24. Dezember 2002

Posaunenchor spielt zu Heiligabend

Am Heiligen Abend in den Nachmittagsstunden zog der Posaunenchor "Unterer Vogelsberg" unter der Leitung von Ullrich Leidner durch die Orte. Mit einigen Weihnachtsmelodien wurden die Menschen erfreut. Erstmals wurde der Posaunenchor von den "Jungbläsern" in der Öffentlichkeit unterstützt.
Begonnen wurde in Sellnrod an der Kirche, dann ging es weiter nach Klein-Eichen, von dort nach Freienseen und Altenhain. So wurde auch in diesem Jahr der alte Brauch, des Blasens zu Heiligabend, wieder fortgesetzt.
(gsf)

 
14.-15.Dez. 02

Weihnachtsfeier des MGV

Draußen lag dichter Nebel über den Dörfern.
Im Dorfgemeinschaftshaus war die Beleuchtung auch der Jahreszeit angepasst. Gedämpftes Licht im Saal, nur die Bühne und die Theke waren hell erleuchtet. Verantwortlich für die festliche Stimmung war der Männergesangverein Lardenbach/Klein-Eichen als Veranstalter dieser längst schon traditionellen Weihnachtsfeier.

Mit zwei Weihnachtsliedern eröffnete auch der Männerchor unter der Leitung seines Dirigenten Ottmar Hasenpflug den Abend. Der Vereinsvorsitzende und Lardenbacher Ortsvorsteher Karlheinz Erdmann begrüßte die zahlreichen Gäste. Darunter waren natürlich viele junge Eltern mit ihren Kindern.

Die Kinder von Lardenbach, Klein-Eichen und Seenbrücke hatten dann auch einen großen Anteil an der Gestaltung des Abends. Mit einem von Diana Reining und Angela Swoboda einstudierten Programm begeisterten viele kleine Akteure auf der Bühne das Publikum.
Die Sing-, Spiel- und Spaßtruppe unter Leitung von Minette Kraft gab einige Weihnachtslieder zum Besten.

Höhepunkt der Weihnachtsfeier war jedoch das lang ersehnte Erscheinen des Nikolauses. Wie immer im "Coca Cola-Kostüm" mit einem Sack voller Überraschungen auf dem Rücken.

Zur Freude aller anwesenden Mädchen und Jungen verteilte der gute Mann an jeden ein Geschenk. Manch einer hat lange angestanden bis er endlich bedacht wurde. Für die aktiven Kinder und Erwachsenen hatte der Weihnachtsmann noch extra Geschenke dabei.
Nach der großen Spannung über all die Überraschungen, endete der Abend. Die Kleinen mußten ja ins Bett. Und die Großen hält es vor lauter Weihnachtsstreß auch nicht mehr solange auf den Beinen.

Am darauffolgenden Sonntagnachmittag richtete der Männergesangverein auch für die Senioren eine kleine Weihnachtsfeier im Dorfgemeinschaftshaus aus.
Karlheinz Erdmann konnte unter den Gästen auch Frau Pfarrerin Cordula Michaelsen und Bürgermeister Siegbert Damaschke begrüßen. Der auch ein Grußwort an das Publikum richtete, dann aber schon früh zur nächsten Veranstaltung weiter mußte.

Mit einem vom Vorabend weitgehend gleichen Programm gestalteten der Männerchor und die Kinder den Nachmittag.
Dabei war das aufgeführte Bühnenstück "Engel, gibt`s die?" wie aus dem Leben gegriffen. Der Bezug zu unserem Alltag war "BILD-Haft" dargestellt.

Eine musikalische Einlage auf dem Klavier boten zudem noch Ewa-Lisa Kraft und Elsa Volp, die mit zwei vierhändig gespielten Weihnachtsliedern zum Mitsingen anregten.
Zum Abschluß gab es Kaffee und Kuchen für die Gäste.
Das nasse und kalte Wetter hielt vielleicht so manchen vom Besuch des Seniorennachmittages ab.

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Dezember 2002

Weihnachtsständchen

Einem langen Brauch folgten auch in diesem Jahr wieder die Kinder des Kindergottesdienstes Lardenbach/Klein-Eichen. Kürzlich brachten sie allen über 80 Jahren alten Seniorinnen und Senioren in den beiden Grünberger Stadtteilen Lardenbach und Klein-Eichen ein Ständchen.
In Begleitung ihrer Betreuerinnen Ursula Schombert, Silvia Felsing, Anne Hartmann sowie den mithelfenden Müttern Diana Reining und Heike Hofmann erfreuten die kleinen Akteure insgesamt 26 Personen mit verschiedenen Weihnachtsliedern. Gleichzeitig wünschten sie dabei besinnliche Weihnachtstage und ein segensreiches neues Jahr 2003.
Zum Dank gab es Süßigkeiten auch noch Geldgeschenke, die der weiteren Kindergottesdienstarbeit zugute kommen werden.
(gld)

 
1. Dez. 2002

Advent-Kaffee im neuen Gemeindesaal der Katholischen Kirche Weickartshain.

In Verbindung mit dem traditionellen Advent-Kaffee der 325 Mitglieder zählenden St.-Anna-Gemeinde wurde am Sonntag der renovierte Pfarrgemeindesaal eingeweiht. Erneuert wurde auch die Küche und die Archivräume. Weiterhin wurden an diesem Nachmittag langjährige verdienstvolle Gemeindeglieder durch das Bistum Mainz geehrt.

Pfarrer Alexander Vogl bat um den Segen für die von Gemeindemitgliedern auch in Selbsthilfe renovierten Räume und dankte allen Helfern und Spendern. Hier blickte Pfarrer Vogl auf die Anfänge des direkt an den Gemeindesaal anschließenden Gotteshauses in 1955 zurück; womit er zugleich an alle erinnern mochte, die nach dem Krieg in Seenbrücke einen neuen Ort des Glaubens gefunden hatten.

Thema war auch das in 2001 mangels Sicherheitsvorkehrungen geschlossene Jugendhaus, das im Zuge der Renovierung nun zum Wohnraum für die Hausmeister- bzw. Küster-Familie Dansch wurde.

Pfarrgemeinderatsvorsitzender Ernst Paha begrüßte neben den vielen Gemeindemitgliedern u.a. auch seinen Laubacher Amtskollegen Reinhard Griebsch und den ehemaligen Grünberger Pfarrer Günter Hasenbein, sowie Ortsvorsteher Eberhard Schlosser aus Weickartshain.

Im Auftrag des Bistums Mainz nahmen Vogl und Paha Ehrungen verdienstvoller Gemeindemitglieder vor.
(gld)

 
28. Nov. 2002

Schutzmaßregeln

"In Bienenständen der Gemeinde Mücke-Groß-Eichen im Vogelsbergkreis wurde bei Bienenvölkern amtlich bösartige Faulbrut festgestellt.

Im Landkreis Gießen ist auch die Stadt Grünberg mit den Stadtteilen Klein-Eichen und Lardenbach betroffen.

Zum Schutz gegen die weitere Ausbreitung der bösartigen Faulbrut im Landkreis Gießen ergeht hiermit aufgrund der §§ 10 folgende der Bienenseuchen-Verordnung vom 24. November 1995 (...) folgende veterinärbehördliche Anordnung:

1. Die Stadt Grünberg mit den Stadtteilen Lardenbach und Klein-Eichen wird wegen bösartiger Faulbrut zum gefährdeten Bezirk erklärt.

2. (...)

3. (...)

(...)

Die Verordnung tritt am Tag ihrer Veröffentlichung in Kraft, (...)."

 
24. Nov. 2002

Advent- und Flohmarkt

In einer gemeinsamen Aktion führten am Sonntag das Team des Kindergartens und die Eltern einen Advent- und Flohmarkt im Dorfgemeinschaftshaus durch. Zu dem Angebot der 20 Stände umfassenden Marktes gehörten neben überwiegend für Kinder passende Textilien viele Spielwaren. Auch eigens hergestellte Advents- und Weihnachtssachen standen zum Verkauf. Neben dem Stand mit Bienenhonig war der Kaffee und Kuchenverkauf. Die Besucher konnten sich dazu an den bereitgestellten Tischen niederlassen. Mit dem Erlös der Veranstaltung werden weitere notwendige Anschaffungen für den Kindergarten gemacht werden können.
(gld)

 
17. Nov. 2002

Gedenkfeiern in Lardenbach und Klein-Eichen

Umrahmt von den Sängern des Männergesangvereins "Eintracht Lardenbach/Klein-Eichen", die unter der Leitung ihres Dirigenten Ottmar Hasenpflug zwei Chöre darboten, fand am Sonntagmorgen auf den Friedhöfen von Lardenbach und Klein-Eichen die Gedenkfeiern zum Volkstrauertag statt.

In ihrer Ansprache ging Pfarrerin Cordula Michaelsen auf die Opfer von Krieg und Nationalsozialismus und die damit verbundenen Tragödien in den Ortschaften ein. Hierbei bezog sie sich auf Eintragungen in der Kirchenchronik, in die der ehemalige Lardenbacher Pfarrer Heinrich Weinberger zu jener Zeit insgesamt 40 Kriegsteilnehmer eintrug. Über die Hälfte dieser Soldaten musste dabei für immer Abschied von ihrem Heimatort nehmen. In der Erinnerung an die Not und Traurigkeit erfüllte Zeit erhofft Pfarrerin Michaelsen neben einer Mahnung auch einen besonderen Antrieb für die heutigen Menschen und die Volksvertreter zur Schaffung und Erhaltung des Friedens.

Der Lardenbacher Ortsvorsteher Karlheinz Erdmann ging in seiner Rede auf die vielen unschuldigen Opfer der beiden Weltkriege und des heutigen Terrorismus ein. Seinen Worten nach wurden jedoch wenig Lehren aus der Vergangenheit gezogen, sodass auch heute wieder angesichts zahlreicher Kriegsschauplätze um den Frieden gebangt werden müsse. Gefragt seien derzeit die Politiker aller Völker, deren Aufgabe es sei, Spannungen abzubauen und friedliche Lösungen zu finden.

Ortsvorsteher Werner Zimmer aus Klein-Eichen sieht zwischen den derzeitigen Kriegen und dem weltweiten Terrorismus eine enge Verbindung. Die Bedrohung verbreite unter den Menschen Angst und provoziere weiterhin gewalttätige Aktionen, die dann letztendlich keine bessere Welt hervorbrächten. Daher sei es notwendig, sich an Tagen wie dem Volkstrauertag aller Opfer zu erinnern.

Im Namen der Einwohner und des Ortsbeirates legten die beiden Ortsvorsteher am Ende der Gedenkfeiern vor dem jeweiligen Ehrenmal in Lardenbach und Klein-Eichen einen Kranz nieder.
(gld)

 
13. Nov. 2002

Nachtübung

Am Mittwochabend, dem 13. November, kurz nach 20 Uhr gingen die Sirenen der Seentalgemeinden los!

Eine gemeinsame Alarmübung absolvierten die Stadtteilwehren Klein-Eichen, Lardenbach, Stockhausen und Weickartshain. Für den alljährlichen "Probeeinsatz" hatte die FFW Lardenbach die Vorbereitung übernommen.

Zum Übungseinsatz auf dem ehemaligen Betriebsgelände der Firma Schumacher in Seenbrücke hatte die Leitfunkstelle Gießen zunächst die Wehr Lardenbach alarmiert. Auf Anforderung erschienen dann die Helfer aus Stockhausen, Weickartshain und Klein-Eichen an der Einsatzstelle. Dort galt es einen angenommenen Brand in den Werkstatt- und Lagerräumen unter Kontrolle zu bringen. Zunächst stand die Menschenrettung an vorderster Stelle. Hierbei mussten die Einsatzkräfte unter schwerem Atemschutz in das Gebäude eindringen um dann letztendlich eine Person zu retten.

Unter den Augen des Stadtbrandinspektors Frank Ide hatten inzwischen die Wehrmänner aus Weickartshain eine Wasserversorgung aus dem Seenbach aufgebaut. Unterstützt von den Kameraden aus Stockhausen nahmen sie einen Außenangriff auf das Gebäude vor. Zur Absicherung der Einsatzstelle direkt an der B 276 standen Kräfte aus Klein-Eichen zur Verfügung.

Nach der Übung trafen sich alle Beteiligte im Lardenbacher Gerätehaus, um den Einsatz zu rekonstruieren. Hierbai konnte eine gute Zusammenarbeit der vier Seenbachtal-Feuerwehren festgestellt werden, die sich auch in einem Ernstfall zum Nutzen der Bevölkerung auszahlen sollte.
(ld)

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1. Nov. 2002

Wiederendeckt

Im Jahre 1951 kam der erste Traktor nach Klein-Eichen. Albert Müller kaufte für seinen landwirtschaftlichen Betrieb einen Allgaier-Schlepper. Diese 1-Zylinder Maschine hatte 12 PS und als Zubehör gab es nur einen Pflug. Weitere Teile wie z.B. die Egge-Vorrichtung wurde vom Dorfschmied Georg Dittrich angefertigt.

Verkauft hat Albert Müller diesen Schlepper dann an Ernst Reining, dem damaligen Sägewerkbesitzer.

Hier nun hat die Maschine die Jahrzehnte überdauert. Nach einem Gespräch mit Albert Müller kam die Geschichte ans Tageslicht. Und für Manfred Reining war es ganz normal das der Allgaier noch da war. Überdacht und eingebettet in Sägemehl sieht der Traktor noch ganz passabel aus. Verschrottet soll er nicht werden. Villeicht gibt der Motor nach gutem Zureden noch einen Mucks von sich!

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23. Sep. 2002

Kein Anschluss unter 06401

In Grünberg gibt es weiterhin keine einheitliche Vorwahl: für die Stadtteile Klein-Eichen, Stockhausen, Lardenbach und Weickartshain gilt nach wie vor die Ortskennzahl von Mücke (06400). Für Weitershain bleibt Gemünden/Felda (06634) als Vorwahl.

Der entsprechende Vereinheitlichungs-Antrag der Freien Wähler wurde in der jüngsten Parlamentssitzung zurückgestellt, nachdem die Regulierungsbehörde Telekommunikation und Post auf Anfrage der Verwaltung den Wunsch abschlägig beschieden hatte.

(tb)

 
22. Sep. 2002

Bundestagswahl

In Klein-Eichen waren 194 Einwohner zur Wahl des 15. Deutschen Bundestages am 22. September aufgerufen. Im Vorfeld haben davon schon 16 von der Möglichkeit der Briefwahl gebrauch gemacht. Auf den Weg zum Wahlraum im ehemaligen "Backhaus" machten sich 150 Wahlberechtigte.

Außerdem standen drei Volksabstimmungen zum Entscheid. Hier waren 192 Stimmberechtigte verzeichnet. Der Anteil von ungültigen Stimmen war hier höher als bei der Bundestagswahl.

Die 8 Mitglieder des Wahlvorstandes erlebten einen gewohnt ruhigen Wahltag. Nur in der Mittagszeit kam es schon mal andeutungsweise zu einer Überfüllung des Wahlraumes.

Das Ergebnis:

Wahlberechtigt: 194  
Wähler: 150 77,3%
Wähler (mit Briefwahl): 166 85,6%
Ungültige Stimmen (1. u. 2. Stimme): 3  
Gültige Stimmen (1. u. 2. Stimme): 147  
     
Davon entfielen auf (ohne Briefwahl): Erststimme Zweitstimme
SPD
59 (40,1%) 58 (39,5%)
CDU
63 (42,9%) 61 (41,5%)
GRÜNE
12 (8,2%) 13 (8,6%)
FDP
12 (8,2%) 11 (7,5%)
REP
  1 (0,7%)
PDS
1 (0,7%) 1 (0,7%)
GRAUE
  1 (0,7%)
CM
  1 (0,7%)
     

Volksabstimmung (Aufnahme des Sports in die Hessische Verfassung)

Wahlberechtigt: 192  
Wähler: 150 78,1%
Wähler (mit Briefwahl): 166 86,5%
Ungültige Stimmen : 18  
Gültige Stimmen: 132  
     
Davon haben gestimmt mit Ja Nein
  93 (70,5%) 39 (29,5%)

Volksabstimmung (Verlängerung der Landtagswahlperiode)

Wahlberechtigt: 192  
Wähler: 150 78,1%
Wähler (mit Briefwahl): 166 86,5%
Ungültige Stimmen : 12  
Gültige Stimmen: 138  
     
Davon haben gestimmt mit Ja Nein
  81 (58,7%) 57 (41,3%)

Volksabstimmung (Aufnahme des Konnexitätsprinzips)

Wahlberechtigt: 192  
Wähler: 150 78,1%
Wähler (mit Briefwahl): 166 86,5%
Ungültige Stimmen : 19  
Gültige Stimmen: 131  
     
Davon haben gestimmt mit Ja Nein
  104 (79,4%) 27 (20,6%)

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22. Sep. 2002

Gemeindehaus in Eigenleistung renoviert

Mit einem Familiengottesdienst feierte die evangelische Kirchengemeinde Lardenbach/Klein-Eichen das Erntedankfest. Unterstützung bei der Gestaltung des gut besuchten Gottesdienstes erhielt Pfarrerin Cordula Michaelsen durch die Kinder des Kindergottesdienstes. Die am Ausgang erbetene Kollekte soll den Flutopfern in Ostdeutschland zur Verfügung gestellt werden. Die großzügigen Gaben werden den Hochwassergeschädigten des Kirchengemeindeverbandes Weistropp in Sachsen zukommen. In dieser ebenfalls von der Flutkatastrophe betroffenen Gemeinde hat der aus Klein-Eichen stammende Thilo Daniel eine Pfarrstelle inne.

Im Anschluss an Gottesdienst konnten die neu renovierte Küche und der frisch gestrichene Gemeindesaal begutachtet werden. Daneben wurde noch ein Teil der Küche mit Bodenfliesen versehen.. Eine bedeutende Verbesserung gab es im Küchenbereich durch die Anschaffung einer neuen Küchenzeile mit Elektroherd und Spülmaschine, die an diesem Tag in Betrieb genommen wurden. Christa und Marie-Luise Kratz bereiteten hier einen herzhaften Eintopf. Die dafür von den Gästen gespendeten Gelder werden ebenfalls den Flutopfern zur Verfügung gestellt.

(gld)

 
21. Sep. 2002

Ehrungen für langjährige MGV-Aktive

Im Rahmen der Feiern zum "110-Jährigen" des Gesangvereins in Saasen erfuhren drei Sangesfreunde vom Männergesangverein "Eintracht" Lardenbach/Klein-Eichen eine Ehrung: Dem früheren langjährigen Vereinsvorsitzenden Heinz Schwanke wurden für dessen 50-jährige aktive Mitgliedschaft vom Deutschen Sängerbund Ehrennadel und Urkunde verliehen. Die Ehrennadel für 40-jährige Chorzugehörigkeit erhielt Wilfried Berg. Und für 25 Jahre wurde Kurt Scharmann geehrt. Der MGV-Vorsitzende Karlheinz Erdmann übergab allen drei Jubilaren zum Dank je eine Ehrenurkunde des Männergesangvereiens.

(ld)

 
15. Sep. 2002

Dorfsingen

Am Sonntagnachmittag, dem 15. September, gab es eine besondere Veranstaltung in Lardenbach und in Klein-Eichen:

Der Nachwuchs des MGV zeigte seine Gesangskünste bei zwei Freiluft-Auftritten in den Dörfern.

Unter der Leitung von Minette Kraft hat sich schon vor längerer Zeit die "Sing-, Spiel- und Spaßtruppe" formiert. Über 20 Kinder aus Lardenbach, Klein-Eichen, Stockhausen, Weickartshain und Groß-Eichen machen in der Gruppe mit.
Zu einigen Anlässen hatten die Kleinen schon öfters die Gelegenheit sich zu präsentieren. Das Besondere an diesem sonnigen Tag war nun dass mitten im Dorf gesungen wurde. So konnten auch zufällig vorbeikommende Zuschauer was erleben. Es war halt wieder mal was los auf der Gass'!

Nach den Auftritten gab es Kaffe (eher Limo) und Kuchen für die Kinder.

Fotos

 
7./8. Sep. 2002

Grenzgrabenfest

Zum 21. Mal fand am 7. und 8. September das Grenzgrabenfest statt.
Mit den "Grenzgrabenspritzer" feierten die Klein-Eichener wieder auf dem Hof von Hermann Loob. Am Samstagabend ging es in dem kleinen Festzelt schon recht ausgelassen her. Die 1-Mann-Kapelle machte lautstarke Stimmungsmusik. In der "Hütchen-Hölle" bot die reizende Bedienung zur späten Stunde scharfe Sachen an.
Versammlten sich am Abend vorwiegend Klein-Eichener und Lardenbacher Gäste, so fanden zum Frühschoppen am Sonntagmorgen viele auswertige Gäste den Weg nach Klein-Eichen. Durch den traditionellen Live-Auftritt der "Amigos" wurde dem Puplikum aber auch etwas geboten. Selbst der Fanclub dieser Musiker reiste extra aus Merlau an und war Teil des Unterhaltungsprogrammes. Durch Spenden einiger "VIP-Gäste" aus Politik und Wirtschaft, gab es auch Freibier. Mittlerweile hatte man schon vor dem Zelt weitere Tische und Bänke aufgestellt um dem Besucherandrang gerecht zu werden. Unter der großen Linde war es bei schönstem Spätsommerwetter gut auszuhalten.
Noch lange erklang über dem Dorf das ausgelassene Treiben bei flotter, manchmal sogar gemütvoller Musik.

Fotos Fotos

 
Sommer 2002

Bautätigkeit in Klein-Eichen

So langsam nimmt die Straße am Larbach Gestalt an. Und ein Ende der Straßenbauarbeiten ist nach fast einem Jahr in Sicht. Jetzt sind in Klein-Eichen endlich die Arbeiten zum Ausbau des Bachwiesenweges aufgenommen worden.

Innerhalb einer Woche ist der alte Schotter ausgehoben (übrigens auf Feldwege verteilt) und ein neuer Fahrbahnuntergrund schon aufgefüllt.

.Am Mittwoch fand ein Ortstermin statt, bei dem auch einige Probleme der Fahrbahnhöhe zur Sprache kamen. Diese können hoffentlich zur Aller zufriedenheit gelöst werden.

Ebenfalls an diesem Nachmittag wurde von den Anwesenden die Dorferneuerungsmaßnahme am Löschteich besprochen. Dabei ist ein Ortstermin vereinbart worden, an dem der neue Bachverlauf und der Weg abgestimmt werden sollen. Dieser Termin wird am Donnerstag, dem 15. August um 16.30 Uhr sein. Alle Interressierten können sich daran beteiligen.

Bei dem Neubaugebiet Eichwiesenfeld gibt z. Zt. nichts neues zu berichten. Weitere Bauaktivitäten sind nicht abzusehen.

Die Straßenrenovierungen im gesamten Ortsbereich sind abgeschlossen. Die Flickstellen sind nicht zu übersehen. Wenn auch so manche schadhafte Stelle vergessen wurde.

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13. Juli 2002
14. Juli 2002

Wanderer trotzten schlechtem Wetter

Fast pünktlich mit dem Start der 21. Lardenbacher EVG-Wanderveranstaltung am Samstag setzte der für eine solche Veranstaltung nicht ganz passende Regen ein. Aber 573 unentwegte Wandergesellinnen und -gesellen aus 36 hessischen EVG-Vereinen machten sich doch auf den Weg. Die drei Strecken waren 6, 13 und 22 Kilometer lang. "Die Speckmäus", die Wanderabteilung vom Spiel und Sportverein Lardenbach/Klein-Eichen, hatten die Wanderstrecke ausgeschildert.

Start und Ziel war wieder das Dorfgemeinschaftshaus. Der Weg führte zum größten Teil über die Freinseener Gemarkung. Die Wanderer konnten dem schönen Kreuzseenergrund hoch laufen, vorbei an den Mühlen bis zum Oberseener Hof.

Zum Abschluß der zweitägigen Veranstaltung wurde die Siegerehrung vom ersten Vorsitzenden des SSV Thomas Mölcher und vom Wanderwart Manfred Lind vorgenommen. Die Berg- und Wanderfreunde Lindenstruth konnten sich mit 70 Teilnehmern als die größte Gruppe gegenüber dem JSV Lehnheim mit 53 Startern durchsetzen. Erinnerungspokale gab es für Wanderer aus Gießen, Niederkleen, Ulfa, Stangenrod, Rüddingshausen und Schröck.

(ld)

 
22. Juni 2002

Sommerfest mit Gesang und Feuer

Unter der Regie des Männergesangvereines Lardenbach/Klein-Eichen fand am Samstag, dem 22. Juni das diesjährige Sommerfest auf dem Sportgelände in Lardenbach statt. Diese Sonnenwendfeier wurde durch die aktiven Vereinssänger und die Kinder der Sing-, Spiel- und Spaßtruppe des Vereines gestaltet. Rechtzeitig zur Dämmerung wurde wieder das Sonnenwendfeuer entzündet. Hoch schlugen die Flammen in die laue Sommernacht. Wer es bemerkte, so waren rundum einige Feuerscheine zu sehen. Auch in den Nachbardörfer hatte man sich zu dieser eigentlich schon alten Tradition zusammengefunden.
Seit einigen Jahren werden vermehrt Feuer zur Sommersonnenwende (Mittsommernacht: 21. Juni) angesteckt. Burschenschaften und andere Ortsvereine finden wieder Interesse an einem uralten Brauch. Die Feuer sind heute oft Begleiterscheinungen kleiner örtlicher Volksfeste und Belustigungen.
Wenn die Sonne im jährlichen Erdumlauf auf unserer nördlichen Erdhälfte den höchsten Stand erreicht hat, ist Sommersonnenwende oder Mitsommernacht. Am 21. Juni ist nach unserem Kalender der längste Tag und die kürzeste Nacht. Dieses Ereignis wurde bei den Germanen, Kelten und Slawen ausgiebig gefeiert.
Viele der alten heidnischen Sonnenwendbräuche waren der Kirche ein Dorn im Auge. Im 4. Jahrhundert legte man einen Festtag, das "Johannisfest", in die Zeit der Sonnenwendfeiern, um das alte heidnische Sommerfest zu überdecken.
Im sogenannten "Dritten Reich" schenkte man diesem alten germanischen Brauch wieder mehr Aufmerksamkeit. Sicher vordergründig aus politischen und weniger aus rein volkskundlichen Gründen.

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06. Juni 2002

Bodenrichtwerte

In dem amtlichen Mitteilungsblatt der Stadt Grünberg (Heimat Zeitung), wurden am 6. Juni 2002 die Bodenrichtwerte für die Großgemeinde Grünberg veröffentlicht.

Die sehr interressante Tabelle gibt Aufschluß über die Preise für baureifes Land (inklusive Erschließungsbeiträge).

Richtwert in EURO/qm

Stadt/Ortsteil Wohnbauflächen gemischte Bauflächen gewerbliche Bauflächen Sondergebiete Landwirtschaftliche Flächen
 
mäßig/mittel/gut
mäßig/mittel/gut
mäßig/mittel/gut
mittel
mittel
Beltershain
36 / 46 / 56
20 / 30 / 41
 
36
0,65
Göbelnrod
36 / 48 / 61
20 / 30 / 41
   
0,55
Grünberg
66 / 92 / 118
51 / 78 / 105
- / 41 / -
 
0,82
Harbach
36 / 48 / 61
20 / 30 / 41
   
0,56
Klein-Eichen
36 / 46 / 56
20 / 28 / 36
 
26
0,51
Lardenbach
36 / 46 / 56
20 / 28 / 36
   
0,56
Lehnheim
36 / 46 / 56
20 / 30 / 41
   
0,56
Lumda
36 / 46 / 56
20 / 30 / 41
   
0,68
Queckborn
36 / 51 / 66
26 / 38 / 51
- / 31 / -
26
0,60
Reinhardshain
36 / 51 / 66
26 / 36 / 46
   
0,61
Stangenrod
36 / 48 / 61
20 / 33 / 46
   
0,60
Stockhausen
31 / 41 / 51
20 / 28 / 36
   
0,54
Weickartshain
36 / 44 / 51
20 / 28 / 36
   
0,56
Weitershain
36 / 44 / 51
20 / 28 / 36
   
0,60
           
 
01. Mai 2002

1. Mai-Feiertag und Himmelfahrt

Innerhalb von acht Tagen konnten die Klein-Eichener gleich zweimal im Steinbruch feiern!
Am 1. Mai hatte die Rallye-Scheune eingeladen. Und am "Vatertag" waren die Grenzgrabenspritzer Gastgeber.
Beide Veranstaltungen haben einen ähnlichen Charakter. Der große Unterschied war diesmal das Wetter. Etwas kühl und naß war es zu Beginn des Wonnemonates. Acht Tage später herrschte Sonnenschein und im geschützt gelegenen Steinbruch war schon von Hitze die Rede.

Es war ein Kommen und Gehen. Wie üblich fanden rundum mehrere Feiern statt.
Natürlich war das Wichtigste die Gesellschaft und das Neuste aus dem Dorf und der nächsten Umgebung zu erfahren. Zusammengehalten wurde alles durch die Verköstigung vom Grill und dem Umtrunk aus dem Fass.

Auch weil die "Vatertags"-Feier der Grenzgrabenspritzer schon eine jahrelange Tradition hat, gab sich wieder Bürgermeister Siegbert Damaschke die Ehre eines Besuches. Sogar Pfarrerin Michaelsen mischte sich kurz unter die Gäste.

Bis zum Abend hat so mancher durchgehalten. Schön wenn solche Anlässe das Dorfleben bereichern.

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28.April.2002

Grenzgang in Klein-Eichen

Das Wetter war halt wie im April, als sich am Sonntagmorgen (28.04.2002) um 10.00 Uhr, knapp über 10 Leute eingefunden hatten um in der Gemarkung Klein-Eichen einen Grenzgang zu unternehmen.
Den Start gab Jürgen Biedenkapp als Vorsitzender der Jagdgenossenschaft Stockhausen/Klein-Eichen. Als Weg wurde nicht etwa dem genauen Grenzgang gefolgt, sondern man hielt sich eher auf Sichtweite und benutzte die Feldwege.
Unter dem Steinbruch entlang erreichte die Gruppe das Buchholz. Hier erfuhr man von den älteren Teilnehmern, dass sich einst ein Waldstück bis auf die Groß-Eichener Gemarkung hinzog. Und das sich bis in die 1930er Jahre der "Schindwasen" hier befand. Jedes Dorf hatte solch einen Platz um verendetes Vieh zu beseitigen.
Auf dem weiteren Weg konnte Jagdpächter Helmut Nickel so manche Spur am Geäst erklären, die meistens vom Rehwild stammte. Weiter ging es über den Galgenberg. Durch das Dickicht der "Junker Hans Hecke" gelangte man auf die "Pfingstweide".
Auf den sich anschließenden Flurstücken "Das Bornwäldchen" und "Die Bornwiesen" konnte für die jüngeren Teilnehmer recht genau der alte Standort von Klein-Eichen lokalisiert werden. Bei der Feldbereinigung (um 1950) fand man nämlich bei Rodungsarbeiten Mauerreste (Sandstein). Auch die Stelle des Brunnens ist noch durch eine Senke erkennbar. Landwirte blieben hier schon oft mit ihren Fuhrwerken im weichen Untergrund stecken. Nahe des Stichswaldes soll der Friedhof damals gelegen haben.
Einige Meter weiter des Weges am sogenannten "Ried", befand sich die Flachskaute. In früheren Zeiten wurden hier, in einem Gewässer, die Flachspflanzen für die weitere Bearbeitung eingeweicht.
Als die Grenzgänger über den Plattenweg gingen, wehte ihnen ein heftiger Wind ins Gesicht. Selbst des Jagdpächters Hund war in seiner Witterung völlig desorientiert. Von hier oben hatte man aber noch einen guten Blick auf die ehemalige Lehmkaute und den Grenzverlauf entlang des Ilsdorfer Waldes. Weiter zieht sich die Gemarkungsgrenze von Stockhausen bis Lardenbach dem Larbach entlang.
Auf der Ilsdorfer Straße marschierte die Gruppe dann wieder Richtung Dorf. Trotz der drohenden Wolken kam man hier noch mit trockenen Kleidern an. Wie verabredet, ließ man sich dann im "Holzschuppen" von Dieter Faust in gemütlicher Runde nieder. Bei Hausmacher Wurst und angeregter Unterhaltung fand der Grenzgang sein Ende.

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20. April 2002

Aktion Saubere Landschaft

Regen Zuspruch mit über 30 Personen aus den beiden Grünberger Stadtteilen Lardenbach und Klein-Eichen fand am vergangenen Samstag (20. April) die jährliche Müllsammlung. Neben einigen Mitgliedern von verschiedenen örtlichen Vereinen trafen sich auch zahlreiche Einwohner am Feuerwehrgerätehaus. Ausgestattet mit Fahrzeugen und der nötigen Ausrüstung für diesen Zweck teilte man sich in mehrere Gruppen auf und durchforstete die Gemarkungen. Schwerpunkte waren die Straßenränder. Es ist unvorstellbar welche Mengen an Flaschen und Dosen entlang der Kreisstraßen herumliegen. Die beiden Klein-Eichener Gruppen konzentrierten ihre Bemühungen auf die Straßen nach Ilsdorf bis zum Wald und nach Sellnrod bis zum Buchholz. Bis Anfang der 1970er Jahre war das Buchholz der Müllplatz der Gemeinde Klein-Eichen. Leider glauben nach 30 Jahren immer noch so manche Leute hier ihren Unrat beseitigen zu können.
Ein Autofahrer war von dem Einsatz so angetan, dass er spontan stoppte und einen Geldbetrag spendete!

Tatkräftige Unterstützung leisteten bei den Klein-Eichenern Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr und der Jagdgenossenschaft. Nach der Aktion wurde der Müll teilweise getrennt den Sammelbehältern zugeführt und der Restmüll zum Abtransport gelagert.
Zum Abschluß gab es am Feuerwehrgerätehaus einen Umtrunk mit Imbiß der freundlicherweise von der Metzgerei Kielbassa und dem Nahkauf Felsing gestellt wurde.

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15. März 2002

Obst- und Kelterfreunde zogen Bilanz 2001

Unter Leitung vom ersten Vorsitzenden Hans-Ferdinand Mölcher fand am 15. März 2002 die Mitgliederversammlung des Obstbau- und Keltervereines Lardenbach/Klein-Eichen im Gasthaus Dietz statt.

Mölcher berichtete von zahlreichen Aktivitäten des 65 Mitglieder starken Vereines im vergangenen Jahr. So wurde neben der Obstbaumpflege und dem Keltern eine Tagesfahrt nach Würzburg angeboten. In den Kelterraum wurde eine Entlüftung eingebaut. Auf dem Jahresprogramm stand auch das mit dem Männergesangverein ausgerichtete Sommerfest. Schwerpunkt war die Beteiligung an der 1225-Jahr-Feier in Lardenbach. Mölcher dankte allen Helfern und sprach Norbert Dittrich und Karlheinz Hollederer für Arbeiten im Kelterbetrieb besonderen Dank aus.

Auf 117 Füllungen mit 14000 Liter gepressten Most als Ergebnis der letzten Keltersasion wies der 2. Vorsitzende Klaus Weeke hin. Weiter wurde auf das Mähen der Obstbaumstandorte und die Obstversteigerung im Herbst hingewiesen.

Kassenwart Roland Voll gab seinen Bericht ab und die Kassenprüfer Peter Swoboda und Jürgen Maus liesen über die dann einstimmig erfolgte Entlastung des Vorstandes abstimmen.

Zum Abschluß führte Ernst Volp Videoaufnahmen von der Tagesfahrt nach Würzburg vor.

(gld)

 
08. März 2002

Jahreshauptversammlung des SSV Lardenbach/Klein-Eichen

Der Vorsitzende des SSV Lardenbach/Klein-Eichen, Thomas Mölcher, zog vor der Jahreshauptversammlung eine Bilanz des vergangenen Vereinsjahres. Der Aufstieg der Fußballer und die Beteiligung an der 1225-Jahr-Feier Lardenbachs waren die herausragenden Ereignisse in 2001. Mölcher dankte allen Helfern und Spendern für die Unterstützung.

Eine ordentliche Kassenführung wurde Rechnerin Gerda Weeke seitens der Kassenprüfer Ingrid Reinert und Jens Pernak bescheinigt. Der gesamte Vorstand wurde einstimmig entlastet..

Erfreulich die Bilanz von Reinhard Mölcher jun. für die Fußballabteilung: Die mit dem FC Weickartshain gebildete Spielegemeinschaft konnte schon drei Spieltage vor Sasionende die Meisterschaft und den Aufstieg in die A-Klasse feiern. Der bisher größte Erfolg in der Vereinsgeschichte wurde noch mit einem 3. Platz der "Zweiten" unterstrichen. Unter Trainer Thomas Keil versuche man, die Klasse zu halten, derzeit rangiere die Elf im Mittelfeld. Dank zollte Mölcher Rudi Hassinger für die Platzpflege.

Eine ausgeglichene Bilanz legte Kurt Scharmann für die Altherrenfußballer vor.

Für die seit zehn Jahren bestehende Seniorengymnastik sprach Leiterin Fanny Voll den Dank an die Aktiven aus.

Insgesamt 46 Übungsabende absolvierten die unter Leitung von Sigrid Ruppel stehenden Gymnastikdamen. Höhepunkt seien die Auftritte bei der 1225-Jahr-Feier gewesen.

Die von Doris Rühl betreute Nachwuchsgruppe "Powergirls" trat neben ihren Übungsstunden ebenfalls mehrfach auf. Erfolgsversprechend war zudem ein mit dem Kinderchor des MGV Lardenbach/Klein-Eichen durchgeführter Workshop in Ulrichstein.

Abwechslungsreich war auch das Programm der von Sandra Erdmann trainierten Gruppe "Fit und Fun". Regelmäßig treffen sich montags sieben bis zwölf Mitglieder zum Sport.

Am EVG-Wandern nahmen 766 Wanderfreunde teil. Abteilungleiter Manfred Lind wünschte sich ein verstärktes Mitwandern der Mitglieder.

Für 25-jährige aktive Mitgliedschaft gab es die Vereinsnadel in Gold für Roland Voll und Ingrid Reinert.

Die Wahlen brachten beim Ersten und Zweiten Vorsitzenden, Thomas Mölcher und Thorsten Schätzle, sowie Rechnerin Gerda Weeke eine Bestätigung der Amtsinhaber. Als neuen Schriftführer wählte man Ulrich Hansel, als neuen Beisitzer Stefan Weeke. Mit Ausnahme der nicht mehr kandidierenden stellvertretenden Leiterin der Gymnastikabteilung, Fanny Voll, Nachfolgerin ist Beate Scharmann, wurden alle anderen Amtsinhaber wiedergewählt. So stehen Reinhard Mölcher und Joachim Rühl der Fußballabteilung, Sigrid Ruppel der Gymnastikabteilung sowie Manfred Lind und Arno Böcher der Sparte Wandern vor.

Für die Überprüfung der Vereinsfinanzen wurde neben Jens Pernak noch Christian Ruppel bestimmt. Beitragskassierer sind weiterhin Leo Müller und Joachim Erdmann.

(gld)

 
23. Feb. 2002

Jahreshauptversammlung des Männergesangvereines Lardenbach/Klein-Eichen

Als einen wichtigen Kulturträger in den beiden Grünberger Stadtteilen Lardenbach und Klein-Eichen bezeichnete der 1. Vorsitzende Karlheinz Erdmann den örtlichen Männergesangverein "Eintracht" Lardenbach/Klein-Eichen. Um auch zukünftig diese wichtigen Aufgaben des Gesangvereines wahrnehmen zu können, müsse man verstärkt weitere Sangesfreunde für den Chorgesang gewinnen. So ergab sich aus der von den Mitgliedern geführten Diskussion eine entsprechende Unterstützung für die Durchführung einer "Schnuppersingstunde". Erörterung fand zudem ein Vorschlag bei Interesse einen Projektchor ins Leben zu rufen.

In dem Jahresbericht des Vorsitzenden stellte dieser die vielseitigen Auftritte des vergangenen Jahres heraus. Neben den 32 Singstunden hätten zusätzlich noch 20 Darbietungen in der Öffentlichkeit auf dem Programm gestanden. Dabei seien neben den diversen Ständchen für die Mitglieder die Teilnahme am Jubiläum des MGV Bobenhausen, das Hasenpflug´sche Chortreffen in Hattenrod, das Chorkonzert im Seniorenheim Grünberg, das Kritiksingen in Grünberg, das Sternsingen in Geilshausen und das Seenbachtaltreffen in Stockhausen zu nennen. Zudem kamen noch das Singen beim Volkstrauertag auf den beiden Friedhöfen und die Mitwirkung beim Adventsgottesdienst in der Lardenbacher Kirche hinzu.

Vom Verein wurde wiederum zusammen mit dem Obstbau- und Kelterverein das Sommerfest und die traditionelle öffentliche Weihnachtsfeier sowie der Seniorennachmittag im Dorfgemeinschaftshaus durchgeführt. Als besondere Veranstaltung sah Erdmann das 1225-jährige Jubiläum von Lardenbach, bei dem zahlreiche Mitglieder tatkräftig Hand anlegten und wo der Verein auch Gastgeber eines Liederabends gewesen sei.

Eine positiven Einblick in die rege Nachwuchsarbeit vermittelte die Betreuerin des Kinderchores, Diana Reining. Die derzeit 31 singenden Mädchen und Jungen absolvierten im Jahre 2001 34 Chorproben. Dabei wurden unter der Leitung von Minette Kraft insgesamt 27 verschiedene Lieder gesungen. Zur Förderung der heimischen Jugendarbeit sei zusammen mit den Gymnastikkindern des Sportvereins ein zweitägiger Workshop mit insgesamt 26 Kindern in Ulrichstein durchgeführt worden. Dessen Ergebnis konnte dann beim Liederabend bei der 1225-Jahrfeier präsentiert werden.

Weitere Auftritte standen für die in drei Altersstufen singenden Kinder beim Lardenbacher Kinderfasching, beim Kinder-, Schul- und Jugendchorkonzert in Flensungen, beim Erntedankfest unter der Erntekrone in Weickartshain, bei der öffentlichen Weihnachtsfeier und dem Seniorennachmittag in Lardenbach an. Erfreut zeigte sich Frau Reining über die seit Mai bestehende "Mini-Truppe", die für Kinder von drei bis sechs Jahren jeden Montag ab 16 Uhr probe.

Dem bericht von Kassenwart Karlheinz Hollederer folgte die von Kassenprüfer Klais Kratz beantragte einstimmige Entlastung des Vorstandes und die Wahl von Johann Zimmer als Ergänzung für den ausscheidenden Kassenprüfer Artur Kratz. Einstimmigkeit herrschte bei den Mitgliedern bei der Festlegung des Jahresbeitrages auf 13 Euro.

Anerkennung und ein kleines Geschenk wurde den aktiven Sangesbrüdern Werner Siedler, Reinhold Stumpf, Karl-Ernst Lind, Hans-Joachim Siebel, Hans Mölcher, Karl Ruppel, Heinz Schwanke, Erwin Volp und Ernst Paha zuteil, die bei den Singstunden nicht mehr als zweimal gefehlt hatten.

In der von dem Männerchor unter der Leitung von Reiner Roth - er sprang für den erkrankten Chorleiter Ottmar Hasenpflug ein - mit vier Chören umrahmten Versammlung wurden noch die im Jahre 2002 anstehenden Termine besprochen. Hierbei steht neben der Teilnahme am Kritiksingen in Grünberg auch erstmals ein Schlachtessen am 21. April im Dorfgemeinschaftshaus auf dem Programm.

(gld)

 
16. Feb. 2002

Jahreshauptversammlung der Jagdgenossenschaft

Am Samstag, dem 16. Februar fand die jährliche Hauptversammlung der Jagdgenossenschaft
Stockhausen/Klein-Eichen statt. Diesmal traf man sich im Dorfgemeinschaftshaus in Stockhausen.

Der neue 1. Vorsitzender Jürgen Biedenkapp eröffnete die Sitzung, begrüßte die Anwesenden Herren
aus beiden Dörfern und stellte die Beschlußfähigkeit fest.

Das verlesen des Jagdkatasters ließ erkennen, dass die aufgeführten Landbesitzer nicht mehr dem neuesten Stand entsprachen. Eine Überprüfung wurde zugesagt.

Jagdpächter Helmut Nickel berichtete hauptsächlich von zur Strecke gebrachtem Haarwild. Sei es durch Abschuss oder auch zu einem großen Teil durch Überfahren von Autos. An dieser Zahl wird die Populationsdichte abgelesen. Jagdpächter Nickel warnte auch vor einem überzogenem Abschussverbot einzelner Tierarten. So dürfe es mit dem Fuchs nicht genauso gemacht werden wie mit verschiedenen Greifvögel, die nun Überhand nähmen.
Ein Fuchs wurde sogar auf einem Hof in Klein-Eichen gefangen.
Angesprochen wurden auch Fälle von Wilderei zwischen Stockhausen und Weickartshain. Dabei ist vermutlich aus
Autos heraus auf Rehwild geschossen worden. Eine Anzeige gegen unbekannt verlief wie sooft im Nichts.

Die Kassenberichte wurden für Stockhausen und Klein-Eichen getrennt vorgetragen.
Die Entlastung des Vorstandes erfolgte einstimmig.

Ebenfalls einstimmig beschlossen wurde die Durchführung eines Grenzganges um die Gemarkung Klein-Eichen.
Am Samstag, dem 6. April ist Treffpunkt in Klein-Eichen am ehemaligen Backhaus. Mitgehen kann jeder.

Über die Verwendung des Jagdpachterlöses war die Versammlung zum großen Teil übereingekommen weiterhin Feldwege zu schottern wo dies nötig sei. Auch soll verschiedenes Gerät erneuert werden. Nach zwei Jahren steht wieder ein Ausflug der Jagdgenossenschaft auf dem Programm. Der Vorschlag des Vorstandes diesmal eine Busfahrt nach Volkach am Main zu unternehmen wurde nach der Diskussion über die Busauslastung angenommen.

Mit Freibier und Rippchen mit Kraut das vom Jagdpächter gespendet wurde endete die diesjährige Jahreshauptversammlung der Jagdgenossenschaft Stockhausen/Klein-Eichen.

 
17. Januar 2002

Runder Geburtstag des Spinnkreises

Auf das 20-jährige Bestehen ihres Spinnkreises konnten sich am 17. Januar die Damen bei ihrem regelmäßigen Treffen in Klein-Eichen freuen. Dem aus einem Volkshochschulkurs des Jahres 1982 hervorgegangene Spinnkreises gehören von Beginn an acht Frauen an. Die Leitung jenes Kurses lag zur damaligen Zeit in den Händen von Ingrid Blauert.

Die Zusammenkünfte sind zugleich auch ein Kaffeekränzchen, bei dem sich nicht nur über das Spinnen unterhalten wird.

Eine besondere Freude ist es den "Spinnschwestern" ihre Handwerkskunst in der Öffentlichkeit vorzustellen. Bei zahlreichen Veranstaltungen wie Festzügen oder historischen Märkten sind die Damen und ihre Künste gerne gesehen.

Bei der Jubiläumsfeier mit Kaffee und Kuchen in der guten Stube bei Blauerts in Klein-Eichen war überraschend auch die heutige Leiterin der Kreisvolkshochschule Gießen, Frau Dr. Marianne Ebsen-Lenz anwesend.

(gld)

 
12. Januar 2002

FFW Klein-Eichen

Am Samstag, dem 12. Januar 2002 fand die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Klein-Eichen statt.
Im Saal der Gaststätte Dietz in Lardenbach waren diesmal mit 25 Mitgliedern einige weniger anwesend als noch vor einem Jahr. Vereinsvorsitzende Simone Faust eröffnete die Versammlung und begrüßte die Mitglieder und den Ortsvorsteher Werner Zimmer. Später gab sich auch noch Herr Lothar Theiß als stellvertretender Stadtbrandinspektor die Ehre.

Bei dem Gedenken an die Toten des vergangenen Jahres wurde den verstorbenen Vereinsmitgliedern Erwin Roth und Werner Biedenkopf gedacht.

Schriftführerin Nadja Schmidt verlas das Protokoll der letzten Jahreshauptversammlung.

Vorsitzende Simone Faust bittet um Verständnis, dass eventuell anstehende Ehrungen auf nächstes Jahr verschoben werden, weil der Vorstand noch einige Daten zur Vereinszugehörigkeit einzelner Mitglieder und sonstige Anlässe zu Jubiläen aufarbeiten muss.

Der Kassenbericht wird von Kassenwart Werner Zimmer vorgetragen. Bis auf eine geringe Differenz blieb der Kassenbestand auf dem jährlichen Niveau.

Wehrfüher Marco Biedenkopf gab seinen Bericht der letztjährigen Aktivitäten. Dabei waren keine Einsätze zu Verzeichnen. Mit durchschnittlich acht Leuten bei den Übungen, wurde nur eine mäßige Beteiligung der offiziell 14 Aktiven erreicht.
Lehrgänge wurden keine besucht.

Die Kassenprüfer J. Prados und U. Hansel hatten die Kassenführung für gut befunden und baten die Versammlung um Entlastung des Vorstandes, was auch einstimmig geschah.

Ullrich Hansel bleibt ein weiteres Jahr Kassenprüfer. Neu wurde einstimmig Michael Schubert in das Amt gewählt.

Als diesjähriger Beitragskassierer wurde einstimmig Michael Münscher gewählt.

In seinem Grußwort stellte sich Lothar Theiß als neuer Stellvertretender Stadtbrandinspektor vor.
Er ging vor allem auf die schwirige Motivation junger Leute ein, die wie in Klein-Eichen der Fall, nur an veraltetem Gerät tätig sein können. Als Anreiz bieten sich gemeinsame Übungen mit der Lardenbacher Wehr an, die entsprechend mit Fahrzeug und moderneren Geräten ausgerüstet ist.

Unter Punkt Verschiedenes stellte Werner Zimmer die geplanten Sanierungen des Feuerwehrgerätehauses vor, die im Rahmen der Dorferneuerung dieses Jahr zur Ausführung kommen sollen.

Vereinsvorsitzende Simone Faust beendete die Sitzung. Und mit dem schon traditionellen Imbiss ging die Versammlung zu dem geselligen Teil des Abends über.

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