1999  
 
24. Oktober 1999

Fußball Kreisliga B

Spannend bleibt es an der Spitze der Kreisliga B Gießen Süd. Der TSV Villingen setzte mit einem Sieg wieder einmal eine "Duftmarke" und hat nun vier Punkte Vorsprung. Auf Platz zwei rangiert der VfB Ruppertsburg. Wie Ruppertsburg hat auch die SG Lardenbach/Weickartshain 25 Zähler auf dem Konto - dabei aber eine Partie weniger absolviert als der Rangzweite.

Ein souveräner und verdienter Erfolg der Gäste SG Lardenbach/Weickartshain beim SG Ettingshausen/Nieder-Bessingen am Sonntag. Drei Tore von Marco Hock und eines von Jens Pernak reichten um den Favoritensieg (1:4) einzufahren.

Bereits nach zwei gespielten Minuten stand das Endergebnis zwischen der SG Lardenbach/Weickartshain und dem FC Grüningen fest. Jens Pernak war der Schütze des so wichtigen, weil entscheidenden Tores. Den "Platz an der Sonne" in der Tabelle hat nun auch die SG Lardenbach/Weickartshain im Blick. Mit 28 Zählern hat sie nur einen weniger als der führende TSV Villingen.

(ma/kl/gaz)

 
24. Oktober 1999

Neuer katholischer Pfarrer

Am Sonntag startete Alexander Vogl, der neue Pfarrer der katholischen Pfarrgemeinden Heili-Geist (Laubach) und St. Anna (Weickartshain), in sein neues Amt. Seit 1. Oktober ist Vogl vom Mainzer Bischof Karl Lehmann zum Nachfolger von Pfarrer Janusz Piotrowski bestellt, der im September überraschend für Gemeinde wie Kollegen aus gesundheitlichen Gründen um seine vorübergehende Beurlaubung bis zur vollständigen Genesung gebeten hatte.

Den binnen weniger Tage bestellten Nachfolger Alexander Vogl führte der stellvertretende Dekan Jan Mäurer im Gottesdienst offiziell ein, während beim anschließenden Empfang geladene Gäste aus Kirche, Gesellschaft und Politik Grußworte an die Gemeinde und den neuen Würdenträger richteten.

Der neue katholische Pfarrer von Laubach und Weickartshain ist 35 Jahre alt und stammt aus dem rheinhessischen Alzey. Vogl studierte in Mainz und Regensburg und arbeitete im Rahmen eines Praktikums seelsorgerisch im Jugendgefängnis in Rockenberg, bevor er Diakon in Bensheim-Auerbach, Kaplan und Pfarrverwalter in Bingen und zuletzt Kaplan in Langen war.

Zur "Heilig Geist" Kirche in Laubach gehört auch die Filialkirche "Sankt Anna" in Weickartshain-Seenbrücke. Hierzu wiederrum gehören die ehemals eigenständigen Dörfer Altenhain, Freienseen, Groß-Eichen, Höckersdorf, Klein-Eichen, Lardenbach, Seenbrücke, Sellnrod, Stockhausen, Weickartshain und Wohnfeld.

(os/gaz)

Fotos

 
22. Oktober 1999

Tischtennis Bezirksklasse 2 Herren

Im Spiel des TTC Ilsdorf/Lardenbach gegen den TTV Heimertshausen stand es zur Pause schon 6:3 für Heimertshausen. Und beim Stande von 8:4 war im Prinzip die Entscheidung schon gefallen. Aber im Schlussspurt konnte Ilsdorf/Lardenbach gerade noch die drohende Niederlage abwenden. Gunter Berg war dabei mit insgesamt vier Punkten der Eckpfeiler. Seine beiden Einzelsiege in der Spitze sowie die Punkte im Doppel mit Jochen Hansel zu Beginn und am Ende waren dabei schon alleine 50 Prozent. Der gut aufgelegte Daniel Berg sowie Ullrich Hansel und Stefan Weeke am Ende der Partie retteten ihrem Team noch das 8:8.

(ahz/ms)

 
12. Oktober 1999

Eichwiesenfeld

Bürgermeister Damaschke eröffnete am Dienstagabend /12. Oktober) vor 2500 Menschen den Gallusmarkt. In seinem "Bericht zur Lage der Stadt" erwähnte er unter anderem, dass für den Spätsommer der Verkauf der ersten Bauplätze im Klein-Eichener "Eichwiesenfeld" erwartet werden. Auch das mit Lardenbach und Klein-Eichen nun zwei weitere Grünberger Stadtteile im Hessischen Dorferneuerungsprogramm vertreten sind.

In der Allgemeinen Zeitung veröffentlichte am 28. Oktober die Stadtverwaltung die Öffentliche Ausschreibung nach VOB/A über die Erschließung "Das Eichwiesenfeld", für Wasserleitungen und Baustraße mit Ausführung im Frühjahr/Sommer 2000.

(GAZ)

 
10. Oktober 1999

Fußball Kreisliga B Gießen Süd

Zu einem hochverdienten Erfolg kam der Tabellenvierte die SG Lardenbach/Weickartshain am 3. Oktober in Gießen. Torjäger Marco Hock konnte die Überlegenheit zur Führung nutzen. Danach konnte eine der wenigen Torchancen des MTV 1846 Gießen auf der Torlinie gerettet werden. Der Gast gab zu keiner Zeit die Zügel aus der Hand, und Frank Hollederer konnte mit einem Abstauber auf 2:0 erhöhen. Den Schlupunkt setzte Ralf Mölcher, der mit einem "Kullerball" den 0:3 Endstand erzielte.

Trotz einer kurzen Phase der Unkonzentriertheit gewann der Favorit SG Lardenbach/Weickartshain am Ende souverän gegen die SG Steinheim/Rodheim. Torjäger Marco Hock und Stefan Weeke sicherten eine klare 2:0 Führung. Nach einer Roten Karte für den Torwart der Gäste musste ein Feldspieler der SG das Tor hüten. Marco Hock konnte dann gar auf 3:0 erhöhen, und das Spiel schien entschieden. Nach dem Anschlusstreffer entwickelte der Gast Druck. Aber Oliver Fritsch machte alles klar. Die Gäste konnten lediglich noch auf 4:2 verkürzen. Lardenbach/Weickartshain steigen vom fünften auf den vierten Tabellenplatz.

(gaz)

 
03. Oktober 1999

Feuerwehren proben den Ernstfall

Zum Abschluss der Jubiläumsfeier der Freiwilligen Feuerwehr Stockhausen fand am Sonntagmorgen eine Alarmübung statt. An der von Wehrführer Thomas Kraft ausgearbeiteten Großübung nahmen die Wehren aus Weickartshain, Lardenbach, Flensungen, Ilsdorf, Lehnheim und Stangenrod teil. In Einsatzbereitschaft standen zudem die Wehrmänner aus Klein-Eichen. Die Alarmierung erfolgte um 10 Uhr durch die Leitstelle in Gießen. Angenommenes Brandobjekt war der Bauernhof Diehl in der Lindenstraße.

 
02. Oktober 1999

Tischtennis Bezirksklasse 2 Herren

Die Gastgeber, der SV Berfa, gingen bald in Führung, den Anschluß für den TTC Ilsdorf/Lardenbach hielten Gunter Berg/Dieter Ruppel. Jeweils unentschieden endeten die Begegnungen in der Spitze sowie auf der Mittelplatte, wobei Gunter Berg und Dieter Ruppel punkteten. Im hinteren Paarkreuz erzielte Berfa dann durch zwei Siege den vorentscheidenden 6:3-Vorsprung. Nach weiteren Siegen für Berfa konnten zwar Frank Hollederer und Jochen Hansel ebenfalls die Punkte holen. Aber nachdem Ullrich Hansel seine Partie abgeben musste, war die 6:9-Niederlage für Ilsdorf/Lardenbach besiegelt.

(ahz)

 
26. Sept. 1999

Fußball Kreisliga B Gießen Süd

In der Gruppe Süd zieht weiter der TSV Villingen seine Kreise. Nach dem klaren 7:0 Erfolg gegen Birklar II durfte sich der TSV zudem über die Punktverluste der beiden Verfolger freuen. Denn im Spitzenspiel am 19. September trennten sich der VfB Ruppertsburg und die SG Lardenbach/Weickartshain leistungsgerecht 1:1.

Beim Gipfeltreffn am 26. September in dieser Gruppe in Lardenbach kam der TSV Villingen zu einem 2:1 Erfolg. Damit haben die Hungener Vorstädter nun einen beruhigenden Vorsprung vor der Konkurrenz. Vor einer guten Zuschauerkulisse dominierte zunächst die SG das Spiel. Aber ein Torwartfehler der SG brachte den Gästen nach einem Freistoß die Führung. Nach der Pause konnte Marco Hock ausgleichen. Aber anstatt dann das Spiel zu kontrollieren, lief der Tabellenzweite in einen Konter. Villingen schoß den Endstand mit 2:1.

(gaz)

 
25. Sept. 1999

Tischtennis Bezirksklasse 2 Herren

Die ersten Punkte konnte die TTG Kirtorf/Ermenrod III mit 9:7 gerade gegen den TTC Ilsdorf/Lardenbach am 18. September verbuchen. Möglich machte dies ein starker Schluss-Spurt der Gastgeber, während die Gäste mit leeren Händen die Heimreise antreten mussten. Die Gastgeber hatten zunächst den besseren Start und führten bis zur Pause mit 5:4; ehe zu Beginn des zweiten Durchgangs das Spiel zugunsten der Gäste zu kippen schien. Gunter Berg sowie Jochen und Ulrich Hansel waren für den TTC erfolgreich. Drei Siege in Folge von Gunter Berg, Frank Hollederer und Dieter Ruppel schienen dann die Wende zu bringen. Doch zum Ende hatten Kirtorf/Ermenrod Auftrieb und gewannen überraschend mit 9:7 gegen Ilsdorf/Lardenbach.

Der TSV Ober-Ohmen musste beim TTC Ilsdorf/Lardenbach zunächst einmal einen Rückstand nach den Doppelspielen hinehmen. Hier hatten nämlich Gunter Berg/Dieter Ruppel und Jochen Hansel/Daniel Berg für die 2:1 Führung der Gastgeber gesorgt. Aber bis zur Pause war Ober-Ohmen mit 5:4 vorne. Zu Beginn des zweiten Durchganges mussten Gunter Berg und Frank Hollederer das 7:4 hinnehmen. Die Gastgeber schöpften aber noch einmal Hoffnung, nachdem Dieter Ruppel und Jochen Hansel beide Spiele gewinnen konnten. Knappe Drei-Satz-Siege von Ober-Ohmen beendeten dann aber diese Partie zugunsten der Gäste mit 6:9.

(gaz)

 
17. Sept. 1999

Scheune niedergebrannt

In der Nacht zum Freitag (17. September 1999) brannte in der Seentalstraße in Lardenbach eine Scheune vollständig nieder. Die Brandursache ist derzeit noch unklar. Der Brandursachenermittler des Polizeipräsidiums Gießen nahm den Brandort in Augenschein. Bei dem Einsatz wurde ein Wehrmann der Freiwilligen Feuerwehr Grünberg leicht verletzt. Sachschaden: rund 30 000 Mark.

Gegen 1.35 Uhr war ein Anwohner durch laute Geräusche aus dem Schlaf gerissen worden. Als er nachschaute, stellte er fest, dass Flammen aus dem Dach des ca. 8 mal 10 Meter großen Scheunengebäudes in der Ortsmitte schlugen und verständigte die Feuerwehr. Trotz des raschen Eingreifens der Wehrmänner konnten diese nicht verhindern, dass das ältere Wirtschaftsgebäude total niederbrannte.

Ein Übergreifen der Flammen auf das unmittelbar angebaute Wohnhaus konnte jedoch verhindert werden. In dem Brandobjekt wurden keine landwirtschaftlichen Güter gelagert, sondern nur noch ältere nicht angeschlossene Elektrogeräte. Das Feuer zerstörte auch eine über das Scheunendach führende Stromoberleitung. Neben Lardenbach war die Freiwillige Feuerwehr aus Grünberg und Klein-Eichen im Einsatz.

Die Klein-Eichener Wehrmänner übernahmen das Herbeiführen von Löschwasser aus der Zisterne jenseits des Grenzgrabens. Dazu überwanden sie den Larbach mit großen Sprüngen. Wobei auch mancher im Bach landete.

Beim Einsatz am Brandherd stürzte ein Feuerwehrmann circa drei Meter tief ab und zog sich dabei einen Armbruch zu. Die Lardenbacher übernahmen nach Beendigung der Löscharbeiten die Brandwache.

(pm/gaz)

Fotos

 
12. Sep. 1999

Tischtennis Bezirksklasse

In der Tischtennis-Bezirksklasse 2 der Herren ist nur schwer abzuschätzen, wer am Ende die Nase vorne haben wird. Einen klaren Favoriten wie in der letzten Runde gibt es in diesem Jahr nicht. Für den Titel kommen gleich mehrere Mannschaften in Frage. Darunter befindet sich auch der TTC Ilsdorf/Lardenbach, dem auch einiges zugetraut werden darf.

Mit Gunter Berg führt auch in diesem Jahr der "Senior" im Team den TTC Ilsdorf/Lardenbach an. Seine 20:2-Siege in der letzten Sasion als besten Rückrundenspieler brachten ihm in der Gesamtwertung mit LZ 89 den sehr guten zweiten Platz in der Einzelwertung ein. Auf den anderen Positionen innerhalb der Mannschaft findet immer ein Wechsel statt. In diesen Mannschaftsteilen kann fast jeder erfolgreich punkten und damit das Team tatkräftig unterstützen.

Der TTC Ilsdorf/Lardenbach wird zwar wohl nicht in den Meisterschaftskampf eingreifen können, dürfte für die eine oder andere Überraschung aber immer gut sein. Die Mannschaft des TTC Ilsdorf/Lardenbach besteht aus: Gunter Berg, Frank Hollederer, Dieter Ruppel, Jochen Hansel, Daniel Berg und Ulrich Hansel.

Meisterschaftsfavorit TSV Ober-Ohmen hat am ersten Spieltag (4. September 1999) der Tischtennis-Bezirksklasse 2 der Herren nichts anbrennen lassen. Gegen die TSG Merlau II feierte der TSV einen 9:3-Sieg. Auch der TTC Ilsdorf/Lardenbach darf mit dem Ergebnis - dem 9:7-Erfolg - zum Sasionauftakt gegen den SV Ulrichstein zufrieden sein. Wobei das Schlussdoppel an Spannung kaum zu überbieten war. Nach einem 19:21 setzte sich Gunter Berg/Dieter Ruppel noch mit 22:20 und 21:18 gegen ihre Gegner durch und sicherten den glücklichen Sieg.

Am nächsten Spieltag fiel die Entscheidung in der Partie zwischen dem TSV Grünberg und dem TTC Ilsdorf/Lardenbach bereits zu Beginn. Der TSV kam schnell zum 3:0, das zu diesem Zeitpunkt sogar verdient war. Zwei weitere Siege ergaben bereits das 5:0. In dieser Phase machte sich das Fehlen von Gunter Berg, dem Spitzenspieler der Gäste, sehr stark bemerkbar.

Trotz allem gaben der TTC sich noch nicht geschlagen und hatten nun auch teilweise das Glück auf ihrer Seite. So kam Ulrich Hansel nach hartem Kampf mit 21:19, 20:22 und 26:24 zum ersten zählbaren Erfolg. Jochen Hansel gewann seine Partie mit 2:0, und nach einem weiteren sehr knappen und hart umkämpften Drei-Satz-Sieg schien beim Stande von 3:5 wieder etwas Hoffnung für den TTC aufzukommen. Der folgende knappe Drei-Satz-Sieg von Dieter Ruppel und das 2:0 von Jochen Hansel zum 5:7 waren aber nur noch etwas Kosmetik in dieser Partie, denn nach weiteren Siegen Grünbergs war die Partie mit 9:5 für den TSV beendet.

(ahz/gaz)

 
12. Sept. 1999

Grenzgrabenfest 1999

Auch im 16. Jahr ihres Bestehens feierten die von einigen Feuerwehrmännern in Klein-Eichen 1983 gegründeten "Grenzgrabenspritzer" ihr Fest (12. September 1999). Neben heimischen Gästen kamen auch wieder zahlreiche Besucher aus der gesamten Region. Besondere "Mitfeierer", mit einem Anreiseweg von über 700 Kilometern, waren diesmal die mit ihren Lardenbachern Gastgebern befreundeten Fußballer aus dem niederösterreichischen Lehenrotte. Eine kurze Visite in Klein-Eichen machte am Sonntag auch Bürgermeister Damaschke.

Für die musikalische Unterhaltung sorgte am Samstagabend ein Alleinunterhalter. Der sonntägliche Frühschoppen wurde abermals von den "Amigos" unterhalten, die mit ihren volkstümlichen Klängen schon fast seit Beginn dieses Festes bei Loobs auf dem Hof mit dabei sind.

(Karl-Ernst Lind)

Fotos

 
11. Sept. 1999

Fußballer der "ersten Stunde" geehrt

In einem "Länderspiel" standen sich jüngst erneut die "Alten Herren" des SSV Lardenbach/Klein-Eichen und ein Team aus dem österreichischen Lehenrotte gegenüber. Die Gäste weilten schon vor zwei Jahren in Lardenbach, die Verbindung entstand aus der seit fast 37 Jahren bestehenden Partnerschaft zwischen den Feuerwehren aus Lardenbach und Lehenrotte.

Die internationale Begegnung war zugleich das 1000. Spiel einer Seniorenmannschaft des SSV Lardenbach/Klein-Eichen. Geleitet wurde sie von Schiedsrichter Erwin Port. Das Spiel endete mit 4:1 Toren für die Gastgeber.

Eine besondere Anerkennung sprach Bürgermeister Damaschke beiden Mannschaften aus, die für eine ausgezeichnete Kameradschaft und eine langjährige internationale Verbundenheit stünden. Er dankte den heimischen Fußballern für deren bisherige Einsätze und gratulierte zum 1000. Spiel des Stadtteilvereins.

Während ihres Aufenthaltes in Oberhessen wurde den zwölf österreichischen Gästen, die privat in Lardenbach und Klein-Eichen untergebracht waren, noch einige heimische Leckerbissen geboten: So gab es ein gemütliches Zusammensein, ein Besuch im Bergwerk Oberbiel sowie des "Grenzgrabenfestes".

In Verbindung mit dem 1000. Seniorenspiel des SSV gegen das Team aus Lehenrotte wurden vom ersten Vorsitzenden Thomas Mölcher und Fußball-Abteilungsleiter Reinhard Mölcher jun. zugleich zwei langjährige Aktive geehrt; Karlheinz Erdmann und Klaus Weeke sind ihre Namen, beide traten bereits im Gründungsjahr 1966 mit der am 12. Juni beim SV Bobenhausen spielenden Ersten Mannschaft an. Die damaligen Mittelfeldspieler sind als einzige "Kicker" der "Gründungself" heute noch aktiv und spielen in der Altherren-Mannschaft.

Für ihre langjährigen Verdienste und ihre Treue zum Verein sprach ihnen Vereinsvorsitzender Thomas Mölcher Dank und Anerkennung aus. Er überreichte zur Erinnerung an diesen Tag beiden Jubilaren, ein wertvolles Geschenk.

(Karl-Ernst Lind)

Fotos

 
11. Sep. 1999

Fußball Kreisliga

In der Kreisliga B Süd bleibt der TSV Villingen vorn. Im Duett der Führenden halten die SG Lardenbach/Weickartshain und der VfB Ruppertsburg mit. Im Spiel gegen den SV Dorf-Güll stand es zur Halbzeit 2:2. Nach der Pause erhöhte die SG das Tempo und kam durch Marco Hock und zweimal Jens Pernak zum 3:5 Sieg.

Die SG Lardenbach/Weickartshain mußte am Donnerstag gegen die SG Ober-Bessingen/Münster mit 2:6 eine deutliche Niederlage hinnehmen. Die beiden Tore schoßen Peter Schmitt und Oliver Fritsch.

In der Gruppe Süd bleibt die SG Lardenbach/Weickartshain den Tabellenführern weiter auf den Fersen und steht nur einen Punkt dahinter. Ein zunächst starker VfR Lich II stellte die SG vor Probleme. Nach der Führung durch Carsten Schäfer nahm man aber Fahrt auf und dominierte. Lich glich zwar aus, aber Marco Hock, Oliver Fritsch und Sven Kraus machten alles klar. Der SG-Sturm harmonierte prächtig, und es war zu verschmerzen, noch zwei VfR-Tore zum 5:3 hinnehemen zu müssen.

(gaz)

 
05. Sep. 1999

50 Jahre Landmetzgerei Kielbassa

Zum Frühschoppen aus Anlass des Bestandsjubiläums der Lardenbacher Landmetzgerei Hans-Georg Kielbassa fanden sich am Sonntag (5. September 1999) auf dem Firmengelände des vor 50 Jahren von Georg und Linchen Kielbassa gegründeten Familienunternehmens viele Besucher ein, um zusammen mit den jetzigen Inhabern und Mitarbeitern den runden Geburtstag zu feiern.

Neben der Kundschaft aus der gesamten Region übermittelten weiterhin Lieferanten und Geschäftspartner die besten Wünsche. Geschenke und Grüße gab es zudem von einigen Vereinen und Vereinigungen aus den beiden Grünberger Stadtteilen Lardenbach und Klein-Eichen.

Eine musikalische Einlage bot der örtliche Männergesangverein "Eintracht" Lardenbach/Klein-Eichen, der den Besitzern Hans-Georg und Beate Kielbassa unter der Leitung von Ottmar Hasenpflug ein Ständchen darbot.

Die Glückwünsche für den Ortsbeirat und in Vertretung für die städtischen Gremien sprach Ortsvorsteher Karlheinz Erdmann aus. Für ihre Gäste hatte die Landmetzgerei zur Genüge Speisen und Getränke parat. Mit einem Spielmobil gab es für die kleinen Besucher eine willkommene Abwechslung an diesem Tag.

Mit Spannung wurde am Nachmittag die Gewinnerermittlung der Tombola erwartet. Der Hauptpreis in Form eines Reisegutscheines ging hier an Werner Heßler. Über ein halbes Schlachtschwein und zugleich auch über den Geldbetrag in Höhe von 100 Mark konnte sich Reinhold Keller freuen. Zudem wurden noch weitere 17 Warengutscheine unter den Verlosungsteilnehmern vergeben.

(Karl-Ernst Lind)

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04. Sep. 1999

50 Jahre verheiratet

Am Samstag feierten Ella und Bruno Trapp aus Lardenbach Goldene Hochzeit. Zu den Gratulanten zählten neben der Tochter und dem Sohn, der Schwiegertochter sowie den drei Enkeln auch Bürgermeister Damaschke, Ortsvorsteher Erdmann sowie Vertreter der Ortsvereine.

Das Ja-Wort gaben sich Bruno und Ella Trapp geb. Dörr am 4. September 1949 vor dem Standesbeamten Adolf Felsing in Lardenbach. Die kirchliche Trauung fand am gleichen Sonntag statt.

Bruno Trapp führte ab 1953 35 Jahre lang die frühere Schmiede des Schwiegervaters. Daneben war er als Wassermeister für die Wasserversorgung in Lardenbach und Klein-Eichen zuständig. Neben dem Beruf und der mit der Ehefrau geführten Landwirtschaft widmete sich Trapp meherere Jahre Aufgaben im Kirchenvorstand.

(Karl-Ernst Lind)

Fotos

 
23. August 1999

Fußballkreis Gießen 1999

Am vergangenen Freitag (6. August 1999) hatte Kreisfußballwart Willi Schreiner Vereinsvertreter aller Fußball-Vereine im Sportkreis Gießen zur Vertretersitzung in das Bürgerhaus Kleinlinden eingeladen. Im Rahmen dieser Zusammenkunft nahmen Ehrungen einen breiten Raum ein. Zunächst wurde diejenigen Mannschaften geehrt, die in der vergangenen Sasion zu Titelehren gekommen waren. Dann kamen die Mannschaften zur Ehrung gegen die 1998/99 kein Platzverweis ausgesprochen wurde. Dabei war auch die Spielegemeinschft Lardenbach/Weickartshain. Der Stellvertreter des SSV Lardenbach/Klein-Eichen, Thorsten Schätzle, nahm die Ehrung entgegen.

In der Kreisliga B Gießen Süd kam es am übernächsten Wochenende im Nachbarschaftsderby gegen Freienseen wieder um Punkte für die SG Lardenbach/Weickartshain. Durch einen Blitzstart gingen die Freienseener bereits nach 30 Sekunden in Führung. Wenig geschockt zeigte sich aber der Gastgeber und konnte bereits in der 10. Minute durch Jens Pernak ausgleichen. Nach dem Wechsel zogen die Platzherren das Tempo an und kamen, wiederum durch Jens Pernak zur 2:1 Führung und konnten dann sogar noch auf 3:1 durch Marco Hock erhöhen.

Am nächsten Wochenende (21./23. August 1999) gab es nichts zu erben für den VfL Muschenheim. In einer fairen Partie waren die Gäste von der SG Lardenbach/Weickartshain die klar bessere Mannschaft. Hilfreich war sicherlich die frühe Führung in der fünften (Marco Hock) und neunten Minute (Marcus Weeke). Nach der Pause ließen es die Gäste ruhiger angehen, und Frank Hollederer und erneut Marcus Weeke schossen den Endstand 0:4 heraus.

Am Ende des Monats hätte es für die SG leicht auch zweistellig ausgehen können. Im Spiel gegen den SV Wettefeld stand es bereits zur Halbzeit 5:0 durch Tore von Carsten Schäfer, Sven Kraus, Marco Hock, Frank Hollederer und Jens Pernak. Nach der Pause schalteten die Hausherren einen Gang zurück, und Marco Hock, Jens Pernak und Reinhard Weber komplettierten das Schützenfest für die SG. In der Kreisliga B Gießen Süd steht die Spielegemeinschaft Lardenbach/Weickartshain nun hinter dem TSV Villingen auf dem 2. Platz der Tabelle.

(gaz)

Fotos

 
28. August 1999

Laubacher Jugend Foto Wettbewerb

Der Film- und Foto-Club Laubach schrieb im Winter 1998/99 gemeinsam mit der Kreis-Redaktion der Allgemeinen Zeitung und Fotografen-Meister Rolf Halbich aus Grünberg erstmals einen Jugend-Foto-Wettbewerb aus, um junge Menschen zur Auseinandersetzung mit der Fotografie als einer persönlichen Ausdrucksform kreativen Schaffens zu motivieren.

Mit Erfolg: 31 Kinder und Jugendliche reichten mehr als 130 Fotos ein. Gewertet wurde in den Sparten Schwarz-Weiss und Farbe. Die prämierten Fotografien waren im Foyer des Grünberger Rathauses ausgestellt.

Auch der Klein-Eichener Johannes Paha hat bei diesem Wettbewerb mitgemacht. Mit dem Bild "Putzmuntere Katze" kam Johannes Paha auf den vierten Rang.

(gaz)

Fotos

 
26. August 1999

Dorferneuerung für Unternehmen

Ein Informationsabend zur wirtschaftlichen Förderung kleinerer und mittlerer Unternehmen im Rahmen des Dorferneuerungsprogrammes fand am Donnerstagabend (26. August 1999) im DGH statt. Eingeladen waren die vor Ort angesiedelten Gewerbe und Unternehmen. Städtebauarchitekt Jürgen Schneider vom Amt für Regionalentwicklung, Landschaftspflege und Landwirtschaft in Wetzlar (ARLL) erklärte den Zuhörern, in welchem Umfang ihr Betrieb oder Unternehmen von den Förderungsmaßnahmen profitieren kann.

Wirtschaftliche Förderung, die an erster Stelle der Prioritätenliste des Dorferneuerungsprogramms für Lardenbach und Klein-Eichen steht, kann ausschließlich Firmen oder Einzelpersonen aus den Orten zuteil werden, die das Förderprogramm umfasst. Schneider wies zudem darauf hin, dass es keinen Rechtsanspruch auf finanzielle Mittel gibt. Förderungswürdig seien in erster Linie Investitionsmaßnahmen kleiner bzw. mittelständischer Unternehmen, bei denen die Schaffung oder zumindestens die Sicherung von Arbeitsplätzen im Vordergrund stehen.

Der maximale Betrag an Förderungsmitteln ist demnach mit 100 000 Mark festgesetzt. Bei einer Investition von 100 000 Mark werden 40 000 Mark Zuschuss gezahlt. Die Summe der Förderungsmittel verhält sich degressiv zu dem Kostenumfang der Investition, somit wird erreicht, dass vor allem kleinere Betriebe wie Bäckereien, Metzgereien oder Schreinereien durch das Programm entlastet werden.

Für große Unternehemen, deren Investitionen entsprechend kostspieliger sind, ist die Förderung weitaus geringer. Da es sich um eine personenbezogene, betriebliche Förderung handelt, die zwölf Jahre an den Zweck gebunden ist, endet die Maßnahme sowohl bei Abbruch der Investition als auch beim Verkauf des Betriebes.

Städtebauarchitekt Schneider ermahnte seine Zuhörer, frühzeitig Kontakt mit dem ARLL aufzunehmen, da die Gelder stets im Herbst restlos verteilt seien. Wichtig sei auch, dass der wirtschaftlichen Förderung die Erstellung eines Gutachtens über die zu erwartende Entwicklung des Unternehmens vorausgeht. Handwerkliche Betriebe besäßen sogar die Möglichkeit, kostenlose Gutachten von der Handwerkskammer zu erhalten. Das Gutachten sei letztendlich eine Entscheidungshilfe, ob die vorhandene Idee konzeptionell in eine Investition umgesetzt werden soll.

Auf die Frage, ob auch Werbemaßnahmen zur besseren Positionierung am Markt gefördert würden, antwortete Schneider negativ. Die Förderung halte sich an strikte Reihenfolge, demnach werden zuerst bauliche Investitionen und der Kauf der nötigen Ausstattung unterstützt. Erst wenn diese beiden Punkte vorausgegangen sind, können Mittel für den ersten Marktauftritt vergeben werden.

(gew/gaz)

 
15. August 1999

Dorferneuerung, zeitgemäßer Spielplatz

Kinder wollen sich verstecken, rutschen, matschen, entdecken, beobachten, klettern, mit Wasser spielen usw.... eben mit allen Sinnen erleben. Dass, um diesen Ansprüchen gerecht zu werden, traditionelle, einzigmit veralteten Spielgeräten ausgestattete Spielplätze nicht ausreichen, hat die Lardenbacher Arbeitsgruppe "Kinder und Jugend im Dorf" erkannt.

Ihr Engagement steht deshalb ganz im Zeichen der Verwirklichung eines pädagogisch sinnvoll gestalteten, naturnahen Spielraumes, der sich den Bedürfnissen der Kinder anpasst. Umgestaltet werden soll der Spielplatz "Am Helgenstock" in Lardenbach. Erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt wurden die Ideen der Arbeitsgruppe während eines Spielplatzfestes am Sonntag.

AG-Mitglied Thomas Schmidt erklärte, dass das Spielplatzprojekt an vierter Stelle der Prioritätenliste stehe, die im Rahmen der Klärungsphase zum Dorferneuerungsprogramm entstanden sei. Die am Rande des Festes ausgestellten Ergebnisse eines Malwettbewerbes, der Kinder aus Lardenbach und Klein-Eichen dazu aufforderte, ihren Traumspielplatz zu malen, sollen mit in die Planungen einfließen.

Zu den kommenden Schritten der Arbeitsgruppe zählen jetzt das Bauen eines Modells sowie die Auseinandersetzung mit den Planern der Stadt.Großen Wert legt die AG darauf, auch nach der Umgestaltung des Spielplatzes die Verantwortung für das Areal zu übernehmen. Angedacht ist ein Pflegevertrag mit der Stadt Grünberg.

(gew/gaz)

Fotos

 
15. August 1999

"K.A.R.L."-Flohmarkt 1999

Am Sonntag (15. August 1999) nach dem Fest organisierte K.A.R.L. erstmals einen Flohmarkt mit Frühschoppen im "Heebche". Einige Aussteller mit Trödel, Kitsch und Kunst machten ihre Angebote auf dem Hof und in der Scheuer. Eine kleine Kunstausstellung und Kinderschminken rundeten die Sache ab.

Fotos

 
14. August 1999

Klein-Eichener-K.A.R.L.-Fest 1999

K.A.R.L. hat es geschafft! Am Samstagabend (14. August 1999) wurde in Klein-Eichen die Lebensfreude wieder einmal gerettet. Im idyllischen "Heebche", einem kleinen Hofviertel in der Dorfmitte gelegen, veranstaltete der Klein-Eichener Arbeitskreis zur Rettung der Lebensfreude sein traditionelles Sommerfest. Bei der Auswahl der Zutaten für einen gelungenen Abend setzten die K.A.R.L.-Mitglieder auf Altbewährtes. Live-Musik, Showauftritte und ein geselliges Treiben sorgten trotz des zeitweise sehr starken Regens für eine ausgelassene Stimmung unter den zahlreichen Besuchern.

Den Programmauftakt machten Cora und Jimmy, die sich selbst als das "Lahn-Dill-Projekt" bezeichnen. Das Duo entführte die Besucher auf eine musikalische Reise durch die schottischen Highlands. Neben Gitarren und weiteren klassischen Instrumente ließen die beiden Musiker auch den Dudelsack erklingen.

Orientalisch wurde es beim Auftritt von Bauchtänzerinnen. Die sechs Frauen der Bauchtanzgruppe um Ulrike Jantosca, führten den wohl sinnlichsten aller Tänze aus dem Orient auf. Zu verschiedenen Musikstücken aus der Welt von Tausendundeiner Nacht hat jede Bewegung ihre eigene Bedeutung. Keinesfalls geschadet hat es der Stimmung, als an einigen Stellen der Tänze die Technik strikte und die Musik unterbrochen wurde. Das Publikum klatschte einfach einen orientalischen Rhythmus, zu dem die Frauen sich bewegten.

Im Anschluss an die Tänze kam gleich der nächste Höhepunkt des Abends: Zwei Feuerspucker begeisterten mit ihrer atemberaubenden Show und spien flammende Fontänen in den regnerischen Nachthimmel. "Nette" eine Sängerin aus Hohenahr, die bereits mehrere CDs aufgenommen hat, verstand es, romantische Balladen und rockige Rhythmen zu einem stimmigen Musikprogramm zu vereinen, das ein breites Publikum anspriach.

"K.A.R.L." plante und organisierte, die Künstler gaben ihr Bestes, und die verehrten Gäste waren mit ihrer guten, ausgelassenen Partylaune das i-Tüpfelchen dieser Veranstaltung.

(ry/gaz)

Fotos

 
26. Juli 1999

Blutspende in Grünberg

Der Aufruf des DRK, Blut zu spenden, hat Wirkung gezeigt: Fanden sich doch tritz Ferienzeit 151 Menschen, darunter 14 Erstspender, am Montag abend in der Gallushalle zum Aderlaß ein. Dabei überraschte die hohe Anzahl an weit angereisten Spendern. Dass trotz des Andrangs die Blutspendeaktion reibungslos ablief, war auch ein Verdienst der über 20 Helferinnen und Helfer des DRK-Verpflegungszuges Weickartshain.

Unter den vielen Spendern erhielten die Goldene Ehrennadel für die 10. Spende Erhard Müller, Ernst Zimmer und Sharifi Behrooz aus Lardenbach. Zu den treuen Blutspendern gehörten auch Werner Siedler aus Klein-Eichen mit der 87. Spende, Heinz Schwanke aus Lardenbach mit der 81. Spende und Jürgen Maus aus Lardenbach mit der 68. Spende.

(ch/gaz)

 
25. Juli 1999

939 bei der 18. EVG-Wanderung

Bereits zum 18. Mal richtete die Wanderabteilung des SSV Lardenbach/Klein-Eichen am Wochenende eine EVG-Wanderung aus. Insgesamt 47 in der EVG-Wertung vermerkte Vereine bzw. 939 Wanderer aus ganz Hessen beteiligten sich daran. Drei Strecken über sechs, 13 und 18 Kilometer durch die herrliche Vogelsberg-Landschaft standen zur Wahl.

Bei der Siegerehrung dankte zunächst Wanderwart Manfred Lind und SSV-Vize Thorsten Schätzle den Teilnehmern sowie den Helfern. Beide zeichneten die ersten acht Teilnehmerstärksten Gruppen mit Pokalen aus. So konnten die Berg- und Wanderfreunde Lindenstruth mit 94 Wandersleut' den 1. Platz belegen und den Siegerpokal in Empfang nehmen.

(Karl-Ernst Lind)

Fotos

 
08. Juli 1999

Berichte aus dem Magistrat

Nach der Begehung des Magistrates wurden, so teilte Bürgermeister Damaschke mit, folgende Straßenunterhaltungsmaßnahmen beschlossen: Queckborn: ....; Beltershain: ...;Weickartshain ...; Lardenbach: Bodenweg (Anspritzen und Absplitten), Bürgersteigreparaturen im gesamten Dorf; Klein-Eichen: Lardenbacher Straße (Bordsteine und Fahrbahn erneuern), Seitenweg Groß-Eichener Straße/Ilsdorfer Straße (Bordsteine auswechseln). Der Gesamtaufwand wird bei ca. 210 000 Mark liegen. Weitere kleine Maßnahmen werden, so der Bürgermeister, aus noch zur Verfügung stehenden Ausgabemitteln in allen Stadtteilen ausgeführt.

Wie es im Magistratsbericht (Juni/Juli 1999) weiter heist, wurde für den Kinderspielplatz Klein-Eichen eine Uniplay-Sonderspielanlage zum Preis von rund 14 500 Mark angeschafft. Hier war eine Ersatzbeschaffung erforderlich geworden.

Mehr als 20 Bauamtsleiter informierten sich auf Einladung der Ingenieurbüros Müller (Grünberg) und Schwab Partner (Butzbach) in der Gallushalle über neue digitale Datensysteme für Kommunen. Zusammen mit einem Software-Entwickler aus Kassel wurden Einsatzmöglichkeiten bei Bauleit- und Flächennutzungsplanungen sowie bei Fachplanungen Kanal, Wasser und Straßenbau in Verbindung mit Katasterdaten erläutert. Aus der neuen digitalen Datenverarbeitung soll ein besserer Informationsfluß und eine gestrafftere Verwaltungsarbeit resultieren. Wurde bisher nur mit analogen Karten der Katasterämter gearbeitet, so können jetzt etwa einzelne Parzellen aus der Bauleitplanung per PC abgerufen und direkt von den Kommunen verwaltet werden. Kleine Änderungen, wie etwa der Verkauf eines städtischen Grundstückes, sind eigenständig vorzunehmen. Eine schnellere Bearbeitung wird dadurch möglich. Grünberg arbeitet schon mit diesem neuen System. Per Mausklick können Daten aus Weickartshain, Göbelnrod und Lardenbach/Klein-Eichen abgerufen werden.

(tb/gaz)

 
07. Juli 1999

Dorferneuerung - Erste Entwürfe

In der jüngsten Sitzung (7. Juli 1999) des Arbeitskreises "Dorferneuerung Lardenbach/Klein-Eichen" stellte das Architekturbüro "Ruhl + Geißler" (Alsfeld) erste Entwürfe für einige der vorgesehenen Maßnahmen in beiden Dörfern vor. In der von dem Moderator Thomas Schmidt geleiteten Sitzung gab Jürgen Schneider vom Amt für Regionalentwicklung, Landwirtschaft und Landentwicklung (ARLL) in Wetzlar zunächst einige Erläuterungen zum derzeitigen Stand der Dorferneuerung.

Hierbei bat Schneider neben den Privatpersonen auch die Arbeitskreis-Mitglieder um Geduld bei der Umsetzung der einzelnen Maßnahmen. Bedingt durch die Haushaltssituation des Landes Hessen stünden im Moment für private Maßnahmen keine Mittel zur Verfügung. Dennoch könnten aber Privatpersonen bei einer vorgesehenen Objektsanierung schon heute ihre Anträge stellen.

In Anwesenheit des Grünberger Bauamtsleiters Hans-Dieter Glatthaar stellte Architekt Karlheinz Geißler erste gestalterische Ideen für einige öffentliche Plätze und Gebäude vor. So wurde die Neugestaltung des Vorplatzes beim Feuerwehrgerätehaus Lardenbach veranschaulicht und von den Anwesenden diskutiert. Einen breiten Raum nahm auch die Gestaltung des "Helgenstock" ein, wo ein Dorfzentrum entstehen soll. Hierbei wurde angeregt, in absehbarer Zeit mit den Betroffenen und zuständigen Gremien und Behörden einen Ortstermin vorzunehmen. Erörterungen fanden auch die Entwürfe zur Umgestaltung des Backhausvorplatzes in der Straße "Am Larbach".

Für Klein-Eichen stand die Gestaltung um die Kirche und das ehemalige Backhaus zur Debatte. Hier werden von den zuständigen Architekten demnächst weitere Vorschläge zur Errichtung des vorgesehenen Dorfbrunnens unterbreitet. Einigkeit bestand im Arbeitskreis darüber, dass der Löschteich in Klein-Eichen auf jeden Fall erhalten bleiben soll. Über die Umgestaltung des dort angrenzenden Geländes sollte sich das Gremium nochmals Gedanken machen. Einmütig war man der Meinung, dass die Umsetzung der Wertstoffsammelbehälter von dem jetzigen zu einem neuen Standort erfolgen sollte.

In einem weiteren Tagesordnungspunkt wurde von den Mitgliedern des Arbeitskreises eine erste Festlegung der Prioritäten der einzelnen Maßnahmen vorgenommen. Hierbei stehen die Objekte Helgenstock und die Gestaltung des Kirchenvorplatzes in Klein-Eichen an erster Stelle. Die weitere Reihenfolge soll in der Sitzung am 22. Juli im Bürgerhaus festgelegt werden.

(Karl-Ernst Lind)

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01. Juli 1999

Regionalentscheid "Unser Dorf" 1999

"Wir sind freudig überrascht und stolz auf die örtliche Gemeinschaftsleistung!" Dem Pohlheimer Bürgermeister Karl-Heinz Schäfer und dem Holzheimer Ortsvorsteher Michael Lemcke war die Zufriedenheit gestern nachmittag (1. Juli 1999) in der Alten Klostermühle im Kloster Arnsburg deutlich anzumerken, als Kommissionsvorsitzender Jürgen Schneider im Beisein von Landrat Willi Marx die Sieger im Regionalentscheid "Unser Dorf" und im Themenwettbewerb "Kinder im Dorf - Dörfer für Kinder" bekanntgab: Im "Kinder-Wettbewerb" belegten die Holzheimer den ersten Platz und können sich über einen Preis von 4000 Mark freuen. Holzheim wird damit im Jahr 2000 beim Landesentscheid vertreten sein.

Freuen konnten sich auch die Lehnheimer: Der Grünberger Stadtteil landete unter neun Teilnehmern in der Kategorie von Orten, die schon eine Dorferneuerung durchgeführt haben oder dabei sind, hinter Ebsdorfergrund-Ebsdorf auf Platz zwei und bekamen ein Preisgeld von 2000 Mark. Gemeinsam auf dem vierten Platz schlossen hier Laubach-Freienseen und Weimar-Niederwalgern ab.

Ohne weitere Platzierungsnennungen wurde den Grünbergern Stadtteilen Klein-Eichen, Lardenbach und Weitershain, den Licher Stadtteilen Langsdorf und Muschenheim sowie Pohlheim-Holzheim eine erfolgreiche Teilnahme in der Kategorie ohne Dorferneuerung bestätigt. (Bewertet wurden: Allgemeine Entwicklung des Ortes, Bürgerschaftliche Aktivitäten und Selbsthilfeleistungen, Baugestaltung des Ortes, Grüngestaltung des Ortes und Landschaftsgestaltung des Ortes. Von maximal 100 Punkten erreichte Klein-Eichen 79,0. Es blieb eine Urkunde und doch einige Anregungen, die nun umgesetzt werden müssen.)

"Sie haben alleine durch ihre Teilnahme gewonnen", bescheinigte Rüdiger Baumgart vom ARLL Wetzlar den teilnehmenden aber nicht unter den ersten fünf platzierten Orten. In allen Wettbewerbsdörfern habe man einen herzlichen Empfang erlebt und oft über das hohe Niveau oder Präsentation, die starke Bevölkerungsteilnahme am Wettbewerb und die Bereitschaft der Vereine zur Eigenleistung und zum Einsatz für ihren Lebensraum gestaunt.

(rüg/gaz)

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30. Juni 1999

"Unser Dorf" 1999

Der Osten wird immer schöner: Gleich fünf Dörfer aus Grünberg und Laubach nehmen am Regionalentscheid des Wettbewerbs "Unser Dorf" teil. Am Mittwoch (30. Juni 1999) war die Bewertungskommission zunächst in der Großgemeinde Grünberg zu Gast. Lardenbach, Klein-Eichen, Weitershain sowie Lehnheim traten an. Am Donnerstag war die Kommission im Laubacher Stadtteil Freienseen.

Die "Wertungsrichter" ermitteln die Sieger, dann wird sich zeigen, ob besagter "Champion" in der Gruppe A (alle in Dorferneuerung) oder einer der anderen heimischen Teilnehmer der Gruppe B (alle anderen) die erste Hürde auf dem weiten Weg geschafft haben, an dessen Ende steht: "Wir sind das schönste Dorf im ganzen Land!" Zunächst werden nun die Sieger des Regionalentscheids ermittelt, diese nehmen am Landesentscheid teil. Jedes Bundesland entsendet dann einen Sieger der Gruppe A und B. Heute geht es aber weniger um Schönheit, blumengeschmückte Fenster etwa zählen wenig, bürgerschaftliche Aktivitäten dafür viel.

In Lardenbach und Klein-Eichen stand die Bewertungskommission für den Wettbewerb "Unser Dorf" vor einer neuartigen Situation: Obwohl sie räumlich eine Einheit bilden und der "Grenzgraben" zwischen beiden Ortslagen inzwischen eher ein einigendes, denn trennendes Element ist, obwohl sie gemeinsam ins Dorferneuerungsprogramm aufgenommen wurden und die meisten Vereine sich über beide Orte erstrecken, treten sie im Regionalwettbewerb "Unser Dorf" gegeneinander an.

Im gemeinsamen Bürgerhaus wurde die Bewertungskommission unter Leitung von Jürgen Schneider (ARLL Wetzlar) von Bürgermeister Damaschke und den Ortsvorstehern Karlheinz Erdmann (Lardenbach, 482 Einwohner) und Manfred Daniel (Klein-Eichen, 243 Einwohner) begrüßt und mit Foto- und Dokumentenausstellung mit dem Dorfleben der Stadtteile vertraut gemacht. Damaschke, Erdmann und Daniel - letzterer unterstützt von Uli Wyche vom "K.A.R.L." - stellten Kultur, Vereinsleben und Traditionspflege kurz vor, wobei die engen Verbindungen über die einstige Grenze des "Grenzgrabens" hinweg, aber auch noch Eigenständiges deutlich wurden.

Dann besichtigte die Kommission zunächst Lardenbach, das mit einem regen Vereinsleben aufwarten kann. Ortsvorsteher Karlheinz Erdmann konnte der Bewertungskommission einige bauliche Kleinode präsentieren. Dank der Dorferneuerung dürften es in naher Zukunft noch mehr werden. Im Anschluß dann Klein-Eichen, wo Ortsvorsteher Daniel samt vielen Bürgern die "Kommissionäre" erwartete. Daß die Klein-Eichener im "unmittelbaren Vorfeld" vor allem für Ordnung und Sauberkeit gesorgt hätten, ortsgestalterische und bauliche Maßnahmen im Zuge der Dorferneuerung folgten, merkte der Ortsvorsteher an. Der im übrigen betonte, daß im kleinen Klein-Eichen, das nurmehr die Feuerwehr als eigenen eingetragenen Verein hat, noch vieles über Nachbarschaftshilfe laufe.

Das sei für dieses Dorf bdeutender als die Vereine. Und: In die "gute Dorfgemeinschaft" fänden sich auch Neubürger rasch ein. Deren Leistungen bei der Sanierung alter Fachwerkhäuser seien zu würdigen, werde doch dabei Wert auf ein intakt bleibendes Dorfbild gelegt.

Die besondere Situation der beiden Dörfer, die längst gut zusammenarbeiten, deren Bewohner nur einmal im Jahr getrennt in eine der beiden Kirchen gehen (natürlich an Heiligabend), wurde auch der Kommission deutlich. Doch nicht minder die eigenen Klein-Eichener bürgerschaftlichen Aktivitäten, von denen freilich nicht nur die Klein-Eichener profitieren: An erster Stelle steht da besagter "Arbeitskreis zur Rettung der Lebensfreude". Dessen Mitglied Werner Zimmer erläuterte der Kommission, wie vielfältig das Kulturprogramm ist, reicht es doch von Mundart- und Diaabenden bis zu Rockkonzerten.

Für eine lebendige Dorfgemeinschft stehen auch die "Grenzgrabenspritzer", eine Verbindung, die jährlich zum Grenzgrabenfest einlädt - letztmals gar mit "Almabtrieb". Apropos Landwirtschaft: Von Hermann Loob erfuhr die Kommission, daß in Klein-Eichen ökologische Hofhaltung und Selbstvermarktung keine Fremdwörter sind.

(tb/gaz)

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28. Juni 1999

Aufruf zu "Unser Dorf"

"Ihr Leut, horcht emol en Aachebleck zou.

Iwwermorn se Morje - also de Meatwoch - imme 3/4 11 do kimmt e Kommission, dai will gucke,

ob mir hei ean Kla-Naiche des schinnste Därf en Owerhesse soi.

Ean aus dem Ground sellt vielleicht jeder emol ver soier Dear ower aach ims Haus erim e bessi sauwer mache.

Dann noch aut: Wann dei Kommission hei durchs Därf gitt, sellt Ihr auch nit hinner de Voarhäng verstegge,

sonnern laiwer vear die Dear gie ean mat de Nochberschaft schwatze, nit deas dei gläwe mir wean menschescheu.

Dann noch aut: Wer koin Bease hot, der kann vorübergehend vo mir oin gelieht grije.

So doas woarsch, woas ich sae wollt."

(Karl-Heinz Hollederer)

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25. Juni 1999

Die Abiturienten des Jahrgangs '99 an der TKS

102 "ABIriGENIES" der Theo-Koch-Schule wurden am Freitag mit der feierlichen Übergabe ihrer Zeugnisse verabschiedet. Darunter war auch der Klein-Eichener Ullrich Hansel.

(gew/gaz)

 
19. Juni 1999

Sommerfest

Im Rahmen des diesjährigen Sommerfestes (19. Juni 1999) des Obstbau- und Keltervereins und des Männergesangvereins der beiden Dörfer Lardenbach und Klein-Eichen trat auch erstmals der vor einigen Wochen gegründete Kinderchor des MGV Lardenbach/Klein-Eichen auf. Unter Leitung von Minette Kraft erfreuten die Jungen und Mädchen mit ihren Auftritten die Gäste des Festes auf dem Lardenbacher Sportgelände.

Neben den von den beiden Vereinen angebotenen Speisen und Getränken stand noch der zweimalige Auftritt des heimischen Männerchores an. Unter Leitung von Ottmar Hasenpflug stimmte der vierstimmige Chor musikalisch auf den bevorstehenden Sommer ein. Den "optischen Sommeranfang" erlebten die zahlreichen Besucher in den späten Abendstunden mit dem Entzünden eines Sonnenwendfeuers, das jung und alt faszinierte.

(Karl-Ernst Lind)

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13. Juni 1999

Europawahl

Die Bürger in den Gießener Kreisgemeinden schlossen sich am Sonntag (13. Juni 1999) dem allgemeinen Trend an und machten eher zurückhaltend von ihrem Europa-Wahlrecht Gebrauch - die Wahlbeteiligung sank von 57 Prozent vor fünf Jahren auf nurmehr 42,2 Prozent. Die CDU konnte, dem allgemeinen Trend entsprechend, deutlich zulegen.

In Klein-Eichen waren 186 Einwohner zur Wahl des Europäischen Parlaments am 13. Juni aufgerufen. Im Vorfeld hat davon ein Wahlberechtigter von der Möglichkeit der Briefwahl Gebrauch gemacht. Auf den Weg zum Wahlraum im ehemaligen "Backhaus" machten sich nur 105 Wahlberechtigte. Dies war für Klein-Eichen eine sehr geringe Wahlbeteiligung.
Allerdings hatte Klein-Eichen mit rund 57 % eine höhere Wahlbeteiligung als im Durchschnitt. Die Wahlhelfer mußten dazu noch bis um 21 Uhr Dienst an der Wahlurne tun.

Das Ergebnis:

Wahlberechtigt: 186  
Wähler: 105 56,5 %
Wähler mit Briefwahl: 1  
Ungültige Stimmen: 1  
Gültige Stimmen: 104  
     
Davon entfielen auf (ohne Briefwahl):    
CDU
48 45,7 %
SPD
33 31,4 %
GRÜNE
9 8,8 %
FDP
4 3,8 %
REP
1 0,9 %
PDS
- -
APD
1 0,9 %
GRAUE
- -
ÖDP
- -
NPD
1 0,9 %
PBC
5 4,8 %
Naturgesetz
- -
CM
1 0,9 %
PASS
- -
BüSo
- -
ASP
1 0,9 %
Zentrum
- -
Die Frauen
- -
HP
- -
Die Tierschutzpartei
- -
     

 
08. Juni 1999

Dorferneuerung Lardenbach/Klein-Eichen, 1999

Viele Sitzungen des Arbeitskreises Dorferneuerung sind schon abgehalten worden und noch viel mehr Sitzungen wird es geben. In der Startphase der Dorferneuerung wurde ein Fachbüro beauftragt welches mit dem Arbeitskreis die Analyse der Dörfer umsetzte. Eine dieser Sitzungen fand am 8. Juni im Lardenbacher Feuerwehrhaus statt. Diese Sitzung wurde von den Ortsvorstehern Karlheinz Erdmann und Manfred Daniel geleitet. Die Moderation durch das Fachbüro der Arge Voön aus Alsfeld hatte Thomas Schmidt inne.

Unter den 27 Teilnehmern der Sitzung sind an diesem Abend Schwächen und Stärken der Dörfer herausgearbeitet worden. So wurde z. B. die Schließung der Poststelle genannt. Und das der Versuch die Poststelle als Agentur in dem Lebensmittelladen unterzubringen gescheitert ist. Auch die Verlegung des Briefkastens zum Gerätehaus wurde als ungünstig angesehen. Da es in Klein-Eichen gar keinen Briefkasten gibt, sollte ein solcher zentral am Gemeindehaus angebracht werden.

Ein weiterer Punkt war das Backhaus am Larbach. Eine fehlerhafte Renovierung sollte nun in Ordnung gebracht werden. Auch fehle hier ein Wasseranschluss. In der Gruppe wurde festgelegt, das an den Ortseingängen von Lardenbach auf jeder Straßenseite ein schon etwas größerer Baum gepflanzt werden soll. Ebenso soll am Klein-Eichener Ortseingang von Sellnrod kommend auf einer Seite fünf Bäume gesetzt werden. Für diese Maßnahmen soll schon die Beantragung vorbereitet werden.

Ein gewünschter Anbau an das DGH wird vom OV Erdmann erläutert. Dieser soll eine Grundfläche von fünf Meter in der Tiefe und die halbe Gebäudebreite des DGH aufweisen. OV Daniel teilt mit, dass dieser Wunsch von Klein-Eichen unterstützt wird und im Ortsbeirat ein entsprechender Beschluß ansteht.

Als eine der Stärken der Dörfer wird die dörfliche Gemeinschaft gesehen. Es gibt keine "Grenzgrabenkämpfe" mehr. Anwesende "Zugezogene" äußerten sich positiv über die Aufnahme in die Dorfgemeinschaft. Weitere Stärken vor Ort sind die Landschaft, der Handel, Handwerk und Dienstleistung, die historische Bausubstanz, der Kindergarten, die Landwirtschaft und die Grillhütte.

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31. Mai 1999

Spende der Laienspieler

Eine Spende in Höhe von 1000 Mark für die Mukoviszidose-Ambulanz der Universitäts-Klinik Gießen überreichten am Montag (31. Mai 1999) Sigrid Ruppel und Ingrid Reinert von der Laienspielgruppe Lardenbach/Klein-Eichen. Das Geld stammt aud dem Erlös der jüngsten Aufführung der Komödie "Der Wahlk(r)ampf". Der Leiter der Ambulanz, Prof. Lindemann, und deren Sprecherin, Renate Lindemann, dankten herzlich für die Spende und kündigten an, dass die Summe für die Einrichtung eines Zellkulturlabors verwendet werde. Bleibt noch zu erwähnen: Die Laienspieler stellen stets die Eintrittsgelder aus den jährlichen Aufführungen für caritative Zwecke zur Verfügung.

(Schepp/gaz)

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31. Mai 1999

Fußball Kreisliga 1999

In den Letzten Spielen der Kreisliga B Gießen Süd bleibt alles beim alten: Tabellenführer SV Garbenteich und der Rangzweite TSV Villingen ließen nichts anbrennen bei ihren Spielen Ende April. Der Tabellendritte SG Lardenbach/Weickartshain setzte sich mit 2:0 über den SV Wetterfeld hinweg. Thomas Mölcher und Sven Krauss schossen den Sieg für die Spielegemeinschaft.

Im nächsten Spiel gegen die SG Eberstadt/Dorf-Güll sorgten Stefan Weeke und Carsten Schäfer zwar für einen schnellen 2:0-Vorsprung der Gastgeber. Aber die Gäste gewannen langsam die Oberhand und gewannen auch noch mit 2:3 mit zwei verwandelten Freistößen.

Am 9. Mai waren der SG Lardenbach/Weickartshain beim SG Ettingshausen/Nieder-Bessingen zu Gast. Per Foulelfmeter erreichten die Gäste das Führungstor. Danach drückten die Gastgeber um den Ausgleich, gerieten durch ein Kontertor von Sven Kraus weiter ins Hintertreffen. Dem Gastgeber gelang das 1:2, ein weiterer Konterangriff führte jedoch zum 1:3 und dann fiel auch noch das 1:4 Siegtor für Lardenbach/Weickartshain.

Die Platzherren Lardenbach/Weickartshain besaßen bereits in der ersten Hälfte viele Torchancen gegen SV Blau-Weiß Langd, die jedoch ungenutzt blieben. Langd ging mit 1:0 in Führung. Für den SG langte es nur noch zum Ausgleichstor durch Oliver Fritsch in der 84. Minute.

Der TSV Villingen hat am vorletzten Spieltag der Kreisliga B Süd das Rennen um Platz zwei gewonnen: Durch einen 3:1-Heimsieg über die SG Lardenbach/Weickartshain haben die Villinger nun fünf Punkte Vorsprung vor der SG und können nicht mehr eingeholt werden. In einer sehr kampfbetonten Begegnung besaßen die beiden Kontrahenten zunächst etwa gleichgroße Spielanteile, der TSV ging jedoch bereits nach sechs Minuten in Führung. Nach dem Seitenwechsel hatten die Villinger die größeren Spielanteile und besaßen nach dem 2:0 aufgrund einer Gelb-Roten Karte gegen den Lardenbacher Jens Pernak auch eine zahlenmäßige Überlegenheit. In der 60. Minute fiel das 3:0. Marco Hock konnte nur noch auf 3:1 verkürzen.

Im letzten Spiel der Sasion 1998/99 gingen die Platzherren Lardenbach/Weickartshain gegen die SG Gonterskirchen/Freienseen durch Marco Hock in Front. Nur zwei Minuten später fiel der Ausgleichstreffer. Die Freude der Gäste war allerdings nur von kurzer Dauer, denn im direkten Gegenzug brachte der Klein-Eichener Frank Hollederer die Heimmannschaft wieder mit 2:1 in Führung. Nach den Seitenwechsel diktierte der Gastgeber das Spielgeschehen, Jens Pernak und Marco Hock erhöhten bis auf 4:1. Die Gäste kamen nur noch zu einem Torerfolg. Die SG Lardenbach/Weickartshain hat mit dem 4:2-Heimerfolg gegen die SG Gonterskirchen/Freienseen einen gelungenen Schlußpunkt mit Rang 3 unter eine sehr solide Sasion gesetzt.

(gaz)

 
30. Mai 1999

Frühlingsfest des Kindergartens

Zu einem Frühlingsfest hatte für Sonntag (30. Mai 1999) der Kindergarten mit rund 50 Kindern in Lardenbach eingeladen. Zur Unterhaltung der Gäste hatten die Erzieherinnen mit den Kindern ein buntes Programm einstudiert.Nach der Begrüßung durch die Leiterin Ursula Seipp trugen die Kinder das Lied "Guten Morgen" vor. Danach präsentierten sich die älteren Jahrgänge mit einem Polka-Tanz auf der Bühne des Bürgerhauses.

Reichlich Abwechslung bot das anschließende Spiel "Dornröschen". Später erfreuten die Kinder mit dem Spiel "Der lustige Springer". Bevor es dann zur Mittagspause ging, für die die Eltern Speisen und Getränke vorbereitet hatten, erlebte das Publikum bei einem Tanzlied noch "Die Regenbogenvögel". Mit Begeisterung nahmen Jungen und Mädchen an den Wettspielen teil.

Großen Zuspruch hatte zudem das Mal- und Knetangebot, bei dem von den Kindern zahlreiche "Kunstwerke" erstellt werden konnten. Mit dem Auftritt der von Minette Kraft einstudierten Kindergruppe, die wegen der Erkrankung ihrer Leiterin jedoch von der Erzieherin Brigitte Hofmann vertreten wurde, endete mit dem "Abschiedslied" das Frühlingsvergnügen.

(Karl-Ernst Lind)

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13. Mai 1999

Himmelsfahrt-Gottesdienst

Die Tradition eines gemeinsamen Gottesdienstes an Himmelfahrt im Raum Mücke/Grünberg/Laubach besteht schon seit Jahren. Daran beteiligten sich Gemeinden aus Unter-Seibertenrod, Ober-Ohmen, Ruppertenrod, Groß-Eichen, Ilsdorf, Sellnrod, Altenhain, Freienseen, Klein-Eichen, Lardenbach, Weickartshain, Stockhausen, Flensungen und Merlau. Die Freiwillige Feuerwehr Lardenbach übernahm wie in jedem Jahr wieder die Organisation der Bewirtung.

Die musikalische Umrahmung lag wieder bei den Posaunenchören aus Merlau und dem Posaunenchor "Unterer Vogelsberg" (Leitung Ullrich Leidner). Pfarrerin Dienst (Merlau/Flensungen) und Pfarrer Kurmis (Sellnrod) zeichneten diesmal für den Friedensgottesdienst verantwortlich.

Jeder der vielen Besucher konnte einen Zettel ausfüllen mit einer Gebetsfürbitte. Diese Zettel wurden während des Gottesdienstes eingesammelt und mit Stecknadeln an einem "Friedensband", welches sich durch das ganze Zelt zog, befestigt. Anschließend wurden einige Fürbitten verlesen und das Friedenslied "Dona nobis pacem" gesungen.

Es folgte ein gemütliches Beisammensein, und die Besucher konnten dann wieder mit Bussen nach Hause fahren. Viele waren auch des Morgens gewandert und traten dann gestärkt den Heimweg an.

(az/gaz)

 
24. April 1999

Jubiläum Motorsport-Club

Einen runden Geburtstag konnte am 23. und 24. April der aus einem festen Kern von etwa 20 Personen bestehende "Motorsport-Stammtisch Seenbachtal" feiern. In der vor zehn Jahren ins Leben gerufenen Vereinigung finden sich überwiegend aus Freienseen, Klein-Eichen und Lardenbach kommende Freunde des Motorsports wieder. Diese sowie auch die immer wieder gerne gesehenen Gäste treffen sich jeden ersten Freitag im Monat zu einem Stammtisch, bei dem der Motorsport im Mittelpunkt steht.

Der in Eigenregie erstellte Clubraum, die sogenannte "Rallye-Scheune", befindet sich in Klein-Eichen. Vom "Stammtisch" werden sich dort nicht nur gemeinsam die Rennen der "Gro0en" angesehen, sondern auch die eigenen Club-Mitglieder bei Teilnahmen an Rallyes unterstützt. Zudem bietet man den Verantwortlichen von Rennen im heimischen Raum die Hilfe bei der Organisation und Durchführung von Veranstaltungen an.

Weiterhin stellt man gesellschaftliche und kulturelle Ereignisse in den einzelnen Ortschaften auf die Beine. So präsentieren sich die Motorsportler etwa bei Faschingsumzügen oder Märkten. Unterstützung erhalten zudem die heimischen Vereine bei größeren Veranstaltungen, wo diverse Aufgaben wahrgenommen werden. Für den Erhalt der Kammeradschaft und Geselligkeit sorgen die alljährlichen Grilltage und die Besuche von Rennveranstaltungen; ferner Weihnachtsfeier und Mannschaftsschießen auf dem Schießstand in Freienseen.

Der Höhepunkt in diesem Jahr ist sicherlich das zehnjährige Bestehen des Stammtisches. So fand schon am Freitag zur Geburtstagsfeier ein Schlagerabend statt. Auf dem Sportgelände in Lardenbach wurde am Samstag eine Ausstellung von mehreren Rallye-Fahrzeugen der besonderen Art geboten. Besucher des Festes konnten zudem ihre Geschicklichkeit mit der Fahrzeugbeherrschung testen. Spektakuläre Filmaufnahmen von Rallye-Veranstaltungen rundeten das Programm ab.

(Karl-Ernst Lind)

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22. April 1999

Dorferneuerung Auftaktveranstaltung

"Jetzt geht's los", ist nicht nur ein bekannter Schlachtruf bei Sportveranstaltungen aller Art, sondern auch die Marschrichtung für das Dorferneuerungsprogramm des Landes Hessen für die Grünberger Stadtteile Klein-Eichen und Lardenbach. Vorgegeben wurde die Richtung von Grünbergs Bürgermeister Damaschke am Donnerstag abend (22. April 1999) im Bürgerhaus, wo die "Kläeungsphase" mit einer Informationsveranstaltung eingeläutet wurde. Am Gespräch nahmen neben interessierten Bürgern auch die Ortsvorsteher Manfred Daniel (Klein-Eichen) und Karlheinz Erdmann (Lardenbach) sowie Jürgen Schneider (ARLL) teil.

Ferner auf dem Podium saß Thomas Schmidt von der "Arbeitsgemeinschaft Vogelsberg, Meißner, Röhn" (Alsfeld). Das Büro ist ein Zusammenschluß der Disziplinen Architektur, Landschaftsarchitektur, Soziales und Kultur und wurde nach der Ausschreibung vom Amt für Regionalentwicklung, Landschaftspflege und Landwirtschaft (ARLL) mit dem Projekt beauftragt. Schmidt leitet die sechsmonatige Klärungsphase des Dorferneuerungs-Programms, während der ein örtliches Handlungskonzept erarbeitet werden soll, das zur Grundlage für die im Herbst beginnende Planungsphase wird.

In der nächsten Zeit werden die Vorschläge strukturiert, Proritäten festgelegt und nach einer Kostenplanung mit der Stadt abgestimmt. Dazu kommt noch eine Stärken-Schwächen-Analyse unter dem Aspekt der identitätsstiftenden Merkmale und Maßnahmen, wie etwa erweiterte Angebote für ein besseres Zusammenleben.

Optimistisch und voller Tatendrang präsentierten sich alle Beteiligten. Geht es nach Bürgermeister Damaschke, soll bereits in einem Jahr in die Umsetzung eingestiegen werden. Bis dahin gibt es allerdings für die Bürger noch eine ganze Menge zu tun. Jürgen Schneider appelierte an alle interessierten, Planungsleiter Schmidt so gut wie möglich zu unterstützen, um vielleicht schon nach den Sommerferien in die eigentliche Planung gehen zu können.

Im vergangenen Jahr erstellten zwei Arbeitsgruppen aus den beiden Stadtteilen eine 68 Seiten starke Selbstdarstellung, die mit dem Antrag der Stadt Grünberg und Aufnahme in das Dorferneuerungsprogramm, im September 1998 beim ARLL einging. Dieser Antrag wurde am 20. Januar diesen Jahres anerkannt und somit läuft die Maßnahme bis zum Jahr 2007. "Diese Selbstdarstellung ist beispielhaft für ganz Hessen. Aufgrund dieser hervorragenden Vorarbeit dürfte das Programm leicht und gut fortzuführen sein", lobte Jürgen Schneider die eingereichte Selbstdarstellung. Er machte allerdings auch klar, dass es am Ende nur einen "Arbeitskreis Dorferneuerung" geben kann, die beiden Arbeitsgruppen sich also zusammenfinden müssen.

Erste Gespräche wird Planungsleiter Thomas Schmidt bereits in der nächsten Woche führen. Am 27. April trifft er sich mit den interessierten Bürgern aus Lardenbach um 20 Uhr im Feuerwehrgerätehaus, und zwei Tage später ist er in Klein-Eichen, ebenfalls um 20 Uhr, im "Backhaus" zu Gast.

Die inhaltliche und thematische Arbeit, die nun vor den Arbeitsgruppen liegt, teilt sich in fünf Bereiche auf. Die Schwerpunkte liegen in Kultur, Freizeit und Sozialem, Infrastruktur und Verkehr, Siedlungsstruktur und Dorfbild, Handel, Handwerk und Dientleistungen sowie Landwirtschaft und Landschaftspflege. Das daraus resultierende Handlungskonzept ist zwar die Grundlage für die weitere Planung und dient als roter Faden, kann jedoch im Bedarfsfall noch einmal geändert werden.

"Das Dorferneuerungsprogramm ist ein sich ständig verändernder Prozeß", so Schneider, der abschließend noch einmal in Richtung aller Beteiligten deutlich machte: "Jetzt liegt's an ihnen."

(gäd/gaz)

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22. April 1999

Teilnahme beim Wettbewerb

Klein-Eichen und Lardenbach nehmen am Regionalentscheid des Bundeswettbewerbs "Unser Dorf" teil. Am Donnerstag (22. April 1999) trafen sich jeweils acht Vertreter beider Ortsteile mit dem Kommissionsleiter für die Kreise Gießen, Marburg-Biedenkopf und Lahn-Dill, Jürgen Schneider (ARLL), zu einer Ortsbesichtigung. Dabei ging es um vorbereitende Einschätzungen des jeweiligen Ortsbildes und um die Art der Präsentation.

Am 30. Juni wird sich die Wettbewerbskommission dann in Lardenbach und anschließend in Klein-Eichen selbst ein Bild von beiden Ortsteilen machen. Am 1. Juli gibt die Wettbewerbskommission im Rahmen einer Pressekonferenz im Kloster Arnsburg die Sieger des Regionalentscheids bekannt, die beiden Erstplazierten nehmen am Hessenentscheid teil.

Die ersten drei des Landesentscheids werden dann beim Bundesfinale 2001 dabei sein. Die Gefahr, dass sich die Konkurrenz im "Unser Dorf"-Wettbewerb negativ auf die Zusammenarbeit im Dorferneuerungsprogramm auswirken könne, besteht laut Ortsvorsteher Manfred Daniel nicht, man werde auf jeden Fall alle Kräfte mobilisieren, um beim gemeinsamen Projekt so schnell wie möglich voranzukommen.

(gäd/gaz)

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18. April 1999

Tischtennis - Wer wird Zweiter?

Nachdem die Meisterschaftsfrage in der Tischtennis-Bezirksklasse 2 der Herren schon länger beantwortet ist, ist das Rennen um den zweiten Tabellenplatz noch offen. Und die TSG Nieder-Ohmen hat derzeit die besten Karten. Vor dem letzten Spieltag würde für den TTC Ilsdorf/Lardenbach ein Sieg möglicherweise noch den zweiten Platz bedeuten..

Im vorletzten Spiel der TTC Ilsdorf/Lardenbach gegen den TGV Schotten legten die Gastgeber mächtig los und gingen durch Gunter Berg, Jochen Hansel/Dieter Kraft und Frank Hollederer/Ulrich Hansel mit 3:0 in Führung. Auch die beiden folgenden Spiele waren eine klare Angelegenheit für Gunter Berg und Jochen Hansel. In dieser Phase kamen die Gäste zu ihrem ersten und zugleich einzigen Punktgewinn. Dieter Ruppel, Ulrich Hansel und Dieter Kraft sowie nochmals der in dieser Sasion überragend aufspielende Gunter Berg stellten den 9:1 Endstand her.

(ahz/gaz)

 
18. April 1999

Fußball

In der Kreisliga B Gießen Süd machte die Spielegemeinschaft Lardenbach/Weickartshain nach dem Sieg über den SV Langd einen Platz gut und liegt nun auf Rang zwei. In Langd gingen die Gäste durch Sven Kraus in Führung - vüllig verdient aufgrund der starken ersten Hälfte, die die SG überlegen und den SV Langd nur in der Devensive sah. Langd wurde nach dem Seitenwechsel stärker und kam zum Ausgleich. Aber Stefan Weeke, Oliver Fritsch und Sven Kraus machten den Auswärtssieg der SG Lardenbach/Weickartshain perfekt.

Eine Woche später, am 11. April, im Spiel gegen den FC Grüningen legte die Spielegemeinschaft Lardenbach/Weickartshain erst im zweiten Durchgang so richtig los: Zwei Treffer von Hock brachten das 2:0. Zwar gab es dann noch den Anschlußtreffer des FC, aber Pernak stellte den alten Abstand wieder her, und die SG feierte einen verdienten 3:1 Erfolg.

Wieder eine Woche später, 18. April, kam es zum Spitzenspiel zwischen dem SV Garbenteich und der SG Lardenbach/Weickartshain. In den ersten 20 Minuten der Partie hatte die SG klare Vorteile und ging durch Marco Hock in Führung. Sieben Minuten später erzielte Garbenteich per Kopfball den Ausgleich. Und zum Schluß kam aber der SV durch einen verwandelten Foulelfmeter zum 2:1 Sieg über Lardenbach/Weickartshain. In der Tabelle rutschte die SG nun hinter Garbenteich und Villingen auf Rang drei.

(Allgemeine Zeitung)

 
17. April 1999

"Wahlk(r)ampf in Klein-Eichen"

Mit einer auch im "richtigen Leben" denkbaren Geschichte erfreute am Samstag (17. April 1999) die Theatergruppe Lardenbach/Klein-Eichen die Besucher im vollbesetzten Bürgerhaus: Unter Regie von Ingrid Reinert führten die Laienspieler Reiner Roth, Marie-Luise Kratz, Sigrid Ruppel, Karl-Heinz Hollederer, Annita Schmidt, Johannes Paha, Eduard Schmidt, Margit Müller, Doris Rühl und Karlheinz Erdmann den Schwank in drei Akten "Wahl(k)rampf in Klein-Eichen" auf. Für die gute Tontechnik sorgte Gerhard Ruppel, fürs Bühnenbild Dieter Ruppel.

In dem mit harten Bandagen geführten Wahlkampf um den Bürgermeisterposten von Klein-Eichen stand zunächst der von Reiner Roth gespielte amtsmüde Bürgermeister Wilhelm Haberkorn im Mittelpunkt. Doch seine Ehefrau (Marie-Luise Kratz) - allzu gern im Rampenlicht - versucht energisch, ihren Mann umzustimmen und für ihn auch den Wahlkampf zu führen. Der von dem Bauunternehmer Mühlbauer (Karlheinz Erdmann) gesponsorte Gegenkandidat Johannes Tölpel (Karl-Heinz Hollederer) setzt ebenso alles auf eine Karte, um Bürgermeister zu werden.

So versuchen beide zunächst und am Ende doch erfolglos, den trotteligen Amtsdiener Emil Flachmann (Eduard Schmidt) zu bestechen. Später entführt der Gegenkandidat unter Mithilfe seiner Tochter Klara (Annita Schmidt) sogar den Amtsinhaber und setzt für diesen den Pennbruder Wilhelm Lampe als Doppelgänger in das Rathaus ein. Dieser - welch' Zufall: auch er ward von Reiner Roth gespielt - soll dabei mit einem dem Amt nicht angepassten Lebenswandel eine Wiederwahl des echten Bürgermeisters verhindern.

Würze gibt dem ganzen Stück dann noch die Tatsache, dass sich des Amtsinhabers Tochter Karin Haberkorn (Sigrid Ruppel) und der Sohn des Gegenkandidaten Tölpel (Johannes Paha) verloben wollen. Unter Mithilfe der beiden Verliebten werden die Machenschaften beim "Wahlk(r)ampf in Klein-Eichen" letztendlich doch aufgeklärt und Bürgermeister Haberkorn kann endlich Pensionär werden. Auch Johannes Tölpel muß wegen seiner "linken Tour" den Traum vom Bürgermeisterposten aufgeben. Versöhnlich für die stets repräsentierte Elise Haberkorn ist dann doch, dass nun deren Schwiegersohn Thomas Tölpel neuer Bürgermeister wird.

Für viel Wind sorgt noch Chefsekretärin Amanda Nagel (Margit Müller), die mit ihrer Schwerhörigkeit für zahlreiche Verwechslungen sorgt und somit das Rathaus so manches Mal in ein "Tollhaus" verwandelt. Für viel Wirbel stand auch Doris Rühl in ihrem couragierten Auftreten, die beide Bürgermeisterkandidaten immer wieder zur "Weißglut" bringt. Für sie, wie auch für das gesamte Ensemble gab's am Ende den verdienten Beifall.

(Karl-Ernst Lind)

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10. April 1999

Musical-Gala mit "K.A.R.L, 1999

Großartige Künstler und einschmeichelnde Melodien - das waren die Ingredenzien eines rundum gelungenen Abends. Daß Musical-Hits auch abseits der großen Bühnen ihren Zauber entfachen, davon durften sich Fans und solche, die es werden wollen, am Samstag abend (10. April 1999) in der Grünberger Gallushalle überzeugen. Mit großem Erfolg lud der "Klein-Eichener Arbeitskreis zur Rettung der Lebensfreude" zur Gala "Musical 99" und holte für einige Stunden die große weite Welt auf die Kleinstadtbühne. Mit Cornelia Drese, Theresa Pitt aus Kanada, Steffen Friedrich und Willi Welp waren international bekannte Interpreten engagiert worden, die ihr Metier beherrschen. Für den guten Ton in der Gallushalle wurde das Team um Ulrich Frank, alles erfahrene Tourneetechniker, engagiert, die samt Equipments anreisten

Unter den Augen von Stadtrat Gerhard Lange und der Grünberger "Määrtfra" boten die vier Künstler dem Publikum einen interessanten Querschnitt moderner Singspiele und verzichteten bewußt auf die Melodien der nahmhaften Großproduktionen wie "Cats" oder "Phantom der Oper". Vielmehr waren die weniger bekannten und teils noch zu entdeckenden Musicals für die Grünberger Gala ausgesucht worden - eine gute Entscheidung. Immer charmant und witzig moderiert von Willi Welp, dessen tragender, samtener Barriton sich besonders in die Ohren und Herzen schmeichelte.

Die vier Akteure intonierten im ersten Abschnitt Melodien aus "Grease" oder "Chess", dem Musical der beiden "Abba"-Männer Björn und Benny. Mal allein, mal im Duett, mal zu viert entführten die Musicalstars die Zuschauer zur Schachweltmeisterschaft nach Meran oder in den "Little Shop of Horror". Für dieses Highlight hatten die rührigen Veranstalter eigens eine fleischfressende Pflanze gebastelt. Ansonsten wurde auf opulente Bühnendekoration verzichtet, volle Konzentration galt den Interpreten.

Einen Ausflug ins Filmmusikgenre gestatteten sich Theresa Pitt und Cornelia Drese, als sie vor der Pause den Titanic-Song "My heart will go on" im Duett vortrugen. Weiter ging es dann mit Ausschnitten aus den Musicals "Chicago", Roman Polanskis "Tanz der Vampire" und "Aspects of LOve", womit dann doch ein Stück von Großmeister Andrew Lloyd Webber ins Programm gelangt war.

Je nach persönlichen Vorlieben oder stimmlichem Charakter schlüpften die Künstler in die diversen Rollen. Musikalische Unterstützung erfuhren die Sänger durch Marina Kommissartschick, die sie durch alle Gattungen des Fachs mühelos am Piano begleitete. Gefallen fanden auch die Melodien aus dem Musical "Jekyll & Hyde" zu denen sich die Veranstalter noch einen zusätzlichen "Leckerbissen" ausgedacht hatten. Freuen durfte sich nämlich ein Besucher, der aus dem Publikum ermittelt wurde, über zwei Karten für eben dieses Musical, das zur Zeit in Bremen mit großem Erfolg gezeigt wird.

Das Publikum spürte sofort, daß das Quintett kein Routine-Programm abspulte, sondern mit Lust bei der Sache war: Beifall, Blumen, Zugaben, Standing Ovations - die Lebensfreude war wieder einmal gerettet. Für die geforderten Zugaben waren ein paar Klassiker aufgespart worden: "New York, New York" und aus "A Chorus Line" der Titel "Kiss the day goodbye".

(af/gaz)

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09. April 1999

Theatergruppe übt Lustspiel ein

Kommunalpolitische Machenschaften, verknüpft mit gewollten und ungewollten Liebschaften stehen bei einem von der Theatergruppe Lardenbach/Klein-Eichen derzeit einstudierten Lustspiel im Mittelpunkt.

Unter der Regie von Ingrid Reinert, die zudem als Souffleuse fungiert, präsentieren sich am 17. April im Dorfgemeinschaftshaus Reiner Roth, Marie-Luise Kratz, Sigrid Ruppel, Karlheinz Hollederer, Annita Schmidt, Johannes Paha, Karlheinz Erdmann, Eduard Schmidt, Margit Müller und Doris Rühl als bewährte Darsteller in dem Dreiakter "Wahlk(r)ampf in Klein-Eichen".

(Karl-Ernst Lind)

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09. April 1999

Endspurt für "Unser Dorf"

Acht Dörfer bereiten sich im Landkreis Gießen auf den Endspurt für den Wettbewerb "Unser Dorf" vor, denn Ende Juni Anfang Juli kommt die Bewertungskommission. Früher hätten gärtnerische Aspekte im Vordergrund gestanden - "Blumen und Farben, das war relativ schnell umzusetzen." So Rüdiger Baumgart, Gartenbauoberrat beim Amt für Regionalentwicklung, Landschaftspflege und Landwirtschaft in Wetzlar. Heute gehe es darum, langfristige Projekte anzugehen und bürgerschaftliche Aktivitäten zu entwickeln.

Aus dem Landkreis haben sich acht Dörfer für den Wettbewerb angemeldet: die vier Grünberger Stadtteile Klein-Eichen, Lardenbach, Lehnheim und Wetershain, außerdem Laubach-Freienseen, Pohlheim-Holzheim und die Licher Stadtteile Langsdorf und Muschenheim. Sie treten in Konkurrenz zu 36 weiteren Bewerbern aus der Gruppe Mittelhessen: 24 Dörfer aus dem Kreis Marburg-Biedenkopf und zwölf aus dem Lahn-Dill-Kreis. Am 20. Juni sind die vier Grünberger Stadtteile an der Reihe.

(us/gaz)

 
02. April 1999

MGV im Altenheim

Für die Senioren, aber auch für den Männerchor Lardenbach/Klein-Eichen war der alljährliche Auftritt am Karfreitag (2. April 1999) im Seniorenheim Grünberg wieder eine große Freude. Mit Spannung wartete eine diesmal noch größere Zuhörerschar auf die Darbietung des Chores, der unter der Leitung von Ottmar Hasenpflug steht.

Mit den Liedern "Im Dorf da geht die Glocke schon", "Swice moje" und "Der Schäfer" stimmten die nahezu 30 Sänger das aufmerksame Publikum auf das Frühjahr ein. Reichlichen Applaus spendeten die Senioren für die Chöre "Gürtel und Tüchlein", "Jenseits des Tales" und "Die zwölf Räuber", bei dem Reiner Roth als Solist auftrat.

Im Namen der Bewohner und der Mitarbeiter des Seniorenheimes sprach Karl-Otto Bingmann den Dank an die Sänger aus. Der Vorsitzende des MGV Lardenbach/Klein-Eichen, Karlheinz Erdmann, wünschte den Anwesenden eine glückliche und gesunde Zukunft und versprach zugleich für den Karfreitag des kommenden Jahres den nächsten Auftritt.

(Karl-Ernst Lind)

 
21. März 1999

Tischtennis

In der Bezirksklasse 2 der Herren bleibt Platz zwei in der Tabelle weiter umkämpft. Auch der TTC Ilsdorf/Lardenbach ist ein Kandidat für diesen Rang. Im Spel gegen den TSV Ober-Ohmen präsentierte sich der TTC auch diesmal wieder als kompakte Mannschaft und war vor allem im zweiten Durchgang nicht mehr zu bremsen.

Bei 20:11-Sätzen geht der Sieg (9:4) durch die Punkte von Gunter Berg/Ruppel sowie durch Gunter Berg, Jochen Hansel, Frank Hollederer, Dieter Ruppel und Daniel Berg vollkommen in Ordnung und stehen nun auf Platz 4 der Tabelle.

(ahz/gaz)

 
20. März 1999

Treffen der Hasenpflug-Chöre

Als eine Bereicherung erwies sich beim Treffen der Chöre von Ottmar Hasenpflug die Mitwirkung der Gastvereine aus Groß-Eichen und Hopfmannsfeld. Der MGV Lardenbach/Klein-Eichen hatte als diesjähriger Gastgeber die gemischten Chöre aus Lindenstruth und Hattenrod in das Dorfgemeinschaftshaus eingeladen.

Nach der Begrüßung des MGV-Vorsitzenden Karlheinz Erdmann wurde der stimmungsvolle Abend.durch den gastgebenden Männerchor eröffnet, der gleich zwei Lieder darbot. Danach nahm Gudrun Mueller-Eckhardt (OLSB) gleich zwei besondere Ehrungen für 50jährige Sangestätigkeit vor: Karl Ruppel und Albert Hofmann zeichnete sie namens des Deutschen Sängerbundes mit der Ehrennadel in Gold und entsprechender Urkunde aus.

Ebenso erhielten Ruppel und Hofmann den mit besonderen Vergünstigungen ausgestatteten Ausweis des Deutschen Sängerbundes. Mueller-Eckhardt dankte den Beiden für ihre Treue zum Gesang, die letztendlich auch eine Verpflichtung darstelle. Da heutzutage die Jugend nicht gerade zahlreich am Chorgesang teilhabe, seien besonders die altgedienten Sänger als Stützen gefragt. In ihrer Laudatio begrüßte sie es im weiteren, dass solche Freundschaftssingen auf die Beine gestellt werden.

Den Glückwunsch des Männergesangvereins Lardenbach/Klein-Eichen an die Jubilare Karl Ruppel und Albert Hofmann übermittelte im Anschluß Erter Vorsitzender Erdmann.

In dem von Reiner Roth angesagten und mit "oberhessischen Anekdoten" angereicherten Programm präsentierte sich zunächst der gemischte Chor aus Lindenstruth mit zei Stücken dem Publikum. Viel Beifall für ihre zwei Lieder erntete der unter Leitung von Otto Peter stehende gemischte Chor aus Groß-Eichen. Im anschließenden Vortrag des Männerchores mit Klavierbegleitung durch den Dirigenten Peter wurde der "Nachtgesang im Walde" von Franz Schubert intoniert.

Danach nahm der Männerchor aus Hpfmannsfeld die Bühne ein und trug unter Leitung von Hartmut Frank mit zwei Chören zum abwechslungsreichen Programm bei.

Eine sportliche Einlage bot sodann die Tanzgruppe "Crazy Girls" des Spiel- und Sportvereins Lardenbach/Klein-Eichen. Für die Mädchen um Doris Rühl gab es am Ende nochmals einen verdienten Applaus. Mit zwei stimmungsvollen Liedern, die auch vom Chorleiter auf dem Schifferklavier begleitet wurden, bewies Hasenpflug das Können des gemischten Chores aus Hattenrod.

Eine weitere Kostprobe boten nochmals die Sänger aus Hopfmannsfeld. Bevor zum Abschluß eines gelungenen Liederabends der hiesige Chor des MGV das Publikum im vollbesetzten Bürgerhaus mit zwei weiteren Stücken erfreute. Dabei begleitete Minette Kraft auf dem Klavier die Sänger. Für Kurzweil bis in den Morgen sorgte der Alleinunterhalter Gerhold Bomball.

(Karl-Ernst Lind)

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20. März 1999

Umwelttag

Vierzehn Personen aus Lardenbach und Klein-Eichen betätigten sich am Samstag (20. März 1999) als "Saubermänner". Bei der zum zweiten Mal durchgeführten Aktion wurde von den Helfern wieder jede Menge Unrat eingesammelt. Aufgeteilt in mehreren Gruppen, wurden von Gerhard Pernak, Lothar Pleik, Kurt Scharmann, Peter Swoboda, Herbert Seipel, Frank Pernak, Artur Kratz, Karl-Ernst Lind, Manfred Daniel, Werner Zimmer, Christoph Voll, Marco Biedenkopf, Timo Faust und Jochen Hansel die Gemarkungswege und die Ränder und Gräben der Zufahrtsstraßen beider Stadtteile von Blechdosen, Flaschen und sonstigem Müll befreit. Nach der mehrstündigen Müllsammlung spendete Metzgermeister Hans-Georg Kielbassa zur Freude und Stärkung der fleißigen Helfer ein deftiges Frühstück.

(Karl-Ernst Lind)

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19. März 1999

Bilanz des Obstbauvereins

Mit dem Geschäftsbericht des Vorsitzenden des Obstbau- und Keltervereins Lardenbach/Klein-Eichen, Hans Ferdinand Mölcher, begann am Freitag (19. März 1999) die Mitgliederversammlung. Mölcher stellte dabei die Baumpflege und das Keltern heraus und dankte neben allen Vereinshelfern besonders Karlheinz Hollederer, der im Vorjahr für einen reibungslosen Ablauf beim Keltern gesorgt habe.

Verschiedene Mitglieder nahmen auch an der Müllsammelaktion teil. Für das Gesellige im Vereinsjahr 98 habe das Sommerfest gestanden. Eine Versteigerung konnte aufgrund fehlenden Obstes nicht stattfinden. Den Kassenbericht erstattete Roland Voll. Auf Antrag der Kassenprüfer Arno Böcher und Ernst Zimmer wurde der Vorstand entlastet.

Trotz der mäßigen Obsternte wurden laut Zweitem Vorsitzenden Gerhard Pernak insgesamt 239 Füllungen mit etwa 20000 Liter Most gekeltert. Dank zollte Pernak den 20 Mitgliedern und Helfern, die an der Säuberungsaktion, dem Reinigen des Kelterraumes und der Pflege der Obstbäume beteiligt waren sowie den Verein durch anderweitige Tätigkeiten und Spenden unterstützten. Zugleich forderte er auch die Mitglieder zur Mithilfe im Jahre 1999 auf.

Laut Bericht des verhinderten Baumwartes Johann Zimmer werden derzeit 66 Obstbäume vom Verein verwaltet und größtenteils vom Baumwart versorgt. Dieser bemängelte, dass fast alle Bäume beim Bürgerhaus in Erdbodenhöhe offensichtlich bei den Grasmäharbeiten durch die Stadt stark beschädigt wurden. Weiterhin seien am Festplatz auch die Pfähle beseitigt worden, so dass die Bäume nun schief stünden.

Für die Vorbereitung und Durchführung des Sommerfestes erklärten sich Christa und Bernd sowie Klaus und Marie-Luise Kratz bereit. Unter "Verschiedenes" boten gleich mehrere Mitglieder zukünftig eine Patenschaft für verschiedene Obstbäume an. Angeregt wurde zudem eine Besichtigung einer großen Mosterei und die Anmietung eines Mähgerätes für die notwendige Wiesenpflege.

(Karl-Ernst Lind)

 
14. März 1999

Tischtennis

Nach einer zunächst ausgeglichenen Anfangsphase war der TTC Ilsdorf/Lardenbach im Heimspiel der Bezirksklasse 2 Herren (7. März 1999) gegen den SV Ruppertenrod dann klar überlegen und kam mit 9:4 zu einem standesgemäßen Sieg, der den Gastgebern zunächst den dritten Tabellenplatz einbrachte. Die Doppel Gunter Berg/Ruppel und Daniel Berg/Jochen Hansel hatten für die Anfangsführung gesorgt, bevor Gunter Berg, Jochen Hansel, Frank Hollederer und Dieter Ruppel den 6:3-Pausenstand erzielten. Ein klarer und deutlicher Doppelschlag von Gunter und Daniel Berg zu Beginn der des zweiten Durchganges ergab das schnelle 8:3. Karl-Heinz Schmidt konnte gegen Jochen Hansel noch einmal verkürzen, bevor der zweite Einzelsieg von Frank Hollederer den 9:4-Endstand ergab.

Eine Woche später entwickelte sich von Anfang an eine spannende und kampfbetonte Partie zwischen dem TTC Ilsdorf/Lardenbach und der TSG Nieder-Ohmen. Die Gäste hatten zunächst den besseren Start und erspielten sich eine 2:1-Führung, Hollederer/Ulrich Hansel hatten für den TTC gepunktet. In den nachfolgenden Spielen wechselte die Führung hin und her, ohne daß sich eine Mannschaft absetzen konnte. Beim 8:7 für die Gastgeber sicherten dann Wendel/Helmich am Ende das gerechte Remis. Bei den Gastgebern hatten Gunter Berg, Frank Hollederer, Dieter Ruppel und Ulrich Hansel ihre Stärken unter Beweis stellen können. Doch rutschte der TTC in der Tabelle auf Rang 5 ab.

(gaz)

 
12. März 1999

Jahreshauptversammlung des Sportvereins

Bei der Jahresversammlung des SSV Lardenbach/Klein-Eichen gab Vorsitzender Thomas Mölcher zunächst einen Überblick über das abgelaufene Vereinsjahr. Hierbei verwies er auf die Mithilfe beim Theaterabend, auf den Ortssporttag mit Kinderfest in Verbindung mit dem Grillhüttenjubiläum sowie die EVG-Wanderung. Erfreut zeigte er sich, dass neben Damen- und Seniorengruppe sowie den "Crazy Girls" zum Jahresende noch eine Nachwuchsgruppe unter Leitung von Sandra Erdmann und Anja Mölcher gegründet wurde. Positiv fiel auch der Kassenbericht von Gerda Weeke aus. Auf Antrag der Kassenprüfer Bernhard Sauer und Gunter Berg wurde dem Vorstand einstimmig Entlastung erteilt.

Eine erfreuliche Bilanz vermeldete Fußball-Abteilungsleiter Reinhard Mölcher Nach dem 11. Platz im Vorjahr konnte die "Erste" der SG Lardenbach/Weickartshain in der laufenden Sasion zum Jahresende den 3. Platz belegen. Mölcher zollte dabei dem neuen Trainer Oliver Fritsch Anerkennung. Ebenso erfolgreich spielte die Zweite Mannschaft (derzeit 4. Platz). Dank sprach Mölcher Klaus Kratz und Rudi Hassinger aus, die durch ihre vorbildliche Arbeit Vereinsheim und Sportplatz instand hielten.

Für den verhinderten Betreuer der Altherrenmannschaft, Eduard Schmidt, berichtete Joachim Rühl: von 14 Spielen konnten immerhin fünf gewonnen werden. Die Fahrt nach Lehenrotte, wo unter Leitung von Nationalspieler Anton Pfeffer ein "Länderspiel" stattfand, war auch der gesellige Höhepunkt.

Die Leiterin der Seniorengymnastikgruppe, Fanny Voll, konnte von 40 Übungsstunden mit guter Beteiligung und der Teilnahme am Aktionstag "50 plus" berichten. Angeschnitten wurde von der nunmehr ausgebildeten Übungsleiterin die alters- und gesundheitsbedingten Ausfälle. Sie appellierte an alle, auch männlichen Mitglieder, den "Nachwuchssorgen" entgegen zu wirken.

Von vielen Aktivitäten der Damen- und der Nachwuchsgruppe "Crazy Girls" berichtete Abteilungsleiterin Sigrid Ruppel. Neben den je 45 Übungsstunden gab es jede Menge Auftritte, etwa der Damen der Gymnastikshow in Stangenrod oder bei einem Liederabend hier vor Ort sowie der "Crazy Girls" bei den Gymnastikshows in Stockhausen und Bobenhausen. Ruppel berichtete schließlich von der Gründung der Kindergruppe "Diddl's", die schon kurz nach ihrer Entstehung bei der Gymnastikshow in Lehnheim auftrat. Ruppel dankte ausdrücklich ihrer Vertreterin Marie-Luise Kratz.

Wanderwart Manfred Lind berichtete von 725 Teilnehmern an der EVG-Wanderung. Der SSV war mit 148 Meldungen bei EVG-Veranstaltungen beteiligt. Lind wünschte sich, dass mehr Mitglieder die Wanderabteilung unterstützten.

Für 15jährige aktive Mitgliedschaft wurden bzw. werden Jochen Hansel, Stefan Weeke und Armin Seipel, für 25 Jahre passive Vereinstreue Andreas Nickel, Jürgen Hofmann und Hans-Georg Kielbassa geehrt.

Das Ergebnis der problemlosen Vorstandswahlen: Vorsitzender Thomas Mölcher, Stellvertreter Thorsten Schätzle, Kassenverwalterin Gerda Weeke; Beisitzer Eduard Schmidt, Abteilungsleiter und deren Vertreter: Reinhard Mölcher jun./Joachim Rühl (Fußball), Manfred Lind/Arno Böcher (Wandern), Sigrid Ruppel/Fanny Voll (Gymnastik).

In einem Ausblick wünschte der Vorsitzende, dass ein Stauraum ans Bürgerhaus angebaut wird. Dem stetig wachsenden SSV sollten die besten Voraussetzungen gegeben sein. Weil eben die entsprechenden Sportgeräte gelagert werden müssen. Zum Abschluß verwies der Vorsitzende auf die nächsten Termine. Und er machte eine Zusage zur Unterstützung der 1225-Jahr-Feier Lardenbachs in 2001.

(Karl-Ernst Lind)

 
11. März 1999

Fußball

In der Kreisliga B Gießen Süd empfing die Spielgemeinschaft Lardenbach/Weickartshain am 7. März den MTV 1846 Gießen. Die Gastgeber starteten gut in die Partie und gingen nach drei Minuten durch Treffer von Stefan Weeke in Front, nach zehn Minuten gelang Steffan Siegel jedoch per Foulelfmeter der Ausgleich. Fünf Minuten später brachte Sven Krauss die Gastgeber zum zweiten Mal in Front und zeichnete auch für das 3:1 verantwortlich. Vier Minuten später erhöhte Uli Hansel auf 4:1, Jens Pernak machte in der 41. Minute den 5:1 Pausenstand perfekt.

Auch in der zweiten Halbzeit diktierte die SG das Spielgeschehen: Oliver Fritsch markierte per Foulelfmeter das 6:1, Jens Pernak baute den Vorsprung in der 75. Minute dann auf 7:1 aus. Steffen Siegel traf in der 81. Minute zum 2:7 für den MTV, Peter Schmitt und Thomas Mölcher sorgten dann am Ende für den auch in dieser Höhe durchaus verdienten 9:2 Heimerfolg der Spielgemeinschaft.

Am 11. März spielte die SG gegen Kurdischer FC Gießen. Die Gäste hatten zur Pause bereits durch zwei Tore von Dogan mit 2:0 in Führung gelegen. Die SG Lardenbach/Weickartshain drehte nach dem Kabinengang den Spieß um und kam durch Pernak, Schäfer und nochmals Pernak zur 3:2-Führung. Dogan mit seinem dritten Tagestreffer stellte den verdienten 3:3 Endstand her. In der Kreisliga B Gießen Süd belegt die Spielegemeinschaft Lardenbach/Weickartshain den dritten Platz.

(gaz)

 
04. März 1999

Info-Abend zur Dorferneuerung

Bereits im Januar übergab der hessische Finanzminister Karl Starzacher den Bewilligungsbescheid für die Dorferneuerung in Lardenbach und Klein-Eichen an Grünbergs Bürgermeister Siegbert Damaschke. Die beiden zusammengewachsenen Ortsteile der Gallusstadt gehören seither offiziell zu den 264 hessischen Dörfern, die über das Dorferneuerungsprogramm des Landes gefördert werden.

Am Donnerstag (4. März 1999) fanden sich rund 60 Bürger beider Orte im Dorfgemeinschftshaus zu einem Informationsabend ein. Referent war Jürgen Schneider vom Amt für Regionalentwicklung, Landschaftspflege und Landwirtschaft (ARLL) in Wetzlar. Schneider klärte die Besucher über die Struktur des Programms, die möglichen Förderungen sowie die weitere Vorgehensweise auf.

Für Lardenbach und Klein-Eichen beginnt jetzt die sogenannte "Klärungsphase", die insgesamt sechs Monate dauern und von den Moderatoren eines Fachbüros begleitet werde. Zusammen mit den Bürgern, der Gemeinde und dem ARLL werde in thematischen Arbeitsgruppen über öffentliche Projekte und ihre Durchführung diskutiert. Man müsse dabei realistisch bleiben und nicht vergessen, dass die Mittel begrenzt seien. "Wir wollen keine Luftschlößer bauen", sagte Schneider.

Gegründet werde in dieser Phase von den Bürgern, die sich aktiv an dem öffentlichen Teil der Dorferneuerung beteiligen wollen, der "Arbeitskreis Dorferneuerung". Dieser solle Informationsaufgaben übernehmen, Veranstaltungen organisieren und Entscheidungen über Planungen und Maßnahmen verantwortlich mittragen.

Ergebnis der Klärungsphase soll das örtliche Handlungskonzept sein, in dem alle anstehenden Projekte und Maßnahmen dargestellt werden. Ziel der folgenden ersten Umsetzungsphase sei die Realisierung der im örtlichen Handlungskonzept festgehaltenen Aufgaben und Maßnahmen sowie die Erarbeitung eines Dorfentwicklungsplanes. In einem zeitlichen Rahmen von acht Jahren werden weitere Umsetzungsphasen folgen.

Während kommunale Maßnahmen erst nach Aufstellung des Dorfentwicklungsplanes gefördert werden können, seien private Maßnahmen ab sofort förderungsfähig, erklärte Schneider. Unterstützt werden strukturverbessernde Maßnahmen (z. B. Umbau einer alten Scheune) sowie bauliche Maßnahmen zur Erhaltung, Gestaltung oder Verbesserung der Bausubstanz mit ortsprägendem Charakter. Die Höhe der Zuschüsse sei von der jeweiligen Maßnahme abhängig.

Jürgen Schneider wies darauf hin, dass nur solche Maßnahmen förderungsfähig seien, die vor der Antragstellung noch nicht begonnen wurden. Wer eine Maßnahme plane, solle sich zunächst mit dem ARLL in Verbindung setzen, um über die Vorgehensweise beraten zu werden. Allen Interessenten stehe ebenfalls eine unverbindliche und kostenlose Beratung durch das Fachbüro zu.

Während des Treffens informierte Schneider die Lardenbacher und Klein-Eichener ebenfalls über den Wettbewerb "Unser Dorf", an dem beide Orte teilnehmen. Anhand von Dias zeigte er Maßnahmen aus Dörfern, die erfolgreich an dem Wettbewerb teilgenommen haben.

(frz/gaz)

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27. Februar 1999

Mitgliederversammlung der "Eintracht"

Schwerpunktthema der vom ersten Vorsitzenden Karlheinz Erdmann geleiteten Jahreshauptversammlung des Männergesangvereins Lardenbach/Klein-Eichen im Gasthaus Dietz waren am vergangenen Samstag (27. Februar 1999) die Bemühungen um den Nachwuchs. Hierbei informierte der Vorsitzende die Mitglieder, dass nunmehr die schon lange Zeit ins Auge gefasste Gründung eines Kinderchores in die Tat umgesetzt werden konnte. Die erste Singstunde werde unter der Leitung von Minette Kraft am 8. März stattfinden. Zudem biete der kulturpflegende Verein ab Mai für derzeit alle noch unentschlossenen Sangesfreunde erstmals Schnupper-Singstunden an.

Nach der Begrüßung der Mitglieder und des Chorleiters Ottmar Hasenpflug ging Erdmann auf die Aktivitäten im vergangenen Jahr ein. So berichtete er von 35 Singstunden. Bei 20 verschiedenen Anlässen sei der Chor zudem öffentlich aufgetreten. Neben dem Singen bei diversen Mitgliederjubiläen seien besonders die Auftritte beim 25jährigen Bestehen der Großgemeinde Grünberg, beim Hasenpflug'schen Chortreffen in Hattenrod, beim Seenbachtaltreffen in Weickartshain, beim Jubiläum der VdK-Ortsgruppe Lardenbach und bei den Gedenkfeiern zum Volkstrauertag zu erwähnen.

Musikalische Darbietungen gab es zudem noch im Seniorenheim in Grünberg, bei einem Gottesdienst in der Kirche in Lardenbach sowie bei dem vom Verein für die öffentliche Weihnachtsfeier und den Seniorennachmittag für beide Grünberger Stadtteile. Auch als Mitveranstalter des Sommerfestes habe der Verein Mitverantwortung getragen. Abgerundet worden sei das sehr rege Jahr von dem Besuch des Sängerfestes in Ulrichstein und der Teilnahme am Kritiksingen in Grünberg.

Für die vielseitige Unterstützung und die regelmäßige Teilnahme an den Singstunden dankte Erdmann allen Mitgliedern. Außerdem zeichnete er die Sänger Werner Frank, Karlheinz Hollederer, Reiner Felsing, Herbert Rühl und Heinz Schwanke, die lediglich eine Singstunde gefehlt hatten, mit einem Geschenk aus. Ein Präsent erhielten auch Hans-Joachim Siebel, Werner Siedler, Hans-Ferdinand Mölcher, Karl-Ernst Lind und Wilfried Berg für ihren regelmäßigen Singstundenbesuch.

Den Kassenbericht verlas Rechner Karlheinz Hollederer. Er wurde wie der gesamte Vorstand auf Antrag der Kassenprüfer Roland Voll und Kurt Scharmann anschließend einstimmig entlastet. Für den ausscheidenden Kassenprüfer Kurt Scharmann wurde Achim Rodinger für die nächsten beiden Jahre einstimmig gewählt. Nach eingehenden Erläuterungen sprach sich die Versammlung für die Erhöhung des Jahresbeitrages um vier auf nunmehr 24 Mark aus. Bedingt durch die anlaufenden Nachwuchsförderungen gab es hier keine Gegenstimmen.

Zum Abschluß der von dem Männerchor unter Leitung von Ottmar Hasenpflug umrahmten Versammlung verwies Erdmann noch auf einige Termine im laufenden Jahr. So steht neben dem vorgesehenen Hasenpflug'schen Chortreffen die Durchführung des Sommerfestes, der öffentlichen Weihnachtsfeier und des Seniorennachmittages auf dem Programm.

(Karl-Ernst Lind)

 
07. Februar 1999

Landtagswahl 1999

Die Wahlen zum 15. Hessischen Landtag fanden am 7. Februar 1999 statt. Obwohl die Forschungsinstitute einen Wahlsieg der rot-grünen Landesregierung sowie ein Hervorgehen der SPD als stärkste Partei vorhergesagt hatten, konnte die CDU mit 43,4 % deutlich zulegen und gegenüber 1995 den Vorsprung vor der SPD ausbauen. Während letztere leichte Stimmengewinne verbuchen konnte, führten die großen Stimmenverluste der GRÜNEN dazu, dass die bisherige Landesregierung ihre Mehrheit verlor. Die FDP kam mit 5,1 % knapp über die 5%-Hürde. Den nur leichten Gewinnen der SPD standen Zugewinne von 4,2 Prozentpunkten durch die CDU gegenüber. Damit erhielten CDU und FDP eine sehr knappe Mehrheit. Neuer Ministerpräsident wurde Roland Koch (CDU).

In Klein-Eichen waren 182 Bürgerinnen und Bürger zur Wahl des Hessischen Landtages aufgerufen. Im Vorfeld haben davon 12 von der Möglichkeit der Briefwahl gebrauch gemacht. Auf den Weg zum Wahllokal im ehemaligen Backhaus machten sich 129 Wahlberechtigte. Die Wahlbeteiligung mit den Briefwählern lag bei 77,5%. Zwei Stimmabgaben waren ungültig.

Das Ergebnis (ohne Briefwahl!):

  Klein-Eichen     Lardenbach  
Wahlberechtigt: 182     326  
Wähler: 129 70,8%   205  
Wähler (mit Briefwahl): 141 77,5%      
Ungültige Stimmen : 0 (Erststimme) 2 (Zweitstimme)      
           
Davon entfielen auf (ohne Briefwahl): Erststimme Zweitstimme   Erststimme Zweitstimme
CDU
56 (43,4%) 56 (44,1%)   57,8% 56,6%
SPD
52 (40,3%) 51 (40,2%)   34,5% 34,6%
GRÜNE
9 (7,0%) 9 (7,1%)   1,0% 0,5%
FDP
7 (5,4%) 4 (3,2%)   1,9% 4,4%
REP
5 (3,9%) 5 (3,9%)   4,9% 3,9%
Tierschutzpartei
- 0   - 0,0%
Die Frauen
- 1 (0,8%)   - 0,0%
PASS
- 0   - 0,0%
DKP
-- 0   - 0,0%
BüSo
- 0   - 0,0%
FWG
- 0   - 0,0%
PBC
0 0   0,0% 0,0%
DHP
- 0   - 0,0%
Naturgesetz
0 0   0,0% 0,0%
ödp
- 0   - 0,0%
NPD
- 1 (0,8%)   - 0,0%
BFB
- 0   - 0,0%
 
02. Februar 1999

Grünberger Umweltbericht

Die Stadt Grünberg legt nach 19995, 19996 und 97 mit dem neuen "Umweltbericht" bereits zum vierten Mal eine solche Bestandsaufnahme vor. Umweltberaterin Emma Maier hat den Maßnahmekatalog zusammengestellt, in der jüngsten Sitzung (Januar 1999) des Landwirtschafts- und Umweltausschuss präsentierte sie die "Umweltbilanz" für 1998.

Der Umweltbericht informiert über durchgeführte wie auch angestrebte Projekte. Das erste Kapitel beschäftigt sich mit Maßnahmen zum Trinkwasserschutz. Grundsätzlich stellt Maier dem voran, dass in Gesetzen, Verordnungen und Richtlinien Grenz- und Richtwerte für Wasserinhaltsstoffe festgelegt sind, die in Zusammenarbeit von Wasserwerken, Wissenschaft und Behörden ermittelt worden seien. Grenzwerte sind höchstzulässige Konzentrationen bestimmter Stoffe im Trinkwasser.

Um den Forderungen der Trinkwasserverordnung zu entsprechen, werde das Wasser aller sieben Brunnen in Grünberg jährlich Untersucht. Dabei habe es keinerlei Beanstandungen bezüglich der Grenzwerte gegeben. Das Wasser sei lediglich etwas aggressiv. Der Grenzwert für Nitrat im Trinkwasser liegt bei 50 mg/l, der Nitratgehalt des Grünberger Trinkwassers lag 1998 zwischen 16 und 25 mg/l, einzig in Harbach lag er bei 36 mg/l, wie Maier ausführt.

Das Trinkwasser hatte 1998 in den Grünberger Wassergewinnungsanlagen folgende Härten: Beltershain, Göbelnrod, Grünberg, Harbach, Lehnheim, Lumda, Queckborn, Reinhardshain, Stangenrod, Stockhausen und Weitershain jeweils Stufe 2 (mittel), Klein-Eichen, Lardenbach und Weickartshain 1 (weich). Verursacht wird die Härte durch die gelösten Erdkalien Calcium und Magnesium.

Der Wasserbezug Grünbergs lag im Durchschnitt der Jahre 1993 bis 1997 bei rund 948 000 cbm, die Wasserabgabe aber bei rund 790 000 cbm. Somit ergebe sich ein durchschnittlicher Wasserverlust von rund 158 000 cbm (16 Prozent des Wasserbezugs). Der Wasserbezug ist seit 1993 rückläufig. Maier: "Dieser Trend wird sich in Zukunft nicht fortsetzen. Im Jahr 2000 steigt der Wasserbedarf".

Für den untersuchten Zeitraum von 1988 bis 1997 lag der höchste Wasserbezug bei einer Gesamtmenge von 1 083 728 cbm Wasser. Danach ging die Wasserlieferung relativ kontinuierlich zurück auf 880 111 cbm im Jahr 1997. Die Eigenförderung betrug 1997 568 176 cbm, die Stadtwerke Gießen lieferten 73 660 cbm, die Gemeinde Mücke 14 524 cbm und die Dieberggruppe 223 751 cbm Wasser.

(gaz/tb)

 
29. Januar 1999

Minister übergibt Bescheid für Dorferneuerung, 1999

Seit Freitag abend (29. Januar 1999) gehören Klein-Eichen und Lardenbach offiziell zu den 264 hessischen Dörfern, die im Dorferneuerungsprogramm des Landes sind. Im Feuerwehrgerätehaus übergab der hessische Finanzminister Karl Starzacher den Bewilligungsbescheid an Bürgermeister Siegbert Damaschke. Bedingt durch die geographische Lage der beiden zusammenhängenden Ortschaften bestehe ein miteinander verflochtenes dörfliches Leben, das sich in der gemeinsamen Infrastruktur und der gemeinsamen Teilnahme am Landeswettbewerb "Unser Dorf" widerspiegele, so der Minister. Zentrale Ziele der Dorferneuerung seien Ausbau und Sanierung von Gebäuden im Ortskern zur Erhaltung des Dorflebens sowie die Ortsbildverbesserung.

Bürgermeister Damaschke dankte den Bürgern Klein-Eichens und Lardenbachs, für ihr "starkes Engagement". Ferner hoffte der Bürgermeister, dass in den nächsten Jahren auch der Grünberger Ortsteil Weitershain in das Programm aufgenommen werde. "Der erste Schritt ist gemacht. Jetzt gilt es: Ärmel hoch und auf geht's", sagte Damaschke.

Lardenbachs Ortsvorsteher Karlheinz Erdmann dankte allen Helfern und äußerte den Wunsch, weiterhin so harmonisch zusammenzuarbeiten, wie bisher. Manfred Daniel, Ortsvorsteher von Klein-Eichen, sprach von einem "freudigen Tag" für beide Gemeinden. "Je mehr Mitbürger Hand anlegen, desto sinnvoller wird das Ergebnis sein", sagte Daniel.

Jürgen Schneider, Referent für Dorferneuerung beim ARLL Wetzlar: "Ich war überrascht über die enormen Aktivitäten der Lardenbacher und Klein-Eichener." Durch die Maßnahme solle, so Schneider, unter anderem die regionale Identität und das örtliche Handwerk gestärkt werden.

Auch Starzacher verwies auf die Stärkung des örtlichen Handwerks. Bei staatlichen Gesamtinvestitionen von über 569 Millionen Mark seit 1991 könne von einem Auftragsvolumen von über 2,5 Milliarden Mark für kleine und mittlere Betriebe ausgegangen werden, so Starzacher. "Wir wollen die dörfliche Tradition bewahren und gleichzeitig die Innovation in den hessischen Dörfern weiter vorantreiben", sagte der Minister zur Zielsetzung. Die Dorferneuerung sei in den letzten acht Jahren mit einem durchschnittlichen Zuschußvolumen von 60 bis 85 Millionen Mark eine "Initialzündung" für den ländlichen Raum gewesen.

Tenor am Abend: Das Dorferneuerungsprogramm läßt sich nicht auf ein "Dorfverschönerungsprogramm" reduzieren. Das Programm fördere die Entwicklung moderner Technologien ebenso wie den sozialen Zusammenhalt im Dorf.

(gaz/frz)

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24. Januar 1999

TTC Ilsdorf/Lardenbach ohne Mühe, 1999

Der TV Lich dürfte auf dem Weg zur Tischtennis-Meisterschaft der Bezirksklasse 2 wohl nicht mehr zu bremsen sein. Im Verfolgerduell bezwang der TTC Ilsdorf/Lardenbach den TSV Grünberg überaus deutlich. Das Spiel wurde zu einer unerwartetet klaren und einseitigen Angelegenheit der Gastgeber. Die hatten sich zunächst durch Gunter Berg/Ruppel und Hollederer/Uli Hansel eine 2:1-Anfangsführung erkämpft. Für Grünberg hatten in dieser Phase Krause/Scharmann, ebenfalls im dritten Satz gegen Daniel Berg/Jochen Hansel den Gegenpumkt erzielt.

Im Anschluß dominierten aber nur noch die Gastgeber. Teilweise klare Siege von Gunter Berg, Daniel Berg, Jochen Hansel, Frank Hollederer und Dieter Ruppel ergaben das 7:1, ehe im hinteren Paarkreuz Ulrich Hansel gegen Manfred Dörr den kürzeren zog. Es war aber nur Ergebniskosmetik, denn es blieb bei diesem Einzelsieg der Gäste. Gunter und Daniel Berg gewannen nun auch im umgekehrten Aufeinandertreffen gegen Daniel Kline und Thomas Krause und machten den verdienten, in der Höhe überraschenden 9:2-Sieg.

In der Tabelle der Tischtennis Bezirksklasse 2 Mitte belegen Ilsdorf/Lardenbach nach nun 13 Spielen den 5. Rang.

(gaz/ahz)

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15. Januar 1999

JHV der Feuerwehr

Zur Mitgliederversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Klein-Eichen in der Gaststätte Dietz, am 15. Januar 1999, hieß Vorsitzender Dieter Faust neben weiteren 28 Mitgliedern dieser Tage auch Stadtbrandinspektor Frank Ide willkommen. Nach dem Gedenken an das verstorbene Mitglied Reinhold Bonarius verlas Schriftführer Heinz Lindenberger das Protokoll der letztjährigen Versammlung.

Wehrführer Marco Biedenkopf berichtete von der Einsatzabteilung im vergangenen Jahr. Da in 1998 keine Einsätze zu absolvieren waren; lag der Schwerpunkt bei den durchgeführten Übungen der insgesamt 18 Aktiven. Erwähnt wurde vom Wehrführer zudem, dass auch drei Frauen zum Wohle der Allgemeinheit ihren Dienst in der Feuerwehr versehen.

Stadtbrandinspektor Ide dankte den Mitgliedern der Einsatzabteilung für deren Einsatzbereitschaft. Eine positive Bilanz des 98 Mitglieder zählenden Vereins wies Kassenwart Werner Zimmer vor. Er, wie auch der gesamte weitere Vorstand, wurden auf Antrag der Kassenprüfer Axel Roth und Klaus Hansel einstimmig entlastet. Zum Nachrücker wurde für den ausscheidenden Kassenprüfer Axel Roth dann Uwe Schlegelmilch gewählt.

Den Beitrag kassieren 1999 Christoph Voll und Nadja Schmidt. Für den beruflich verhinderten Gerätewart übernahmen Christoph Voll und Timo Faust dessen Aufgaben.

(Karl-Ernst Lind)

 
10. Januar 1999

Sternsinger im Seenbachtal

Mit einem Abschlussgottesdienst am Sonntag in der St. Anna-Kirche in Seenbrücke beendeten die Kinder und Helfer der St.-Anna-Pfarrgemeinde die Sternsinger-Aktion, die in diesem Jahr unter dem Motto "Schomobeto, damit Kinder heute leben können" stand. Den Dank für ihren vorbildlichen Einsatz zollte hierbei Pfarrer Janusz Piotrowski (Laubach) den beteiligten Mädchen und Jungen Lisa Willumat, Nadja Ortmann, Julia Reitz, Marie-Christin Opper, Christiana Trüller, Stefanie Trüller, Katrin Trüller, Anna Louise Trüller, Karl Felix Trüller, Ina Schötterl, Marina Heines, Maximilian Heines und Hanna Repp.

Unterstützung erhielten die fleißigen Spendensammler in Klein-Eichen, Lardenbach, Stockhausen und Weickartshain durch die Betreuer Ingrid Heines, Waltraud Eberius, Margaret Trüller, Beate Scharmann, Markus Müller und Ernst Paha. Bei der auch heute wieder erfolgreichen Sammlung kamen 2300 Mark zusammen, die in voller Höhe von der Pfarrgemeinde an das zuständige Bistum weitergeleitet werden.

(Karl-Ernst Lind)

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06. Januar 1999

Aufnahme in das Dorferneuerungsprogramm

Zwei von vier kamen durch: Lich-Muschenheim sowie Lardenbach/Klein-Eichen (einen gemeinsamen Antrag gestellt) sind zum 1. Januar 1999 in das Landesprogramm "Dorferneuerung" aufgenommen worden. Dies bestätigte auf Nachfrage das Wirtschaftsministerium in Wiesbaden. Die drei Dörfer haben allen Grund zur Freude, zählt doch die Dorferneuerung zu einem der letzten "Füllhörner" des Landes, die noch mit erheblichen Fördersummen ausgestattet sind. Wiesbaden stellt dieses Jahr wieder über 60 Millionen Mark bereit.

Gefördert werden 264 der insgesamt rund 2400 hessischen Dörfer, auf eine regional gleichmäßige Verteilung wird geachtet. Für den Kreis Gießen, so hatte das hier federführende Amt für Regionalentwicklung, Landschaftspflege und Landwirtschaft Wetzlar denn auch im Herbst bereits klargemacht, könnten nur zwei Neuaufnahmen erwartet werden. So kam es nun auch. Was des einen - eben Muschenheim und Lardenbach/Klein-Eichen - Freud'. ist des anderen Leid: die Anträge für Langgöns-Cleeberg und Grünberg-Weitershain wurden abgelehnt.

Ziel des Landesprogramms ist grundsätzlich der Erhalt bzw. die Entwicklung der Vielfallt des dörflichen Lebens. Neben der Sicherung der Grundversorgung, der typischen Bausubstanz, von Strukturen sozialer Selbsthilfe und dörflicher Kultur stehen die Schaffung von Wohnraum und die Sicherung von Arbeitsplätzen obenan. Ferner fördert das Programm die Direktvermarktung, den Tourismus und Betriebserweiterungen. Mittel fließen in kommunale Vorhaben, vor allem aber in private Maßnahmen; die erhebliche Förderung etwa des Umbaues von Scheunen bei kostenfreien Beratung der Bauherren.

Im Bereich der Großgemeinde Grünberg war zunächst Queckborn in der Dorferneuerung, die neun Jahre dauernde Förderung für Lehnheim läuft 1999 aus. Dort wurde dank Landesförderung bisher ein Investitionsklima von über 4,5 Millionen Mark angeschoben. Nicht weniger als 65 private Maßnahmen wurden gefördert, mindestens zehn Wohnungen in ehemals landwirtschaftlichen Nebengebäuden geschaffen, und gar ein Lebensmittelladen konnte wieder eröffnet werden (Stand Mitte 1998).

Für Lardenbach und Klein-Eichen wurde von einer "Dorferneuerungs-AG" bereits eine umfassende Liste mit Vorschlägen erstellt, mit denen man sich Beiträge zum Erhalt der dörflichen Struktur sowie der "allgemeinen Lebensqualität", aber auch zur Verbesserung des Ortsbildes und zur Förderung des Fremdenverkehrs und der Freizeit- und Sportangebote erhofft.

Für Lardenbach sind danach u.a. vorgesehen: Neugestaltung des Spielplatzes, der Grünfläche am Bürgerhaus, des Bereichs am Gerätehaus sowie am Backhaus Seentalstraße (Ziel: Dorf- und Kommunikationsplatz). Mit öffentlichen Zuschüssen saniert und/oder neugestaltet werden sollten das Gerätehaus, das Mahnmal am Friedhof, der Dorfteich und die Grenzgrabenbrücke (Bruchsteinmauer als Geländer). Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung werden gefordert für die gesamte Seentalstraße sowie an deren Einmündung in die Straße "Am Larbach"; zudem Pflasterungen in Kreuzubgsbereichen und eventuell Tempo-30-Zone.

Neben der Erstellung einer historischen Schrift und Fortführung des Lardenbacher Archivs hat die "Dorferneuerungs-AG" eine bessere Nutzung der natürlichen Ressourcen der Vogelsberggemeinde für die Naherholung in ihre Wunschliste aufgenommen, dafür zum Beispiel den Ausbau der Wanderwege ins Auge gefasst.

Klein-Eichens "Dorferneuerer" schlagen unter anderem als Maßnahme zur Ortsbilderweiterung vor, den ehemaligen Dorfbrunnen in der Sellnröder Straße neu aufzubauen. Eine "einladende Atmosphäre" möchte man durch Entsiegelung, Bepflanzung und Möblierung auf der Freifläche "Kreuzung Hinterdorf" schaffen. Ebenso sollte rund um die Kirche ein "der Einrichtung würdiges Ambiente" entstehen (keine Plastikbank, Vorplatz pflastern). Der Dorfteich sollte rundum neu bepflanzt werden, das Feuerwehrgerätehaus komplett renoviert werden.

Neu errichtet sehen möchten die Klein-Eichener eine Schutzhütte. Und wie in Lardenbach legt man Wert auf die Bewahrung der dörflichen Historie: eine Chronik sollte erstellt werden. Zugunsten der Förderung eines "sanften Tourismus" schwebt den Klein-Eichenern der Bau eines "Gästehauses" mit Bewirtschaftung und Kulturraum für Besucher wie aber auch die Einwohner der beiden Dörfer vor. Fehle doch in dem Ort ein Raum "fürs Kulturelle".

Interessanter, ja spannender gestalten möchte man den Spielplatz, und auch die Klein-Eichener wünschen eine Verkehrsberuhigung: eine Allee, wie sie es dereinst schon mal gab, sollte wieder in der "Sellnröder Straße" entstehen, und das "Sellnröder Kreuz" schließlich sollte neugestaltet werden.

Welche Maßnahmen in den Dörfern letztendlich realisiert werden, das entscheidet der Dorferneuerungsbeirat und das Stadtparlament.

(gaz/tb)

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