17. Dezember 2000

Weihnachtsfeier und Seniorennachmittag 2000

Mit gleich zwei Veranstaltungen wartete der Männergesangverein Lardenbach/Klein-Eichen am vergangenen Wochenende (17. Dezember 2000) im Dorfgemeinschaftshaus auf. Einer am Samstag von den aktiven Sängern und den Kindern der beiden Dörfer gestalteten öffentlichen Weihnachtsfeier folgte am Sonntagnachmittag eine besinnliche Feier für die Senioren.

Der Männerchor präsentierte neben Weihnachtsliedern weitere Chöre zur Unterhaltung der Gäste. Das bereits bei der öffentlichen Weihnachtsfeier gebotene Programm der Kinder erfreute auch die Senioren am nächsten Tag. Einstudiert von Diana Reining, Angela Swoboda und Simone Stamm boten die Kleinen eine abwechslungsreiche und weihnachtlich geprägte Unterhaltung. Zur Bereicherung des Programms trat zudem noch die Nachwuchs-Tanzgruppe des Spiel- und Sportvereins auf. Unter der Leitung von Doris Rühl tanzten die jungen Mädchen zu weihnachtlichen Klängen.

Ein Grußwort verbunden mit dem Dank an die ältere Generation für deren geleistete Arbeit sprach Grünbergs Bürgermeister Siegbert Damaschke. Er wünschte auch ein geruhsames Fest und für das kommende Jahr alles Gute. Mit einem gemeinsamen Kaffeetrinken, bei dem zahlreiche, selbstgebackene und gespendete Kuchen zum Verzehr kamen, fand dieses Treffen der älteren Bürger seinen Ausklang.

(Karl-Ernst Lind)

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25. November 2000

Tischtennis

Weiterhin aufwärts geht es mit der TSG Nieder-Ohmen. Mit dem 9:7 im Derby gegen den TTC Ilsdorf/Lardenbach hat man dessen Höhenflug gestoppt. Ilsdorf/Lardenbach behielt aber trotz der Niederlage, punktgleich vor dem SV Ulrichstein den dritten Tabellenplatz.

Im Spiel hätten die Gäste aus Ilsdorf/Lardenbach ein Unentschieden verdient gehabt. Die Punkte durch Gunter Berg/Dieter Ruppel und Frank Hollederer/Ullrich Hansel sowie durch Gunter Berg/, Frank Hollederer, Ullrich Hansel und Dieter Ruppel waren am Ende aber zu wenig gewesen.

(Gießener Allgemeine Zeitung)

 
19. November 2000

Fußball

Im Spitzenspiel der Kreisliga B Gießen Süd erwischten die leicht favorisierten Gastgeber Lardenbach/Weickartshain am Sonntag den besseren Start, und Jens Pernak traf nach einer präzisen Flanke von Michael Schäfer zum 1:0. In der Folgezeit entwickelte sich nicht das erhofft hochklassige Spiel, vor allem die Gäste aus Grüningen enttäuschten ein wenig.

Zwar erspielten auch diese sich einige Möglichkeiten, die jedoch leichtfertig vergeben wurden. In der zweiten Hälfte wurde das Spiel dann etwas besser und beide Teams boten einige ansehnliche Spielzüge. Dennoch blieben klare Torchancen Mangelware, so dass die SG letztlich als verdienter 1:0-Sieger den Platz verließ.

(Gießener Allgemeine Zeitung)

 
19. November 2000

Volkstrauertag

Wie in anderen Grünberger Stadtteilen, so fand am Volkstrauertag (19. November 2000) auch in Lardenbach und Klein-Eichen eine Gedenkfeier statt. Vom Männergesangverein umrahmt, wurde dabei der Opfer der Kriege gedacht. Predikant Jürgen Seng hielt vor den Ehrenmalen die Ansprachen. Er meinte u. a. dazu: Die Menschen sollten sich für den Frieden in allen Bereichen einsetzen, auch gegen Ungerechtigkeit und Fremdenfeindlichkeit.

Lardenbachs Ortsvorsteher Erdmann warnte vor einer Wiederholung der Geschehnisse jener dunklen Abschnitte unserer Geschichte, forderte zur Wachsamkeit und kritischer Begegnung auf. An die Politiker gewandt, forderte er diese auf, die schmerzliche Vergangenheit im Auge zu behalten und die Menschlichkeit stets walten und siegen zu lassen.

In dem Gedenken an die vielen Opfer sah der Klein-Eichener Ortsvorsteher Manfred Daniel auch über 50 Jahre nach Kriegsende weiter eine Demonstration für den Frieden und gegen den Krieg. Keineswegs in Frage stellt er die Gedenkfeiern und die Denkmäler. Besonders Politiker und Medien sollten sich diesem Thema verstärkt annehmen.

Unter Erwähnung der auf dem Ehrenmal verewigten Worte "Wir starben für Euch, vergesst uns nicht!" legte Daniel zur Erinnerung an die Opfer aus dem Dorf und im Namen des Ortsbeirates einen Kranz nieder.

(Karl-Ernst Lind)

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18. November 2000

Tischtennis

In der Bezirksklasse 2 der Herren trafen der TTC Ilsdorf/Lardenbach auf den SV Odenhausen/Lda. Nach den Doppeln, die relativ knapp ausgingen, führte der TTC bereits mit 3:0. Gunter Berg/Dieter Ruppel, Daniel Berg/Jochen Hansel und Frank Hollederer/Ullrich Hansel hatten für die komfortable Führung sorgen können.

Gunter Berg erhöhte dann auf 4:0, ehe der erste Zähler für den Gast erzielt werden konnte. Ruppel sorgte für den alten Vier-Punkte-Abstand, ehe der letzte SV-Zähler erreicht wurde. Die restlichen Begegnungen gewannen die Gastgeber, die durch Ullrich Hansel, Jochen Hansel, Daniel und Gunter Berg den 9:2-Sieg perfekt machten.

(Gießener Allgemeine Zeitung)

 
14. November 2000

Geplante Investitionen

Der in der Stadtverordnetensitzung eingebrachte Etat-Entwurf 2001 der Stadt Grünberg sieht im Vermögenshaushalt Investitionen im Umfang von 11,42 Millionen Mark vor. Im Rahmen der Dorferneuerung stehen für den "Treffpunkt Helgenstock" in Lardenbach und das Backhaus 225 000 DM zur Verfügung. Der Straßenbau macht insgesamt die größte Investitionssumme aus. Für die Straßenerneuerung "Am Larbach" gibt es 250 000 DM. Hier werden für die Kanalausechslung nochmal 180 000 DM ausgegeben. Damit nicht genug erhält Lardenbach für die Friedhofskapelle 48 500 DM. Der Ausbau des Bachwiesenweges in Klein-Eichen ist mit 120 000 DM angesetzt.

(tb/Gießener Allgemeine)

 
12. November 2000

Fußball Kreisliga B Süd

Zwar zeigten sich die Gastgeber Lardenbach/Weickartshain im Spitzenspiel überlegen, konnten jedoch ebensowenig wie der Gast des SG Birklar einen Treffer erzielen. Erst nach der Pause gelang der etwas überraschende Treffer zur 1:0-Gästeführung. Wenig beeindruckt erspielte sich der Tabellenführer jedoch Chance um Chance und kam durch Marco Hock zum verdienten Ausgleich. Den 2:1-Siegtreffer erzielte ebenfalls Hock

(Gießener Allgemeine Zeitung)

 
10. November 2000

Tischtennis Bezirksklasse 2

Der Grundstein zum Sieg über die TGV Schotten wurde in den Anfangsdoppeln gelegt. Hier ging der TTC Ilsdorf/Lardenbach nach Siegen von Gunter Berg/Dieter Ruppel und Frank Hollederer/Ullrich Hansel mit 2:1 in Führung. Ausgeglichene Spiele gab es anschließend in allen drei Paarkreuzen, in denen Gunter Berg, Frank Hollederer und Ullrich Hansel erfolgreich waren.

Mit den ersten Spielen zu Beginn des zweiten Durchganges fiel dann auch schon die Entscheidung zu Gunsten des TTC Ilsdorf/Lardenbach. Gunter Berg und Daniel Berg punkteten zum 7:4. Nachdem dann Frank Hollederer auf 8:4 erhöht hatte, war die Partie entschieden, da Jochen Hansel kampflos zum Sieg kam.

(Gießener Allgemeine Zeitung)

 
09. November 2000

Dorferneuerung - Spielplatzstreit

Mitglieder der Dorferneuerungs-Arbeitsgruppe "Kinder und Jugend im Dorf" hatten dafür gesorgt, dass ihr Anliegen den Stadtverordneten im Gedächtnis blieb: Zu deren Sitzung am Dienstag lagen ihre Argumente, begleitet von Entwürfen für den Spielplatz "Helgenstock", schriftlich vor. Dank Unterstützung durch FWG und SPD ("Engagement der AG würdigen") wurde der Grünen-Antrag auf Vertagung des Punktes "Aufstellung Bebauungsplan Am Triesch" beschlossen. Der Vertagungsbeschluß umfasst auch, dass bis zur nächsten Parlamentssitzung am 14. Dezember das avisierte Gespräch mit Planer, Bürgermeister und örtlichen Beteiligten erfolgen soll.

(tb/Gießener Allgemeine Zeitung)

 
08. November 2000

Dorferneuerung - Spielplatz Lardenbach

Wegen gwisser Irritationen bezüglich der geplanten Spielplatzgestaltung im Baugebiet "Am Triesch" in Lardenbach, bat Ewert (Grüne) in der gemeinsamen Sitzung des Finanz- und Umweltausschußes den Bürgermeister um Hintergrundinformationen. Die Beteiligten des Dorferneurungsprojektes "Kinder und Jugend im Dorf" und der Ortsbeirat von Lardenbach hätten offensichtlich aneinander vorbeigedacht. Im Bebauungsplan seien 2000 Quadratmeter Land ausgewiesen, wovon - nach Wunsch des Ortsbeirates - die Hälfte der Fläche als Spielfläche (bereits vorhanden) dienen soll.

Die Projektgruppe möchte jedoch die gesamte Fläche nutzen. Da der Ortsteil bereits über einen Sportplatz, einen Trainingsplatz und den Spielplatz verfügt sowie Klein-Eichen über einen weiteren Spielplatzt, hat der Ortsbeirat dieses Vorhaben abgelehnt. Mit acht Ja-Stimmen bei einer Enthaltung stimmte der HFA dem Bebauungsplan für das Baugebiet "Am Triesch" zu. Also stimmte man gegen einen großen Spielplatz. Aber durch die Planoffenlegung haben die Bürger Zeit, Änderungsvorschläge zu machen.

(ro/Heimat Zeitung)

 
04. November 2000

Treffen der Chöre

Eine lange Tradition haben die alljährlichen Treffen der Chöre des Seenbachtales. Diesmal fand das Freundschaftssingen im Bürgerhaus in Lardenbach statt. Veranstaltet vom Männerchor Lardenbach/Klein-Eichen, gab es für die Freunde des Chorgesanges wieder einige Höhepunkte. So trat erstmals bei einem Treffen der Sänger der Nachwuchs aus Lardenbach und Klein-Eichen auf. Unter Leitung von Minette Kraft verzauberten die Mädchen und Jungen das fachkundige Publikum mit vier Herbst- und Adventsliedern.

Nach der Begrüßung durch Vereinsvorsitzenden Karlheinz Erdmann zeigte der MGV Weickartshain unter Leitung von Helmut Buß mit drei Liedern sein Können. Kräftige Stimmen ertönten auch beim Vortrag des Männerchores aus Lardenbach und Klein-Eichen, der unter Leitung von Ottmar Hasenpflug ebenfalls mit drei Liedern überzeugte.

Für die kurzfristig wegen der Erkrankung von Chorleiterin Gisela Langohr eingesprungene Dirigentin Minette Kraft gab es mit dem Frauenchor "Liederkranz" Freienseen mit zwei Liedern einen ausgezeichneten und mit viel Beifall bedachten Auftritt.

Dann präsentierten sich die Gymnastikdamen des SSV Lardenbach/Klein-Eichen unter Regie von Sigrid Ruppel mit einer Tanzeinlage. Weiter ging es mit der musikalischen Darbietung des "Liederkranz" Stockhausen, der unter Alexandra Dick zwei Lieder zum Besten gaben. Der Männerchor des "Liederkranz" Freienseen traten mit einem Lied hernach auf.

Den Höhepunkt gab es zum Abschluß des Abends, als alle drei Männerchöre einen stimmgewaltigen Beitrag unter Leitung von Ottmar Hasenpflug abgaben.

(Karl-Ernst Lind)

 
02. November 2000

Dorferneuerung AK-Geschäftsordnung

In seiner kürzlich (2. November 2000) durchgeführten Sitzung beschäftigte sich der Arbeitskreis Dorferneuerung unter der Leitung von Jürgen Schneider vom Amt für Regionalentwicklung, Landschaftspflege und Landwirtschaft (ARLL) mit Sitz in Wetzlar zunächst mit der Arbeitsweise des nunmehr mit der Umsetzungsphase beschäftigten Gremiums. Festgelegt wurden dabei diverse Regularien, die für eine zukünftige Aufgabenwahrnehmung notwendig sind.

Mit der Wahl von Werner Zimmer als Vorsitzendem sowie von Pia Fuchs und Manfred Purr als dessen Stellvertreter wurden für die nächsten beiden Jahre zudem die Ansprechpartner sowie auch die Protokollführer benannt. Festgelegt wurden weiterhin die öffentlichen Sitzungen, die für jeden ersten Donnerstag eines Monats im Dorfgemeinschaftshaus terminiert sind und zu denen auch durch den Arbeitskreis eingeladen werden soll. Für anstehende Beschlussfassungen soll nach dem Willen der Mitglieder eine einfache Mehrheit zu einer Entscheidungsfindung führen.

Im Rahmen der zur Tagesordnung anstehenden Weiterführung der Teilbereichsplanung erläuterte das Planungsbüro Klaus Grabowski den neuesten Stand der Planungen. Hierbei informierte Dipl.-Ing. Grabowski die Mitglieder, dass die für den DGH-Anbau angesetzten Mittel nach jetzigem Stand überschritten werden könnten.

Änderungswünsche im Bezug auf die Baumtore am Ortseingang von Klein-Eichen wurden von dem Planer zur Kenntnis genommen. Vorschläge, die beim weiteren Vorgehen Berücksichtigung finden sollen, gab es zur Gestaltung des Schlauchturmes des Feuerwehrgerätehauses in Lardenbach. Schwerpunktthemen waren weiterhin die Kirchenvorplätze von Lanrdenbach und Klein-Eichen, das Backhaus "Am Larbach", die Brückengestaltung des Grenzgrabens und die Umgestaltung des Helgenstockes. Dabei wurden für bestimmte Objekte kurzfristige Ortstermine mit weiteren Behörden und Institutionen ins Auge gefasst.

Einige Diskussionen löste die Umgestaltung des Kinderspielplatzes in Lardenbach aus. Hierbei hofft man in einem Gespräch mit dem Bürgermeister, den Ortsbeiratsmitgliedern, der Arbeitsgruppe "Kinder und Jugend im Dorf" und dem Planungsbüro, die aufgetretenen Meinungsverschiedenheiten letztlich beseitigen zu können.

(Karl-Ernst Lind)

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30. Oktober 2000

Dorferneuerung - Streitpunkt Spielplatz Lardenbach

Nach dem Ortsbeirat Lardenbach hat am Montag auch der Bauausschuss den Bebauungsplanentwurf "Am Triesch" bzw. dessen Offenlegung zum Beschluss empfohlen. Der Entwurf sieht vor, dass der vordere Teil des Spielplatzes am "Helgenstock" erhalten bleibt, dieser von rund 700 auf rund 1000 qm erweitert wird. Der Anlass für den Streit: Der hintere Teil der Fläche (1200 qm), eine Wiese, würde mit zwei Häusern überbaut; dies als städtebaulich sinnvoller optischer Abschluß des Baugebiets.

Die Wiese aber will die Dorferneuerungs AG "Kinder und Jugend im Dorf" für ihre Neukonzeption eines den Bedürfnissen von Kindern entgegenkommenden Spielplatzes weiter genutzt sehen. Schließlich gebe es genügend andere potenzielle Bauflächen, und mit dem Haus (rechts) sei ein optischer Abschluß schon vorhanden. Gemäß Dorferneuerungsplanung soll laut Gamaschke der "eigentliche" Spielplatz bei geschätzten Kosten von 75 000 DM neugestaltet werden (neue Geräte).

(tb/Gießener Allgemeine Zeitung)

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29. Oktober 2000

Fußball Kreisliga B Gießen Süd

Nachdem die Spielegemeinschaft Lardenbach/Weickartshain den Kurdischer FC am Dienstag mit 5:1 abfertigte, waren die Vogelsberger in Gießen beim MTV 1846 zu Gast. In einem Kampfbetonten Spiel gingen die SG durch Marco Hock mit 1:0 in Führung. Zwar konnten die Gießener auf schwerem Boden nach der Pause zum 1:1 einschießen, doch Jens Pernak konnte nur kurze Zeit später zur erneuten Gästeführung einnetzen.

Nach diesem Gegentor deutlich verunsichert, schaffte es der MTV nicht mehr, sich gegen den Tabellenvierten weitere Chancen zu erspielen. Im Gegenteil konnte Pernak mit seinem Tor zum insgesamt glücklichen, aber dennoch verdienten 3:1-Erfolg verwandeln

(Gießener Allgemeine Zeitung)

 
22. Oktober 2000

Fußball Kreisliga B Gießen Süd

Beim Spiel Lardenbach/Weickartshain gegen den VfR Lich II ging der Tabellenführer früh mit 1:0 in Führung. Überraschend schnell erholte sich die SG Lardenbach/Weickartshain jedoch von diesem Schock und konnte zum 1:1 ausgleichen. Dank ihres enormen kämpferischen Einsatzes gingen die Gastgeber sogar mit 2:1 in Führung. Nach der Pause legten die Platzherren sogar noch etwas zu und kamen dank ihrer besten Sasionleistung zum verdienten 4:1-Sieg.

(Gießener Allgemeine Zeitung)

 
21. Oktober 2000

Baulandpreise

Mittelhessische Bauherren müssen in Bad Camberg am meisten für Bauland bezahlen. Am wenigsten kostet ein Quadratmeter im Vogelsbergkreis. Alle zwei Jahre werden die so genannten Bodenrichtwerte für Bauland in Mittelhessen ermittelt. Im Landkreis Gießen wurden für Wohnbauflächen in Krofdorf-Gleiberg Spitzenwerte von 170 bis 420 Mark pro Quadratmeter Bauland ermittelt. Am unteren Ende der Skala rangieren mit Werten von 60 bis 90 Mark die Grünberger Stadtteile Klein-Eichen und Lardenbach. Die Bodenrichtwerte haben keine rechtlich bindende Wirkung.

(Gießener Allgemeine Zeitung)

 
17. Oktober 2000

Ankündigungen

Zur Markteröffnung des 520. Gallusmarktes gab Bürgermeister Siegbert Damaschke seinen "Bericht zur Lage der Stadt" ab. Hierbei erwähnte er auch, unter vielem anderen, dass in Klein-Eichen demnächst schon Veräußerungen der ersten Baugrundstücke im "Eichwiesenfeld" anstünden. Und in Lardenbach und Klein-Eichen würden erste Maßnahmen der Dorferneuerung im kommenden Jahr umgesetzt.

(tb/Gießener Allgemeine Zeitung)

 
15. Oktober 2000

Fußball Kreisliga B Gießen Süd

Nach der schnellen Führung der SG Lardenbach/Weickartshain am Sonntag, brauchten Türkspor Gießen einige Zeit, um sich zu erholen. Dennoch konnte noch vor der Pause zum 1:1 ausgeglichen werden. Im zweiten Spielabschnitt gaben die Gastgeber in Gießen deutlich den Ton an, was zur Folge hatte, dass auf 2:1 erhöht werden konnte. Nach dem 3:1 wurden noch drei Spieler der SG vorzeitig zum Duschen geschickt.

(Gießener Allgemeine Zeitung)

 
14. Oktober 2000

Tischtennis

Obwohl der SV Berfa auch gegen den TTC Ilsdorf/Lardenbach am 7.10. nicht in Bestbesetzung antreten konnte, reichte es am Ende zu einem verdienten 9:6-Erfolg. Die Gäste aus dem Seenbachtal hielten gerade im ersten Abschnitt sehr gut mit. Erst zu Beginn des zweiten Durchganges konnten die Gastgeber in Berfa sich mit Siegen entscheidend absetzen. Der Gast war durch Frank Hollederer/Ulleich Hansel erfolgreich. Durch die Punkte von Gunter Berg, Frank Hollederer und Ullrich Hansel blieb die Partie zunächst offen. Im zweiten Durchgang reichte es dann allerdings nur noch zu den Punkten von Dieter Ruppel und Jochen Hansel.

Einmal mehr musste der TSV Allendorf/Lda. mit Ersatz an die Tische, schlug sich aber achtbar gegen TTC am 14.10. Aber zu einem Punktgewinn sollte es letztlich nicht reichen. Nach den Doppel führten die Gastgeber mit 2:1. Für den TTC Ilsdorf/Lardenbach hatten Gunter Berg/Jochen Hansel punkten können. In den Einzeln setzte dann aber der TTC mehr und mehr die Akzente, verbunden mit dem Punktgewinnen, die schließlich den Sieg bescherten. Für Ilsdorf/Lardenbach waren in den Einzeln erfolgreich: Daniel Berg, Gunter Berg, Frank Hollederer, Jochen Hansel, Ullrich Hansel und Dieter Ruppel.

In der Tabelle der Bezirksklasse 2, Mitte, Herren steht der TTC Ilsdorf/Lardenbach nun auf dem 6. Rang, von 13.

(ms/ahz/Gießener Allgemeine Zeitung)

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13. Oktober 2000

Kindergartenkinder besuchten Kelterei

Mit Begeisterung erlebten 40 Mädchen und Jungen des Kindergartens das Keltern von herzhaftem Apfelsaft. Unter Anleitung von Keltermeister Karlheinz Hollederer vom Obstbau- und Kelterverein Lardenbach/Klein-Eichen entstand in der Vereinseigenen Kelteranlage im Dorfgemeinschaftshaus unter der Mithilfe von einigen Eltern aus den gespendeten Äpfeln wohlschmeckender Most.

Die überwiegend aus Klein-Eichen, Lardenbach, Stockhausen und Weickartshain kommenden Kinder sahen, wie nach dem Schreddern der Äpfel die mit Wasserdruck funktionierende große Presse gefüllt wurde. Von dieser lief sodann der Saft in ein Fass. Nach seiner Weiterverarbeitung können sich die Kinder nun in Zukunft an dieser Köstlichkeit so richtig laben.

(Karl-Ernst Lind)

 
10. Oktober 2000

MGV auf Tagestour

Eine erlebnisreiche Tagesfahrt unternahmen Mitglieder und Angehörige des Männergesangvereins Lardenbach/Klein-Eichen. Ziel war das von Opel in Rüsselsheim eingerichtete Spaß- und Action-Center. Den rund 40 Oberhessen bot sich dabei ein interessanter Einblick in die Welt des Automobils.

Nach einer Stärkung wurde die Fahrt in Richtung Nahe fortgesetzt. In dem bekannten Weinanbaugebiet nahmen die Hessen in Bretzenheim eine Weinprobe. Im Laufe des Abends gaben die sangesfreudigen Chormitglieder unter Leitung von Dirigent Ottmar Hasenpflug zur Freude der Wirtsleute einige Wein- und Trinklieder zum Besten.

(Karl-Ernst Lind)

 
08. Oktober 2000

"Rappelkiste" fand gute Resonanz

Großartigen Zuspruch bei Ausstellern und Besuchern fand ein Second-Hand-Basar, den Mitglieder der Elterngruppe "Rappelkiste" im Dorfgemeinschaftshaus veranstalteten. Bei 25 Anbietern waren Kinderbekleidung für jedes Alter und Artikel für die KIndererziehung zu finden.

Eine Besonderheit waren vier reichhaltige mit Spielwaren bestückte Tische. Die Spielsachen wurden ausschließlich von Kindern angeboten. Zu erwerben gab es bei einem Aussteller selbst gezüchtete Kürbisse und "herzhaft" aussehende Walnüsse aus frischer Ernte. Aufgrund der großen Nachfrage kündigten die Verantwortlichen an, dass im Frühjahr an gleicher Stelle ein weiterer Basar ausgerichtet werden soll.

(Karl-Ernst Lind)

 
08. Oktober 2000

Fußball Kreisliga B Gießen Süd

Mit dem 1:0 durch Carsten Schäfer für Lardenbach/Weickartshain, brachen bei den Gästen aus Muschenheim die Dämme. Nachdem der gleiche Spieler fünf Minuten später auf 2:0 erhöht hatte, sorgte Henning Opper für das 3:0. Den 5:0-Halbzeitstand besorgten Marco Hock und Sven Krauss. Nach dem Seitenwechsel hielt sich die SG dann merklich zurück, und es dauerte einige Zeit, bis das 6:0 durch Peter Schmitt fiel. Nach einer Notbremse musste ein Gästespieler zu allem Überfluss noch vorzeitig den Platz verlassen. Den fälligen Elfmeter verwandelte erneut Schäfer zum 7:0-Endstand für die SG Lardenbach/Weickartshain.

(Gießener Allgemeine Zeitung)

 
17. September 2000

Tischtennis

Obwohl der TSV Burg-/Nieder-Gemünden mit 2:1 in Führung gingen, bestimmte der TTC Ilsdorf/Lardenbach das Geschehen. Vor allem Gunter Berg war der Garant für den Gesamterfolg seiner Mannschaft. Gunter Berg/Dieter Ruppel sorgten schließelich für das 9:7. Dieses Doppel hatte bereits zu Beginn gepunktet, ehe Gunter Berg, Daniel Berg, Frank Hollederer, Dieter Ruppel und Jochen Hansel alles klar machten.

Der SV Berfa zieht in der Tischtennisbezirksklasse 2 weiter seine Kreise.
Der TTC Ilsdorf/Lardenbach behielt im Spiel am Sonntag (17.9.2000) mit 9:7 gegen den TSV Grünberg die Oberhand.

(GGießener Allgemeine Zeitung)

 
11. September 2000

Zu Gast in Österreich

Aus Anlass einer Fahrzeugübergabe an die Freiwillige Feuerwehr Lehenrotte und des alljährlich stattfindenden Fußball-Länderspieles des örtlichen Sportvereins gegen die Altherren-Kicker aus Oberhessen weilten bis zum 11. September 2000 23 überwiegend aus Lardenbach kommende Frauen und Männer bei ihren Freunden in der niederösterreichischen Gemeinde Lehenrotte.

Die seit dem Jahr 1961 bestehende freundschaftliche Verbindung wurde von den Freiwilligen Feuerwehren beider Orte geknüpft und ließ ab dem Jahre 1963 die erste deutsch/österreichische Feuerwehr-Partnerschaft entstehen. Diese hat sich in den vergangenen 37 Jahre stetig weiterentwickelt und zeigt auch heute deutlich im Bereich des Feuerwehrwesens, des sportlichen wie auch auf privater Ebene, Spuren einer besonders außergewöhnlichen Völker übergreifenden Beziehung auf.

An der Fahrt nahmen neben den Wehrmännern und deren Angehörigen auch Mitglieder der Alt-Herren-Fußballer des Spiel- und Sportvereins teil. Eine besondere sportliche Leistung absolvierten jedoch Dieter Ruppel, Gustav Jobst und Jürgen Hofmann, die nach vier Tagen und 821 gefahrenen Kilometer mit ihren Fahrrädern in der kleinen, zwischen St. Pölten und Mariazell gelegenen, Gemeinde Lehenrotte rechtzeitig zum dortigen Feuerwehrfest eintrafen.

Das Programm des mehrtägigen Aufenthaltes umfasste gemütliche Runden im Feuerwehrgerätehaus, eine lange Wanderung durch die Ötschgräben, eine Dachbodendisco und Feiern mit Bier und Wein bis zum frühen Morgen. Beim Ersteigen des Lehenrottener Hausberges dürfte so mancher Schweißtropfen geflossen sein.

Offiziell wurde es, als vor dem Gerätehaus in Lehenrotte die örtliche Wehr ein neues Löschfahrzeug in Empfang nehmen konnte. Bei der Feierlichkeit, an der neben zahlreichen Kommunalpolitikern auch überörtliche Mandatsträger aus Politik und Feuerwehrwesen teilnahmen, überbrachte Lardenbachs Wehrführer Karl-Ernst Lind die Grüße des Grünberger Bürgermeisters Siegbert Damaschke und des Stadtbrandinspektors Frank Ide sowie des Begründers der Partnerschaft Helmut Felsing.

Am folgenden Tag mussten die Fußballer gegen ihre Gastgeber zu einem "Ländermatch" antreten. Nach einem schwachen Beginn, konnten sich die deutschen Fußballer merklich steigern und erreichten mit dem Schlusspfiff in der fairen Partie ein 5:5-Unentschieden. Bei dem sich hinziehenden Kameradschaftstreffen wurde zwischen den Sportlern und den Feuerwehrleuten beider Nationen für die Zukunft das Erhalten der Freundschaft beschlossen.

(Karl-Ernst Lind)

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10. September 2000

Grenzgrabenfest

Auch im 17. Jahr ihres Bestehens feierten die von einigen Feuerwehrmännern in Klein-Eichen 1983 gegründeten "Grenzgrabenspritzer" ihr Fest am Grenzgraben. Der sonntägliche Frühschoppen wurde abermals von den "Amigos" unterhalten, die mit ihren volkstümlichen Klängen, schon fast seit Beginn dieses Festes bei Loobs auf dem Hof, mit dabei sind.

Keine Fotos vorhanden.

 
09. September 2000

Tischtennis 2000

Die Tischtennispause ist vorbei, die Mannschaften der Bezirksklasse 2 der Herren blicken einer neuen Sasion (2000/2001) entgegen. In dieser Klasse ist nur schwer abzuschätzen, wer am Ende die Nase vorn haben wird. Ein klarer Favorit ist nicht in Sicht. Der Titelgewinn ist am ehesten Büßfeld, Berfa und Odenhausen/Lda. zuzutrauen.

Beim TTC Ilsdorf/Lardenbach gab es keine Veränderungen. "Mit dem Abstieg wollen wir möglichst nichts zu tun haben", gibt Gunter Berg das Ziel vor. Die Mannschaft besteht aus: Gunter Berg, Daniel Berg, Frank Hollederer, Dieter Ruppel, Jochen Hansel und Ulrich Hansel.

Nach dem ersten Spieltag (2. September 2000) ist die TTG Büßfeld der erste Tabellenführer in der Bezirksklasse 2. Mit einem 9:1 gegen die TSG Nieder-Ohmen übernahm der Meisterschaftsfavorit gleich den Spitzenplatz. Für eine Überraschung sorgte der TTC Ilsdorf/Lardenbach, der Absteiger SV 06 Alsfeld II mit 9:3 abfertigte.

Teilweise sehr klare Zwei-Satz-Siege von Gunter Berg/Dieter Ruppel, Daniel Berg/Jochen Hansel und Frank Hollederer/Ulrich Hansel sorgten für die schnelle Anfangsführung, die durch Gunter Berg auf 4:0 ausgebaut wurde. In der Mitte gab es dann zwei Siege der TTC durch Frank Holleder und Dieter Ruppel. Jochen Hansel erzielte nun bereits das 7:1. Nachdem Gunter Berg klar das Spitzenspiel gewonnen hatte, markierte Frank Holleder den 9:3 Endstand.

Am nächsten Spieltag (9. September 2000) hatten Ilsdorf/Lardenbach als Gast beim SV Ulrichstein den besseren Start und gingen durch Daniel Berg/Jochen Hansel und Frank Holleder/Ulrich Hansel mit 2:1 in Fürung. Danach fiel in der Spitze eine Vorentscheidung. denn Gunter Berg musste sich geschlagen geben. Im weiteren Verlauf gab es ausschließlich Unentschieden, so dass Ulrichstein bis zum 8:7 diesen knappen Vorsprung verteidigen konnte. Das Schlußdoppel wurde vom SV gewonnen und Ulrichstein gewann 9:7.

(ahz/Gießener Allgemeine Zeitung)

 
03. September 2000

Spielplatzfest zur Dorferneuerung

Mit einem reichhaltigen Angebot an Spielen und weiteren vielseitigen Beschäftigungsmöglichkeiten konnte die Arbeitsgruppe "Kinder und Jugend im Dorf" beim zweiten Lardenbacher Spielplatzfest aufwarten. Organisiert von vielen freiwilligen Helferinnen gab es ab dem späten Vormittag für alle Kinder ein vielfältiges Programm zu bewältigen. Das Fest sollte auf die Umgestaltung des Spielplatzes im Rahmen der Dorferneuerung Lardenbach/Klein-Eichen aufmerksam machen und auch etwas an finanziellen Mitteln dafür einbringen.

 

 
29. August 2000

Dorferneuerung - Erste Pläne der Umsetzung

Unter der Leitung von Jürgen Schneider, dem zuständigen Sachbearbeiter des Amtes für Regionalentwicklung, Landschaftspflege und Landwirtschaft in Wetzlar, fand am vergangenen Dienstag (29. August 2000) die erste Sitzung des Arbeitskreises "Dorferneuerung Lardenbach/Klein-Eichen" in der Umsetzungsphase statt. Im Dorfgemeinschaftshaus stellte dabei Dipl.-Ing. Klaus Grabowski und dessen Mitarbeiter Müller den Arbeitskreismitgliedern die von beiden Städtebauplanern seit Mai erarbeiteten Entwürfe vor. Mit ersten eigenen Eindrücken, Ideen und Gedanken wurden die von dem Arbeitskreis zuvor in dem Handlungskonzept festgelegten Maßnahmen zu Papier gebracht.

In seiner Vorstellung ging Grabowski auf die einzelnen Objekte ein. So sah er für Klein-Eichen die Dorfmitte mit Kirche und Backhaus zugleich in Zusammenhang mit dem zur Naherholung dienenden Gelände am ehemaligen Löschteich. Mit der vorgelegten Präsentation kam für beide Projekte eine von den Planern gewünschte durchgehende Verbindung zu Tage. Überwiegende Zustimmung fanden die Vorstellung der Planung zum "Dorfplatz Helgenstock". Nach Klärung weiterer offener Fragen wurde bezüglich der Verkehrsführung ein weiteres Gespräch mit der Verkehrsbehörde gewünscht.

Für eine weitere detailierte Ausarbeitung der Planungen zum Kinderspielplatz in Lardenbach wird sich die Arbeitsgruppe "Kinder und Jugend im Dorf" beschäftigen. Erläutert wurden auch die Vorstellungen zur Gestaltung des Geländes des Feuerwehrgerätehauses in Lardenbach. In diesem Zusammenhang sahen die Planer neben der Platzgestaltung auch eine integrierte Umgestaltung von Gerätehaus und angrenzenden Gefrierhaus für möglich an.

Vorgestellt wurde von Grabowski zudem eine erste Planung zur Schaffung eines größeren Stauraumes für das Dorfgemeinschaftshaus. Hierbei sollte jedoch auf Bitten der Ausschußmitglieder die von ihm vorgelegte Größenordnung entsprechend der im Vorfeld angegebenen Maße geändert werden.

Einblick konnten die Anwesenden auch in die Planung des Platzes um das Backhaus "Am Larbach" nehmen. Hierbei wurden von den Architekten auch die schon zuvor gemachten Anregungen eines benachbarten Landwirtes berücksichtigt. Angesprochen wurde zudem die notwendige Renovierung des Backhauses und des anhängenden Wiegehauses. Hierbei sollte nach den Worten von Jürgen Schneider eine komplette Backofen- und Dachrenovierung vorgenommen werden. Seiner Auffassung nach wäre die einst auch im Zusammenhang mit dem bevorstehenden Straßenausbau geplante Platzgestaltung nur eine halbe Sache. Wie er weiter äußerte, stehen von Seiten seines Amtes hierfür auch entsprechende Mittel zur Verfügung.

Zur Abschluss der Sitzung wurden die Termine festgelegt. So findet sich am jeweils ersten Donnerstag eines Monats im Dorfgemeinschaftshaus der Arbeitskreis zusammen. Vor der nächsten Versammlung wird bereits die Gruppe "Kinder und Jugend im Dorf" tagen. Zur Tagesordnung beim Arbeitskreis stehen bei der nächsten Sitzung neben den Schwerpunkten "Aufgabe und Arbeitsweise des Arbeitskreises", Maßnahmen Backhaus "Am Larbach" noch die Vorstellung weiterer Pläne des Büros Grabowski an.

(Karl-Ernst Lind)

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27. August 2000

St. Anna-Fest

Beim "Anna-Fest" der katholischen St.-Anna-Gemeinde in Weickartshain-Seenbrücke hatte das gute Wetter erheblichen Anteil am Gelingen der Veranstaltung. So konnte der festliche Gottesdienst mit Pfarrer Alexander Vogl am Außenaltar im großen, parkähnlichen Pfarrgarten gefeiert werden. Seit der Einweihung der Kapelle "Zur heiligen Mutter Anna" im Mai 1955 ist für die Heimatvertriebenen aus dem Sudetenland dieses Pfarrfest zur Tradition geworden. Viel Mühe hatte sich auch in diesem Jahr der Pfarrgemeinderat gemacht, der neben Gegrilltem für Kaffee und Kuchen sorgte. Man saß noch im Garten, bevor die ersten Regentropfen es notwendig machten, im Gemeindehaus weiter zu feiern.

(gch/HZ)

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19. August 2000

K.A.R.L.-Fest in Pitts Garten

Mit einem bunten Programm gestaltete der Klein-Eichener Arbeitskreis zur Rettung der Lebensfreude (K.A.R.L.) sein Sommerfest am 19. August 2000. Wie vor zwei Jahren, wanderte der Verein auf die Seenbrücke. In "Pitts Garten" gab es besonders harte Unterhaltung. Aber zu Beginn traten Uli Ebinger und Klaus Lenhart, zwei Mitglieder des Grünberger Lehrerkabaretts "Die Bohrwürmer", mit "Mundartlieder aus dem ganz normalen Leben" auf.

Die Gießener Band "Peep Durple" sorgte dann für die harten Klänge und heizten dem Publikum mächtig ein. Die fünf Musiker begeisterten das Publikum mit atemberaubenden Soli und viel Humor. Gespielt wurden ausschließlich Songs von "Deep Purple". Dies war auch der Hauptact des Abends. Den Auftritt bekleidete eine Feuershow.

Einen weiteren Höhepunkt erlebten die Besucher beim Auftritt des im Kreise von K.A.R.L. schon länger bekannten "Fritz der Fakier". Mit einer abwechslungsreichen "Mixtour" aus seinem reichhaltigen Programm beeindruckte der Gießener Künstler auch in diesem Jahr.

(yr/Gießener Allgemeine Zeitung)

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06. August 2000

Motorradtreffen

Am vergangenen Wochenende (4.-6- August 2000) war der Steinbruch in Lardenbach wieder das Mekka der Motorradfreunde jeden Alters. Zum zehnten Mal fanden sich viele Zweiradfreunde aus mehreren Bundesländern und auch aus dem Ausland in Oberhessen zu einer kameradschaftlichen Runde zusammen.

Waren zu den vergangenen Treffen bereits schon Teilnehmer aus Österreich angereist, so konnten die Motorradfreunde Mücke diesmal dank des Internets auch Biker aus den Niederlanden willkommen heißen. Neben dem "Fachsimpeln" und dem Austausch von Erfahrungen sorgten besonders die von den Verantwortlichen ausgedachten Unterhaltungen bei allen Besuchern für viel Abwechslung.

Neben dem Spaß wurden die einzelnen Teams der teilnehmenden Akteure zudem noch mit Pokalen belohnt. Diese wurden am Samstagabend übergeben. Der Auftritts der in Thüringen beheimateten Rockgruppe "Mr. Tom", die eigens aus Erfurt angereist war, sorgten mit ihrem Programm aus Rockmusik für die entsprechende Stimmung am Hilgesberg.

(Karl-Ernst Lind)

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06. August 2000

EVG-Wanderung

Drei herrliche Wanderstrecken und das ideale Wetter sorgten am vergangenen Wochenende (6. August 2000) bei der 19. EVG-Wanderung des Spiel- und Sportvereins Lardenbach/Klein-Eichen für eine gelungene Veranstaltung. Den 880 Teilnehmern aus insgesamt 42 EVG-Wandervereinen aus ganz Hessen bot sich mit den ausgewiesenen Strecken von sechs, zwölf und 18 Kilometern durch eine idyllische sommerliche Natur ein besonderes Wandererlebnis.

Für das leibliche Wohl sorgten am Start und Ziel im Dorfgemeinschaftshaus sowie an den drei Kontrollstellen die Verantwortlichen der Wanderabteilung des SSV. Die Siegerehrung nahmen am Sonntag Vereinsvorsitzender Thomas Mölcher und Wanderabteilungsleiter Manfred Lind vor. Die ersten acht Gruppen mit den meisten Teilnehmern erhielten Pokale.

Den ersten Platz sicherten sich mit 93 Teilnehmern die Berg- und Wanderfreunde aus Lindenstruth. Auf den weiteren Plätzen folgten die Volkssportfreunde Gießen (73 Teilnehmer), der Jugendsportverein Lehnheim (58), die Berg- und Wanderfreunde Ulfa (51), die Wanderer von Querfeldein Ober-Mörlen (45), die Zugvögel Stangenrod (44), der BSC Lich (34) vor den Wölfersheimer Wanderern mit 30 Startern.

(Karl-Ernst Lind)

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28. Juni 2000

Wasserversorgung

Wie Bürgermeister Damaschke im Rahmen seines Magistratsberichts den Stadtverordneten u. a. mitteilte, hat ein Ingenieurbüro den Auftrag zur Verlegung einer Ringleitung in verschiedenen Wegeparzellen mit Anschluß an die Wasserversorgungsleitung in der Seentalstraße in Lardenbach und im Neubaugebiet "Eichwiesenfeld" in Klein-Eichen erhalten.

(tb/Gießener Allgemeine Zeitung)

 
27. Juni 2000

Bochum-Fans beim Turnier vorn

Ein Fußballturnier für Freizeit- und Stammtischmannschaften veranstaltete der VFL-Bochum-Fanclub Seenbachtal auf dem Sportgelände des SSV in Lardenbach. Sieger wurden die Gastgeber vor den "Highlanders" aus Ober-Seibertenrod. Die Plätze 3 und 4 belegten das Team von Hamburg/Mannheimer und der BVB-Fanvlub Gießen.

Auf den nächsten Plätzen folgten die Bayern-München-Freunde aus Ruppertenrod, der 1.-FC-Kaiserslautern-Fanclub Pohlheim, der Jugendclub Weickartshain, der Bayern-München Fanclub Merlau, die Schalker Knappen Nieder-Ohmen, die Königsblauen Knappen Trais-Horloff, Trinksport Pohlheim, Clou-Elf Grünberg, Garni-Elf Grünberg, Stammtisch Atzenhain, BVB Vogelsberg, Eintracht-Frankfurt Fanclub Atzenhain.

Als Schiedsrichter fungierten Wilfried Krämer, Erwin Port und Kurt Falke. Die Pokale wurden vom 1. Vorsitzenden des Bochum-Fanclubs, K. O. Bingmann überreicht.

(pm/Gießener Allgemeine Zeitung)

 
18. Juni 2000

Verabschiedung Pfarrer Schmidt

Mit einem Festgottesdienst und einer Feier im Weickartshainer Bürgerhaus verabschiedeten sich die evangelischen Gemeindeglieder aus Stockhausen, Lardenbach, Klein-Eichen, Seenbrücke und Weickartshain am Sonntag (18. Juni 2000) von ihrem Pfarrer Tilman Schmidt und dessen Gattin Frieda. Dazu waren auch Kollegen und ehemalige Kollegen aus den Nachbargemeinden, Bürgermeister Damaschke und Dekan Weyrauch erschienen.

Die Eröffnung der Feier übernahmen die Kinder aus den Kindergottesdiensten der Pfarrei. Nach dem Lied "Sing mit mir ein Halleluja!" überreichten sie Pfarrer Schmidt eine fröhlich-bunte Tischdecke, die sie mit Stofffarben gestaltet hatten.

Die Gelegenheit zu Abschiedsgrußworten nutzten neben dem Kirchenvorstand Herr Dekan i. R. Rink, Pfarrer Dr. Häbel aus Freienseen, Bürgermeister Damaschke, Ortsvorsteher Schlosser und Otto Biedenkopf. Sie brachten vor allem den Dank für 21 Jahre Seelsorgetätigkeit zum Ausdruck, bei der die Menschen in den Dörfern stets im Mittelpunkt standen.

Musikalisch wurde die Feier vom Gesangverein Eintracht Lardenbach/Klein-Eichen mit "Der Herr ist mein Hirte", dem Gesangverein Liederkranz Stockhausen und den Seenbachtaler Jagdhornbläsern sehr passend umrahmt.

(ab/gaz)

21 Jahre im Pfarrhaus von Lardenbach

Pfarrer Tilman Schmidt blickt auf 21 Jahre Dienst im Kirchspiel zurück. Eine Zeit, in der dem Franken bewusst war, dass von einem Pfarrer vor allem ein offenes Ohr verlangt wird. Entprechend machte der Theologe deutlich, dass er der Zeit für den Menschen mehr Priorität einräumen mochte, als den Verwaltungsdingen. So war es für ihn konsequent, in der Altenarbeit den Hausbesuch bei denen, die allein oder krank waren, in den Mittelpunkt zu rücken.

Tilman Schmidt hatte am 1. März 1979 die Nachfolge von Hermann Repp angetreten. Wer jetzt seine Stelle im Kirchspiel übernimmt, ist noch ungewiss. Schmidt hofft, dass die Vakanz nicht zu lange dauert. Zur Pfarrei gehören die Gemeinden Lardenbach, Klein-Eichen, Stockhausen und Weickartshain mit rund 1200 Gemeindegliedern.

Bevor Schmidt vor 21 Jahren diese Pfarrstelle übernahm, war er "kein sesshafter Typ", wie er selber erzählt. 1944 in Nürnberg geboren, wuchs er auch in Franken auf, um die folgenden zehn Jahre in Karlruhe am prägendsten zu empfinden. Die Familie zog weiter nach Bad Vilbel um, Tilmann Schmidt machte also in Frankfurt seinen Schulabschluss und begann hier auch mit dem Theologiestudium, das er später in Erlangen fortsetzte und in Marburg abschloss.

Der Beweggrund seiner Berufswahl? Gegen Ende der Schulzeit hatte er sich gefreut, ein Fach zu finden, in dem er mit dem Studium der Sprachen wie Latein und Griechisch auch das der Geschichte und der Philosophie verbinden konnte.

Sein Lehrvikariat absolvierte Schmidt beim ehemaligen Probst Helmut Grün in Stumpertenrod, bevor er eine Pfarrstelle im Dekanat Büdingen übernahm. Als er nach Grünberg kam, war das Lardenbacher Pfarrhaus noch bewohnt. Deshalb kam Tilman Schmidt für die ersten drei Monate in der Gaststätte "Sonnenhof" in Stockhausen unter. Wie er feststellte, die beste Möglichkeit, seine Gemeinde kennen zu lernen. Denn an einen runden Tisch, den Kommunikationspunkt eines Ortes schlechthin, passe immer noch einer ran.

Mittlerweile trifft der Pfarrer mit seiner Frau Frieda, eine gebürtige Weickartshainerin, schon die ersten Vorbereitungen für den Auszug. Einige Bücherregale im Arbeitszimmer sind bereits leer geräumt. Aber da hängen noch viele Erinnerungen. Das Bild der Kindergottesdienstkinder, das sie dem Pfarrer zum 50. Geburtstag gemalt haben, die Dornenkrone, die er einmal in Jerusalem gekauft hat. Hier steht das Schachspiel mit den Figuren, die an Szenen aus dem Palast des Königs Minos erinnern. Und im Setzkasten sind die Spieluhren aufgereiht: "S ein Tag, so wunderschön wie heute", "Lilli Marlen" und "Für Elise" lässt er mit dem Drehen an den kleinen Kurbeln erklingen.

Als man sich am Sonntag nach dem Verabschiedungsgottesdienst in Weickartshain im Dorgemeinschaftshaus trifft, ist sich Tilman Schmidt auch sicher, dass er zu schätzen weiß, dass die Kirchenvorsteher nicht nur die Fordernden waren, sondern auch diejenigen, die ihren Pfarrer unterstützten.

(dl/Gießener Allgemeine Zeitung)

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10. Juni 2000

Hochzeit im Dorf

Das Wetter, wie extra bestellt für so einen Tag. Eine Hochzeit im Dorf zieht immer viele Schaulustige an. Und so soll es ja auch sein. Ein sehr privates Ereignis, bei dem der Zug zur Kirche ganz öffentlich ist. Alle wollen die Brautleute sehen und wer denn so alles mit dabei ist. Vor der Kirche wartet man dann bis die Zeremonie vorbei ist. Nach der kirchlichen Trauung gibt es strahlende Gesichter. Freunde und Bekannte sowie die noch an der Tradition im Dorf sich freuen können, nehmen Braut und Bräutigam in Empfang. Durchs Spalier seiner Motorradkumpels gehts in "ihrer" Pferdekutsche zur Hochzeitsfeier. Am 10. Juni 2000 haben Simone und Timo Faust in Klein-Eichen geheiratet.

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04. Juni 2000

Ortssporttag fällt aus

Der für diesen Sonntag vorgesehene Ortssporttag des SSV Lardenbach/Klein-Eichen wurde vom Vorstand kurzfristig abgesagt. Termin- und Zeitprobleme sowie die Abwesenheit verschiedener Verantwortlicher ließen eine Durchführung der von einem Straßenfußballturnier und einem Kinderfest bestimmten Veranstaltung nicht zu.

Eine kurzfristige Verlegung auf einen anderen Termin war wegen weiterer geplanter Vorhaben nicht möglich. Im kommenden Jahr wird es den Ortssporttag aber auf jeden Fall geben.

(Karl-Ernst Lind)

 
01. Juni 2000

Vatertag im Steinbruch

Bereits über 20 Jahre lang treffen sich die Klein-Eichener am "Vatertag" im Steinbruch überm "Buchholzberg". Und fast so lange organisieren die "Grenzgrabenspritzer" diesen Tag. An diesem lauschigen Plätzchen kann man nicht nur gut essen und trinken. Bestens lassen sich hier auch wichtige und unwichtige Neuigkeiten erfahren. Denn es kommen auch gerne Besucher aus Lardenbach und Stockhausen um einen gemütlichen Feiertag zu begehen. Obwohl das Ritual des "Vatertags" die Wahrnehmung des Feiertages Christi Himmelfahrt als christlich-religiöser Festtag doch etwas abgelöst hat. Aber im Gegensatz zu den oftmals als reinen Männertag geprägten "Vatertag" trifft man sich hier im Steinbruch auch mit der ganzen Familie. Und es ist den ganzen Tag lang ein kommen und gehen.

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01. Juni 2000

Himmelfahrt

Dieser Gottesdienst an Himmelfahrt hat wahrlich eine lange Tradition. Aus Lardenbach, Klein-Eichen, Weickartshain, Stockhausen, Merlau, Flensungen, Ober-Ohmen, Ruppertenrod, Unter-Seibertenrod, Groß-Eichen, Ilsdorf, Sellnrod, Altenhain und Freienseen kommen alljährlich die Besucher. Pfarrer Schmidt freute sich, dass wieder so viele junge und auch alte Menschen an dem Gottesdienst teilnahmen.

Der Posaunenchor "Unterer Vogelsberg" mit Unterstützung des Posaunenchors Merlau (Leitung Ullrich Leidner) begleiteten den Gottesdienst wieder. Die Liturgie hielt letztmals Pfarrer Schmidt, die Predigt Pfarrer Günther aus Groß-Eichen.

Die Freiwillige Feuerwehr versorgte im Anschluß die Besucher mit Essen und Trinken. Wie gewohnt wurde zum Schutz der Besucher vor jedem Wetter ein Zelt am Sportgelände in Lardenbach errichtet.

(Karl-Ernst Lind)

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23. Mai 2000

Dorfentwicklungsplanung - Büro stellt sich vor

In Anwesenheit von Stadtverordnetenvorsteher Wolfgang Hausmann, dem zuständigen Mitarbeiter Jürgen Schneider vom Amt für Regionalentwicklung, Landschaftspflege und Landwirtschaft in Wetzlar (ARRL), dem Grünberger Bauamtsleiter Hans-Dieter Glatthaar sowie den beiden Ortsvorstehern Karlheinz Erdmann (Lardenbach) und Manfred Daniel (Klein-Eichen) stellte am Dienstagabend (23. Mai 2000) Bürgermeister Siegbert Damaschke dem Arbeitskreis Dorferneuerung Lardenbach/Klein-Eichen das ab sofort für den weiteren Ablauf der Dorferneuerung beauftragte Architektenbüro vor.

Die offizielle Vertragsunterzeichnung mit dem aus Kronberg stammenden Städtebauarchitekten Klaus Grabowski fand bereits am 15. Mai im Grünberger Rathaus statt. Nach den Worten von Damaschke stehe jetzt der 2. Schritt der Dorferneuerung an, wo es auf der Grundlage des in den vergangenen Monaten vom Arbeitskreis erarbeiteden Handlungskonzeptes in die Umsetzungsphase gehe. Hierbei hoffe man zuversichtlich, dass nach der für die nächsten sechs Monate festgelegten Dorfentwicklungsplanung im Jahre 2001 mit ersten öffentlichen Maßnahmen begonnen werden kann.

Im Rahmen seiner Vorstellung äusserte Klaus Grabowski den Wunsch auf eine gute Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Dorferneuerung, die unter dem Leitgedanken "Gemeinsam nachdenken - miteinander bauen und gestalten" stehen sollte. Bei der Umsetzung der einzelnen Maßnahmen werde es daher immer eine Abstimmung mit dem Arbeitskreis und der Bevölkerung geben. Ein globales vorgefertigtes Durchführungsprogramm der Dorferneuerung gebe es nicht, da jedes Dorf eigene Schwerpunkte und einen eigenen Charakter besitze. Die Vielschichtigkeit der Dorferneuerung wurde den Anwesenden von Grabowski mit zahlreichen Dias verdeutlicht.

Eingehend auf Privatmaßnahmen, erläuterte Jürgen Schneider vom ARRL, dass hierfür zur Zeit reichlich Mittel zur Verfügung stehen. Er verwies zugleich auf das geänderte Verfahren bei der Antragstellung. Anträge können wegen der neuen EU-Förderung nur noch direkt bei ihm, beim ARRL in Wetzlar gestellt werden. Eine erste, unentgeltliche Beratung von Privatpersonen kann ebenfalls von dem Architektenbüro Grabowski erfolgen, wobei jedoch zur späteren Umsetzung der Maßnahmen ein eigener Architekt beauftragt werden muß.

Beantwortung fanden weiterhin Fragen zu der vom Arbeitskreis erstellten Prioritätenliste, die laut Aussage von Jürgen Schneider nicht gleich auch eine Umsetzungsliste sei. Wie die Vergangenheit zeige, sei es eher selbstverständlich, dass Maßnahmen dieser Liste nicht in der zuvor festgelegten Reihenfolge durchgeführt würden. Sie diene den zuständigen Stellen zunächst als grundsätzliche Wunschliste und später gegebenenfalls als Kontrolle von durchgeführten bzw. nicht durchgeführten Maßnahmen.

Eingehend auf angesprochene Verzögerungen innerhalb nud nach der vorgeschriebenen Klärungsphase gab Schneider zu verstehen, dass es "Brüche" für die nachfolgende Dorfentwicklungsplanung gebe. Derzeit gebe es jedoch schon Überlegungen, wo durch angedachte Änderungen in absehbarer Zeit eine Verbesserung erfolgen solle.

(Karl-Ernst Lind)

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20. Mai 2000

Liederabend zum Dirigentenjubiläum

Mit einem festlichen und stimmungsvollen Liederabend, den der MGV "Eintracht" Lardenbach/Klein-Eichen ausrichtete, wurde am Samstag (20. Mai 2000) das 25-jährige Dirigentenjubiläum von Ottmar Hasenpflug begangen. Im Bürgerhaus sorgten neben dem Gastgeber weitere dem Jubilar verbundene Gesangvereine aus Rüdingshausen und Saasen für eine würdevolle Festveranstaltung mit zahlreichen musikalischen Höhepunkten.

Nach dem stimmungsvollen Programmauftakt durch den örtlichen Männerchor und der Begrüßung durch den Vorsitzenden Karlheinz Erdmann sorgte die Sing- Spiel- Spaß- Truppe vom Kinderchor der "Eintracht" für einen mit viel Beifall bedachten Auftritt. Unter Leitung von Minette Kraft gaben die etwa 30 Jungen und Mädchen drei Lieder dem begeisterten Publikum zu Gehör.

Danach ging Reiner Roth, der durchs Programm führte, auf das 25-jährige Wirken des bekannten Chorleiters ein. Dabei gab er zum Vergnügen des Publikums auch die eine oder andere Anekdote zum Besten. Wie Roth ausführte, übernahm der damals 20-jährige Hasenpflug im Januar 1975 den Männerchor aus Lardenbach und Klein-Eichen. Er habe es in den 25 Jahren meisterhaft verstanden, mit altbewährtem und neuem Liedgut die Sänger zu motivieren und dem Verein dadurch in der Öffentlichkeit ein entsprechendes Ansehen zu verschaffen. Erwähnung fanden zudem die Auftritte bei den zahlreichen Faschingsveranstaltungen, wo neben dem Chorleiter auch dessen Ehefrau Birgit für Stimmung sorgte.

Sodann präsentierten die Sänger dem Dirigenten unter Leitung von Minette Kraft einen eigens zum Jubiläum einstudierten Kanon. Anerkennende Worte fand im Anschluß der Vorsitzende des Ohm-Lumdatal-Sängerbundes, Dieter Ihle (Harbach), für den in Saasen aufgewachsenen Chorleiter. Er stellte dabei die in den 25 Jahren vollbrachten Leistungen in den Vordergrund. Im Namen des Deutschen, des Hessischen wie auch des Ohm-Lumdatal-Sängerbundes sprach Ihle dem Jubilar Glückwünsche aus. In Anerkennung seiner Verdienste zeichnete er Ottmar Hasenpflug mit der Silbernen Ehrennadel des Deutschen Sängerbundes aus.

Dankesworte und Geschenke für sein Wirken gab es anschließend durch Karlheinz Erdmann vom MGV Lardenbach/Klein-Eichen und von Karl-Ernst Lind namens der FFW Lardenbach. Unter Stabführung von Markus Hofmann übermittelten die Männer des Gesangvereins "Concordia" Rüddingshausen mit zwei Liedern einen musikalischen Gruß.

Eine tänzerische Darbietung legte die Gymnastikgruppe des SSV Lardenbach/Klein-Eichen unter Leitung von Sigried Ruppel aufs Parkett. Im Rahmen ihres Auftrittes, bei dem der Männerchor "Unter der Linde", die Frauen "Guten Abend,gute Nacht" und der Gemischte Chor "I'm gonna sing" vortrugen, sprach Vorsitzender Peter Zinnkann vom Gesangverein "Eintracht" Saasen ebenfalls Glückwünsche an Ottmar Hasenpflug aus.

Eine musikalische Überraschung bot danach Minette Kraft, die mit bekannten Operettenmelodien die Gäste begeisterte. Der nächste Auftritt war dann dem Frauenchor Rüddingshausen mit zwei Liedern vorbehalten. Zusammen mit dem Männerchor Rüddingshausen trugen sie zudem noch den Chor "Preis und Anbetung" vor. Den Abschluß dieses gelungenen Dirigentenjubiläums machte der gastgebende Verein, dessen Sänger unter Leitung des Jubilars Ottmar Hasenpflug "Gürtel und Tüchlein" und "Belle Rose du Printemps" intonierten.

(Karl-Ernst Lind)

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20. Mai 2000

Aufstieg der 2. Mannschaft des TTC Ilsdorf/Lardenbach

Mit 18 gewonnenen und lediglich nur zwei verlorenen Spielen schaffte die 2. Mannschaft des Tischtennisclubs Ilsdorf/Lardenbach mit insgesamt 31:5 Punkten den Aufstieg in die Kreisliga. Die seither in der 1. Kreisklasse spielende Mannschaft konnte sich gegen ihre starken Gegner durchsetzen und hatte am Ende der Vorrunde schon die Tabellenspitze inne. Mit 14 Siegen und einer Leistungszahl von 38 war Dieter Kraft der beste Spieler des Teams, in dem Stefan Weeke mit einer Leistungszahl von 34 mit zwölf Siegen an zweiter Stelle steht.

Auch im Doppel waren beide Spieler zusammen erfolgreich. Sie konnten von den acht ausgetragenen Spielen bei nur einer Niederlage sieben für sich entscheiden. Zu der Mannschaft zählen weiterhin die Aktiven Marcus Weeke, Thorsten Adamek, Gerhard Ruppel, Uwe Schlegelmilch, Gerhard Pernak und Klaus Kratz. Für die neue Runde in der Kreisliga wird es für die heimischen Tischtennisspieler eine personelle Verstärkung geben, so dass man sich das gesteckte Ziel, die Klasse zu erhalten, auch verwirklichen kann.

(Karl-Ernst Lind)

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15. Mai 2000

Einstieg in die Umsetzungsphase

Der Bewilligungsbescheid liegt vor: Das Land fördert danach im Rahmen der Dorferneuerung Lardenbach/Klein-Eichen die auf 42272,50 DM taxierte Dorfentwicklungsplanung. Und das zu 70 Prozent, für die Stadt verbleibt also nur eine Summe von 12686,23 DM. Die Dorfentwicklungsplanung wird auf dem Handlungskonzept basieren, in das die Vorstellung der - wie von Ortsvorstehern und Bürgermeister gelobt wird - sehr engagierten Bürger eingeflossen sind.

Darin finden sich, geordnet nach Dringlichkeit, sämtliche geplanten öffentlichen Maßnahmen - vom Dorfplatz am Backhaus am Larbach bis zu Infotafeln für Radwege. Insgesamt sollen 914 000 Mark investiert werden. Gestern (15. Mai 2000) nun wurde der Vertrag mit dem für Planung und Umsetzung zuständigen Archtekturbüro Grabowski (Kronberg) unterzeichnet. Wie Bürgermeister Damaschke dabei betonte, wurde mit diesem Wechsel von der Klärungs- in die Umsetzungsphase ein wichtiger Meilenstein der Dorferneuerung erreicht. Wie Damaschke sagte, sollten die Bürger wissen, "dass es nun endlich losgeht".

Die Vertragsunterzeichnung im Rathaus verfolgten auch die Ortsvorsteher Manfred Daniel und Karlheinz Erdmann. Deren warnende Stimmen, das vor allem auch stetige Engagement der Bürger nicht durch weitere Verzögerungen (nicht zuletzt angesichts noch zunehmender Genehmigungshürden) zu strapazieren, suchte der Bürgermeister zu entkräften.

So verwies er auf den noch in diesem Jahr geplanten Bau des Dorfplatzes. Schon mit dieser ersten öffentlichen Maßnahme - sie erfolgt im Zuge der Straßen- und Kanalerneuerung, wird daher vorgezogen - wolle die Stadt zeigen, dass die Dorferneuerung jetzt umgesetzt werde. Grundsätzliches Ziel sei es ohnedies, mit kommunalen Projekten Anregungen und Motivationsschübe für die Bürger zu geben. Im Übrigen seien die Genehmigungsverfahren heute nicht mehr so lange wie einst: "In sechs Wochen liegt oftmals das Placet der Kreisbauaufsicht vor."

Doch auch Damaschke mahnte, in der Dorferneuerung nichts auf die lange Bank zu schieben: "Zwar haben wir acht Jahre Zeit, doch ein Jahr der Klärungsphase ist schließlich bereits vorüber." Die Dorfentwicklungsplanung als erster Abschnitt der Umsetzungsphase, zu der auch das Festlegen des Zeitplans für die kommunalen Projekte gehört, soll im Herbst/Winter fertig sein. Der Verwaltungschef geht davon aus, dass die Planung im November oder Dezember das Stadtparlament passiert, um sodann in die Realisation der Maßnahmen einsteigen zu können.

Der Bürgermeister dankte dem zuständigen Mitarbeiter des ARLL, Jürgen Schneider, für gute Vorbereitung und Kooperation. Da erkrankt, konnte dieser gestern nicht an der Vertragsunterzeichnung teilnehmen. Man hofft aber, dass Schneider am Dienstag, 23. Mai, im Bürgerhaus bei der Vorstellung des Planers Grabowski anwesend sein wird. Grabowski ist für die Umsetzung der kommunalen Projekte, aber auch für die Beratung von Privatleuten zuständig, er wird vor Ort Sprechstunden abhalten. Eine erste private Maßnahme (Fassadenerneuerung) ist bereits am Laufen.

Geplante kommunale Maßnahmen

Basis der nun in Auftrag gegebenen Dorfentwicklungsplanung ist folgende Prioritätenliste der kommunalen Maßnahmen (mitsamt den geschätzten förderfähigen Kosten):
1. Baumtore (25000 DM), 2. Treffpunkt Helgenstock (175000 DM), 3. Dorfmitte Klein-Eichen (100000 DM), 4. Chronik/Archive/Fotoband (40000 DM), 5. Funktionsverbesserung Kindergarten (56000 DM), 6. Funktionsverbesserung DGH (86000 DM), 7. Kreuzung Hinterdorf Klein-Eichen (50000 DM), 8. Spielplatz Lardenbach (65000 DM), 9. Brücke Grenzgraben (25000 DM), 10. Feuerwehrgerätehaus Lardenbach (70000 DM), 11. Dorfteich Klein-Eichen (55000 DM), 12. Spielplatz Klein-Eichen (55000 DM), 13. Außenanlagen DGH (15000 DM), 14. Backhaus "Am Larbach" (50000 DM), 15. Sitzbänke (7500 DM), 16. innerörtliche Fußwege (16000 DM), 17. Schilder für historische Gebäude (3500 DM), 18./19. Grillstelle Klein-Eichen/Lardenbach (10000/21000 DM), 20. Friedhof Klein-Eichen (26000 DM), 21. Dorfzeitung, 22. Internetveröffentlichung, 23. allgem. Verkehsberuhigung, 24. Stockhäuser Weg, 25. Info-Tafeln Wander- und Radwege, 26. Alte Bausubstanz (alle keine Kosten).

(tb/Gießener Allgemeine Zeitung)

 
29. April 2000

Kritiksingen

16 Mitgliedsvereine mit 19 Chorgattungen des Ohm-Lumdatal-Sängerbundes (OLSB) gaben sich am Samstag (29. April 2000) mit 600 Sängerinnen, Sängern und Jugendlichen in der mit Frühlingsblumen dekorierten Gallushalle in Grünberg ein Stelldichein. Anlass des Treffens war das erste Teil-Kritiksingen 2000 des jetzt etwa 7000 Mitglieder und 54 Gesangvereine umfassenden Sängerbundes. Eine Großveranstaltung, die vom Bundesmusikausschuss sowie dem OLSB-Vorstand unter Führung von Dieter Ihle (Harbach) zusammen mit dem Gesangverein "Eintracht" Lardenbach/Klein-Eichen mustergültig ausgerichtet wurde.

Die 19 Chorgattungen hatten sich gut vorbereitet. Die Aktiven traten während des fünfstündigen Singens von 15 Uhr an in fünf Gruppen auf und wurden jeweils gruppenweise für den Auftritt ausgelost. Erstaunlich war, mit welchem Engagement am Samstag gesungen und Glanzpunkte bei der Interpretation gesetzt wurden. Der gesamte Klangkörper ward in die Wiedergabe der durchweg guten Chorliteratur aller Stilrichtungen einbezogen, so die Kritikerin Linda Horowitz.

Gegen 21.30 Uhr war das Singen beendet, und Knut Petersen vom Bundesmusikausschuss dankte den Akteuren und Chorleitern für ihre Leistungen, die auch die Kritikerin überrascht hätten. Am Kritiksingen beteiligten sich Chöre aus Lumda, Gonterskirchen, Lauter, Londorf, Lardenbach/Klein-Eichen, Geilshausen, Kesselbach, Ehringshausen, Lindenstruth, Allendorf/Lumda, Weickartshain, Homberg, Bersrod, Allertshausen, Ober-Ohmen und Atzenhain.

Eine Woche später, am Samstag (6. Mai 2000) fanden sich in der Gallushalle etwa 700 Sängerinnen und Sänger ein, um beim zweiten Teil-Kritiksingen 2000 des OLSB ihre erarbeiteten Chorwerke von Kritikerin Linda Horowitz bewerten zu lassen. Gute Rahmenbedingungen waren vom ausrichtenden "Eintracht" Lardenbach/Klein-Eichen unter seinem Vorsitzenden Karlheinz Erdmannm dem Bundesmusikausschuss-Vorsitzenden Knut Petersen und dem OLSB-Vorsitzenden Dieter Ihle geschaffen worden, so dass das wieder fünfstündige Singen problemlos "über die Bühne" ging.

Kritikerin Linda Horowitz baute ihre praxisbezogene Kritik auf den Kriterien Tonreinheit, Rhytmik, Dynamik, Aussprache, Tonbildung und Chorklang, Interpretation und Chorwahl auf. Wie beim ersten Teil-Kritiksingen 2000 erwies sie sich als exzellente Sachkennerin der vielfältigen Chorszene. Obwohl sich die teilnehmenden 22 Chorgattungen auf das Kritiksingen gut vorbereitet hatten, konnte Horowitz jeweils noch wertvolle Tipps für die tägliche Arbeit den Chören übermitteln.

An diesem zweiten Kritik-Singen beteiligt waren die Chöre aus Queckborn, Bernsfeld, Wetterfeld, Stangenrod, Merlau, Grünberg, Ehringshausen, Harbach, Beltershain, Bobenhausen II, Weitershain, Groß-Eichen und Göbelnrod.

(nz/Gießener Allgemeine Zeitung)

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23. April 2000

Ehrungen beim SSV

Für ihren jeweiligen 250. Einsatz in den beiden Seniorenmannschaften des Spiel- und Sportvereins Lardenbach/Klein-Eichen konnten kürzlich (April 2000) die Brüder Alexander und Thorsten Schätzle eine Vereinsehrung in Empfang nehmen. Vereinsvorsitzender Thomas Mölcher und der stellvertretende Fußball-Abteilungsleiter Joachim Rühl dankten beiden seit 1982 schon in den Jugendmannschaften aktiven Hobbykickern für ihren Einsatz.

Alexander Schätzle spielt seit 1989 bei den Senioren. Der gelernte Stürmer hat seit dieser Zeit etwa 100 Tore für seinen Verein und für die mit dem FC Weickartshain bestehende Spielegemeinschaft erzielen können. Neben seiner sportlichen Betätigung widmete sich der Jubilar vom 12. März 1993 bis 12. März 1999 im Verein noch den Aufgaben des Schriftführers.

Im Jahre 1990 wurde Thorsten Schätzle in die Seniorenmannschaften aufgenommen. Im Gegensatz zu seinem etwas älteren Bruder versuchte er als Abwehrspieler das Toreschießen eher zu verhindern. Als Jugendbetreuer sorgt er im Verein für die notwendige Nachwuchsarbeit. Zudem ist er seit 16. März 1996 als zweiter Vorsitzender im Vorstand des Sportvereins tätig. Beide Fußballer erhielten neben einer Urkunde noch ein Erinnerungsgeschenk.

(Karl-Ernst Lind)

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21. April 2000

MGV erfreute Senioren

Als eine immer wieder gerne wahrgenommene Selbstverständlichkeit sah es auch in diesem Jahr der MGV "Eintracht" Lardenbach/Klein-Eichen an, mit seinem Auftritt im Seniorenheim "Am grünen Berg" in der Kernstadt den alten Menschen eine Freude zu bereiten.

Begrüßt von Karl-Otto Bingmann und zahlreichen Heimbewohnern, präsentierten sich die Sangesfreunde aus Lardenbach und Klein-Eichen unter ihrem Chorleiter Ottmar Hasenpflug zu Beginn mit einem Chorsatz. In Anschluss an die Begrüßung und die Übermittlung der Grüße zum Osterfest durch den Vorsitzenden Karlheinz Erdmann folgten vier weitere Lieder die von den Zuhörerinnen und Zuhörern mit viel Beifall bedacht wurden.

Mit dem Dank für die Darbietung und dem gleichzeitigen Wunsch, im kommenden Jahr wiederum im Seniorenheim ein Ständchen zu bringen, verabschiedete Karl-Otto Bingmann die von der Begeisterung der Senioren beeindruckten Sänger aus Lardenbach und Klein-Eichen.

(Karl-Ernst Lind)

 
11. April 2000

Baulandpreise im Kreis Gießen

Wer im Kreis Gießen auf der Suche nach Bauland ist, kann bei den Angebotsvergleichen auf einen wertvollen Helfer bauen: Landrat Willi Marx und Vermessungsdirektor Manfred Heinert vom Katasteramt legten gestern (11. April 2000) den aktuellen "Bodenrichtwertkatalog" vor. Das Papier bilanziert - mit Ausnahme der Stadt Gießen - alle Summen, die während der beiden vergangenen Jahre bei Grundstücksgeschäften gezahlt wurden. Der vom Gutachterausschuss zusammengetragene Katalog ist zum Preis von 165 Mark erhältlich.

Bei den Maximalwerten von 400 Mark und mehr für den Quadratmeter erschlossenes Bauland in guter Lage sind nach wie vor Lich, Krofdorf-Gleiberg (beide 420 Mark), Watzenborn-Steinberg, Großen-Linden, Leihgestern und Wißmar (410 Mark) sowie Launsbach anzutreffen. Heuchelheim und Alten-Buseck folgen mit 390 Mark, Kinzenbach und Langgöns mit 350. Grundstücke mit mehr als 300 Mark pro Meter wurden ansonsten noch in Hausen und Garbenteich, Rodheim-Bieber und Lollar gehandelt.

Während in den am meisten nachgefragten Orten Bauland in reinen Wohngebieten selbst in "mäßiger Lage" nicht unter 170 Mark zu bekommen war, gibt's für deutlich weniger Geld auch Grundstücke in "guten Lagen" - dann aber meist östlich von Staufenberg, Buseck, Reiskirchen und Lich. In Klein-Eichen, Lardenbach und Altenhain kosteten selbst "Filetstücke" nicht mal 100 Mark.

Innerhalb des sogenannten Gießen-Speckgürtels gibt's die relativ günstigsten Baugrundstücke - wenn denn noch vorhanden und nicht verkauft - in Vetzberg, Hausen, Steinbach, Albach, Trohe und Oppenrod. In "Buseck-Süd" kann man schon für 90 Mark handelseinig werden. Man spricht auch von einer Boom-Beruhigung. Die 440 Mark wurden nicht mehr erreicht. Bestätigen könne der Gutachterausschuss "die Flucht ins Umland von Gießen und in die Randgebiete"; in der Universitätsstadt sei Bauland Mangelware.

Der Auswertung zugrunde lagen 4270 Kaufverträge, bei denen Geld geflossen ist. In etwa 65% der mehr als 100 Gemarkungen blieben die Bodenpreise zuletzt unverändert.

(no/Gießener Allgemeine Zeitung)

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08. April 2000

"Platt geschwatzt en gesunge"

Der für sein kulturelles Wirken bekannte Klein-Eichener Arbeitskreis zur Rettung der Lebensfreude (K.A.R.L.) präsentierte nach seiner letztjährigen Musical-Gala in der Gallushalle in diesem Jahr einen Mundartabend in besonderer Güte. Unter dem Motto "Platt geschwatzt en gesunge" kam der oberhessische Dialekt bei Vorträgen des bekannten Mundart-Dichters Emil Winter (Heuchelheim) und der in Gonterskirchen beheimateten Musikgruppe "Dreschflegel" so richtig zur Geltung.

Wer früher in einem hessischen Dorf geboren wurde, ist mit "Platt" groß geworden. Erst mit Schulbeginn wurde einem Kind das Hochdeutsch beigebracht. Heute lernen viele Kinder nur Hochdeutsch zu sprechen und erleben den heimischen Dialekt als "eigentümliche" Sprache ihrer Großeltern und anderer Alter. In manchen Kreisen gilt Dialekt sogar als "unfein" und wird ganz bewusst verdrängt. Damit das "Platt" nicht ganz vergessen wird, hat K.A.R.L. am Samstag (8. April 2000) diese Veranstaltung mit heimischen Künstlern zum Thema organisiert.

Bei der auch von zahlreichen auswärtigen Gästen gut besuchten Veranstaltung im Dorfgemeinschaftshaus gab es in dem knapp vierstündigen Programmablauf immer wieder Höhepunkte. Nach der Begrüßung durch die Vereinsvertreterin Ulrike Wyche gab sich die unter Leitung von Berthold Lind stehende Gruppe "Dreschflegel" die Ehre und zeigte mit zahlreichen Liedern die unbegrenzte Vielfalt von Sprache und Musik auf.

Schwerpunkte der musikalischen Mundartvorträge von Georg Damster, Volker Hartmann, Paul-Werner Koch und den auf der Gitarre begleitenden Berthold Lind waren neben eigenen Werken Lieder der über die heimische Region hinaus bekannten Gruppe "Fäägmeel". Besungen wurde dabei besonders das Leben auf dem Lande. Im ersten Abschnitt standen u. a. Themen wie "Wasserkron und Gossestoa", "Bulldog und die Madche" und die "Vorzüge des Alters" an.

Mit Spannung erwartet, betrat danach "de Deestemol und Co-Rentner" Emil Winter die Bühne und begeisterte nach einer allgemeinen Einführung über die Dialektsprache mit seinen Beiträgen das Publikum. Er stellte fest, dass Dialekt für jeden Menschen zugleich Heimat, Heimweh und Tradition bedeute. Zusammengefasst nannte er diese Fakten auch "Stallgeruch", durch den heute die Erinnerungen an die Vergangenheit wach werden.

Nach Meinung des Autors solle man "schwätze, wie von Oma ins Ohr geflüstert". Bei seinen Gedichten und Geschichten lagen Erinnerungen, Besinnliches und Nachdenkliches immer in einem sehr engen Rahmen. Nostalgie und Uznamen-Identität von heimischen Dörfern kamen ebenfalls nicht zu kurz. Zur Ergänzung seiner eigenen Werke bereicherte Winter sein Programm mit Beiträgen der bekannten Heimatdichter Lutz Dönges und Georg Hess.

Neben der Abstimmung mit der Gruppe "Dreschflegel" ging der Heuchelheimer besonders auf sein Publikum ein. Die Mundartmusiker heizten bei weiteren Auftritten nochmals richtig ein. Viel Beifall heimsten sie für ihre Welturaufführung von der "Moorhuhnjagd om PC" und dem Lied der "Mauernschesser" ein. Musikalisch wiedergegeben wurde weiterhin "Pritsche, Platz und Quetschehoink" und die heute ganz in Vergessenheit geratene und in der Landwirtschaft kaum noch eingesetzte "Pullpompe".

Mit dem verdienten Beifall des Publikums endete ein Abend, der den heimatverbundenen Besuchern bestimmt nicht nur wegen seines Unterhaltungswertes in Erinnerung bleiben dürfte.

(Karl-Ernst Lind)

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07. April 2000

Obstbau- und Kelterverein zog Bilanz

Seine Mitgliederversammlung hielt kürzlich (April 2000) der Obstbau- und Kelterverein Lardenbach/Klein-Eichen im Gasthaus "Zur Linde" ab. Vorsitzender Hans Mölcher ging in seinem Bericht auf die Aktivitäten des 63 Mitglieder zählenden Vereins im Jahre 1999 ein. So wurde der örtliche Umwelttag unterstützt, als einige Mitglieder in der Gemarkung Müll sammelten.

Als Hauptaufgabe bot man im Herbst nicht nur Mitgliedern die Möglichkeit zum Pressen von Obst an. Weiterhin stand noch die Pflege der Obstbäume in den Gemarkungen von Lardenbach und Klein-Eichen an. Bei mehreren Einsätzen wurden Bäume ausgeschnitten und die Standorte gemäht, gemulcht und gepflegt. Auf Grund des vorhandenen Obstbestandes konnte trotz mangelnden Interesses eine Obstversteigerung durchgeführt werden.

Zu einem Erfolg wurde das zusammen mit dem Männergesangverein ausgerichtete Sommerfest, bei dem die Familien Klaus und Bernd Kratz für die Bewirtung sorgten. Zum Abschluss sprach Mölcher allen Helfern den Dank für die geleistete Arbeit aus.

Über die Nutzung der Kelteranlage und der vereinseigenen Arbeitsgeräte berichtete Gerhard Pernak. Mit 199 Pressen, wobei insgesamt 20 000 Liter Most erzeugt wurden, sei die Kelter wieder sehr rege genutzt worden. Dagegen war der Schredder und der Vertikutierer seitens der Mitglieder nicht so stark gefragt. Erfreut zeigte sich Pernak, dass im vergangenen Jahr für den größten Teil des Baumbestandes aus der Mitgliederschaft eine Vielzahl von Paten zur Pflege gefunden werden konnte. Als notwendige Maßnahme soll im Kelterraum in diesem Jahr eine Be- und Entlüftung eingebaut werden.

Über die finanzielle Lage gab Kassenwart Roland Voll Bericht. Er, wie der gesamte Vorstand, wurden anschließend auf Antrag der Kassenprüfer Arno Böcher und Werner Frank einstimmig entlastet. Bei der Wahl der neuen Kassenprüfer wurde neben Werner Frank für Peter Swoboda gestimmt. Zustimmung gab es zudem für das am 17. Juni geplante Sommerfest, das wiederum gemeinsam mit dem Männergesangverein durchgeführt werden soll.

(Karl-Ernst Lind)

 
30. März 2000

Richtfest an der Kläranlage

Investitionen für die Abwasserbeseitigung sieht der Bürger normalerweise nicht, sie werden als Kanäle und Sammler unter die Erde gebracht. Kürzlich (März 2000) wurde das Richtfest für ein deutlich sichtbares Bauwerk an der Kläranlage bei Königsaasen (zwischen Nieder-Ohmen und Burg-Gemünden) gefeiert.

Der Abwasserverband Ohm-Seenbach hat rund 510 000 DM für einen Klärschlamm-Lagerplatz investiert. Bislang hatte die Lagerkapazität nur etwa ein Zehntel des Bedarfs abgedeckt. Weil die den Klärschlamm auf ihre Ackerflächen ausbringenden Landwirte zeitlich enge Grenzen haben, muss der Klärschlamm in der übrigen Zeit gelagert werden.

Am Richtfest nahmen neben den Bauarbeitern und Bediensteten der Kläranlage die Bürgermeister Dieter Böck (Mücke) und Siegbert Damaschke (Grünberg), der Geschäftsführer des Abwasserverbandes, Friedhelm Beck, sowie Erwin Müller vom gleichnamigen Grünberger Baubüro teil.

Bürgermeister Böck äußerte in seiner Funktion als Verbandsvorsteher des Abwasserverbandes, mit der Halle sei ein wesentlicher Schritt zur Verbesserung getan worden. Bislang habe der Klärschlamm entweder offen - und damit dem Regen ausgesetzt - oder in bei Landwirten angemieteten Silos gelagert. Die Bauern dürfen alle drei Jahre maximal fünf Tonnen Klärschlamm je Hektar auf die Fläche ausbringen.

Konnten bislang nur rund 160 Kubikmeter Klärschlamm gelagert werden, so werden es nach fertigstellung des Neubaues fast 2000 Kubikmeter sein. Der Hallenboden besteht aus einer Bitumen-Tragschicht, auf der der Klärschlamm bis zu drei Meter hoch gestapelt werden soll. In etwa einem Monat sollen die Arbeiten termingerecht abgeschlossen sein.

An der großen Kläranlage unterhalb von Königsassen sind die Mücker Ortsteile Flensungen, Ilsdorf, Merlau, Nieder-Ohmen, Ober-Ohmen, Ruppertenrod und Wettsaasen angeschlossen. Von Grünberg sind es die Stadtteile Weickartshain, Lardenbach, Klein-Eichen und Stockhausen.

(rs/Gießener Allgemeine Zeitung)

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26. März 2000

Verabschiedung von Organist und Kirchendienerin

Innerhalb des Gottesdienstes in der Kirche von Klein-Eichen verabschiedete Pfarrer Tilman Schmidt am vergangenen Sonntag (26. März 2000) den seitherigen langjährigen Organisten Frank Hollederer. Seit nahezu 15 Jahren hat der Klein-Eichener die Gottesdienste und weitere liturgische Veranstaltungen in der kleinen Kirche seines Heimatdorfes musikalisch begleitet. Der Hobbymusiker scheidet auf eigenen Wunsch hin aus dem Amt aus.

Wie Pfarrer Schmidt in seinen Dankesworten äußerte, sei diese vertraglich am 27. Mai 1986 begonnene Aufgabe keineswegs selbstverständlich. Frank Hollederer habe sogar schon ab dem 1. Oktober 1985 als Nachfolger von Günter Zimmer für die musikalische Umrahmung in dem Gotteshaus gesorgt.

Zum Dank für sein langjähriges Wirken erhielt Frank Hollederer neben dem von Pfarrer Schmidt ausgesprochenen Segen im Auftrag des Amtes für Kirchenmusik noch eine Urkunde. Eine weitere Urkunde der Kirchenleitung sowie ein Geschenk der Kirchengemeinde Lardenbach/Klein-Eichen waren ebenso ein äußerer Ausdruck des Dankes an den langjährigen Kirchenmusiker.

In der Kirche von Lardenbach wurde kürzlich bei einem festlichen Gottesdienst die offiziell seit 1986 für die Kirchengemeinde Lardenbach/Klein-Eichen verantwortliche Kirchendienerin Minna Lichau ebenso verabschiedet. Pfarrer Tilman Schmidt würdigte dabei die besonderen Leistungen von Minna Lichau, die schon vor der offiziellen Amtsübernahme ihre treuen Dienste der Gemeinde zur Verfügung gestellt hatte. So sorgte sie bereits in den 1970er Jahren für einen geregelten Ablauf im kirchlichen Alltag.

Neben dem Läuten der Glocken, der Reinigung des Gotteshauses und der Pflege des dazugehörigen Grundstückes zeigte sie auch Verantwortung für das Gemeindehaus. Dank sprach Pfarrer Schmidt zudem für die Unterstützung bei den verschiedensten organisatorischen Maßnahmen aus. In Anerkennung ihrer Verdienste erhielt die aus Altersgründen scheidende Kirchendienerin von Pfarrer Schmidt ein Geschenk. Gleichzeitig stellte der Pfarrer der Gemeinde die beiden Nachfolgerinnen Marie-Luise und Christa Kratz vor.

(Karl-Ernst Lind)

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25. März 2000

Umweltaktion

Zu einer neuerlichen Müllsammel-Aktion in den Gemarkungen von Lardenbach und Klein-Eichen trafen sich am vergangenen Samstag (25. März 2000) einige Einwohner beider Dörfer um aktiv zu werden. Von der Stadtverwaltung Grünberg wurden dazu Müllcontainer zur Verfügung gestellt. Am Ende der Sammlung wurde hier der angefallene Unrat entsorgt.

Unter der Leitung der beiden Ortsvorsteher Karlheinz Erdmann und Manfred Daniel waren diesmal leider nicht ganz so viele freiwillige Helfer an der nunmehr schon mehrere Jahre durchgeführten Aktion beteiligt. Bemerkenswert war dagegen, dass bei dem angefallenen Müllaufkommen ein wesentlicher Rückgang deutlich wurde..

(Karl-Ernst Lind)

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10. März 2000

Mitgliederversammlung des Sportvereins

Zu der leider von den Mitgliedern nicht so gut besuchten Jahreshauptversammlung (10. März 2000) des Spiel- und Sportvereins Lardenbach/Klein-Eichen konnte 1. Vorsitzender und Versammlungsleiter Thomas Mölcher auch das Ehrenmitglied Reinhard Mölcher sen. willkommen heißen. Nach dem Gedenken an die verstorbenen Mitglieder Thomas Erdmann, Marie Kauss und Emmi Rahn (geb. Mölcher) gab der Vorsitzende ein Resümee über das vergangene Jahr.

Neben einem Discoabend und dem Ortssporttag mit Kinderfest gab es in Zusammenarbeit mit dem FC Weickartshain ein Jugendfußball-Turnier. Durchgeführt wurde wiederum das traditionelle EVG-Wandern. Ein besonderes Jubiläum gab es für die Fußballabteilung, die gegen ein Team der österreichischen Freunde aus Lehenrotte das 1000. Vereinsspiel austrug.

Erwähnt wurde vom Vorsitzenden die Anschaffung eines neuen Rasenmähers, die sich auch im Kassenbericht von Gerda Weeke niederschlug. Trotz der gestiegenen Ausgaben konnte sie von einer gesunden Kassenlage berichten. Auf Antrag der Kassenprüfer Bernhard Sauer und Dieter Kraft wurde sie wie auch der Gesamtvorstand einstimmig entlastet. Für den ausscheidenden Kassenprüfer Bernhard Sauer wurde im Laufe des Abends Ingrid Reinert als Nachfolgerin bestimmt.

Von einem überaus erfolgreichen Jahr berichtete Fußballabteilungsleiter Reinhard Mölcher jun. Die 1. Mannschaft der Spielegemeinschaft beendete die letzte Runde auf dem dritten Tabellenplatz und scheiterte sehr knapp an der Qualifikation zur Aufstiegsrunde. Die 2. Mannschaft stand zum Sasionende auf dem zweiten Platz. In Fortführung der ausgezeichneten Leistungen unter dem bisherigen Trainer Oliver Fritsch konnten sich beide Mannschaften wiederum gut behaupten, wobei die 1. Mannschaft sogar die Herbstmeisterschaft errang. Mit etwas Zuversicht auf die restlichen Spiele in der laufenden Sasion darf man sogar vom Aufstieg träumen. Zum Abschluss seines Berichtes sprach Mölcher allen Helfern und Aktiven seinen Dank aus.

Für die Altherrenfußballer konnte Eduard Schmidt Positives berichten. Bei den elf ausgetragenen Spielen wurde siebenmal nicht verloren. Sehr erfolgreich sei man zudem bei dem Hallen-Stadtpokal gewesen, wo der zweite Platz belegt werden konnte. Personelle Engpässe führen dazu, dass zukünftig die Alten Herren gemeinsam mit den Sportfreunden aus Weickartshain ihre Spiele durchführen werden.

44 gut besuchte Übungsstunden, drei Neuzugänge und die Teilnahme am Senioren-Aktionstag waren die herausragenden Schwerpunkte der Seniorengymnastikgruppe "50 Plus". Wie die Leiterin Fanny Voll weiter mitteilte, sei auch die Geselligkeit nicht zu kurz gekommen, wobei Treffen mit Gleichgesinnten aus Lehnheim und die obligatorische Weihnachtsfeier beigetragen hätten.

Von den Aktivitäten der Gymnastikabteilung, zu der neben der Damengymnastik noch die Nachwuchsgruppen "Grazy Girls" und "Power Girls" zählen, berichtete Abteilungsleiterin Sigrid Ruppel. Mit 43 Übungen bei den Damen und 39 Übungsstunden des Nachwuchses sei die Abteilung sehr rege gewesen. Auch gab es 1999 wieder verschiedene Auftritte der Sportlerinnen, wobei sich die beiden Nachwuchsgruppen beim Kinderfasching in Grünberg präsentieren konnten. Zum Jahresabschluß gab es neben den diversen Weihnachtsfeiern für Jung und Alt für die Gymnastikdamen noch ein Besuch des Kölner Weihnachtsmarktes.

Eine größere Beteiligung an den EVG-Wanderungen wünschte sich zu Beginn seines Berichtes Wanderwart Manfred Lind. Mit 173 Teilnahmen und einem 49. Platz in der EVG-Wertung konnte das vergangene Jahr abgeschlossen werden. Bei der eigenen EVG-Wanderung waren insgesamt 939 Teilnehmer nach lardenbach gekommen. Der Wanderwart dankte allen Helfern, dass diese Veranstaltung wiederum zu einem Erfolg wurde.

Anerkennung und Dank zollte Vorsitzender Thomas Mölcher den Spartenleitern. Gleichzeitig überreichte er als äußeres Zeichen eine kleine Anerkennung. Die von dem Vorsitzenden vorgesehene Ehrungen für die 25-jährige passive Mitgliedschaft von Matthias Müller und die 25-jährige aktive Vereinszugehörigkeit von Frank Hollederer konnte wegen Fehlens beider Jubilare nicht durchgeführt werden.

Zum Abschluss der Versammlung verwies Mölcher noch auf einige Termine im Jahre 2000. Auch auf die in absehbarer Zeit erscheinende Informationsbroschüre sowie auf die Durchführung der vom 31. August bis 9. September 2001 anstehende 1225-Jahrfeier Lardenbachs wurde vom Vereinsvorsitzenden verwiesen.

(Karl-Ernst Lind)

 
09. März 2000

"Vereinigung zur Förderung behinderter Kinder"

Wechsel an der Spitze der "Vereinigung zur Förderung behinderter Kinder e. V.": Nach 14 Jahren im Amt der Vorsitzenden kandidierte Lydia Müller nicht mehr, zu ihrem Nachfolger wählten die Mitglieder bei der Hauptversammlung (März 2000) in der Gallusschule nun Andreas Brandl aus Klein-Eichen. Der Wahl voraus ging die Würdigung von Lydia Müller, deren große Verdienste nicht nur mit Zahlen messbar sind.

Die Vereinigung hat sich zum Ziel gesetzt, behinderten Kindern zu helfen und sie mit guten Lernbedingungen zu fördern. Computer, Lehrmaterial oder gar ein Kleinbus für die Gallusschule wurden etwa von dem Förderverein mitfinanziert. Gerade was das Hauptanliegen angehe, die Akzeptanz behinderter Kinder in der Öffentlichkeit zu erreichen, seien engagierte Mitglieder unabdingbar, betonte nun Lydia Müller.

Der Kassenbericht von Hannelore Diegel wies eine positive Bilanz aus, und so wurde der Antrag von Kassenprüfer Gerhard Reibert auf Entlastung des Vorstandes angenommen. Das Ergebnis der dann folgenden Vorstandswahlen sah als ersten Vorsitzenden Andreas Brandl, Zweite Vorsitzende wurde Ilona Röcher, Schriftführerin Ruth Greber, Schatzmeisterin Hannelore Diegel; Beisitzer sind Klaus Dieter Müller, Karl Otto Unruh und Gerhard Reibert. Der neue Vorsitzende bedankte sich für das Vertrauen der Mitglieder - der Verein zählt 85 Mitglieder - und versprach sein Bestes zu geben.

(gew/Gießener Allgemeine Zeitung)

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01. März 2000

Stadtverordnetensitzung

Am Mittwoch berichtete Bürgermeister Damaschke vor den Stadtverordneten u. a., dass für das "Eichwiesenfeld" in Klein-Eichen, die Erschließung in Höhe von 580 000 DM vergeben wurde. Dies betreffe Wasser, Baustraße und Abwasserbeseitgung im Trennsystem.

(tb/Gießener Allgemeine)

 
01. März 2000

Obstbauer unterstützen Station Peiper

Eine Spende in Höhe von 1000,- DM übergab am Mittwochnachmittag (1. März 2000) erster Vorsitzender Hans Ferdinand Mölcher und Kassenwart Roland Voll vom Obstbau- und Kelterverein Lardenbach/Klein-Eichen an den Leiter der Gießener Kinderkrebsstation Peiper, Professor Dr. Alfred Reiter.

Nach Aussage der beiden Vereinsvertreter wolle sich der gemeinnützige Verein neben den Aufgaben zur Erhaltung und Pflege seiner Obstbestände und dem Mostkeltern, entsprechend den finanziellen Möglichkeiten, auch im sozialen Bereich einbringen. Durch die erfolgte Spende an das Zentrum für Kinderheilkunde erhoffe man gerade für die jungen Patienten zukünftig eine noch bessere Hilfe und letztendlich eine schnellere Genesung.

Professor Dr. Alfred Reiter betonte in seinen Dankesworten, dass die gespendeten Mittel gebunden seien und in voller Höhe der Kinderkrebs-Abteilung zur Verfügung stehen. Sie bedeuten neben den von den Krankenkassen für Behandlungen und Pflege aufgebrachten Mitteln eine zusätzliche Hilfe für die zumeist jungen Patienten und deren Eltern.

Weiterhin seien die Spenden auch eine große Unterstützung bei der Erforschung von Krebserkrankungen. Gerade auf diesem Sektor sei ein Labor im Aufbau, das Mechanismen erforschen soll, wie Abwehrsysteme auf bösartige Zellen reagieren und wie diese Mechanismen in der Behandlung von Krebs genutzt werden können.

(Karl-Ernst Lind)

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12. Februar 2000

Fremdensitzung im DGH 2000

Unter Leitung des "Dreirädchens" mit dem Sitzungspräsidenten Bernhard Sauer fand am vergangenen Samstag (12. Februar 2000) im Dorfgemeinschaftshaus die 21. Fremdensitzung der Narren aus den beiden Grünberger Stadtteilen Lardenbach und Klein-Eichen statt. Unter dem Motto "Wenn's Leben auch mal Kimmer macht - in Lardenbach man trotzdem lacht", präsentierten über 70 Aktive sowie Tontechniker Jürgen Maus und Büttenschieber Gerhard Ruppel ein sehenswertes Programm, das von zahlreichen Besuchern mit viel Beifall bedacht wurde. Unterstützt von den "Trojanos", die anschließend zum Tanz aufspielten, ließen die Freiwillige Feuerwehr und der Tischtennisclub ihre im Laufe des Abends auch die mit dem Faschingsorden ausgezeichneten Akteure in der ausverkauften Narrhalla auftreten.

Bei den dargebotenen Büttenreden, Tanzeinlagen und Gesangvorträgen wurde dem närrischen Volk so richtig eingeheizt. So eröffnete die SSV_Tanzgruppe "Grazy-Girls" mit einem Showtanz "Weltraum" den stimmungsvollen Abend. Unter der Leitung von Doris Rühl bestätigten die Nachwuchstänzerinnen Michaela Rühl, Katharina Stamm, Lena Müller, Anne-Katrin Zimmer, Nina Böcher, Liane Forgel, Jeanny Herber und Beate Dörsing, dass ihr Tanz der richtige Auftakt für diesen Abend war.

Danach nahmen Eduard Schmidt, Karlheinz Hollederer und Reiner Roth das örtliche Geschehen, verbunden mit mit etwas "großer Politik" aus "schwarzen Kassen" unter die Lupe. Im Mittelpunkt dieses Beitrages standen zudem die Maßnahmen des derzeit in beiden Dörfern durchgeführten Dorferneuerungsprogramms.

Vorgestellt wurde anschließend das Grünberger Prinzenpaar, das im Gefolge vom Hofstaat und Garde von den Narren herzlich begrüßt wurde. Mit einem sehenswerten Tanz bewiesen die "Gardemädchen" ihr Können.

Zu einem der Höhepunkte des Abends zählte der Auftritt der "Zwei Lardenbacher Rentner". Dargestellt von Jürgen Hofmann und Christian Ruppel wussten die beiden mit trefenden Worten so einiges aus dem Landleben zu berichten.

"Insider-Wissen" aus dem Feuerwehrwesen plauderte in seinem Beitrag Reiner Felsing aus. Dieser glänzend vorgetragenen Rede folgten die Karibik-Dream-Boys mit einem Showtanz, wobei die besonderers im Bauchbereich noch mit "Babyspeck" behafteten Akteure Jürgen Maus, Arno Böcher, Lothar Pleik, Gerhard Pernak, Gunter Berg und Roland Voll unter Leitung von Irmgard Pleik und mit Baströckchen bekleidet das närrische Volk zum Toben brachten.

"Ehepaar im Urlaub" hieß es danach für Cornelia Volp und Alexandra Scholler, die ihre nicht immer gemeinsamen Erlebnisse preisgaben. Einen gelungenen Tanz bei den Klängen "Berlin" zelebrierten die mit Masken verschiedener Politikergesichter ausgestattenen Damen der Gymnastikgruppe des Sportvereins. Bei dem von Sigrid Ruppel einstudierten und von Ingrid Reinert, Gerda Weeke, Annita Schmidt, Bärbel Erdmann, Beate Scharmann, Gerlinde Böcher, Heike Hofmann, Siglinde Mölcher, Waltraud Mölcher und Sigrid Ruppel vorgetragenen Tanz war der Berlin-Umzug der Politiker Inhalt gewesen.

Als geplagter Mieter stieg Hans Mölcher in die Bütt und berichtete von seinen Leiden. Schönheit und Schlachten verbanden Sigrid Ruppel und Doris Rühl in ihrem Beitrag "Die Avon-Sau". Eine Verwechslung stand dabei im Mittelpunkt und amüsierte sehr. Das Stimmungshoch gab es beim letzten Programmpunkt vor dem Finale. Hierbei traten die Sänger Hans Joachim Siebel, Gunter Berg, Karlheinz Hollederer, Karlheinz Erdmann, Reiner Felsinf, Karl-Ernst Lind, Thomas Juliusburger, Achim Rodinger und Reiner Roth einen von Ottmar Hasenpflug einstudierten musikalischen Hafenbummel an.

Mit den zum Teil als Solosängern auftretenden Seemännern trug auch Birgit Hasenpflug als Solistin zum Gelingen dieses Programmpunktes bei. Von ihrer "Lili Marleen"-Interpretation war sichtlich alles verzaubert. Mit der geforderten Solo-Zugabe von "La Boheme" ging es dann zum großen Finale über, bei dem alle Akteure auf der Bühne mit einer Rakte bedacht wurden.

(Karl-Ernst Lind)

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05. Februar 2000

Jahreshauptversammlung des MGV

In der vom Vorsitzenden Karlheinz Erdmann eröffneten und vom Männerchor unter Leitung von Minette Kraft umrahmten Mitgliederversammlung des MGV "Eintracht" Lardenbach/Klein-Eichen (5. Februar 2000) standen neben dem Tätigkeitsbericht des Vorsitzenden weiterhin Wahlen des Gesamtvorstandes auf der Tagesordnung. Zunächst gedachten die Anwesenden dem verstorbenen Mitglied Fritz Schwalme.

Erdmann dankte zu Beginn seines Geschäftsberichtes allen, die den Verein im vergangenen Jahr unterstützten. Mit 33 Singstunden und 20 öffentlichen Auftritten hätten die Aktiven ein ereignisreiches Jahr absolviert. Dabei standen besonders die Auftritte beim Hasenpflugschen Chortreffen, das Singen im Seniorenheim in Grünberg, beim Erntedankfest, das Kritiksingen, das Seenbachtaltreffen und das Singen zum Volkstrauertag im Vordergrund.

Weiterhin wurden noch verschiedene Liederabende besucht und bei zahlreichen Jubiläen von Vereinsmitgliedern ein Ständchen dargeboten. Vom Verein durchgeführt wurden wiederum zusammen mit dem Kelterverein ein Sommerfest, der traditionelle weihnachtliche Familienabend und der Seniorennachmittag für die beiden Dörfer.

Einen ausführlichen über die Arbeit des im März neu gegründeten Kinderchores erstattete in Vertretung der Jugendleiterin Diana Reining Chorleiterin Minette Kraft. Nach deren Worten singen zurzeit in diesem Chor 24 Kinder im Alter von fünf bis zwölf Jahren, die teilweise auch aus Nachbarorten kommen. Neben den Proben ist der Nachwuchs im vergangenen Jahr bereits schon zweimal aufgetreten.

Wie Kraft weiter ausführte, seien für dieses Jahr vier öffentliche Auftritte geplant, wobei die Teilnahme am Kinder-, Schul- und Jugendchor-Konzert des Ohm-Lumdatal-Sängerbundes in Lauter anstehe, was zugleich auch ein Höhepunkt sein dürfte.

Über die finanzielle Lage des Vereins gab Rechner Karlheinz Hollederer Auskunft. Er verwies insbesondere auf die notwendigen Investitionen bei der Nachwuchsarbeit, die sich zurzeit auf den Kassenbestand auswirkten. Der Kassenwart und der gesamte Vorstand wurden auf Antrag der Kassenprüfer Roland Voll und Achim Rodinger einstimmig entlastet. Die Prüfung der Kasse wird am Ende des laufenden Geschäftsjahres von Achim Rodinger und Artur Kratz erfolgen.

Unter der Leitung von Reiner Roth stand die turnusgemäße Neuwahl des Vorsitzenden an. Hierbei wurde der seitherige Amtsinhaber Karlheinz Erdmann einstimmig bestätigt. Zum neuen 2. Vorsitzenden wählten die Mitglieder Kurt Scharmann. Das Amt des Rechners, des Schriftführers und des Notenwartes bleibt in den bewährten Händen von Karlheinz Hollederer, Hans-Joachim Siebel und Ernst Paha. Als Beisitzer fungieren für die nächste Wahlperiode Werner Frank, Reinhold Stumpf, Ernst Paha und Andreas Keller.

Einen besonderen Dank erfuhr im Anschluss des nicht anwesenden seitherigen aktiven Mitglied Erich Dörr, der aus gesundheitlichen Gründen am Chorgesang nicht mehr teilnehmen kann.

Nach dem Verzicht auf eine erneute Wiederwahl zum 2. Vorsitzenden ging nach 40 Jahren für den am 8. März 1960 in den Vorstand gewählten aktiven Sänger Heinz Schwanke eine Ära zu Ende. Der 20 Jahre als 2. Vorsitzender und 20 Jahre als 1. Vorsitzender tätige Sangesfreund dankte für das ihm entgegengebrachte Vertrauen. Aus seiner eigenen Erfahrung sieht er die Verjüngung des Vorstandes als eine notwendige Maßnahme. Er beteuerte, auch zukünftig dem Chorgesang die Treue zu halten und "seinem Verein" jede Unterstützung zu gewähren. Zum Dank für seine hervorragende pflichtbewußte Leistung wurde ihm vom 1. Vorsitzenden Erdmann eine Ehrenurkunde und ein Geschenk überreicht.

Auszeichnungen für den regelmäßigen Singstundenbesuch erhielten Werner Frank, Lothar Hillmann, Karlheinz Hollederer, Albert Hofmann, Klaus Kratz, Karl Ruppel, Herbert Rühl, Erwin Volp und Karlheinz Erdmann. Mit dem Hinweis auf einen am 30. September geplanten Tagesausflug und auf die in diesem Jahr für den Männerchor anstehenden 33 öffentlichen Auftritten endete der offizielle Teil dieser Jahreshauptversammlung.

(Karl-Ernst Lind)

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30. Januar 2000

"Alt-Bürgermeister" feiert seinen 80., 2000

Der über die Grenzen seines Heimatdorfes hinaus bekannte Klein-Eichener Erich Funk konnte am vergangenen Sonntag (30. Januar 2000) in Anwesenheit seiner beiden Töchter mit Schwiegersöhnen, den vier Enkeln und einem Urenkel sowie zahlreicher Freunde seinen 80. Geburtstag feiern.

Zu den zahlreichen Gratulanten zählten neben dem Grünberger Bürgermeister Siegbert Damaschke, Ortsvorsteher Manfred Daniel, der Männergesangverein und eine unter der Leitung von Otto Biedenkopf stehende Jagdhornbläsergruppe, die ein Geburtstagsständchen präsentierte.

Der seit Oktober 1983 im Ruhestand stehende rüstige Jubilar wurde am 30. Januar 1920 in Gießen geboren. Seine Kindheit verbrachte er in seiner Heimatgemeinde Klein-Eichen, von wo er die Volksschule in Lardenbach besuchte. Im Anschluss half er in der elterlichen Landwirtschaft, die er dann selbst zusammen mit seiner Ehefrau bis zum Jahre 1963 betrieb.

Anschlißend war Erich Funk bis zur Auflösung der T&N-Niederlassung Grünberg bei diesem Unternehmen beschäftigt. Danach fand er in der Verwaltung der Stadt grünberg eine neue Anstellung.

.Die Geschicke seines Heimatdorfes leitete Erich Funk erstmals ab 1952 mit der Übernahme des Amtes als Gemeindevertreter. Von 1960 bis zur Eingemeindung Klein-Eichens nach Grünberg stand Erich Funk der Gemeinde dann als Bürgermeister vor. Nach dem Zusammenschluß wurde er zum Ortsvorsteher gewählt. Dieses Ehrenamt sowie auch das Mandat als Stadtverordneter und Vorsitzender des Haupt- und Finanzausschusses durfte er aus beruflichen Gründen jedoch nur bis zum Jahre 1976 ausüben.

Neben seinen politischen Tätigkeiten in verschiedenen Gremien war Erich Funk im Verwaltungsrat der Bezirkssparkasse Grünberg und im Schulverband der Mittelpunktschule Grünberg vertreten. Weiterhin war er Ortsgerichtsvorsteher und Schiedsmann für die Gemeinde Klein-Eichen. Zudem fungierte er als Schöffe beim Amtsgericht Gießen.

Für sein vielseitiges ehrenamtliches Bemühen zum Wohle der Bürger erhielt der im Jahre 1977 als "Stadtältester" ausgezeichnete Klein-Eichener bereits 1975 den Ehrenbrief des Landes Hessen verliehen. Weiterhin wurde er 1973 von der Grünberger Gallmärts-Gesellschaft als "Grimmicher Wurzelbürger" aufgenommen.

Eine große Unterstützung erfahren noch heute die heimische Feuerwehr, der Spiel- und Sportvereins und der Männergesangverein. Als Mitgründer des Sportvereins und als Ehrenmitglied des Gesangvereins bietet der auch im privaten Sektor stets Hilfsbereite bei verschiedenen Veranstaltungen seine aktiven Dienste an.

(Karl-Ernst Lind)

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15. Januarr 2000

Goldene Hochzeit 2000

Auf ihren 50. Hochzeitstag können heute (15. Januar 2000) Johanna und Georg Dittrich aus Klein-Eichen blicken. Georg Dittrich wurde 1917 in Frankfurt geboren. Später dann in Hofheim wohnend, wurde der gelernte Schmied im Frühjahr 1937 zum Arbeitsdienst und im Oktober des gleichen Jahres zum Kriegsdienst verpflichtet. Dabei wurde er in Frankreich und Russland eingesetzt, wobei er im Mai 1945 für drei Jahre nach Sibirien in russische Gefangenschaft kam.

Georg Dittrich kam 1949 nach Oberhessen. Neben der Mithilfe in der Landwirtschaft der Schwiegereltern unterhielt Dittrich bis zum Erreichen des Rentenalters eine eigene Schmiede im Dorf. Das passive Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Klein-Eichen unternimmt heute regelmäßig seinen täglichen Spaziergang und sieht das Lesen als sein größtes Hobby.

Ehefrau Johanna erblickte als geborene Dörr 1923 das Licht der Welt. Sie half nach der Schule in der elterlichen Landwirtschaft. Heute versorgt die noch rüstige Jubilarin noch immer ihren eigenen Haushalt. Daneben widmet sie sich der Hand- und Gartenarbeit. Auch nimmt sie noch an den Übungsstunden der Seniorengymnastik des Sportvereins teil.

Mit dem goldenen Hochzeitspaar werden am Sonntag neben den drei Kindern und fünf Enkeln noch zahlreiche Verwandte und Freunde das Jubiläum feiern. Glückwünsche wollen weiter Bürgermeister Damaschke und Ortsvorsteher Daniel übermitteln.

(Karl-Ernst Lind)

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08. Januar 2000

Sternsinger

Die Aktion "Dreikönigssingen 2000", die diesmal unter dem Motto "Jesus Christus - Brot des Lebens, damit Kinder heute leben können" stand und von der katholischen Pfarrgemeinde Weickartshain-Seenbrücke organisiert wurde, war wieder von Erfolg gekrönt. Bei der Solidaritäts-Aktion zu Gunsten notleidender Kinder der Dritten-Welt - diesmal war Mexiko auserkoren - konnte die Rekordsumme von 2753,- DM gesammelt werden.

Seit Jahren ziehen die Sternsinger der St.-Anna-Kirche in Seenbrücke, in diesem Jahr unter der Betreuung von Ingrid Heines, Beate Scharmann, Margaret Trüller, Waltraud Eberius, Gudrun Jung, Stefani Trüller und Ernst Paha voller Begeisterung durch die Straßen von Weickartshain, Seenbrücke, Stockhausen, Lardenbach und Klein-Eichen, um Freude und Segen zu bringen.

In vier Gruppen aufgeteilt, besuchten die 22 Kinder beider Konfessionen im Alter von fünf bis elf Jahren in eigens angefertigten Kostümen nicht nur katholische, sondern auch evangelische Familien, um den Segensspruch "C+M+B*2000" an oder über die Tür zu schreiben.

Pfarrer Alexander Vogel, der selbst eine Gruppe leitete, dankte am Samstag (8. Januar 2000) in der St.-Anna-Kirche allen Betreuern und rief den Kindern zu: "Ihr habt was riesig Großes getan, damit Kinder in der anderen Welt leben können." Nach einer Stärkung in gemeinsamer Runde klang die Aktion mit sichtlich zufriedenen Kindern aus.

(hz/gzh)

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