12. Dezember 1992

Weihnachtsfeier des MGV

Mit einem beeindruckenden Programm, das neben den Auftritten des Männergesangvereins "Eintracht" Lardenbach/Klein-Eichen und der Frauen des Kirchenchores hauptsächlich von den Kindern beider Stadtteile gestaltet wurde, fand am Samstag, dem 12. Dezember 1992 die traditionelle Weihnachtsfeier des örtlichen Gesangvereins statt.

Im vollbesetzten neuen Dorfgemeinschaftshaus begrüßte der 1. Vorsitzende Heinz Schwanke neben den beiden Chorleitern Gisela Langohr und Ottmar Hasenpflug besonders auch die Kinder, die ihre Vorträge mit Sigrid Ruppel und Doris Rühl einstudiert hatten. In seiner Ansprache ging Schwanke auf die immer wieder angeführte friedevolle Advent's- und Weihnachtszeit ein, die jedoch in unserer Zeit den Frieden vermissen lasse.

An diesem Abend standen der Männerchor und der Kirchenchor mit ihren Weihnachtsliedern auf der Bühne. Das Kinderprogramm eröffneten Sebastian Sauer und Johannes Paha mit dem Zwiegespräch "Wendelin und Valentin". Auch die jungen Akteure gaben Weihnachtslieder zum Besten. Advent's- und Weihnachtsgedichte folgten. Dargeboten von Miriam Schmidt, Ann-Katherin Zimmer, Daniel Schmidt, Andreas Ruppel, Andre Frank, Marcel Wagner, Liane Forgel, Stefanie Bukow, Michaela Rühl, Nina Böcher, Marina Heines und Manuel Heines, Jennifer Herber, Anne Hartmann, Johanna Herdejost, Anika Sauer, Katharina Stamm, Ann-Kristin Baron, Eric Hartmann, Jonas Herdejost, Katharina Staiger, Jan Schmidt, Wotan Raum, Oliver Sauer und Vanessa Rühl.

Weiter ging es mit Tanz und Spiel mit weiteren Kindern, bis dann endlich der Nikolaus schwer beladen seinen Auftritt hatte und Geschenke verteilte. Zum Abschluss traten beide Chöre nochmals auf.

Am folgenden Sonntagnachmittag fand an gleicher Stelle der 1. Seniorennachmittag Lardenbachs und Klein-Eichens statt. Dieser wurde ebenfalls vom Männergesangverein ausgerichtet. Mit einem von den Chören und mehr als zwanzig Kindern aus beiden Stadtteilen zusammengestellten Programm erfreute man die über 120 Besucher. Ebenfalls eine Darbietung gab es von der Seniorengymnastikgruppe des Spiel- und Sportvereins. Marianne Scharmann und Waltraud Berkenkamp hatten mit einem Sketch über geplagte Hausfrauen die Lacher auf ihrere Seite.

Bei einer Kaffe- und Kuchentafel konnten die Gäste sich der Unterhaltung zuwenden. Mit einem weiteren Auftritt des Frauen- und Männerchores beschloss das offizielle Programm.

(ld)

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28. Oktober 1992

Ortsbeiratsitzung vom 28. Oktober 1992

Am Mittwochabend hatte sich der Klein-Eichener Ortsbeirat in der Gaststätte Bukow zu einer Sitzung eingefunden. Unter Leitung von Ortsvorsteher Manfred Daniel, waren alle sechs Mitglieder (M. Daniel, D. Faust, H. Loob, H. Kühn, S. Volp und T. Zabel) anwesend.

Die Stellungnahme zum Nachtragshaushalt wurde nach langer und intensiver Beratung einstimmig angenommen. Auch über Richtlinien zur Veräußerung von Baugrundstücken der Großgemeinde konnten sich die Anwesenden einigen. Hierzu behielt man sich vor, sollte in Klein-Eichen wieder Bauland zur Verfügung stehen, dass man neu beraten wolle.

Der dann neu auf der Tagesordnung stehende Punkt erregte die Gemüter des Ortsbeirates doch sehr. In einem Schreiben des Wahlleiters der Stadt Grünberg an die beiden Ortsvorsteher von Klein-Eichen und Lardenbach wurde der Vorschlag unterbreitet, ob es nicht sinnvoll sei, für beide Stadtteile das Wahllokal zur bevorstehenden Kommunalwahl im neuen Dorfgemeinschaftshaus einzurichten. Dabei sollten beide Wahlbezirke, Wahlvorstände und auch getrennte Stimmangabe erhalten bleiben.
Die Ablehnung dieses Vorschlages erfolgte in energischem Ton! Außerdem wollte Gastwirt Bukow auch weiterhin seine Räumlichkeiten zu Verfügung stellen. Das der Weg bis zum DGH dann gerade älteren Bürgern schwerfallen würde, zog man ebenfalls in Betracht. Der Wahlbeteiligung in Klein-Eichen dürfte die Umsetzung solcher Vorschläge nicht dienlich sein.
Also blieb alles beim alten.

 
14. November 1992

Chorgesang der Seenbachtal-Vereine

Ihr können stellten am Samstag wieder einmal die Gesangvereine des Seenbachrales bei dem alljährlichen Treffen unter Beweis. Als gastgebender Verein konnte der Männergesangverein "Eintracht" Lardenbach/Klein-Eichen neben den Vereinen aus Stockhausen und Weickartshain erstmals den Gesangverein Freienseen und den Kirchenchor Lardenbach/Klein-Eichen begrüßen.

Der 1. Vorsitzende Heinz Schwanke hieß zudem noch die Chorleiter Gisela Langohr, Helmut Buß, Werner Berk und Ottmar Hasenpflug sowie die beiden Ortsvorsteher Manfred Daniel (Klein-Eichen) und Karlheinz Erdmann (Lardenbach) wie auch Pfarrer Tilmann Schmidt willkommen. Grünbergs Bürgermeister Siegbert Damaschke und der 1. Vorsitzende des Ohm-Lumdatal-Sängerbundes Siegfried Wegener (Ruppertenrod) konnten vom Vorsitzenden ebenfalls begrüßt werden.

Nach den Worten von Schwanke dient dieses traditionelle Treffen neben dem gemütlichen Zusammensein hauptsächlich der Verpflichtung, das vererbte Liedgut weiter zu pflegen. Sein besonderes Augenmaß galt der Nachwuchsarbeit, für die man seitens der Vereine jedoch noch keine Patentlösung gefunden habe. Seiner Auffassung nach müsse aber bereits in der Schule hiermit begonnen werden.

Musikalisch eröffnet wurde der Abend durch die Akteure des Gastgebers, die unter der Leitung von Ottmar Hasenpflug zwei Chöre vortrugen. Als nächstes folgte der gemischte Chor "Liederkranz" Stockhausen, der unter Werner Berk ebenfalls zwei Lieder präsentierte. Ebenfalls mit zwei Chören war der Männergesangverein Weickartshain zu hören. Chorleiterin Gisela Langohr leitete danach mit den Sängerinnen des hiesigen Kirchenchores und dem Frauenchor vom "Liederkranz" Freienseen die nächsten zwei Auftritte. Sogleich danach folgte Auftritt Nummer drei von Frau Langohr mit dem Männerchor aus Freienseen.

Für eine schwungvolle Abwechslung sorgten im Programmablauf die Damen der Gymnastikgruppe des Spiel- und Sportvereins Lardenbach/Klein-Eichen, die unter der Leitung von Annita Schmidt mit einem effektvoll vorgetragenen Tanz auftraten.

Nach dem zweiten Auftritt des "Liederkranzes" Stockhausen, folgte ein Höhepunkt des Abends, bei dem langjährige Sangesfreunde von dem Vorsitzenden des Ohm-Lumdatal-Sängerbundes Siegfried Wegener geehrt wurden. Edmund Glapa vom MGV Weickartshain und Heinz Schwanke von der "Eintracht" wurde für 40 Jahre aktives Singen die Ehrennadel des Hessischen Sängerbundes überreicht. In seiner Ansprache würdigte Wegener besonders, dass beide Jubilare neben ihrer Freude am Singen schon lange Jahre als Vereinsvorsitzende tätig sind. Für 25jährige aktive Sangestätigkeit zeichnete Wegener die Weickartshainer Norbert Rahn und Ulrich Werner aus.

Es folgten weitere Auftritte aller Chöre, wobei die beiden Frauenchöre aus Freienseen und Lardenbach/Klein-Eichen auch gemeinsam auf der Bühne standen. Dankesworte von Reiner Roth und Heinz Schwanke gingen an alle Sangesfreunde und Unterstützer des Abends. Zum Abschluß erfolgte das Grußwort des Grünberger Bürgermeister Siegbert Damaschke. Er zeigte sich dabei erfeut, dass auch Vereine aus Freienseen an diesem Seenbachtal-Treffen teilnehmen konnten und somit über Stadtgrenzen hinaus die Zusammengehörigkeit der "Seenbachtaler" dokumentierten.

(ld)

 
10. Oktober 1992

Ortsvereinsabend

Unter Beteiligung fast aller örtlicher Vereine fand am Samstag, dem 10.10.1992 im vollbesetzten Dorfgemeinschaftshaus der diesjährige Ortsvereinsabend der beiden Grünberger Stadtteile Lardenbach und Klein-Eichen statt. Begrüßen zu dieser schon zur Tradition gewordenen Veranstaltung konnte der 1. Vorsitzende der Freiwilligen Feuerwehr Lardenbach Karl-Ernst Lind neben den Vereinsmitgliedern und der Bevölkerung auch den Grünberger Bürgermeister Siegbert Damaschke, die beiden Ortsvorsteher Manfred Daniel, Klein-Eichen und Karlheinz Erdmann, Lardenbach. Willkommen hieß Lind auch den Stadtverordnetenvorsteher Jürgen Schmidt, Pfarrer Tilmann Schmidt und den Chorleiter Ottmar Hasenpflug. Sein besonderer Willkommensgruß galt aber den Damen und Herren aus dem früheren Sensburg und dem heutigen Mragowo, die anlässlich der Partnerschaftsunterzeichnung derzeit in der oberhessischen Fachwerkstadt weilen.

Der Vereinsvorsitzende ging u. a. auf das Verhältnis der Vereine untereinander ein. Er erhoffe sich dabei auch, dass die ausgezeichnete Zusammenarbeit der letzten Jahre in Zukunft Bestand heben mag. Sein Dank galt zugleich den Vereinen und Vereinigungen, die diesen Vereinsabend mitgestalteten. Bevor dann der Ansager des Abends Reiner Roth seine Aufgabe wahrnahm, tauschten der Lardenbacher Feuerwehrvorsitzende und der Bürgermeister von Mragowo Gastgeschenke aus.

Eröffnet wurde hiernach das Programm von dem Männergesangverein Lardenbach/Klein-Eichen,der unter Leitung von Ottmar Hasenpflug mit zwei Chören erfreute. Ein Novum war im Anschluss der Auftritt der Senioren Gymnastik-Gruppe des Spiel- und Sportvereins Lardenbach/Klein-Eichen, die mit ihrer gekonnt vorgetragenen Darbietung unter der Leitung von Fanny Voll nicht um eine Zugabe herumkam.

Viel Interesse und Beifall fand als nächstes der Dia-Vortrag der Klein-Eichener Freiwilligen Feuerwehr und des Klein-Eichener Vereins zur Rettung der Lebensfreude (K.A.R.L.) mit z. T. nicht alltäglichen Bildern aus den beiden Orten, die von Werner Zimmer ins rechte Licht gesetzt wurden.

Viel Spaß bereiteten sodann Margit Müller und Eduard Schmidt von den Klein-Eichener Grenzgrabenspritzer den Gästen mit ihrem Sketch Ehestreit, der keine Lachmuskel im Saal ohne Anspannung ließ. Viel für das Auge boten nun die Damen der Gymnastikgruppe des Spiel- und Sportvereins Lardenbach/Klein-Eichen unter der Leitung von Annita Schmidt mit einer Tanzdarbietung, die ebenfalls mit viel Applaus bedacht wurde.

Recht lustig ging es bei dem Beitrag der Motorradfreunde Lardenbach/Mücke zu, die mit ihrem Sketch das beschwerliche Leben eines Fahrlehrers während einer Unterrichtsstunde dokumentierte. Zum Abschluss des Abends traten nochmals die Männer des Gesangvereins Eintracht auf, die mit weiteren drei Chören ihr Können unter Beweis stellten.

In seinem Grußwort zum Abschluss der Veranstaltung bedankte sich der Grünberger Bürgermeister Siegbert Damaschke bei allen Akteuren und bei den Vereinen, die diesen herrlichen Abend gestalteten. Seine besondere Anerkennung fanden hierbei die Damen der Seniorengymnastik, die trotz ihrer Lebensjahre im örtlichen Vereinsleben eine Bereicherung darstellten.

(ld)

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06. September 1992

Grenzgrabenfest

Am 5. und 6. September 1992 fand das Grenzgrabenfest statt. Der Stammtisch der Feuerwehr, die Grenzgrabenspritzer, feierten wieder bei Loobs auf dem Hof. Hier einige Bilder vom Samstagabend, an dem der Besucherandrang leicht das kleine Zelt füllte. Am Sonntag war dann wieder der Frühschoppen.

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08. August 1992

K.A.R.L.-Fest

An einem Samstag im August 1992 wurde das kleine Festival "Klein-Eichen bei Nacht" ein heißes Fest. Zu seiner sechsten Veranstaltung hatte der Klein-Eichener Arbeitskreis "Karl" in den Steinbruch eingeladen. Mit ein wenig Verspätung eröffneten die Jazzfreunde aus Lich bei hochsommerlichen Temperaturen das Programm. Nach und nach hatten sich zahlreiche Besucher aus nah und fern eingefunden, worunder auch ältere Bürger aus Klein-Eichen und Lardenbach zählten, die den Weg in den Steinbruch am Galgenberg nicht scheuten.

Dies wurde dann auch von der Nachwuchsgruppe die "Rollin Popcorns" belohnt. Mit fetziger Rock´n Roll Musik sorgten sie für Schwung. Die erst zwölfjährigen Musiker beherrschten ihre Instrumente fast schon wie alte Herren und übertrugen ihre gute Stimmung auf das Publikum. Passend zur warmen Sommernacht spielte Jupp Thorn auf, der mit melodischem Blues und Swing Stücken gut ankam. Bis in die frühen Morgenstunden ging es dann im Steinbruch noch "heiß" zu bei Musik und Tanz.

(ld)

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28. Mai 1992

"Vatertag" im Steinbruch

Bei bestem Wetter feierten die Klein-Eichener am "Vatertag" in ihrem Steinbruch auf dem Galgenberg. Wie schon in den Jahren zuvor hatten an diesem Feiertag (28. Mai) die Grenzgrabenspritzer wieder eingeladen. Auch Besucher aus den Nachbardörfern waren gekommen. Die Mitglieder des Stammtisches der Feuerwehr versorgten alle mit reichlich Speis und Trank.

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14. März 1992

Eröffnung des Dorfgemeinschaftshauses

Die beiden Ortsvorsteher von Lardenbach und Klein-Eichen, Karlheinz Erdmann und Manfred Daniel, hatten "eine Menge" zu tun, als sie die Liste der Ehrengäste vortrugen, die zur Einweihung des neuen Lardenbach/Klein-Eichener Dorfgemeinschaftshauses am 14. März gekommen waren. So richteten sie vor allem Grüße an Bürgermeister Siegbert Damaschke, an die Mitglieder des Magistrates, den Stadtverordnetenvorsteher, die Fraktionsvorsitzenden, die Ortsbeiratsmitglieder, den Bauamtsleiter, den Architekten und an den Ortspfarrer. Und die vielen Gruß- und Dankesworte kamen nicht von ungefähr; Schließlich konnte man doch durch das harmonische Zusammenwirken aller Beteiligten in nur 13 Monaten das "optisch ansprechende und funktionelle" DGH bauen.

Eingeleitet wurden die Grußworte von Karlheinz Erdmann und Manfred Daniel auf musikalische Weise, und zwar vom Männergesangverein "Eintracht" Lardenbach/Klein-Eichen, der unter der Leitung von Ottmar Hasenpflug steht. Und nach der Begrüßung hatten die Kleinsten ihren Auftritt: die Kinder des Kindergartens führten einen Tanz auf.

Voll des Lobes war Bürgermeister Siegbert Damaschke für die Bürger: "Die Gemeinschaft ist hier noch intakt", attestierte er den Bewohnern der beiden Dörfer. Das erkenne man an der Art und Weise, wie das Projekt angegangen wurde. Zugleich sei das neuerrichtete DGH auch eine "Investition in die Zukunft", damit die Gemeinschaft auch weiterhin so intakt bleibe. Denn in unserer Zeit, in der das "Dorf längst nicht mehr Lebensmittelpunkt ist", sei es wichtig, dass das Zusammengehörigkeitsgefühl durch Vereine - und natürlich auch geeignete Räumlichkeiten - gestärkt werde. "Jedermann kann das DGH nutzen, und jedermann soll es nutzen ... Das DGH sei ein "Haus für die Bürger durch die Bürger, eine echte Gemeinschaftsleistung", so der Bürgermeister weiter. Dieses siebte DGH in der Großgemeinde Grünberg sei einzigartig, weil "mir keine Einrichtung in unserer Großgemeinde bekannt ist, wo so intensiv zwischen Bürgern, Ortsbeirat und städtischen Gremien beraten und verhandelt wurde". Dank zollte Damaschke den beteiligten Kommunalpolitikern, den Handwerkern und den am Bau beteiligten Firmen sowie den Architekten. Und ein ganz besonderes Dankeschön ging an die Adresse der Ortsvorsteher, "die die Motoren für das Vorhaben waren".

Eine musikalische Einlage bot dann der Frauenchor der Kirchengemeinde Lardenbach/Klein-Eichen, der von Gisela Langohr dirigiert wird. Grußworte gab es noch einmal von Stadtverordnetenvorsteher Jürgen Schmidt, der die Grüße "seines" Parlaments übermittelte und sich ebenfalls für die gute kommunalpolitische Zusammenarbeit während der Planungs- und Bauphase bedankte. Dass das DGH tatsächlich ein "Haus der Gemeinschaft" ist, "hat sich bereits im Vorfeld gezeigt". Als Geschenk brachte er alte Fotografien mit, die das Lardenbach der 20er Jahre zeigten.

Die Grüße der Kirchengeminden übermittelte der Lardenbacher Pfarrer Tilmann Schmidt, der hofft, "dass dieses Haus aus toten Steinen bald lebendig wird durch die Gemeinschaft der Bevölkerung".

Dann kam man zum "wichtigsten" Teil der Einweihungsfeier: zur Übergabe des symbolischen Schlüssels an die Ortsvorsteher. Sie erhielten ihn aus den Händen von Architekt Helmut Opper und Bürgermeister Siegbert Damaschke.

Unter der Leitung von Annita Schmidt führte die Gymnastikgruppe des Sportvereins eine Tanzdarbietung vor, die sich als wahrer Augenschmaus entpuppte - das Publikum dankte es nach so vielen Reden mit reichlich Applaus.

Eine Foto-Dokumentation über die Entstehung und den Bau des DGH konnten die Besucher daraufhin in Form eines Dia-Vortrags sehen: Werner Zimmer hatte das gesamte Projekt vom ersten Spatenstich bis zur Einweihung mit der Kamera begleitet.

Die positiven Auswirkungen des DGH auf die Vereine und das dörfliche Leben strich Barbara Erdmann stellvertretend für alle Vereine hervor. Frisch motiviert durch die harmonische Zusammenarbeit beim Bau des DGH wolle man auch in Zukunft die ausgezeichnete Kooperation fortsetzen, erklärte die Vereinsvertreterin.

Bevor der Männergesangverein zum Abgesang der Feier anstimmte, sprachen die Ortsvorsteher noch ihr Schlußwort und luden zum anschließenden gemütlichen Beisammensein mit Imbiß und Umtrunk ein.

Bereits am darauffolgenden Sonntag stand das Dorfgemeinschaftshaus allen Bürgern offen, sie waren eingeladen, beim "Tag der offenen Tür" bei Kaffee und Kuchen alles genauestens zu inspizieren.

(ret)

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13. März 1992

JHV des Sportvereins

Zu der gut besuchten Jahresversammlung des Spiel- und Sportvereins Lardenbach/Klein-Eichen am 13. März im Gasthaus Bingel konnte die 1. Vorsitzende Barbara Erdmann neben den Ortsvorstehern Manfred Daniel (Klein-Eichen) und Karlheinz Erdmann (Lardenbach) im Laufe des Abends auch den Schirmherren des letztjährigen Vereinsjubiläums, Grünbergs Bürgermeister Siegbert Damaschke willkommen heißen.

Vor dem Tätigkeitsbericht der 1. Vorsitzenden gedachte die Versammlung den verstorbenen Mitgliedern Ida Psiorz und Ernst Kratz. Als ein besonderes Ereignis im Vereinsleben bezeichnete Erdmann die Feiern zum 25-jährigen Bestehen im Juli des vergangenen Jahres. Dank zollte sie in diesem Zusammenhang auch besonders der Vereinsrechnerin Gerda Weeke, die wie der gesamte Vorstand auf Antrag der Kassenprüfer Dieter Kraft und Marie-Luise Kratz von den Mitgliedern entlastet wurde.

Nicht ganz so positiv fiel hiernach die Bilanz des Fußball-Abteilungsleiters Reinhard Mölcher aus. Er berichtete von dem letzten Tabellenplatz der letzten Sasion. In dieser Runde stehe die 1. Mannschaft der Spielgemeinschaft Lardenbach/Klein-Eichen/Weickartshain etwas besser da. Die 2. Mannschaft beendete die Runde mit dem 7. Platz. In Rüdingshausen und Merlau habe man an Turnieren teilgenommen. Beim Stadtpokal in Lehnheim konnte in der Gruppe der 3. Platz belegt werden. Mölcher sah auf Grund des fehlenden Nachwuchses für die Zukunft keine so gute Aussichten. Erstmals habe im letzten Jahr eine Altherren-Mannschaft mit Erfolg einige Spiele ausgetragen.

Nicht viel besser sieht es beim Nachwuchs nach Aussage des Jugendleiters Eduard Schmidt aus. Aus den beiden Stadtteilen Klein-Eichen und Lardenbach spielten derzeit nur fünf Jungen aktiv Fußball, wobei man mit mehreren Nachbarvereinen eine Spielgemeinschaft bilde. Die Erfolge der verschiedenen Jugendmannschaften seien wechselhaft, wobei die C-Jugend in der Kreisklasse in der vergangenen Sasion als Meister hervorgegangen sei.

Tischtennis-Abteilungsleiter Gerhard Ruppel konnte von einem 6. Platz der 1. Mannschaft in der Kreisliga und einem 11. Platz der 2. Mannschaft in der Kreisklasse in der vergangenen Sasion berichten. Den Titel beim Stadtpokal habe man nicht verteidigen können. Und beim Kreispokal sei die 1. Mannschaft in der 2. Runde ausgeschieden. Wohingegen die 2. Mannschaft unter die letzten Acht gekommen sei. Derzeit spielen zwei Senioren- und eine Jugendmannschaft, die laut dem Jugendleiter Klaus Kratz in der letzten Runde den 2. Platz belegte und in diesem Jahr nur den letzten Platz belege.

Von einem vollen Programm im vergangenen Jahr bei den Gymnastikfrauen konnte deren Leiterin Annita Schmidt berichten. Neben zahlreichen Auftritten bei Veranstaltungen und Gymnastikshows habe man auch beim eigenen Jubiläum eine Veranstaltung mit großem Erfolg durchgeführt. Die Leiterin bedankte sich bei den Damen für die stets rege Beteiligung. Dank sprach auch Fanny Voll den Teilnemerinnen der Seniorengymnastikgruppe aus. Die Beteiligung sei erfreulich groß. Nun wünsche sie sich, dass auch Herren beitreten mögen.

Den Abschluß der Spartenleiter-Berichte machte Ernst Zimmer von der Wanderabteilung. Hierbei erfuhr die Versammlung, dass bei den insgesamt 54 EVG-Wanderungen des letzten Jahres 407 Teilnehmer vom SSV teilgenommen hatten. Das bedeutete in der Wertung der EVG den 39. Platz. Für ihre Berichte dankte Vereinsvorsitzende Barbara Erdmann allen Abteilungsleitern und überreichte eine kleine Anerkennung.

Für 15-jährige aktive Mitgliedschaft wurden Waltraud Mölcher und Kurt Scharmann sowie Ralf Mölcher mit der silbernen Vereinsnadel und Urkunde ausgezeichnet. Eine besondere Ehrung nahm im Auftrag des Hessischen Tischtennis-Verbandes Gerhard Ruppel vor. Für 25 Jahre aktive Tischtennisspielen zeichnete er Gunter Berg mit der goldenen Ehrennadel und Urkunde aus. Mit der Bekanntgabe von Terminen beendete die Vereinsvorsitzende den offiziellen Teil. Zuvor dankte sie noch Werner Zimmer, der zum Abschluß der Versammlung einen Dia-Vortrag mit Bildern aus Klein-Eichen und Lardenbach sowie von dem letztjährigen Vereinsjubiläum zeigte.

(ld)

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03. März 1992

Faschingsumzug in Freienseen

Der Faschingsdienstag fiel 1992 auf den 3. März. Und wieder richteten die Grenzgrabenspritzer einen Wagen her für den Umzug im Nachbarort Freinseen. Bereits seit 1969 schlängelt sich der Faschingsumzug durch den Laubacher Ortsteil. Gut gelaunt, teils kostümiert und mit viel Helau treiben es die Narren auf den Straßen. Gerade auch aus den närrischen Nachbargemeinden kommen viele um mit einem Motivwagen jedes Jahr den Zug zu berreichern. Die Klein-Eichener Grenzgrabenspritzer machen schon einige Jahre mit. In diesem Jahr 1992 war der neue Kneipenwirt das Thema für den Wagen. Und immer zieht die bunte Gesellschaft im Anschluss an den Umzug in die Mehrzweckhalle um dort kräftig den Kehraus zu feiern.

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15. Februar 1992

Jahreshauptversammlung FF-Klein-Eichen

Am 15. Februar 1992 fand die jährliche Hauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Klein-Eichen in der Gaststätte Bukow statt. Vereinsvorsitzender und Wehrführer Herbert Kühn leidete die Versammlung und berichtete aus dem Vereinsjahr 1991. Der Kassenbericht wurde von Gerhard Schildwächter verlesen. Der Kassenbestand betrug 1815,31 DM. Auf Antrag der Kassenprüfer Manfred Daniel und Jürgen Müller stimmten die anwesenden Vereinsmitglieder der Entlastung von Rechner und Vorstand zu.

Eine rege Diskussion entwickelte sich im weiteren Verlauf der Sitzung, als Vorsitzender Herbert Kühn die zu geringe Beteiligung der Aktiven an den Feuerwehrübungen kritisierte. Er ging dabei sogar so weit, den Fortbestand der Freiwilligen Feuerwehr Klein-Eichen in Frage zu stellen. Wie oft in solchen Situationen verschob man eine Entscheidung. Man wollte die Entwicklung der Besuche bei den Übungen im nun folgenden Zeitraum eines Jahres abwarten, und dann erst, je nach Stand der Dinge, eventuelle Maßnahmen ergreifen. Die Abstimmung darüber erfolgte mit 26 Ja-Stimmen bei 3 Enthaltungen.

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1. Februar 1992

Gaststätte Bukow

Die Neueröffnung der Gaststätte "Zur Erholung" in Klein-Eichen wurde am 1. Februar 1992 gefeiert. Damit einher ging die Übergabe an die neuen Wirtsleute Ute und Herbert Bukow. Aufgebaut und betrieben hatten die Gaststätte am Galgenbergsweg seit 1967 Irmtraud und Walter Bingel. Zu Beginn war sogar eine Bäckerei integriert. Nun übernimmt Tochter und Schwiegersohn die Klein-Eichener Dorfkneipe. An diesem Samstagabend kamen zahlreiche Gäste, auch aus Lardenbach, um sich das Ereignis nicht entgehen zu lassen. Vorneweg machte der Stammtisch der Feuerwehr, "die Grenzgrabenspritzer", der Gastwirtschaft ihre Aufwartung. Neben diesem Stammtisch, werden wohl weiterhin öffentliche Veranstaltungen oder Versammlungen hier stattfinden. So von der Feuerwehr, dem Sportverein und des Ortsbeirates. Auch wird das Lokal wieder das einzige echte Wahllokal im Kreis sein.

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