21. Februar 2026

Hauptversammlung K-E V

Erstmals fand die Hauptversammlung des Klein‑Eichener Vereins im Dorfgemeinschaftshaus statt. Mit rund 30 Mitgliedern folgten am Samstagabend erfreulich viele der Einladung des Vorstandes. Ebenfalls neu war, dass bereits vor der eigentlichen Sitzung zu einem gemeinsamen Essen eingeladen wurde. Die Kosten für Speisen und Getränke übernahm selbstverständlich der Verein.

Der Bericht über die Aktivitäten des vergangenen Jahres wurde vom Vorsitzenden Andreas Döring vorgetragen. Demnach fanden vier Vorstandssitzungen statt. Die Veranstaltungsreihe begann wie gewohnt am „Vatertag“ im Steinbruch. Beim „Dollen Dorf“ im Sommer übernahm der Verein die Bewirtung mit einer Grillstation. Im Rahmen der Baumpflanz‑Challenge wurde am Grenzgraben ein Mirabellenbaum gesetzt. Ende September stand die Vereinsfeier ausschließlich für Mitglieder auf dem Programm. Den Abschluss der Veranstaltungen bildete erneut „Weed in Flammen“. Vorsitzender Döring dankte allen Helferinnen und Helfern sowie Unterstützern, die im vergangenen Jahr aktiv waren.

Aus dem Bericht des Kassenwartes Tom‑Lucas Becker ging hervor, dass die Vereinskasse mit einem kleinen Plus abgeschlossen hat. Simone Faust hatte Tage zuvor gemeinsam mit Michael Schubert die Kasse geprüft und für ordnungsgemäß befunden. Sie stellte den Antrag auf Entlastung des Vorstandes, dem die Anwesenden einstimmig zustimmten.

Im Ausblick auf die Aktivitäten des laufenden Jahres stehen erneut die Veranstaltungen im Steinbruch und an der „Weed“ auf dem Programm. Auch die Übernahme des Pflegevertrages durch den Verein soll zeitnah erfolgen. Zudem ist ein Ausflug geplant: Die Busfahrt soll in den Rheingau führen, genauer nach Oestrich‑Winkel. Aus der Versammlung kam deutliche Zustimmung zu diesem Vorhaben.

Auch die Anschaffung und Installation eines Defibrillators wurde angesprochen. Das Gerät wurde von Tom‑Lucas Becker vorgestellt und soll am „Backhaus“ montiert werden. Kurz thematisiert wurde außerdem die Parksituation am „Gefrierhaus“.

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20. Februar 2026

Senioren besuchen das Gefahrenabwehrzentrum Gießen

Einen informativen Ausflug ins Gefahrenabwehrzentrum Gießen unternahmen am Freitag 25 Seniorinnen und Senioren aus der Großgemeinde Grünberg. Nach dem Seniorenkino war dies die zweite Veranstaltung des Seniorenbeirates der Stadt Grünberg im ersten Halbjahr 2026.

Das Gefahrenabwehrzentrum vereint unter einem Dach die Berufsfeuerwehr Gießen, das Amt für Brand- und Katastrophenschutz des Landkreises sowie die Zentrale Leitstelle für Stadt und Landkreis. Zudem dient es den Freiwilligen Feuerwehren des Landkreises als modernes Ausbildungszentrum. Kurze Wege, zeitgemäße Technik und die enge Zusammenarbeit zwischen Stadt und Landkreis sorgen für effiziente Abläufe – wovon sowohl die Einsatzkräfte als auch die Bürgerinnen und Bürger profitieren.

Oberbrandmeister Sören Vogelhöfer führte die Gruppe durch die Leitstelle der Stadt Gießen, die Schulungs- und Sozialräume sowie die Unterkünfte und Ruheräume der Einsatzkräfte. Er erläuterte den Tagesablauf im Schichtdienst, der mit 13 bzw. 11 Personen besetzt ist. Neben Einsätzen und Übungen gehören auch regelmäßige Wartungsarbeiten an den Einsatzfahrzeugen zum Dienstalltag.

Beim Rundgang durch den Fitnessraum wurde auf den zusätzlichen Betriebssport in Turnhalle und Schwimmbad hingewiesen. Besonders beeindruckte die Besucherinnen und Besucher die große Fahrzeughalle mit ihren verschiedenen Lösch- und Sonderfahrzeugen.

In der Atemschutzwerkstatt und der Atemschutzübungsstrecke wurde deutlich, welche anspruchsvollen Aufgaben und körperlichen Belastungen der Feuerwehrdienst mit sich bringt.

Mit vielen neuen Eindrücken und großem Dank für die interessante Führung verabschiedeten sich die Seniorinnen und Senioren aus Beltershain, Grünberg, Klein-Eichen, Lardenbach, Lehnheim, Queckborn und Reinhardshain aus dem Gefahrenabwehrzentrum.

(nach Karl-Ernst Lind)

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17. Februar 2026

Ich bin dein Nachbar – und wähle NICHT die AfD“

In unserem Dorf hängen derzeit wieder Wahlplakate. Besonders eines sorgt für Gesprächsstoff und Unmut: Der Slogan „Ihr Nachbar wählt AfD“. Die Botschaft dahinter ist kalkuliert – sie soll suggerieren, dass die vom Verfassungsschutz als rechtsextremistisch eingestufte Partei in der Mitte der Gesellschaft angekommen sei. Doch ein Mitbürger hat nun gezeigt, dass man diese Vereinnahmung nicht schweigend hinnehmen muss.

Aber wir lassen uns nicht spalten! Direkt unter einem der besagten Schilder hat ein Anwohner in seinem Garten ein unübersehbares Zeichen gesetzt. Auf einem großformatigen Banner antwortet er der Partei direkt. Mit seinem Gesicht und einer klaren Botschaft stellt er klar: „Hallo Nachbar. Denk nach und lass dich nicht vereinnahmen. Ich bin dein Nachbar und wähle nicht die AfD.“

Dieser Widerstand ist wichtig. Die Strategie der AfD zielt darauf ab, ein Klima der vermeintlichen Mehrheiten zu schaffen und gleichzeitig Misstrauen zu säen. Wenn behauptet wird, „der“ Nachbar wähle rechtsaußen, werden wir alle ungefragt als potenzielle Unterstützer markiert – denn wir alle sind Nachbarn von jemanden. Das spaltet die Dorfgemeinschaft und treibt einen Keil zwischen Menschen, die eigentlich gut nebeneinander leben.

„Wir dürfen nicht zulassen, dass Desinformation und extremistische Parolen unser Zusammenleben definieren.“

Zeigen wir Zivilcourage statt Resignation. Da die rechtlichen Möglichkeiten gegen politische Plakatierung im öffentlichen Raum oft begrenzt sind, bleibt den Bürgerinnen und Bürgern das wichtigste Werkzeug der Demokratie: Die eigene Stimme.

Die Aktion in unserem Dorf zeigt: Wir sind nicht wehrlos. Wir können widersprechen, wir können uns zeigen und wir können deutlich machen, dass unsere Nachbarschaft für Vielfalt, Respekt und Demokratie steht – und nicht für Ausgrenzung.

Setz auch Du ein Zeichen: Lassen wir uns nicht vereinnahmen!

(Gastbeitrag: Ulrike Wyche, auch eine Nachbarin die nicht AfD wählt.)

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12. Februar 2026

Senioren-Fasching

In ausgelassene Faschingsstimmung versetzt wurden die knapp 50 Seniorinnen und Senioren aus Lardenbach und Klein-Eichen bei ihrem turnusgemäßen Treffen am Altweiberfaschingstag. Passend zur „fünften Jahreszeit“ sorgten humorvolle Büttenreden und Wortbeiträge von Maritta Pernak, Erhard Schneider, Lieselotte Jochim, Giesela Langohr und Ute Röhm für kräftige Bewegung der Lachmuskeln.

Ein weiterer Höhepunkt war der Auftritt von Erhard Schneider und Jürgen Hofmann, die als Gesangsduo „Amigos“ für beste Unterhaltung sorgten. Große Begeisterung löste zudem die junge Sängerin Viona Buling aus, deren Lieder das Publikum besonders berührten. Als zusätzliche Überraschung präsentierten sich die „Lollipops“ aus Nieder-Ohmen. Die von Katrin Hofmann einstudierten Tanzdarbietungen wurden am Ende mit einem riesigen Applaus belohnt.

Neben dem abwechslungsreichen Programm kamen auch die kulinarischen Genüsse nicht zu kurz: Beim Kaffeetrinken wurden selbstgebackene Kräppeln, Quarkbällchen und belegte Baguettes gereicht – eine willkommene Stärkung und ein Genuss für alle.

(nach Karl-Ernst Lind)

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07. Februar 2026

Lardenbacher Holzstrich

Großes Interesse herrschte auch in diesem Jahr beim traditionellen Holzstrich in Lardenbach. Die von Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr und dem Ortsbeirat aufgearbeiteten 19 Raummeter Buchenholz fanden bei der Angebotsabgabe schnell ihre Abnehmer.

In Anwesenheit des Grünberger Bürgermeisters Marcel Schlosser, des Kreisdezernenten Frank Ide sowie der Grünberger Stadträte Lothar Theis und Jürgen Biedenkapp führten Ortsvorsteher Christian Ruppel und Schriftführer Karl‑Ernst Lind souverän durch die Versteigerung.

Bevor jedoch die Worte „zum Ersten, zum Zweiten und zum Dritten – der Zuschlag geht an …“ erklangen, lieferten sich die Bieter zur Freude der Anwesenden immer wieder kleine Überbietungsduelle, die den Kaufpreis in die Höhe trieben. 
Am Ende der Auktion konnte Ortsvorsteher Christian Ruppel gleich fünf neue Mitglieder in den Kreis der Lardenbacher Holzkäufer aufnehmen. Günter Matheisl, Hannes Wollmerstädt, Paul Berg, Daniel Träger und Gerd Reppe wurden traditionell mit einem Fichtenzweig gekürt. Zum Ritual gehörte ebenso das gemeinsame Schnapstrinken mit dem Ortsvorsteher.

Für die Besucher an der Feuerstelle in der Heidstruth begann anschließend der gesellige Teil des auch als „Männerbräut“ bekannten Lardenbacher Feiertags. Die eigens hergestellte Holzstrichwurst sowie ein zusätzlich angebotener Burger stillten den Hunger, während verschiedene Kaltgetränke und – passend zum winterlichen Wetter – ein wärmender Schnaps den Durst löschten.

Bei zahlreichen unterhaltsamen Gesprächen klang die traditionelle „Männerbräut“ erst in den späten Abendstunden aus. Der Rettungsdienst kam zwar in diesem Jahr nicht zum Einsatz, aber wieder gab es Vorfälle, die schlimm hätten ausgehen können.

(nach Karl-Ernst Lind)

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05. Februar 2026

37 Jahre Kommunalpolitik

In der letzten Sitzung des Stadtparlaments (5. Februar 2006) vor der Kommunalwahl wurde Karlheinz Erdmann von seiner Position verabschiedet. Denn egal, wie das Wahlergebnis ausfallen wird: Das Ende der laufenden Wahlperiode ist auch das Ende seiner Zeit in der Kommunalpolitik.

37 Jahre hat Erdmann in der Kommunalpolitik mitgewirkt – 1989 wurde er Ortsvorsteher von Lardenbach, von 1993 bis 2011 war er Stadtverordneter und unter anderem Fraktionsvorsitzender der CDU. Anschließend war er sechs Jahre im Magistrat und seit 2016 Stadtverordnetenvorsteher. Diese Stationen nannte Bürgermeister Marcel Schlosser am Donnerstag in seiner Laudatio für Erdmann. „Du bist ein Stück politischer Grünberger Zeitgeschichte.“

Grünen-Fraktionsvorsitzender Reinhard Ewert hob Erdmanns Stil als Vorsitzender des Stadtparlaments hervor. Er lobte die stets sachliche und faire Sitzungsleitung. Ein Punkt, dem auch andere Fraktionen zustimmten. Ewert schloss mit den Worten: „Und denk immer daran: Es gibt ein Leben nach der Kommunalpolitik. So sagt man jedenfalls.“

Es folgte die Danksagung der CDU. „Du hast Spuren hinterlassen, insbesondere in deiner Zeit als Ortsvorsteher von Lardenbach“, sagte deren Fraktionschef Uwe Feldbusch. Als Beispiel erinnerte er an den Bau des dortigen Dorfgemeinschaftshauses. „Du warst immer verfügbar und hast dich mit großem Engagement eingesetzt.“ Davon habe die ganze Stadt profitiert, nicht nur Lardenbach.

Seitens der Freien Wähler dankte Fraktionsvorsitzende Daniela Jobst dem 77-jährigen Erdmann. Es sei jedes Mal schön gewesen, mit ihm zu diskutieren und an seinen politischen Erfahrungen teilzuhaben. Immerhin, erzählte Erdmann, sei es mit dem ehemaligen Bürgermeister Frank Ide ebenfalls ein Freier Wähler gewesen, der ihn zum Vorsitzenden der Stadtverordnetenversammlung vorgeschlagen habe: „Vor genau zehn Jahren, auf dem Holzstrich in Lardenbach, kam Ide zu mir und wollte unter vier Augen mit mir sprechen.“ Kurzerhand habe er seine Bereitschaft erklärt.

Neben seiner politischen Tätigkeit war Erdmann auch in Vereinen in leitenden Positionen aktiv. Als Mitgründer spielte er ab 1966 beim SSV Lardenbach/Klein-Eichen. Zudem war er von 1980 bis 1984 Fußballjugendleiter. Als Chorsänger unterstützte er den Männergesangverein Lardenbach, von 1988 bis 1994 zudem als zweiter Vorsitzender und anschließend 21 Jahre als Vorsitzender.

„Wir alle sind ehrenamtlich hier, und darum sollten wir Freude daran haben“, sagte Erdmann am Rednerpult. „Natürlich haben wir bei vielen Projekten unterschiedliche Vorstellungen. Aber man muss sich verständigen. Das ist Demokratie.“ Seinem Nachfolger und allen Weggefährten im Stadtparlament wünschte er schon jetzt viel Freude für die kommenden Jahre. Sein Dank ging auch an Kolleginnen und Kollegen aus den Gremien, die ihm in all den Jahren Vertrauen entgegengebracht hätten. Langanhaltende Standing Ovations folgten auf seine Worte.

„Es ist nicht leicht, nach 37 Jahren die Kommunalpolitik zu verlassen,“ sagte Erdmann. Doch nun wolle er versuchen, sich etwas von der Politik zu lösen. Ganz verzichten müsse man auf ihn aber nicht, sagte er abschließend: „Ich werde auch weiterhin zu den Sitzungen kommen und diese aus dem Zuschauerraum verfolgen.“

(Gießener Allgemeine Zeitung)

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05. Februar 2026

Lutherhaus-Glasnegativ nach über 130 Jahren wiederentdeckt

Als 1891 das sogenannte Lutherhaus am Grünberger Marktplatz – vermutlich aus verkehrstechnischen Gründen – abgerissen wurde, hielt der Ilsdorfer Fotograf Henry Magel dieses Ereignis in einer bemerkenswerten Aufnahme fest. Heute kennt nahezu jeder Grünberger dieses Foto. Es ist ein fester Bestandteil der Stadtgeschichte.

In den 1890er Jahren gingen Johannes Magel und seine Söhne Heinrich und Wilhelm wie viele Oberhessen nach Paris, um dort ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Heinrich fand Arbeit in einem großen Fotostudio und erlernte dort das Handwerk der Fotografie. Vater Johannes und Bruder Wilhelm starben in Paris; Heinrich kehrte nach Ilsdorf zurück und eröffnete 1891 – nun unter dem französischen Vornamen Henry – ein eigenes Fotostudio. Die Aufnahme vom Abriss des Lutherhauses war möglicherweise einer seiner ersten bedeutenden Aufträge.

Über Jahrzehnte hinweg fotografierten Henry Magel und ab 1930 sein Sohn Gustav Magel Familien, festliche Anlässe und zahlreiche Motive aus Oberhessen. Nach Gustavs Tod geriet das Fotostudio allmählich in Vergessenheit.

Als 2023 das Haus der Familie Magel verkauft wurde, entdeckte der neue Besitzer in einer zugestellten Abseite des Kellers Tausende belichtete Fotoplatten. Der Ilsdorfer Nachbar Thomas Lamadieu sowie die Fotofreunde Werner Zimmer (Klein-Eichen) und Karl Rudi (Bobenhausen) bargen dieses außergewöhnliche Depot. Jahrzehntelang – vielleicht sogar ein ganzes Jahrhundert – hatten die Platten dort feucht und modrig gelagert. Und mitten darin, erstaunlich gut erhalten, befand sich das originale Glasnegativ des Lutherhaus-Abbruchs.

Nun ist dieses historische Negativ, nach über 130 Jahren erstmals öffentlich gezeigt, in der umfangreichen Ausstellung „Studio Magel – Fotografien in Grünberg und der Region“ im Museum im Spital zu sehen. Die Ausstellung läuft bis 22. März zu den regulären Öffnungszeiten; Gruppenführungen sind nach Absprache möglich.

Um diese historische Aufnahme in der Gegenwart nachzustellen – selbstverständlich ohne ein Gebäude abzureißen – besuchten die Ausstellungsmacher Karl Rudi und Werner Zimmer kürzlich das Grünberger Rathaus. Im Sitzungszimmer des zweiten Stockwerks wurden sie von Bürgermeister Marcel Schlosser empfangen. Von genau diesem Fenster aus hatte Henry Magel einst den Abriss des Lutherhauses fotografiert. Mit moderner Technik wurde nun derselbe Bildausschnitt erneut aufgenommen. Die neue Aufnahme wird im Museum direkt neben dem historischen Foto präsentiert, sodass die Veränderungen des Marktplatzes eindrucksvoll nachvollzogen werden können.

(H.-G. Schütte, Gießener Anzeiger)

[Am Sonntag, 22. Februar findet die nächste Führung zu der Ausstellung im Museum im Spital ab 14 Uhr statt.

Dazu ist weiterhin das Dorfmodell von Lardenbach/Klein-Eichen zu bestaunen!]

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18. Januar 2026

Einsatz der Feuerwehr in Klein-Eichen

Nur 16 Stunden nach der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Lardenbach/Klein-Eichen kam es am Sonntagmittag zu einem Einsatz: Die Sirenen in beiden Dörfern sowie in mehreren Nachbarorten alarmierten zahlreiche Einsatzkräfte und riefen sie in den Galgenbergsweg nach Klein-Eichen.

In einer Lagerhalle hatte der Hauseigentümer eine Rauchentwicklung bemerkt. Er hatte selbst den Notruf abgesetzt. Beim Versuch, die Situation zu überprüfen, atmete er Rauch ein. Die Untersuchung im inzwischen eingetroffenen Rettungswagen ergab jedoch keine weiteren gesundheitlichen Beeinträchtigungen. Der Vorfall blieb somit ohne Personenschaden.

Neben dem Rettungswagen war auch eine Polizeistreife vor Ort. Die Drehleiter des Grünberger Stützpunktes rückte ebenfalls an, wurde letztlich jedoch nicht benötigt. Die in der Lagerhalle brennenden Gegenstände wurden mit Wasser gelöscht und teilweise auf den Hof zum Nachlöschen gezerrt.

Nach etwa einer Stunde war der Einsatz zu Ende. Vor Ort waren 51 Einsatzkräfte der Feuerwehren Grünberg Kernstadt, Lardenbach/Klein-Eichen, Weickartshain und Stockhausen. Die Ursache des Brandes sowie die Schadenshöhe stehen noch nicht fest, die Polizei hat Ermittlungen eingeleitet.

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17. Januar 2026

Jahreshauptversammlung der Freiwillige Feuerwehr Lardenbach/Klein-Eichen

Zu Beginn der Mitgliederversammlung gedachten die Anwesenden der verstorbenen Mitglieder Hans-Christian Siebel, Günter Felsing, Erhard Haeske, Ottmar Behrendt, Manfred Reining und Uwe Merx. In ihrem Tätigkeitsbericht hob Vorsitzende Vanessa Janczyk die größeren Anschaffungen für die Einsatzabteilung, die Unterstützung beim traditionellen Lardenbacher Holzstrich sowie die erfolgreiche Durchführung des 17. Oktoberfestes hervor. Sie dankte allen aktiven und passiven Mitgliedern, der Alters- und Ehrenabteilung sowie allen Spendern für ihre Unterstützung. Ein besonderer Dank galt zudem Michael Ruppel, der die Feuerwehr bei verschiedenen Laufveranstaltungen vertreten hatte.

Wehrführer Tom-Lucas Becker berichtete in seinem letzten Jahresprotokoll von insgesamt 16 Alarmierungen, darunter neun Brandeinsätze und sieben Hilfeleistungen. Die 21 Aktiven absolvierten gemeinsam mit den Nachbarwehren Stockhausen und Weickartshain 25 Übungen. Die meisten Teilnahmen verzeichneten Philipp Schombert, Frank Michéle und Tom Appelt. Zudem schlossen Christian Ruppel, Tom-Lucas Becker, Michéle Frank und Tim Appelt erfolgreich sechs Lehrgänge ab. Zur Verbesserung der Einsatzfähigkeit wurden ein Akku-Gerätesatz, eine Wärmebildkamera und ein Stabfast-System angeschafft.

Jugendfeuerwehrwart Eric Hartmann berichtete über die vielfältigen Aktivitäten der Jugendfeuerwehr. Gemeinsam mit dem Nachwuchs aus Stockhausen und Weickartshain absolvierten die 21 Jungen und fünf Mädchen der Jugendfeuerwehr Seenbachtal 20 Übungen. Neun Sonderveranstaltungen – darunter das Einsammeln der Weihnachtsbäume, die Teilnahme am Stadtpokal, die Hydrantenüberprüfung, eine Winterwanderung, ein Zeltlager und der Jahresabschluss – sorgten für Abwechslung und großen Spaß. Acht neue Kinder verstärkten die Jugendabteilung. Hartmann dankte den Betreuern und allen Unterstützern für die gute Zusammenarbeit.

Den Kassenbericht stellte Reiner Felsing vor. Nach dem Bericht der Kassenprüfer Jan Passinger und Bernd Schneider wurde der Vorstand einstimmig entlastet. Für den ausscheidenden Kassenprüfer Passinger wurde Christian Ruppel neu gewählt.

Mit einstimmigem Votum wählte die Versammlung Michéle Frank zum neuen Wehrführer. Der bisherige Stellvertreter folgt damit auf Tom-Lucas Becker, der nicht erneut kandidierte. Neuer stellvertretender Wehrführer wurde Christian Janczyk.

Vorsitzende Vanessa Janczyk und ihr Stellvertreter Andreas Ruppel ehrten anschließend langjährige Mitglieder. Für 25-jährige Mitgliedschaft wurden Mario Otto und Erhard Schneider ausgezeichnet. Für 30 Jahre erhielten Thilo Berg, Michael Fischer, Thorsten Herdejost und Lothar Hillmann ihre Urkunden. Bereits seit 40 Jahren hält Werner Zimmer der Feuerwehr die Treue. Die Ehrungen für die abwesenden Mitglieder Ulrich Jäschke, Thorsten Lauster, Peter Schäfer, Waldemar Schneigelberger, Björn Swoboda und Erhard Sauer werden nachgereicht.

Grußworte der Stadtverordnetenversammlung überbrachte deren Vorsteher Karlheinz Erdmann, der zugleich auf die Aktivitäten der Alters- und Ehrenabteilung einging. In Vertretung von Bürgermeister Marcel Schlosser würdigte Stadtrat Lothar Theis die beständige und engagierte Arbeit der Einsatzabteilung sowie die hervorragende Jugendarbeit. Auch dem Verein sprach er seinen Dank für die zuverlässige Zusammenarbeit aus.

Die Ortsvorsteher Christian Ruppel (Lardenbach) und Werner Zimmer (Klein-Eichen) übermittelten ebenfalls ihre Grüße und ihren Dank. Stadtbrandinspektor Jan Erb betonte die Bedeutung der Feuerwehr Lardenbach/Klein-Eichen. Gute Ausbildung und moderne Ausrüstung ermöglichten einen optimistischen Blick in die Zukunft, auch wenn der Wegzug von Einsatzkräften personelle Lücken hinterlasse. Er lobte die Nachwuchsarbeit sowie das Engagement der Alterskameraden. Weitere Themen seiner Ausführungen waren die Sirenenstandorte, die zivile Verteidigung und die Fortschreibung des Gefahrenabwehrplans. Zum Abschluss dankte er dem scheidenden Wehrführer Tom-Lucas Becker für dessen Einsatz.

(nach Karl-Ernst Lind)

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16. Januar 2026

Kommunalwahl 2026

Der Wahlausschuss hat unter der Leitung von Wahlleiter Marco Puchowski in seiner Sitzung am Freitag, dem 16. Januar, im Rathaus in Grünberg über die Zulassung der Wahlvorschläge für die Stadtverordnetenwahl sowie für die Wahlen der 14 Grünberger Ortsbeiräte entschieden.

Die Sitzung fand in öffentlichem Rahmen statt, wobei an diesem Tag ausschließlich die Mitglieder des Wahlausschusses stimmberechtigt waren. Mehrere Vertrauenspersonen nahmen als Beobachter teil.

Für die Stadtverordnetenwahl wurden sämtliche eingereichten Wahlvorschläge vom Ausschuss einstimmig zugelassen.
Auch für die 14 Ortsbeiratswahlen, für die überwiegend Gemeinschaftslisten eingereicht wurden, erfolgte jeweils die einstimmige Zulassung durch den Wahlausschuss.

Nun werden die Stimmzettel in den Druck gegeben. Der abgebildete Muster-Stimmzettel wird sich farblich vom endgültigen Stimmzettel unterscheiden.

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08. Januar 2026

Rettungssanitäter Marten Faust referierte beim Seniorentreff in Lardenbach

Mit seinem Fazit „Erste Hilfe ist keine Kür, sondern eine Notwendigkeit“ beendete der Rettungssanitäter Marten Faust von der Johanniter-Unfallhilfe seinen Vortrag bei dem monatlichen Treffen der über 50 anwesenden Seniorinnen und Senioren aus Lardenbach und Klein-Eichen. Wie er aufzeigte, ist sie ein entscheidender Schutzfaktor für die Gesundheit, Würde und Unabhängigkeit.

Zu Beginn nannte er mit Stürzen, Herzinfarkten Bewusstlosigkeit und Schlaganfällen die am häufigsten auftretende Notfälle. Bei der Zahlen- und Statistikdarstellung standen die Reanimationen und die Wiederbelebung obenan. Faust stellte die einzelnen Hilfsmaßnahmen vor, wobei das Absetzen eines Notrufes mit an erster Stelle stehe.

Erwähnung fanden die einzelnen Hilfsmaßnahmen durch eine Reanimation und die entsprechende Lagerung der verletzten Person. Zudem wurde mit einem Video die Anwendung des Defibrillators verdeutlicht. Der besondere Hinweis auf die Notrufnummern und die Vorstellung der Kat-Retter als private Ersthelfer folgten vor dem anschließenden gemeinsamen Kaffee- und Kuchengenuss.

(Karl-Ernst Lind)

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04. Januar 2026

Doppelaxtwerfer wieder in Klein-Eichen

Um seinem Hobby – dem Werfen der Doppelaxt – bei jedem Wetter und zu jeder Jahreszeit nachgehen zu können, hat sich Berend Repp in Klein-Eichen eine komplette Wurfanlage eingerichtet. Die Anlage wurde nach allen Regeln der Kunst gebaut, inklusive abgesichertem Zuschauerbereich, Video­dokumentation und sogar eigenem Catering.

Am Wochenende (2. bis 4. Januar) hatte Berend erneut professionelle Werferinnen und Werfer eingeladen, die zwar unter Wettbewerbsbedingungen, aber dennoch vor allem aus Freude an der Sache die Axt schwangen. Die Teilnehmenden reisten aus mehreren Ländern eigens in den Vogelsberg, um bei diesem besonderen Event dabei zu sein.

An zwei Tagen galt es, sich für die Endrunde zu qualifizieren. Dort musste die 1134 Gramm schwere Axt nicht nur die knapp einen Meter große Holzscheibe treffen, sondern auch möglichst viele Punkte erzielen. Für die Besten gab es am Ende sogar Pokale.

Unter den rund 60 aktiven Teilnehmern mischten sich am Sonntag auch einige Mitglieder der Grünberger CDU-Fraktion unter die Zuschauer. Mit dabei war Bürgermeister Marcel Schlosser. Zwar durften die Herren selbst nicht werfen, doch zeigten sie sich sichtlich beeindruckt von der Atmosphäre und der professionellen Ausstattung in Berend Repps Axtwurfhalle.

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01. Januar 2026

"1250" Jahre Lardenbach

Nach heutiger Berechnung hätte Lardenbach im Jahr 1945 kein Jubiläum feiern können. Zum Ende des Zweiten Weltkriegs wäre das Dorf rechnerisch 1169 Jahre alt gewesen.

Ein bedeutendes zeitgeschichtliches Dokument hinterließ Günter Felsing. In den letzten Jahren seines Lebens fertigte er ein Modell der Dörfer Lardenbach und Klein-Eichen an. Günter, in Klein-Eichen geboren und später nach Lardenbach verheiratet, verstarb im Februar 2025 im Alter von 90 Jahren. Sein Modell zeigt die Situation unmittelbar nach Kriegsende 1945; eine begleitende Bilderserie dokumentiert Dorfansichten und Häuser aus dieser Zeit.

Im Mai 1976 feierte Lardenbach – bezogen auf die damals angenommene älteste urkundliche Erwähnung – sein 1200-jähriges Bestehen. Höhepunkte des umfangreichen Festprogramms waren der Festakt am 21. Mai, die Internationalen Feuerwehrwettkämpfe sowie der große bunte Abend mit Tanz am 22. Mai. Am 23. Mai folgte der historische Festzug.

Auch die 1225-Jahr-Feier im September 2001 bot einen besonderen Höhepunkt: Der historische stehende Festzug am Sonntag, dem 9. September, begeisterte trotz wechselhaften Wetters zahlreiche Besucher mit vielfältigen Aktionen und Vorführungen.

Im nun begonnenen Jahr 2026 feiern die Lardenbacher Bürgerinnen und Bürger das 1250-jährige Dorfjubiläum. Über das gesamte Jahr hinweg sind verschiedene Veranstaltungen, Aktionen und Feste geplant, um die „Ersterwähnung“ Lardenbachs zum dritten Mal zu würdigen.

Die älteste gesicherte schriftliche Erwähnung Lardenbachs findet sich in einem Kopialbuch der Reichsabtei Hersfeld und wird in die Zeit zwischen 1036 und 1051 datiert: „usque ad Lardenbach, quodque etiam ad villam, qui similiter dictur Lardenbach“ – übersetzt: „Bis zum Lardenbach und weiter bis zu dem Dorf, das ebenfalls Lardenbach heißt.“

Nach diesen Angaben könnte man entweder 990 oder 975 Jahre Ersterwähnung feiern. Die frühere Annahme, Lardenbach sei bereits 776 im Lorscher Codex genannt worden, gilt heute als überholt. Sicher ist jedoch: Das Dorf existierte vermutlich schon vor diesen Jahreszahlen – nur lässt sich dies wissenschaftlich nicht belegen.

Daher gilt: „Man muss die Feste feiern, wie sie fallen!“

Lardenbach liegt mit seinem Ortsteil Seenbrücke rund 6,5 km östlich von Grünberg. Der namensgebende Lardenbach am nördlichen Ortsrand markiert zugleich die Grenze zum angrenzenden Klein-Eichen. Im Westen bildet der Seenbach die Grenze zu Weickartshain und Stockhausen. Die Gemarkung umfasst 313 Hektar, davon 60 Hektar Wald.

Vom 14. Jahrhundert bis 1846 gehörte Lardenbach zum Gericht Laubach, das zunächst den Grafen von Hanau bzw. den Herren von Falkenstein unterstand. Mit dem solmsischen Teilungsvertrag von 1432 fiel der Ort an Graf Johann von Solms. Nach 1806 gehörte Lardenbach zu den Souveränitätslanden der Solmser im Großherzogtum Hessen-Darmstadt. Bis 1837 war es – mit einer kurzen Unterbrechung durch die Eingliederung in den Kreis Grünberg – dem Landratsamt Hungen zugeordnet. 1848 folgte die Regierungskommission Gießen, 1852 bis 1938 das Kreisamt Schotten, anschließend der Landkreis Gießen.

Zwischen 1710 und 1822 setzte die Obrigkeit insgesamt 101 Schultheißen ein. Mit dem erstmals gewählten Bürgermeister Johann Heinrich Lind (1822) bis zur Eingemeindung nach Grünberg 1971 amtierten zehn Bürgermeister, zuletzt Reinhard Mölcher sen.

Vor der Gründung einer eigenen evangelischen Pfarrei 1717 war Lardenbach Filiale von Laubach, Groß-Eichen und Freienseen. 1657 errichteten 22 Einwohner die heutige Fachwerkkirche. Die baufällige Vorgängerkirche, bis 1827 vom Kirchhof umgeben, wurde verkauft. Die Kirche wurde 1984/85 umfassend renoviert. Zeitweise gehörten Solms-Ilsdorf und der Stockhäuser Hof zur Kirchengemeinde. Das 1834 bezogene Pfarrhaus diente – wie sein Vorgänger – bis 1886 als Schule.

Die 1886 gemeinsam mit Klein-Eichen errichtete Schule am „Grenzgraben“ wurde 1951 durch einen Neubau ersetzt, der seit 1979 Kindergarten und Vereinsheim des Sportvereins beherbergt. Die nach dem Zweiten Weltkrieg zugezogenen katholischen Flüchtlinge besuchen bis heute die von Laubach betreute Kirche St. Anna in Seenbrücke.

1631 lebten in Lardenbach 28 Untertanen, 1657 waren es 22 Nachbarn – rund 100 Einwohner. 1759 zählte man 46 Untertanen, etwa 250 Einwohner. Trotz früher Auswanderung erreichte die Bevölkerung 1846 mit 384 Personen ihren Höchststand. Danach führten Abwanderung und Auswanderung nach Amerika zu einem Rückgang auf 325 Einwohner im Jahr 1939. Der Zuzug von Flüchtlingen und Vertriebenen ließ die Zahl 1946 auf 558 steigen. 1950 lebten 49 Evakuierte und 169 Flüchtlinge im Dorf. In den 1950er Jahren sank die Einwohnerzahl wieder: 1961 waren es 427, 1976 410 und Mitte 2021 noch 364 Einwohner.

Die Bevölkerung litt immer wieder unter Epidemien und Naturkatastrophen. Hagelschlag, monatelanger Regen und Überschwemmungen zerstörten Ernten und Gebäude. Während des Siebenjährigen Krieges und der Napoleonischen Kriege belasteten Einquartierungen alliierter und französischer Truppen die Dorfbewohner. Im Ersten Weltkrieg hatte Lardenbach 18 Gefallene, im Zweiten Weltkrieg 28 Gefallene und Vermisste zu beklagen.

Ursprünglich war das Dorf geprägt von Ackerbau, Viehzucht und Leinenweberei – sichtbar im Ortswappen mit Flachsblüte und drei Weberschiffchen. Einen wirtschaftlichen Aufschwung brachte der Eisenerztagebau in den Gruben Maximus Süd und Nord vom späten 19. Jahrhundert bis 1941.

1903 wurde die Poststelle eröffnet, die bis 2000 bestand. Die Bahnstrecke Mücke–Laubach mit dem Bahnhof Seenbrücke bestand von 1903 bis Ende der 1950er Jahre für die Dörfer Weickartshain, Lardenbach und Klein-Eichen. Im Gemeindesteinbruch wurde von 1875 bis 1908 Basalt abgebaut. 1911 entstand die Wasserleitung von der Quelle in Wohnfeld zum Hochbehälter Klein-Eichen.

1920 gründeten Lardenbach und Klein-Eichen eine Landwirtschaftliche Bezugs- und Kreditgenossenschaft. 1938 entstand eines der beiden Backhäuser. Die Stromversorgung wurde 1922 eingerichtet.

Das Vereinsleben wird traditionell gemeinsam mit Klein-Eichen gestaltet: Männergesangverein „Eintracht“, Sportverein SSV, Obstbau- und Kelterverein sowie die Zusammenlegung der Feuerwehr-Einsatzgruppen und schließlich die Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Lardenbach/Klein-Eichen im Jahr 2012 stärkten die enge Verbindung der beiden Orte.

Seit 1971 ist Lardenbach ein Stadtteil von Grünberg. 2005 wurden im Neubaugebiet „Am Triesch“ 18 Bauplätze erschlossen und bis heute bebaut. 2013 waren 37 Gewerbebetriebe gemeldet, 2022 bestanden noch 33.

Im Oktober 2021 schloss das Gasthaus „Zur Linde“ – eine über hundertjährige Institution des dörflichen Lebens. Gleichzeitig sollte der Ausbau der Glasfaserleitungen bis in jedes Haus vorangetrieben werden, man wartet. Die Digitalisierung prägt inzwischen viele Bereiche des sozialen Lebens im Dorf.

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01. Januar 2026

Lardenbach feiert 2026 mit zahlreichen Veranstaltungen seine Ersterwähnung

Mit einer zünftigen Silvesterfeier begannen für den Grünberger Stadtteil Lardenbach die Feierlichkeiten zur Ersterwähnung vor 1250 Jahren Anno 776. Für die über 100 mitfeiernden Bewohner aus Lardenbach und Klein-Eichen bot die Eröffnungsveranstaltungen im festlich dekorierten Dorfgemeinschaftshaus einen würdigen Einstand zu den im Jahr 2026 noch weiteren anstehenden Feierlichkeiten.

Organisiert vom Ortsbeirat und von den Mitgliedern des Festausschusses stand den Besuchern ein von der örtlichen Metzgerei geliefertes kalt-warmen Buffet zur Stärkung bereit. Ergänzt wurde dieses durch die von zahlreichen Frauen zubereiteten Salate und Beilagen. Im Rahmen der Begrüßung durch Ortsvorsteher Christian Ruppel wurde unter dem Motto „Ein Jubiläum, das wir ein Jahr lang feiern“ ein Werbebanner und das geplante Festprogramm kurz vorgestellt.

Eingebunden sind dabei die traditionell jedes Jahr durchgeführten Veranstaltungen wie der Lardenbacher Holzstrich mit der „Männerbräut“, der Himmelfahrtsgottesdienst, zwei Preisskat-Turniere, ein Fischerfest und das Oktoberfest. Zusätzliche Events sind ein Tischtennis-Turnier, eine Gemarkungswanderung, ein Dorfsingen, ein Dorfflohmarkt, der Ortssporttag, das Apfel- und Pfannenkuchenfest, ein Tag der offenen Sauna und der Lardenbacher Adventstreff.

Zudem wird es im November einen Festkommers geben. Ausführliche Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen sind durch einen Scan in dem ab sofort öffentlich ausliegenden Flyer erhältlich. Ruppel dankte Nina Böcher und allen bisherigen Unterstützern sowie besonders den zahlreichen Sponsoren. Zugleich stellte er die käuflich zu erwerbenden angefertigten T-Shirts und eine Tasse mit einem Luftbild von Lardenbach vor.

In gemütlicher Runde und bei guter Unterhaltung erwarteten die Anwesenden dann den Jahreswechsel. Nach dem gemeinsamen Anstoßen, dem gegenseitig ausgesprochenen guten Wünschen für das Jahr 2026 und vor dem Gebäude verfolgten Feuerwerk feierte man noch bis in den frühen Morgen weiter. Eine Abwechslung wurde auch den Kindern durch das Einrichten einer Spielstätte im kleinen Saal geboten.

(Karl-Ernst Lind)

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