15. Dez. 2001

70 Kinder und der Nikolaus sorgten für Freude

Mit einem abwechslungsreichen weihnachtlichen Programm erfreuten am Samstag, dem 15. Dezember rund 70 Kinder sowie der Chor des Männergesangvereines "Eintracht" Lardenbach/Klein-Eichen die Besucher des Familienabends.
Im festlich geschmückten Dorfgemeinschaftshaus eröffnete zunächst der Männergesangverein unter Leitung von Ottmar Hasenpflug das Programm.In seinen Begrüßungsworten ging der Ortsvorsteher und Vorsitzender des Gesangvereins Karlheinz Erdmann auf das Leid und den fehlenden Frieden in der Welt ein.
Spannungsvoll wurde es anschließend für die Kinder aus den Seenbachtalgemeinden, folgte doch nunmehr deren Auftritt, bei dem neben dem Vortragen von Gedichten und dem Singen von weihnachtlichen Weisen auch noch tänzerische Einlagen auf dem Programm standen. Einstudiert von Diana Reining, Angela Swoboda und Simone Stamm gab es von den Kleinen zudem noch das Rollenspiel "Weihnachten im Zwergenhaus" zu sehen.Unter der Leitung von Minette Kraft bewiesen die verschiedenen Altersstufen des Kinderchores des örtlichen Gesangvereines ihr Können.Die Mädchen der SSV-Tanzgruppe boten unter dem Motto "Tanz der Sterne" eine doppelte Aufführung, da beim ersten Mal der fehlende Stromanschluß die Sterne nicht leuchten ließ. Einstudiert hatte diesen Tanz Doris Rühl.
Der Männerchor leitete den Höhepunkt des Abends ein. Der Nikolaus hatte seinen Auftritt und bescherte die so spät noch zahlreichen Kinder.Am Sonntag, zum Seniorennachmittag, wurde das Programm ein weiters Mal aufgeführt. (gld)

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17. Nov. 2001

Theatergruppe Lardenbach/Klein-Eichen sorgte mit "Traue keinem Opa"
für unterhaltsame Stunden.

Dass man einem Opa, und hier besonders dem von Reiner Roth verkörperten Opa Maximilian Finger, letzlich doch vorbehaltlos trauen kann, erlebten am Wochenende (17. u. 18. Nov.) die Besucher des gleich zweimal im Dorfgemeinschaftshaus aufgeführten Schwanks "Traue keinem Opa".

In dem am Samstagabend voll besetzten Bürgerhaus bewies unter Mithilfe seiner Enkelin Conny (Doris Rühl) und deren Freund Markus Brandstetter (Johannes Paha) am Ende der Opa gegenüber seinen Söhnen (Eduard Schmidt und Karlheinz Hollederer) und deren Ehefrauen (Margit Müller und Marie-Luise Kratz), die er als "verdammte Brut" bezeichnete, dass er kein schwerhöriger seniler Tattergreis ist. Vielmehr ergriff der von seinen "lieben Verwandten" so schnell wie möglich ins Altersheim abzuschiebende Opa Finger die Initiative.

Nach einigen derben Sprüchen, wie sie unter "lieben Verwandten" so üblich sind, wurde am Ende des Stückes durch den Auftritt von Tante Heide Brandstetter (Sigrid Ruppel), aber wieder alles zurecht gerückt.

Neben den Laienschauspielern aus Lardenbach und Klein-Eichen, trugen zum Gelingen der Aufführung noch Souffleuse Ingrid Reinert und Tontechniker Gerhard Ruppel bei.
(gld)

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16. Nov. 2001

Ehrungen für verdiente Grünberger Parlamentarier

Am Freitag fand im Barfüßerkloster ein parlamentarischer Abend statt. Anlass war zum einen die Verleihung von Ehrenbezeichnungen und zum anderen wurden ausgeschiedene Stadtverordnete, Stadträte und Ortsvorsteher verabschiedet.
Ehrenortsvorsteher wurde Manfred Daniel. Er war von 1968 bis 2001 in der Gemeindevertretung und im Ortsbeirat Klein-Eichen tätig, außerdem Stadtverordneter und Ortsvorsteher.
Alle geehrten Personen erhielten eine Ehrenurkunde und das Grünberger Rathaus aus Keramik.

 
9. Sep. 2001

Das Wochenende mit den zwei Festen in Klein-Eichen und Lardenbach ist besser verlaufen als vorher gemutmaßt.
Am Grenzgraben gab es keine Auseinandersetzungen. Nur ein Biertisch an dem Eintritt zum Festzug erhoben wurde machte auf die besonderen Umstände aufmerksam.
Das Grenzgrabenfest begann am Samstagabend zur gewohnten Stunde bei Loobs auf dem Hof. Die Besucher erschienen in ausreichender Zahl. Bier wurde ordentlich gezapft und zu Essen gab es auch. Zur fortgeschrittener Stunde erschienen auch noch Besucher des Liederabends aus Lardenbach.Der Sonntag begann regnerisch. Aber der Frühschoppen am Grenzgraben nahm seinen Lauf. Genauso wie der stehende Festzug als Höhepunkt der 1225-Jahr-Feier in Lardenbach. Die Gäste der beiden Veranstaltungen kamen aus Nah und Fern. Geboten wurde einiges. Die Amigos spielten wie jedes Jahr im kleinen Zelt der Grenzgrabenspritzer. Diesmal aber in kleiner Besetzung. Freibier gabs auch.In Lardenbach wurden auf der Ober- und Untergasse viele Aktionen und Ausstellungen geboten die Geschichte darstellten. Besenbinder, Bienenzüchter, Hufschmied, Schuhmacher, Spinnerinnen und eine Hochzeitsgesellschaft die durchs Dorf zog. Landwirtschaftliche Geräte, Dreschmachine und Dämpfkolonne in Betrieb. Große und kleine Tiere. Brot wurde gebacken und Butter hergestellt. Und noch viel mehr.Im Kindergarten für die Seenbachtalgemeinden gab es eine Feierstunde zum 25jährigen Bestehen desselben. Die Feuerwehr demonstrierte Löschübungen mit altem Gerät. Ausstellungen im DGH und ev. Gemeindesaal informierten über das Dorf im Laufe der Geschichte und die aktuelle Dorferneuerung.
Und die Grenzgrabenspritzer konnten sich über regen Besucherandrang im Festzelt freuen.

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30. Aug. 2001

Ein Bildband von Lardenbach und Klein-Eichen mit Fotografien aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde heute im Rathaus der Stadt Grünberg vorgestellt. Herausgegeben wurde das Fotobuch im Rahmen der Dorferneuerung Lardenbach/Klein-Eichen. Die "Macher" des Buches, mit einer 1. Auflage von 400 Stück, sind Werner Zimmer und Karl-Ernst Lind. Auf 168 Seiten mit ca. 250 Fotos sind 50 Jahre Geschichte der beiden Dörfer zu bestaunen.
 
25. Aug. 2001

Das traditionellen K.A.R.L.-Sommerfest fand am Samstag, dem 25. August 2001,
mitten in Klein-Eichen statt.

"2001 - Odyssee im "Heebchen"

Die Opener waren "COLORS OF BLUE". Die vier Musiker und eine Sängerin, deren Repertoire sich aus einer gekonnten Mischung aus Soul, Funk, Latin und Bar-Jazz zusammensetzt, brachten genau die Richtige Stimmung rüber für diesen warmen Sommerabend. Im sehr gut besuchten "Heebchen" traf sich jung und alt zu einem etwas anderen Unterhaltungsprogramm. Zum allgemeinen Vergnügen radelte Clown "ICHMAEL" auf dem Einrad vor die Bühne.
Teller, Bälle und brennende Fackeln ließ er durch die Lüfte tanzen. Mit derben Späßen begeisterte er nicht nur die Kinder. "COLORS OF BLUE" spielten dann ihren zweiten Part. Nach einer kurzen Umbaupause mobilisierte die Gruppe "MEDROW" doch einige zum Tanz. Die Musik von "MEDROW" kann als zeitgenössischer "Folk" bezeichnet werden. Und der wird durch Einflüsse von Hip Hop, Rock und Pop bestimmt. Bis spät in die Nacht ging das bunte Treiben - ohne Beschwerden der Nachbarschaft. K.A.R.L., der Klein-Eichener Arbeitskreis zur Rettung der Lebensfreude, hatte die Odyssee des 15. Sommerfestes, zu einem guten Ende gebracht.

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08. Juni 2001

Abiturienten Jahrgang 2001

Genau 92 Schülerinnen und Schüler saßen am Freitagabend zum vorerst letzten Mal in der Turnhalle der Theo-Koch-Schule. Festlich gekleidet, nahmen sie unter den wachsamen Augen ihrer Eltern und sonstigen Angehörigen ihre Abiturzeugnisse entgegen. Doch vorher nahmen sie noch ein paar aufmunternde Worte ihres Schulleiters Herbert Stündl mit auf den Weg.

Traditionsgemäß wurden vier junge Menschen für ihr besonderes, freiwilliges persönliches Engagement geehrt. Für ihre Verdienste im musikalisch-künstlerischen Bereich ausgezeichnet wurden Benjamin Brüstle (Reiskirchen), Katrin Hessler (Lehnheim), Nicole Fink (Reiskirchen) und Johannes Paha (Klein-Eichen).

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31. Mai 2001

Dorferneuerung - Stadtverordnete

Die Grünberger Stadtverordneten beschlossen am Donnerstagabend, bei einem Nein der CDU-Fraktion, die seitherige Nutzung des Spielplatzes in Lardenbach beizubehalten. Vieles spreche gegen die vom Magistrat geplante Erweiterung des Baugebietes. Es könne nicht zugelassen werden, dass ein Spielplatz geopfert bzw. verkleinert wird, nur um ein Baugebiet zu vervollständigen.

(Grünberger Heimat Zeitung)

 
28. Mai 2001

Dorferneuerung - Ausschüsse

Die Bürgerinitiative, oder auch ein Teil des Arbeitskreises zur Dorferneuerung, die sich für den Erhalt und eine Neugestaltung des Kinderspielplatzes in Lardenbach stark gemacht hatte, kann sich über einen Teilerfolg freuen. Nach langer Diskussion einigten sich die Ausschussmitglieder (Haupt- und Finanz- sowie Bauausschuss) darauf, den Stadtverordneten den vollständigen Erhalt des Areal zu empfehlen. In der Begründung der vorgelegten Änderung des Flächennutzungsplanes wurde darauf hingewiesen, dass die Fortschreibung der städtebaulichen Ziele für den Ortsteil Lardenbach zur Sicherung des Eigenbedarfs an Wohnflächen eine Erweiterung des Wohnbaulandes "Am Triesch" erforderten. Dies bringe elf zusätzliche Bauplätze, die für die dörfliche Entwicklung in den nächsten Jahren erforderlich seien.

(Grünberger Heimat Zeitung)

 
24. Mai 2001

Traditionelle "Vatertagsfeier" der Grenzgrabenspritzer

Wie jedes Jahr haben die "Grenzgrabenspritzer" wieder in den Steinbruch eingeladen. Bei schönstem Frühlingswetter fanden nicht nur Einheimische den Weg hoch übern Galgenberg. Auch aus umliegenden Dörfern machten einige Wanderer Halt im Steinbruch. Verpflegung gabs vom Grill und aus dem Faß. Von den Kindern bis zu den Senioren, waren alle Generationen vertreten. Traditionell war auch der Absturz einiger Zeitgenossen.

 

 
19. Mai 2001

Obstbau- und Kelterverein unterwegs

Bei herrlichem Wetter und ausgezeichneter Stimmung war letztens die Stadt Würzburg das Ziel einer Tagesfahrt des Obstbau- und Keltervereins Lardenbach/Klein-Eichen. Die knapp 40 Teilnehmer nutzten zunächst die Möglichkeit zu einer Besichtigung mit Führung durch die Residenz.

Im Würzburger Hofbräuhaus gab es anschließend das gemeinsame Mittagsessen. Diesem schloss sich dann eine individuelle Stadtbesichtigung bzw. -bummel an. Viel Freude bereitete den reiselustigen Oberhessen dann die Schiffsfahrt nach Veitshöchheim. Dort konnte danach der größte Rokokogarten Europas in Augenschein genommen werden.

Nach ausgiebiger Erkundung der faszinierenden Anlage hieß es um 18 Uhr wieder den Weg in Richtung Heimat anzutreten. Bevor dann gegen 23 Uhr die Ortsgrenzen erreicht wurden, gab es zum Abendessen eine deftige und wohlschmeckende Mahlzeit.

(Karl-Ernst Lind)

 
12. Mai 2001

Workshop in Ulrichstein

Ein mit der Sing-Spiel-Spaß-Truppe und der Tanzgruppe aus Lardenbach/Klein-Eichen durchgeführter Workshop wurde nicht zuletzt durch strahlend schönes Wetter für Kinder und Begleiter zu einem einmaligen Erlebnis. Am Freitagmittag, dem 11. Mai 2001, trafen sich Kinder aus Lardenbach, Klein-Eichen, Stockhausen und Groß-Eichen mit Sack und Pack am Feuerwehrgerätehaus, um gemeinsam nach Ulrichstein zu fahren.

Elf Kinder der Tanzgruppe unter Leitung von Doris Rühl (Lardenbach), 12 Kinder der Sing-Spiel-Spaß-Truppe unter der Leitung von Minette Kraft (Klein-Eichen), Diana Reining (Lardenbach) und Gabriela Rohn (Stockhausen) samt Ehemann hatte man im evangelischen Jugendheim zur Übernachtung angemeldet. Nachdem die Zimmer in Beschlag genommen waren, fand die erste Trainingseinheit statt.

Das Thema des Worksops hieß "Rhythmus und Bewegung". Durch Kombination von Singen und rhythmischem Klatschen oder Tanzschritten sollte ein Musik-Empfinden für den ganzen Körper gefördert werden. Im Hintergrund stand auch das Ziel für die kommende 1225-Jahr-Feier Lardenbachs mit Tanzgruppe und Kinderchor einen gemeinsamen Auftritt zu erarbeiten. Die Mädchen sollten ihren Tanz mit Gesang selbst begleiten, der Kinderchor gleichzeitig ein anderes, passendes Lied dazu singen.

Mit einem "Clap-Snap" (Klatschen-Schnipsen) -Spiel konnten sich die Kinder kennenlernen und auch erste Mini-Choreographien in kleinen Gruppen selbst erarbeiten. Danach wurde das Lied vorgestellt, auf das die Tanzgruppe ihre Choreographie einstudieren sollte. Durch das schöne Wetter erübrigte sich die Frage, was nach dem Abendessen auf dem Programm stand - auf dem Sportfeld des Jugendheimes wurde Volleyball gespielt, im Hof Seilgesprungen und natürlich noch ein bißchen getanzt.

Am Samstagmorgen (12. Mai 2001) um 9.30 Uhr wurden die kleineren Kinder des Chores, die noch nicht mit übernachten wollten, erwartet. Die nun folgende Übungsstunde konnte durch die großzügigen Räumlichkeiten des Jugendheimes getrennt nach Chor und Tanzgruppe stattfinden.

Vor dem Mittagessen war noch genügend Zeit für eine Wanderung. Unter der Aufsicht von drei Begleitern machte sich ein Teil der Gruppe auf den Weg zur Burgruine. Andere wollten für den Muttertag noch ein paar Blumen besorgen, wieder andere das vorbereitete Spieleangebot nutzen.

Am Nachmittag präsentierten sich die zwei Gruppen gegenseitig die Lieder bzw. den Tanz, die am Vormittag erarbeitet worden waren. Dann ging es an die Aufgabe, die Teile zusammenzufügen. Durch die hervorragende Mitarbeit und Begeisterung der Kinder gelang dies sehr schnell. Es darf mit Spannung die 1225-Jahr-Feier erwartet werden, an dem diese Stücke gemeinsamer Arbeit der Öffentlichkeit präsentiert werden kann!

Als letzter Programmpunkt wurde von Doris Rühl eine liebevoll gestaltete Entspannungsübung angeboten, die bei den Kindern großen Anklang fand. Jeder ältere Kursteilnehmer suchte sich einen jüngeren Partner, der eine - auf dem Boden liegende Marionette darstellen und - vorsichtig bewegt wurde. Dann wechselten die Rollen, und die Jüngeren übten sich darin, die Älteren als "Luftmatratze" auf ihre Lockerheit zu kontrollieren.

In einer Abschlussrunde um 16.15 Uhr sollten Kinder und Betreuer ihre Eindrücke kurz schildern. Man kann sagen, dass es jedem Spaß gemacht hat, jeder etwas lernen konnte und die Gruppe so gut zusammengepasst hat, dass Begleiter und Kinder einhellig der Meinung ware: "Mit Euch würden wir das wieder tun!"

(mt/Grünberger Anzeiger)

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06. Mai 2001

Am Ziel - Fußballmeister

Nachdem die SG Lardenbach/Weickartshain mit dem 0:0 bei Teutonia Laubach am vergangenen Donnerstag den Aufstieg in die Kreisliga A geschafft hatte, folgte nun sozusagen das Sahnehäubchen: Im Spitzenspiel der Kreisliga B Gießen Süd gewann die als Tabellenführer angetretene Spielegemeinschaft beim Rangzweiten VfR Lich II mit 1:0, verbaute den Bierstädtern damit den Sprung in die A-Liga, in die die SG Lardenbach/Weickartshain nun als B-Liga-Meister einzieht.

"Eine geschlossene Mannschaftsleistung", konstatiert Thomas Keil, der seit Beginn dieser Sasion als Spielertrainer bei der Spielgemeinschaft tätig ist. In dieser Doppelfunktion ist es die erste Station für den ehemaligen Landesliga- (VfR Lich) und Bezirks(ober)liga-Spieler (SV Langd), der sich natürlich darüber freut, dass sein Einstand sehr erfolgreich gelaufen war. Doch das Lob gibt er gleich weiter, an die Mannschaft. Ein Indiz für die ausgeglichen gute Besetzung des Teams:"Früher hatten wir ein bis zwei Torjäger im Team, heute verteilt sich das auf mehrere Spieler."

Herausheben will Thomas Keil zwar niemanden, dennoch nennt er mehrere "Führungsspieler", die jede Mannschaft haben muss. Er beginnt bei Marc Schötterl, dem Torhüter, der ausgesprochen zuverlässig gehalten hatte und keinerlei Formschwankungen unterlegen war. Frank Hollederer im zentralen Mittelfeld als dienstältester Spieler sowie Marco Hock als Angriffsspieler, der sich viele Chancen herausarbeitet, finden ebenso Erwähnung wie die beiden Nachwuchsspieler Michael Schäfer und Peter Schmitt, die inzwischen den Sprung in die Stammformation geschafft hatten.

Soweit der Spieltrainer, der seine eigene Rolle im Spiel mit der gebotenen Zurückhaltung beschreibt, aber zu verstehen gibt, wer das Sagen hat auf dem Feld: der Spielertrainer. Thomas Keil ist Chef im Ring, nimmt, sieht man von den technischen Dingen ab, auch die Auswechslungen vor. Sein "Assistent" an der Seitenlienie ist Dr. Jörg Neudert, Abteilungsleiter beim FC Weickartshain. In der Einschätzung Dr. Neuderts hat der Trainer/Spieler großen Anteil am Abschneiden der SG. Einerseits als Abwehrorganisator, andererseits auch als Torschütze.

Mit 14 Gegentreffern stellt Lardenbach/Weickartshain die mit Abstand beste Abwehr aller drei B-Liga-Gruppen im Fußballkreis Gießen. Nun freut man sich auf die Spiele in der Kreisliga A, wobei die Verantwortlichen der Spielgemeinschaft wohl davon ausgehen können, dass ihre Mannschaft der Klasse Alsfeld/Gießen zugeteilt wird. Zahlreiche Derbys stünden in diesem Fall an.

Die Fußball-Freunde in Lardenbach, Klein-Eichen und Weickartshain, die bereits in diesem Jahr durch ihre Präsenz die Identifikation mit der SG bekunden, dürfen sich also auf interessante Auseinandersetzungen mit benachbarten Vereinen aus den Kreisen Gießen und Alsfeld freuen. "Unser Ziel ist klar: Wir wollen die Klasse halten", erklärte Spielausschussmitglied Ulrich Ebenhöh. Der Abteilungsleiter Lardenbacher Thomas Mölcher ist am Freitag Vater von Zwillingen geworden und wird den Triumh der SG wohl aus der Distanz ausgekostet haben.

Im Großen und Ganzen bleibt die Mannschaft zusammen, der Trainer sowieso. Allerdings sind sich alle Beteiligten in einem Punkt einig: Die Mannschaft muss auf mehreren Positionen ergänzt, sprich: verstärkt, werden. Doch eines müssen die Neuen wissen: Geld hat ein Spieler der SH Lardenbach/Weickartshain nicht zu erwarten: "Außer dem Trainer erhält bei uns niemand Fahrtgeld oder andere Zuwendungen. Alles ist unentgeltlich", berichtet Dr. Neudert. Und daran soll sich nichts ändern. Auch in der A-Liga gilt: Fußball bei der SG Lardenbach/Weickartshain wird gespielt, weil es Spaß macht. Erfolge sind trotzdem nicht auszuschließen. Was bewiesen wurde.

(se/Gießener Allgemeine Zeitung)

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06. Mai 2001

Neue Seelsorgerin

Mit einem Gottesdienst in der voll besetzten Kirche Weickartshain war am Sonntag (6. Mai 2001) die zehnmonatige Vakanz der Pfarrei Lardenbach beendet: Cordula Michaelsen wurde als neue Pfarrerin für Lardenbach, Klein-Eichen, Stockhausen und Weickartshain in ihr Amt eingeführt. In dem von Dekan Weyrauch eröffneten Gottesdienst gestaltete die Vakanzvertreterin Pfarrerin Renate Dienst (Merlau) die Lithurgie. Weyrauch dankte ihr in seiner Ansprache besonders, aber auch den weiteren Vertretern Gerhard Kurmis (Sellnrod) und Frank Wendel (Ober-Ohmen). Ebenso den Kirchenvorständen sprach er seine Anerkennung aus.

Zusammen mit den Gottesdiensthelferinnen Rosi Diehl (Stockhausen) und Helga Radon (Wiesbaden-Auringen, bisherige Gemeinde von Michaelsen) nahm Dekan Weyrauch die Amtseinführung vor. Der Dekan wünschte der Seelsorgerin am Anfang eines neuen Lebensabschnittes und für die Herausforderungen ihrer Aufgaben viel Kraft und Gottes Segen. In ihrer "Antrittspredigt" brachte die neue Pfarrerin den Kirchenbau von Weickartshain in 1932 mit ihrem Amtsantritt in Verbindung: So wie die Kirche auf Fels gebaut worden sei, so müsse auch die Gemeinde gebaut werden, die als Grundlage die Kraft und Zeit eines jeden Gemeindegliedes benötige. Mit dem Text aus dem Matthäus-Evangelium 7, Vers 24 bis 27, stellte sie heraus, dass ein an Gottes Wort ausgerichtetes Tun ein Bauen auf Fels bedeute.

Die Umrahmung des Gottesdienstes wurde vom Mandolinenclub Weickartshain gestaltet. Es erklang unter Leitung von Horst Deucker unter anderem das "Sanktus", mit einem Solo von Erich Goltz.

In einer Feierstunde im Bürgerhaus wurde die in Berlin geborene 40-jährige Pfarrerin dann von zahlreichen Gästen begrüßt. Nachdem die Kindergottesdienst-Kinder gesungen hatten, führte Kirchenvorstand Helmut Felsing (Lardenbach) aus, dass mit Cordula Michaelsen seit der Selbständigkeit der Kirchengemeinde Lardenbach am 2. Februar 1717 nunmehr zum 25. Mal die Stelle besetzt worden sei - doch erstmals mit einer Frau.

Der für die Vertretungen sprechende Gerhard Kurmis betonte, dass man trotz der Belastungen eine gute Zeit in den Gemeinden habe erfahren dürfen. Er, wie auch die für die Grünberger Dekanatssynode sprechende Elke Szeanne (Lumda) wünschten Mut, Kraft und Segen für die bevorstehende Arbeit. Herzliche Grüße verbunden mit einigen Erfahrungen aus seiner Ex-Gemeinde überbrachte Vorgänger Tilman Schmidt seiner Nachfolgerin, die übrigens schon einmal eine Vikarstelle in Laubach inne hatte.

Als lebensfrohe Natur, die das Moderne und Kreative in Einklang mit dem Glauben bringe, bezeichnete Pfarrer Friebe seine ehemalige Schülerin Michaelsen. Eine gute Grundlage zur Zusammenarbeit sah Pfarrer Alexander Vogl mit der St. Anna-Gemeinde Seenbrücke. Mit der gegenseitigen Begegnung lebe die Ökumene, wobei es nur entsprechend zu handeln gelte.

Mit Wehmut habe man, so Dekanatsvorsitzende Schmidt (Wiesbaden), Michaelsen nach neun Jahren ausgezeichnetem Dienst aus der 3000 Seelen zählenden Gemeinde Auringen verabschiedet. Sie wünschte dennoch der für den "rauhen" Vogelsberg schwärmenden Frau für den weiteren Lebensweg alles Gute.

Ein herzliches Willkommen in Grünberg entbot Bürgermeister Damaschke. Er sah mit dem Neubeginn in den vier Gemeinden eine Herausforderung, für die auch er im Bedarfsfall mit einem immer offenen Ohr seine Unterstützung gewähren werde. Für die Ortsvorsteher Werner Zimmer (Klein-Eichen), Karlheinz Erdmann (Lardenbach), Jürgen Biedenkapp (Stockhausen) sprach in Vertretung der Weickartshainer Amtsinhaber Eberhard Schlosser. Auch er zeigte sich über die nicht allzu lange Vakanz erfreut und übergab wie seine Kollegen ein Begrüßungspräsent.

Von Seiten der Schulen, wo die in ihrer Freizeit gerne singende, malende und bastelnde Seelsorgerin ebenfalls Unterricht halten wird, hießen sie Konrektor Volker Wolf von der TKS und die Religionslehrerinnen Gudrun Aulke und Gisela Pappstein von der Diebsturmschule Willkommen.

In ihrem Schlusswort dankte Michaelsen für die freundliche Aufnahme. Besonders das Kennenlernen neuer Menschen habe sie bewogen, den Weg in Richtung Mittelhessen zu wagen. FRür ihr Wirken wünsche sie sich eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Gemeindegliedern.

(Karl-Ernst Lind)

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20. April 2001

Neuer Ortsvorsteher

In der zunächst vom seitherigen Ortsvorsteher Manfred Daniel eröffneten konstituierenden Sitzung des Ortsbeirates Klein-Eichen stand am vergangenen Freitag (20. April 2001) im Sitzungsraum des ehemaligen Backhauses die Wahl des neuen Ortsvorstehers, dessen Stellvertreter und des Schriftführers auf der Tagesordnung.

In Anwesenheit von Stadtrat Helmut Statt und dem ausscheidenden Ortsbeiratsmitglied Dieter Faust sowie weiteren Gästen übernahm als Altersvorsitzender Eduard Schmidt die Durchführung der Wahl des neuen Ortsvorstehers. Hierbei wurde der aus der Versammlung vorgeschlagene Werner Zimmer bei einer Enthaltung mit sechs Ja-Stimmen zum neuen Ortsvorsteher gewählt.

Von den dem neuen Ortsbeirat weiterhin angehörenden Mitgliedern Hermann Loob, Werner Zimmer, Walter Müller, Armin Becker, Eduard Schmidt und Joxe' Prados Diaz wurde als erste Frau Ulrike Wyche mit ebenfalls sechs Ja-Stimmen und einer Enthaltung zur neuen Stellvertreterin gewählt. Das Amt des Schriftführers wird nunmehr von Armin Becker wahrgenommen, der mit dem gleichen Ergebnis das Vertrauen des neuen Gremiums erhielt.

Im weiteren Verlauf der Sitzung bedankte sich Werner Zimmer zunächst bei Ingrid Daniel, die in den vergangenen Jahren mit ihrer umsichtigen und liebenswürdigen Art dafür gesorgt hat, dass das "Drumherum" im "Backhaus" immer stimmte. Anschließend verabschiedete er das langjährige Ortsbeiratsmitglied Dieter Faust.

Besonders anerkennende Dankesworte fand der neue Ortsvorsteher für das lange Wirken von Manfred Daniel. Seit dem Jahre 1968, als Daniel zunächst als Gemeindevertreter von Klein-Eichen für seinen Heimatort eintrat, war der für das neue Gremium nicht mehr kandidierende Klein-Eichener seit der Gebietsreform im Ortsbeirat und ab dem Jahre 1985 dann Ortsvorsteher im kleinsten Grünberger Stadtteil.

Zimmer erinnerte an die zahlreichen von Daniel mit auf den Weg gebrachten und angepackten Maßnahmen und Projekte, die zum Wohle der Bevölkerung von Klein-Eichen durchgeführt werden konnten. So seien besonders die Renovierung und die Umgestaltung des alten Backhauses zum jetzigen Sitzungsraum, die Neugestaltung des Friedhofes und der Bau des Dorfgemeinschaftshauses Lardenbach/Klein-Eichen einige der herausragenden Beweise für die Arbeit von dem auch bis zur letzten Wahlperiode in der Stadtverordnetenversammlung vertretenen Manfred Daniel.

Mit der Übergabe eines Fotoalbums mit zahlreichen Erinnerungsfotos aus der Amtszeit von Daniel wurde im Namen des Ortsbeirates der von dem neuen Ortsvorsteher ausgesprochene Dank auch nach außen hin sichtbar.

Anerkennende Worte für das Engagement der ausgeschiedenen Ortsbeiratsmitglieder fand zudem Stadtrat Helmut Statt. Zugleich wünschte er den Mitgliedern der neuen Stadtteilvertretung für die nächsten fünf Jahre ein gutes Gelingen. Auch der späterr eingetroffene Grünberger Bürgermeister Siegbert Damaschke fand in der anschließenden geselligen Runde entsprechende Worte des Dankes und der Anerkennung.

(Karl-Ernst Lind)

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20. April 2001

Hessenpokal

Im Hessenpokal auf Gießener Sportkreisebene unterlag die SG Lardenbach(Klein-Eichen/Weickartshain im Achtelfinale dem VfR Lich mit 1:4. Überraschend gut hielt der B-Ligist gegen den Bezirksoberligisten aus Lich mit.

(Gießener Allgemeine Zeitung)

 
13. April 2001

www.klein-eichen.de

Im April 2001, ist die Webseite "www.klein-eichen.de" online gegangen! Die Idee dazu entstand bei einer der zahlreichen Arbeitskreissitzungen der Dorferneuerung. Die Entwicklung der Dorferneuerung sollte hiermit auf eine moderne Art und Weise bekannt gemacht werden. Herausgekommen ist dann eine Webseite, die das Dorf Klein-Eichen darstellt.

Mittlerweile sind viele Dörfer im Umkreis mit einer Seite im Internet vertreten. Webseiten, oder Homepages, sind nicht nur virtuelle Erinnerungsorte, in denen Abrisse der Ortsgeschichte, Fotos und Dolumente präsentiert werden. Sie dienen auch als Kommunikationsmittel, um etwa Termine bekannt zu geben oder Kontakte zu ermöglichen. Längst wird das Internet von allen Generationen als Informationsquelle genutzt. Mit dieser, immer mehr im Focus stehenden Technik kann auch ein kleines Dorf weltweit präsent sein.

 
13. April 2001

MGV bei den Senioren

Zum festen Bestandteil ist der Auftritt des Männerchores Lardenbach/Klein-Eichen im Seniorenheim in Grünberg geworden. Alljährlich am Karfreitag setzen sich die Sangesfreunde aus den beiden Dörfern in Richtung Grünberg in Bewegung, um den Bewohnern der Einrichtung "Am grünen Berg" eine Freude zu bereiten.

Unter der Leitung von Dirigent Ottmar Hasenpflug waren diesmal wiederum knapp 30 Chormitglieder im Foyer vor den in großer Anzahl wartenden Hausbewohnern angetreten. In einem abwechslungsreichen Programm zeigten die Sänger ihr Können. So brachte der zuvor von Karl-Otto Bingmann angekündigte Chor einen Chorsatz und zwei Volkslieder zu zu Gehör. Auch für die weiteren Darbietungen gab es von den Zuhörern entsprechenden Beifall.

Mit der vom Vereinsvorsitzenden Karlheinz Erdmann bei seinem Grußwort bereits jetzt schon gemachten Zusage, natürlich auch wieder im nächsten Jahr hier vor Ort aufzutreten, konnte den Senioren eine gewisse Vorfreude vermittelt werden.

(Karl-Ernst Lind)

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08. April 2001

Feier der Konfirmation

In einem Festgottesdienst in der evangelischen Kirche Weickartshain wurde am Palmsonntag im Kirchspiel Lardenbach Konfirmation gefeiert. Von Pfarrer Gerhard Kurmis wurden eingesegnet: Thomas Lampe (Klein-Eichen), Sebastian Freitag, Anne Hartmann, Andreas Sellner (alle Lardenbach), Michaela Altensen, David und Nils Biedenkapp, Elvira Kiefer, Sarah Nickel, Sonja Röhm (alle Stockhausen), Sabrina Hagenbücher, Torsten Neumann und Nikolas Zimmer (alle Weickartshain).

(Gießener Allgemeine Zeitung)

 
07. April 2001

Aus dem Magistratsbericht

Wie Bürgermeister Damaschke in seinem jüngsten "Magistratsbericht" mitteilte, wurden die Ingenieurleistungen zur Erstellung der Endausbauplanung für den Bachwiesenweg in Klein-Eichen in Auftrag vergeben.

(Gießener Allgemeine Zeitung)

 
23. März 2001

JHV Obstbau- und Kelterverein

In der von 34 Mitgliedern und teilweise auch von deren Ehepartnern besuchten Mitgliederversammlung (am 23. März 2001) des Obstbau- und Keltervereins Lardenbach/Klein-Eichen berichtete 1. Vorsitzender Hans-Ferdinand Mölcher über die letztjährigen Vereinsaktivitäten. Hierbei standen die durchgeführte Mitgliederversammlung, der leider nicht so gut angenommene Umwelttag und der von einem Fachmann durchgeführte Baumschnitt im Mittelpunkt.

Weiterhin wurde von verschiedenen Mitgliedern noch im vereinseigenen Kelterraum eine Entlüftung eingebaut und nach der Keltersasion eine Grundreinigung vorgenommen sowie das mit dem Männergesangverein gemeinsam veranstaltete Sommerfest durchgeführt. Ein weiterer Schwerpunkt war nach den Worten des Vorsitzenden die Organisation des Kelterns, das von Karlheinz Hollederer in vorbildlicher Weise übernommen wurde.

Neben den notwendigen Reparaturen der Anlage führten mehrere Mitglieder Arbeitseinsätze zur Pflege des Baumbestandes durch. Bedingt durch das Überangebot von Äpfeln sei das Interesse an der Obstversteigerung nicht so groß gewesen. Mölcher dankte allen Mitgliedern und Helfern für die geleistete Arbeit.

Kassenwart Roland Voll gab einen ausführlichen Bericht über die Finanzen. Hierbei fand auch die vom Verein für die Station Peiper mit Sitz in Gießen getätigte Spende Erwähnung. Vollständig entlastet wurden auf Antrag von den Kassenprüfern Peter Swoboda und Werner Frank alle Vorstandsmitglieder. Für den ausscheidenden Kassenprüfer Werner Frank wählte die Versammlung für die nächsten zwei Jahre Jürgen Maus als Buchprüfer. Einmütige Zustimmung fand der Vorstandsbeschluß, den Mitgliedsbeitrag ab dem kommenden Jahr auf 7 Euro festzuschreiben.

Zweiter Vorsitzender Gerhard Pernak informierte die Versammlung, dass im vergangenen Jahr die Kelteranlage mit insgesamt 279 Pressen rege genutzt worden sei. Die Nutzung des Schredders und des Vertkutierers sei dagegen gering gewesen. Bewährt hat sich nach den Worten von Pernak die Übernahme einer Baumpartnerschaft durch einzelne Mitglieder, die insgesamt in über 80 freiwilligen Arbeitsstunden die 64 vereinseigenen Bäume pflegten. Dank zollte der zweite Vorsitzende zudem allen Naturfreunden für die Wartung und Reinigung der Kelteranlage und des Kelterraumes.

Ohne Probleme verliefen die vom Wahlleiter Reiner Roth durchgeführten Vorstandswahlen. Mit einer Ausnahme wurden die bisherigen Amtsinhaber bei eigener Enthaltung bestätigt. So führt Hans-Ferdinand Mölcher weiterhin den Verein als erster Vorsitzender. Zu dessen neuem Stellvertreter wurde für den nicht mehr kandidierenden Gerhard Pernak Klaus Gustav Weeke gewählt. Rolan Voll als Kassenwart, Lothar Pleik als Schriftführer, Norbert Dittrich und Reinhard Mölcher jun. als Beisitzer und gleichzeitig Gerätewarte nehmen weiterhin ihre bisherigen Aufgaben wahr.

Für die Vorbereitung und Durchführung des Sommerfestes erklärten sich Gunter und Ursula Berg sowie Peter und Christel Swoboda bereit. Für den im Mai geplanten Tagesausflug nach Würzburg können sich alle interessierten Mitglieder ab sofort anmelden. In Absprache mit den betroffenen "Baumpaten" wurde noch eine Veränderung bei der Betreuung und Pflege des Obstbaumbestandes vorgenommen.

(Karl-Ernst Lind)

 
18. März 2001

Kommunalwahlen 2001

Bereits am Dienstag war die Stimmenauszähung für alle drei Wahlen vom Sonntag (18. März 2001) - Ortsbeiräte, Stadtverordnetenversammlung und Kreistag - abgeschlossen. Die geringe Wahlbeteiligung von 56,9 Prozent wurde allgemein bedauert, dass nur so wenige Bürgerinnen und Bürger vom Wahlrecht Gebrauch gemacht hätten. Das Kumulieren und Panaschieren des neuen Wahlsystems sei jedoch gut angenommen worden. Viele Wähler hätten die Wahlvorschlagslisten gerade durch Panaschieren stark verändert.

Im Ergebnis der Kreistagswahl wurde die vor vier Jahren begründete SPD/FWG-Koalition von der Wählerschaft nicht bestätigt; sie büßte zwei Sitze im 81-köpfigen Parlament ein (SPD 38,5 %, FWG 9,7 %). Die CDU legte knapp fünf Prozent Stimmenanteile zu (jetzt 35,2 %) und erhält 28 Mandate. Die Grünen müssen nach leichten Verlusten (8,5 %) künftig mit einem Abgeordneten weniger auskommen (jetzt sieben). Die Republikaner bilden mit drei Personen die kleinste Fraktion (3,2 %). Die FDP kam aufgrund des neuen Wahlrechts nach 16 Jahren mit vier Abgeordneten (4,9 %) wieder in den Kreistag.

Mit einem Plus von 4,3 Prozentpunkten auf 41 % und mit nun 15 Mandaten ist die CDU der klare Wahlsieger in Grünberg. Die SPD erreichte nur ein kleines Plus von 0,2 Prozentpunkten auf jetzt 32,4 % (12 Sitze). Die Grünen verlieren deutlich und kommen noch auf 6,8 Prozent (2 Sitze). Die FDP zieht mit 4,8 % (2 Sitze) wieder in das Stadtparlament ein. Die Freien Wähler halten nahezu ihr Ergebnis von 15 Prozent (6 Sitze).

Ergebnis Stadtparlament Klein-Eichen:

 
2001
1997
 
Wahlberechtigte
184
188
 
Beteiligung
120
65,2 %
141
75,0 %
 
Gültige Stimmen
4125
134
   
 
Stimmen
Prozent
Stimmen
Prozent
 
CDU
1725
41,8 %
60
44,8 %
 
SPD
1543
37,4 %
35
26,1 %
 
Die Grünen
425
10,3 %
15
11,2 %
 
F.D.P.
205
5,0 %
7
5,2 %
 
FWG
227
5,5 %
12
9,0 %
 
PBC
5
3,7 %
 

Ergebnis Stadtparlament Lardenbach:

 
2001
1997
 
Wahlberechtigte
322
321
 
Beteiligung
212
65,8 %
321
71,6 %
 
Gültige Stimmen
7123
222
   
 
Stimmen
Prozent
Stimmen
Prozent
 
CDU
3639
51,1 %
122
55,0 %
 
SPD
2080
29,2 %
69
31,1 %
 
Die Grünen
387
5,4 %
9
4,1 %
 
F.D.P.
305
4,3 %
2
0,9 %
 
FWG
712
10,0 %
16
7,2 %
 
 
 

Für die Ortsbeiratswahl in Klein-Eichen und Lardenbach wurde nach den Grundsätzen der Mehrheits-Wahl gewählt, da nur ein Wahlvorschlag (Gemeinschaftslisten) eingereicht wurde. In Klein-Eichen waren 183 Bürgerinnen und Bürger wahlberechtigt. In Lardenbach waren dies 303. Gewählt haben in Klein-Eichen 120 und in Lardenbach 213 Wählerinnen und Wähler. Gültige Stimmzettel in Klein-Eichen gab es 119 bei einer ungültigen Abgabe des Stimmzettels. In Lardenbach waren 209 gültig und 4 ungültig.

Klein-Eichen       Lardenbach
Ortsbeirat
Stimmen
    Ortsbeirat
Stimmen
1
Hermann Loob
182
24,27 %   Gerhard Pernak
352
25,69 %
2
Werner Zimmer
153
20,40 %   Karlheinz Erdmann
310
22,63 %
3
Walter Müller
128
17,07 %   Jürgen Hofmann
273
19,93 %
4
Armin Becker
113
15,07 %   Hans-Joachim Siebel
115
8,39 %
5
Eduard Schmidt
87
11,60 %   Armin Schombert
95
6,93 %
6
Jose Prados Diaz
49
6,53 %   Thorsten Herdejost
60
4,38 %
7
Ulrike Wyche
38
5,07 %   B. S.-Juliusburger
59
4,31 %
8
        Michael Heinz Fischer
 
9
 
    Armin Rodinger

(Grünberger Heimat Zeitung)

 
09. März 2001

Hauptversammlung des Sportvereins

In Anwesenheit des Mitgründers und Ehrenmitgliedes Reinhard Mölcher sen. sowie der beiden Ortsvorsteher Manfred Daniel (Klein-Eichen) und Karlheinz Erdmann (Lardenbach) eröffnete Erster Vorsitzender Thomas Mölcher die Mitgliederversammlung des Spiel- und Sportvereins Lardenbach/Klein-Eichen (am 9. März 2001). Nach dem Gedenken an die verstorbenen Mitglieder (Ernst Reining, Lilo Müller, Minna Roth, Bernhard Horst und Ursula Rathke) gab Mölcher seinen Tätigkeitsbericht. Hierbei standen die EVG-Wanderung und der Preisskat zum Jahresende im Vordergrund. Ein Schwerpunkt waren auch die von zahlreichen Mitgliedern durchgeführten Renovierungsarbeiten der Schutzhütte und des Vereinsheimes. Für die geleistete Arbeit dankte der Vorsitzende allen Helfern.

Trotz vermehrter Ausgaben ist laut dem Bericht von Kassenwartin Gerda Weeke die finanzielle Lage des Vereins noch im Positiven. Eine ordentliche Kassenführung bestätigten Dieter Kraft und Ingrid Reinert. Den Bericht der Fußballabteilung erstattete Reinhard Mölcher jun. Er berichtete von einem vierten Platz in der vergangenen Sasion, wobei man sehr knapp die Relegation verpasst habe. Die zweite Mannschaft konnte nach Abschluss der Sasion 1999/2000 den dritten Platz belegen. Mit dem neuen Trainer Thomas Keil (Langd) laufe es derzeit gut. So errang die erste Mannschaft mit acht Punkten Vorsprung die Halbzeitmeisterschaft. Der Aufstieg sei greifbar nahe.

Für die Altherren-Fußballer berichtete Kurt Scharmann vom zweiten Platz beim Hallenstadtpokal. Bei einem weiteren Turnier in Allendorf wurde der vierte Platz belegt. Höhepunkt war jedoch wiederum der Besuch bei den österreichischen Freunden in Lehenrotte.

Erfreut über zwei neue Zugänge im Jahr 2000 zeigte sich Fanny Voll, die für die Seniorengymnastikgruppe "50 Plus" den Bericht erstattete. Bei insgesamt 38 Übungen sei auch das gesellige nicht zu kurz gekommen. Neben einem Ausflug stand noch die Hilfe bei der EVG-Wanderung an. Für die erkrankte Spartenleiterin der Gymnastikabteilung, Sigrid Ruppel, berichtete Ingrid Reinert, dass es neben den 53 Übungen auch zahlreiche öffentliche Auftritte bei Familienfeiern und örtlichen Veranstaltungen gegeben habe. Zudem stand ein Heringsessen und ein Ausflug an den Rhein an. Sehr aktiv seien auch die Kids gewesen, die 45 Mal geübt hätten. Der nachwuchs trat bei einem Liederabend des Gesangvereins und beim Seniorennachmittag auf.

Eine gute Beteiligung besteht laut Thomas Mölcher bei der "Fitness-Gruppe". Den beiden verhinderten Leiterinnen Sandra Erdmann und Anja Mölcher sprach er für deren Wirken ebenfalls Dank aus. Mit 880 Teilnehmern aus 42 Vereinen wurde nach den Worten von Abteilungsleiter Manfred Lind das EVG-Wandern 2000 angeschlossen. Er gab bekannt, dass sich die EVG-Wanderfreunde in diesem Jahr im Juli in Lardenbach treffen. In der EVG-Jahresstatistik wurde mit 133 Starts der 48 Platz belegt.

Bei den anschließenden Ehrungen langjähriger Vereinsmitglieder konnte der Vorsitzende von den insgesamt zehn anstehenden Ehrungen nur eine vor Ort vornehmen. So wurde Karlheinz Hollederer für seine 25-jährige passive Vereinszugehörigkeit die Vereinsnadel in Silber überreicht. Diese Auszeichnung wurde zudem noch Karin Fitzthum, Ilse Hansel, Gertraud Reining und Stefan Rühl zuteil. Die silberne Ehrennadel sollten weiterhin Hannelore Hollederer und Brigitte Ruppel erhalten, die seit 15 Jahren im Verein aktiv sind. Die Auszeichnung für ihre 25-jährige aktive Mitgliedschaft mit der Vereinsnadel in Gold stand für Helma Berg, Maritta Pernak und Ralf Mölcher an, die aber ebenfalls nicht anwesend waren.

Für den ausscheidenden Kassenprüfer Dieter Kraft wurde Jens Pernak gewählt. Festgelegt wurde von der Versammlung der Vereins-Beitrag in Euro. Vorsitzender Mölcher informierte sodann über die anstehenden Veranstaltungen im Jahr 2001, den Ortssporttag und das Dorfjubiläum. In diesem Zusammenhang bat der Vorsitzende um rege Beteiligung bei der Vorbereitung und bei der Durchführung der Veranstaltungen.

(Gießener Allgemeine Zeitung)

Fotos

 
08. März 2001

Hauptversammlung TT-Club

Ohne jegliche Gegenstimme wurden bei der Jahreshauptversammlung des Tischtennisclubs Ilsdorf/Lardenbach die seitherigen Vorstandsmitglieder unter der Wahlleitung von Reiner Roth in ihren Ämtern bestätigt. So blieben Dieter Kraft als 1. Vorsitzender, Gunter Berg als dessen Stellvertreter, Bernhard Sauer als Kassenwart, Frank Hollederer als Schriftführer und Dieter Ruppel als Beisitzer für die nächsten vier Jahre mit den Aufgaben der Vereinsführung betreut.

Für den ausscheidenden Kassenwart Klaus Weeke wird Roland Voll für die nächsten zwei Jahre zusammen mit Artur Kratz die Kasse prüfen. Dieser hatte zuvor dem Kassenwart eine ordnungsgemäße Arbeit attestiert und dem von der Versammlung auch einstimmig akzeptierten Antrag auf Entlastung des Vorstandes beantragt.

Verbunden mit dem Tätigkeitsbericht des Vorsitzenden Dieter Kraft waren der Dank an die aktiven sowie auch passiven Vereinsmitglieder, die im vergangenen Jahr durch ihre Unterstützung entscheidend für das Vereinsleben gesorgt hätten. Eingeschlossen in den Dank waren zudem die zahlreichen aus der heimischen Wirtschaft kommenden Spender, die mit ihren Zuwendungen für den von Kassenwart Bernhard Sauer vorgetragenen positiven Kassenbericht gesorgt hätten.

Erwähnung fand bei den Ausführungen des Vorsitzenden noch die mit der Freiwilligen Feuerwehr Lardenbach gemeinsam durchgeführte Faschingsveranstaltung und die Anschaffung eines Satzes neuer Trikots.

Die sportlichen Leistungen der beiden Mannschaften des 52 Mitglieder starken Vereins präsentierten Stefan Weeke für die zweite Mannschaft und Gunter Berg für die erste Mannschaft. So schloss die derzeit in den Abstiegsrängen stehende zweite Mannschaft die Sasion 1999/2000 mit dem Aufstieg in die Kreisliga ab. Nach einem elften Platz mit 6:18 Punkten nach Beendigung der Vorrunde stehe man derzeit auf Platz 12.

Die in der Bezirksklasse II Mitte spielende erste Mannschaft ist nach den Worten von Mannschaftsführer Gunter Berg im vorderen Feld der Tabelle, wobei nach einem dritten Platz in der Vorrunde jedoch keine Aufstiegsmöglichkeit mehr bestünde. Die letzte Sasion konnte mit 19 Pluspunkten mit einem siebenten Platz abgeschlossen werden.

Am Ende der Versammlung wurden die Mitglieder noch informiert, dass ab dem Jahre 2002 der in neuer Währung fällige Mitgliederbeitrag 15 Euro betragen wird.

(Karl-Ernst Lind)

 
03. März 2001

Jagdgenossen Stockhausen/Klein-Eichen

In Anwesenheit von Stadtrat Hans Pigors und den beiden Ortsvorstehern Jürgen Biedenkapp (Stockhausen) und Manfred Daniel (Klein-Eichen) hielten die Jagdgenossen von Stockhausen und Klein-Eichen ihre Mitgliederversammlung am 3. März 2001 im Dorfgemeinschaftshaus ab. Zunächst erstattete der Vorsitzende Alfred Jochim seinen Bericht. Weiterhin gab Jagdpächter Helmut Nickel einen Bericht über das abgelaufene Jahr. Gleichzeitig dankte er für die ausgezeichnete Zusammenarbeit.

Nach Offenlegung der guten Kassenlage beschlossen die Mitglieder bei der Verwendung der Jagdpacht in erster Linie wieder den Feldwegeausbau zu fördern. Gegebenenfalls wird es bei der Anschaffung einer Orgel für die Kirche in Klein-Eichen eine Spende geben.

Als sehr positiv wird die harmonische Zusammenarbeit in der von den beiden Seenbachtalgemeinden gebildete Jagdgenossenschaft gesehen. Das zeigte sich auch bei den Wahlen. Nach dem Verzicht des nach achtjähriger Amtszeit nicht mehr kandidierenden Vorsitzenden Jochim wurde Jürgen Biedenkapp (Stockhausen) zum neuen Vorsitzenden gewählt. Schriftführer- und Rechneramt werden zukünftig von Siegfried Walter wahrgenommen. Er löst Otto Reitz ab, der 28 Jahre lang für die Finanzen und die Schriftlichkeiten zuständig war.

Eine erneute Bestätigung als Ausschussvorsitzender erhielten Hermann Loob sowie Walter Müller und Manfred Daniel. Neue Stellvertreter sind Karin Nickel für Erwin Kühn und Axel Roth als Nachrücker für den neuen Rechner Siegfried Walter. Karl-Otto Bingmann gehört ebenfalls als Stellvertreter dem Vorstand weiterhin an.

(Karl-Ernst Lind)

Fotos

 
01. März 2001

Abiturienten trafen sich nach 50 Jahren

Ein Wiedersehen mit der Vergangenheit feierten dieser Tage (Februar 2001) alle diejenigen, die am 19. Februar 1951 an der neu gegründeten Paul-Gerhard-Schule in Laubach ihr Abitur bestanden. Da genießt die Tatsache schon Seltenheitswert, dass alle 13 Schülerinnen und Schüler von vor 50 Jahren auf dem Erinnerungsfoto auf der Eingangstreppe zur alten Realschule sich jetzt erneut aufstellen konnten. Mit dabei Karl Volp aus Klein-Eichen, der bis zur Pension an der Gesamtschule Nieder-Ohmen tätig war.

(Gießener Allgemeine Zeitung)

Fotos

 
12. Februar 2001

Ortsbeirat Lardenbach

Das gewählte Mitglied des Ortsbeirates Lardenbach, Herr Kurt Scharmann, ist in den Stadtteil Klein-Eichen umgezogen. Als nächstes, noch nicht berufenes Mitglied des Wahlvorschlages, wird daher Herr Werner Frank in den Ortsbeirat Lardenbach berufen.

(Grünberger Heimat Zeitung)

 
10. Februar 2001

Rückschau MGV

In der vom ersten Vorsitzenden Karlheinz Erdmann geleiteten und von den aktiven Sängern unter Chorleiter Ottmar Hasenpflug musikalisch mit vier Chören umrahmten Mitgliederversammlung des Männergesangvereins "Eintracht" Lardenbach/Klein-Eichen (am 10. Februar 2001) gedachten die Mitglieder den beiden verstorbenen Vereinsangehörigen Ernst Reining und Bernhard Horst. In seinem Tätigkeitsbericht stellte der Vorsitzende neben den im letzten Jahr durchgeführten 33 Übungsstunden die 34 öffentlichen Auftritte des Männerchores heraus. Überwogen hätten dabei die zahlreichen Ständchen, die bei den verschiedensten Mitgliederjubiläen vorgetragen wurden.

Weitere Auftritte hat es nach den Worten von Erdmann beim Hasenpflug'schen Chortreffen in Lindenstruth, bei einem Liederabend in Groß-Eichen, beim Singen im Seniorenheim in Grünberg und beim 25-jährigen Dirigentenjubiläum von Chorleiter Ottmar Hasenpflug gegeben. Gefragt war der Chor zudem noch beider Verabschiedung von Pfarrer Tilman Schmidt, bei einem Liederabend in Rüdingshausen und bei den Gedenkfeiern zum Volkstrauertag auf den Friedhöfen von Lardenbach und Klein-Eichen.

Erfolgreich sei man auch beim Kritiksingen in der Grünberger Gallushalle gewesen, das man in Zusammenarbeit mit dem Ohm-Lumdatal-Sängerbund ausgerichtet habe. Traditionsgemäß führte der Verein in Verbindung mit dem Obstbau- und Kelterverein das Sommerfest durch und war zudem Gastgeber beim Seenbachtaltreffen, beim weihnachtlichen Familienabend und bei dem Seniorennachmittag von Lardenbach und Klein-Eichen.

Auf dem Jahresprogramm stand weiterhin ein Ausflug zu Opel nach Rüsselsheim mit einem geselligen Abschluss in einem Weingut. Erwähnt wurden vom Vorsitzenden noch die zusammen mit weiteren Grünberger Sangesfreunden in der Grünberger katholischen Kirche aufgenommenen Tonträger.

In Verbindung mit dem Dank an alle für den Verein tätigen aktiven und passiven Mitglieder und Spender erhielten Werner Siedler und Karlheinz Berkenkamp für die Teilnahme an allen Singstunden vom Vorsitzenden ein Geschenk. Mit einem Präsent wurden daneben auch Hans-Joachim Siebel, Erwin Volp, Karl-Ernst Lind und Herbert Rühl, die lediglich nur einmal gefehlt hatten sowie Heinz Schwanke und Wilfried Berg (zweimal nicht anwesend) bedacht.

Nach dem Kassenbericht von Karlheinz Hollederer und dem Bericht der Kassenprüfer Achim Rodinger und Artur Kratz wurde der Vorstand einstimmig entlastet und mit Klaus Kratz für den ausscheidenden Kassenrevisor Achim Rodinger ein neuer Nachfolger gewählt.

Einen positiven Jahresbericht über die vielseitigen Aktivitäten des Kinderchors, der nach den Worten des Vorsitzenden Erdmann eine große Bereicherung für den Verein ist, gab die Elternvertreterin Diana Reining. Bei einer durchschnittlichen Beteiligung von 23 der insgesamt 29 dem Kinderchor angehörenden Mädchen und Jungen aus Lardenbach, Klein-Eichen, Stockhausen, Weickartshain, Ilsdorf und Groß-Eichen wurden unter der Leitung von Minette Kraft 34 Chorproben durchgeführt.

Erfolgreiche Auftritte verzeichnete die von den heimischen Firmen Nahkauf Felsing, Landmetzgerei Kielbassa und dem Sägewerk Reining mit neuen gesponserten T-Shirt ausgestattete "Sing-Spiel-Spaß-Truppe" beim Kinder-, Schul- und Jugendchorkonzert in Lauter, beim Sommerfest und beim Seenbachtaltreffen. Zum Abschluss ihrer Ausführungen galt der Dank von Reining allen Helfern und Spendern für die Unterstützung bei der notwendigen Nachwuchsarbeit.

Erörtert wurde die in diesem Jahr anstehende 1225-Jahrfeier von Lardenbach, an der sich der Männergesangverein bereits bei der Planung aktiv beteiligt. Neben der Durchführung eines Liederabends soll beim stehenden Festzug ein historisches Bild dargestellt werden. Weiterhin habe der Kinderchor an diesem Tag mehrere Auftritte.

(Karl-Ernst Lind)

 
07. Februar 2001

Dorferneuerung: Keine Lösung zum Spielplatz

Auch die zweite Diskussion der Dorferneuerungs-AG "Kinder und Jugend" mit dem diesmal kompletten Bau- und Verkehrsausschuss am Mittwoch brachte keine wesentlich neue Erkentnisse zum "Spielplatzstreit in Lardenbach". Das Fachgremium vertagte eine Beschlussempfehlung zum Bebauungsplan-Entwurf "Am Triesch", da der Adressat der Empfehlung, das Stadtparlament, in dieser Legilaturperiode nicht mehr tagt.

Mithin mussten die Eltern wiederum ohne Anhaltspunkte nach Hause gehen, ob denn die Stadt im Zuge des Bauleitplanverfahrens ihrem Wunsch entspricht, von einer bisher vorgesehenen Teilüberbauung des Spielplatzes "Am Helgenstock" mit zwei oder - wie jüngst von Ortsbeirat und Planer als Kompromiss vorgeschlagen - nur einem Wohnhaus absieht. Das aber sieht man als Voraussetzung, um das Modellprojekt für Kleinkinder und Ältere (bis 14 Jahre) auf einer Fläche von 2200 Quadreatmeter zu realisieren.

Da es Spielfläche sowohl auf dem Sportplatz, beim Kindergarten, als auch in Klein-Eichen gibt, müsste der halbe Spielplatz ausreichend sein, befand der Ortsbeirat Lardenbach. Die Arbeitsgruppe zur Dorferneuerung möchte den Spielplatz jedoch in seiner vollen Größe erhalten.

(Gießener Allgemeine Zeitung)

 
25. Januar 2001

Gemeinschaftsliste Klein-Eichen

Der Gemeinde-Wahlausschuss hat in seiner Sitzung am 17. Januar 2001 folgende Wahlvorschläge für die Wahl zum Ortsbeirat am 18. März 2001 im Wahlkreis Grünberg-Klein-Eichen zugelassen, die hiermit bekannt gegeben werden.

1, Loob, Hermann (Landwirt)
2. Schmidt, Eduard (Dreher)
3. Zimmer, Werner (Techn. Angestellter)
4. Müller, Walter (Landwirt)
5. Prados Diaz, Jose (Kraftfahrer)
6. Becker, Armin (Lehrer)
7. Wyche, Ulrike (Personalreferentin)

(Grünberger Heimat Zeitung)

 
18. Januar 2001

Vergabe von Baugrundstücken

In der Grünberger Heimat Zeitung vom 18. Januar 2001 steht die Bekanntmachung: Der Stadt Grünberg stehen im Baugebiet "Das Eichwiesenfeld" in der Gemarkung Klein-Eichen nunmehr Baugrundstücke zur Verfügung. Die Veräußerung erfolgt unter Zugrundelegung der Richtlinien für die Vergabe städtischer Bauplätze und nachfolgendem Vergabemodus:
Alle vom Magistrat ermittelten Bewerber/Bewerberinnen für ein Baugrundstück werden zum gleichen Zeitpunkt in die Verwaltung eingeladen.
Die Zuteilung erfolgt dann durch Aufrufen der einzelnen Plätze in der Reihenfolge der Parzellennummern. Sollten sich mehrere Interessenten/Interessentinnen für ein aufgerufenes Grundstück bewerben, entscheidet das Los.
Interessenten/Interessentinnen bitten wir um eine schriftliche Bewerbung bis spätestens 8. Februar 2001 an den Magistrat der Stadt Grünberg.
Bereits vorliegende Bewerbungen werden berücksichtigt.

Nach 20 Jahren sind auf dem Eichwiesenfeld (in 2021) von den ursprünglich 14 Bauplätzen gerade mal 7 Stück bebaut worden. Allerdings liegt zur Zeit eine neue Baugenehmigung vor.

Fotos

 
15. Januar 2001

Blutspendetermin

Sie waren alle mit dem Erscheinen von 172 Spenderwilligen, darunter 14 Erstspender, beim Blutspendetermin am Montag in der Gallushalle zufrieden: Das Ärzteteam des DRK-Hessen und der ausrichtende DRK-Verpflegungszug Weickartshain um Hannelore Scharmann und ihre 22 Helferinnen und Helfer. Scharmann konnte Jürgen Maus (Lardenbach) für seine 75. Spende neben einem Wappenteller die große goldene Ehrennadel in Gold des DRK überreichen.

Ein Präsent erhielt u. a. auch Annelore Roth (Klein-Eichen) die zur 40. Spende erschienen war. Zu den Mehrfachspendern gehörten u. a. Heinz Schwanke (Lardenbach), Brunhilde Schwanke (Lardenbach) und Rosemarie Dörr (Lardenbach).

(gch/Grünberger Heimat Zeitung)

 
12. Januar 2001

Hauptversammlung Feuerwehr

Zur Mitgliederversammlung von Einsatzabteilung und Förderverein der FFW Klein-Eichen hieß am Freitag (12. Januar 2001) Vorsitzender Dieter Faust auch Stadtbrandinspektor Frank Ide in der Gaststätte Dietz willkommen.

Den Bericht der Einsatzabteilung erstattete Wehrführer Marco Biedenkopf. Hierbei erwähnte er die zwei angefallenen Hilfeleistungs-Einsätze. Bei zehn Übungen und zwei Alarmübungen, wobei von den insgesamt 17 Aktiven inklusive zwei Frauen lediglich sieben Einsatzkräfte regelmäßig teilnahmen, wurden insgesamt 158 Stunden absolviert. Dazu wurden noch die Hydranten überprüft und die Weihnachtsbäume eingesammelt.

Ziel der Arbeit der Einsatzabteilung sei eine Verbesserung der Ausbildung, wurde betont. Man werde daher auch mit den Kameraden aus Lardenbach gemeinsame Übungen durchführen. Dank zollte der Wehrführer allen Aktiven, dem Vorstand und den Gerätewarten Jens Daniel und Christoph Voll für ihren Einsatz.

Nach dem Verlesen des Protokolls der letzten Jahresversammlung durch Schriftführer Heinz Lindenberger und der Berichterstattung des Kassenwartes Werner Zimmer wurde der Vorstand auf Antrag der Kassenprüfer Josè Pradoz und Uwe Schlegelmilch entlastet.

In seinem Grußwort dankte SBI Ide den Aktiven für ihren Dienst im Jahre 2000. Sein Wunsch war ebenfalls eine bessere Ausbildung, wobei von den Mitgliedern der Einsatzabteilung auch unbedingt notwendige Lehrgänge besucht werden sollten.

Vorsitzender Dieter Faust kandidierte nicht mehr für den Vorsitz. Für ihn wurde Schwiegertochter Simone Faust einstimmig an die Spitze der Wehr gewählt. Deren Stellvertreter bleibt Walter Müller. Als Beisitzer wirken nun Dieter Faust und Jens Daniel. Zur neuen Schriftführerin bestimmten die Mitglieder Nadja Schmidt, die den seitherigen Amtsinhaber Heinz Lindenberger ablöst.Kassenwart Werner Zimmer wurde einstimmig wiedergewählt. Mit einem einstimmigen Votum sprach sich die Versammlung für Bernhard Bunke als neuen Beitragskassierer aus.

Vom scheidenden Vorsitzenden wurden die seit 1954 dem Verein angehörenden Gründungsmitglieder Ernst Lein, Georg Dittrich, Albert Müller und Erwin Kühn und in Abwesenheit Wilhelm Funk und Erich Funk mit einer Ehrenurkunde bedacht.

Für ihre 25-jährige Vereinstreue erhielten Klaus Hansel, Dieter Bieneck und Thomas Zabel jeweils eine Ehrenurkunde und einen Pokal verliehen.

(Karl-Ernst Lind)

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12. Januar 2001

Weihnachtsbäume

Traktoren, Feuerwehrfahrzeuge fuhren am Samstag durch die Dörfer der Großgemeinde und sammelten die ausgedienten Weihnachtsbäume ein. Besonders erfreut zeigten sich die Sammler über die zugeführten Spenden der ansonsten kostenlosen Aktion. Durchgeführt wurde die Aktion in der Kernstadt Grünberg und in den Stadtteilen Beltershain, Göbelnrod, Klein-Eichen, Harbach, Stangenrod, Lumda, Queckborn, Reinhardshain und Weickartshain.

(glo/Grünberger Heimat Zeitung)

 
11. Januar 2001

Dorferneuerung

An alle Mitglieder der Arbeitsgruppe Dorferneuerung Lardenbach/Klein-Eichen und an alle interessierten Bürgerinnen und Bürger erfolgte die Einladung zu einem Treffen der Arbeitsgruppe. Am Donnerstag, dem 11. Januar, um 20 Uhr traf man sich im Dorfgemeinschaftshaus. Eingeladen hatte wie immer der Magistrat. Dies, obwohl der Arbeitskreis, als untere Basis aus der Bevlkerung offiziell die Dorferneuerung gestalten sollte.

(Grünberger Heimat Zeitung)

 
07. Januar 2001

Sternsinger

Die Sternsinger-Aktion der katholischen St.-Anna-Gemeinde in Seenbrücke war auch in diesem Jahr wieder von Erfolg gekrönt. Im Anschluss an eine Messe am Sonntagmorgen zollte Pfarrer Alexander Vogl allen Kindern und Betreuern seinen Dank. Für die unter dem Leitwort "Lernen und Handeln, damit Kinder in Südafrika heute leben können" durchgeführte Aktion konnte die beachtliche Summe von 2608 DM gesammelt werden.

Obwohl vom Wetter nicht gerade begünstigt, waren auch in diesem Jahr wieder 24 Kinder im Alter von drei bis 13 Jahren als Heilige Drei Könige verkleidet von Mittwoch bis Samstag in den Straßen von Weickartshain, Seenbrücke, Lardenbach, Klein-Eichen und Stockhausen unterwegs.

Unter der Betreuung von Ingrid Heines, Margaret und Stefanie Trüller, Waltraud Eberius, Beate Scharmann, Susanne Oßwald, Ernst Paha und Markus Müller sangen sie bei katholischen und evangelischen Familien, um den Segensspruch "20*C+M+B*01" (Christus segne diese Wohnung) an die Tür zu schreiben. Diese eigentlich katholische Tradition wird in der Pfarrgemeinde Seenbrücke schon seit 17 Jahren ökumenisch gepflegt, beteiligen sich doch die Kinder beider Konfessionen.

(gch/Grünberger Heimat Zeitung)

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06. Januar 2001

Stadtpokal Grünberg

Die Fußballer des SV Harbach bleiben in Grünberg die Nummer eins, zumindest in der Halle. Bei den Grünberger Stadtmeisterschaften, die am Freitag und Samstag in der großen Sporthalle der Theo-Koch-Schule ausgetragen wurden, steigerten sich die Harbacher nach einem etwas verhaltenen Start in das Turnier. Mit dem Verlauf des Turniers war man bei dem ausrichtenden SG Lardenbach/Weickartshain recht zufrieden, freilich schränkte Dr. Jörg Neudert, der Vorsitzende des FC Weickartshain, der gemeinsam mit seinem Kollegen vom SSV Lardenbach/Klein-Eichen, Reinhard Mölcher, das Turnier leitete, ein: "Die Zuschauer hätten mehr sein können."

(Grünberger Heimat Zeitung)

Fotos

 

 

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