29. Januar 1971

Ortsbeiräte

Wie Grünbergs Bürgermeister Anschütz in der Stadtverordnetensitzung mitteilte, sind in Wiesbaden Bestrebungen im Gange, die Ortsbeiräte der einzelnen Stadtteile mit mehr Befugnisse auszustatten, als dies bisher beabsichtigt war. Vor allem strebe man auch an, die Ortsbeiräte von den einzelnen Stadtteilen selbst wählen zu lassen und nicht von der Stadtverordnetenversammlung.

Anschütz begrüßte die Entwicklung, da dadurch die Möglichkeit sich abzeichne, mehr Aufgaben in den Gemeinden zu belassen und dadurch die Verwaltung kleiner zu halten. Außerdem erziele man dadurch die immer wieder von ihm angestrebte bessere Bürgernähe.

(Grünberger Heimat Zeitung)

 
17. Januar 1971

Briefträger-Geburtstag

Am 17. Januar 1971 feiert Wilhelm Kauß, Seenbrücke, seinen 84. Geburtstag. Der ehemalige Landwirt, Bergmann und lange Jahre als Briefträger in Lardenbach und Klein-Eichen tätige Jubilar verbringt bei körperlicher und geistiger Gesundheit seinen Lebensabend in der Familie seines Sohnes..

(Grünberger Heimat Zeitung)

Fotos

 
15. Januar 1971

VdK-Ortsverein Mücke

Die Jahreshauptversammlung des VdK-Ortsverbandes Mücke fand im Saale der Gastwirtschaft Becker in Flensungen statt und war sehr gut besucht. Mit sehr viel Beifall wurden die herrlichen Farbdias und der Farbfilm aufgenommen, den Ernst Felsing aus Klein-Eichen zum Schluß der Versammlung vorführte.

(s/Gießener Allgemeine Zeitung)

 
15. Januar 1971

"Freie Wählergemeinschaften"

Einstimmig für die Bildung einer Gemeinschaftsliste zur Kommunalwahl am 14. März sprachen sich die Teilnehmer einer Mitgliederversammlung aller "Freien Wählergemeinschaften" der neuen Großgemeinde Grünberg aus. Eingeladen zu dieser Veranstaltung in der "Villa Emilia" hatte die Vereinigung für Gemeindebelange (VfG) Grünberg. Erschienen waren insgesamt 45 Vertreter aus Queckborn, Klein-Eichen, Lardenbach, Stockhausen, Göbelnrod, Stangenrod, Lumda, Weitershain, Harbach und Grünberg.

Der erste Vorsitzende der VfG sagte, wenn die freien Wählergemeinschaften der einzelnen Stadtteile eigene Listen aufstellen würden, hätten sie keinerlei Aussicht auf Erfolg. Deshalb müsse für die Großgemeinde Grünberg eine große Freie Wählergemeinschaft gegründet werden mit dem Ziel, eine Gemeinschaftsliste aufzustellen. Es werde dann allerdings keine stadtteilbezogene Komminalpolitik mehr betrieben, sondern man müsse das gemeinsame Ziel vor Augen sehen. Nach dem Wahlkampf gelte es, mit allen im Parlament vertretenen Gruppen und Parteien zum Wohle der Großgemeinde zusammenzuarbeiten.

(gs/Gießener Allgemeine Zeitung)

 
03. Januar 1971

Grünberger Voltigiergruppe

Um zu zeigen, was man schon gelernt hat und um sich anzusehen, wo es noch fehlt, trafen sich die Kinder der Voltigiergruppe des Reitvereins Grünberg, deren Eltern und sonstige Pferdesportinteressierte am Sonntagmorgen in der Reithalle des 1. Vorsitzenden Karl Weiß (Lindenstruth).

Seit Gründung der Gruppe im September 1970 fanden allwöchentlich vier Trainingsstunden statt. Der Voltigierlehrer Albert Müller (Klein-Eichen) wird wohl anfangs keinen leichten Stand gehabt haben, mußte er doch das Gewimmel der 50 biss 55 10- bis 17jährigen zunächst einmal "ventilieren", um die verschiedenen Begabungsvarianten herauszufinden. Denn das Ziel heißt letztlich: Zusammenstellung einer turnierreifen Gruppe, die nicht mehr als 9 Kinder bis zum vollendeten 14. Lebensjahr umfassen darf.

Wenn auch den Grünberger Kindern noch so manches an Perfektion fehlt, so sind doch die Anfänge ermutigend und gerade bei den jüngsten Jahrgängen zeigen sich schon jetzt die kommenden Stars.

(Grünberger Heimat Zeitung)

 
02. Januar 1971

Neujahrskonzert in Grünberg

Zu seinem traditionellen Neujahrskonzert hatte der Musikverein 1842 in die Turnhalle der Theo-Koch-Schule geladen. Der 1. Vorsitzende des Vereins sprach den Zuhörern seine Neujahrswünsche aus. Dirigiert wurde der rund 25 Mann starke Verein von Musiklehrer Helmut Buß.

Eröffnet wurde das Konzert mit einer Ouvertüre. Es folgten slawische Tänze und Lieder. Für Unterhaltung während der Pause sorgte Otto Biedenkopf (Klein-Eichen) mit Mundart-Schwänken.

Der zweite Teil des Abends begann mit einem Marsch. Und weiter ging es mit Schlagermelodien. Die gut einstudierten und vorgetragenen Stücke wurden mit reichlichem Beifall belohnt. Bedauerlich war nur, dass zu diesem sonst so gut besuchten Konzert in diesem Jahr nur rund 200 Zuhöhrer kamen. Und im Vortragssaal war es zu kühl, so daß sich das Publikum in seine Mäntel hüllen musste.

(Grünberger Heimat Zeitung)

 

 

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