15. Dez. 2001

70 Kinder und der Nikolaus sorgten für Freude

Mit einem abwechslungsreichen weihnachtlichen Programm erfreuten am Samstag, dem 15. Dezember rund 70 Kinder sowie der Chor des Männergesangvereines "Eintracht" Lardenbach/Klein-Eichen die Besucher des Familienabends.
Im festlich geschmückten Dorfgemeinschaftshaus eröffnete zunächst der Männergesangverein unter Leitung von Ottmar Hasenpflug das Programm.In seinen Begrüßungsworten ging der Ortsvorsteher und Vorsitzender des Gesangvereins Karlheinz Erdmann auf das Leid und den fehlenden Frieden in der Welt ein.
Spannungsvoll wurde es anschließend für die Kinder aus den Seenbachtalgemeinden, folgte doch nunmehr deren Auftritt, bei dem neben dem Vortragen von Gedichten und dem Singen von weihnachtlichen Weisen auch noch tänzerische Einlagen auf dem Programm standen. Einstudiert von Diana Reining, Angela Swoboda und Simone Stamm gab es von den Kleinen zudem noch das Rollenspiel "Weihnachten im Zwergenhaus" zu sehen.Unter der Leitung von Minette Kraft bewiesen die verschiedenen Altersstufen des Kinderchores des örtlichen Gesangvereines ihr Können.Die Mädchen der SSV-Tanzgruppe boten unter dem Motto "Tanz der Sterne" eine doppelte Aufführung, da beim ersten Mal der fehlende Stromanschluß die Sterne nicht leuchten ließ. Einstudiert hatte diesen Tanz Doris Rühl.
Der Männerchor leitete den Höhepunkt des Abends ein. Der Nikolaus hatte seinen Auftritt und bescherte die so spät noch zahlreichen Kinder.Am Sonntag, zum Seniorennachmittag, wurde das Programm ein weiters Mal aufgeführt. (gld)

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17. Nov. 2001

Theatergruppe Lardenbach/Klein-Eichen sorgte mit "Traue keinem Opa"
für unterhaltsame Stunden.

Dass man einem Opa, und hier besonders dem von Reiner Roth verkörperten Opa Maximilian Finger, letzlich doch vorbehaltlos trauen kann, erlebten am Wochenende (17. u. 18. Nov.) die Besucher des gleich zweimal im Dorfgemeinschaftshaus aufgeführten Schwanks "Traue keinem Opa".

In dem am Samstagabend voll besetzten Bürgerhaus bewies unter Mithilfe seiner Enkelin Conny (Doris Rühl) und deren Freund Markus Brandstetter (Johannes Paha) am Ende der Opa gegenüber seinen Söhnen (Eduard Schmidt und Karlheinz Hollederer) und deren Ehefrauen (Margit Müller und Marie-Luise Kratz), die er als "verdammte Brut" bezeichnete, dass er kein schwerhöriger seniler Tattergreis ist. Vielmehr ergriff der von seinen "lieben Verwandten" so schnell wie möglich ins Altersheim abzuschiebende Opa Finger die Initiative.

Nach einigen derben Sprüchen, wie sie unter "lieben Verwandten" so üblich sind, wurde am Ende des Stückes durch den Auftritt von Tante Heide Brandstetter (Sigrid Ruppel), aber wieder alles zurecht gerückt.

Neben den Laienschauspielern aus Lardenbach und Klein-Eichen, trugen zum Gelingen der Aufführung noch Souffleuse Ingrid Reinert und Tontechniker Gerhard Ruppel bei.
(gld)

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16. Nov. 2001

Ehrungen für verdiente Grünberger Parlamentarier

Am Freitag fand im Barfüßerkloster ein parlamentarischer Abend statt. Anlass war zum einen die Verleihung von Ehrenbezeichnungen und zum anderen wurden ausgeschiedene Stadtverordnete, Stadträte und Ortsvorsteher verabschiedet.
Ehrenortsvorsteher wurde Manfred Daniel. Er war von 1968 bis 2001 in der Gemeindevertretung und im Ortsbeirat Klein-Eichen tätig, außerdem Stadtverordneter und Ortsvorsteher.
Alle geehrten Personen erhielten eine Ehrenurkunde und das Grünberger Rathaus aus Keramik.

 
9. Sep. 2001

Das Wochenende mit den zwei Festen in Klein-Eichen und Lardenbach ist besser verlaufen als vorher gemutmaßt.
Am Grenzgraben gab es keine Auseinandersetzungen. Nur ein Biertisch an dem Eintritt zum Festzug erhoben wurde machte auf die besonderen Umstände aufmerksam.
Das Grenzgrabenfest begann am Samstagabend zur gewohnten Stunde bei Loobs auf dem Hof. Die Besucher erschienen in ausreichender Zahl. Bier wurde ordentlich gezapft und zu Essen gab es auch. Zur fortgeschrittener Stunde erschienen auch noch Besucher des Liederabends aus Lardenbach.Der Sonntag begann regnerisch. Aber der Frühschoppen am Grenzgraben nahm seinen Lauf. Genauso wie der stehende Festzug als Höhepunkt der 1225-Jahr-Feier in Lardenbach. Die Gäste der beiden Veranstaltungen kamen aus Nah und Fern. Geboten wurde einiges. Die Amigos spielten wie jedes Jahr im kleinen Zelt der Grenzgrabenspritzer. Diesmal aber in kleiner Besetzung. Freibier gabs auch.In Lardenbach wurden auf der Ober- und Untergasse viele Aktionen und Ausstellungen geboten die Geschichte darstellten. Besenbinder, Bienenzüchter, Hufschmied, Schuhmacher, Spinnerinnen und eine Hochzeitsgesellschaft die durchs Dorf zog. Landwirtschaftliche Geräte, Dreschmachine und Dämpfkolonne in Betrieb. Große und kleine Tiere. Brot wurde gebacken und Butter hergestellt. Und noch viel mehr.Im Kindergarten für die Seenbachtalgemeinden gab es eine Feierstunde zum 25jährigen Bestehen desselben. Die Feuerwehr demonstrierte Löschübungen mit altem Gerät. Ausstellungen im DGH und ev. Gemeindesaal informierten über das Dorf im Laufe der Geschichte und die aktuelle Dorferneuerung.
Und die Grenzgrabenspritzer konnten sich über regen Besucherandrang im Festzelt freuen.

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30. Aug. 2001

Ein Bildband von Lardenbach und Klein-Eichen mit Fotografien aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde heute im Rathaus der Stadt Grünberg vorgestellt. Herausgegeben wurde das Fotobuch im Rahmen der Dorferneuerung Lardenbach/Klein-Eichen. Die "Macher" des Buches, mit einer 1. Auflage von 400 Stück, sind Werner Zimmer und Karl-Ernst Lind. Auf 168 Seiten mit ca. 250 Fotos sind 50 Jahre Geschichte der beiden Dörfer zu bestaunen.
 
25. Aug. 2001

Das traditionellen K.A.R.L.-Sommerfest fand am Samstag, dem 25. August 2001,
mitten in Klein-Eichen statt.

"2001 - Odyssee im "Heebchen"

Die Opener waren "COLORS OF BLUE". Die vier Musiker und eine Sängerin, deren Repertoire sich aus einer gekonnten Mischung aus Soul, Funk, Latin und Bar-Jazz zusammensetzt, brachten genau die Richtige Stimmung rüber für diesen warmen Sommerabend. Im sehr gut besuchten "Heebchen" traf sich jung und alt zu einem etwas anderen Unterhaltungsprogramm. Zum allgemeinen Vergnügen radelte Clown "ICHMAEL" auf dem Einrad vor die Bühne.
Teller, Bälle und brennende Fackeln ließ er durch die Lüfte tanzen. Mit derben Späßen begeisterte er nicht nur die Kinder. "COLORS OF BLUE" spielten dann ihren zweiten Part. Nach einer kurzen Umbaupause mobilisierte die Gruppe "MEDROW" doch einige zum Tanz. Die Musik von "MEDROW" kann als zeitgenössischer "Folk" bezeichnet werden. Und der wird durch Einflüsse von Hip Hop, Rock und Pop bestimmt. Bis spät in die Nacht ging das bunte Treiben - ohne Beschwerden der Nachbarschaft. K.A.R.L., der Klein-Eichener Arbeitskreis zur Rettung der Lebensfreude, hatte die Odyssee des 15. Sommerfestes, zu einem guten Ende gebracht.

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24. Mai 2001

Klein-Eichener feiern wieder im Steinbruch

Traditionelle "Vatertagsfeier" der Grenzgrabenspritzer

Wie jedes Jahr haben die "Grenzgrabenspritzer" wieder in den Steinbruch eingeladen. Bei schönstem Frühlingswetter fanden nicht nur Einheimische den Weg hoch übern Galgenberg. Auch aus umliegenden Dörfern machten einige Wanderer Halt im Steinbruch. Verpflegung gabs vom Grill und aus dem Faß.

Von den Kindern bis zu den Senioren, waren alle Generationen vertreten.

Traditionell war auch der Absturz einiger Zeitgenossen.

 
6. Mai 2001

Pfarrerin Cordula Michaelsen beendete Vakanz

Kirchspiel Lardenbach: Einführungsgottesdienst und Begrüßung

Mit einem feierlichen Gottesdienst in der voll besetzten Kirche von Weickartshain begann am 6. Mai für Pfarrerin Cordula Michaelsen ihre Arbeit im Vogelsberg.

Zum Kirchspiel gehören neben Lardenbach auch Klein-Eichen, Stockhausen und Weickartshain.

In dem von dem zuständigen Dekan Gerhard Weyrauch eröffneten Gottesdienst gestaltete die seitherige Vakanzvertreterin Renate Dienst (Merlau) die Liturgie. Weyrauch dankte ihr in seiner Ansprache sowie auch den weiteren Vertretern Gerhard Kurmis (Sellnrod) und Frank Wendel (Ober-Ohmen) für die geleistete Arbeit. Auch den Mitgliedern der Kirchenvorstände sprach er seine Anerkennung aus.

Zusammen mit den Gottesdiensthelferinnen Rosi Diehl (Stockhausen) und Helga Radon aus der bisherigen Kirchengemeinde von Cordula Michaelsen, Wiesbaden-Auringen, nahm Dekan Weyrauch die offizielle Amtseinführung vor.

In ihrer Antrittspredigt brachte die neue Pfarrerin der Seenbachtalgemeinden die Kirchen der einzelnen Dörfer in Verbindung mit ihrem zukünftigen Wirken.

Der Mandolinenclub Weickartshain unter Leitung von Horst Deucker und das Solo von Erich Goltz ergaben einen besonderen musikalischen Rahmen.

In einer anschließenden Feierstunde im Dorfgemeinschaftshaus in Weickartshain wurde die in Berlin geborene 40-jährige Cordula Michaelsen dann von zahlreichen Gästen offiziell begrüßt..

Seit der Selbständigkeit der Kirchengemeinde Lardenbach am 2. Februar 1717 ist die Pfarrstelle nun zum 25. Mal neu besetzt worden. Und erstmals ist eine Frau Pfarrerin im Kirchspiel Lardenbach.

 
20. April 2001

Erste Sitzung des neuen Ortsbeirates in Klein-Eichen

Werner Zimmer wird zum neuen Ortsvorsteher gewählt

Am vergangenen Freitag, dem 20. April fand die konstituierende Sitzung des Ortsbeirates Klein-Eichen im ehemaligen Backhaus statt.

Anwesend waren neben einigen Gästen auch Stadtrat Helmut Statt und die ausscheidenden Ortsbeiratsmitglieder.

Im neuen Ortsbeirat sind vertreten Hermann Loob, Werner Zimmer, Walter Müller, Armin Becker, Eduard Schmidt, Jose Prados Diaz und als erste Frau im Klein-Eichener Ortsbeirat Ulrike Wyche.

Eröffnet wurde die Sitzung vom bisherigen Ortsvorsteher Manfred Daniel, der für dieses Amt nicht mehr zur Verfügung stand. Als Altersvorsitzender übernahm Eduard Schmidt die Leitung der Wahl.

Mit 6 Ja-Stimmen und einer Enthaltung wurde Werner Zimmer zum neuen Ortsvorsteher gewählt.

Von da an übernahm Zimmer die Wahlleitung. Als seine Stellvertreterin wurde Ulrike Wyche und als Schriftführer Armin Becker jeweils mit 6 Ja-Stimmen bei einer Enthaltung gewählt.

Im weiteren Verlauf der Sitzung bedankte sich Werner Zimmer zunächst bei Ingrid Daniel, die in den vergangenen Jahren mit ihrer umsichtigen und liebenswürdigen Art dafür sorgte, dass das "Drumherum" im Backhaus immer stimmte.

Anschließend verabschiedete er das langjährige Ortsbeiratsmitglied Dieter Faust sowie den scheidenden Ortsvorsteher Manfred Daniel. Werner Zimmer bedankte sich bei seinem Amtsvorgänger für dessen Einsatz für Klein-Eichen in den vergangenen Jahren.

Manfred Daniel war seit 1968 zunächst im Gemeinderat und später im Ortsbeirat tätig. Seit 1985 begleitete er das Amt des Ortsvorstehers. Werner Zimmer erinnerte daran, dass in diesem langen Zeitraum so denkwürdige Projekte wie die Renovierung und die Umgestaltung des alten Backhauses in den heutigen Sitzungsraum, die Neugestaltung des Friedhofes und der Bau des Dorfgemeinschaftshauses Lardenbach/Klein-Eichen fielen.

Zu diesem Abschied hatte sich der Ortsbeirat etwas besonderes einfallen lassen: weil Bilder oftmals mehr als viele Worte sagen, überreichte Werner Zimmer ein Album mit Erinnerungsfotos aus der Amtszeit Manfred Daniels.

Von Seiten des Magistrates dankte Herr Helmut Statt den ausgeschiedenen Ortsbeiratsmitgliedern und wünschte dem neuen Ortsbeirat gutes Gelingen für die nächsten Jahre.

Die Sitzung endete mit einer geselligen Runde zu der auch Bürgermeister Siegbert Damaschke hinzu kam.

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13. April 2001

www.klein-eichen.de

Im April 2001, ist die Webseite "www.klein-eichen.de" online gegangen! Die Idee dazu entstand bei einer der zahlreichen Arbeitskreissitzungen der Dorferneuerung. Die Entwicklung der Dorferneuerung sollte hiermit auf eine moderne Art und Weise bekannt gemacht werden. Herausgekommen ist dann eine Webseite, die das Dorf Klein-Eichen darstellte.

Mittlerweile sind viele Dörfer im Umkreis mit einer Seite im Internet vertreten. Webseiten, oder Homepages, sind nicht nur virtuelle Erinnerungsorte, in denen Abrisse der Ortsgeschichte, Fotos und Dolumente präsentiert werden. Sie dienen auch als Kommunikationsmittel, um etwa Termine bekannt zu geben oder Kontakte zu ermöglichen. Längst wird das Internet von allen Generationen als Informationsquelle genutzt. Mit dieser, immer mehr im Focus stehenden Technik kann auch ein kleines Dorf weltweit präsent sein.

 
03. März 2001

Neuer Vorsitzender der Jagdgenossenschaft

In Anwesenheit von Stadtrat Hans Pigors und den beiden Ortsvorstehern Jürgen Biedenkapp (Stockhausen) und Manfred Daniel (Klein-Eichen) hielten die Jagdgenossen der beiden Dörfer ihre Mitgliederversammlung im Dorfgemeinschaftshaus ab.

Zunächst erstattete der Vorsitzende Alfred Jochim seinen Bericht. Dann gab Jagdpächter Hans Nickel einen Bericht über das abgelaufene Jahr. Gleichzeitig dankte er für die ausgezeichnete Zusammenarbeit.

Nach Offenlegung der guten Kassenlage beschlossen die Mitglieder bei der Verwendung der Jagdpacht in erster Linie wieder den Feldwegebau zu fördern. Gegebenenfalls wird es bei der Anschaffung einer Orgel für die Kirche in Klein-Eichen eine Spende geben. Als sehr positiv wird die harmonische Zusammenarbeit in der von den beiden Seenbachtaalgemeinden gebildeten Jagdgenossenschaft gesehen.

Nach dem Verzicht des nach achtjähriger Amtszeit nicht mehr kandidierenden Vorsitzenden Jochim wurde Jürgen Biedenkapp (Stockhausen) zum neuen Vorsitzenden gewählt. Schriftführer- und Rechneramt werden zukünftig von Siegfried Walter wahrgenommen. Er löst Otto Reitz ab, der 28 Jahre lang für die Finanzen und die Schriftlichkeiten zuständig war.

Eine erneute Bestätigung als Ausschussvorsitzender erhielten Hermann Loob sowie Walter Müller und Manfred Daniel. Neue Stellvertreter sind Karin Nickel für Erwin Kühn und Axel Roth als Nachrücker für den neuen Rechner Siegfried Walter. Karl-Otto Bingmann gehört ebenfalls als Stellvertreter dem Vorstand weiterhin an.

(ld)

 

 

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