26. Januar 2023

Amtliche Bekanntmachung zur Kommunalwahl

Die Grünberger Heimat Zeitung veröffentlicht am Donnerstag die Feststellung des Ausscheidens und Nachrückens in städtischen Gremien gemäß dem Kommunalwahlgesetzes.

Für den Ortsbeirat im Stadtteil Klein-Eichen wird bekannt gegeben, dass der für die Gemeinschaftsliste zur Kommunalwahl am 14. März 2021 gewählte Herr Andreas Döring aus dem Ortsbeirat ausgeschieden ist. Nachgerückt in den Ortsbeirat ist Herr Rüdiger Rippl.

Gegen die aufgrund des Kommunalwahlgesetzes getroffene Feststellung kann jeder Wahlberechtigte des Wahlkreises binnen einer Ausschluss Frist von zwei Wochen nach der öffentlichen Bekanntmachung gemäß Kommunalwahlgesetz Einspruch erheben. ...

(Grünberger Heimat Zeitung)

 
25. Januar 2023

Besuch in Kleineichen

Fast zufällig führte der Weg von Düsseldorf nach Hause an Kleineichen vorbei. Ein Halt musste sein. Das "Dorf" ist eher eine Siedlung die zu Rösrath gehört. Viele Häuser, viele Straßen, viele Autos. Das hat so gar nichts vom Vogelsberg.

Kleineichen ist ein Stadtteil von Rösrath. Auf einer Fläche von 2,95 km² leben rund 1.700 Einwohner.
Mittelpunkt des Ortes ist das Bürgerzentrum, eine alte, seit 1968 nicht mehr genutzte Grundschule. Am 21. April 1947 wurde in Kleineichen eine erste provisorische Schule im Tanzsaal einer Gastwirtschaft eingerichtet. An die 80 Schüler lernten damals in einem Raum mit schlechter Heizung, brüchigem Boden und undichtem Dachwerk. Am 24. Juli 1950 wurde die „Katholische Volksschule Kleineichen“ eingeweiht. In drei Klassenräumen wurden schließlich acht Klassen unterrichtet. Die Schule existierte bis zum 25. Juni 1968. Seitdem werden alle Kleineichener Grundschüler täglich mit einem Schulbus zur Grundschule nach Rösrath gefahren.

Am 18. April 1986 gründete sich im Gasthof Heideblick der Bürgerverein Kleineichen e.V. Neben zahlreichen Aktivitäten im Hinblick auf das Gemeinschaftsleben in Kleineichen kümmert sich der Verein auch um das alte Schulgebäude. Er sorgt für die Instandhaltung der Räumlichkeiten und betreibt darin ein Bürgerzentrum. Öffentliche und private Versammlungen finden hier statt.

Auf dem Dach des Bürgerzentrums befindet sich eine Messeinrichtung, die Tag und Nacht den Geräuschpegel protokolliert. Kleineichen liegt in der Nähe des Flughafens Köln/Bonn. Der registrierte Schall kann im Internet in einer Lärmkurve, die permanent aktualisiert wird, nachvollzogen werden.

1986 zog eine steinerne Löwin von ihrem alten Domizil am Gasthof Heideblick in den kleinen Park zwischen der evangelischen Kreuzkirche und der katholischen Kirche Heilige Familie. Mit der Zeit wurde der Stein unansehnlich und brüchig. Seit dem 4. Mai 2008 gibt es an gleicher Stelle eine Löwin aus Bronze. Die Bewohner sehen in der Löwin das „Wahrzeichen Kleineichens“.

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15. Januar 2023

Doppelaxtwerfen im Winter

Um zu jeder Jahreszeit und bei jedem Wetter seinem Hobby des Werfens der Doppelaxt nachgehen zu können hat sich Behrend Repp in Klein-Eichen eine komplette Wurfanlage installiert. Dabei wurde nach allen Regeln gebaut. Inklusive eines abgesicherten Zuschauerbereiches, Video-Dokumentation und extra Catering.

Am vergangenen Wochenende nun hatte Behrend Repp zum Werfen Profis eingeladen, um zwar unter Wettbewerbsbedingungen aber doch mehr so aus Spaß an der Sache die Axt zu schwingen. Die Teilnehmer kamen aus mehreren Bundesländern extra in den Vogelsberg, um bei diesem Event dabei zu sein.

An zwei Tagen musste man sich qualifizieren, um dann in der Endrunde mit der 1134 g schweren Axt nicht nur die knapp einen Meter im Durchmesser große Holzscheibe überhaupt zu treffen, sondern es mussten auch noch Punkte gesammelt werden. Für die Besten gab es am Ende sogar Pokale.

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12. Januar 2023

Vorsicht Falle

Nahezu 60 Senioren aus Lardenbach und Klein-Eichen lauschten beim jüngsten Seniorentreff in Lardenbach mit großem Interesse den Ausführungen von Kriminalhauptkommissarin Claudia Zanke (Polizeipräsidium Mittelhessen) zum Thema »Sicher im Alter leben«. Dabei ging die Referentin auf Betrügereien an der Haustür, am Telefon und im Internet ein.

Ihr Rat: Keine Fremden ins Haus lassen, keine Haustürgeschäfte abschließen. Gängige Maschen seien der »Enkeltrick« und Anrufe von falschen Polizeibeamten, die Kautionszahlungen für angeblich in Not geratene Angehörige fordern.

Wichtig sei, am Telefon und im Internet keine persönlichen Daten und Bankverbindungen zu nennen, erläuterte Zanke. Beim Erscheinen von Kriminal- bzw. Polizeibeamten sollte stehts deren Dienstmarke und -ausweis verlangt werden. Vorsicht sei auch bei diversen Gewinnspielen mit falschen Gewinnversprechen und der Aufforderung zur vorherigen Zahlung einer Gebühr geboten. Bei mysteriösen Anrufen gilt es sofort den Hörer aufzulegen.

Einige Zuhörer berichteten über bereits persönlich erlebten und teilweise auch erfolgreichen Versuche der Trickbetrüger. Zanke riet daher, selbst bei erfolglosen Betrugsversuchen diese immer umgehend der zuständigen Polizeistation zu melden.

(Karl-Ernst Lind)

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07. Januar 2023

Mitgliederversammlung Feuerwehr

Langjährige Mitglieder wurden anlässlich der Mitgliederversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Lardenbach/Klein-Eichen für ihre Vereinstreue geehrt. Für 25 Jahre Zugehörigkeit gab es die Ehrennadel mit Urkunde für Edwin Schombert und die nicht anwesenden Marco Fuchs, Jochen Hansel und Utta Müller-Handl. Für 40 Jahre Mitgliedschaft wurde Jürgen Hofmann und die nicht anwesenden Hans-Ulrich Heines, Frank Hollederer, Edwin Kubala, Jürgen Schätzle und Eckhard Zimmer geehrt. Mit der goldenen Ehrennadel zeichneten die Vereinsvorsitzende Vanessa Janczyk und Vorstandsmitglied Armin Schombert die Mitglieder Dieter Ruppel und Ernst Zimmer für 50-jährige Vereinszugehörigkeit aus.

In ihrem Tätigkeitsbericht erwähnte die Vorsitzende nach dem Totengedenken an Ottmar Neuss neben dem Holzmachen für den Lardenbacher Holzstrich einen Arbeitseinsatz im und am Gerätehaus noch das Feiern des 14. Oktoberfestes.

Wehrführer Tom-Lucas Becker berichtete aus der mit derzeit 24 Aktiven versehenen Einsatzabteilung vom Einsammeln der Weihnachtsbäume und von 20 Ausbildungseinheiten mit zusammen 243 Stunden. Dabei dankte er den Ausbildern und Übungsleitern für die Unterstützung.

Für die Aktiven gab es 2022 mit 65 Stunden insgesamt sieben Alarmierungen zu fünf Hilfeleistungen und zwei Bränden. Dank zollte er den Übungseifrigsten Michéle Frank, Alen Wolf und Eric Hartmann. Seine Anerkennung galt zudem den Teilnehmern überörtlicher Lehrgänge Luca Kühn (Sprechfunk und Truppmann Teil 2), Nick Böcher (Truppmann Teil 2), Alen Wolf (Atemschutzgeräteträger und Seminar Innenbrandbekämpfung), Eric Hartmann (Sanitäter-Fortbildung), Michéle Frank (Fahrsicherheitstraining) und Philipp Schombert für den Erwerb des Führerscheins der Klasse C.

Dem Bericht von Eric Hartmann zur Arbeit der drei Jugendfeuerwehren im Seenbachtal war neben einer intensiven Ausbildung noch die mit dem 1. Platz beendete Teilnahme am Stadtpokal und der Jugendflamme 1 zu entnehmen. Erfolgreich absolvierten einige Jugendliche auch die Leistungsspange.

Neben zwei Fahrten nach Fulda und Buseck erfolgte ein mehrtägiger Besuch bei der Lardenbacher Partnerwehr Lehenrotte in Österreich. Die fünf aus Lardenbach und die weiteren 18 aus Stockhausen und Weickartshain kommenden Jugendlichen beteiligten sich am Laternenumzug beim Gallusmarkt und an der Jahresabschlussfeier.

Die ausgezeichnete Nachwuchsarbeit im Seenbachtal stellte in seinem Grußwort Stadtjugendfeuerwehrwart Marco Bingmann heraus. Von den Aktivitäten der Alters- und Ehrenabteilung berichtete Karlheinz Erdmann. Nach Offenlegung der Vereinsfinanzen durch Reiner Felsing wurde der Vorstand auf Antrag der Kassenprüfer Christian Ruppel und Klaus-Dieter Kraft einstimmig entlastet.

Helmut Fitzthum wurde als Nachfolger für Kraft gewählt. Bei der Wahl zum stellvertretenden Wehrführer wurde Michéle Frank für den nicht mehr kandidierenden Eric Hartmann gewählt. Hartmann fungiert nach einstimmigem Beschluss nunmehr als Jugendwart. Für Michéle Frank rückt Nick Böcher in den Feuerwehrausschuss nach.

Dankesworte für den geleisteten Feuerwehrdienst und die erbrachte Vereinsarbeit sprachen die beiden Ortsvorsteher Werner Zimmer (Klein-Eichen) und Christian Ruppel (Lardenbach) aus. Mit dem Hinweis auf das vom 5. bis 7. Mai in Lardenbach gefeierte 60-jährige Partnerschaftsjubiläum mit der österreichischen Feuerwehr Lehenrotte und dem gemeinsam gesungenen Feuerwehrlied beendete die Vorsitzende Vanessa Janczyk die Versammlung.

(Karl-Ernst Lind)

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