24. Dezember 2002

Posaunenchor spielt zu Heiligabend

Am Heiligen Abend in den Nachmittagsstunden zog der Posaunenchor "Unterer Vogelsberg" unter der Leitung von Ullrich Leidner durch die Orte. Mit einigen Weihnachtsmelodien wurden die Menschen erfreut. Erstmals wurde der Posaunenchor von den "Jungbläsern" in der Öffentlichkeit unterstützt.
Begonnen wurde in Sellnrod an der Kirche, dann ging es weiter nach Klein-Eichen, von dort nach Freienseen und Altenhain. So wurde auch in diesem Jahr der alte Brauch, des Blasens zu Heiligabend, wieder fortgesetzt.
(gsf)

 
14.-15.Dez. 02

Weihnachtsfeier des MGV

Draußen lag dichter Nebel über den Dörfern.
Im Dorfgemeinschaftshaus war die Beleuchtung auch der Jahreszeit angepasst. Gedämpftes Licht im Saal, nur die Bühne und die Theke waren hell erleuchtet. Verantwortlich für die festliche Stimmung war der Männergesangverein Lardenbach/Klein-Eichen als Veranstalter dieser längst schon traditionellen Weihnachtsfeier.

Mit zwei Weihnachtsliedern eröffnete auch der Männerchor unter der Leitung seines Dirigenten Ottmar Hasenpflug den Abend. Der Vereinsvorsitzende und Lardenbacher Ortsvorsteher Karlheinz Erdmann begrüßte die zahlreichen Gäste. Darunter waren natürlich viele junge Eltern mit ihren Kindern.

Die Kinder von Lardenbach, Klein-Eichen und Seenbrücke hatten dann auch einen großen Anteil an der Gestaltung des Abends. Mit einem von Diana Reining und Angela Swoboda einstudierten Programm begeisterten viele kleine Akteure auf der Bühne das Publikum.
Die Sing-, Spiel- und Spaßtruppe unter Leitung von Minette Kraft gab einige Weihnachtslieder zum Besten.

Höhepunkt der Weihnachtsfeier war jedoch das lang ersehnte Erscheinen des Nikolauses. Wie immer im "Coca Cola-Kostüm" mit einem Sack voller Überraschungen auf dem Rücken.

Zur Freude aller anwesenden Mädchen und Jungen verteilte der gute Mann an jeden ein Geschenk. Manch einer hat lange angestanden bis er endlich bedacht wurde. Für die aktiven Kinder und Erwachsenen hatte der Weihnachtsmann noch extra Geschenke dabei.
Nach der großen Spannung über all die Überraschungen, endete der Abend. Die Kleinen mußten ja ins Bett. Und die Großen hält es vor lauter Weihnachtsstreß auch nicht mehr solange auf den Beinen.

Am darauffolgenden Sonntagnachmittag richtete der Männergesangverein auch für die Senioren eine kleine Weihnachtsfeier im Dorfgemeinschaftshaus aus.
Karlheinz Erdmann konnte unter den Gästen auch Frau Pfarrerin Cordula Michaelsen und Bürgermeister Siegbert Damaschke begrüßen. Der auch ein Grußwort an das Publikum richtete, dann aber schon früh zur nächsten Veranstaltung weiter mußte.

Mit einem vom Vorabend weitgehend gleichen Programm gestalteten der Männerchor und die Kinder den Nachmittag.
Dabei war das aufgeführte Bühnenstück "Engel, gibt`s die?" wie aus dem Leben gegriffen. Der Bezug zu unserem Alltag war "BILD-Haft" dargestellt.

Eine musikalische Einlage auf dem Klavier boten zudem noch Ewa-Lisa Kraft und Elsa Volp, die mit zwei vierhändig gespielten Weihnachtsliedern zum Mitsingen anregten.
Zum Abschluß gab es Kaffee und Kuchen für die Gäste.
Das nasse und kalte Wetter hielt vielleicht so manchen vom Besuch des Seniorennachmittages ab.

Fotos

 
Dezember 2002

Weihnachtsständchen

Einem langen Brauch folgten auch in diesem Jahr wieder die Kinder des Kindergottesdienstes Lardenbach/Klein-Eichen. Kürzlich brachten sie allen über 80 Jahren alten Seniorinnen und Senioren in den beiden Grünberger Stadtteilen Lardenbach und Klein-Eichen ein Ständchen.
In Begleitung ihrer Betreuerinnen Ursula Schombert, Silvia Felsing, Anne Hartmann sowie den mithelfenden Müttern Diana Reining und Heike Hofmann erfreuten die kleinen Akteure insgesamt 26 Personen mit verschiedenen Weihnachtsliedern. Gleichzeitig wünschten sie dabei besinnliche Weihnachtstage und ein segensreiches neues Jahr 2003.
Zum Dank gab es Süßigkeiten auch noch Geldgeschenke, die der weiteren Kindergottesdienstarbeit zugute kommen werden.
(gld)

 
1. Dezember 2002

Advent-Kaffee im neuen Gemeindesaal der Katholischen Kirche Weickartshain.

In Verbindung mit dem traditionellen Advent-Kaffee der 325 Mitglieder zählenden St.-Anna-Gemeinde wurde am Sonntag der renovierte Pfarrgemeindesaal eingeweiht. Erneuert wurde auch die Küche und die Archivräume. Weiterhin wurden an diesem Nachmittag langjährige verdienstvolle Gemeindeglieder durch das Bistum Mainz geehrt.

Pfarrer Alexander Vogl bat um den Segen für die von Gemeindemitgliedern auch in Selbsthilfe renovierten Räume und dankte allen Helfern und Spendern. Hier blickte Pfarrer Vogl auf die Anfänge des direkt an den Gemeindesaal anschließenden Gotteshauses in 1955 zurück; womit er zugleich an alle erinnern mochte, die nach dem Krieg in Seenbrücke einen neuen Ort des Glaubens gefunden hatten.

Thema war auch das in 2001 mangels Sicherheitsvorkehrungen geschlossene Jugendhaus, das im Zuge der Renovierung nun zum Wohnraum für die Hausmeister- bzw. Küster-Familie Dansch wurde.

Pfarrgemeinderatsvorsitzender Ernst Paha begrüßte neben den vielen Gemeindemitgliedern u.a. auch seinen Laubacher Amtskollegen Reinhard Griebsch und den ehemaligen Grünberger Pfarrer Günter Hasenbein, sowie Ortsvorsteher Eberhard Schlosser aus Weickartshain.

Im Auftrag des Bistums Mainz nahmen Vogl und Paha Ehrungen verdienstvoller Gemeindemitglieder vor.
(gld)

 
28. November 2002

Schutzmaßregeln

"In Bienenständen der Gemeinde Mücke-Groß-Eichen im Vogelsbergkreis wurde bei Bienenvölkern amtlich bösartige Faulbrut festgestellt.

Im Landkreis Gießen ist auch die Stadt Grünberg mit den Stadtteilen Klein-Eichen und Lardenbach betroffen.

Zum Schutz gegen die weitere Ausbreitung der bösartigen Faulbrut im Landkreis Gießen ergeht hiermit aufgrund der §§ 10 folgende der Bienenseuchen-Verordnung vom 24. November 1995 (...) folgende veterinärbehördliche Anordnung:

1. Die Stadt Grünberg mit den Stadtteilen Lardenbach und Klein-Eichen wird wegen bösartiger Faulbrut zum gefährdeten Bezirk erklärt.

2. (...)

3. (...)

(...)

Die Verordnung tritt am Tag ihrer Veröffentlichung in Kraft, (...)."

 
24. November 2002

Advent- und Flohmarkt

In einer gemeinsamen Aktion führten am Sonntag das Team des Kindergartens und die Eltern einen Advent- und Flohmarkt im Dorfgemeinschaftshaus durch. Zu dem Angebot der 20 Stände umfassenden Marktes gehörten neben überwiegend für Kinder passende Textilien viele Spielwaren. Auch eigens hergestellte Advents- und Weihnachtssachen standen zum Verkauf. Neben dem Stand mit Bienenhonig war der Kaffee und Kuchenverkauf. Die Besucher konnten sich dazu an den bereitgestellten Tischen niederlassen. Mit dem Erlös der Veranstaltung werden weitere notwendige Anschaffungen für den Kindergarten gemacht werden können.
(gld)

 
17. November 2002

Gedenkfeiern in Lardenbach und Klein-Eichen

Umrahmt von den Sängern des Männergesangvereins "Eintracht Lardenbach/Klein-Eichen", die unter der Leitung ihres Dirigenten Ottmar Hasenpflug zwei Chöre darboten, fand am Sonntagmorgen auf den Friedhöfen von Lardenbach und Klein-Eichen die Gedenkfeiern zum Volkstrauertag statt.

In ihrer Ansprache ging Pfarrerin Cordula Michaelsen auf die Opfer von Krieg und Nationalsozialismus und die damit verbundenen Tragödien in den Ortschaften ein. Hierbei bezog sie sich auf Eintragungen in der Kirchenchronik, in die der ehemalige Lardenbacher Pfarrer Heinrich Weinberger zu jener Zeit insgesamt 40 Kriegsteilnehmer eintrug. Über die Hälfte dieser Soldaten musste dabei für immer Abschied von ihrem Heimatort nehmen. In der Erinnerung an die Not und Traurigkeit erfüllte Zeit erhofft Pfarrerin Michaelsen neben einer Mahnung auch einen besonderen Antrieb für die heutigen Menschen und die Volksvertreter zur Schaffung und Erhaltung des Friedens.

Der Lardenbacher Ortsvorsteher Karlheinz Erdmann ging in seiner Rede auf die vielen unschuldigen Opfer der beiden Weltkriege und des heutigen Terrorismus ein. Seinen Worten nach wurden jedoch wenig Lehren aus der Vergangenheit gezogen, sodass auch heute wieder angesichts zahlreicher Kriegsschauplätze um den Frieden gebangt werden müsse. Gefragt seien derzeit die Politiker aller Völker, deren Aufgabe es sei, Spannungen abzubauen und friedliche Lösungen zu finden.

Ortsvorsteher Werner Zimmer aus Klein-Eichen sieht zwischen den derzeitigen Kriegen und dem weltweiten Terrorismus eine enge Verbindung. Die Bedrohung verbreite unter den Menschen Angst und provoziere weiterhin gewalttätige Aktionen, die dann letztendlich keine bessere Welt hervorbrächten. Daher sei es notwendig, sich an Tagen wie dem Volkstrauertag aller Opfer zu erinnern.

Im Namen der Einwohner und des Ortsbeirates legten die beiden Ortsvorsteher am Ende der Gedenkfeiern vor dem jeweiligen Ehrenmal in Lardenbach und Klein-Eichen einen Kranz nieder.
(gld)

 
13. November 2002

Nachtübung

Am Mittwochabend, dem 13. November, kurz nach 20 Uhr gingen die Sirenen der Seentalgemeinden los!

Eine gemeinsame Alarmübung absolvierten die Stadtteilwehren Klein-Eichen, Lardenbach, Stockhausen und Weickartshain. Für den alljährlichen "Probeeinsatz" hatte die FFW Lardenbach die Vorbereitung übernommen.

Zum Übungseinsatz auf dem ehemaligen Betriebsgelände der Firma Schumacher in Seenbrücke hatte die Leitfunkstelle Gießen zunächst die Wehr Lardenbach alarmiert. Auf Anforderung erschienen dann die Helfer aus Stockhausen, Weickartshain und Klein-Eichen an der Einsatzstelle. Dort galt es einen angenommenen Brand in den Werkstatt- und Lagerräumen unter Kontrolle zu bringen. Zunächst stand die Menschenrettung an vorderster Stelle. Hierbei mussten die Einsatzkräfte unter schwerem Atemschutz in das Gebäude eindringen um dann letztendlich eine Person zu retten.

Unter den Augen des Stadtbrandinspektors Frank Ide hatten inzwischen die Wehrmänner aus Weickartshain eine Wasserversorgung aus dem Seenbach aufgebaut. Unterstützt von den Kameraden aus Stockhausen nahmen sie einen Außenangriff auf das Gebäude vor. Zur Absicherung der Einsatzstelle direkt an der B 276 standen Kräfte aus Klein-Eichen zur Verfügung.

Nach der Übung trafen sich alle Beteiligte im Lardenbacher Gerätehaus, um den Einsatz zu rekonstruieren. Hierbai konnte eine gute Zusammenarbeit der vier Seenbachtal-Feuerwehren festgestellt werden, die sich auch in einem Ernstfall zum Nutzen der Bevölkerung auszahlen sollte.
(ld)

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1. November 2002

Wiederendeckt

Im Jahre 1951 kam der erste Traktor nach Klein-Eichen. Albert Müller kaufte für seinen landwirtschaftlichen Betrieb einen Allgaier-Schlepper. Diese 1-Zylinder Maschine hatte 12 PS und als Zubehör gab es nur einen Pflug. Weitere Teile wie z.B. die Egge-Vorrichtung wurde vom Dorfschmied Georg Dittrich angefertigt.

Verkauft hat Albert Müller diesen Schlepper dann an Ernst Reining, dem damaligen Sägewerkbesitzer.

Hier nun hat die Maschine die Jahrzehnte überdauert. Nach einem Gespräch mit Albert Müller kam die Geschichte ans Tageslicht. Und für Manfred Reining war es ganz normal das der Allgaier noch da war. Überdacht und eingebettet in Sägemehl sieht der Traktor noch ganz passabel aus. Verschrottet soll er nicht werden. Villeicht gibt der Motor nach gutem Zureden noch einen Mucks von sich!

Bild 1: Als 1950 der erste Allgaier-Schlepper "System Porsche" Modell AP 17 auf den Markt kam, wirkte das faszinierend auf die ganze Landwirtschaft. Durch viele technische Neuheiten, wie Luftkühlung, Leichtbauweise, ölhydraulische Kupplung und dem konkurrenzlosen Anschaffungspreis von 4450 DM waren die Auftragsbücher für den "Volksschlepper" schnell gefüllt.

Bild 2: Mehr als 25000 Schlepper mit dem Namen Allgaier System Porsche verließen bis 1955 die Werkshallen im schwäbischen Uhingen. Zum Jahresende 1955 wurde die Produktion eingestellt.

Bild 3: Als der laute Traktor durch das Dorf fuhr, hat sich so mancher über den ungewohnten Maschinenlärm aufgeregt.

Übrigens haben Felix Darga und Erich Funk zusammen den zweiten Traktor angeschafft.

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23. September 2002

Kein Anschluss unter 06401

In Grünberg gibt es weiterhin keine einheitliche Vorwahl: für die Stadtteile Klein-Eichen, Stockhausen, Lardenbach und Weickartshain gilt nach wie vor die Ortskennzahl von Mücke (06400). Für Weitershain bleibt Gemünden/Felda (06634) als Vorwahl.

Der entsprechende Vereinheitlichungs-Antrag der Freien Wähler wurde in der jüngsten Parlamentssitzung zurückgestellt, nachdem die Regulierungsbehörde Telekommunikation und Post auf Anfrage der Verwaltung den Wunsch abschlägig beschieden hatte.

(tb)

 
22. September 2002

Bundestagswahl

In Klein-Eichen waren 194 Einwohner zur Wahl des 15. Deutschen Bundestages am 22. September aufgerufen. Im Vorfeld haben davon schon 16 von der Möglichkeit der Briefwahl gebrauch gemacht. Auf den Weg zum Wahlraum im ehemaligen "Backhaus" machten sich 150 Wahlberechtigte.

Außerdem standen drei Volksabstimmungen zum Entscheid. Hier waren 192 Stimmberechtigte verzeichnet. Der Anteil von ungültigen Stimmen war hier höher als bei der Bundestagswahl.

Die 8 Mitglieder des Wahlvorstandes erlebten einen gewohnt ruhigen Wahltag. Nur in der Mittagszeit kam es schon mal andeutungsweise zu einer Überfüllung des Wahlraumes.

Das Ergebnis:

Wahlberechtigt: 194  
Wähler: 150 77,3%
Wähler (mit Briefwahl): 166 85,6%
Ungültige Stimmen (1. u. 2. Stimme): 3  
Gültige Stimmen (1. u. 2. Stimme): 147  
     
Davon entfielen auf (ohne Briefwahl): Erststimme Zweitstimme
SPD
59 (40,1%) 58 (39,5%)
CDU
63 (42,9%) 61 (41,5%)
GRÜNE
12 (8,2%) 13 (8,6%)
FDP
12 (8,2%) 11 (7,5%)
REP
  1 (0,7%)
PDS
1 (0,7%) 1 (0,7%)
GRAUE
  1 (0,7%)
CM
  1 (0,7%)
     

Volksabstimmung (Aufnahme des Sports in die Hessische Verfassung)

Wahlberechtigt: 192  
Wähler: 150 78,1%
Wähler (mit Briefwahl): 166 86,5%
Ungültige Stimmen : 18  
Gültige Stimmen: 132  
     
Davon haben gestimmt mit Ja Nein
  93 (70,5%) 39 (29,5%)

Volksabstimmung (Verlängerung der Landtagswahlperiode)

Wahlberechtigt: 192  
Wähler: 150 78,1%
Wähler (mit Briefwahl): 166 86,5%
Ungültige Stimmen : 12  
Gültige Stimmen: 138  
     
Davon haben gestimmt mit Ja Nein
  81 (58,7%) 57 (41,3%)

Volksabstimmung (Aufnahme des Konnexitätsprinzips)

Wahlberechtigt: 192  
Wähler: 150 78,1%
Wähler (mit Briefwahl): 166 86,5%
Ungültige Stimmen : 19  
Gültige Stimmen: 131  
     
Davon haben gestimmt mit Ja Nein
  104 (79,4%) 27 (20,6%)

Fotos

 
22. September 2002

Gemeindehaus in Eigenleistung renoviert

Mit einem Familiengottesdienst feierte die evangelische Kirchengemeinde Lardenbach/Klein-Eichen das Erntedankfest. Unterstützung bei der Gestaltung des gut besuchten Gottesdienstes erhielt Pfarrerin Cordula Michaelsen durch die Kinder des Kindergottesdienstes. Die am Ausgang erbetene Kollekte soll den Flutopfern in Ostdeutschland zur Verfügung gestellt werden. Die großzügigen Gaben werden den Hochwassergeschädigten des Kirchengemeindeverbandes Weistropp in Sachsen zukommen. In dieser ebenfalls von der Flutkatastrophe betroffenen Gemeinde hat der aus Klein-Eichen stammende Thilo Daniel eine Pfarrstelle inne.

Im Anschluss an Gottesdienst konnten die neu renovierte Küche und der frisch gestrichene Gemeindesaal begutachtet werden. Daneben wurde noch ein Teil der Küche mit Bodenfliesen versehen.. Eine bedeutende Verbesserung gab es im Küchenbereich durch die Anschaffung einer neuen Küchenzeile mit Elektroherd und Spülmaschine, die an diesem Tag in Betrieb genommen wurden. Christa und Marie-Luise Kratz bereiteten hier einen herzhaften Eintopf. Die dafür von den Gästen gespendeten Gelder werden ebenfalls den Flutopfern zur Verfügung gestellt.

(gld)

 
21. September 2002

Ehrungen für langjährige MGV-Aktive

Im Rahmen der Feiern zum "110-Jährigen" des Gesangvereins in Saasen erfuhren drei Sangesfreunde vom Männergesangverein "Eintracht" Lardenbach/Klein-Eichen eine Ehrung: Dem früheren langjährigen Vereinsvorsitzenden Heinz Schwanke wurden für dessen 50-jährige aktive Mitgliedschaft vom Deutschen Sängerbund Ehrennadel und Urkunde verliehen. Die Ehrennadel für 40-jährige Chorzugehörigkeit erhielt Wilfried Berg. Und für 25 Jahre wurde Kurt Scharmann geehrt. Der MGV-Vorsitzende Karlheinz Erdmann übergab allen drei Jubilaren zum Dank je eine Ehrenurkunde des Männergesangvereiens.

(ld)

 
15. September 2002

Dorfsingen

Am Sonntagnachmittag, dem 15. September, gab es eine besondere Veranstaltung in Lardenbach und in Klein-Eichen:

Der Nachwuchs des MGV zeigte seine Gesangskünste bei zwei Freiluft-Auftritten in den Dörfern.

Unter der Leitung von Minette Kraft hat sich schon vor längerer Zeit die "Sing-, Spiel- und Spaßtruppe" formiert. Über 20 Kinder aus Lardenbach, Klein-Eichen, Stockhausen, Weickartshain und Groß-Eichen machen in der Gruppe mit.
Zu einigen Anlässen hatten die Kleinen schon öfters die Gelegenheit sich zu präsentieren. Das Besondere an diesem sonnigen Tag war nun dass mitten im Dorf gesungen wurde. So konnten auch zufällig vorbeikommende Zuschauer was erleben. Es war halt wieder mal was los auf der Gass'!

Nach den Auftritten gab es Kaffe (eher Limo) und Kuchen für die Kinder.

Fotos

 
7./8. Sep. 2002

Grenzgrabenfest

Zum 21. Mal fand am 7. und 8. September das Grenzgrabenfest statt.
Mit den "Grenzgrabenspritzer" feierten die Klein-Eichener wieder auf dem Hof von Hermann Loob. Am Samstagabend ging es in dem kleinen Festzelt schon recht ausgelassen her. Die 1-Mann-Kapelle machte lautstarke Stimmungsmusik. In der "Hütchen-Hölle" bot die reizende Bedienung zur späten Stunde scharfe Sachen an.
Versammlten sich am Abend vorwiegend Klein-Eichener und Lardenbacher Gäste, so fanden zum Frühschoppen am Sonntagmorgen viele auswertige Gäste den Weg nach Klein-Eichen. Durch den traditionellen Live-Auftritt der "Amigos" wurde dem Puplikum aber auch etwas geboten. Selbst der Fanclub dieser Musiker reiste extra aus Merlau an und war Teil des Unterhaltungsprogrammes. Durch Spenden einiger "VIP-Gäste" aus Politik und Wirtschaft, gab es auch Freibier. Mittlerweile hatte man schon vor dem Zelt weitere Tische und Bänke aufgestellt um dem Besucherandrang gerecht zu werden. Unter der großen Linde war es bei schönstem Spätsommerwetter gut auszuhalten.
Noch lange erklang über dem Dorf das ausgelassene Treiben bei flotter, manchmal sogar gemütvoller Musik.

Fotos Fotos

 
Sommer 2002

Bautätigkeit in Klein-Eichen

So langsam nimmt die Straße am Larbach Gestalt an. Und ein Ende der Straßenbauarbeiten ist nach fast einem Jahr in Sicht. Jetzt sind in Klein-Eichen endlich die Arbeiten zum Ausbau des Bachwiesenweges aufgenommen worden.

Innerhalb einer Woche ist der alte Schotter ausgehoben (übrigens auf Feldwege verteilt) und ein neuer Fahrbahnuntergrund schon aufgefüllt.

.Am Mittwoch fand ein Ortstermin statt, bei dem auch einige Probleme der Fahrbahnhöhe zur Sprache kamen. Diese können hoffentlich zur Aller zufriedenheit gelöst werden.

Ebenfalls an diesem Nachmittag wurde von den Anwesenden die Dorferneuerungsmaßnahme am Löschteich besprochen. Dabei ist ein Ortstermin vereinbart worden, an dem der neue Bachverlauf und der Weg abgestimmt werden sollen. Dieser Termin wird am Donnerstag, dem 15. August um 16.30 Uhr sein. Alle Interressierten können sich daran beteiligen.

Bei dem Neubaugebiet Eichwiesenfeld gibt z. Zt. nichts neues zu berichten. Weitere Bauaktivitäten sind nicht abzusehen.

Die Straßenrenovierungen im gesamten Ortsbereich sind abgeschlossen. Die Flickstellen sind nicht zu übersehen. Wenn auch so manche schadhafte Stelle vergessen wurde.

Fotos

 

13. Juli 2002
14. Juli 2002

Wanderer trotzten schlechtem Wetter

Fast pünktlich mit dem Start der 21. Lardenbacher EVG-Wanderveranstaltung am Samstag setzte der für eine solche Veranstaltung nicht ganz passende Regen ein. Aber 573 unentwegte Wandergesellinnen und -gesellen aus 36 hessischen EVG-Vereinen machten sich doch auf den Weg. Die drei Strecken waren 6, 13 und 22 Kilometer lang. "Die Speckmäus", die Wanderabteilung vom Spiel und Sportverein Lardenbach/Klein-Eichen, hatten die Wanderstrecke ausgeschildert.

Start und Ziel war wieder das Dorfgemeinschaftshaus. Der Weg führte zum größten Teil über die Freinseener Gemarkung. Die Wanderer konnten dem schönen Kreuzseenergrund hoch laufen, vorbei an den Mühlen bis zum Oberseener Hof.

Zum Abschluß der zweitägigen Veranstaltung wurde die Siegerehrung vom ersten Vorsitzenden des SSV Thomas Mölcher und vom Wanderwart Manfred Lind vorgenommen. Die Berg- und Wanderfreunde Lindenstruth konnten sich mit 70 Teilnehmern als die größte Gruppe gegenüber dem JSV Lehnheim mit 53 Startern durchsetzen. Erinnerungspokale gab es für Wanderer aus Gießen, Niederkleen, Ulfa, Stangenrod, Rüddingshausen und Schröck.

(ld)

 
22. Juni 2002

Sommerfest mit Gesang und Feuer

Unter der Regie des Männergesangvereines Lardenbach/Klein-Eichen fand am Samstag, dem 22. Juni das diesjährige Sommerfest auf dem Sportgelände in Lardenbach statt. Diese Sonnenwendfeier wurde durch die aktiven Vereinssänger und die Kinder der Sing-, Spiel- und Spaßtruppe des Vereines gestaltet. Rechtzeitig zur Dämmerung wurde wieder das Sonnenwendfeuer entzündet. Hoch schlugen die Flammen in die laue Sommernacht. Wer es bemerkte, so waren rundum einige Feuerscheine zu sehen. Auch in den Nachbardörfer hatte man sich zu dieser eigentlich schon alten Tradition zusammengefunden.
Seit einigen Jahren werden vermehrt Feuer zur Sommersonnenwende (Mittsommernacht: 21. Juni) angesteckt. Burschenschaften und andere Ortsvereine finden wieder Interesse an einem uralten Brauch. Die Feuer sind heute oft Begleiterscheinungen kleiner örtlicher Volksfeste und Belustigungen.
Wenn die Sonne im jährlichen Erdumlauf auf unserer nördlichen Erdhälfte den höchsten Stand erreicht hat, ist Sommersonnenwende oder Mitsommernacht. Am 21. Juni ist nach unserem Kalender der längste Tag und die kürzeste Nacht. Dieses Ereignis wurde bei den Germanen, Kelten und Slawen ausgiebig gefeiert.
Viele der alten heidnischen Sonnenwendbräuche waren der Kirche ein Dorn im Auge. Im 4. Jahrhundert legte man einen Festtag, das "Johannisfest", in die Zeit der Sonnenwendfeiern, um das alte heidnische Sommerfest zu überdecken.
Im sogenannten "Dritten Reich" schenkte man diesem alten germanischen Brauch wieder mehr Aufmerksamkeit. Sicher vordergründig aus politischen und weniger aus rein volkskundlichen Gründen.

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06. Juni 2002

Bodenrichtwerte

In dem amtlichen Mitteilungsblatt der Stadt Grünberg (Heimat Zeitung), wurden am 6. Juni 2002 die Bodenrichtwerte für die Großgemeinde Grünberg veröffentlicht.

Die sehr interressante Tabelle gibt Aufschluß über die Preise für baureifes Land (inklusive Erschließungsbeiträge).

Richtwert in EURO/qm

Ortsteil

Wohnbau-flächen

gemischte Bauflächen gewerbliche Bauflächen

Sonder-gebiete

Land-wirtschaftliche Flächen

 
mäßig/mittel/gut
mäßig/mittel/gut
mäßig/mittel/gut
mittel
mittel
Beltershain
36 / 46 / 56
20 / 30 / 41
 
36
0,65
Göbelnrod
36 / 48 / 61
20 / 30 / 41
   
0,55
Grünberg
66 / 92 / 118
51 / 78 / 105
- / 41 / -
 
0,82
Harbach
36 / 48 / 61
20 / 30 / 41
   
0,56
Klein-Eichen
36 / 46 / 56
20 / 28 / 36
 
26
0,51
Lardenbach
36 / 46 / 56
20 / 28 / 36
   
0,56
Lehnheim
36 / 46 / 56
20 / 30 / 41
   
0,56
Lumda
36 / 46 / 56
20 / 30 / 41
   
0,68
Queckborn
36 / 51 / 66
26 / 38 / 51
- / 31 / -
26
0,60
Reinhardshain
36 / 51 / 66
26 / 36 / 46
   
0,61
Stangenrod
36 / 48 / 61
20 / 33 / 46
   
0,60
Stockhausen
31 / 41 / 51
20 / 28 / 36
   
0,54
Weickartshain
36 / 44 / 51
20 / 28 / 36
   
0,56
Weitershain
36 / 44 / 51
20 / 28 / 36
   
0,60
           
 
01. Mai 2002

1. Mai-Feiertag und Himmelfahrt

Innerhalb von acht Tagen konnten die Klein-Eichener gleich zweimal im Steinbruch feiern!
Am 1. Mai hatte die Rallye-Scheune eingeladen. Und am "Vatertag" waren die Grenzgrabenspritzer Gastgeber.
Beide Veranstaltungen haben einen ähnlichen Charakter. Der große Unterschied war diesmal das Wetter. Etwas kühl und naß war es zu Beginn des Wonnemonates. Acht Tage später herrschte Sonnenschein und im geschützt gelegenen Steinbruch war schon von Hitze die Rede.

Es war ein Kommen und Gehen. Wie üblich fanden rundum mehrere Feiern statt.
Natürlich war das Wichtigste die Gesellschaft und das Neuste aus dem Dorf und der nächsten Umgebung zu erfahren. Zusammengehalten wurde alles durch die Verköstigung vom Grill und dem Umtrunk aus dem Fass.

Auch weil die "Vatertags"-Feier der Grenzgrabenspritzer schon eine jahrelange Tradition hat, gab sich wieder Bürgermeister Siegbert Damaschke die Ehre eines Besuches. Sogar Pfarrerin Michaelsen mischte sich kurz unter die Gäste.

Bis zum Abend hat so mancher durchgehalten. Schön wenn solche Anlässe das Dorfleben bereichern.

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09. Mai 2002

Himmelfahrts-Gottesdienst

Zum diesjährigen Himmelfahrts-Gottesdienst auf dem Gelände des Sportplatzes in Lardenbach waren bei herrlichem Wetter wieder mehrere Hundert Gläubige aus der Region erschienen. Die alljährlich von den Kirchengemeinden gemeinsam durchgeführte Veranstaltung in dem eigens von der Freiwilligen Feuerwehr Lardenbach errichteten und voll besetzten Zelt wurde vom Posaunenchor unter Leitung von Ulrich Leidner musikalisch umrahmt.

Die zu Fuß, mit dem Fahrrad, dem PKW und Bus aus zahlreichen umliegenden Ortschaften angereisten Gottesdienstbesucher wurden von Pfarrerin Cordula Michaelsen begrüßt. Sie gestaltete die Liturgie und spendete zum Abschluss des Gottesdienstes den Segen. Die Predigt zu Christi Himmelfahrt wurde von Pfarrer Frank Wendel aus Ober-Ohmen gehalten. Die Grundlage für seine Ausführungen stammte aus dem Epheserbrief.

(Karl-Ernst Lind)

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06. Mai 2002

Schnupper-Singstunde

Mit einer sogenannten "Schnupper-Singstunde" möchte am heutigen Montag der Männergesangverein "Eintracht" Lardenbach/Klein-Eichen allen interessierten Männern die Möglichkeit zum Chorgesang bieten.

Der örtliche Gesangverein mit einem der wenigen reinen Männerchöre in der hiesigen Region ist bemüht, in den beiden Ortschaften Kultur und Liedgut auch für die Zukunft zu erhalten. Leider ist dieses nach Aussage der Verantwortlichen durch den Wegfall von älteren Sangesfreunden nicht mehr im vollen Umfang möglich.

Deshalb ist die Vereinsführung bemüht, durch zusätzlichen Nachwuchs den Fortbestand des Chores zu sichern. Um hierbei gerade jüngeren Sänger Freude am Chorgesang zu bieten, ist auch die Gründung eines Projektchores geplant. Hierbei sollen besonders moderne Lieder wie etwa Gospels und fremdsprachige Chöre eingeübt werden.

Neben der Freude am Singen gibt es natürlich auch die entsprechende Geselligkeit, die bei den allwöchentlichen Singstunden ansteht.Die erste "Schnupperstunde" beginnt heute um 20 Uhr im Saal der Gaststätte Dietz in Lardenbach.

(Karl-Ernst Lind)

 
02. Mai 2002

Begeheung des Arbeitskreises Dorferneuerung

Vor der Sitzung des Arbeitskreises Dorferneuerung (am 2. Mai 2002) fand am Dorfteich in Klein-Eichen eine Ortsbesichtigung statt. Bei regem Interesse stellte das Büro Ohlsen seine Planungen zu dieser Dorferneuerungsmaßnahme vor. Im Großen und Ganzen entspricht dies den Vorplanungen des Büros Grabowski.

Bevor die Arbeiten am Bachwiesenweg und auf dem Gelände am Teich von der Firma aufgenommen werden, können in Eigenleistung die drei Fichten entfernt werden. Die beiden Pappeln bleiben stehen. Die Pflasterungen am Gefrierhaus und hinter dem Feuerwehrgerätehaus sollen mit dem Material des Bachwiesenweges abgeglichen werden.

Die Verlegung des Zuflusses zum Teich und eine eventuelle Entschlammung des Teiches können mit denen sich dann vor Ort befindlichen Geräten ausgeführt werden. Die zwei Holzstege werden wohl die aufwendigsten Arbeiten erfordern, weil hier Fachfirmen gefragt sind.

Die OVAG hat zugesagt den Transformatorenturm mit einem neuen Anstrich zu versehen. Ausdrücklich wurde darauf hingewiesen, die Zufahrt zum Nachbargrundstück weiterhin zu ermöglichen. Das heißt, dass der neu anzulegende Fußweg einen entsprechenden festen Untergrund in diesem Bereich erhält. Herr Grabowski hat um eine Beteiligung gebeten, wenn es um Gestaltungsfragen des Geländes geht.

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01. Mai 2002

Rallye-Scheune im Steinbruch

Der Motorsportstammtisch aus der Rallye-Scheune veranstaltete am Mittwoch eine Fete zum 1. Mai. Im für solche Feiern sehr günstig gelegenen Klein-Eichener Steinbruch wurden zwei Zelte, Pavillom und ein Grill aufgestellt. Damit konnten die Besucher gut bewirtet werden. Für so manchen führte die Maiwanderung dann auch hoch über den Galgenberg. Das Wetter war zwa etwas trübe, das störte die gesellige Runde jedoch nicht weiter.

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28. April 2002

Fußballer geehrt

Einen besonderen Dank sprachen am Sonntag (28. April 2002) der 2. Vorsitzende Thorsten Schätzle und Abteilungsleiter Reinhard Mölcher jun. den beiden Fußballern Frank Hollederer und Ralf Mölcher vom Spiel- und Sportverein Lardenbach/Klein-Eichen für deren absolvierten Spiele in den Seniorenmannschaften des Vereins aus.

Die zwei in dem heimischen Sportverein groß gewordenen Fußballer begannen ihre Karriere bereits in den unteren Jugendmannschaften und spielten fortan für ihren Heimatverein. Nach dem Wechsel zu den Senioren konnte der eher defensive Mittelfeldspieler Frank Hollederer nunmehr auf sein 600. Spiel blicken, wobei er auch zahlreiche Treffer für seinen Verein erzielte.

Zum 400. Mal im Trikot des SSV stand zudem Ralf Mölcher. Der gelernte Abwehrspieler übernimmt neben seiner Aufgabe als Feldspieler noch im Verhinderungsfall der beiden Stammtorhüter deren Position ein. Als Zeichen für ihren langjährigen unermüdlichen Einsatz erhielten beide Jubilare ein Erinnerungsgeschenk überreicht.

(Karl-Ernst Lind)

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28.April.2002

Grenzgang mit den Jagdgenossen

Trotz des unbeständigen Wetters nahmen am Sonntag (28. April 2002) einige Mitglieder der Jagdgenossenschaft Stockhausen/Klein-Eichen an einem Grenzgang in der Gemarkung Klein-Eichen teil. Begrüßt wurden neben den Teilnehmern von dem Vorsitzenden der Jagdgenossenschaft Jürgen Biedenkapp der zuständige Jagdpächter Helmut Nickel und Ortsvorsteher Werner Zimmer.

Während des Rundganges gab es für die Mitglieder umfangreiche Informationen zu den Themen Natur, Jagdwesen und Geschichte. Als Weg wurde nicht etwa dem genauen Grenzverlauf gefolgt, sondern man benutzte die Feldwege. Unter dem Steinbruch entlang erreichte die Gruppe das Buchholz. Hier erfuhr man von den älteren Teilnehmern, dass sich einst ein Waldstück bis auf die Groß-Eichener Gemarkung hinzog. Und dass sich hier bis in die 1930er Jahre der "Schindwasen" befand. Jedes Dorf hatte solch einen Platz, um verendetes Vieh zu beseitigen.

Auf dem weiteren Weg konnte Jagdpächter Helmut Nickel so manche Spur am Geäst erklären, die meistens vom Rehwild stammte. Weiter ging es über den Galgenberg. Durch das Dickicht der "Junker Hans Hecke" gelangte man auf die "Pfingstweide". Auf den sich anschließenden Flurstücken "Das Bornwäldchen" und "Die Bornwiesen" konnte für die jüngeren Teilnehmer der angenommene Standort des alten Klein-Eichen lokalisiert werden. Bei der Feldbereinigung (um 1950) sollen hier bei Rodungsarbeiten Mauerreste (Sandstein) gefunden worden sein. Auf einer Wiese befindet sich eine Wasserquelle. Diese wird als Brunnen definiert. Landwirte bleiben hier schon mal mit ihren Fuhrwerken im weichen Untergrund stecken.

Einige Meter weiter des Weges, am sogenannten "Ried", befand sich die Flachskaute. In früheren Zeiten wurden hier, in einem Gewässer, die Flachspflanzen für die weitere Bearbeitung eingeweicht. Als die Grenzgänger über den Plattenweg gingen, hatte man einen guten Blick auf die ehemalige Lehmkaute und den Grenzverlauf entlang des Ilsdorfer Waldes. Weiter zieht sich die Gemarkungsgrenze vom Stockhäuser Hof bis Lardenbach am Larbach entlang. Auf der Ilsdorfer Straße marschierte die Gruppe dann wieder Richtung Dorf.

Trotz der drohenden Wolken kam man mit trockenen Kleidern zurück. Wie verabredet, ließ man sich dann im "Holzschuppen" von Dieter Faust in gemütlicher Runde nieder. Bei Hausmacher Wurst und angeregter Unterhaltung fand der Grenzgang sein Ende.

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27. April 2002

Kritiksingen

Die Gallushalle war am Samstag (27. April 2002) erfüllt von schönen Stimmen. Der Ohm-Lumdatal-Sängerbund hatte zum alljährlichen ersten Teil-Kritik-Singen 2002 eingeladen. Musikausschussvorsitzender K. Petersen (Romrod) und Bundesvorsitzender D. Ihle (Harbach) dankten den auftretenden 700 Sängerinnen und Sängern, darunter erfreulicherweise vier "Junge Chöre", für ihr Engagement.

Vorgestellt wurde sodann der für 2002 und 2003 verpflichteten Wertungsrichter A. Groß aus Marktoberndorf/Allgäu, musikalischer Leiter vieler nationaler und internationaler preisgekrönter Chöre aus dem Ostallgäu. Man hatte es somit mit einem hochqualifizierten Kenner der Chor- und Musikszene zu tun, der die schwierige Aufgabe der "kritischen Betrachtung" der 32 zum Vortrag kommenden Chöre aller Stilrichtungen übernommen hatte.

Groß achtete genau auf Tonreinheit, Rhytmik, Dynamik, Aussprache, Tonbildung, Chorklang, Chorauswahl und Auffassung, um anschließend die Sänger auf die positiven wie negativen Aspekte ihrer Vorträge aufmerksam zu machen. Der Kritiker sang gar die schwierigen Chorpassagen selbst vor und führte mit den musikalischen Leitern offene Dialoge. Das Fazit von Groß:"Die Singkultur im OLSB steht auf hohem Niveau."

An dem ersten Kritiksingen, das neben den Verantwortlichen des OLSB vom GV Beltershain mit seinem Vorsitzenden W. Christ mostergültig ausgerichtet wurde, beteiligten sich 17 Mitgliedsvereine, die in fünf Zeitblöcken auftraten. Unter den 17 Chören war auch der MGV "Eintracht" Lardenbach/Klein-Eichen mit O. Hasenpflug vertreten.

(Gießener Allgemeine Zeitung)

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25. April 2002

Seenbach-Renaturierung

Die am Donnerstag (25. April 2002) unter Leitung von Wolfgang Hausmann tagende Stadtverordnetenversammlung hat die Renaturierung des Seenbaches - ein Gemeinde übergreifendes Vorhaben - auf Grünberger Gemarkung vorangebracht: Dem Planungsbüro wurde mit einer Ausgabe von 23 700 Euro der Auftrag für Ingenieurleistungen zur Umsetzung der Renaturierung von der Stadtgrenze Laubach/Grünberg bis an die Ortslage Flensungen erteilt.

Doch war die Renaturierung den Stadtverordneten nicht genug: Der Magistrat wurde ebenso beauftragt, auf die Aufnahme des Hochwasserschutzes in den Maßnahmenkatalog hinzuwirken. Die CDU-Fraktion forderte, die Stadt sollte sich für ein volles Ausschöpfen von Maßnahmen zur Begrenzung des Hochwassers einsetzen. Aks davon direkt Betroffener unterstützte Ulrich Walter (SPD, Seenbrücke) diesen Vorstoß, nach 30 Jahren reiche es ihm, dass die Hochwassertouristen vorbeikommen, um zu schauen, wie sehr ihm das Wasser schon zum Halse stehe.

Er werde das gern mit den zuständigen Stellen besprechen, meinte der Bürgermeister, jedoch bedeudete dies eine Auftragserweiterung, was in diesem Plenum und mit den Nachbargemeinden neu zu diskutieren wäre. Einstimmig erteilte die Stadtverordnetenversammlung am Ende den Zusatzauftrag.

(Grünberger Heimat Zeitung)

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21. April 2002

Schlachtessen

Mitglieder des Männergesangvereins Lardenbach/Klein-Eichen veranstalteten zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte am vergangenen Sonntag (21. April 2002) ein öffentliches Schlachtessen im Dorgemeinschaftshaus. Mehr als einhundert Gäste aus der Region fanden sich am späten Vormittag ein, um die angebotenen Spezialitäten zu genießen.

Köstlich zubereitet von Mitgliedern und deren Ehefrauen wurden neben herkömmlichem Wellfleisch noch herzhaft schmeckende gebrühte Blut- und Leberwürstchen sowie Frikadellen angeboten. Als Beilage standen Sauerkraut und Meerrettich und eine Schlachtsoße zum endgültigen Verzehr zur Verfügung. Als Abschluss der vorzüglichen Leckerbissen gab es auf Wunsch für jeden Gast noch einen nach alter Tradition selbst gemischten Schlachtschnaps.

(Karl-Ernst Lind)

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20. April 2002

Müllsammler unterwegs, 2002

Regen Zuspruch mit über 30 Personen aus den beiden Dörfern Lardenbach und Klein-Eichen fand am Samstag (20. April 2002) die vom jeweiligen Ortsbeirat angesetzte gemeinsame Müllsammlung. Mit dem Vorsatz, den unvernünftigen Umweltsündern in deutlicher Weise entgegenzutreten sowie auch die heimische Landschaft von Schmutz und Müll zu befreien und somit letztendlich diese zu erhalten, hatten sich neben einigen Mitgliedern von verschiedenen örtlichen Vereinen auch zahlreiche Einwohner zur Müllsammlung am Gerätehaus in Lardenbach eingefunden.

Erfreulich war auch die Mithilfe der jüngeren Generation, die sichtlich mit Freude an dieser Aktion teilnahm. Aufgeteilt in mehreren Gruppen wurden die Gemarkungen nach Unrat durchforstet und auch einiges gefunden. Entsprechen der vorgegebenen Müllverwertung fanden die aufgelesenen Gegenstände wie Blechdosen und Flaschen in den bereitstehenden Behältern eine ordnungsgemäße Entsorgung.

Der Restmüll wird nach Auskunft der städtischen Umweltberaterin Emma Maier durch die Mitarbeiter des Bauhofes entsprechend entsorgt. Eine besondere Anerkennung fanden die "örtlichen Müllentsorger" durch die Metzgerei Kielbassa und den Nahkauf Felsing, die nach Abschluss der Sammelaktion für eine kostenfreie Stärkung der beteiligten Helfer sorgten. Eine positive Resonanz zeigte ein Autofahrer, der von der Aktion angetan war und spontan einen Geldbetrag zur Verköstigung aus dem Auto überreichte.

(Karl-Ernst Lind)

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07. April 2002

Konfirmation 2002

Konfirmiert und somit als kirchliche Mündige in die evangelische Kirchengemeinde Lardenbach/Klein-Eichen aufgenommen wurden am Sonntag (7. April 2002) in der Lardenbacher Fachwerkkirche die Konfiermandinnen und Konfirmanden Stefanie Pleik, Annika Sauer, Christian Dittrich, Stefan Dörsing und Jonas Herdejost.

Die aus Lardenbach und Klein-Eichen kommenden Konfiermierten wurden bereits am 10. März zusammen mit ihren Kameradinnen und Kameraden aus Stockhausen und Weickartshain in der Kirche in Weickartshain vorgestellt. Den Konfirmationsgottesdienst mit dem Abendmahl hielt Pfarrerin Cordula Michaelsen, deren Predigt auf den Bibeltext aus Matthäus 5, Verse 13 bis 16 aufbaute.

(Karl-Ernst Lind)

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29. März 2002

Gesangverein im Altenhain

In einem fast überfüllten Foxer im Seniotrnheim "Am grünen Berg" in Grünberg erfreute traditionsgemäß am Karfreitag (29. März 2002) wiederum der Chor des Männergesangvereins Lardenbach/Klein-Eichen die dortigen Heimbewohner mit einer Anzahl von Liedern.

Nach der Begrüßung durch den Heimleiter Karl-Otto Bingmann präsentierten die Sangesfreunde aus Lardenbach und Klein-Eichen unter der Leitung von Ottmar Hasenpflug das Lied "Herr, deine Güte reicht so weit" sowie das von dem Männerchor und dem Solisten Karl-Heinz Holederer in englischer Sprache dargebotene Lied "My Lord, what a morning". Der Volksweise "Fremd in der Heimat" folgte das hessische Volkslied "Was gläzet der Frühling". Viel Applaus gab es für das anschließend erklingende "Schifferlied".

Zum Abschluß des Konzertes intonierte der Männerchor aus den beiden Dörfern noch das stimmungsvolle italienische Volkslied "Ein kleiner Blumenstrauß". In einem Grußwort an die sehr zahlreichen Zuhörer versprach der erste Vorsitzende des Männergesangvereins Karlheinz Erdmann auch im kommenden Jahr diese Konzerttradition im Seniorenheim Grünberg fortzusetzen.

(Karl-Ernst Lind)

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28. März 2002

JHV des Tischtennisclub

Mit etwas mehr als die Hälfte des 53 Mitglieder zählenden Tischtennisclubs Ilsdorf/Lardenbach war am vergangenen Donnerstag (28. März 2002) im SSV-Vereinsheim die ordentliche Mitgliederversammlung besucht. Vereinsvorsitzender Klaus-Dieter Kraft sprach in seinem Jahresbericht allen Aktiven, Helfern und Spendern seinen Dank aus. Schwerpunkt der letztjährigen Aktivitäten war neben dem Spielbetrieb die Mithilfe bei der 1225-Jahrfeier in Lardenbach. Der Vorsitzende bedauerte, dass aus Termingründen die Vereinsmeisterschaft ausfallen musste.

Einen positiven Bericht über die finanzielle Lage des Vereins erstattete Bernhard Sauer. Er dankte besonders nochmals allen Spendern für die Unterstützung. Kassenprüfer Roland Voll stellte anschließend den von der Versammlung einstimmig beschlossenen Antrag auf Entlastung des Vorstandes. Für den turnusgemäß ausscheidenden Kassenprüfer Helmut Fitzthum wurde Arno Böcher gewählt.

Aus dem Bericht des Mannschaftsführers der ersten Mannschaft, Gunter Berg, ging hervor, dass die Verbandsrunde 2000/2001 mit einem guten fünften Tabellenplatz und 27:11 Punkten in der Bezirksklasse abgeschlossen wurde. Ausgezeichnete Leistungen wurden dabei von Gunter Berg als viertbester Einzelspieler der Gruppe und von Ulrich Hansel und Frank Hollederer als drittbeste Doppelspieler absolviert. In der Pokalrunde der gesamten Bezirksklassen spielte sich das Team bis unter die letzten 16 Mannschaften, wo die Mannschaft dann gegen einen besonders starken Gegner ausschied.

Den Bericht für die zweite Mannschaft erstattete für den verhinderten Mannschaftsführer Marcus Weeke der Vorsitzende Klaus-Dieter Kraft. Die im vergangenen Jahr abgestiegene und heute in der Kreisklasse spielenden Akteure belegen derzeit den dritten Platz.

Erörtert wurde im Anschluss noch die Durchführung der diesjährigen Vereinsmeisterschaft und die Kooperation mit der Feuerwehr für die im kommenden Jahr geplante Faschingsveranstaltung.

(Karl-Ernst Lind)

 
28. März 2002

Hassinger vom SSV geehrt

Für seinen langjährigen Einsatz in den Seniorenmannschaften des Spiel- und Sportvereins Lardenbach/Klein-Eichen wurde dieser Tage (Ende März 1982) Rudi Hassinger durch den Vereinsvorsitzenden Thomas Mölcher und dem Fußballabteilungsleiter Reinhard Mölcher jun. gedankt.

Der seit der Sasion 1967/68 im Sportverein aktive Fußballer absolvierte als gelernter Stürmer in der Ersten, der Zweiten und in der Alten-Herrenmannschaft bis zur Beendigung seiner Laufbahn 665 Spiele. Hierbei erzielte das "Lardenbacher Fußball-Idol" nahezu 150 Tore und liegt damit bei seinem Verein im vorderen Feld der ewigen Torschützenliste.

Besondere Verdienste erwarb sich der nunmehr nicht mehr aktiv spielende Hassinger in der Jugendarbeit, wo er neben der Betreuung des Nachwuchses zudem einige Zeit als Trainer wirkte. Viel Anerkennung genießt Hassinger weiterhin bei allen aktiven Fußballfreunden für die hervorragende Sportplatzpflege. In vielen Stunden sorgt er dabei für einen stets gemähten Rasen und für ein ansehnliches Umfeld auf dem Sportgelände.

(Karl-Ernst Lind)

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15. März 2002

JHV Obst- und Kelterfreunde, 2002

Geleitet vom 1. Vorsitzenden Hans-Ferdinand Mölcher fand am Freitag (15. März 2002) die Mitgliederversammlung des Obstbau- und Kelterverein Lardenbach/Klein-Eichen im Gasthaus Dietz in Lardenbach statt.

Mölcher berichtete von zahlreichen Aktivitäten des 65 Mitglieder starken Vereines im vergangenen Jahr. So wurde neben der Obstbaumpflege und dem Keltern eine Tagesfahrt nach Würzburg angeboten. In den Kelterraum wurde eine Entlüftung eingebaut. Auf dem Jahresprogramm stand auch das mit dem Männergesangverein ausgerichtete Sommerfest.

Schwerpunkt war die Beteiligung an der 1225-Jahr-Feier in Lardenbach. Hierbei wurde neben der Mithilfe bei der Vorbereitung und der Durchführung noch ein eigener Stand mit Getränken rund um den Apfel und mit Handkäs mit Musik vor dem Kelterraum betrieben. Mölcher dankte allen Helfern und sprach Norbert Dittrich und Karlheinz Hollederer für Arbeiten im Kelterbetrieb besonderen Dank aus.

Auf 117 Füllungen mit 14000 Liter gepressten Most als Ergebnis der letzten Keltersasion wies der 2. Vorsitzende Klaus Weeke hin. Insgesamt wurden dabei von Vereinsmitgliedern 51 und von auswärtigen Nutzern 66 Füllungen gekeltert. Die Nutzung des vereinseigenen Schredders und des Vertikutierers sei nicht sehr groß gewesen. Das Ausmähen der Obstbaumstandorte sei vorgenommen worden. Eine im September stattfindende Obstversteigerung fand leider nur drei Interessenten.

Vor dem Bericht des Kassenwartes Roland Voll wurde nochmals an die Mitglieder appelliert, die anfallenden Gebühren für Ausleihungen und Nutzungen umgehend zu begleichen. Einstimmige Entlastung gab es auf Antrag der Kassenprüfer Peter Swoboda und Jürgen Maus für den gesamten Vorstand. Festgelegt wurden mit Jürgen Maus und Arno Böcher auch die beiden Kassenprüfer für das Jahr 2002.

Den Abschluss der Versammlung bildeten Filmaufnahmen von Mitglied Ernst Volp, die die durchgeführte Tagesfahrt nach Würzburg zeigten.

(Karl-Ernst Lind)

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08. März 2002

Jahreshauptversammlung des SSV Lardenbach/Klein-Eichen

In Anwesenheit des Ehrenmitgliedes Reinhard Mölcher sen. und der beiden Ortsvorsteher Karlheinz Erdmann (Lardenbach) und Werner Zimmer (Klein-Eichen) erstattete nach dem Gedenken an das verstorbene Mitglied Ernst Böcher der 1. Vorsitzende des Spiel- und Sportvereins Lardenbach/Klein-Eichen, Thomas Mölcher seinen Tätigkeitsbericht (am 8. März 2002).

Aus diesem ging hervor, dass neben dem Ortssporttag mit dem Kinderfest, dem EVG-Wandertag und dem Skatturnier am Jahresende die Feierlichkeiten der 1225-Jahrfeier von Lardenbach das herausragende Ereignis im Jahre 2001 gewesen seien. Bei allen Veranstaltungen hätten die Vereinsmitglieder eine Mithilfe gewährt und somit für einen erfolgreichen Abschluss gesorgt. Besondere Anstrengungen seien zudem noch bei den derzeit nicht vollständig abgeschlossenen Renovierungen im Vereinsheim geleistet worden. Mölcher dankte allen Helfern und Spendern für die Unterstützung.

Eine ordentliche Kassenprüfung wurde seitens der Kassenprüfer Ingrid Reinert und Jens Pernak, der zuvor einen positiven Kassenbericht der Rechnerin Gerda Weeke bescheinigte. Der gesamte Vorstand wurde daraufhin auf Antrag einstimmig entlastet.

Eine erfreuliche Bilanz konnte Reinhard Mölcher jun. für die Fußballabteilung ziehen. So konnte die mit dem FC Weickartshain gebildete Spielegemeinschaft schon drei Spieltage vor Saisonende die Meisterschaft und den Aufstieg in die A-Klasse feiern. Der bisher größte Erfolg in der Vereinsgeschichte wurde noch mit einem ausgezeichneten 3. Platz der 2. Mannschaft verdeutlicht. Unter dem seitherigen Trainer Thomas Keil versuche die in der Tabelle im Mittelfeld liegende Mannschaft nun die Klasse zu halten. Beim Grünberger Hallenstadtpokal wurde der 4. Platz erreicht. Seinen Dank zollte Mölcher dem Vereinsmitglied Rudi Hassinger für dessen Tätigkeit bei der Platzpflege.

Eine ausgeglichene Bilanz der Altherrenmannschaft legte Kurt Scharmann vor. Die Mannschaft bestritt neben einem Abschiedsspiel in Erfurt zudem noch im Rahmen des Dorfjubiläums ein Länderspiel gegen die befreundete österreichische Mannschaft aus Lehenrotte.

Für die seit zehn Jahren bestehende Seniorengymnastik sprach deren Leiterin Fanny Voll den Dank an die Aktiven aus. Sie hätten bei guter Beteiligung an 32 Übungsstunden teilgenommen. Zudem nahm die Abteilung an der Aktion "Seniorensport aktiv" teil. Mitgemacht wurde auch bei der Durchführung des EVG-Wandertages. Neben dem sportlichen Aspekt sei auch die Geselligkeit mit Tagesfahrt und Wanderungen nicht zu kurz gekommen.

Insgesamt 46 Übungsstunden absolvierten die unter der Leitung von Sigrid Ruppel stehenden Gymnastikdamen. Höhepunkt dieser Gruppe sei der Auftritt bei den diversen Veranstaltungen der 1225-Jahrfeier gewesen. Eine besondere Erwähnung fand die Gymnastikshow, bei der insgesamt 30 Tanzgruppen für eine gelungene Veranstaltung sorgten. Die von Doris Rühl betreute Nachwuchsgruppe "Powergirls" trat neben ihren Übungsstunden ebenfalls mehrfach auf und erfreute u. a. beim Kinderfasching, bei der Gymnastikshow und beim Seniorennachmittag. Erfolgversprechend war zudem ein mit dem Kinderchor des Gesangvereins durchgeführter Workshop in Ulrichstein.

Ein abwechslungsreiches Programm gab es bei der von Sandra Erdmann trainierten Gruppe "Fit und Fun". Wie der Vorsitzende in Vertretung für die Übungsleiterin ausführte, treffen sich regelmäßig montags ca. sieben bis zwölf jüngere weibliche Vereinsmitglieder, um sich mit verschiedenen sportlichen Betätigungen fit zu halten.

Beim alljährlichen EVG-Wandern nahmen im letzten Jahr insgesamt 766 Wanderfreunde teil. In der EVG-Gesamtwertung lag den Worten von Abteilungsleiter Manfred Lind nach der Verein auf dem 44. Platz, wobei bei den verschiedenen EVG-Wanderungen 123 Teilnahmen erfolgt seien. Der Spartenleiter sprach den Wunsch nach einem verstärkten Mitwandern durch Vereinsmitglieder aus.

Für die langjährige Vereinstreue sprach Vorsitzender Mölcher den Mitgliedern Roland Voll und Ingrid Reinert seinen Dank aus. Er verlieh für deren 25-jährige aktive Mitgliedschaft die Vereinsnadel in Gold und Urkunde an die Jubilare. Die Vereinsnadel in Silber wurde dem nicht anwesenden Eckhart Zimmer für seine 25-jährige passive Vereinszugehörig zugedacht.

Die danach durchgeführten Vorstandswahlen brachten bei den Ämtern des 1. und 2. Vorsitzenden sowie der Rechnerin keine Veränderung. Hier wurden Thomas Mölcher, Thorsten Schätzle und Gerda Weeke wiedergewählt. Für die nicht mehr zur Verfügung stehende Schriftführerin wählte die Versammlung Ulrich Hansel einstimmig zum Nachfolger. Einen weiteren Wechsel gab es in der Position des Beisitzers. Hierbei wurde Stefan Weeke für den ausscheidenden Eduard Schmidt bestimmt.

Mit Ausnahme von der ebenfalls nicht mehr kandidierenden stellvertretenden Leiterin der Gymnastikabteilung, Fanny Voll, für die Beate Scharmann nachfolgt, wurden alle seitherigen Amtsinhaber einstimmig wiedergewählt. So stehen Reinhard Mölcher und Joachim Rühl der Fußballabteilung, Sigrid Ruppel der Gymnastikabteilung, Manfred Lind und Arno Böcher der Sparte Wandern vor.

Für die Überprüfung der Vereinsfinanzen wurden neben dem bereits im Vorjahr gewählten Jens Pernak noch Christian Ruppel bestimmt. Als Beitragskassierer werden wieder Leo Müller und Joachim Erdmann tätig sein.

Mit dem Hinweis auf die im Jahre 2002 anstehenden Termine beendete der Vereinsvorsitzende die Versammlung.

(Karl-Ernst Lind)

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28. Februar 2002

Dorferneuerung

Für Lardenbacher und Klein-Eichener Bürger, die ein Haus im alten Ortskern besitzen, bestehen nach wie vor Möglichkeiten einer Förderung im Rahmen der Dorferneuerung.

Voraussetzung für den Erhalt von Zuschüssen ist das Baujahr, welches vor 1940 liegen soll. Sanierungs- und Baumaßnahmen an solchen Gebäuden können ebenfalls gefördert werden mit dem Ziel, Altes und Neues harmonisch zusammenzufügen.

Im Einzelnen bestehen Fördermöglichkeiten für:

Erhaltungsmaßnahmen wie z. B. Dach- und Fenstererneuerung, Verputz und Wärmedeämmung

An- und Ausbaumaßnahmen zur Anpassung der Grundrisse an ein zeitgemäßes Wohnen

Schaffung von neuem Wohnraum durch die Umsetzung von Gebäuden oder den Ausbau von Dachgeschossen

Planungsleistungen von Architekten bei bauantragspflichtigen Maßnahmen

(Grünberger Heimat Zeitung)

 
22. Februar 2002

Gesangverein und Jugendarbeit

Als einen wichtigen Kulturträger in den beiden Dörfern Lardenbach und Klein-Eichen bezeichnete innerhalb der ordentlichen Jahreshauptversammlung (22. Februar 2002) der 1. Vorsitzende Karlheinz Erdmann den örtlichen Männergesangverein "Eintracht". Um auch zukünftig diese wichtigen Aufgaben wahrnehmen zu können, müsse man verstärkt weitere Sangesfreunde für den Chorgesang gewinnen.

So ergab sich aus der von den Mitgliedern geführten Diskussion auch eine entsprechende Unterstützung für die Durchführung einer Schnuppersingstunde. Erörterung fand zudem ein Vorschlag bei Interesse einen Projektchor ins Leben zu rufen,

In dem nach dem Gedenken an das verstorbene aktive Mitglied Heinrich Rahn erstatteten Jahresbericht des Vorsitzenden stellte dieser die vielseitigen Auftritte des vergangenen Jahres heraus. Neben den 32 Singstunden hätten zusätzlich noch 20 Darbietungen in der Öffentlichkeit auf dem Programm gestanden. Dabei seien neben den diversen Ständchen für die Mitglieder die Teilnahme am Jubiläum des MGV Bobenhausen, das Hasenpflug'sche Chortreffen in Hattenrod, das Chorkonzert im Seniorenheim Grünberg, das Kritiksingen in Grünberg, das Sternsingen in Geilshausen und das Seenbachtaltreffen in Stockhausen zu nennen.

Zudem kamen noch das Singen beim Volkstrauertag auf dem beiden Friedhöfen und das Adventsgottesdienst in der Lardenbacher Kirche hinzu. Vom Verein wurde wiederum zusammen mit dem Obstbau- und Kelterverein das Sommerfest und die traditionelle öffentliche Weihnachtsfeier sowie der Seniorennachmittag im Dorfgemeinschaftshaus durchgeführt.

Als besondere Veranstaltung sah Erdmann das 1225-jährige Jubiläum Lardenbachs, bei den zahlreichen Mitgliedern tatkräftig Hand anlegten und wo der Verein auch Gastgeber eines Liederabends gewesen sei. Zum Abschluss seiner Ausführungen dankte der Vorsitzende allen Unterstützern für deren Mithilfe.

Einen positiven Einblick in die rege Nachwuchsarbeit vermittelte die Betreuerin des Kinderchores, Diana Reining. Die derzeit 31 singenden Mädchen und Jungen absolvierten im Jahre 2001 34 Chorproben. Dabei wurden unter der Leitung von Minette Kraft insgesamt 27 verschiedene Lieder gesungen.

Zur Förderung der heimischen Jugendarbeit sei zusammen mit den Gymnastikkindern des Sportvereins ein zweitägiger Workshop mit insgesamt 26 Kindern in Ulrichstein durchgeführt worden. Dessen Ergebnis konnte dann beim Liederabend der 1225-Jahrfeier präsentiert werden.

Weitere Auftritte standen für die in drei Altersstufen singenden Kinder beim Kinderfasching, beim Kinder-, Schul- und Jugendchorkonzert in Flensungen, beim Erntedankfest unter der Erntekrone in Weickartshain, bei der öffentlichen Weihnachtsfeier und dem Seniorennachmittag an. Erfreut zeigte sich Reining über die seit Mai bestehende "Mini-Truppe, die für Kinder von drei bis sechs Jahren jeden Montag ab 16 Uhr Probe.

Dem Bericht von Kassenwart Karl-Heinz Hollederer folgte die von Kassenprüfer Klaus Kratz beantragte einstimmige Entlastung des Vorstandes und die Wahl von Johann Zimmer als Nachfolger für den ausscheidenden Kassenprüfer Artur Kratz.

Einstimmigkeit herrschte bei den Mitgliedern bei der Festlegung des Jahresbeitrages auf 13 Euro. Anerkennung und ein kleines Präsent wurde den aktiven Sängern Werner Siedler, Reinhold Stumpf, Karl-Ernst Lind, Hans-Joachim Siebel, Hans Mölcher, Karl Ruppel, Heinz Schwanke, Erwin Volp und Ernst Paha zuteil, die bei den Singstunden nicht mehr als zweimal gefehlt hatten.

In der von dem Männerchor unter der Leitung von Reiner Roth - er sprang für den erkrankten Chorleiter Ottmar Hasenpflug ein - mit vier Chören umrahmten Versammlung wurden noch die im Jahre 2002 anstehenden Termine erörtert. Hierbei steht auch erstmals ein Schlachtessen am 21. April im DGH auf dem Programm.

(Karl-Ernst Lind)

 
16. Februar 2002

Jahreshauptversammlung der Jagdgenossenschaft

Am Samstag, dem 16. Februar fand die jährliche Hauptversammlung der Jagdgenossenschaft
Stockhausen/Klein-Eichen statt. Diesmal traf man sich im Dorfgemeinschaftshaus in Stockhausen.

Der neue 1. Vorsitzender Jürgen Biedenkapp eröffnete die Sitzung, begrüßte die Anwesenden Herren
aus beiden Dörfern und stellte die Beschlußfähigkeit fest.

Das verlesen des Jagdkatasters ließ erkennen, dass die aufgeführten Landbesitzer nicht mehr dem neuesten Stand entsprachen. Eine Überprüfung wurde zugesagt.

Jagdpächter Helmut Nickel berichtete hauptsächlich von zur Strecke gebrachtem Haarwild. Sei es durch Abschuss oder auch zu einem großen Teil durch Überfahren von Autos. An dieser Zahl wird die Populationsdichte abgelesen. Jagdpächter Nickel warnte auch vor einem überzogenem Abschussverbot einzelner Tierarten. So dürfe es mit dem Fuchs nicht genauso gemacht werden wie mit verschiedenen Greifvögel, die nun Überhand nähmen.
Ein Fuchs wurde sogar auf einem Hof in Klein-Eichen gefangen.
Angesprochen wurden auch Fälle von Wilderei zwischen Stockhausen und Weickartshain. Dabei ist vermutlich aus
Autos heraus auf Rehwild geschossen worden. Eine Anzeige gegen unbekannt verlief wie sooft im Nichts.

Die Kassenberichte wurden für Stockhausen und Klein-Eichen getrennt vorgetragen.
Die Entlastung des Vorstandes erfolgte einstimmig.

Ebenfalls einstimmig beschlossen wurde die Durchführung eines Grenzganges um die Gemarkung Klein-Eichen.
Am Samstag, dem 6. April ist Treffpunkt in Klein-Eichen am ehemaligen Backhaus. Mitgehen kann jeder.

Über die Verwendung des Jagdpachterlöses war die Versammlung zum großen Teil übereingekommen weiterhin Feldwege zu schottern wo dies nötig sei. Auch soll verschiedenes Gerät erneuert werden. Nach zwei Jahren steht wieder ein Ausflug der Jagdgenossenschaft auf dem Programm. Der Vorschlag des Vorstandes diesmal eine Busfahrt nach Volkach am Main zu unternehmen wurde nach der Diskussion über die Busauslastung angenommen.

Mit Freibier und Rippchen mit Kraut das vom Jagdpächter gespendet wurde endete die diesjährige Jahreshauptversammlung der Jagdgenossenschaft Stockhausen/Klein-Eichen.

 

 
17. Januar 2002

20 Jahre Spinnkreis

Auf das 20-jährige Bestehen ihres Spinnkreises freuten sich am 17. Januar (2002) anlässlich ihres Treffens in Klein-Eichen, die seit dieser Zeit der Gruppe angehörenden Mitglieder. Dem aus einem Volkshochschulkurs des Jahres 1982 in Watzenborn-Steinberg entstandenen Spinnkreis gehörten von Beginn acht Frauen an.

Die Leitung jenes Kurses lag zur damaligen Zeit in den Händen der in Grünberg lebenden Ingrid Blauert. Die weiteren Mitglieder waren Erna Fay, Swantje Klingelhöfer, Mariechen Kolmer, Helga Frohme, Barbara von Meltzer und Mechthild Ranft. Die mit "Leib und Seele" dem Spinnen verbundenen Frauen nahmen aus den verschiedensten Gründen an dem Kurs teil.

So wollten gleich zwei Teilnehmerinnen, die in den Kriegsfahren für die eigene Familie das Spinnrad drehten und das Spinnen zwischenzeitlich verlernt hatten, wieder damit beginnen. Weitere Gründe waren das als Erbstück vorhandene Spinnrad im Wohnzimmer und die von eigenen Schafen gelieferte Wolle. Neben den im gesellschaftlichen Bereich bedeutungsvollen monatlichen Treffen des Spinnkreises lernten die im Laufe der Jahre wahrlich zu "Meisterinnen ihres Faches" gewordenen Handarbeiterinnen auch das Kämmen, Färben und Zwirnen.

Die Zusammenkünfte sind zugleich eine Art "Kaffeekränzchen", bei dem naturgemäß nicht nur über das Spinnen geredet wird. Neben weiterem Gesprächsstoff mit Themen aus dem Alltag gibt es bei den sich selbst als "Spinnschwestern" bezeichneten Heimwerkerinnen traditionsgemäß auch immer kulinarische Spezialitäten zu genießen. Eine besondere Freude bereitet den Damen zudem immer wieder die Vorstellung ihrer Handwerkskunst in der Öffentlichkeit. Bei zahlreichen Veranstaltungen wie Spinnstubenabende, stehende Festzüge und historische Märkte ist die Gruppe mit ihren ansehnlichen Produkten immer wieder gefragt.

Bei der Jubiläumsfeier mit Kuchen, Plätzchen und Kaffee in der Wohnstube bei Blauerts in Klein-Eichen war überraschend auch die bisherige Leiterin der Kreisvolkshochschule Gießen, Dr. Marianne Ebsen-Lenz anwesend und sprach den Damen ihre Glückwünsche aus.

(Karl-Ernst Lind)

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12. Januar 2002

Hauptversammlung Feuerwehr Klein-Eichen

Zur Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Klein-Eichen (am 12. Januar 2002) begrüßte im Saale Dietz die erste Vorsitzende Simone Faust die Mitglieder und neben Ortsvorsteher Werner Zimmer den stellvertretenden Stadtbrandinspektor Lothar Theis.

Nach dem Gedenken an die im Jahre 2001 verstorbenen Mitglieder Erwin Roth und Werner Biedenkopf gab Faust einen kurzen Einblick über die Aktivitäten im vergangenen Jahr. Ehrungen für langjährige Vereinszugehörigkeit kündigte die Vorsitzende für das kommende Jahr an, da zunächst weitere Daten überprüft werden müssten.

Neben dem von Werner Zimmer verlesenen Kassenbericht wurden die 25 anwesenden Mitglieder weiterhin durch die Schriftführerin Nadja Schmidt über den Ablauf der letzten Jahreshauptversammlung informiert. In Verbindung mit dem Kassenbericht wurde auf Antrag der Kassenprüfer Josè Peados und Ulrich Hansel dem Vorstand einstimmig Entlastung erteilt. Weiterhin bestimmte die Versammlung Michael Schubert für Josè Prados als neuen Kassenprüfer. Für das Kassieren der Mitgliedsbeiträge wurde einstimmig Michael Münscher von den Mitgliedern bestimmt.

Seinen Bericht erstattete anschließend Wehrführer Marco Biedenkopf. Aus diesem ging hervor, dass die Wehr ein einsatzloses Jahr 2001 hatte. Von den 14 gemeldeten Aktiven seien durchschnittlich acht zu den Übungen erschienen, was den Worten von Biedenkopf nach nur eine mäßige Beteiligung bedeute. Nachholbedarf bestünde zudem bei den Lehrgangsbesuchen.

Übungen und Lehrgänge waren auch das Thema beim Grußwort des stellvertretenden Stadtbrandinspektors Lothar Theis. Er sah, bedingt durch das wie in Klein-Eichen der Fall, teilweise veraltete Gerät gleichzeitig Motivationsschwierigkeiten bei den jungen Leuten. Als Anreiz biete sich seiner Meinung nach in diesem Zusammenhang das gemeinsame Üben mit der Nachbarwehr aus Lardenbach an.

Einen detaillierten Einblick in die vorgesehenen Sanierungen am und im Bereich des Feuerwehrgerätehauses vermittelte Ortsvorsteher Werner Zimmer unter dem Tagesordnungspunkt "Verschiedenes". Er verwies dabei auf die in diesem Jahr im Rahmen der Dorferneuerung zur Ausführung kommenden Maßnahme.

Vereinsvorsitzende Simone Faust beendete die Sitzung. Und mit dem schon traditionellen Imbiss ging die Versammlung zu dem geselligen Teil des Abends über.

(Karl-Ernst Lind)

 
12. Januar 2002

"Ruhestand" für drei Fußballer

Eine Verabschiedung gleich im "Dreierpack" stand am vergangenen Wochenende (12. Januar 2002) während der Sasion-Abschlussfeier der Alten Herren-Mannschaft des Spiel- und Sportvereins Lardenbach/Klein-Eichen auf dem Programm. Die Feier selbst hatte bereits am späten Vormittag mit einem gemeinsamen Mittagessen und einer anschließenden Wanderung durch die heimischen Gefilde begonnen.

Am Abend gab es dann im Vereinsheim ein gemeinsames Essen für aktive und passive Mitglieder der Altherren-Abteilung. Im Rahmen dieser Feier wurden vom Vereinsvorsitzenden Thomas Mölcher dann auch drei verdiente Fußballer in den "Ruhestand" versetzt. Hierbei dankte Mölcher zunächst Karlheinz Erdmann, der seit der Vereinsgründung im Jahre 1966 beim SSV aktiv war. In dieser Zeit absolvierte der "Abwehrspezialist" insgesamt 440 Spiele.

Seit 1970 spielte Klaus Hansel in den Seniorenmannschaften des Vereins und erreichte insgesamt 330 Spiele. Ebenso seit der Vereinsgründung als Fußballer aktiv war Dieter Kraft. Er spielte in den ersten beiden Jahren jedoch noch in den Jugendmannschaften und wechselte dann 1968 zu den Seniorenfußballern. Dort konnte er bei insgesamt 675 Spielen überwiegend im Abwehrbereich seine Stärken aufzeigen.

Aus den Händen des 1. Vorsitzenden erhielten die drei zum Dank und zur Erinnerung an die lange aktive Zeit jeweils eine Fußballer-Figur überreicht. In Zukunft wollen sie weiterhin den heimischen Fußball und besonders die Kameraden der Altherren-Fußballer unterstützen.

(Karl-Ernst Lind)

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06. Januar 2002

Sternsinger als Spendensammler

Fünf Tage waren die St.-Anna-Sternsinger der katholischen Pfarrgemeinde Weickartshain/Seenbrücke unterwegs, um in den Seenbachtalgemeinden Lardenbach, Klein-Eichen, Stockhausen, Weickartshain und Seenbrücke für die Ärmsten der Welt zu sammeln und - nachdem sie Gedichte und Lieder vorgetragen hatten - den Segensspruch "20*C+M+B*02" an die Tür zu schreiben.

Die 29 als Heilige Drei Könige verkleideten Kinder im Alter von vier bis 13 Jahren, die von Ingrid Heines, Margaret und Stefan Trüller, Beate Scharmann, Susanne Oßwald, Hiltrud Schmidt, Ursula Pigors und Ernst Paha begleitet wurden, sind sowohl Katholisch als auch evangelisch. Diese ursprünglich katholische Tradition wird seit Jahren in der St.-Anna-Kirche ökumenisch gepflegt.

Die Aktion stand diesmal unter dem Motto "Heilende Hände, damit Kinder heute Leben können" und erbrachte den beachtlichen Spendenbetrag von 2500 Mark (?). Im Anschluss an eine heilige Messe am Sonntag zollte Pfarrer Alexander Vogl allen Beteiligten seinen Dank. Die Kinder hätten ihre Freizeit in den Ferien geopfert und mit der erfolgreichen Aktion vielen Kindern in der Welt geholfen.

(gch/Grünberger Heimat Zeitung)

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01. Januar 2002

Einführung des Euro

Einen nicht in dieser Größenordnung erwarteten Ansturm gab es am ersten Tag des neuen Jahres auf den zum Jahreswechsel in Europa eingeführten Euro. Den Öffnungs-Service der Banken und Sparkassen am Neujahrstag nutzten viele Bürger, um sich mit der neuen Währung einzudecken. Nach der Entgegennahme der Euro-Münzen in den "Starterkits" wollten viele in der Region auch gleich die neuen Scheine in ihrer Geldbörse haben. Dabei wurde auch teilweise ein "Schlangenstehen" mit längeren Wartezeiten in Kauf genommen. Auffallend war dabei auch, dass das Interesse der Verbraucher nicht nur in den Städten groß war. So gab es in den Schalterräumen der Filialen der Geldinstitute auf dem Lande, wie zum Beispiel in der Zweigstelle Lardenbach, zeitweise mächtiges Gedränge.

(Karl-Ernst Lind)

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