spielplatz

Ausgerichtet von der Arbeitsgruppe "Kinder- und Jugend im Dorf" des Arbeitskreises Dorferneuerung Lardenbach/Klein-Eichen fand am Samstag ein Flohmarkt im Dorfgemeinschaftshaus statt. Im Angebot standen überwiegend Artikel für Kinder jeden Alters.

Etwa 20 Aussteller boten Kinderbekleidung und Spielsachen an. Die Kleinen konnten selber an einem kostenfreien Tisch ihre nicht mehr verwendeten Spielsachen anbieten.

Im kleinen Saal des DGH hatte die Jugendpflege der Stadt Grünberg Spielgeräte zur Verfügung gestellt. Hier konnten sich die Kinder nach herzenslust austoben, war doch draußen leider nur regnerisches Wetter.

Im Foyer gab es Kaffee und Kuchen. Die Mütter, vielleicht auch ein Vater, hatten das Süße selbst gebacken.

Der Erlös aus dem Verkauf und den Standgebühren soll für die Umgestaltung des Lardenbacher Kinderspielplatzes verwendet werden. Von der Arbeitsgruppe entworfene Pläne der Maßnahme konnten auch eingesehen werden.

(gld)

 
1. Mai 2004

"Rallye Scheune" im Steinbruch

Erst fällt der 1. Mai Feiertag schon auf einen Samstag, dann regnet es auch noch den ganzen Tag lang.
Schon am Vorabend, der Walpurgisnacht, hat der Stammtisch "Rallye Scheune" Vorbereitungen zur jährlichen Feier im Klein-Eichener Steinbruch getroffen.

Am Samstag war wieder für alles gesorgt. Zelte, Grill und Verpflegung waren an Ort und Stelle. Nur der Regen hielt die Wanderer ab. Aber einige, die nur falsche Kleidung kennen, fanden sich doch im Steinbruch ein. Oder es wurde gleich mit dem Auto auf den Galgenberg gefahren.

Fotos

 
24. April 2004

"Frühjahrsputz"

Am vergangenen Samstag fand in den beiden Grünberger Stadtteilen Klein-Eichen und Lardenbach der alljährliche Umwelttag statt. An der Müllsammelaktion beteiligten sich ca. 20 Freiwillige aus den beiden Dörfern. Es waren auch wieder einige Kinder dabei. Die lernen vielleicht so, dass man seinen Müll nicht einfach ins Grüne wirft.

Aufgeteilt in mehrere Gruppen, machte sich alt und jung auf und durchstreiften beide Gemarkungen. Schwerpunkte waren dabei die Straßen- und Wegeränder. Auffallend war dann aber das deutlich geringere Müllaufkommen das sich in den Säcken der Sammler fand. Hatte man im letzten Jahr noch hunderte von Blechdosen aufgehoben, so waren es diesmal nur noch wenige Getränkedosen die weggeworfen wurden. Sollte sich die neue Pfandregelung so deutlich bemerkbar machen?

Am Treffpunkt vor dem Feuerwehrgerätehaus in Lardenbach gab es für die fleißigen Sammler zum Abschluß dann noch Getränke und heiße Würstchen. Diese spendierten die örtliche Metzgerei Kielbassa und das Lebensmittelgeschäft Felsing.

Fotos

 
20. April 2004

Holzeinschlag

Wer in den letzten Wochen über den "Köppel" spaziert ist, dem ist vermutlich aufgefallen, dass die Holzmacher tätig waren. Solch umfangreichen Holzeinschlag hat es in den letzten Jahren in der Gemarkung nicht gegeben. Tatsächlich sind alle dort vorkommenden Holzarten betroffen: Fichten, Eichen, Buchen und auch einige alte Kirschenstämme lagen um.

Trotz gesunkener Durchschnittserlöse für den Festmeter Holz konnte Hessen-Forst im vergangenen Jahr mehr Geld aus dem Verkauf für Eiche, Buche, Fichte und Kiefer erzielen als ein Jahr zuvor. Das gelang nur, weil bei den vier Hauptbaumarten deutlich mehr Holz als geplant gefällt wurde.

Bei der Buche wurden 108 Prozent der ursprünglich geplanten Menge geschlagen, bei der Kiefer 109 Prozent, bei der Fichte aber 128 Prozent. Dass mehr Fichte gefällt wurde, erklärt das Ministerium mit dem starken Borkenkäferbefall sowie mit Trockenheitsschäden.

Deutsche Förster haben seit jeher einen Grundsatz: Niemals mehr Holz aus dem Wald herausholen als nachwächst. Nachhaltigkeit nennt man dieses Prinzip. Nun ziehen in den Forst die Ökonomen ein. Aus dem reinen Staatsforst wurde in Hessen ein Landesbetrieb, in dem spitzer gerechnet wird als in früheren Zeiten. Es bleibt abzuwarten, welche Folgen das fürs Gemeinwohl hat.

Es gibt zwar keinen Grund, den nachwachsenden Rohstoff Holz nicht zu nutzen. Es drängt sich aber der Verdacht auf, dass Hessens Förster derzeit auffallend viel Holz sägen, weil der Finanzminister drängelt. Der Wald jedoch ist nicht nur Holzacker. Er ist auch Garant für eine intakte Umwelt.

 
18. April 2004

Spielabbruch beim Fußballspiel

Ein lokales Sportereignis in der Kreisliga A Alsfeld/Gießen bot sich am Sonntag bei der Begegnung der SG Lardenbach/Weickartshain gegen den SV Hattendorf. In der torlosen ersten Halbzeit der Partie war noch alles im grünen Bereich, bereits in der 50. Minute der zweiten Halbzeit mussten die Gäste aus Hattendorf dann durch eine Gelb-Rote Karte den ersten Platzverweis hinnehmen.

Fünf Minuten später sah ein weiterer Spieler der Gäste "Gelb-Rot" und warf dem Unparteiischen daraufhin den Ball in das Gesicht. Nach 57 Minuten führte die SG Lardenbach/Weickartshain nach einem verwandeltem Foulelfmeter mit 1:0, eine Rote Karte gegen Hattendorf führte dann zum Spielabbruch - ein Zuschauer hatte das Spielfeld gestürmt und den Schiedsrichter tätlich angegriffen und beleidigt.

Der Ausgang dieser Begegnung bleibt damit vorerst offen, allerdings ist damit zu rechnen, dass Lardenbach/Weickartshain auf Grund der eindeutigen Sachlage die drei Punkte zugesprochen bekommt. Das würde einen spannenden Abstiegskampf mit vier beteiligten Teams bedeuten. Die SG liegt z. Zt. auf dem vorletzten Tabellenplatz.

 
16. April 2004

Diamantene Hochzeit in Klein-Eichen

Der heutige 16. April ist für Albert und Lucy Müller geb. Schultheiß ein besonderer Tag: Vor 60 Jahren gaben sie sich das Jawort. Mit dem Sohn, der Schwiegertochter, drei Enkeln und zwei Urenkeln sowie weiteren Verwandten, Freunden und Bekannten feierte man die diamantene Hochzeit.

Geladen wurde zum Mittagessen und zum Kaffee in das Gasthaus Dietz. Als Gratulanten waren zum Mittag auch Bürgermeister Frank Ide und Erster Kreisbeigeordneter Stefan Becker. Begleitet wurden beide von Ortsvorsteher Werner Zimmer. Blumen, Geschenke und Ehrenurkunden hatten die drei bei ihrem offiziellen Besuch dabei.

Albert Müller ist über die Ortsgrenze hinaus bekannt, vor 83 Jahren wurde er in Klein-Eichen geboren. Schule, Arbeitsdienst, Landwirtschaftsschule und die Zeit bei der Wehrmacht mit anschließender Gefangenschaft in den USA bestimmten viele Jahre.

Die Bewirtschaftung des Bauernhofes, den er zusammen mit Ehefrau Lucy in den 1950er Jahren eigenverantwortlich übernahm, war dann lange Jahre die Hauptbeschäftigung. Dabei fand der Pferdefreund noch Zeit als Trainer für das Voltigieren im Grünberger Reit- und Fahrverein mitzumachen.

Die 1921 in Bleidenrod geborene Ehefrau Lucy widmete sich nach dem Besuch der Volksschule und einer Ausbildung in der Landwirtschaftsschule in Alsfeld zunächst den Aufgaben in der elterlichen Landwirtschaft. Nach der Heirat am 16. April 1944 standen dann die Kindererziehung und Mithilfe in der Landwirtschaft bei den Schwiegereltern an.

(ld)

 
9. April 2004

Männergesangverein im Seniorenheim Grünberg

Eine große Freude bereiteten auch in diesem Jahr am Karfreitag der Männergesangverein "Eintracht" Lardenbach/Klein-Eichen den Bewohnern des Seniorenheimes "Am grünen Berg" in Grünberg. Begrüßt von dem mitverantwortlichen Verwaltungsleiter Karl-Otto Bingmann trat der Männerchor im Foyer der Seniorenresidenz auf. Diesmal unter der Leitung von Minette Kraft. Da Chorleiter Ottmar Hasenpflug verhundert war.

Für die zahlreich erschienenen Heimbewohner hatten die Sangesfreunde aus den beiden Grünberger Stadtteilen ein abwechslungsreiches musikalisches Programm vorbereitet. Erstmalig bereicherte man den Auftritt mit dem Vortrag von einigen bekannten Gedichten. So las das Chormitglied Gerhard Pernak zur Freude der Anwesenden fünf Stücke vor.

(gld)

 
27. März 2004

Ehrungen

Im Rahmen des diesjährigen Treffens aller Chöre von Dirigent Ottmar Hasenpflug in der Sport- und Kulturhalle in Rabenau-Rüddingshausen wurden unter anderem drei langjährige Vorstandsmitglieder des "Männergesangvereines Eintracht" Lardenbach/Klein-Eichen für ihre Vereinsarbeit gewürdigt.

So erhielt Karlheinz Hollederer für seine 25-jährige ehrenamtliche Vereinstätigkeit eine Ehrenurkunde verliehen. Für seine 10-jährige Schriftführertätigkeit wurde ebenfalls Hans-Joachim Siebel gedankt und ihm eine Urkunde überreicht. Neben der Ehrenurkunde gab es zudem vom Sängerbund ein Geschänk für Karlheinz Erdmann. Er leitet seit zehn Jahren die Vereinsgeschicke, wobei er zuvor schon als 2. Vorsitzender tätig war.

(gld)

 
25. März 2004

Kinder- und Jugendbeirat bei den Stadtverordneten

Vor fast einem Jahr bildete sich der erste Kinder- und Jugendbeirat in der Großgemeinde Grünberg. Aus allen 14 Stadtteilen sind Vertreter an diesem Rat beteiligt. In den ersten Vorstand des Kinder- und Jugendbeirates wurden Mareike Magel (Beltershain), Lisa Sauer (Grünberg), Tim Willumat (Weickartshain) und Johanna Piontek (Göbelnrod) gewählt. Letztere übernahm es nun, die Interessenvertretung von Grünbergs Kindern und Jugendlichen den Mitgliedern des Stadtparlaments vorzustellen.

Die "Großen" erfuhren so, dass der KJB alle zwei Monate zu Klausurtagungen zusammentritt; jeweils in einem anderen Stadtteil. Dabei würden aktuelle Themen besprochen, die den Teenagern gerade auf den Nägeln brennen. So ging es etwa um die verbesserungswürdigen Busverbindungen, Hausordnungen für die Jugendzentren oder Freizeitangebote.

Ein erstes Ergebnis ist ein von der Jugendpflege herausgegebenes Info-Heft, in dem zunächst die einzelnen KJB-Mitglieder und die Gründe ihres Engagements vorgestellt werden. Zumeist genannt wird hier der Mangel an Freizeitangebote auf den Dörfern, der Wille, sich für die Belange der Gleichaltrigen einzusetzen und nicht nur mitzuzusehen, wie andere Leute die Entscheidungen treffen.

Was die Konkreten Ziele betrifft, seien stellvertretend Josua Volp und Patrick Lincker zitiert, die einen Jugendraum für Klein-Eichen bzw. einen Platz mit Fußballtoren und Basketballkörben in Lumda fordern. Zitiert sei auch noch ein Satz aus dem Vorwort des Info-Heftes, mit dem das Redaktionsteam beschreibt, worum es dem ersten Kinder- und Jugendbeirat Grünberg geht: "Wir sind da, um aus eurem langweiligen Dorf einen Wohlfühlort zu schaffen."

"Euer langweiliges Dorf" - da ist wohl erstmal das Dorf der Erwachsenen gemeint. Das ist ein deutlicher Satz, der den Verantwortlichen zu denken geben sollte. Aber verantwortlich sind wir alle. Schade das die Jugendlichen sich in diesem Satz von "unserem" Ort distanzieren. Wir sollten alle zusammen daran arbeiten, das das Dorf ein "Wohlfühlort" wird. Für Ältere Menschen ist so ein kleines Dorf aber oft schon ein Ort um sich wohl zu fühlen. Gerade wenn Ruhe ist. Wenn städtische Hektik außen vor bleibt, steigt für viele die Lebensqualität.

Dass junge Leute hier etwas anderes erwarten, ist schon seit langem ein Thema. Und dass solche Ansprüche in einem Dorf mit ca. 250 Einwohner erfüllt werden können, ist ebenso lange schon ein Problem. Machbar ist es, Ideen zu entwickeln. Machbar ist es auch für jeden, sich an dem Dorfleben zu beteiligen. Nur durch Aktivitäten ist ein attraktiveres Dorfleben zu erreichen. Mitmachen bei vorhandenen Intitutionen oder selbst was neues auf die Beine stellen.

 
19. März 2004

Obstbau- und Kelterverein Lardenbach/Klein-Eichen

Vorsitzender Hans Mölcher informierte die Mitglieder des Obstbau- und Keltervereins ausführlich über den Ablauf des vergangenen Vereinsjahres. Im Gasthaus Dietz fand die Hauptversammlung am 19. März statt.

Von Norbert Dittrich wurden einige Reparatur und Wartungsarbeiten ausgeführt. Das Keltern selbst wurde von Karlheinz Hollederer organisiert und betreut. Weitere Aktivitäten waren das Schneiden der vereinseigenen Obstbäume.
Das Sommerfest im vergangenen Jahr veranstaltete man zusammen mit dem Männergesangverein.

Rechner Roland Voll erstattete den Kassenbericht. Auf Antrag wurde der Vorstand entlastet.
Einen Bericht über die Nutzung der Kelteranlage, des Vertikutierers und des Schredders gab Klaus Weeke. Dabei haben 64 Mitglieder und 53 Nichtmitglieder im Jahr 2003 Apfelmost gekeltert.

Die anstehenden Wahlen bestätigten die Arbeit des Vorstandes. Mit Hilfe des Wahlleiters Reiner Roth wurden der 1. Vorsitzende Hans Mölcher, dessen Stellvertreter Klaus Weeke, Rechner Roland Voll und Schriftführer Lothar Pleik in den Ämtern bestätigt. Auch die Beisitzer Norbert Dittrich und Reinhard Mölcher führen ihr Amt weiter.

Die Satzung des Vereines wurde dahingehend geändert, dass nur noch mittels Bankeinzug den Jahresbeitrag zahlende Mitglieder dem Verein angehören können.
Informationen gab es noch über den Ausflug nach Berlin, der im Mai stattfinden wird.

(gld)

 
16. März 2004

Volksbank lud zur Mitgliederversammlung

In der im Dorfgemeinschaftshaus durchgeführten Versammlung der Volksbank Gießen-Friedberg wurden die Mitglieder der Geschäftsstelle Lardenbach über die Geschäftslage des Kreditinstitutes informiert.

Direktor Hans-Heinrich Bernhardt gab neben seinem Bericht über die allgemeine wirtschaftliche Lage auch Erläuterungen zur Entwicklung der Volksbank. Die Geschäftsstelle Lardenbach zählt 245 Mitglieder.

Bei der durchgeführten Ergänzungswahl zum Beirat wurde Karl-Ernst Lind für die nächsten drei Jahre einstimmig wieder in diesem Amt bestätigt. Die vom Wahlausschuss vorgelegte Liste für den Wahlbezirk Lardenbach für die Vertreterversammlung mit Karl-Ernst Lind als Delegierter und Karlheinz Erdmann als Verteter fand eine mehrheitliche Zustimmung durch die Mitglieder.

Die seit 50 Jahren dem genossenschaftlichen Verbund die Treue haltenden Mitglieder Erich Funk, Ernst Lein, Robert Metzger und Reinhard Mölcher wurden mit der silbernen Ehrennadel des Deutschen Genossenschafts- und Raiffeisenverbandes, der dazugehörigen Urkunde und einem Geschenk geehrt.

Zum Gelingen der Versammlung trug auch die Freiwillige Feuerwehr Klein-Eichen bei, indem diese die Bewirtung in diesem Jahr übernahm.

(gld)

 
13. März 2004

50 Jahre Freiwillige Feuerwehr Klein-Eichen

Die Festschrift zum Jubiläum des Vereins der Freiwilligen Feuerwehr ist vom Drucker geliefert worden. In dem 52-seitigen Heft kann man die Geschichte des Vereins vom Gründungsjahr 1954 bis heute nachlesen.

Grußworte vom Bürgermeister und Schirmherren, Vertretern der Feuerwehr und des Dorfes würdigen die Aktivitäten des größten Vereins von Klein-Eichen.

Fotos von früher und heute zeigen die Generationen die seit fünfzig Jahren maßgeblich am Dorfleben durch ihr Engagement im Verein teilhaben.

Ermöglicht haben eine solche Festschrift nicht zuletzt auch die Inserenten, die sich hier präsentieren.

Vor einem Jahr hat sich der Festausschuß aus dem Vorstand und weiteren Interessierten gebildet. Hier werden die Vorbereitungen und Planungen zum Jubiläumsfest der Freiwilligen Feuerwehr getroffen. Alles was im und ums Festzelt rum am 5. und 6. Juni passieren soll, ist das Ergebnis zahlreicher mehr oder weniger aufregender Diskussionen des Festausschusses. Auch die Festschrift wurde in dem Kreis auf den Weg gebracht.

Mit dem Erwerb des Heftes für 2,50 € kann jeder sich auf die Feierlichkeiten einstimmen und dazu noch zum Gelingen der Veranstaltung beitragen.

Fotos

 
7. März 2004

Ohm-Lumdatal-Sängerbund im DGH

Bei dem 19. Kinder-, Schul- und Jugendchor-Konzert des Ohm-Lumdatal-Sängerbundes sangen und tanzten nicht weniger als gut 230 Kinder und Jugendliche im Bürgerhaus Lardenbach/Klein-Eichen. Der Sängerbund hatte eingeladen und der MGV Eintracht Lardenbach/Klein-Eichen unter seinem Vorsitzenden Karlheinz Erdmann war Ausrichter an diesem Mittag.

Die Veranstaltung zeigte, dass junge Leute noch immer für Gesang und Musik zu begeistern sind. Zahlreiche Kinder wurden vereinsintern und auch mit der Nadel des Hessischen Sängerbundes ausgezeichnet.

In das Zwei-Stunden-Programm waren etwa 230 Aktive eingebunden. In der Reihenfolge ihrer Auftritte mit von der Partie waren: Sing-Spiel-Spaß-Truppe Lardenbach/Klein-Eichen (Leitung Minette Kraft), Kinderchor "Jugendmut" Geilshausen (Elke Weber), Kinder- und Jugendchor "Teutonia" Nordeck (Therese Rinderknecht), Kinder- und Jugendchor der Gesangvereine Beltershain, Lumda, Reinhardshain und Stangenrod (Ulrike Sgodda), Kinder- und Jugendchor Rabenau e.V. (Therese Rinderknecht), Schulchor Pestalozzi-Grundschule Nieder-Gemünden (Beate Rheinländer).

Jeder teilnehmende Chor erhielt vom OLSB einen Silber-Pokal. Die Stiftung der Sparkasse Grünberg trat als Sponsor auf. Grußworte sprachen die stellvertretende OLSB-Jugendreferentin Claudia Schmidt, Grünbergs Bürgermeister Frank Ide, MGV Vereinsvorsitzender und Lardenbachs Ortsvorsteher Karlheinz Erdmann sowie Klein-Eichens Ortsvorsteher Werner Zimmer. Unter den Zuhörern waren vom OLSB-Vorstand Vorsitzender Dieter Ihle und Schatzmeister Hans-Gerd Schneider anwesend.

 
6. März 2004

Jagdgenossenschaft Klein-Eichen - Stockhausen

Am Samstag, dem 6. März fand die diesjährige Generalversammlung der Jagdgenossenschaft statt. Diesmal traf man sich wieder im Dorfgemeinschaftshaus in Stockhausen.

Jagdvorsteher Jürgen Biedenkapp konnte neben den Jagdgenossen aus beiden Orten auch den Vertreter der Stadt Grünberg Hans Pigors, Ortsvorsteher Werner Zimmer und Jagdpächter Helmut Nickel begrüssen.

Aus den Berichten des Jagdvorstehers und ebenso des Jagdpächters ging hervor, dass es Probleme in dem Revier gibt. Gerade nachts ist von Ruhestörungen in Wald und Feld zu berichten. Seien es Partys an den Fischteichen, oder Spaziergänger und Reiter die zu allen möglichen Tageszeiten aktiv seien und den Jagdbetrieb störten.

Auch vereinzelte Landwirte hielten sich nicht an die Spielregeln. Hier sei es vor allem, dass sich das Wild in Zäunen verfängt. Und bei der ersten Mahd würde keine Rücksicht auf Wild genommen das sich im Gras versteckte. Ebenso komme bei der Getreideernte einiges Stück Vieh zu Schaden.

Die Abschusszahlen ergaben für Stockhausen/Klein-Eichen bei Rehwild 16 Stück. Davon waren 7 geschossen und 9 Stück Fallwild. Die Schwarzwildjahresstrecke betrug 12 Stück. Die Mehrzahl wurde dabei auf Treibjagden erlegt. Daneben wurden 15 Füchse, vier Steinmarder, fünf Dachse und drei Rabenkrähen geschossen

In seinem Revier, so der Pächter, liege die Quote beim Fallwild in den letzten zehn Jahren bei 48 Prozent. Probleme sah Nickel bei dem vermehrten Aufkommen des Borkenkäfers und der Zuwanderung des amerikanischen Nerzes.

Die Kassenberichte wurden getrennt vorgetragen. Auf Antrag entlastete die Versammlung den Vorstand.
Beschlossen wurde den Jagdpachterlös weiterhin für die Schotterung von Feldwegen vorzusehen. Dafür wurden im letzten Jahr 95 Tonnen Basalt aufgewendet.

Der diesjährige Tagesausflug der Jagdgenossen soll am 17. Juli nach Erfurt führen. Dies fand allgemeine Zustimmung.

Trotz einigen Unmutes (s.o.) will Jagdpächter Helmut Nickel die Pacht Stockhausen/Klein-Eichen weiterhin behalten.
Die Neuverpachtung steht allerdings erst im nächsten Jahr zur Entscheidung an.

 
5. März 2004

Sportverein trifft sich zur Jahreshauptversammlung

Während in Klein-Eichen die "Grenzgrabenspritzer" ihren monatlichen Stammtisch abhielten, traf sich der SSV Lardenbach/Klein-Eichen am Freitag im Dorfgemeinschaftshaus zur Jahreshauptversammlung.

Vereinsvorsitzender Thomas Mölcher blickte zunächst auf die Aktivitäten des Vereinsjahres 2003 zurück. Die Pflege des Sportgeländes und die Renovierung des Vereinsheimes, das 22. EVG-Wandern und der Preisskat waren dabei die Schwerpunkte. Mölcher dankte allen Helfern, Gönnern und Aktiven für ihre Unterstützung.

Den Bericht über die finanzielle Lage des Vereins erstattete Rechnerin Gerda Weeke. Der Vorstand wurde auf Antrag der Kassenprüfer Christian Ruppel und Helma Berg einstimmig entlastet.

Über die sportlichen Aktivitäten gaben die Spartenleiter Auskunft. So berichtete Fußballabteilungsleiter Reinhard Mölcher von einem 10. Platz der "Ersten" in der letzten Sasion. Die "Zweite" erreichte Platz 15. Trotz der nicht so guten Plazierungen hoffen die Kicker, dass man durch die personellen Neuzugänge weiter in der A-Klasse Alsfeld spielen kann.

Für die Altherren-Mannschaft bilanzierte Kurt Scharmann bei zwölf Spielen sieben Siege und fünf Niederlagen.
Jutta Berthold berichtete in Vertretung von einem regen Jahr der Seniorengymnastikgruppe.
Ebenfalls in Vertretung berichtete Ingrid Reinert von der Frauengymnastik und deren Nachwuchsgruppe.
Die Wanderabteilung bilanzierte Arno Böcher.

Ehrungen gab es für langjährige Mitgliedschaft im Sportverein. Dabei wurde die aktive und die passive Mitgliedschaft getrennt mit Ehrennadeln des Vereins bedacht.

 
20. Februar 2004

Mitgliederversammlung des MGV "Eintracht" Lardenbach/Klein-Eichen

Von zahlreichen Aktivitäten des Männerchores im Jahr 2003 konnte Vorsitzender Karlheinz Erdmann in der Mitgliederversammlung des MGV berichten. Am Freitag, dem 20. Februar traf sich der Verein im Gasthaus Dietz.

Zu den 38 Singstunden kamen noch zahlreiche öffentliche Auftritte. So etwa das Kritiksingen, das Seenbachtal-Treffen oder auch das Singen beim Seniorennachmittag und in der Kirche.

Erdmann dankte allen Mitgliedern und Helfern. Besonders denen, die fast regelmäßig die Übungsstunden besuchten. Dies waren Werner Siedler, Ernst Paha, Heinz Schwanke und Karl-Ernst Lind.

Einen Überblick über die Nachwuchsarbeit der unter Leitung von Minette Kraft stehenden Sing-, Spiel- und Spaßtruppe gab Diana Reining. Höhepunkt für den Nachwuchs war der Workshop in der Jugendherberge Ulrichstein.

Nach dem Kassenbericht von Karlheinz Hollederer wurde auf Antrag der Vorstand entlastet. Vorsitzender Erdmann informierte zudem über die Veranstaltungen in 2004.

Die Ergebnisse der Fragebogenaktion lengte die Diskussion wieder auf die Nachwuchsarbeit und die Bemühungen zur personellen Verstärkung des Chores. Angedacht ist ein gemeinsamer Jugendchor der Seenbachtalgemeinden.

 
31. Januar 2004

Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Klein-Eichen

Am Samstag, 31. Januar 2004, fand im Gasthaus Dietz die Jahreshauptversammlung statt. Geleitet wurde die Sitzung von Wehrführer Marco Biedenkopf in Vertretung von Simone Faust.
Zur Totenehrung gedachte man dem im letzten Jahr verstorbenen Vereinsmitglied Karlheinrich Büttner.

Nadja Schmidt verlas das Protokoll der letztjährigen Versammlung an gleichem Ort. Es folgte der Bericht des Wehrführers Marco Biedenkopf. Neben den Übungen kam es zu keinen ernsten Einsätzen. Dem Bericht des Kassenwartes Werner Zimmer war zu entnehmen, dass bei einem erhöhten Umsatz im Jahr 2003 auch ein kleines Defizit zu verzeichnen war.

Kassenprüfer Karl-Heinz Lindenberger hatte zusammen mit Michael Schubert die Kasse geprüft und stellte den Antrag auf Entlastung des Vorstandes. Dies wurde einstimmig gewährt.
Als neuen zweiten Kassenprüfer wählte die Versammlung Andreas Haeske. Beitragskassierer blieb Michael Münscher.

Timo Faust stellte die Planungen zum 50-jährigen Jubiläum vor. Das Feuerwehrfest findet am 5. und 6. Juni statt. Hierzu werden vor allem noch Helfer gesucht.
Im Anschluss berichtete Werner Zimmer vom Stand der Dorferneuerung bezüglich des Feuerwehrgerätehauses. In Eigenleistung sollen noch einige Renovierungsarbeiten bis zum Fest erledigt werden.

Der stellvertretende Stadtbrandinspektor Lothar Theiß richtete dann sein Grußwort an die Versammlung.
Außerdem stellte er die neue 20-minütige Video-CD des Kreisfeuerwehrverbandes Gießen vor. Hier wird in sehr anschaulicher Weise die Arbeit der Feuerwehr dokumentiert. Damit soll besonders der Nachwuchs angesprochen werden.

Nach dem offiziellen Teil verweilte man noch zusammen in gemütlicher Runde in der so manches Thema zu bereden war.

Fotos

 
30. Januar 2004

Amtswechsel in der Großgemeinde Grünberg

Im Rahmen einer öffentlichen Stadtverordnetenversammlung am Freitag, 30. Januar, wurde Bürgermeister Siegbert Damaschke offiziell aus dem Amt verabschiedet. Hierzu kamen viele Gäste aus Politik, Wirtschaft und Bürgerinnen und Bürger in die Gallushalle.

Eröffnet wurde der offizielle Teil der Versammlung mit der Amtseinführung und Verpflichtung des neuen, am 28. September 2003 direkt gewählten Bürgermeisters Frank Ide. Er bekam von seinem Vorgänger die Ernennungsurkunde und die Amtskette überreicht.

Siegbert Damaschke will sich ganz aus der Grünberger Kommunalpolitik zurückziehen - nicht aber aus der Kreispolitik. Aus Anlass der Verabschiedung des Alt-Bürgermeisters haben viele Redner das Wirken von Siegbert Damaschke in den 24 Jahren im Amt als Bürgermeister gewürdigt.

Umrahmt wurde die fünstündige Veranstaltung vom Musikverein, dem Akordeon-Ensemble, dem Sängerkranz und der Chorgemeinschaft Grünberg. Beim anschließenden Imbiß konnte noch so manche Anekdote von "Damals", oder auch die Tagespolitik erörtert werden.

Fotos

 
24. Januar 2004

Faschingssitzung in Lardenbach

Eine ausgelassene Stimmung trotz einer nicht ganz voll besetzten Narrhalla und ein abwechslungsreiches Programm waren Merkmale der 23. Lardenbacher Faschingssitzung am Samstag.

Fotos - Fotos - Fotos - Fotos

 
13. Januar 2004

Ölspur

Am Dienstagnachmittag wurden die Wehren zum Abstreuen einer Ölspur in einigen Stadtteilen gerufen.

Die rutschige Spur zog sich von Grünberg nach Weickartshain, Seenbrücke, Stockhausen und Lardenbach. In Klein-Eichen schloss sich der Kreis. Mit Bindemitteln begrenzten die örtlichen Feuerwehren die Gefahr.

Als Verursacher ermittelten Beamte der Polizeistation Grünberg einen Schulbus.

 
10. Januar 2004

Weihnachtsbaumaktion

Am Samstag, dem 10. Januar wurden von der Freiwilligen Feuerwehr wieder die Weihnachtsbäume im Dorf eingesammelt.
Timo Faust stellte Traktor und Wagen zur Verfügung.
Der Anhänger wurde schnell voll mit Fichten und Tannen, die eine kurze glanzvolle Zeit hatten.
Einige der Nadelgehölze wurden an die Pferde verfüttert. Die Masse wurde im Steinbruch kontrolliert entsorgt.

Fotos

 
6. Januar 2004

Sternsinger zogen durch Seenbachtal

Einen beachtlichen Erfolg gab es in diesem Jahr wieder bei der Sternsinger-Aktion der St.-Anna-Gemeinde in Seenbrücke.

Traditionsgemäß zogen diesmal 22 Kinder an drei Tagen durch die Dörfer im Seenbachtal und besuchten Häuser in Klein-Eichen, Lardenbach, Seenbrücke, Stockhausen und Weickartshain.

Hierbei überbrachten die Kinder den Bewohnern zum einen die "Botschaft des Kindes von Bethlehem". Zum Anderen erbaten sie zugleich eine Spende für viele in Armut lebende Kinder.

Begleitet von ihren Betreuern konnten insgesamt 1484,23 Euro gesammelt werden. Für ihren lobenswerten Einsatz dankte Pfarrer Alexander Vogel allen und aus beiden Konfessionen kommenden Beteiligten.

 
3. Januar 2004

Forstreform

Im Herbst kam die Ankündigung des Sparprogramms von Ministerpräsident Roland Koch. Die Belegschaft des Landesbetriebs Hessen-Forst soll in kürzester Zeit von derzeit rund 3000 um ein Drittel reduziert werden. Statt 85 wird es künftig nur noch 40 Forstämter im Land geben.

Die Forstämter Gießen und Grünberg werden aufgelöst - es folgt eine Konzentration im Forstamt Wettenberg. Von dort aus werden künftig rund 21000 Hektar Wald zwischen Biebertal-Königsberg und Grünberg-Klein-Eichen bewirtschaftet.

Der Neuzuschnitt sieht weniger Reviere vor, dafür jeweils 1600 bis 2000 Hektar groß. Das wäre rund ein Drittel größer als bisher. In Wettenberg hofft man eher am unteren Ende zu liegen, denn um Gießen sei die Arbeitsstruktur doch etwas anders als im hohen Vogelsberg.

Den immensen Stellenabbau um rund 50 Prozent hofft "Hessen Forst" mittels eines entsprechenden "Einschmelzens" des Arbeitsvolumens zu bewerkstelligen. Rationalisierung, Optimierung der Arbeitsabläufe, stärkerer Einsatz von Erntemaschinen lautet das Rezept des Landes.

Zu befürchten bleibt bei diesen Rahmenbedingungen ein Verlust an Natürlichkeit und Erholungswert unseres Waldes.

 
1. Januar 2004

Ortsdienertätigkeit

Seit dem 1. Januar gibt es in Klein-Eichen keinen Ortsdiener mehr.
Dieses Amt hatte bislang Frau Roselinde Haeske inne.

Nun ist es aber so, dass die Stadtverwaltung Grünberg allen Ortsdienern der Großgemeinde zum Ende des vergangenen Jahres gekündigt hat. Begründet wird dieser Schritt mit neuen Bestimmungen im Gesetz für "Geringfügig Beschäftigte". Und die dadurch notwendigen Mehrausgaben könne die angespannte Haushaltslage nicht zulassen.

Zwar wurde schon lange nicht mehr im Dorf mit der "Bimmel" rumgegangen um amtliche Neuigkeiten mitzuteilen, dies machte zuletzt Berta Funk, aber ein bißchen unverständlich ist diese vermeintliche Einsparung schon. Noch gab es genug zu tun um vom Rathaus allen möglichen Papierkram abzuholen und im Dorf zu verteilen, bzw. im Aushangkasten aufzuhängen.

Nicht nur eine alte Tradition geht mit dem eingesparten Amt des Ortsdieners verloren, sondern auch ein Stück des persönlichen Kontaktes zwischen der Stadt und seinen Stadtteilen.

 

 

back top next