Ortsbeiratsitzung am 26. April

Zur ersten Sitzung in diesem Jahr hat sich der Ortsbeirat am Donnerstag im "Backhaus" eingefunden. Auf der Tagesordnung stand gleich zu Beginn die Wasserversorgung für Klein-Eichen. Nachdem eine Kurzfassung der Neukonzeption der Wasserversorgung dem Ortsbeirat vorliegt, konnte man sich ein besseres Bild über die Planungen machen. Dabei muss man die Versorgung aller Seenbachtaldörfer mit in Betracht ziehen. Nur wenn Weickartshain, Stockhausen, Lardenbach und Klein-Eichen einer Neukonzeption unterzogen werden, macht das einen Sinn.
Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass der Brunnen und Hochbehälter Weickartshain in einem guten Zustand sind und daher mittelfristig nicht in Frage zu stellen ist. Die Quellen in Wohnfeld sollten so lange genutzt werden, bis sich Rohrbrüche und Wasserverlust so häufen, dass Reparaturen unwirtschaftlich werden oder die Verbindungsleitungen irreparabel beschädigt ist. Ein Austausch dieser Leitungen wird, laut Planungen, nicht empfohlen.
Abhängig von der weiteren Nutzung der Quellen Wohnfeld ist darüber zu entscheiden, ob eine Erweiterung oder ein Neubau oder die Stilllegung des Hochbehälters Klein-Eichen sinnvoll ist. Eine Entscheidung zugunsten der gesamten Versorgung über Brunnen und Hochbehälter Weickartshain erfordert die Erweiterungen der Leitungen zwischen Seenbrücke und Lardenbach.
Die Wahrscheinlichkeit auf das Wasser aus Wohnfeld, mit einer guten Qualität, verzichten zu müssen, ist also nur eine Frage des Geldes und der Zeit.

Leider gibt es Unregelmäßigkeiten bei der Vergabe oder Verteilung von Pflege- und Pachtflächen in der Gemarkung. Eine eindeutige und klare Regelung seitens der Verwaltung scheint es hier nicht zu geben. In früheren Jahren wurde die Öffentlichkeit z. B. mittels Aushang über das Angebot solcher Flächen informiert. Heute werden Pacht- oder Pflegeflächen-Verträge willkürlich im Rathaus geschlossen ohne die Gegebenheiten vor Ort zu kennen. Der Ortsbeirat bittet daher die Handhabung der Flächen-Vergabe offen, eindeutig und nachvollziehbar zu gestalten. Jeder Interessent soll die Möglichkeit haben, Informationen über das Angebot zu erhalten und die Chance bekommen bei der Verteilung berücksichtigt zu werden.

Zu dem Thema Hunde im Dorf wurden ausschließlich von Hundehalter verschiedene Anliegen dem Ortsvorsteher angebracht. Nachdem der Ortsbeirat schon vor längerer Zeit das Aufstellen von Hundekotbeutel abgelehnt hatte, wurde nun verschiedentlich danach gefragt ob man doch solche Stationen aufstellen könnte. Aber der Ortsbeirat befürchtet immer noch, dass die vielleicht verwendeten Plastikbeutel nicht sachgerecht entsorgt würden, sondern eventuell in den Wiesen landeten. Außerdem stellt sich die Frage, wer die dann aufzustellenden Abfallkörbe leert. Es soll aber geprüft werden, Hinweisschilder aufzustellen, die an ein verantwortungsvolles Handeln mahnen.
Desweiteren gibt es unter einigen Hundehaltern im Dorf unschöne Auseinandersetzungen die schon zu Anzeigen und das Ordnungsamt zum Handeln genötigt haben. Allerdings scheint es hier nicht immer gerecht zuzugehen.

Die Anmeldung zur Präsentation Klein-Eichens im Rahmen des stehenden Festzuges 1000 Jahre Groß-Eichen ist längst erfolgt. Welchen Platz man nun von der Organisation zugeteilt bekommt steht noch nicht fest. Eröffnet werden die Feierlichkeiten im Nachbardorf am Montag dem 30. April mit einem Fassanstich und einer Maifeier am Dienstag.

Ein endlich vorliegendes Angebot zur Dachsanierung des Gebäudes ehemaliges Gefrierhaus, wird nun beim Magistrat eingereicht.

 
 

 

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