17. Januar 1981

Hauptversammlung des Gesangvereins

Sehr harmonisch, umrahmt mit vier Chören, verlief am vergangenen Samstag (17. Januar 1981) im Gasthaus Dietz die Hauptversammlung des Männergesangvereins "Eintracht" Lardenbach/Klein-Eichen. Hierzu begrüßte 1. Vorsitzender Heinz Schwanke neben den Mitgliedern und Ehrenmitgliedern auch Chorleiter Ottmar Hasenpflug (Saasen).

Als überaus arbeitsreiches Jahr mit 36 durchgeführten Singstunden und 17 öffentlichen Auftritten stellte der Vereinsvorsitzende 1980 heraus. So habe der Chor auch bei der Langspielplatte anlässlich des Grünberger Hessentages mitgewirkt. Auch den Traditionen des Vereins wie das Singen im Altersheim Laubach, der Teilnahme beim Seental-Treffen, dem Dorfsingen in der Adventszeit, sowie der öffentlichen Weihnachtsfeier seien die Sänger wieder alle nachgekommen. Zusätzlich standen ein Kritiksingen. sowie der Besuch des Sängerfestes in Ober-Ofleiden auf dem Programm. Heinz Schwanke dankte hier allen, die den Verein unterstützten, wenn auch der Singstundenbesuch manchmal nur befriedigend war.

Schwankes Dank galt auch dem Mitglied Edwin Scharmann, der das vereinseigene Klavier restaurierte. Weiterhin fertigte Scharmann eine Ehrentafel an, auf der alle geehrte aktive Mitglieder für jahrelange Treue zum Singen vermerkt sind.

Aus den Vorstandswahlen ging Heinz Schwanke wieder als 1. Vorsitzendeer einstimmig hervor. Da der 2. Vorsitzende Reiner Roth abdankte, bestimmte die Versammlung Karlheinz Berkenkamp als dessen Nachfolger. Bei dem Schriftführer, Kassenwart und Beisitzern gab es nur eine Veränderung. So wurden Karlheinz Hollederer, Albert Hofmann, Herbert Rühl, Erich Dörr, Heinrich Rahn und Albert Roth einstimmig gewählt. Als neue Vereinsdiener stehen nun Uli Rabenau und Stefan Hassinger zur Verfügung. Zu den Kassenprüfern wurden Klaus Müller und Peter Keller ernannt.

Zum Abschluss der Versammlung gab Heinz Schwanke noch einen Überblick auf das Jahr 1981. So wird es auch diesmal für die Sänger wieder zahlreiche Auftritte geben. Als eine große Aufgabe betrachtet der Verein die im August abzuhaltende Kirmes in Lardenbach.

(Karl-Ernst Lind)

Fotos

 
16. Januar 1981

Wer schob den Schnee?

Wie ein Schildbürgerstreich hörte sich eine Meldung der Bild-Zeitung vom 16. Januar 1981 an. Dem Zeitungsbericht nach waren die beiden Ortschaften Groß-Eichen und Lardenbach daran Schuld, dass deren Nachbarort Sellnrod von der Außenwelt abgeschnitten war. So sollen nach Angaben der Zeitung die Schneepflüge aus Lardenbach und Groß-Eichen den Schnee nach Sellnrod geschoben haben und dort zu einer drei Meter hohen Wand getürmt haben. Dadurch habe dann der ortsansässige Bäckermeister Schmidt seine 1000 Brötchen nicht ausliefern können.

Eine schöne Geschichte der "Münchhausen-Zeitung". Sie klingt nach dem Märchen vom "Bösen Wolf und dem braven Geißlein". Doch nun vom Märchen zur Wirklichkeit. Sellnrod war tatsächlich für mehrere Stunden von der Außenwelt abgeschnitten und nicht zu erreichen. Dies war aber durch den starken Schneefall und die damit auftretenden Schneeverwehungen der Zufahrtsstraßen in den oberhessischen Ort bedingt. Erschwerend kommt hinzu, dass durch die Zuständigkeit von drei Straßenmeistereien in diesem Kreisgrenzgebiet eine schnellere Räumung der Straßen wahrscheinlich nicht möglich ist.

Das der erwähnte Bäckermeister hierdurch bei der Auslieferung seiner Backwaren behindert wurde, mag zutreffen. Doch ist hierbei zu bedenken, dass er gar keine Brötchen zu diesem Zeitpunkt backen konnte. In Sellnrod war ebenso wie in anderen Gemeinden dieser Gegend in dieser Nacht ein Stromausfall zu verzeichnen, was ein Anheizen des Backofens unmöglich machte.

Würde die Aussage der Bild-Zeitung zutreffen, dann hätten die Lardenbacher sich selbst geschadet. Sie werden nämlich auch gerade von jenem Bäcker mit dem täglichen Brot versorgt.

(Karl-Ernst Lind)

Fotos

 
13. Januar 1981

Ortsbeiratssitzung

Die Mitglieder des Ortsbeirates Klein-Eichen wurden für den heutigen Abend zu einer öffentlichen Sitzung eingeladen. Die Tagesordnung umfasste nach der Begrüßung durch Ortsvorsteher Günther Zimmer den Punkt Kommunalwahl und die Investitionsmaßnahmen für die 1980er Jahre.

(Grünberger Heimat Zeitung)

 

 

back top next