04. Juni 2000

Ortssporttag fällt aus

Der für diesen Sonntag vorgesehene Ortssporttag des SSV Lardenbach/Klein-Eichen wurde vom Vorstand kurzfristig abgesagt. Termin- und Zeitprobleme sowie die Abwesenheit verschiedener Verantwortlicher ließen eine Durchführung der von einem Straßenfußballturnier und einem Kinderfest bestimmten Veranstaltung nicht zu.

Eine kurzfristige Verlegung auf einen anderen Termin war wegen weiterer geplanter Vorhaben nicht möglich. Im kommenden Jahr wird es den Ortssporttag aber auf jeden Fall geben.

(Karl-Ernst Lind)

 
01. Juni 2000

Vatertag im Steinbruch

Bereits über 20 Jahre lang treffen sich die Klein-Eichener am "Vatertag" im Steinbruch überm "Buchholzberg". Und fast so lange organisieren die "Grenzgrabenspritzer" diesen Tag. An diesem lauschigen Plätzchen kann man nicht nur gut essen und trinken. Bestens lassen sich hier auch wichtige und unwichtige Neuigkeiten erfahren. Denn es kommen auch gerne Besucher aus Lardenbach und Stockhausen um einen gemütlichen Feiertag zu begehen. Obwohl das Ritual des "Vatertags" die Wahrnehmung des Feiertages Christi Himmelfahrt als christlich-religiöser Festtag doch etwas abgelöst hat. Aber im Gegensatz zu den oftmals als reinen Männertag geprägten "Vatertag" trifft man sich hier im Steinbruch auch mit der ganzen Familie. Und es ist den ganzen Tag lang ein kommen und gehen.

Fotos

 
01. Juni 2000

Himmelfahrt

Dieser Gottesdienst an Himmelfahrt hat wahrlich eine lange Tradition. Aus Lardenbach, Klein-Eichen, Weickartshain, Stockhausen, Merlau, Flensungen, Ober-Ohmen, Ruppertenrod, Unter-Seibertenrod, Groß-Eichen, Ilsdorf, Sellnrod, Altenhain und Freienseen kommen alljährlich die Besucher. Pfarrer Schmidt freute sich, dass wieder so viele junge und auch alte Menschen an dem Gottesdienst teilnahmen.

Der Posaunenchor "Unterer Vogelsberg" mit Unterstützung des Posaunenchors Merlau (Leitung Ullrich Leidner) begleiteten den Gottesdienst wieder. Die Liturgie hielt letztmals Pfarrer Schmidt, die Predigt Pfarrer Günther aus Groß-Eichen.

Die Freiwillige Feuerwehr versorgte im Anschluß die Besucher mit Essen und Trinken. Wie gewohnt wurde zum Schutz der Besucher vor jedem Wetter ein Zelt am Sportgelände in Lardenbach errichtet.

(Karl-Ernst Lind)

Fotos

 
23. Mai 2000

Dorfentwicklungsplanung - Büro stellt sich vor

In Anwesenheit von Stadtverordnetenvorsteher Wolfgang Hausmann, dem zuständigen Mitarbeiter Jürgen Schneider vom Amt für Regionalentwicklung, Landschaftspflege und Landwirtschaft in Wetzlar (ARRL), dem Grünberger Bauamtsleiter Hans-Dieter Glatthaar sowie den beiden Ortsvorstehern Karlheinz Erdmann (Lardenbach) und Manfred Daniel (Klein-Eichen) stellte am Dienstagabend (23. Mai 2000) Bürgermeister Siegbert Damaschke dem Arbeitskreis Dorferneuerung Lardenbach/Klein-Eichen das ab sofort für den weiteren Ablauf der Dorferneuerung beauftragte Architektenbüro vor.

Die offizielle Vertragsunterzeichnung mit dem aus Kronberg stammenden Städtebauarchitekten Klaus Grabowski fand bereits am 15. Mai im Grünberger Rathaus statt. Nach den Worten von Damaschke stehe jetzt der 2. Schritt der Dorferneuerung an, wo es auf der Grundlage des in den vergangenen Monaten vom Arbeitskreis erarbeiteden Handlungskonzeptes in die Umsetzungsphase gehe. Hierbei hoffe man zuversichtlich, dass nach der für die nächsten sechs Monate festgelegten Dorfentwicklungsplanung im Jahre 2001 mit ersten öffentlichen Maßnahmen begonnen werden kann.

Im Rahmen seiner Vorstellung äusserte Klaus Grabowski den Wunsch auf eine gute Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Dorferneuerung, die unter dem Leitgedanken "Gemeinsam nachdenken - miteinander bauen und gestalten" stehen sollte. Bei der Umsetzung der einzelnen Maßnahmen werde es daher immer eine Abstimmung mit dem Arbeitskreis und der Bevölkerung geben. Ein globales vorgefertigtes Durchführungsprogramm der Dorferneuerung gebe es nicht, da jedes Dorf eigene Schwerpunkte und einen eigenen Charakter besitze. Die Vielschichtigkeit der Dorferneuerung wurde den Anwesenden von Grabowski mit zahlreichen Dias verdeutlicht.

Eingehend auf Privatmaßnahmen, erläuterte Jürgen Schneider vom ARRL, dass hierfür zur Zeit reichlich Mittel zur Verfügung stehen. Er verwies zugleich auf das geänderte Verfahren bei der Antragstellung. Anträge können wegen der neuen EU-Förderung nur noch direkt bei ihm, beim ARRL in Wetzlar gestellt werden. Eine erste, unentgeltliche Beratung von Privatpersonen kann ebenfalls von dem Architektenbüro Grabowski erfolgen, wobei jedoch zur späteren Umsetzung der Maßnahmen ein eigener Architekt beauftragt werden muß.

Beantwortung fanden weiterhin Fragen zu der vom Arbeitskreis erstellten Prioritätenliste, die laut Aussage von Jürgen Schneider nicht gleich auch eine Umsetzungsliste sei. Wie die Vergangenheit zeige, sei es eher selbstverständlich, dass Maßnahmen dieser Liste nicht in der zuvor festgelegten Reihenfolge durchgeführt würden. Sie diene den zuständigen Stellen zunächst als grundsätzliche Wunschliste und später gegebenenfalls als Kontrolle von durchgeführten bzw. nicht durchgeführten Maßnahmen.

Eingehend auf angesprochene Verzögerungen innerhalb nud nach der vorgeschriebenen Klärungsphase gab Schneider zu verstehen, dass es "Brüche" für die nachfolgende Dorfentwicklungsplanung gebe. Derzeit gebe es jedoch schon Überlegungen, wo durch angedachte Änderungen in absehbarer Zeit eine Verbesserung erfolgen solle.

(Karl-Ernst Lind)

Fotos

 
20. Mai 2000

Liederabend zum Dirigentenjubiläum

Mit einem festlichen und stimmungsvollen Liederabend, den der MGV "Eintracht" Lardenbach/Klein-Eichen ausrichtete, wurde am Samstag (20. Mai 2000) das 25-jährige Dirigentenjubiläum von Ottmar Hasenpflug begangen. Im Bürgerhaus sorgten neben dem Gastgeber weitere dem Jubilar verbundene Gesangvereine aus Rüdingshausen und Saasen für eine würdevolle Festveranstaltung mit zahlreichen musikalischen Höhepunkten.

Nach dem stimmungsvollen Programmauftakt durch den örtlichen Männerchor und der Begrüßung durch den Vorsitzenden Karlheinz Erdmann sorgte die Sing- Spiel- Spaß- Truppe vom Kinderchor der "Eintracht" für einen mit viel Beifall bedachten Auftritt. Unter Leitung von Minette Kraft gaben die etwa 30 Jungen und Mädchen drei Lieder dem begeisterten Publikum zu Gehör.

Danach ging Reiner Roth, der durchs Programm führte, auf das 25-jährige Wirken des bekannten Chorleiters ein. Dabei gab er zum Vergnügen des Publikums auch die eine oder andere Anekdote zum Besten. Wie Roth ausführte, übernahm der damals 20-jährige Hasenpflug im Januar 1975 den Männerchor aus Lardenbach und Klein-Eichen. Er habe es in den 25 Jahren meisterhaft verstanden, mit altbewährtem und neuem Liedgut die Sänger zu motivieren und dem Verein dadurch in der Öffentlichkeit ein entsprechendes Ansehen zu verschaffen. Erwähnung fanden zudem die Auftritte bei den zahlreichen Faschingsveranstaltungen, wo neben dem Chorleiter auch dessen Ehefrau Birgit für Stimmung sorgte.

Sodann präsentierten die Sänger dem Dirigenten unter Leitung von Minette Kraft einen eigens zum Jubiläum einstudierten Kanon. Anerkennende Worte fand im Anschluß der Vorsitzende des Ohm-Lumdatal-Sängerbundes, Dieter Ihle (Harbach), für den in Saasen aufgewachsenen Chorleiter. Er stellte dabei die in den 25 Jahren vollbrachten Leistungen in den Vordergrund. Im Namen des Deutschen, des Hessischen wie auch des Ohm-Lumdatal-Sängerbundes sprach Ihle dem Jubilar Glückwünsche aus. In Anerkennung seiner Verdienste zeichnete er Ottmar Hasenpflug mit der Silbernen Ehrennadel des Deutschen Sängerbundes aus.

Dankesworte und Geschenke für sein Wirken gab es anschließend durch Karlheinz Erdmann vom MGV Lardenbach/Klein-Eichen und von Karl-Ernst Lind namens der FFW Lardenbach. Unter Stabführung von Markus Hofmann übermittelten die Männer des Gesangvereins "Concordia" Rüddingshausen mit zwei Liedern einen musikalischen Gruß.

Eine tänzerische Darbietung legte die Gymnastikgruppe des SSV Lardenbach/Klein-Eichen unter Leitung von Sigried Ruppel aufs Parkett. Im Rahmen ihres Auftrittes, bei dem der Männerchor "Unter der Linde", die Frauen "Guten Abend,gute Nacht" und der Gemischte Chor "I'm gonna sing" vortrugen, sprach Vorsitzender Peter Zinnkann vom Gesangverein "Eintracht" Saasen ebenfalls Glückwünsche an Ottmar Hasenpflug aus.

Eine musikalische Überraschung bot danach Minette Kraft, die mit bekannten Operettenmelodien die Gäste begeisterte. Der nächste Auftritt war dann dem Frauenchor Rüddingshausen mit zwei Liedern vorbehalten. Zusammen mit dem Männerchor Rüddingshausen trugen sie zudem noch den Chor "Preis und Anbetung" vor. Den Abschluß dieses gelungenen Dirigentenjubiläums machte der gastgebende Verein, dessen Sänger unter Leitung des Jubilars Ottmar Hasenpflug "Gürtel und Tüchlein" und "Belle Rose du Printemps" intonierten.

(Karl-Ernst Lind)

Fotos

 
20. Mai 2000

Aufstieg der 2. Mannschaft des TTC Ilsdorf/Lardenbach

Mit 18 gewonnenen und lediglich nur zwei verlorenen Spielen schaffte die 2. Mannschaft des Tischtennisclubs Ilsdorf/Lardenbach mit insgesamt 31:5 Punkten den Aufstieg in die Kreisliga. Die seither in der 1. Kreisklasse spielende Mannschaft konnte sich gegen ihre starken Gegner durchsetzen und hatte am Ende der Vorrunde schon die Tabellenspitze inne. Mit 14 Siegen und einer Leistungszahl von 38 war Dieter Kraft der beste Spieler des Teams, in dem Stefan Weeke mit einer Leistungszahl von 34 mit zwölf Siegen an zweiter Stelle steht.

Auch im Doppel waren beide Spieler zusammen erfolgreich. Sie konnten von den acht ausgetragenen Spielen bei nur einer Niederlage sieben für sich entscheiden. Zu der Mannschaft zählen weiterhin die Aktiven Marcus Weeke, Thorsten Adamek, Gerhard Ruppel, Uwe Schlegelmilch, Gerhard Pernak und Klaus Kratz. Für die neue Runde in der Kreisliga wird es für die heimischen Tischtennisspieler eine personelle Verstärkung geben, so dass man sich das gesteckte Ziel, die Klasse zu erhalten, auch verwirklichen kann.

(Karl-Ernst Lind)

Fotos

 
15. Mai 2000

Einstieg in die Umsetzungsphase

Der Bewilligungsbescheid liegt vor: Das Land fördert danach im Rahmen der Dorferneuerung Lardenbach/Klein-Eichen die auf 42272,50 DM taxierte Dorfentwicklungsplanung. Und das zu 70 Prozent, für die Stadt verbleibt also nur eine Summe von 12686,23 DM. Die Dorfentwicklungsplanung wird auf dem Handlungskonzept basieren, in das die Vorstellung der - wie von Ortsvorstehern und Bürgermeister gelobt wird - sehr engagierten Bürger eingeflossen sind.

Darin finden sich, geordnet nach Dringlichkeit, sämtliche geplanten öffentlichen Maßnahmen - vom Dorfplatz am Backhaus am Larbach bis zu Infotafeln für Radwege. Insgesamt sollen 914 000 Mark investiert werden. Gestern (15. Mai 2000) nun wurde der Vertrag mit dem für Planung und Umsetzung zuständigen Archtekturbüro Grabowski (Kronberg) unterzeichnet. Wie Bürgermeister Damaschke dabei betonte, wurde mit diesem Wechsel von der Klärungs- in die Umsetzungsphase ein wichtiger Meilenstein der Dorferneuerung erreicht. Wie Damaschke sagte, sollten die Bürger wissen, "dass es nun endlich losgeht".

Die Vertragsunterzeichnung im Rathaus verfolgten auch die Ortsvorsteher Manfred Daniel und Karlheinz Erdmann. Deren warnende Stimmen, das vor allem auch stetige Engagement der Bürger nicht durch weitere Verzögerungen (nicht zuletzt angesichts noch zunehmender Genehmigungshürden) zu strapazieren, suchte der Bürgermeister zu entkräften.

So verwies er auf den noch in diesem Jahr geplanten Bau des Dorfplatzes. Schon mit dieser ersten öffentlichen Maßnahme - sie erfolgt im Zuge der Straßen- und Kanalerneuerung, wird daher vorgezogen - wolle die Stadt zeigen, dass die Dorferneuerung jetzt umgesetzt werde. Grundsätzliches Ziel sei es ohnedies, mit kommunalen Projekten Anregungen und Motivationsschübe für die Bürger zu geben. Im Übrigen seien die Genehmigungsverfahren heute nicht mehr so lange wie einst: "In sechs Wochen liegt oftmals das Placet der Kreisbauaufsicht vor."

Doch auch Damaschke mahnte, in der Dorferneuerung nichts auf die lange Bank zu schieben: "Zwar haben wir acht Jahre Zeit, doch ein Jahr der Klärungsphase ist schließlich bereits vorüber." Die Dorfentwicklungsplanung als erster Abschnitt der Umsetzungsphase, zu der auch das Festlegen des Zeitplans für die kommunalen Projekte gehört, soll im Herbst/Winter fertig sein. Der Verwaltungschef geht davon aus, dass die Planung im November oder Dezember das Stadtparlament passiert, um sodann in die Realisation der Maßnahmen einsteigen zu können.

Der Bürgermeister dankte dem zuständigen Mitarbeiter des ARLL, Jürgen Schneider, für gute Vorbereitung und Kooperation. Da erkrankt, konnte dieser gestern nicht an der Vertragsunterzeichnung teilnehmen. Man hofft aber, dass Schneider am Dienstag, 23. Mai, im Bürgerhaus bei der Vorstellung des Planers Grabowski anwesend sein wird. Grabowski ist für die Umsetzung der kommunalen Projekte, aber auch für die Beratung von Privatleuten zuständig, er wird vor Ort Sprechstunden abhalten. Eine erste private Maßnahme (Fassadenerneuerung) ist bereits am Laufen.

Geplante kommunale Maßnahmen

Basis der nun in Auftrag gegebenen Dorfentwicklungsplanung ist folgende Prioritätenliste der kommunalen Maßnahmen (mitsamt den geschätzten förderfähigen Kosten):
1. Baumtore (25000 DM), 2. Treffpunkt Helgenstock (175000 DM), 3. Dorfmitte Klein-Eichen (100000 DM), 4. Chronik/Archive/Fotoband (40000 DM), 5. Funktionsverbesserung Kindergarten (56000 DM), 6. Funktionsverbesserung DGH (86000 DM), 7. Kreuzung Hinterdorf Klein-Eichen (50000 DM), 8. Spielplatz Lardenbach (65000 DM), 9. Brücke Grenzgraben (25000 DM), 10. Feuerwehrgerätehaus Lardenbach (70000 DM), 11. Dorfteich Klein-Eichen (55000 DM), 12. Spielplatz Klein-Eichen (55000 DM), 13. Außenanlagen DGH (15000 DM), 14. Backhaus "Am Larbach" (50000 DM), 15. Sitzbänke (7500 DM), 16. innerörtliche Fußwege (16000 DM), 17. Schilder für historische Gebäude (3500 DM), 18./19. Grillstelle Klein-Eichen/Lardenbach (10000/21000 DM), 20. Friedhof Klein-Eichen (26000 DM), 21. Dorfzeitung, 22. Internetveröffentlichung, 23. allgem. Verkehsberuhigung, 24. Stockhäuser Weg, 25. Info-Tafeln Wander- und Radwege, 26. Alte Bausubstanz (alle keine Kosten).

(tb/gaz)

 
29. April 2000

Kritiksingen

16 Mitgliedsvereine mit 19 Chorgattungen des Ohm-Lumdatal-Sängerbundes (OLSB) gaben sich am Samstag (29. April 2000) mit 600 Sängerinnen, Sängern und Jugendlichen in der mit Frühlingsblumen dekorierten Gallushalle in Grünberg ein Stelldichein. Anlass des Treffens war das erste Teil-Kritiksingen 2000 des jetzt etwa 7000 Mitglieder und 54 Gesangvereine umfassenden Sängerbundes. Eine Großveranstaltung, die vom Bundesmusikausschuss sowie dem OLSB-Vorstand unter Führung von Dieter Ihle (Harbach) zusammen mit dem Gesangverein "Eintracht" Lardenbach/Klein-Eichen mustergültig ausgerichtet wurde.

Die 19 Chorgattungen hatten sich gut vorbereitet. Die Aktiven traten während des fünfstündigen Singens von 15 Uhr an in fünf Gruppen auf und wurden jeweils gruppenweise für den Auftritt ausgelost. Erstaunlich war, mit welchem Engagement am Samstag gesungen und Glanzpunkte bei der Interpretation gesetzt wurden. Der gesamte Klangkörper ward in die Wiedergabe der durchweg guten Chorliteratur aller Stilrichtungen einbezogen, so die Kritikerin Linda Horowitz.

Gegen 21.30 Uhr war das Singen beendet, und Knut Petersen vom Bundesmusikausschuss dankte den Akteuren und Chorleitern für ihre Leistungen, die auch die Kritikerin überrascht hätten. Am Kritiksingen beteiligten sich Chöre aus Lumda, Gonterskirchen, Lauter, Londorf, Lardenbach/Klein-Eichen, Geilshausen, Kesselbach, Ehringshausen, Lindenstruth, Allendorf/Lumda, Weickartshain, Homberg, Bersrod, Allertshausen, Ober-Ohmen und Atzenhain.

Eine Woche später, am Samstag (6. Mai 2000) fanden sich in der Gallushalle etwa 700 Sängerinnen und Sänger ein, um beim zweiten Teil-Kritiksingen 2000 des OLSB ihre erarbeiteten Chorwerke von Kritikerin Linda Horowitz bewerten zu lassen. Gute Rahmenbedingungen waren vom ausrichtenden "Eintracht" Lardenbach/Klein-Eichen unter seinem Vorsitzenden Karlheinz Erdmannm dem Bundesmusikausschuss-Vorsitzenden Knut Petersen und dem OLSB-Vorsitzenden Dieter Ihle geschaffen worden, so dass das wieder fünfstündige Singen problemlos "über die Bühne" ging.

Kritikerin Linda Horowitz baute ihre praxisbezogene Kritik auf den Kriterien Tonreinheit, Rhytmik, Dynamik, Aussprache, Tonbildung und Chorklang, Interpretation und Chorwahl auf. Wie beim ersten Teil-Kritiksingen 2000 erwies sie sich als exzellente Sachkennerin der vielfältigen Chorszene. Obwohl sich die teilnehmenden 22 Chorgattungen auf das Kritiksingen gut vorbereitet hatten, konnte Horowitz jeweils noch wertvolle Tipps für die tägliche Arbeit den Chören übermitteln.

An diesem zweiten Kritik-Singen beteiligt waren die Chöre aus Queckborn, Bernsfeld, Wetterfeld, Stangenrod, Merlau, Grünberg, Ehringshausen, Harbach, Beltershain, Bobenhausen II, Weitershain, Groß-Eichen und Göbelnrod.

(nz/gaz)

Fotos

 
23. April 2000

Ehrungen beim SSV

Für ihren jeweiligen 250. Einsatz in den beiden Seniorenmannschaften des Spiel- und Sportvereins Lardenbach/Klein-Eichen konnten kürzlich (April 2000) die Brüder Alexander und Thorsten Schätzle eine Vereinsehrung in Empfang nehmen. Vereinsvorsitzender Thomas Mölcher und der stellvertretende Fußball-Abteilungsleiter Joachim Rühl dankten beiden seit 1982 schon in den Jugendmannschaften aktiven Hobbykickern für ihren Einsatz.

Alexander Schätzle spielt seit 1989 bei den Senioren. Der gelernte Stürmer hat seit dieser Zeit etwa 100 Tore für seinen Verein und für die mit dem FC Weickartshain bestehende Spielegemeinschaft erzielen können. Neben seiner sportlichen Betätigung widmete sich der Jubilar vom 12. März 1993 bis 12. März 1999 im Verein noch den Aufgaben des Schriftführers.

Im Jahre 1990 wurde Thorsten Schätzle in die Seniorenmannschaften aufgenommen. Im Gegensatz zu seinem etwas älteren Bruder versuchte er als Abwehrspieler das Toreschießen eher zu verhindern. Als Jugendbetreuer sorgt er im Verein für die notwendige Nachwuchsarbeit. Zudem ist er seit 16. März 1996 als zweiter Vorsitzender im Vorstand des Sportvereins tätig. Beide Fußballer erhielten neben einer Urkunde noch ein Erinnerungsgeschenk.

(Karl-Ernst Lind)

Fotos

 
21. April 2000

MGV erfreute Senioren

Als eine immer wieder gerne wahrgenommene Selbstverständlichkeit sah es auch in diesem Jahr der MGV "Eintracht" Lardenbach/Klein-Eichen an, mit seinem Auftritt im Seniorenheim "Am grünen Berg" in der Kernstadt den alten Menschen eine Freude zu bereiten.

Begrüßt von Karl-Otto Bingmann und zahlreichen Heimbewohnern, präsentierten sich die Sangesfreunde aus Lardenbach und Klein-Eichen unter ihrem Chorleiter Ottmar Hasenpflug zu Beginn mit einem Chorsatz. In Anschluss an die Begrüßung und die Übermittlung der Grüße zum Osterfest durch den Vorsitzenden Karlheinz Erdmann folgten vier weitere Lieder die von den Zuhörerinnen und Zuhörern mit viel Beifall bedacht wurden.

Mit dem Dank für die Darbietung und dem gleichzeitigen Wunsch, im kommenden Jahr wiederum im Seniorenheim ein Ständchen zu bringen, verabschiedete Karl-Otto Bingmann die von der Begeisterung der Senioren beeindruckten Sänger aus Lardenbach und Klein-Eichen.

(Karl-Ernst Lind)

 
11. April 2000

Baulandpreise im Kreis Gießen

Wer im Kreis Gießen auf der Suche nach Bauland ist, kann bei den Angebotsvergleichen auf einen wertvollen Helfer bauen: Landrat Willi Marx und Vermessungsdirektor Manfred Heinert vom Katasteramt legten gestern (11. April 2000) den aktuellen "Bodenrichtwertkatalog" vor. Das Papier bilanziert - mit Ausnahme der Stadt Gießen - alle Summen, die während der beiden vergangenen Jahre bei Grundstücksgeschäften gezahlt wurden. Der vom Gutachterausschuss zusammengetragene Katalog ist zum Preis von 165 Mark erhältlich.

Bei den Maximalwerten von 400 Mark und mehr für den Quadratmeter erschlossenes Bauland in guter Lage sind nach wie vor Lich, Krofdorf-Gleiberg (beide 420 Mark), Watzenborn-Steinberg, Großen-Linden, Leihgestern und Wißmar (410 Mark) sowie Launsbach anzutreffen. Heuchelheim und Alten-Buseck folgen mit 390 Mark, Kinzenbach und Langgöns mit 350. Grundstücke mit mehr als 300 Mark pro Meter wurden ansonsten noch in Hausen und Garbenteich, Rodheim-Bieber und Lollar gehandelt.

Während in den am meisten nachgefragten Orten Bauland in reinen Wohngebieten selbst in "mäßiger Lage" nicht unter 170 Mark zu bekommen war, gibt's für deutlich weniger Geld auch Grundstücke in "guten Lagen" - dann aber meist östlich von Staufenberg, Buseck, Reiskirchen und Lich. In Klein-Eichen, Lardenbach und Altenhain kosteten selbst "Filetstücke" nicht mal 100 Mark.

Innerhalb des sogenannten Gießen-Speckgürtels gibt's die relativ günstigsten Baugrundstücke - wenn denn noch vorhanden und nicht verkauft - in Vetzberg, Hausen, Steinbach, Albach, Trohe und Oppenrod. In "Buseck-Süd" kann man schon für 90 Mark handelseinig werden. Man spricht auch von einer Boom-Beruhigung. Die 440 Mark wurden nicht mehr erreicht. Bestätigen könne der Gutachterausschuss "die Flucht ins Umland von Gießen und in die Randgebiete"; in der Universitätsstadt sei Bauland Mangelware.

Der Auswertung zugrunde lagen 4270 Kaufverträge, bei denen Geld geflossen ist. In etwa 65% der mehr als 100 Gemarkungen blieben die Bodenpreise zuletzt unverändert.

(no/gaz)

Fotos

 
08. April 2000

"Platt geschwatzt en gesunge"

Der für sein kulturelles Wirken bekannte Klein-Eichener Arbeitskreis zur Rettung der Lebensfreude (K.A.R.L.) präsentierte nach seiner letztjährigen Musical-Gala in der Gallushalle in diesem Jahr einen Mundartabend in besonderer Güte. Unter dem Motto "Platt geschwatzt en gesunge" kam der oberhessische Dialekt bei Vorträgen des bekannten Mundart-Dichters Emil Winter (Heuchelheim) und der in Gonterskirchen beheimateten Musikgruppe "Dreschflegel" so richtig zur Geltung.

Wer früher in einem hessischen Dorf geboren wurde, ist mit "Platt" groß geworden. Erst mit Schulbeginn wurde einem Kind das Hochdeutsch beigebracht. Heute lernen viele Kinder nur Hochdeutsch zu sprechen und erleben den heimischen Dialekt als "eigentümliche" Sprache ihrer Großeltern und anderer Alter. In manchen Kreisen gilt Dialekt sogar als "unfein" und wird ganz bewusst verdrängt. Damit das "Platt" nicht ganz vergessen wird, hat K.A.R.L. am Samstag (8. April 2000) diese Veranstaltung mit heimischen Künstlern zum Thema organisiert.

Bei der auch von zahlreichen auswärtigen Gästen gut besuchten Veranstaltung im Dorfgemeinschaftshaus gab es in dem knapp vierstündigen Programmablauf immer wieder Höhepunkte. Nach der Begrüßung durch die Vereinsvertreterin Ulrike Wyche gab sich die unter Leitung von Berthold Lind stehende Gruppe "Dreschflegel" die Ehre und zeigte mit zahlreichen Liedern die unbegrenzte Vielfalt von Sprache und Musik auf.

Schwerpunkte der musikalischen Mundartvorträge von Georg Damster, Volker Hartmann, Paul-Werner Koch und den auf der Gitarre begleitenden Berthold Lind waren neben eigenen Werken Lieder der über die heimische Region hinaus bekannten Gruppe "Fäägmeel". Besungen wurde dabei besonders das Leben auf dem Lande. Im ersten Abschnitt standen u. a. Themen wie "Wasserkron und Gossestoa", "Bulldog und die Madche" und die "Vorzüge des Alters" an.

Mit Spannung erwartet, betrat danach "de Deestemol und Co-Rentner" Emil Winter die Bühne und begeisterte nach einer allgemeinen Einführung über die Dialektsprache mit seinen Beiträgen das Publikum. Er stellte fest, dass Dialekt für jeden Menschen zugleich Heimat, Heimweh und Tradition bedeute. Zusammengefasst nannte er diese Fakten auch "Stallgeruch", durch den heute die Erinnerungen an die Vergangenheit wach werden.

Nach Meinung des Autors solle man "schwätze, wie von Oma ins Ohr geflüstert". Bei seinen Gedichten und Geschichten lagen Erinnerungen, Besinnliches und Nachdenkliches immer in einem sehr engen Rahmen. Nostalgie und Uznamen-Identität von heimischen Dörfern kamen ebenfalls nicht zu kurz. Zur Ergänzung seiner eigenen Werke bereicherte Winter sein Programm mit Beiträgen der bekannten Heimatdichter Lutz Dönges und Georg Hess.

Neben der Abstimmung mit der Gruppe "Dreschflegel" ging der Heuchelheimer besonders auf sein Publikum ein. Die Mundartmusiker heizten bei weiteren Auftritten nochmals richtig ein. Viel Beifall heimsten sie für ihre Welturaufführung von der "Moorhuhnjagd om PC" und dem Lied der "Mauernschesser" ein. Musikalisch wiedergegeben wurde weiterhin "Pritsche, Platz und Quetschehoink" und die heute ganz in Vergessenheit geratene und in der Landwirtschaft kaum noch eingesetzte "Pullpompe".

Mit dem verdienten Beifall des Publikums endete ein Abend, der den heimatverbundenen Besuchern bestimmt nicht nur wegen seines Unterhaltungswertes in Erinnerung bleiben dürfte.

(Karl-Ernst Lind)

Fotos

 
07. April 2000

Obstbau- und Kelterverein zog Bilanz

Seine Mitgliederversammlung hielt kürzlich (April 2000) der Obstbau- und Kelterverein Lardenbach/Klein-Eichen im Gasthaus "Zur Linde" ab. Vorsitzender Hans Mölcher ging in seinem Bericht auf die Aktivitäten des 63 Mitglieder zählenden Vereins im Jahre 1999 ein. So wurde der örtliche Umwelttag unterstützt, als einige Mitglieder in der Gemarkung Müll sammelten.

Als Hauptaufgabe bot man im Herbst nicht nur Mitgliedern die Möglichkeit zum Pressen von Obst an. Weiterhin stand noch die Pflege der Obstbäume in den Gemarkungen von Lardenbach und Klein-Eichen an. Bei mehreren Einsätzen wurden Bäume ausgeschnitten und die Standorte gemäht, gemulcht und gepflegt. Auf Grund des vorhandenen Obstbestandes konnte trotz mangelnden Interesses eine Obstversteigerung durchgeführt werden.

Zu einem Erfolg wurde das zusammen mit dem Männergesangverein ausgerichtete Sommerfest, bei dem die Familien Klaus und Bernd Kratz für die Bewirtung sorgten. Zum Abschluss sprach Mölcher allen Helfern den Dank für die geleistete Arbeit aus.

Über die Nutzung der Kelteranlage und der vereinseigenen Arbeitsgeräte berichtete Gerhard Pernak. Mit 199 Pressen, wobei insgesamt 20 000 Liter Most erzeugt wurden, sei die Kelter wieder sehr rege genutzt worden. Dagegen war der Schredder und der Vertikutierer seitens der Mitglieder nicht so stark gefragt. Erfreut zeigte sich Pernak, dass im vergangenen Jahr für den größten Teil des Baumbestandes aus der Mitgliederschaft eine Vielzahl von Paten zur Pflege gefunden werden konnte. Als notwendige Maßnahme soll im Kelterraum in diesem Jahr eine Be- und Entlüftung eingebaut werden.

Über die finanzielle Lage gab Kassenwart Roland Voll Bericht. Er, wie der gesamte Vorstand, wurden anschließend auf Antrag der Kassenprüfer Arno Böcher und Werner Frank einstimmig entlastet. Bei der Wahl der neuen Kassenprüfer wurde neben Werner Frank für Peter Swoboda gestimmt. Zustimmung gab es zudem für das am 17. Juni geplante Sommerfest, das wiederum gemeinsam mit dem Männergesangverein durchgeführt werden soll.

(Karl-Ernst Lind)

 
30. März 2000

Richtfest an der Kläranlage

Investitionen für die Abwasserbeseitigung sieht der Bürger normalerweise nicht, sie werden als Kanäle und Sammler unter die Erde gebracht. Kürzlich (März 2000) wurde das Richtfest für ein deutlich sichtbares Bauwerk an der Kläranlage bei Königsaasen (zwischen Nieder-Ohmen und Burg-Gemünden) gefeiert.

Der Abwasserverband Ohm-Seenbach hat rund 510 000 DM für einen Klärschlamm-Lagerplatz investiert. Bislang hatte die Lagerkapazität nur etwa ein Zehntel des Bedarfs abgedeckt. Weil die den Klärschlamm auf ihre Ackerflächen ausbringenden Landwirte zeitlich enge Grenzen haben, muss der Klärschlamm in der übrigen Zeit gelagert werden.

Am Richtfest nahmen neben den Bauarbeitern und Bediensteten der Kläranlage die Bürgermeister Dieter Böck (Mücke) und Siegbert Damaschke (Grünberg), der Geschäftsführer des Abwasserverbandes, Friedhelm Beck, sowie Erwin Müller vom gleichnamigen Grünberger Baubüro teil.

Bürgermeister Böck äußerte in seiner Funktion als Verbandsvorsteher des Abwasserverbandes, mit der Halle sei ein wesentlicher Schritt zur Verbesserung getan worden. Bislang habe der Klärschlamm entweder offen - und damit dem Regen ausgesetzt - oder in bei Landwirten angemieteten Silos gelagert. Die Bauern dürfen alle drei Jahre maximal fünf Tonnen Klärschlamm je Hektar auf die Fläche ausbringen.

Konnten bislang nur rund 160 Kubikmeter Klärschlamm gelagert werden, so werden es nach fertigstellung des Neubaues fast 2000 Kubikmeter sein. Der Hallenboden besteht aus einer Bitumen-Tragschicht, auf der der Klärschlamm bis zu drei Meter hoch gestapelt werden soll. In etwa einem Monat sollen die Arbeiten termingerecht abgeschlossen sein.

An der großen Kläranlage unterhalb von Königsassen sind die Mücker Ortsteile Flensungen, Ilsdorf, Merlau, Nieder-Ohmen, Ober-Ohmen, Ruppertenrod und Wettsaasen angeschlossen. Von Grünberg sind es die Stadtteile Weickartshain, Lardenbach, Klein-Eichen und Stockhausen.

(rs/gaz)

Fotos

 
26. März 2000

Verabschiedung von Organist und Kirchendienerin

Innerhalb des Gottesdienstes in der Kirche von Klein-Eichen verabschiedete Pfarrer Tilman Schmidt am vergangenen Sonntag (26. März 2000) den seitherigen langjährigen Organisten Frank Hollederer. Seit nahezu 15 Jahren hat der Klein-Eichener die Gottesdienste und weitere liturgische Veranstaltungen in der kleinen Kirche seines Heimatdorfes musikalisch begleitet. Der Hobbymusiker scheidet auf eigenen Wunsch hin aus dem Amt aus.

Wie Pfarrer Schmidt in seinen Dankesworten äußerte, sei diese vertraglich am 27. Mai 1986 begonnene Aufgabe keineswegs selbstverständlich. Frank Hollederer habe sogar schon ab dem 1. Oktober 1985 als Nachfolger von Günter Zimmer für die musikalische Umrahmung in dem Gotteshaus gesorgt.

Zum Dank für sein langjähriges Wirken erhielt Frank Hollederer neben dem von Pfarrer Schmidt ausgesprochenen Segen im Auftrag des Amtes für Kirchenmusik noch eine Urkunde. Eine weitere Urkunde der Kirchenleitung sowie ein Geschenk der Kirchengemeinde Lardenbach/Klein-Eichen waren ebenso ein äußerer Ausdruck des Dankes an den langjährigen Kirchenmusiker.

In der Kirche von Lardenbach wurde kürzlich bei einem festlichen Gottesdienst die offiziell seit 1986 für die Kirchengemeinde Lardenbach/Klein-Eichen verantwortliche Kirchendienerin Minna Lichau ebenso verabschiedet. Pfarrer Tilman Schmidt würdigte dabei die besonderen Leistungen von Minna Lichau, die schon vor der offiziellen Amtsübernahme ihre treuen Dienste der Gemeinde zur Verfügung gestellt hatte. So sorgte sie bereits in den 1970er Jahren für einen geregelten Ablauf im kirchlichen Alltag.

Neben dem Läuten der Glocken, der Reinigung des Gotteshauses und der Pflege des dazugehörigen Grundstückes zeigte sie auch Verantwortung für das Gemeindehaus. Dank sprach Pfarrer Schmidt zudem für die Unterstützung bei den verschiedensten organisatorischen Maßnahmen aus. In Anerkennung ihrer Verdienste erhielt die aus Altersgründen scheidende Kirchendienerin von Pfarrer Schmidt ein Geschenk. Gleichzeitig stellte der Pfarrer der Gemeinde die beiden Nachfolgerinnen Marie-Luise und Christa Kratz vor.

(Karl-Ernst Lind)

Fotos

 
25. März 2000

Umweltaktion

Zu einer neuerlichen Müllsammel-Aktion in den Gemarkungen von Lardenbach und Klein-Eichen trafen sich am vergangenen Samstag (25. März 2000) einige Einwohner beider Dörfer um aktiv zu werden. Von der Stadtverwaltung Grünberg wurden dazu Müllcontainer zur Verfügung gestellt. Am Ende der Sammlung wurde hier der angefallene Unrat entsorgt.

Unter der Leitung der beiden Ortsvorsteher Karlheinz Erdmann und Manfred Daniel waren diesmal leider nicht ganz so viele freiwillige Helfer an der nunmehr schon mehrere Jahre durchgeführten Aktion beteiligt. Bemerkenswert war dagegen, dass bei dem angefallenen Müllaufkommen ein wesentlicher Rückgang deutlich wurde..

(Karl-Ernst Lind)

Fotos

 
10. März 2000

Mitgliederversammlung des Sportvereins

Zu der leider von den Mitgliedern nicht so gut besuchten Jahreshauptversammlung (10. März 2000) des Spiel- und Sportvereins Lardenbach/Klein-Eichen konnte 1. Vorsitzender und Versammlungsleiter Thomas Mölcher auch das Ehrenmitglied Reinhard Mölcher sen. willkommen heißen. Nach dem Gedenken an die verstorbenen Mitglieder Thomas Erdmann, Marie Kauss und Emmi Rahn (geb. Mölcher) gab der Vorsitzende ein Resümee über das vergangene Jahr.

Neben einem Discoabend und dem Ortssporttag mit Kinderfest gab es in Zusammenarbeit mit dem FC Weickartshain ein Jugendfußball-Turnier. Durchgeführt wurde wiederum das traditionelle EVG-Wandern. Ein besonderes Jubiläum gab es für die Fußballabteilung, die gegen ein Team der österreichischen Freunde aus Lehenrotte das 1000. Vereinsspiel austrug.

Erwähnt wurde vom Vorsitzenden die Anschaffung eines neuen Rasenmähers, die sich auch im Kassenbericht von Gerda Weeke niederschlug. Trotz der gestiegenen Ausgaben konnte sie von einer gesunden Kassenlage berichten. Auf Antrag der Kassenprüfer Bernhard Sauer und Dieter Kraft wurde sie wie auch der Gesamtvorstand einstimmig entlastet. Für den ausscheidenden Kassenprüfer Bernhard Sauer wurde im Laufe des Abends Ingrid Reinert als Nachfolgerin bestimmt.

Von einem überaus erfolgreichen Jahr berichtete Fußballabteilungsleiter Reinhard Mölcher jun. Die 1. Mannschaft der Spielegemeinschaft beendete die letzte Runde auf dem dritten Tabellenplatz und scheiterte sehr knapp an der Qualifikation zur Aufstiegsrunde. Die 2. Mannschaft stand zum Sasionende auf dem zweiten Platz. In Fortführung der ausgezeichneten Leistungen unter dem bisherigen Trainer Oliver Fritsch konnten sich beide Mannschaften wiederum gut behaupten, wobei die 1. Mannschaft sogar die Herbstmeisterschaft errang. Mit etwas Zuversicht auf die restlichen Spiele in der laufenden Sasion darf man sogar vom Aufstieg träumen. Zum Abschluss seines Berichtes sprach Mölcher allen Helfern und Aktiven seinen Dank aus.

Für die Altherrenfußballer konnte Eduard Schmidt Positives berichten. Bei den elf ausgetragenen Spielen wurde siebenmal nicht verloren. Sehr erfolgreich sei man zudem bei dem Hallen-Stadtpokal gewesen, wo der zweite Platz belegt werden konnte. Personelle Engpässe führen dazu, dass zukünftig die Alten Herren gemeinsam mit den Sportfreunden aus Weickartshain ihre Spiele durchführen werden.

44 gut besuchte Übungsstunden, drei Neuzugänge und die Teilnahme am Senioren-Aktionstag waren die herausragenden Schwerpunkte der Seniorengymnastikgruppe "50 Plus". Wie die Leiterin Fanny Voll weiter mitteilte, sei auch die Geselligkeit nicht zu kurz gekommen, wobei Treffen mit Gleichgesinnten aus Lehnheim und die obligatorische Weihnachtsfeier beigetragen hätten.

Von den Aktivitäten der Gymnastikabteilung, zu der neben der Damengymnastik noch die Nachwuchsgruppen "Grazy Girls" und "Power Girls" zählen, berichtete Abteilungsleiterin Sigrid Ruppel. Mit 43 Übungen bei den Damen und 39 Übungsstunden des Nachwuchses sei die Abteilung sehr rege gewesen. Auch gab es 1999 wieder verschiedene Auftritte der Sportlerinnen, wobei sich die beiden Nachwuchsgruppen beim Kinderfasching in Grünberg präsentieren konnten. Zum Jahresabschluß gab es neben den diversen Weihnachtsfeiern für Jung und Alt für die Gymnastikdamen noch ein Besuch des Kölner Weihnachtsmarktes.

Eine größere Beteiligung an den EVG-Wanderungen wünschte sich zu Beginn seines Berichtes Wanderwart Manfred Lind. Mit 173 Teilnahmen und einem 49. Platz in der EVG-Wertung konnte das vergangene Jahr abgeschlossen werden. Bei der eigenen EVG-Wanderung waren insgesamt 939 Teilnehmer nach lardenbach gekommen. Der Wanderwart dankte allen Helfern, dass diese Veranstaltung wiederum zu einem Erfolg wurde.

Anerkennung und Dank zollte Vorsitzender Thomas Mölcher den Spartenleitern. Gleichzeitig überreichte er als äußeres Zeichen eine kleine Anerkennung. Die von dem Vorsitzenden vorgesehene Ehrungen für die 25-jährige passive Mitgliedschaft von Matthias Müller und die 25-jährige aktive Vereinszugehörigkeit von Frank Hollederer konnte wegen Fehlens beider Jubilare nicht durchgeführt werden.

Zum Abschluss der Versammlung verwies Mölcher noch auf einige Termine im Jahre 2000. Auch auf die in absehbarer Zeit erscheinende Informationsbroschüre sowie auf die Durchführung der vom 31. August bis 9. September 2001 anstehende 1225-Jahrfeier Lardenbachs wurde vom Vereinsvorsitzenden verwiesen.

(Karl-Ernst Lind)

 
09. März 2000

"Vereinigung zur Förderung behinderter Kinder"

Wechsel an der Spitze der "Vereinigung zur Förderung behinderter Kinder e. V.": Nach 14 Jahren im Amt der Vorsitzenden kandidierte Lydia Müller nicht mehr, zu ihrem Nachfolger wählten die Mitglieder bei der Hauptversammlung (März 2000) in der Gallusschule nun Andreas Brandl aus Klein-Eichen. Der Wahl voraus ging die Würdigung von Lydia Müller, deren große Verdienste nicht nur mit Zahlen messbar sind.

Die Vereinigung hat sich zum Ziel gesetzt, behinderten Kindern zu helfen und sie mit guten Lernbedingungen zu fördern. Computer, Lehrmaterial oder gar ein Kleinbus für die Gallusschule wurden etwa von dem Förderverein mitfinanziert. Gerade was das Hauptanliegen angehe, die Akzeptanz behinderter Kinder in der Öffentlichkeit zu erreichen, seien engagierte Mitglieder unabdingbar, betonte nun Lydia Müller.

Der Kassenbericht von Hannelore Diegel wies eine positive Bilanz aus, und so wurde der Antrag von Kassenprüfer Gerhard Reibert auf Entlastung des Vorstandes angenommen. Das Ergebnis der dann folgenden Vorstandswahlen sah als ersten Vorsitzenden Andreas Brandl, Zweite Vorsitzende wurde Ilona Röcher, Schriftführerin Ruth Greber, Schatzmeisterin Hannelore Diegel; Beisitzer sind Klaus Dieter Müller, Karl Otto Unruh und Gerhard Reibert. Der neue Vorsitzende bedankte sich für das Vertrauen der Mitglieder - der Verein zählt 85 Mitglieder - und versprach sein Bestes zu geben.

(gew/gaz)

Fotos

 
01. März 2000

Obstbauer unterstützen Station Peiper

Eine Spende in Höhe von 1000,- DM übergab am Mittwochnachmittag (1. März 2000) erster Vorsitzender Hans Ferdinand Mölcher und Kassenwart Roland Voll vom Obstbau- und Kelterverein Lardenbach/Klein-Eichen an den Leiter der Gießener Kinderkrebsstation Peiper, Professor Dr. Alfred Reiter.

Nach Aussage der beiden Vereinsvertreter wolle sich der gemeinnützige Verein neben den Aufgaben zur Erhaltung und Pflege seiner Obstbestände und dem Mostkeltern, entsprechend den finanziellen Möglichkeiten, auch im sozialen Bereich einbringen. Durch die erfolgte Spende an das Zentrum für Kinderheilkunde erhoffe man gerade für die jungen Patienten zukünftig eine noch bessere Hilfe und letztendlich eine schnellere Genesung.

Professor Dr. Alfred Reiter betonte in seinen Dankesworten, dass die gespendeten Mittel gebunden seien und in voller Höhe der Kinderkrebs-Abteilung zur Verfügung stehen. Sie bedeuten neben den von den Krankenkassen für Behandlungen und Pflege aufgebrachten Mitteln eine zusätzliche Hilfe für die zumeist jungen Patienten und deren Eltern.

Weiterhin seien die Spenden auch eine große Unterstützung bei der Erforschung von Krebserkrankungen. Gerade auf diesem Sektor sei ein Labor im Aufbau, das Mechanismen erforschen soll, wie Abwehrsysteme auf bösartige Zellen reagieren und wie diese Mechanismen in der Behandlung von Krebs genutzt werden können.

(Karl-Ernst Lind)

Fotos

 
12. Februar 2000

Fremdensitzung im DGH 2000

Unter Leitung des "Dreirädchens" mit dem Sitzungspräsidenten Bernhard Sauer fand am vergangenen Samstag (12. Februar 2000) im Dorfgemeinschaftshaus die 21. Fremdensitzung der Narren aus den beiden Grünberger Stadtteilen Lardenbach und Klein-Eichen statt. Unter dem Motto "Wenn's Leben auch mal Kimmer macht - in Lardenbach man trotzdem lacht", präsentierten über 70 Aktive sowie Tontechniker Jürgen Maus und Büttenschieber Gerhard Ruppel ein sehenswertes Programm, das von zahlreichen Besuchern mit viel Beifall bedacht wurde. Unterstützt von den "Trojanos", die anschließend zum Tanz aufspielten, ließen die Freiwillige Feuerwehr und der Tischtennisclub ihre im Laufe des Abends auch die mit dem Faschingsorden ausgezeichneten Akteure in der ausverkauften Narrhalla auftreten.

Bei den dargebotenen Büttenreden, Tanzeinlagen und Gesangvorträgen wurde dem närrischen Volk so richtig eingeheizt. So eröffnete die SSV_Tanzgruppe "Grazy-Girls" mit einem Showtanz "Weltraum" den stimmungsvollen Abend. Unter der Leitung von Doris Rühl bestätigten die Nachwuchstänzerinnen Michaela Rühl, Katharina Stamm, Lena Müller, Anne-Katrin Zimmer, Nina Böcher, Liane Forgel, Jeanny Herber und Beate Dörsing, dass ihr Tanz der richtige Auftakt für diesen Abend war.

Danach nahmen Eduard Schmidt, Karlheinz Hollederer und Reiner Roth das örtliche Geschehen, verbunden mit mit etwas "großer Politik" aus "schwarzen Kassen" unter die Lupe. Im Mittelpunkt dieses Beitrages standen zudem die Maßnahmen des derzeit in beiden Dörfern durchgeführten Dorferneuerungsprogramms.

Vorgestellt wurde anschließend das Grünberger Prinzenpaar, das im Gefolge vom Hofstaat und Garde von den Narren herzlich begrüßt wurde. Mit einem sehenswerten Tanz bewiesen die "Gardemädchen" ihr Können.

Zu einem der Höhepunkte des Abends zählte der Auftritt der "Zwei Lardenbacher Rentner". Dargestellt von Jürgen Hofmann und Christian Ruppel wussten die beiden mit trefenden Worten so einiges aus dem Landleben zu berichten.

"Insider-Wissen" aus dem Feuerwehrwesen plauderte in seinem Beitrag Reiner Felsing aus. Dieser glänzend vorgetragenen Rede folgten die Karibik-Dream-Boys mit einem Showtanz, wobei die besonderers im Bauchbereich noch mit "Babyspeck" behafteten Akteure Jürgen Maus, Arno Böcher, Lothar Pleik, Gerhard Pernak, Gunter Berg und Roland Voll unter Leitung von Irmgard Pleik und mit Baströckchen bekleidet das närrische Volk zum Toben brachten.

"Ehepaar im Urlaub" hieß es danach für Cornelia Volp und Alexandra Scholler, die ihre nicht immer gemeinsamen Erlebnisse preisgaben. Einen gelungenen Tanz bei den Klängen "Berlin" zelebrierten die mit Masken verschiedener Politikergesichter ausgestattenen Damen der Gymnastikgruppe des Sportvereins. Bei dem von Sigrid Ruppel einstudierten und von Ingrid Reinert, Gerda Weeke, Annita Schmidt, Bärbel Erdmann, Beate Scharmann, Gerlinde Böcher, Heike Hofmann, Siglinde Mölcher, Waltraud Mölcher und Sigrid Ruppel vorgetragenen Tanz war der Berlin-Umzug der Politiker Inhalt gewesen.

Als geplagter Mieter stieg Hans Mölcher in die Bütt und berichtete von seinen Leiden. Schönheit und Schlachten verbanden Sigrid Ruppel und Doris Rühl in ihrem Beitrag "Die Avon-Sau". Eine Verwechslung stand dabei im Mittelpunkt und amüsierte sehr. Das Stimmungshoch gab es beim letzten Programmpunkt vor dem Finale. Hierbei traten die Sänger Hans Joachim Siebel, Gunter Berg, Karlheinz Hollederer, Karlheinz Erdmann, Reiner Felsinf, Karl-Ernst Lind, Thomas Juliusburger, Achim Rodinger und Reiner Roth einen von Ottmar Hasenpflug einstudierten musikalischen Hafenbummel an.

Mit den zum Teil als Solosängern auftretenden Seemännern trug auch Birgit Hasenpflug als Solistin zum Gelingen dieses Programmpunktes bei. Von ihrer "Lili Marleen"-Interpretation war sichtlich alles verzaubert. Mit der geforderten Solo-Zugabe von "La Boheme" ging es dann zum großen Finale über, bei dem alle Akteure auf der Bühne mit einer Rakte bedacht wurden.

(Karl-Ernst Lind)

Fotos

 
05. Februar 2000

Jahreshauptversammlung des MGV

In der vom Vorsitzenden Karlheinz Erdmann eröffneten und vom Männerchor unter Leitung von Minette Kraft umrahmten Mitgliederversammlung des MGV "Eintracht" Lardenbach/Klein-Eichen (5. Februar 2000) standen neben dem Tätigkeitsbericht des Vorsitzenden weiterhin Wahlen des Gesamtvorstandes auf der Tagesordnung. Zunächst gedachten die Anwesenden dem verstorbenen Mitglied Fritz Schwalme.

Erdmann dankte zu Beginn seines Geschäftsberichtes allen, die den Verein im vergangenen Jahr unterstützten. Mit 33 Singstunden und 20 öffentlichen Auftritten hätten die Aktiven ein ereignisreiches Jahr absolviert. Dabei standen besonders die Auftritte beim Hasenpflugschen Chortreffen, das Singen im Seniorenheim in Grünberg, beim Erntedankfest, das Kritiksingen, das Seenbachtaltreffen und das Singen zum Volkstrauertag im Vordergrund.

Weiterhin wurden noch verschiedene Liederabende besucht und bei zahlreichen Jubiläen von Vereinsmitgliedern ein Ständchen dargeboten. Vom Verein durchgeführt wurden wiederum zusammen mit dem Kelterverein ein Sommerfest, der traditionelle weihnachtliche Familienabend und der Seniorennachmittag für die beiden Dörfer.

Einen ausführlichen über die Arbeit des im März neu gegründeten Kinderchores erstattete in Vertretung der Jugendleiterin Diana Reining Chorleiterin Minette Kraft. Nach deren Worten singen zurzeit in diesem Chor 24 Kinder im Alter von fünf bis zwölf Jahren, die teilweise auch aus Nachbarorten kommen. Neben den Proben ist der Nachwuchs im vergangenen Jahr bereits schon zweimal aufgetreten.

Wie Kraft weiter ausführte, seien für dieses Jahr vier öffentliche Auftritte geplant, wobei die Teilnahme am Kinder-, Schul- und Jugendchor-Konzert des Ohm-Lumdatal-Sängerbundes in Lauter anstehe, was zugleich auch ein Höhepunkt sein dürfte.

Über die finanzielle Lage des Vereins gab Rechner Karlheinz Hollederer Auskunft. Er verwies insbesondere auf die notwendigen Investitionen bei der Nachwuchsarbeit, die sich zurzeit auf den Kassenbestand auswirkten. Der Kassenwart und der gesamte Vorstand wurden auf Antrag der Kassenprüfer Roland Voll und Achim Rodinger einstimmig entlastet. Die Prüfung der Kasse wird am Ende des laufenden Geschäftsjahres von Achim Rodinger und Artur Kratz erfolgen.

Unter der Leitung von Reiner Roth stand die turnusgemäße Neuwahl des Vorsitzenden an. Hierbei wurde der seitherige Amtsinhaber Karlheinz Erdmann einstimmig bestätigt. Zum neuen 2. Vorsitzenden wählten die Mitglieder Kurt Scharmann. Das Amt des Rechners, des Schriftführers und des Notenwartes bleibt in den bewährten Händen von Karlheinz Hollederer, Hans-Joachim Siebel und Ernst Paha. Als Beisitzer fungieren für die nächste Wahlperiode Werner Frank, Reinhold Stumpf, Ernst Paha und Andreas Keller.

Einen besonderen Dank erfuhr im Anschluss des nicht anwesenden seitherigen aktiven Mitglied Erich Dörr, der aus gesundheitlichen Gründen am Chorgesang nicht mehr teilnehmen kann.

Nach dem Verzicht auf eine erneute Wiederwahl zum 2. Vorsitzenden ging nach 40 Jahren für den am 8. März 1960 in den Vorstand gewählten aktiven Sänger Heinz Schwanke eine Ära zu Ende. Der 20 Jahre als 2. Vorsitzender und 20 Jahre als 1. Vorsitzender tätige Sangesfreund dankte für das ihm entgegengebrachte Vertrauen. Aus seiner eigenen Erfahrung sieht er die Verjüngung des Vorstandes als eine notwendige Maßnahme. Er beteuerte, auch zukünftig dem Chorgesang die Treue zu halten und "seinem Verein" jede Unterstützung zu gewähren. Zum Dank für seine hervorragende pflichtbewußte Leistung wurde ihm vom 1. Vorsitzenden Erdmann eine Ehrenurkunde und ein Geschenk überreicht.

Auszeichnungen für den regelmäßigen Singstundenbesuch erhielten Werner Frank, Lothar Hillmann, Karlheinz Hollederer, Albert Hofmann, Klaus Kratz, Karl Ruppel, Herbert Rühl, Erwin Volp und Karlheinz Erdmann. Mit dem Hinweis auf einen am 30. September geplanten Tagesausflug und auf die in diesem Jahr für den Männerchor anstehenden 33 öffentlichen Auftritten endete der offizielle Teil dieser Jahreshauptversammlung.

(Karl-Ernst Lind)

Fotos

 
30. Januar 2000

"Alt-Bürgermeister" feiert seinen 80., 2000

Der über die Grenzen seines Heimatdorfes hinaus bekannte Klein-Eichener Erich Funk konnte am vergangenen Sonntag (30. Januar 2000) in Anwesenheit seiner beiden Töchter mit Schwiegersöhnen, den vier Enkeln und einem Urenkel sowie zahlreicher Freunde seinen 80. Geburtstag feiern.

Zu den zahlreichen Gratulanten zählten neben dem Grünberger Bürgermeister Siegbert Damaschke, Ortsvorsteher Manfred Daniel, der Männergesangverein und eine unter der Leitung von Otto Biedenkopf stehende Jagdhornbläsergruppe, die ein Geburtstagsständchen präsentierte.

Der seit Oktober 1983 im Ruhestand stehende rüstige Jubilar wurde am 30. Januar 1920 in Gießen geboren. Seine Kindheit verbrachte er in seiner Heimatgemeinde Klein-Eichen, von wo er die Volksschule in Lardenbach besuchte. Im Anschluss half er in der elterlichen Landwirtschaft, die er dann selbst zusammen mit seiner Ehefrau bis zum Jahre 1963 betrieb.

Anschlißend war Erich Funk bis zur Auflösung der T&N-Niederlassung Grünberg bei diesem Unternehmen beschäftigt. Danach fand er in der Verwaltung der Stadt grünberg eine neue Anstellung.

.Die Geschicke seines Heimatdorfes leitete Erich Funk erstmals ab 1952 mit der Übernahme des Amtes als Gemeindevertreter. Von 1960 bis zur Eingemeindung Klein-Eichens nach Grünberg stand Erich Funk der Gemeinde dann als Bürgermeister vor. Nach dem Zusammenschluß wurde er zum Ortsvorsteher gewählt. Dieses Ehrenamt sowie auch das Mandat als Stadtverordneter und Vorsitzender des Haupt- und Finanzausschusses durfte er aus beruflichen Gründen jedoch nur bis zum Jahre 1976 ausüben.

Neben seinen politischen Tätigkeiten in verschiedenen Gremien war Erich Funk im Verwaltungsrat der Bezirkssparkasse Grünberg und im Schulverband der Mittelpunktschule Grünberg vertreten. Weiterhin war er Ortsgerichtsvorsteher und Schiedsmann für die Gemeinde Klein-Eichen. Zudem fungierte er als Schöffe beim Amtsgericht Gießen.

Für sein vielseitiges ehrenamtliches Bemühen zum Wohle der Bürger erhielt der im Jahre 1977 als "Stadtältester" ausgezeichnete Klein-Eichener bereits 1975 den Ehrenbrief des Landes Hessen verliehen. Weiterhin wurde er 1973 von der Grünberger Gallmärts-Gesellschaft als "Grimmicher Wurzelbürger" aufgenommen.

Eine große Unterstützung erfahren noch heute die heimische Feuerwehr, der Spiel- und Sportvereins und der Männergesangverein. Als Mitgründer des Sportvereins und als Ehrenmitglied des Gesangvereins bietet der auch im privaten Sektor stets Hilfsbereite bei verschiedenen Veranstaltungen seine aktiven Dienste an.

(Karl-Ernst Lind)

Fotos

 
15. Januarr 2000

Goldene Hochzeit 2000

Auf ihren 50. Hochzeitstag können heute (15. Januar 2000) Johanna und Georg Dittrich aus Klein-Eichen blicken. Georg Dittrich wurde 1917 in Frankfurt geboren. Später dann in Hofheim wohnend, wurde der gelernte Schmied im Frühjahr 1937 zum Arbeitsdienst und im Oktober des gleichen Jahres zum Kriegsdienst verpflichtet. Dabei wurde er in Frankreich und Russland eingesetzt, wobei er im Mai 1945 für drei Jahre nach Sibirien in russische Gefangenschaft kam.

Georg Dittrich kam 1949 nach Oberhessen. Neben der Mithilfe in der Landwirtschaft der Schwiegereltern unterhielt Dittrich bis zum Erreichen des Rentenalters eine eigene Schmiede im Dorf. Das passive Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Klein-Eichen unternimmt heute regelmäßig seinen täglichen Spaziergang und sieht das Lesen als sein größtes Hobby.

Ehefrau Johanna erblickte als geborene Dörr 1923 das Licht der Welt. Sie half nach der Schule in der elterlichen Landwirtschaft. Heute versorgt die noch rüstige Jubilarin noch immer ihren eigenen Haushalt. Daneben widmet sie sich der Hand- und Gartenarbeit. Auch nimmt sie noch an den Übungsstunden der Seniorengymnastik des Sportvereins teil.

Mit dem goldenen Hochzeitspaar werden am Sonntag neben den drei Kindern und fünf Enkeln noch zahlreiche Verwandte und Freunde das Jubiläum feiern. Glückwünsche wollen weiter Bürgermeister Damaschke und Ortsvorsteher Daniel übermitteln.

(Karl-Ernst Lind)

Fotos

 
08. Januar 2000

Sternsinger

Die Aktion "Dreikönigssingen 2000", die diesmal unter dem Motto "Jesus Christus - Brot des Lebens, damit Kinder heute leben können" stand und von der katholischen Pfarrgemeinde Weickartshain-Seenbrücke organisiert wurde, war wieder von Erfolg gekrönt. Bei der Solidaritäts-Aktion zu Gunsten notleidender Kinder der Dritten-Welt - diesmal war Mexiko auserkoren - konnte die Rekordsumme von 2753,- DM gesammelt werden.

Seit Jahren ziehen die Sternsinger der St.-Anna-Kirche in Seenbrücke, in diesem Jahr unter der Betreuung von Ingrid Heines, Beate Scharmann, Margaret Trüller, Waltraud Eberius, Gudrun Jung, Stefani Trüller und Ernst Paha voller Begeisterung durch die Straßen von Weickartshain, Seenbrücke, Stockhausen, Lardenbach und Klein-Eichen, um Freude und Segen zu bringen.

In vier Gruppen aufgeteilt, besuchten die 22 Kinder beider Konfessionen im Alter von fünf bis elf Jahren in eigens angefertigten Kostümen nicht nur katholische, sondern auch evangelische Familien, um den Segensspruch "C+M+B*2000" an oder über die Tür zu schreiben.

Pfarrer Alexander Vogel, der selbst eine Gruppe leitete, dankte am Samstag (8. Januar 2000) in der St.-Anna-Kirche allen Betreuern und rief den Kindern zu: "Ihr habt was riesig Großes getan, damit Kinder in der anderen Welt leben können." Nach einer Stärkung in gemeinsamer Runde klang die Aktion mit sichtlich zufriedenen Kindern aus.

(hz/gzh)

Fotos

 

 

back top next