| 23. Dezember 1976 | TollwutWegen Haustiertollwut im Bereich der Stadt Lich (ein tollwütiger Hund) mußte auf Weisung des Amtstierarztes durch den Landrat als Kreispolizeibehörde im Dezember 1976 die Hunde- und Katzensperre angeordnet werden. Weitere Tollwutfälle wurden in diesem Zusammenhang aus Klein-Eichen und Allendorf (Lumda) bekannt. Dort waren Rinder an der Seuche erkrankt. Die Viehbestände beider Tierbesitzer mußten in Quarantäne. Schon im Oktober 1976 mußte eine Kuh in Klein-Eichen getötet werden, weil sie an Tollwut erkrankt war. Das Tier befand sich auf einer Weide in der Gemarkung. Vermutlich lag eine Infektion durch einen tollwütigen Fuchs vor. Das Krenkheitsbild ließ eindeutig auf eine Tollwutinfektion schließen, wie vom Kreistierarzt zu erfahren war. Der gesamte Tierbestand des geschädigten Landwirts wurde bis auf weiteres unter amtstierärztliche Beobachtung gestellt. Kontaktpersonen mussten sich einer vorbeugenden Schutzimpfung unterziehen. (gaz/tt) |
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| 19. November 1976 | Haushalte 1976 und 1977Den ersten Nachtragshaushaltsplan 1976 sowie den Haushaltsplan 1977 legte Bürgermeister Gerulf Herzog der Stadtverordnetenversammlung vor, die am 19. November 1976 in der Gallushalle zusammengetreten war. Der Nachtragshaushalt 1976 weist eine Erhöhung von 9 571 043 DM auf 9 992 517 DM im Verwaltungs- und von 4 307 855 DM auf 4 582 462 DM im Vermögenshaushalt auf. Der Entwurf des Haushaltsplanes für das Jahr 1977 schließt im Verwaltungshaushalt mit 10 110 649 DM und im Vermögenshaushalt mit 3 863 899 DM ab. Beide Haushaltspläne wurden zur Beratung an die Ausschüsse überwiesen und sollen noch vor Weihnachten verabschiedet werden. In seinen Ausführungen zum Nachtragshaushalt führte Bürgermeister Herzog viele Posten zu den Mehr- und Mindereinnahmen auf. Unter anderem erforderte der Kindergarten in der ehemaligen Volksschule Lardenbach Mehrausgaben von 32 640 DM. Bei einem Vergleich der Jahre 1974 bis 1977 zeige das Gewerbesteueraufkommen eine fallende Tendenz, während der gemeintliche Anteil an der Einkommenssteuer sprunghaft ansteige. Gleichzeitig sei eine Stagnation der Schlüsselzuweisungen festzustellen, denen eine beachtliche Steigerung der Kreis- und Schulumlagen gegenüberstehe. Die Wünsche der Bürger müßten daher gedämpft und alle Vorschläge zur Reduzierung von Gebühren, Beiträgen und Steuersätzen zurückgewiesen werden. Vielmehr müsseten die Bürger durch Spenden, Eigenhilfe und Mitarbeit dazu beitragen, die notwendigen Maßnahmen zu finanzieren, so Bürgermeister Herzog. (gaz/gs) |
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| 12. November 1976 | "Bürger - Deine Stadt" 1976Mit einer Preisverleihung ging am Freitagabend (12. November 1976) der Wettbewerb "Bürger - Deine Stadt", den die Stadt Grünberg in diesem Jahr zum dritten Mal veranstaltete, zu Ende. Insgesamt 156 Urkunden verteilte Bürgermeister Gerulf Herzog an die Besitzer von Grundstücken in der Kernstadt und den Stadtteilen in der Gallushalle in Anerkennung ihrer hervorragenden Leistung in diesem Wettbewerb. Durch persönlichen Einsatz sei hier Beispielhaftes geleistet, und gleichzeitig seien die Bemühungen im Bereich des Fremdenverkehrs tatkräftig unterstützt worden. Bewertet hatte die Kommission in diesem Jahr vor allem den Blumenschmuck an Häusern und in Gärten. Urkunden gingen auch an die Ortsvorsteher von Klein-Eichen, Lardenbach, Beltershain, Göbelnrod, Lumda, Lehnheim, Weickartshain und Weitershain, da diese Stadtteile in ihrem Gesamtbild der Kommission besonders angenehm aufgefallen waren. Herzog hob in seinen Ausführungen die wachsende Beteiligung an diesem Wettbewerb hervor. Allerdings habe die Stadt durch ihre Anerkennung zum Erholungsort eine besondere Verpflichtung, sich zu schmücken und zu pflegen. Positive Ansätze dazu seien in allen Stadtteilen zu erkennen, aber leider gebe es noch immer Ecken voll mit Unkraut und Unrat. Im einzelnen gingen neun Urkunden in die Kernstadt, sechs nach Beltershain, 20 nach Göbelnrod, zehn nach Harbach, vier nach Klein-Eichen, acht nach Lardenbach, 16 nach Lehnheim, sechs nach Lumda, 30 nach Queckborn, acht nach Reinhardshain, fünf nach Stangenrod, vier nach Stockhausen, 17 nach Weickartshain und 13 nach Weitershain. (gaz/gs) |
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| 03. Oktober 1976 | Bundestagswahl 1976Bei der Wahl am 3. Oktober ist Kohl dem Kanzler so dicht auf den Fersen wie noch kein Kandidat zuvor. Die Union erhält mit 48,6 Prozent (+3,7) ihr bis dahin zweitbestes Ergebnis und wird stärkste Fraktion, doch für einen Wechsel reicht es nicht. Die SPD sinkt auf 42,6 Prozent (-3,2). Die FDP erreicht 7,9 Prozent (-0,5). Damit kann sich die rot-gelbe Koalition knapp behaupten. Schmidt bleibt Kanzler, erhält aber bei seiner Wiederwahl nur eine Stimme mehr als nötig. Kohl wechselt als Oppositionsführer von Mainz nach Bonn. Gebietsweise neblig-trüb und vereinzelt etwas Regen, so lautete der Wetterbericht für die erste Hälfte des Wahlsonntags. Später wurde das Wetter freundlicher. Und da gingen dann auch mehr Wähler in die Wahllokale. Neu an dieser Wahl war nach der Herabsetzung des Volljährigkeitsalters von 21 auf 18 Jahre am 1. Januar 1975, dass nun auch das Mindestalter für das passive Wahlrecht zum Bundestag von 21 Jahren auf 18 sank. Die Ergebnisse für Klein-Eichen:
Die Ergebnisse von Lardenbach:
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| 09. August 1976 | Magistrat berät BaugebietMit dem Entwurf einer Bebauungsplanung für das Baugebiet "Auf dem Kahlsberg" im Stadtteil Klein-Eichen beschäftigte sich der Magistrat der Stadt Grünberg in seiner im August 1976. Die Bebauung in diesem Gebiet wurde bereits durch die Errichtung einiger Wohngebäude eingeleitet. Der Magistrat schloß sich den Vorstellungen des Ortsbeirates an, die Zuführung unmittelbar von der Ilsdorfer Straße zu dem Neubaugebiet vorzusehen. Dieser Vorschlag soll dem Parlament vorgelegt werden. (gaz/gs) |
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| 31. Juli 1976 | WasserdefizitDurch ansteigenden Wasserverbrauch und die anhaltende Dürre hat die Gemeinde Mücke ein Problem gerade in Ruppertenrod und Ober-Ohmen. Bürgermeister Stein dankte zunächst den Feuerwehren von Ruppertenrod und Ober-Ohmen für den tagsüber gezeigten Pumpeinsatz zur Überbrückung des Wasserdefizits. In den Nachtstunden überwachten Gemeindebedienstete die Pumpen. Die Molkerei Groß-Eichen stellte ihre Quelle den Landwirten zur Füllung ihrer Wasserfässer zur Verfügung, um die Bedarfsspitze etwas zu reduzieren. Die neue Quelle der OVAG wurde von Technikern innerhalb eines Tages an das Leitungsnetz von Ruppertenrod und Ober-Ohmen angeschlossen, von der dann aus die Pumpeinsätze gefahren wurden. Zurzeit spende der OVAG-Brunnen 70 Liter je Sekunde. Die OVAG erklärte, dass sie den Brunnen vor 1985 wohl nicht für eigene Zwecke benötige. Es gebe aber die Auflage, dass in dem Raum kein weiterer Brunnen niedergebracht wird, der tiefer ist als der OVAG-Brunnen, um diese Investitionen nicht zu gefährden. (Grünberger Heimat Zeitung) |
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| 24. Juli 1976 | WaffenschieberDer Waffenhändler Eckhard G. Damaschke (Weickartshain-Seenbrücke) sitzt nun schon seit 950 Tagen oder über 31 Monaten im Gefängnis als Teil einer fünfeinhalbjährigen Strafe, die er wegen des rechtswidrigen Verkaufs von 4700 Waffen abzusitzen hat. Die Gerichtsverhandlung ging seinerzeit groß durch die Presse. (Grünberger Heimat Zeitung)
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| 17. Juli 1976 | FF-Lardenbach siegteDie Bezirksausscheidungswettkämpfe der Freiwilligen Feuerwehren des Regierungsbezirkes Darmstadt wurden am Samstagvormittag (17. Juli 1976) an dem Gelände des Feuerwehrstützpunktes Grünberg veranstaltet. Teilnehmer waren die Mannschaften, die bei den Kreisentscheiden als Sieger hervorgegangen waren. Die Austragung erfolgte in drei Übungen: Brandangriff, Verlegen von 100 Meter B-Schlauch und Fahren mit Kfz auf einem Parcour. Wiederrum als Sieger des Wettbewerbes stand am Ende die Mannschaft der Freiwilligen Feuerwehr Lardenbach fest. Die nimmt nun an dem Landesentscheid des Landes Hessen teil. (Gießener Allgemeine Zeitung)
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| 17. Juli 1976 | Klassen der Fußball-JugendDie Fußball-Jugendmannschaft des SSV Lardenbach/Klein-Eichen wird in der kommenden Saison in der D-7-Jugend Gruppe 1 spielen. (Gießener Allgemeine Zeitung)
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| 18. Juli 1976 | Jubiläum der Feuerwehr LehnheimAm Wochenende (18. Juli 1976) fanden die Feierlichkeiten zum 25jährigen Jubiläum der Freiwilligen Feuerwehr in Lehnheim statt. Sonntag früh wurde eine Großübung unter Teilnahme der Freiwilligen Feuerwehren von Grünberg, Weickartshain, Stockhausen, Lardenbach, Klein-Eichen, Stangenrod, Atzenhain, Lehnheim, unter Mitwirkung des Deutschen Roten Kreuzes, Ortsgruppe Atzenhain, durchgeführt. (Gießener Allgemeine Zeitung)
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| 10. Juli 1976 | Grillmöglichkeiten im Gießener LandTrotz der hochsommerlichen Temperaturen und trotz der Gefahren, die bei der augenblicklichen Dürre damit verbunden sind, wird das Grillen in freier Natur immer beliebter. Am Feierabend und am Wochenende zieht es viele Bürger zu den öffentlichen Grillplätzen, die meistens außerhalb der Ortschaften liegen. Unter einer Übersicht der Grillmöglichkeiten im Raum Gießen wird auch die sich im Grünberger Stadtteil Lardenbach befindliche, etwas größere Grillanlage mit einem Haus aufgeführt. Hier ist das Grillen sogar bei schlechtem Wetter möglich. Interessenten wenden sich an den Ortsvorsteher Mölcher von Lardenbach. Die Benutzungsgebühr beträgt 20 DM. (Gießener Allgemeine Zeitung) |
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| 07. Juli 1976 | FußballIn der Fußball-Saison 1976/1977 gehen im Sportkreis Gießen insgesamt fünf neue Vereine auf die Jagd nach Punkten. In der B-Klasse Alsfeld wird der Spiel- und Sportverein Lardenbach/Klein-Eichen in der Gruppe 1 spielen. Start der Runde ist am 22. August. (Gießener Allgemeine Zeitung)
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| 04. Juli 1976 | Chorsingen in HattenrodNach der Beendigung des historischen Festzuges begrüßte Festpräsident Walter Albohn aus Anlaß des 100jährigen Vereinsjubiläums des Gesangvereins Hattenrod am Sonntagnachmittag (4. Juli 1976) die zahlreichen Gastvereine im Festzelt. Die Chorgemeinschaften der Gesangvereine Lardenbach/Klein-Eichen/Rüddingshausen und Hattenrod/Rüddingshausen, die unter der Leitung des Dirigenten Ottmar Hasenpflug stehen, hatten dabei ihren Auftritt. (Gießener Allgemeine Zeitung)
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| 25. Juni 1976 | Diamantene HochzeitOtto Rühl und Katharina, geb. Burg (Seentalstraße 18, begingen am Freitag (25. Juni 1976) das Fest der diamantenen Hochzeit. Erster Stadtrat Damaschke überbrachte Ehrenurkunden und Geschenke des hessischen Ministerpräsidenten und der Stadt Grünberg. Der 81jährige Jubilar ist Ur-Lardenbacher, wohlbekannt als Landwirt, Holzfuhrmann, Hausmetzger und ehemaliger Bullenhalter. Seine 83jährige Frau stammt aus Wohnfeld. Zum 60. Hochzeitstag gratulierte auch Ortsvorsteher Reinhard Mölcher, sechs Kinder, sieben Enkel und 12 Urenkel. Gefeiert wurde in der Gaststätte zur „Alten Mücke“ in Mücke. Der älteste Sohn ist vermisst. (Grünberger Heimat Zeitung) |
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| 16. Juni 1976 | StadtverordnetensitzungAuf eine entsprechende Anfrage in der Stadtverordnetensitzung (16. Juni 1976) erhielt Stockhausens Ortsvorsteher Reitz die Antwort, dass Bauanträge der Bürger in den Stadtteilen am besten über die Ortsvorsteher eingereicht werden, um eine zügige Bearbeitung zu gewährleisten. Es sei völlig falsch, die Bauanträge bei irgendwelchen Behörden (Straßenbauamt) vorzulegen, um den Instanzenweg zu beschleunigen. Durch Rückfragen werde das Verfahren nur komplizierter. (Grünberger Heimat Zeitung)
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| 13. Juni 1976 | Fußball-PokalturniereAuch an diesem Wochenende (13. Juni 1976) fanden wieder eine ganze Reihe von Pokalturnieren statt. Eine größere Teilnehmerzahl hatte mit acht Mannschaften das Turnier in Lumda aufzuweisen. Der SSV Lardenbach/Klein-Eichen war auch mit im Spiel. Aber die Begegnungen gegen den SV Harbach (0:2) und den SV Geilshausen (0:3) gingen beide verloren. Nur das Spiel gegen den SV Beltershain gewann der SSV mit 4:1. (Gießener Allgemeine Zeitung)
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| 10. Juni 1876 | MagistratIn seiner letzten Sitzung hat der Grünberger Magistrat für die Wahl der Schöffen u. a. folgende Herren vorgeschlagen: Erich Funk (Klein-Eichen), Reinhold Pleik (Lardenbach), Helmut Siedler (Stockhausen) und Walter Wagner (Weickartshain). Der Magistrat hat auch zugestimmt, dass die freigewordene Amtsstelle der Revierförsterei Grünberg mit Forstoberinspektor Keitzer (Freienseen) besetzt wird. (Grünberger Heimat Zeitung)
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| 07. Juni 1976 | VolksradfahrenPfingstmontag (7. Juni 1976) veranstaltete die Burschenschaft „Einigkeit 1971 Groß-Eichen“ im Rahmen einer Trimm-Dich-Aktion ihr viertes Volksradfahren. So gingen bei sonnigem Wetter 87 Fahrer auf den etwa 20 km langen Kurs, der von Groß-Eichen aus über Klein-Eichen, Ilsdorf, Mücke, Nieder-Ohmen, Kirschgarten, Wettsaasen und Ruppertenrod zurück auf den Startplatz bei der alten Groß-Eichener Schule führte. In Klein-Eichen, Nieder-Ohmen und Ruppertenrod waren von der Burschenschaft Streckenposten stationiert worden, die darauf zu achten hatten, dass niemand eine Abkürzung fuhr. Das Zeitlimit von zwei Stunden wurde von allen Teilnehmern eingehalten, wobei zu beachten ist, dass hier nicht die sportliche Höchstleistung, sondern vielmehr das Dabeisein und Mitmachen im Vordergrund stehen. Mit 62 Jahren war Anton Faust der älteste Teilnehmer und die um 55 Jahre jüngere Simone Schmidt mit 7 Jahren die jüngste Teilnehmerin. Alle 87 Fahrer erhielten für ihre Leistung eine Trimm-Dich-Medaille und die Gewissheit, etwas für ihre Gesundheit getan zu haben. (Grünberger Heimat Zeitung)
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| 01. Juni 1976 | Neuer Kindergarten in Lardenbach eingeweihtIn Grünberg‑Lardenbach wurde am Dienstag (1. Juni 1976) ein neuer Kindergarten seiner Bestimmung übergeben. Nach einer viermonatigen Umbauzeit ist aus der ehemaligen Schule eine moderne Einrichtung entstanden. Rund 170 000 DM wurden für den Umbau investiert, weitere 10 000 bis 15 000 DM für Möbel und Spielmaterial. Mit der Eröffnung verbunden war die endgültige Schließung des provisorischen Kinderhortes in Stockhausen, der zuletzt im Dorfgemeinschaftshaus untergebracht war. Der neue Kindergarten bietet zwei großzügige, freundlich ausgestattete Gruppenräume sowie entsprechende Nebenräume. Er nimmt Kinder aus den Seenbachtalgemeinden Lardenbach, Stockhausen, Weickartshain und Klein‑Eichen auf. Beide Gruppen sind voll belegt und umfassen zusammen etwa 50 Kinder. Bürgermeister Gerulf Herzog betonte, dass mit der Fertigstellung in Lardenbach der Kindergartenplan der Großgemeinde nun erfüllt sei und jedem Kind im entsprechenden Alter ein Platz zur Verfügung stehe. Zur Einweihungsfeier begrüßte man zahlreiche Gäste, darunter eine Delegation aus Grünbergs Partnerstadt Condom unter Leitung von Bürgermeister Abeille, die anlässlich der französischen Woche in Grünberg weilte. Die Vorsitzende des Sport‑, Kultur‑ und Jugendausschusses, Margot Schäfer, hob die Bedeutung der vorschulischen Erziehung hervor. Viel Beifall erhielten die Darbietungen der Kindergartenkinder, die von Leiterin Ingrid Blauert einstudiert worden waren. (nach Grünberger Heimat Zeitung/Gießener Allgemeine Zeitung) |
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| 30. Mai 1976 | Feuerwehr Grünberg‑Lardenbach wurde Sieger 1976Bei den Kreisfeuerwehr‑Wettkämpfen in Grünberg belegte die Freiwillige Feuerwehr Grünberg‑Lardenbach den ersten Platz. Zweiter Sieger wurde die Wehr aus Rabenau‑Geilshausen, den dritten Platz errang Rabenau‑Kesselbach. Insgesamt beteiligten sich 13 Feuerwehren an den Wettbewerben. Landrat Ernst Türk übergab im Rahmen der Veranstaltung neue Feuerwehrfahrzeuge. Die Wettkämpfe umfassten einen sportlichen Teil sowie praktische Übungen, die der Ausbildung und der Nachwuchsförderung dienen. Die Teilnehmer mussten unter anderem einen Löschangriff durchführen und verschiedene technische Aufgaben bewältigen. Im Anschluss an die Wettkämpfe wurden die Siegergruppen ausgezeichnet und die Leistungen der Feuerwehren gewürdigt. Die Veranstaltung zeigte erneut die Bedeutung solcher Wettbewerbe für die Einsatzbereitschaft und die Motivation der Feuerwehrangehörigen. (Gießener Allgemeine Zeitung) |
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| 29. Mai 1976 | Abiturienten verabschiedet 1976Mit einer kleinen Feier, in deren Verlauf die Reifezeugnisse ausgehändigt wurden, verabschiedete die Theo-Koch-Gesamtschule in Grünberg am Samstagvormittag 61 Abiturientinnen und Abiturienten, die in der vergangenen Woche ihre Reifeprüfung abgelegt hatten. Aus der Klasse 13 waren u. a. mit dabei Burkhard Bräuning (Stockhausen), Rüdiger Pigors (Stockhausen) und Peter Berendt (Klein-Eichen). (Gießener Allgemeine Zeitung)
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| 28. Mai 1976 | Bericht vom Magistrat 1976Der Magistrat der Stadt Grünberg hat in seiner letzten Sitzung einen Grundstückstausch zwischen der Stadt und dem Landwirt Karl‑Heinz Schmidt aus Weickartshain beschlossen. Die Stadt erhält ein Grundstück, das für den Bau eines Dorfgemeinschaftshauses in Weickartshain vorgesehen ist. Schmidt erhält dafür ein stadteigenes Grundstück in der Nähe seines Hofes. Außerdem beschloss der Magistrat die Einstellung einer zweiten Gemeindeschwester, um die gesundheitliche Betreuung der Bevölkerung zu verbessern. Die neue Schwester soll vor allem die wachsenden Aufgaben im Bereich der häuslichen Pflege unterstützen. Für die Renovierung von Fachwerkhäusern in Grünberg und Lardenbach wurden Zuschüsse bewilligt. Die Stadt möchte damit den Erhalt des historischen Ortsbildes fördern (Gießener Allgemeine Zeitung)
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| 23. Mai 1976 | Festumzug zum 1200-Jahre JubiläumLardenbach konnte die zahlreichen Gäste, die am Sonntagmittag (23. Mai 1976) zum historischen Festzug aus Anlaß der 1200-Jahr-Feier von nah und fern gekommen waren, kaum fassen. Oftmals kam die lange Autoschlange, die sich zum schmucken Dorf am Rande des Vogelsbergs bewegte, ins Stocken. Bei strahlendem Sonnenwetter säumten Tausende von Zuschauern die Straßen, durch die sich der hervorragend gestaltete Festzug bewegte. Viel Fleiß wurde bei der Erstellung der Wagen aufgewandt. Das Stadttheater Gießen hatte für historische Gruppen Kostüme zur Verfügung gestellt. In seinen über 30 Zugnummern zeigten die Akteure Szenen aus dem dörflichen Leben und bot gleichzeitig einen Überblick über die geschichtliche Entwicklung Lardenbachs. Die über 200 Mitwirkenden kamen nicht nur aus Lardenbach. Vielmehr trugen zahlreiche Vereine der Großgemeinde zum Gelingen bei. Die prächtigen Kostüme hatte das Stadttheater Gießen zur Verfügung gestellt. Unsere Bilder zeigen von links: Die Festdamen, in einer Pony-Kutsche Madeleine Gräfin zu Solms-Laubach, die Spinnstube auf einem Festwagen und eine Festkapelle. (Gießener Allgemeine Zeitung, Fotos: Hillgärtner)
1200-Jahr-Feier – SiegerehrungenMit Siegerehrung und Pokalüberreichung endeten am Sonntagnachmittag (23. Mai 1976) die offiziellen Veranstaltungen der 1200-Jahr-Feier in Lardenbach. Nach dem musikalischen Auftakt durch den Spielmannszug Rüddingshausen wies Bürgermeister Gerulf Herzog auf die viele Mühe und den Fleiß hin, mit denen die Festtage vorbereitet wurden. Sein Dank galt allen Mitwirkenden und insbesondere der Feuerwehr für die geglückte Gestaltung dieses Festes. Nach dem Prolog der Festdame Karla Psiorz hob Kreisbrandinspektor Schaaf hervor, daß die internationalen Feuerwehrwettkämpfe nicht nur eine wertvolle Bereicherung des Festprogrammes gewesen seien, sondern gleichzeitig auch der Verständigung auf nationaler und internationaler Ebene gedient hätten. Schaafs Anerkennung galt insbesondere Ortsbrandmeister Helmut Felsing für seinen besonderen Einsatz zum Gelingen des Festes. Die Siegerehrung nahm Ortsbrandmeister Helmut Felsing vor. Den Pokal der Stadt Grünberg errang der Sieger der Klasse A: Eichhorn (Oesterreich) mit 397 Punkten. Es folgten punktgleich mit 393 Punkten die Wehren von Eichen (Main-Kinzig-Kreis) und Schweben (Kreis Fulda). Von den heimischen Wehren belegte Lardenbach den 7., Lindenstruth den 14. und Burgsolms den 16. Platz. In der Klasse A waren insgesamt 26 Mannschaften zum Wettkampf angetreten. Sieger der Klasse B war Differten (Saarland), gefolgt von Oberscheld und Heldenbergen (beide Hessen). Bei den Damen holten sich die Hirzenhainer den Sieg. 2. wurde Lindenstruth und 3. die Mädchen von Ostheim. Die Siegerehrung der Fußballpokalspiele, die am Wochenende zuvor stattgefunden hatten, nahm Heinz Leßmann vom Sportverein Lardenbach/Klein-Eichen vor. Pokalsieger wurde der TSV Groß-Eichen. Auf den 2. Platz kam der SC Altenhain. Den 3. Platz erreichte der SC Weickartshain. (gs/Gießener Allgemeine Zeitung)
Ein Festgast aus Oesterreich hatte Sonntagnacht (23. Mai 1976) seinen Wagen auf dem Parkplatz vor dem Festzelt abgestellt. Beim Abholen mußte er feststellen, daß ein anderer Fahrer beim Ausfahren seinen Wagen beschädigt hatte und ohne Meldung weggefahren war. Er konnte aber ermittelt werden (es war ein Weickartshain-Saasener) und der Führerschein wurde ihm wegen Unfallflucht entzogen. Sachschaden 200 DM. (Grünberger Heimat Zeitung) |
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| 22. Mai 1976 | Feuerwehrwettkämpfe zum JubiläumIn Lardenbach wurden am Samstag (22. Mai 1976) im Zuge der 1200-Jahr-Feierlichkeiten internationale Feuerwehr-Wettkämpfe veranstaltet. Bürgermeister Gerulf Herzog hatte zunächst die teilnehmenden Mannschaften aus ganz Deutschland und besonders die weitangereiste Wehr aus Eichhorn (Österreich) auf dem Festplatz begrüßt und die Bedeutung dieser internationalen Begegnung herausgestellt. Großes Lob zollte er dabei der erfolgreichen Gastgeber-Mannschaft aus Lardenbach. Die 35 Gruppen hatten den Aufbau eines Löschangriffs zu vollziehen und einen Alarmstaffellauf zu absolvieren. Größtes Geschick und beste Zeiten erzielten die höchsten Punktzahlen. Kreisbrandinspektor Otto Schaaf und Helmut Felsing hatten die Wettkampfleitung übernommen, die gute Organisation der Veranstalter sorgte für einen reibungslosen Ablauf. Am späten Nachmittag waren die Sieger ermittelt. In großem Rahmen wurden sie am Sonntag nach dem Festzug im Festzelt geehrt und mit Pokalen ausgezeichnet. In der Gruppe A siegten die Feuerwehr-Mannschaften aus Eichhorn (Österreich) mit 397 Punkten, Eichen 1 und Schweben mit jeweils 393 Punkten. Differten (Saarland) errang in der Gruppe B 394 Punkte, gefolgt von Oberscheld (Hessen) mit 380 Punkten. Als beste Damengruppe konnte sich Hirzenhain (Hessen) mit 339 Punkten behaupten. (ph/Gießener Allgemeine Zeitung)
Begeisterungsstürme im Festzelt zum JubiläumNochmals ein volles Zelt konnte die Veranstaltung am Samstagabend (22. Mai 1976) mit dem Unterhaltungs- und Showorchester „Die Kaiserlich-Böhmischen“ aufweisen. Die sieben Mitglieder der Kapelle unter ihrem Bandleader Günter Lutzenberger sind durchweg Instrumentalsolisten mit einem schier unbegrenzten Repertoire. So bringen sie in ihrem knapp vierstündigen Programm (einschließlich etlicher Pausen) gewürzt mit viel Schnurren, Kalauern und Witzen hauptsächlich eine „Mordsgaudi“, was in einem so großen Zelt, in dem der Alkohol recht schnell seine Wirkung ausübt, gerade das Richtige ist. Ausgezeichnet die musikalische Weltreise mit den charakteristischen Musikstücken der einzelnen Länder, wobei besonders die russischen und spanischen Melodien echte Begeisterungsstürme auslösten. Höhepunkt dürfte das Lied von der alten Dampfeisenbahn gewesen sein, mit dem sich diese Instrumental- und Gesangsgruppe einen festen Platz unter den „Großen“ eroberte. Keine geringere als die Schirmherrin der 1200-Jahr-Feier, I. D. Madeleine, Gräfin zu Solms-Laubach, führte die Schlange an, die sich zu den Klängen, dem Pfeifen und Zischen der „Dampfeisenbahn“ durch das Zelt schlängelte. Zur Belohnung für ihr Engagement mit Bürgermeister Herzog als „Kohlentender“, durfte sie am Mikrofon auch den Schneewalzer mitsingen. Wäre noch Werner Huber als unermüdlicher Gesangssolist zu erwähnen, bei dieser „Gaudi im Festzelt“. (lw/Gießener Allgemeine Zeitung) |
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| 22. Mai 1976 | Zur Lardenbacher 1200-Jahr-Feier 1976Das folgende Gedicht zum Anlaß der 1200-Jahr-Feier schrieb der in unserer Gegend als Heimatdichter bekannte Lardenbacher Otto Böcher. Nicht nur für seinen Heimatort schrieb er schon zahlreiche Gedichte, sondern auch für einige Nachbargemeinden verfaßte er Gedichte und Festprologe. So stammt auch von ihm der Prolog für das Lardenbacher Jubiläum. Dieser wird am Sonntag im Anschluß an den Festzug von den Festdamen der Öffentlichkeit vorgetragen. Im Folgenden nun ein weiteres Gedicht Böchers: Lardenbach Zwölfhundert Jahre sind vergangen, Und später ändert sich der Name: Denn unaufhaltsam war ihr Streben Die Grafen von Solms-Laubach waren Auch kamen wieder Jahreszeiten, Ein gräßlich Wappen schmückt noch heute Das Weberhandwerk kam zustande, Ein Bergwerk war unlängst entstanden Allmählich ändern sich die Zeiten. Zuletzt nach Grünberg eingemeindet, Otto Böcher (Karl-Ernst Lind, Grünberger Heimat Zeitung) |
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| 22. Mai 1976 | Verwaltung des Grünberger Postamtes kommt nach AlsfeldIm Rahmen der Umorganisation der Bundespost im Grünberger Bereich werden derzeit schon früher ergangene Vorschläge nun näher diskutiert, nämlich die Verlegung der Verwaltung und der Hauptkasse des Grünberger Postamtes nach Alsfeld. Das Betriebspostamt verbleibt in Grünberg, so daß sich im äußeren Dienstablauf nichts ändert. Allerdings wird auch in Zukunft das Angebot weiter eingeschränkt, indem weitere Postaußenstellen nach und nach aus den Ortsteilen eingezogen werden und die Anfahrt der Post nur noch einmal anstelle von seither zweimal täglich dort vorgenommen wird. (Grünberger Heimat Zeitung)
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| 21. Mai 1976 | Festabend Höhepunkt der 1200-Jahr-Feier
Zur Festversammlung gehörten auch Feuerwehren aus Österreich und zahlreichen Ländern der Bundesrepublik. Für den musikalischen Rahmen sorgte in vorzüglicher Weise die Hessische Polizeikapelle Wiesbaden. Außerdem wirkten der Gesangverein Eintracht Lardenbach/Klein-Eichen sowie die Gymnastikgruppe des SSV Lardenbach/Klein-Eichen am Programm mit. Durch das Programm führte Rainer Roth (Klein-Eichen). In gekonnter Art verstand er es, die einzelnen Programm-Nummern flüssig miteinander zu verbinden, so daß nie lange Weile aufkam, weil eben das Tempo durchgehalten wurde, nicht zuletzt in Anbetracht einer guten Organisation. Alte beliebte Lieder brachte der Gesangverein Lardenbach/Klein-Eichen zu Gehör. Der junge Dirigent Hasenpflug (Saasen) verstand es, den Melodien einen modernen Schwung zu geben und die Lardenbacher Männer zu klaren Darbietungen zu führen. Aufmerksamkeit und Beifall war der Lohn für „Herr, deine Güte“, „Heimatland“, „Bauerngebet“, „Jenseits des Tales“. Etwas fürs Auge bot die Gymnastikgruppe des SSV Lardenbach/Klein-Eichen unter ihrer Leiterin Ida Psiorz. Beifall gab es für die große Schar nach dem Reifentanz, den Keulenübungen und einer Vorführung mit schwingenden Tüchern. Ortsvorsteher Reinhard Mölcher wies in seiner Begrüßungsansprache darauf hin, daß Lardenbach — im Jahre 776 erstmals urkundlich als Larbach erwähnt — im Laufe der Jahrhunderte zu einem schmucken Dorf geworden sei. Trotz zahlreicher Schicksalsschläge habe man sich nicht unterkriegen lassen. „Lardenbach besteht“, so sagte er abschließend „und wird bestehen bleiben.“ Ein nahezu biblisches Alter, so meinte Schirmherrin Madeleine Gräfin zu Solms-Laubach, habe Lardenbach erreicht. Blättere man in den Akten, so stelle man fest, daß immer wieder die gleichen Namen auftauchen, ein Beweis dafür, daß die Familien über Generationen und Jahrhunderte hinweg ihrem Heimatort treu geblieben sei. Fremden gegenüber habe man sich sehr aufgeschlossen gezeigt, und insbesondere die Lardenbacher Feuerwehr habe Freunde über Deutschlands Grenzen hinaus gewonnen. An Ortsvorsteher Mölcher überreichte die Schirmherrin einen Betrag zur Erhaltung der Kirche. Die Geschichte Lardenbachs, so sagte Bürgermeister Gerulf Herzog in seiner Festansprache, sei durch Standhaftigkeit, bürgerlichen Gemeinsinn, Geschäftssinn, Arbeitswilligkeit und völkische Eigenart geprägt worden. Er wies darauf hin, daß Lardenbach mit seinen 436 Einwohnern es fertigbrachte, eine technisch so ausgerüstete und sportlich hervorragend ausgebildete Feuerwehr zu stellen, die bei internationalen Wettbewerben überaus erfolgreich war. Herzog schloß mit dem Wunsch, daß die Lardenbacher ihre positiven menschlichen Eigenschaften behalten und Lardenbach auch in der Großgemeinde seine Eigenart erhalten möge und immer dazu beitrage, daß die Großgemeinde Grünberg den richtigen Weg beschreite. Herzog überreichte Wappenteller an Ortsvorsteher Mölcher, Heinz Leßmann (Sportverein), Ida Psiorz (Gymnastikgruppe), Helmut Felsing (Feuerwehr) und Heinz Schwanke (Gesangverein). Dieser Festakt zur 1200-Jahr-Feier, so sagte Landrat Ernst Türk, der die Grüße des Landkreises übermittelte, widerlege all jene Kritiker, die den für die Gemeindegebietsreform Verantwortlichen die Zerstörung unserer Städte und Gemeinden unterstellt hätten. Eine gute dörfliche Gemeinschaft entwickle sich aber auf anderen Grundlagen als nur der örtlichen Verwaltung. Deswegen sei Lardenbach auch als Stadtteil von Grünberg-Lardenbach geblieben. Wesentlich für ein intaktes Gemeinwesen sei es, daß sich jeder mit seinen schöpferischen, geistigen und seelischen Kräften einstelle in freier Entscheidung und freiem Tun mitzuwirken an der Gestaltung des gemeinschaftlichen Lebens. Türk, der einen Scheck des hessischen Ministerpräsidenten überreichte und selbst eine Bank stiftete, zeichnete acht Bürger Lardenbachs mit dem Ehrenbrief des Landes Hessen aus: Ortsvorsteher Reinhard Mölcher, der vor dem Zusammenschluss 16 Jahre lang ehrenamtlicher Bürgermeister Lardenbachs war und seit 1972 als Ortsvorsteher tätig ist; Wilhelm Berg, 16 Jahre lang Gemeindevertreter in Lardenbach; Helmut Felsing, Ortsbrandmeister seit 1952, von 1964 bis 1970 Gemeindevertreter und seit 1972 Stadtverordneter in Grünberg; Emil Kauss, von 1948 bis 1964 Gemeindevertreter; Reinhard Keller, von 1945 bis 1962 Ortslandwirt, Ernst Kratz, von 1949 bis 1965 ehrenamtlicher Kassenverwalter; Emil Mölcher II., seit 1954 Ortsdiener in Lardenbach; Richard Fitzthum, von 1964 bis 1968 Gemeindevertreter und von 1962 bis 1974 Ortslandwirt. (gs/Gießener Allgemeine Zeitung) |
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| 21. Mai 1976 | Radfahrer auf der FahrbahnmitteEin Lardenbacher Radfahrer fuhr am Freitagnachmittag (21. Mai 1976) auf der Seentalstraße in Richtung Ortsausgang. In gleicher Richtung folgte ihm ein Pkw. Plötzlich geriet der Radfahrer nach links auf die Fahrbahnmitte, wurde von dem folgenden Wagen erfaßt und auf die Straße geschleudert. Er erlitt Rückenverletzungen. Leichter Sachschaden. (Grünberger Heimat Zeitung)
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| 21. Mai 1976 | KGRZ Gießen 1976Die Bilanz über das Kommunale Gebietsrechenzentrum (KGRZ) Gießen dokumentiert den Stand der digitalen Transformation im öffentlichen Sektor. Unter der Leitung von Direktor Gustav Mank und dem Verwaltungsratsvorsitzenden, Oberbürgermeister Bernd Schneider, bewältigt das Rechenzentrum mit 97 Angestellten ein enormes Arbeitspensum, das von der Einwohnerdatenverwaltung und Personalabrechnung über die Steuer- und Abgabenabwicklung bis hin zur Buchung von Bibliotheksausleihen reicht. Dabei betreut die Institution mit der Stadt und dem Landkreis Gießen sowie den umliegenden Landkreisen wie Wetzlar, Fulda oder dem Vogelsbergkreis ein riesiges Einzugsgebiet von fast einer Million Menschen, was knapp 90 Prozent der dortigen Bevölkerung entspricht. Die gewaltigen Datenbestände von 760.000 Einwohnern, 200.000 Konten und 110.000 Energie- und Wasserzählern wurden auf 9.000 Magnetbändern und 90 Plattenstapeln gesichert, während ein eigener Kurierdienst für den analogen Transport von Unterlagen jährlich rund 90.000 Kilometer zurücklegt. Während die Nutzung für die Mitgliedsgemeinden gesetzlich kostenlos ist und das Land Hessen den Großteil der Kosten trägt, machen sich Mitte der 1970er-Jahre deutliche finanzielle Engpässe bemerkbar. Diese Sparmaßnahmen zwingen das KGRZ zu einer Drosselung in der Softwareentwicklung, obwohl das Gießener Zentrum im hessischen Verbund eine technologische Vorreiterrolle einnimmt. Trotz dieser angespannten Haushaltslage können wichtige zukunftsweisende Projekte realisiert werden, darunter computergestützte Verfahren für Wahlvorbereitungen und Kitaplatz-Ermittlungen sowie der pünktlich zum Schuljahr 1976/77 geplante Start einer landeseinheitlichen Schülerindividualdatei. (Gießener Allgemeine Zeitung) |
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| 20. Mai 1976 | 1200 Jahre Lardenbach 1976Vom 16. bis zum 23. Mai feiert die Gemeinde Lardenbach, die älteste urkundlich erwähnte Gemeinde im östlichen Kreisgebiet, ihr 1200jähriges Bestehen. Höhepunkt des reichhaltigen Jubiläumsprogramms sind der Festakt am 21. Mai, die internationalen Feuerwehr-Wettkämpfe und der große bunte Abend mit anschließendem Tanz am 22. Mai sowie der historische Festzug am 23. Mai. Außerdem feiert man auch das zehnjährige Bestehen des Spiel- und Sportvereins Lardenbach/Klein-Eichen. Die erste urkundliche Erwähnung von Lardenbach stammt aus dem Jahre 776. Ein gewisser Egilbert in „Larbach“ schenkte am 9. November 776 laut dieser Urkunde acht Joch Ackerland an das im hessischen Ried bei Bensheim gelegene Kloster Lorsch. Die Wortsilbe „Lar“ findet man im keltischen Sprachgebrauch und bedeutet soviel wie Niederlassung oder Wohnsitz. Hieraus muß gefolgert werden, daß Lardenbach schon zur Eisenzeit als Siedlung bestanden hat. Für diese Ansicht sprechen auch die inzwischen abgebauten Eisensteinvorkommen in nächster Umgebung Lardenbachs. Mit dem Wandel der Zeiten änderte sich auch der Sprachgebrauch und somit der Ortsname. Aus „Larbach“ wurde dann „Lardenbach“, was sich erstmals aus einer Urkunde aus der Zeit um 1040 ergibt. In den verschiedensten Urkunden späterer Zeiten taucht auch sehr häufig die Schreibweise „Lartenbach“ und einmal sogar „Lartinbach“ auf. Ursprünglich lebten die Bewohner von Lardenbach von Ackerbau und Viehzucht. Verhältnismäßig früh wurde dann mit der Leinweberei begonnen. Die wirtschaftliche Entwicklung im 18. und 19. Jahrhundert war vorwiegend von der Handweberei geprägt. Welche Bedeutung der Weberei in Lardenbach beigemessen wurde, zeigen die im Ortswappen geführten Initialen. Das Wappen entstammt einem alten Dienstsiegel aus dem Jahre 1774 und zeigt eine Flachsblüte mit drei Weberschiffchen mit der Aufschrift: „Lardenbach, Ilsdorf, Stockhäuser Hof“. Die Weberei in Verbindung mit der Landwirtschaft brachte das Einkommen der Bürger auf ein zum Leben gut ausreichendes Maß. Neben Webern gab es nur noch solche Handwerker in Lardenbach, deren Fertigkeiten auf den Bedarf des täglichen Lebens ausgerichtet waren. Der Beginn des Maschinenzeitalters setzte der alten Handweberei ein Ende. In diesen einkommensunsicheren Zeiten wanderten einige Bürger nach Nordamerika aus. Zum Glück begann dann um die Jahrhundertwende in der Gemarkung der Eisensteinbergbau und gab vielen wieder neues Einkommen. Die meisten Bergleute betrieben neben der schweren Arbeit in den Erzbergwerken noch ein wenig Landwirtschaft. Die Nur-Landwirte arbeiteten meist während der Wintermonate als Holzfäller und sicherten sich ein zusätzliches Einkommen. In den letzten zwei Jahrzehnten hat jedoch die Einführung der Technik in die Landwirtschaft ein derartiges Ausmaß angenommen, daß immer weniger Landwirte mithalten konnten und ihre Betriebe daher aus Rentabilitätsgründen aufgeben mußten. Im Zuge der Gebietsreform wurde der Ort 1970 der Stadt Grünberg angeschlossen. Trotz des Zusammenschlusses hat sich der ländliche Charakter des heutigen Grünberger Stadtteils jedoch nicht geändert. Lardenbach hat schon seit Jahren einen sich fast kaum geänderten Einwohnerstand von etwa 410. Durch seine herrliche Lage in einer reizvollen Landschaft ist Lardenbach heute ein ansehbarer Naherholungsort. Den kulturellen Beitrag leistet der Männergesangverein Eintracht Lardenbach/Klein-Eichen, der in diesem Jahr bereits 90 Jahre besteht. Ein breites Angebot an sportlichen und geselligen Veranstaltungen bietet der 1966 wieder gegründete Spiel- und Sportverein Lardenbach/Klein-Eichen. (Gießener Allgemeine Zeitung) |
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| 16. Mai 1976 | "Fairneßbälle" vom Kreisfußball-AusschußIm Rahmen des Kreisfußballtages am 16. Mai 1976, der in Queckborn durchgeführt wurde, vergab man den "Fairneßpreis". Diesen "Fairneßpreis, gestiftet vom Landkreis Gießen, erhielten 14 Vereine. Keiner ihrer Spieler - der ersten oder zweiten Mannschaft - hatte in der vergangenen Sasion vom Schiedsrichter vorzeitig in die Kabinen geschickt werden müssen. Landrat Ernst Türk gratulierte und überreichte Gutscheine im Wert von 80 DM ("Fairneßbälle") an folgende Vereine: TSV Beuern, SV Garbenteich, SV Göbelnrod, FC Großen-Buseck, TSV Hungen, TV Kesselbach, TSV Lauter, SSV Lardenbach/Klein-Eichen, Eintracht Lollar, SV Nonnenroth, SV Saasen, SV Steinheim, FSV Steinbach und den SV Wetterfeld. (ah/Gießener Allgemeine Zeitung)
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| 16. Mai 1976 | Auftakt mit Pokalturnier 1976Zum Auftakt der 1200 Jahr-Feier von Lardenbach am vergangenen Wochenende (16. Mai 1976) stand ein durch den Sport bestimmtes Programm im Mittelpunkt. Der Spiel- und Sportverein Lardenbach/Klein-Eichen bestritt am Samstag gegen den FC Großen-Buseck ein Jubiläumsspiel. Hierbei zeigte der A-Klassenvertreter in der ersten Halbzeit eine hervorragende Leistung und konnte mit einem 6:0 Sieg-überzeugen. Der SSV Lardenbach/Kl.-Eichen spielte in der ersten Halbzeit zu offensiv und mußte bis zur Pause schon alle sechs Tore hinnehmen. In der zweiten Hälfte steckten die Gäste etwas zurück und ermöglichten den Gastgebern somit einige gute Möglichkeiten zu Torerfolgen. Doch fehlte den Lardenbachern an diesem Tage das notwendige Glück. Auch einem energischen Endspurt des FC konnte die Mannschaft des SSV widerstehen und ließ in der zweiten Hälfte keinen Treffer mehr zu. Im Vorspiel, das die D-Jugendmannschaft des SSV gegen den VfR Lindenstruth austrug, verbuchten die Nachwuchsfußballer des SSV in einem imponierenden Spiel mit 4:0 einen Sieg. Am Sonntag um 7.30 begann dann das Jubiläumsturnier mit acht Mannschaften aus Altenhain, Maulbach, Weickartshain, Laubach, Groß-Eichen, Lumda, Sellnrod und Mücke. Die in zwei Gruppen ausgetragenen Spiele zeigten manche Überraschung und ließen anfangs keinen Favoriten für einen Pokalsieg erkennen. In der Gruppe I beeindruckte besonders der FV-Altenhain und setzte sich auch als Gruppensieger durch. Auf Platz zwei in dieser Gruppe kam der FC Weickartshain. In der Gruppe II sicherte sich der TSV Groß-Eichen durch knappe Siege über seine Gegner den ersten Platz. Der FC Mücke spielte an diesem Tage sehr stark auf und nahm den zweiten Platz ein. Im Spiel um den dritten Platz unterlag der FC Mücke dann dennoch dem FC Weickartshain. Ein spannendes Spiel erlebten die vielen Zuschauer, als es um den Turniersieg ging. Dabei mußte der FV-Altenhain gegen den TSV Groß-Eichen antreten. Der FV konnte zwar einen zweimaligen Rückstand aufholen, mußte sich dann aber in der 2×10-minütigen Verlängerung dem TSV geschlagen geben. Zu einem Leckerbissen wurde für die 5000 Zuschauer das Fallschirmspringen als Einlage während des Pokalturniers. Die Zuschauer, die in Strömen aus Nah und Fern kamen, um diesem wohl in unserer Gegend einmaligen Ereignis beizuwohnen, verursachten erhebliche Verkehrsstauungen. Jung und Alt war gespannt, welche Leistung die zwei Gruppen zeigten. Pünktlich um 14.40 Uhr sah man dann die beiden Maschinen des Typs DO 27, die in Gelnhausen gestartet waren, am Horizont in Richtung Lardenbach heranfliegen. Die Sprecher und Helfer des Aero-Club Luftsportgruppe Gelnhausen waren ebenfalls auf dem Landewege in Lardenbach auf dem Sportgelände eingetroffen. Sie unterrichteten die Zuschauer über die geplanten Absprünge und verlegten gleichzeitig auf der Mitte des Sportplatzes ein Landekreuz. Wie der Sprecher bekanntgab, würden alle Springer versuchen, im Mittelpunkt des Kreuzes zu landen. Nach dem Ermitteln der Windrichtung durch das Zünden von Rauchbomben und das Abwerfen von Windbojen sah man die ersten vier Springer in etwa 500 Meter aus dem Flugzeug springen. Diese versuchten nun, aus dieser Höhe genau auf dem Landekreuz den Boden zu berühren. Einen hervorragenden Sprung schaffte hier der älteste Springer; er ist 52 Jahre alt. Leider hatte einer der vier Springer wegen sehr widriger, wechselnder Windverhältnisse etwas Pech, so daß er nicht auf dem Sportgelände landen konnte. Doch auch er wurde von den vielen Zuschauern mit viel Applaus bedacht. Indessen war die noch besetzte zweite Maschine weiter in die Lüfte gestiegen und suchte die richtige Position für den Absprung zum Formationsspringen. In 2300 Meter stiegen dann die vier Springer aus und versuchten, im freien Fall einen sternförmigen Kreis zu bilden. Drei Springer konnten sich während der 1700 Meter mit einer über 100 Stundenkilometer der Erde nahenden Geschwindigkeit formieren. Der vierte Springer erreichte die Formation nicht mehr. In einer Höhe von 600 Meter lösten sich die drei Springer und öffneten ihre Schirme. Nun versuchten auch diese vier Springer das Landekreuz auf dem Sportplatz zu treffen. Dies gelang ihnen sehr gut. Auch für diese Vorführung gab es wieder riesigen Beifall von den faszinierten Zuschauern. Sofort begannen die Springer mit dem Zusammenlegen der Fallschirme. Wie sorgfältig sie dies taten, wunderte die Zuschauer nicht, da ein jeder wußte, daß dies für den nächsten Sprung sehr wichtig ist, um wieder sicher zur Erde zu kommen. Zum Abschied erhielten die Fallschirmspringer neben dem Applaus der Zuschauer noch aus den Händen von Heinz Leßmann kleine Erinnerungsgeschenke an diesen Flugtag. Für die begeisterten Zuschauer mag diese Veranstaltung eine schöne Erinnerung sein. Selbst der Jubilar Lardenbach kann auf diese im hiesigen Raum einmalige Attraktion stolz sein und diese in seine Geschichte eingehen lassen. (Karl-Ernst Lind) |
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| 08. Mai 1976 | Internationaler PokalwettkampfBei der 1200‑Jahr‑Feier in Lardenbach wird ein internationaler Pokalwettkampf der Feuerwehren zu einem der zentralen Höhepunkte des Festprogramms. Aus Österreich und aus zahlreichen Regionen der Bundesrepublik haben sich insgesamt vierzig Gruppen angekündigt, die in verschiedenen Disziplinen gegeneinander antreten werden. Die Wettbewerbe reichen vom klassischen Löschangriff über Übungen im Schlauchverlegen bis hin zu sportlichen Staffelläufen, bei denen sowohl Präzision als auch Schnelligkeit gefragt sind. Auch Jugendfeuerwehren sind beteiligt und tragen eigene Wertungen aus, was dem Treffen einen lebendigen und generationenübergreifenden Charakter verleiht. Die Organisatoren betonen den kameradschaftlichen Geist der Veranstaltung und setzen deshalb auf neutrale Schiedsrichter, die für faire Bedingungen sorgen sollen. Für die Gäste aus dem In‑ und Ausland wurden Unterkünfte vorbereitet, und ein umfangreiches Verpflegungsangebot begleitet den Wettkampftag. Der Wettbewerb ist eingebettet in die Jubiläumsfeierlichkeiten des Dorfes und soll nicht nur sportliche Leistungen zeigen, sondern auch die Verbundenheit der Feuerwehren über Ländergrenzen hinweg sichtbar machen. (nach Karl-Ernst Lind)
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| 04. Mai 1976 | Die Lardenbacher Festschrift ist eine historische FundgrubeDie zum 1. Mai 1976 erschienene Lardenbacher Festschrift zur 1200‑Jahr‑Feier erweist sich als umfangreiche historische Fundgrube. Auf über 130 Seiten bietet sie Grußworte prominenter Vertreter wie Madeleine Gräfin zu Solms‑Laubach, Landrat Türk, Bürgermeister Herzog und Ortsvorsteher Mölcher. Grundlage der Chronik ist das Heimatbuch des Lehrers Becker, ergänzt durch weitere historische Literatur. Die Schrift zeichnet die Geschichte Lardenbachs von der ersten urkundlichen Erwähnung im Jahr 776 bis in die Neuzeit nach. Damals schenkte ein Egilbert aus „Larbach“ dem Kloster Lorsch acht Joch Ackerland. Weitere Einblicke liefern ein Schatzungsregister von 1598 sowie eine Einwohnerliste von 1708. Auch die Zugehörigkeit Lardenbachs zu den Grafen zu Solms‑Laubach wird erläutert, ebenso die Frohnden, die an den Landesherrn zu entrichten waren. Die Chronik beschreibt die schweren Verluste im Dreißigjährigen Krieg, dokumentiert die Schäden des Siebenjährigen Krieges und listet ab 1762 die durch Kriege und Naturkatastrophen verursachten Drangsale auf. Ein ausführlicher Abschnitt widmet sich dem Kirchenbau von 1657, dessen Fachwerkkirche von 22 Nachbarn errichtet und durch Spenden – darunter 80 Reichstaler aus der Grafschaft Bentheim – finanziert wurde. Abgerundet wird die Festschrift durch zahlreiche historische Fotografien aus der Zeit um die Jahrhundertwende, die das dörfliche Leben zeigen: den Heiligenstock mit Backhaus, alte Fachwerkhäuser, landwirtschaftliche Arbeiten und eine dampfbetriebene Dreschmaschine. Damit bietet die Festschrift einen lebendigen und detailreichen Einblick in die Geschichte des Dorfes. (nach Grünberger Heimat Zeitung) |
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| 27. April 1976 | Ausscheidungswettkämpfe der Feuerwehren33 Wettkampfgruppen, darunter erstmals drei Damenmannschaften, hatten sich in Grünberg eingefunden, um die Teilnehmer am Bundesentscheid in Holzminden zu ermitteln. In der Klasse A erreichte Lardenbach 1 den zweiten Platz und Lardenbach 2 den sechsten Rang. Da in Holzminden diese Gruppe durch die sieben erfolgreichsten Gruppen vertreten wird, ist Lardenbach 1 und 2 auch qualifiziert. (Gießener Allgemeine Zeitung)
Winter im AprilEin neuerlicher Kälteeinbruch mit Minusgraden, Sturmböen und Schnee führte im oberen und südlichen Vogelsberg zu erheblichen Behinderungen. Schneeverwehungen bis zu einem Meter führten zu Verkehrsstockungen. In den betroffenen Wäldern fielen ganze Abteilungen wertvoller Buchen- und Fichtenbestände dem Sturm zum Opfer. (Grünberger Heimat Zeitung)
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| 25. April 1976 | Konfirmation 1976Am Sonntag, den 25. April 1976, wurden die Konfirmanden der Kirchengemeinden Lardenbach und Weickartshain gemeinsam in der Weickartshainer Kirche vorgestellt. Am 2. Mai 1976 werden in der Lardenbacher Kirche folgende Konfirmanden konfirmiert: Holger Velten aus Ilsdorf-Solms, aus Lardenbach: Ulrich Schön, Kurt Scharmann, Heidemarie Keller, Martina Müller und Sigrid Rühl. (Grünberger Heimat Zeitung)
Fußball B-Klasse Gießen, Gruppe 1Am Sonntag (25. April 1976), schon zwei Spieltage vor Beendigung der Saison in der Fußball-B-Klasse Gießen stehen in drei der vier Gruppen die Meister bereits fest. Durch einen 4:1-Erfolg über den SV Sellnrod konnte der SSV Lardenbach/Klein-Eichen seine Anhänger zufriedenstellen. Beim Sieger zeichnete sich vor allem Rudi Hassinger mit seinen beiden Toren aus. (Gießener Allgemeine Zeitung) |
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| 23. April 1976 | MagistratssitzungIn seiner letzten Sitzung beschloss der Magistrat das Aufstellen von Bebauungsplänen. Bürgermeister Herzog wies darauf hin, dass sich die Verwaltung zurzeit bemühe, eine Liste der bestehenden Festplätze in den Stadtteilen aufzustellen. Außerdem würden Untersuchungen angestellt, welche Möglichkeiten in den Stadtteilen bestehen, die noch über keinen Festplatz verfügen, einen solchen zu schaffen. In der gleichen Sitzung dankte der Magistrat dem Spiel- und Sportverein Lardenbach/Klein-Eichen für eine Spende zur Ausstattung des Kindergartens in Lardenbach. (Gießener Allgemeine Zeitung)
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| 22. April 1976 | Waldbrand SeenbrückeNur wenige Stunden nach dem Brand im Grünberger Jugendzentrum (22. April 1976) mussten die Grünberger Wehrmänner zum zweiten Male ausrücken, diesmal zu einem Waldbrand in der Nähe der Firma Emde-Ladenbau. Allerdings gilt hier den Werksangehörigen ein Sonderlob. Denn als das Groß-Tanklöschfahrzeug anrückte, war der Brand schon so gut wie unter Kontrolle. Die Wehr musste nur noch kleinere Flackerbrände löschen. (Grünberger Heimat Zeitung)
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| 20. April 1976 | Die Kaiserlich Böhmischen in LardenbachUnter der Überschrift „Die Kaiserlich Böhmischen in Lardenbach“ wird angekündigt, dass die bekannte Blaskapelle „Kaiserlich Böhmischen“ am 22. Mai um 20 Uhr im Rahmen der 1200‑Jahr‑Feier Lardenbachs beim Bunten Abend auftreten wird. Die Gruppe präsentiert ein vierstündiges Programm aus böhmischer Blasmusik, volkstümlichen Melodien und humorvollen Einlagen. Sie ist aus Schallplatten und volkstümlichen Rundfunksendungen bekannt. Im Anschluss spielt die Trachtenkapelle Hubel aus Augsburg – ein Ensemble mit 16 Musikern – zum Tanz auf. Der Artikel weist auf das große öffentliche Interesse in Lardenbach und Klein-Eichen hin und empfiehlt, Karten frühzeitig zu sichern. Nummerierte Eintrittskarten gibt es im Gasthaus „Zur Linde“ bei Elke Dietz. (nach Karl-Ernst Lind)
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| 15. April 1976 | Bürgerversammlung in Klein-EichenIm Gasthaus Bingel in Klein-Eichen fand am Donnerstag (15. April 1976) eine Bürgerversammlung statt. Ortsvorsteher Erich Funk leitete die Versammlung. Bürgermeister Herzog stellte die Investitionen der letzten vier Jahre dar: Friedhofshalle 53 600, — 1971/72, Erschließung Neubaugebiet am Kahlsberg 180 000.—, Feldwegebau 2 000, — 1975, Umbau und Erweiterung der Straßenbeleuchtung 6 377,12 1973 — 1 036,61 1975, Sitzgruppen Wanderweg 400, — 1974, Erneuerung des Friedhofsweges 3 800, — 1974, Vermessung Wochenendgebiet 8 600, — 1974, Anteil am Kindergarten Lardenbach 25 700, —. Herzog führte u. a. aus, die Bürger von Klein-Eichen haben in den letzten Jahren gezeigt, daß sie bereit waren, nur solche Forderungen aufzustellen, die auf Grund der Finanzlage der Stadt Grünberg bezahlt werden konnten. Sie nahmen eine deutliche konstruktive Haltung für die Tätigkeit des Magistrates und der Stadtverwaltung ein. Lobenswert die Initiative der Mitglieder des Spiel- und Sportvereines Lardenbach-Klein-Eichen. Sie stifteten einen beachtlichen Betrag für Spielzeug, Bastelwerkzeuge und Spielartikel für den neu eingerichteten städtischen Kindergarten Lardenbach. Es ist nur leider bedauerlich, daß die Privatinitiative der Bürger durch die derzeitige Haltung der Bundesregierung und des Bundestages weiter die Finanzmasse der Gemeinden einzuschränken, darunter leidet. Im vorigen Jahr haben die Gemeinden Darlehen mit beachtlichen Zinsen aufnehmen müssen, um die notwendigen Investitionen durchführen zu können. Gerade diese Investitionen der Gemeinden tragen aber zur Belebung der Wirtschaft bei. Hätten die Gemeinden ihre Investitionstätigkeit in den Jahren 1974 und 1975 eingestellt, wäre es heute nicht möglich, von einem bescheidenen Aufschwung in der Wirtschaft zu reden und die Zahl der Arbeitslosen wäre mindestens um weitere 50% angestiegen. Deshalb sei es unverständlich, so erklärte Bürgermeister Herzog, daß es derzeit im Bundestag Bestrebungen gebe, die Körperschaftssteuer für die kommunaleigenen Sparkassen weiter anzuheben. Damit würde der finanzielle Spielraum der Gemeinden erneut eingeschränkt. Es gehe nicht an, so erklärte Bürgermeister Herzog, daß ständig den Kommunen weitere Aufgaben von Bund und Land übertragen würden, ihnen aber die erforderlichen Finanzmittel dazu verweigert werden. So sei in diesem Jahr für die Stadt Grünberg im Rahmen der Kreisumlage und der Schulumlage noch einmal eine Forderung in Höhe von 150 000 DM nachgereicht worden. Somit bestünde jetzt ein Defizit zwischen der Schlüsselzuweisung des Landes und der Kreisumlage und Schulumlage in Höhe von rd. 350 000 DM. Mit diesem Betrag wäre es möglich, ohne weiteres den Kindergarten Queckborn aus eigener Kraft zu bauen. Es ist unverantwortlich, daß Politiker des Bundes und des Landes ständig in das Selbstverwaltungsprinzip der Gemeinden eingreifen. Wenn diese Phase weiter sich so entwickele, werde dies der Todesstoß der Gemeinden und somit der erste Abbau einer wesentlichen demokratischen Einrichtung und somit unserer freiheitlichen Demokratie sein. In einer recht lebhaften Aussprache wurden Vorschläge, Empfehlungen und Anregungen zur Verschönerung des Friedhofes, zum Anbringen eines Verkehrsspiegels und zur Kirchenbaulastablösung unterbreitet. [Somit nutzte Bürgermeister Herzog eine Bürgerversammlung im kleinsten Grünberger Stadtteil um die große Politik in den Vordergrund zu schieben. Diese sei Schuld an allen Mißständen. So wie überliefert wurde, waren Themen die das Dorf direkt betreffen nur Randerscheinungen.] (Grünberger Heimat Zeitung) |
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| 11. April 1976 | FußballOhne Chance war der VfR Lindenstruth gegen den SSV Lardenbach/Klein-Eichen. Vor eigenem Anhang mußten sich die enttäuschenden Lindenstruther am Sonntag (11. April 1976) eine 0:5-Niederlage gefallen lassen. In der Tabelle steht der SSV weiterhin auf Rang 3. (Gießener Allgemeine Zeitung)
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| 08. April 1976 | Kommunalwahl erst 1977Rund 3,8 Millionen wahlberechtigte Bürger des Landes Hessen werden erst im März 1977 neue Kommunalparlamente wählen müsse, obwohl die derzeit amtierende Gemeinde- und Kreisparlamente sowie Ortsbeiräte Ende 1972 nur auf die Dauer von vier Jahren ein Mandat erhielten. Das oberste Verfassungsgericht des Landes bestätigten bei der öffentlichen ihrer Entscheidung, daß die vom Landtag vorgenommene Verlängerung der am 31. Oktober 1976 endenden Wahlperiode der Kommunalparlamente bis zum 31. März 1977 mit der Hessischen Verfassung vereinbar ist. (Grünberger Heimat Zeitung) |
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| 04. April 1976 | FußballDas Kopf-an-Kopf-Rennen in der Gruppe 1 der Gießener Fußball-B-Klasse zwischen Odenhausen und Göbelnrod hält auch nach dem 26. Spieltag am Sonntag (4. April 1976) an. Das Duell der Tabellennachbarn vom SSV Lardenbach/Klein-Eichen und der TSG Merlau endete mit einem Unentschieden. Dem Führungstor für den SSV folgte der Ausgleich zum 1:1 für die sich steigernden Merlauer. (Gießener Allgemeine Zeitung)
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| 02. April 1976 | StadtverordnetenversammlungZu ihrer dritten diesjährigen Sitzung trat die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Grünberg am Freitagabend (2. April 1976) im Gemeinschaftssaal in Lehnheim zusammen. Einstimmig genehmigten die Stadtverordneten den Waldwirtschaftsplan für das Jahr 1976. Er schließt mit Einnahmen in Höhe von 510 000 DM und Ausgaben von 410 609 DM ab und weist damit einen Überschuß von 99 391 DM aus. Erstmals wurde der Waldwirtschaftsplan für den 827,5 Hektar großen Stadtwald von einem Forstamt zusammengestellt. Vor der Neuorganisation der Forstverwaltung zum 1. Januar dieses Jahres war der Grünberger Stadtwald von drei Forstämtern betreut worden. Zustimmung fanden auch die Vorlagen zur Ablösung von Kirchenbau- und Unterhaltungsverpflichtungen, von denen die Stadtteile Stockhausen, Stangenrod und Klein-Eichen betroffen waren. Zur Ablösung der Verpflichtungen des Stadtteils Stockhausen an der Kirche in Flensungen und dem Pfarrhaus in Merlau wird die ehemalige Schule in Stockhausen mit einem etwa 400 Quadratmeter großen Grundstück der Evangelischen Kirche Hessen-Nassau übereignet. Auf Wunsch der beiden Stockhäuser Stadtverordneten Alfred Jochim (CDU) und Otto Reitz (SPD) wurde in den Beschluß mit aufgenommen, daß die auf dem Dach verbleibende Glocke bei allen Beerdigungen geläutet werden darf. Die Baulastverpflichtung des Stadtteils Stangenrod an der evangelischen Kirche in Stangenrod wird mit einer Summe in Höhe von 95 000 DM abgelöst. Zur Ablösung der Verpflichtungen an der evangelischen Kirche in Klein-Eichen wurden 75 000 DM zur Verfügung gestellt. Zusätzlich hat die Stadt noch 20 Prozent (bis höchstens 35 000 DM) der Baukosten für ein noch zu errichtendes Gemeindezentrum Klein-Eichen und Lardenbach bereitzustellen. Eine Änderung der Satzung über das Erheben von Erschließungsbeiträgen wurde einstimmig beschlossen. Damit werden künftig diese Beiträge nach Grundstücksgröße und -nutzung errechnet werden. Bisher dienten Frontmeter und Grundstücksgröße als Bemessungsgrundlage. (Gießener Allgemeine Zeitung)
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| 28. März 1976 | Fußball B-Klasse GießenUnter Wert geschlagen war der FC Weickartshain mit dem 1:4 gegen den SSV SSV Lardenbach/Klein-Eichen. Nur der Ehrentreffer blieb den Weickartshainer. Der SSV bleibt auf dem dritten Tabellenplatz. Mit vierfachem Ersatz mußte der SSV Lardenbach/Klein-Eichen das Heimspiel gegen den SV Beltershain bestreiten. Beltershain nutzte die Gunst der Stunde und entführte dem SSV beim 1:1 einen Punkt. Vier der sechs Spiele der Gruppe 1 endeten mit einer Punkteteilung. Auch der SV Odenhausen/Lda. war davon betroffen, wodurch der Vorsprung der Odenhausener auf einen Punkt zusammenschrumpfte, 0:0 endete die Auseinandersetzung mit dem SSV Lardenbach/Klein-Eichen. (Gießener Allgemeine Zeitung)
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| 15. März 1976 | SicherheitsabstandAuf der Gießener Straße hielt am Montag (15. März 1976) ein Lardenbacher Pkw-Fahrer an, öffnete die Wagentür und stand zwischen Tür und Fahrzeug, als ein Gießener Lastwagen ohne den nötigen Sicherheitsabstand an ihm vorbeifuhr und die halbgeöffnete Türe beschädigte. Der Fahrer wurde nicht verletzt. 900 DM Sachschaden. (Grünberger Heimat Zeitung) |
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| 13. März 1976 | Reiterverein GrünbergIn einer außerordentlichen Mitgliederversammlung wählte der Reit- und Fahrverein Grünberg am Samstagabend (13. März 1976) in der Villa Emilia einen neuen Vorstand. Die Wahl wickelte sich zügig ab. Neben dem ersten Vorsitzenden Karl Weiss und weiteren Vorstandsmitgliedern wählte man auch Albert Müller (Klein-Eichen) in das Gremium. Voltigierlehrer Albert Müller gab einen kleinen Rückblick auf die neue Wettkampfrunde, die für die Grünberger Kinder verheißungsvoll mit einem ersten Platz begann. Wie Müller ergänzend dazu mitteilte, tut sich im nordhessischen Raum in puncto Voltigiernachwuchses allerhand. Die nächste Bewährungsprobe haben die Grünberger Voltigierkinder am kommenden Wochenende. (Grünberger Heimat Zeitung)
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| 13. März 1976 | Holzstrich in LardenbachIhre traditionelle „Männerbräut“ hielten am Samstag (13. März 1976) die Einwohner der Grünberger Stadtteile Lardenbach und Klein-Eichen im Fortwald ab. Wie alle Jahre ist der eigentliche Grund dieses Wald-Meetings die Holzauktion, die in diesem Jahr von Ortsvorsteher Reinhard Mölcher und Forstoberinspektor (Oberförster) Karl-Heinz Keitzer geleitet wurde. Mündliche Einschlagsgebote hallten durch den Wald, und noch bevor ein Echo zu hören war, waren etwa 90 Raummeter Eiche (?) im Besitz von etwa 25 Steigerern. Für die Holz-Auktionäre und Gemeindebediensteten war in unmittelbarer Nähe dann das vorbereitet worden, was die „Männerbräut“ (im Männerkreis brauen oder auch brüten) charakterisiert: Holzfeuer, Getränke und Würstchen. In diesem zünftigen Kreis wurden vom Oberförster der Erst- und Hauptsteigerer gekürt. Die Dauer derartiger Sitzungen lässt sich nie so recht festlegen, meinte ein Lardenbacher, das richte sich immer nach der Standfestigkeit und Ausdauer der Teilnehmer. (Gießener Allgemeine Zeitung) |
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| 13. März 1976 | Motorsportler des AMC Lang-GönsBeim MSC Lang-Göns gibt es erneut eine Spitzenmannschaft mit Aussichten auf den diesjährigen Lahnpokalsieg: Arno Böcher und Udet Wagenbach, die "dritte Generation" aus der Nachwuchsschmiede des MSC Lang-Göns, der in den letzten sechs Jahren fünf Lahnpokalsieger stellte. Mit einem vierten Platz in Pohlheim am vergangenen Wochenende (7. März 1976) und einem dritten Rang in Hungen bei ihrem ersten diesjährigen Start bringen sie auch in dieser Saison wieder die konstant guten Leistungen. Wenn Arno Böcher seinen Fiat-128-rally als schwachmotorisiert charakterisiert, dann muß er das Gaspedal ständig bis zum Kühlergrill durchtreten, denn es gehört schon viel Mut dazu, den beiden mit ihrem Fiat, der nicht nur in der Lackierung einer Heuschrecke ähnelt, sondern des Öfteren auch über deren Sprungeigenschaften zu verfügen scheint, zu folgen. 1972 stieß Arno Böcher zum MSC Lang-Göns. nachdem ihm sein Arbeitskollege "den Mund wässerig gemacht hat". Mit ihm fuhr der am 28.7.1947 in Grünberg-Lardenbach geborene Vater eines Jungen im selben Jahr als Beifahrer die Rallye Alsfeld und die Rallye Ziegenhain. Ein Jahr später versuchte sich Arno Böcher erstmals als Fahrer im Lahnpokal. Nach sporadischen Einsätzen 1974 holte er sich ein Jahr später Udet Wagenbach "auf den heißen Sitz". Mit zwei 2., zwei 3. und zwei 7. Plätzen wurden Böcher/Wagenbach Sechste im Lahnpokal 1975. Auch in diesem Jahr haben sie wieder beide Pokalserien ins Visier genommen und wollen sich verbessern. Danach hängt Arno Böcher "das Lenkrad an den Nagel", da er auf Grund eines Sehfehlers keine genehmigungspflichtigen Rallyes fahren darf. (Gießener Allgemeine Zeitung) |
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| 11. März 1976 | BekanntmachungAufgrund der Hess. Gemeindeordnung hat die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Grünberg nachstehende Änderung der Satzung über die Kosten der Vatertierhaltung beschlossen: Die Deckstationen befinden sich für die Eber in den Stadtteilen Beltershain, Göbelnrod, Lardenbach/Klein-Eichen, Lehnheim, Lumda, Queckborn, Reinhardshain, Stangenrod und Stockhausen und in der Kernstadt Grünberg. Die Deckstation für den Bullen befindet sich im Stadtteil Reinhardshain. Bei vermehrter künstlicher Besamung kann die Stadt Grünberg die Bullenhaltung einstellen. Das Deckgeld beträgt je Bedeckung (einschließlich von zwei Nachsprüngen) für ein Rind 20,- DM, für ein Schwein 20,- DM. Die Änderung der Satzung tritt mit Wirkung vom 1. April 1976 in Kraft. (Grünberger Heimat Zeitung)
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| 09. März 1976 | KirchenbaulastenDer Magistrat der Stadt Grünberg hat in seiner letzten Sitzung (9. März 1976) unter anderem beschlossen, der Kirchenbaulastenablösung für Stockhausen und Klein-Eichen zuzustimmen. Die Stellungnahme der Ortsbeiräte liege hierzu bereits vor. Bürgermeister Herzog erklärte dazu, es sei notwendig, Baulast- und Unterhaltungsverpflichtungen im Laufe der Zeit abzulösen, damit eine klare Trennung zwischen den Aufgaben der Kirche und denen der Gemeinde erfolge. In Hessen standen mehr als tausend kirchlich genutzte Gebäude in der Bauunterhaltungspflicht der örtlichen politischen Gemeinden. In der Vergangenheit hatten diese Kirchenbaulastverpflichtungen der Kommunen zu großen Problemen bei der Umsetzung und Inanspruchnahme geführt. Die Kostenträgerschaft der Kirchenbaulasten war eine ausschließlich auf Ebene der Städte, Gemeinden und Kirchengemeinden angesiedelte Thematik. Diese Baulastverpflichtungen reichen teilweise bis in die Reformationszeit zurück und waren weder durch das In-Kraft-Treten der Weimarer Reichsverfassung noch mit dem Grundgesetz untergegangen. Beide Verfassungen haben in den so genannten Kirchenartikeln die Ansprüche der Kirchen ausdrücklich bestehen lassen. Die Ablösungen der kommunalen Kirchenbaulasten zogen sich lange hin. Welche finanziellen Mittel die Stadt Grünberg für die Ablösung an die Kirchen entrichtete ist z. Zt. nicht bekannt.
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| 09. März 1976 | 90. GeburtstagDer frühere Postagent Karl Völsing aus Lardenbach feiert am 9. März 1976 seinen 90. Geburtstag. Karl Völsing, auch weit über die heimischen Grenzen hinaus als "Post Karl" bekannt, hat 1924 die Verwaltung der Postagentur in Lardenbach übernommen. Er versah seinen Dienst bis zum 69. Lebensjahr und trat 1955 in den wohlverdienten Ruhestand. [Sein Nachfolger wollte unbedingt die Postagentur übernehmen, und drängte.] Besondere Verdienste erwarb sich Postagent Völsing während der Kriegsjahre 1939 bis 1945, als er bzw. sein Briefträger, mit einem Pferdegespann die Post beim Postamt Grünberg für Lardenbach, Klein-Eichen und einige andere Gemeinden abholte. Er weiß noch von Fliegerangriffen gegen Kriegsende zu berichten, bei denen die Pferde mit dem Wagen das Weite suchten, aber immer wohlbehalten nach Hause kamen. Zahlreiche Freunde, Bekannte und ehemalige Kollegen gehören zu den Gratulanten. So auch Lardenbachs ehemaliger Bürgermeister Reinhard Mölcher sen. und Grünbergs Stadtrat Siegbert Damaschke sowie Vertreter der Deutschen Bundespost, des Postamtes Grünberg und noch weiter Gäste. (Grünberger Heimat Zeitung) |
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| 09. März 1976 | Dekanat GrünbergDie diesjährige Frühjahrs-Synode des Dekanats Grünberg wurde in der letzten Woche mit einem Gottesdienst in der Fachwerkkirche Unter-Seibertenrod eröffnet. Professor Knetsch eröffnete als Präses im Dorfgemeinschaftshaus die gut besuchte Synode. Pfarrer Kalbhenn (Merlau) gab einen tiefschürfenden und eindrucksvollen Jahresbericht, verbunden mit einer Rückschau. Durch die drei neuen Vikare Dr. Breidert (Sellnrod), Bremer (Grünberg) und Schuster (Wetterfeld) konnten vakante Pfarrstellen neu besetzt werden. Da noch in diesem Jahre die Pfarrer Fischer (Rabenau), Kötter (Münster) und Thraum (Ruppertsburg) in den Ruhestand treten, entstehen neue spürbare Lücken. Beklagt wurde, daß trotz vieler Verabredungen immer wieder Vereinsveranstaltungen während der sonntäglichen Gottesdienstzeit abgehalten werden. Auf Antrag von Dr. Breidert sollen sich der Strukturausschuss und der Synodalvorstand Gedanken über die Neugliederung des Dekanats machen, um den Gegebenheiten unserer Zeit mehr Rechnung zu tragen. (Gießener Allgemeine Zeitung)
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| 07. März 1976 | FußballIn der Fußball-B-Klasse Gießen konnte in der Gruppe 1 am Sonntag (7. März 1976) der SSV Lardenbach/Klein-Eichen nicht voll überzeugen, hatte aber beim 2:1 über den SV Stangenrod das Glück auf seiner Seite. Der erste Treffer im Spiel hatten die Stangenröder, aber mit dem nötigen Glück schaffte der SSV doch noch den Sieg. Pernak glich zum 1:1 aus , und Berg zeichnete für das 2:1 verantwortlich. (Gießener Allgemeine Zeitung)
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| 06. März 1976 | Voltigierkinder GrünbergAm Samstag (6. März 1976) fand das erste Voltigierturnier der Sasion in Kassel statt. Vom Grünberger Reiterverein startete eine Gruppe der Kategorie B. Die neu zusammengestellte Riege belegte den ersten Platz. Sehr großen Eindruck machte der an diesem Tag sehr ruhig gehende Adjunkt, das treu Voltigierpferd der Grünberger Mädchen und Jungen. Unter Leitung von Albert Müller (Klein-Eichen) starteten neun Kinder. (Grünberger Heimat Zeitung)
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| 05. März 1976 | StadtverordnetensitzungUnter Vorsitz des stellvertretenden Stadtverordnetenvorstehers Trettin (SPD) kam es gestern Abend (5. März 1976) zu einem raschen Sitzungsablauf. Ohne Gegenstimmen bei nur einer Enthaltung wurde eine Änderung der Straßenreinigungssatzung beschlossen, die die Reinigungssatzung beschlossen, die die Reinigung- und Streupflicht nun mit Jahresbeginn dem unmittelbaren Anlieger. Der Magistrat hatte hier eine entsprechende Vorlage erarbeitet, um hier eine größere Klarheit zu erreichen. Ohne große Diskussionen und auf Empfehlung des Landwirtschaftsausschusses wurden die Deckkosten aus der Vatertierhaltung erhöht, und zwar bei Kühen von 16 auf 20 und bei Schweinen von 18 auf 20 DM. Die Gebührensatzung der Freiwilligen Feuerwehren der Großgemeinde wurde ebenfalls den gestiegenen Löhnen angepasst. So kostet jetzt ein Feuerwehrmann nicht mehr 7,- DM, sondern 10,- DM die Stunde. Der Magistrat hatte den Antrag eingebracht, Grundstücksverhandlungen grundsätzlich nicht mehr öffentlich zu diskutieren, sondern einem gesonderten Ausschuss zu übertragen. Einstimmig wurde ein Baugrundstück in Klein-Eichen veräußert (?). Für den Entwurf der neuen Friedhofshalle (Grünberg) war eine beschränkte Ausschreibung erfolgt. Die Parlamentarier erteilten dem Büro Opper den Zuschlag. Zuvor ist ein detailliertes Angebot, und die zu erwartenden Folgekosten anzugeben. Dies machte der Vorsitzende des Haupt- und Finanzausschusses Erich Funk (FWG, Klein-Eichen) dem Magistrat verbindlich zur Auflage. "Diesmal wollen wir auf alle Fälle vorher Klarheit und die Einsetzung eines Prüfungsausschusses sparen!", rief Funk aus. (Grünberger Heimat Zeitung)
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| 05. März 1976 | MagistratIn seiner letzten Sitzung beschäftigte sich der Magistrat mit der Aufstellung von Bebauungsplänen in den Stadtteilen und in der Kernstadt. Der Magistrat erteilte der Bauabteilung den Auftrag, u. a. für den Stadtteil Klein-Eichen den Bebauungsplan selbst aufzustellen. So kann erwartet werden, im Laufe des Jahres den Bebauungsplan den parlamentarischen Gremien zur Beschlussfassung vorzulegen. Der Magistrat ist mit dem Vorschlag des Regierungspräsidenten einverstanden, dem Forstoberinspektor Keitzer die Stelle der Revierförsterei Grünberg zu übertragen. Der Magistrat beschloss, der Kirchenbaulastablösung für den Stadtteil Stockhausen sowie für den Stadtteil Klein-Eichen zuzustimmen. Die Ortsbeiräte hatten dazu ihre Stellungnahme schon abgegeben. Bürgermeister Herzog erklärte dazu, es sei notwendig, die Ablösungsverpflichtungen von Baulast- und Unterhaltungsverpflichtungen im Laufe der Zeit abzulösen, damit eine klare Trennung zwischen den Aufgaben der Kirche und denen der Gemeinde erfolgt. (Grünberger Heimat Zeitung)
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| 29. Februar 1976 | FußballStarken Widerstand leistete der FC Mücke am Sonntag (29. Februar 1976) dem favorisierten SSV Lardenbach/Klein-Eichen, der den Heimvorteil auf seiner Seite hatte. Das Signal für den FC setzte Schulze kurz vor dem Seitenwechsel mit einem zur 1:0-Führung der Gäste verwandelten Elfmeter. Hassinger glich zwar für Lardenbach zum 1:1 aus und verwandelte auch noch das 2:1 für Mücke durch Neckermann in ein 2:2, aber der durch den Schlußspurt der Hausherren in greifbare Nähe gerückte Lardenbacher Sieg blieb aus. (Gießener Allgemeine Zeitung)
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| 22. Februar 1976 | FußballNachdem in der Vorwoche die Mehrzahl der ausgesetzten Spiele den schlechten Platzverhältnissen zum Opfer gefallen waren, blieb die Fußball-B-Klasse Gießen auch am 21. Spieltag von Ausfällen nicht verschont. Am schlimmsten erwischte es erneut die Gruppe 1, wo nur der FC Weickartshain und der VfL Bersrod sowie der TSV Bernsfeld und der SSV Lardenbach/Klein-Eichen am Sonntag (22. Februar 1976) die Klingen kreuzten. Der TSV Bernsfeld verlor beim torlosen Unentschieden gegen den Konkurrenten SSV Lardenbach/Klein-Eichen einen Punkt im Kampf um die Placierung in der Spitzengruppe. Der SSV steht weiterhin auf Rang drei der Tabelle. (Gießener Allgemeine Zeitung)
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| 22. Februar 1976 | Ehrenbriefe 1976In der "Gallushalle" Grünberg fand am Sonntag (22.02.1976) ein Altennachmittag mit karnevalistischem Einschlag für die älteren Mitbürger der gesamten Großgemeinde statt, der von der Karnevalistischen Vereinigung Grünberg, den Brunnentalbläsern und der Stadt Grünberg veranstaltet wurde. Zu Beginn des Nachmittags überreichte Landrat Ernst Türk an 51 verdiente Bürger aus Grünberg und seinen Stadtteilen den Ehrenbrief des Landes Hessen. Diese Ehrung, so führte Türk dazu aus, habe schon lange angestanden. Die geehrten Bürger hätten sich in langjähriger ehrenamtlicher Tätigkeit um das Wohl ihrer Gemeinde verdient gemacht. Sie hätten nach 1945 die Gemeinwesen aufgebaut, und ihnen sei es zu verdanken, dass wir heute in einem friedlichen und demokratischen Gemeinwesen leben. Diese Menschen, die zum Wohle der Gemeinschaft gewirkt hätten, gebühre Dank und Anerkennung für ihren Einsatz. Im Auftrag des hessischen Ministerpräsidenten überreichte Türk die Auszeichnungen, Urkunden und Ehrennadeln an Bürger aus Grünberg, Stangenrod, Queckborn, Weitershain, Reinhardshain, Lumda, Lehnheim, Weickartshain, Klein-Eichen, Harbach, Göbelnrod und Stockhausen. Aus Klein-Eichen geehrt wurden: Karl Biedenkopf, Ernst Lein, Erich Funk, Heinrich Zimmer und Albert Müller. Unter seinem Dirigenten, dem Hofkapellmeister Helmut Buß, leitete dann der Musikverein Grünberg in den närrischen Teil des Altennachmittags über und brachte mit seinen beschwingten Weisen bald Stimmung in den bis auf den letzten Platz besetzten Saal. (gs/Gießener Allgemeine Zeitung)) |
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| 21. Februar 1976 | Magistrat GrünbergIn seiner letzten Sitzung (vor dem 21. Februar 1976) hat der Magistrat beschlossen, für den Lardenbacher Kindergarten die Einrichtungsgegenstände zu beschaffen, da die Baumaßnahme im Laufe des Monat März 1976 abgeschlossen sein wird. (Grünberger Heimat Zeitung)
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| 18. Februar 1976 | Mangelnde FahrpraxisEin Lardenbacher Pkw-Fahrer kam am Mittwochmittag (18. Februar 1976) auf der Fahrt von Grünberg in Richtung Weickartshain in einer Linkskurve ins Schleudern, nach rechts von der Fahrbahn, stieß gegen einen Kilometerstein, überschlug sich und kam auf einem Acker zum Liegen. Der Fahrer und ein sechsjähriger Junge wurden verletzt. Der Junge kam nach Lich, der Fahrer nach Laubach ins Krankenhaus. Der Schaden am Wagen beträgt 3000 DM. (Grünberger Heimat Zeitung)
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| 17. Februar 1976 | MagistratDer Magistrat beschäftigte sich in seiner letzten Sitzung mit einer Änderung der Satzung über die Straßenreinigung der Stadt Grünberg. Nach der Rechtssprechung des Hessischen Verwaltungsgerichtshofes genügt es nicht mehr, eine gesamtschuldnerische Reinigungspflicht festzulegen. Es ist vielmehr erforderlich, den Bestimmungsgrundsatz, in welcher Reihenfolge und somit zu welchem Zeitpunkt die Eigentümer bzw. Besitzer bei ihrer jeweiligen Reinigungseinheit ihrer Reinigungspflicht nachkommen müssen, zu verdeutlichen. [...] (Grünberger Heimat Zeitung)
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| 15. Februar 1976 | BundesbahnBei einem gut besuchten politischen Frühschoppen in Ruppertenrod nahm am Sonntag (15. Februar 1976) Landtagsabgeordneter Karl Hisserich zu der in der Diskussion befindlichen Schließung der Bahnstrecke Gießen-Fulda ausführlich Stellung. Am Schluß stand die Erklärung: "Wenn die Deutsche Bundesbahn bei ihren Stillegungsplänen der Raumordnung nicht entsprechend Rechnung trägt, müssen die politisch Verantwortlichen Wege suchen, um sie dazu zu zwingen. [...] Die Veröffentlichungen und Verlautbarungen der Deutschen Bundesbahn über Streckenstillegungen im gesamten hessischen Raum hätten zu begreiflicher Unruhe insbesondere auch in den Städten und Gemeinden an der Strecke Gießen-Fulda und deren Nebenstrecken geführt. (Grünberger Heimat Zeitung)
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| 13. Februar 1976 | Umweltschäden in Grünberg 1976Der Kreisverband Gießen der "Schutzgemeinschaft Deutscher Wald" hatte zu einem Vortragsabend für vergangenen Freitag (13. Februar 1976) in die Gallushalle eingeladen. Nach Begrüßungsworten des ersten Vorsitzenden ergriff zunächst Forstoberrat Walter Corell zum Thema "Umweltschäden im Bereich Grünberg" das Wort. Er ging nacheinander auf die Landschaftselemente Gewässer, Äcker, Wiesen, Wald, Straßen, Wege und auf die Umweltschäden ein. Lapidar stellte der Redner fest: Keines unserer Gewässer ist in Ordnung: Äschersbach, Seenbach, Lumda und Wieseck sind verdreckt und stinken. Das biologische Gleichgewicht ist gestört, vor allem aufgrund der mineralischen Düngung. Begradigungen zerstören den Uferbewuchs und lassen das Wasser zu schnell ablaufen. Die Folge davon sind Senkung des Grundwasserspiegels und Trockenheit. Äcker und Wiesen leiden an einem Überangebot an mineralischem Dünger. Das Abbrennen von Stroh und das Flämmen von Wiesen vernichten die lebenswichtigen Mikroorganismen und die Kleintierlebewelt.. Monokulturen führen zur vermehrter Schädlingsausbreitung und dadurch zu erhöhtem Einsatz von Unkrautbekämpfungsmitteln, wodurch nicht immer nur mehr Gift in unseren Böden dringen, sondern auch die Insekten als Nahrungsquelle für viele Tiere vernichtet werden. [...] Leider habe man unter Naturschutz früher nur Artenschutz verstanden und zu spät erkannt, dass dieser nur im Verein mit Umwelt- und Landschaftsschutz möglich ist. (Grünberger Heimat Zeitung)
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| 12. Februar 1976 | FlutgrabenDer Flutgraben (Grenzgraben) der Stadtteile Lardenbach und Klein-Eichen wurde im Rahmen des Arbeitsbeschaffungs-Programmes des Arbeitsamtes Gießen ausgebaut. Dieser Ausbau war notwendig geworden, wie Bürgermeister Herzog mitteilte, weil bei starken Regenfällen die anliegenden Grundstücke überschwemmt und beschädigt wurden. (Gießener Allgemeine Zeitung) |
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| 06. Februar 1976 | Magistrat für neue StraßenschilderIn seiner letzten Sitzung beschloß der Magistrat der Stadt Grünberg, auch für die Stadtteile Klein-Eichen, Lardenbach, Lehnheim, Stangenrod, Stockhausen, Weickartshain und Weitershain neue Straßennamensschilder zu beschaffen. Damit, so erklärte Bürgermeister Gerulf Herzog, seien dann alle Stadtteile mit den neuen Schildern ausgerüstet, so daß im kommenden Jahr nur noch die Kernstadt ausgestattet werden müsse. (Gießener Allgemeine Zeitung) |
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| 05. Februar 1976 | Vorbereitungen zur 1200-Jahr-FeierGekennzeichnet von einer regen Beteiligung der Bevölkerung an den Vorbereitungen zur 1200-Jahr-Feier ist Lardenbach schon heute ganz im Zeichen des großen Festes. Dies war in einer weiteren Bürgerversammlung, zu der der Lardenbacher Ortsbeirat eingeladen hatte, festzustellen. Unter den Anwesenden befanden sich auch Bürgermeister Herzog und Pfarrer Repp. Ortsvorsteher Mölcher erklärte in seiner Begrüßung, daß neben dem Hauptthema 1200 Jahre Lardenbach auch andere Punkte zur Debatte gebracht werden könnten. So gab Bürgermeister Herzog zu Anfang einen kurzen Überblick über den augenblicklichen Stand des Kindergartens. Die Umbauarbeiten der ehemaligen Schule würden zügig vorangehen. Ebenso äußerte sich der Sportverein über den Ausbau der im Keller liegenden Vereinsräume. Herzog teilte weiter mit, daß die Stadt für notwendige Anschaffungen und Reparaturen im Haushaltsplan einen Betrag bereitgestellt hat. Dieses Geld soll auch für Verschönerungen und das Anlegen von Grünflächen usw. in Klein-Eichen verwendet werden. Hiermit wird sich der Ortsbeirat noch einmal befassen. Von den Bürgern wird ebenfalls Anregung und Mitarbeit erhofft. Erfreut zeigte sich der Festausschuß über die Zusage der Grünberger Stadtteile, die sich an der Durchführung des historischen Festzuges beteiligen wollen. Der Festzug wird in seiner Art einen Überblick über die Lardenbacher Geschichte geben. Helmut Felsing erläuterte, daß die Gestaltung des Festbuches seit einiger Zeit schon in vollem Gang ist. Die Chronik wird den Werdegang der früheren Siedlung bis zum heutigen Lardenbach aufzeigen. Das Verdanke man dem ehemaligen Dorflehrer Becker, der eine genaue Aufstellung der Lardenbacher Geschichte hinterließ. (Grünberger Heimat Zeitung) |
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| 01. Februar 1976 | FußballIn der B-Klasse Gießen, Gruppe 1, konnte der VfL Bersrod den Ausfall von drei Stammspielern am Sonntag (1. Februar 1976) nicht verkraften. Zudem kamen die Gäste vom SSV Lardenbach/Klein-Eichen besser mit den schlechten Platzverhältnissen zurecht, so daß der SSV mit einem 4:0 zwei Pluspunkte nach Hause brachten. In der Tabelle steht der Spiel- und Sportverein auf Rang drei. (Gießener Allgemeine Zeitung) |
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| 31. Januar 1976 | Rückblick auf aktives ReiterjahrEtwa 60 der 300 Mitglieder des Reit- und Fahrvereins Grünberg und Umgebung waren zur Hauptversammlung am Samstagabend (31. Januar 1976) in der "Villa Emilia" gekommen. Erster Vorsitzender Karl Weiss (Lindenstruth) konnte in seiner Ansprache mit berechtigtem Stolz auf ein sehr aktives Reiterjahr verweisen. Herzliche Dankesworte fand Voltigierlehrer Albert Müller (Klein-Eichen) zu Beginn seines Jahresrückblicks für die Firma Weiss, die ihre Halle für den Voltigierunterricht zur Verfügung stellte. Müller betonte auch, wie gerne andere Gruppen zu Voltigier- und anderen Wettbewerben nach Grünberg kommen. Albert Müller erteilte 1200 Voltigierstunden und holte mit seinen Gruppen 17 erste, 9 zweite und sieben dritte Preise. 1975 platzierte man sich mit der A-Gruppe bei den hessischen Meisterschaften auf Platz vier. Die C-Gruppe wurde in der Hessenwertung dritte. (Grünberger Heimat Zeitung) |
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| 29. Januar 1976 | Magistrat und StadtverordnetenversammlungIn seiner letzten Sitzung beschäftigte sich der Magistrat mit der Allgemeinen Kanalsatzung sowie der dazugehörigen Beitrags- und Gebührensatzung. Es ging darum, dass Grundstückseigentümer für von unbekannten dritten oder rein zufällig verursachten Schäden an den außerhalb ihrer Grundstücksgrenzen gelegenen Anschlussleitungen zukünftig nicht mehr haftbar gemacht werden können. Der Hessische Städtetag führte dazu aus: "Nach den Grundsätzen des bürgerlichen Rechts ist hierfür grundsätzlich immer noch der Schädiger heranzuziehen." Wie Bürgermeister Herzog ausführte, schließt sich der Magistrat diesen Ausführungen an und will eine Entscheidung durch die Stadtverordnetenversammlung herbeiführen.
Zweieinhalb Stunden der 15-Punkte-Tagesordnung der ersten Stadtverordnetensitzung des Jahres verwendete am Donnerstagabend (29. Januar 1976) im kleinen Saal der Gallushalle das Parlament allein für den Punkt "Beratung und Beschlußfassung des Haushaltsplans 1976". Der Haushalt wurde nach der Debatte mit Mehrheit angenommen. Unter Vorsitz von Erich Funk (FWG, Klein-Eichen) beriet der Haupt- und Finanzausschuß den Haushalt 1976, der gegenüber der Magistratsvorlage Änderungen aufwies und in der Stadtverordnetensitzung vorgelegt und beschlossen wurde. Einstimmig wurden auch die Ortsgerichtsschöffen Günter Wolf (Reinhardshain) und Helmut Felsing (Lardenbach) gewählt. Der Landwirtschaftsausschuß hatte empfohlen, die Faseltierhaltung (zur Zucht bestimmtes Vieh) abzuschaffen. Da in Lehnheim sich Interesse an einer privaten Regie gezeigt hatte, wird der Magistrat vor der Schließung der Station erst eine Übergangslösung aushandeln. (Grünberger Heimat Zeitung) |
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| 27. Januar 1976 | Fortbildung für LandwirteDas Winterprogramm für berufliche Fortbildung des Vereins der ehemaligen Landwirtschafts-Schüler stieß auf großes Interesse im Grünberger Raum. So waren etwa 100 Zuhörer in der Condomer-Stuben in der Grünberger Gallushalle erschienen. Hier ging es um "Moderne Ackerwirtschaft und Bodenfruchtbarkeit". Bei den nächsten Vorträgen ging es um "Futterbau und Rindviehhaltung" oder "Technik der Futterwirtschaft und des Rindviehstalles". Am 20. Januar sprach man über die "Wirtschaftlichkeit der Rindviehhaltung". Erst bei 80 Milchkühen, so hat ein Betriebswirt berechnet, ist eine Wirtschaftlichkeit vorhanden. In der Milchviehhaltung ist die Leistung der Kuh, ob 4000, 4500 oder 5000 kg/Jahr, meist bestimmend für das erzielbare Einkommen. Am 27. Januar ging es um "Aktuelle Fragen der Rinderzucht und Rinderhaltung" (Grünberger Heimat Zeitung) |
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| 24. Januar 1976 | Hauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Klein‑EichenZu Beginn der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Klein‑Eichen am 24. Januar 1976 berichtete Wehrführer Erwin Kühn über das vergangene Jahr. Er hob hervor, dass alle sechs angesetzten Übungen ordnungsgemäß durchgeführt worden waren. Außerdem hatte die Wehr zwei Feuerwehrfeste besucht. Wie Kühn schmunzelnd anmerkte, gestalteten sich die Heimwege aus Ruppertsburg und Sellnrod „sehr lustig und feucht“. Nach dem Kassenbericht von Heinz Leßmann ergab sich ein Kassenbestand von 1.294,11 DM im Haben und 806,30 DM im Soll, sodass ein Überschuss von 407,81 DM zu verzeichnen war. Kassenprüfer Hermann Loob beantragte die Entlastung des Vorstandes und des Rechners; die Versammlung stimmte dem einstimmig zu. Erhard Haeske wurde erneut einstimmig zum Kassierer für das Jahr 1976 gewählt. Zu Kassenprüfern bestimmte die Versammlung – ebenfalls einstimmig – Werner Siedler und Ernst Volp. Ohne Gegenstimme beschlossen die Mitglieder zudem, den Jahresbeitrag für den Feuerwehrverein von bisher 6 DM auf 10 DM anzuheben. Für das kommende Jahr entschied sich die Versammlung für den Besuch der Feuerwehrfeste in Lumda und Lehnheim, die beide im Juli stattfinden werden. Da in Lardenbach 1976 das 1200‑jährige Dorfjubiläum gefeiert wird, beriet die Versammlung außerdem über die Teilnahme der Klein‑Eichener Feuerwehr am geplanten Festzug. Gegen 21.30 Uhr endete der offizielle Teil der Sitzung, und man ging zum geselligen Beisammensein über. Der Vorstand der Freiwilligen Feuerwehr setzte sich neben Wehrführer Erwin Kühn aus Walter Müller, Gerhard Träger, Heinz Leßmann und Hermann Loob zusammen. Schriftführer war Thomas Zabel. (nach Protokoll) |
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| 23. Januar 1976 | MagistratssitzungIn seiner jüngsten Sitzung gab der Magistrat u. a. seine Zustimmung einem Antrag des Ortsbeirates Lardenbach, den Prokuristen Helmut Felsing für die Wahl zum Ortsgerichtsschöffen vorzuschlagen. (Gießener Allgemeine Zeitung) |
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| 21. Januar 1976 | Schränkchen gestohlenIndem ein Vorhängeschild entfernt wurde, mit dem das Eingangstor gesichert war, gelangten unbekannte Täter in der Nacht zum Mittwoch (21. Januar 1976) in eine Schmiedewerkstatt in Lardenbach. Die Einbrecher entwendeten ein altertümliches Eckschränkchen aus Tannen- und Eichenholz. Das Schränkchen soll weit über 100 Jahre alt sein. Weil keine anderen Gegenstände gestohlen wurden und sogar der Inhalt des Schränkchens am Tatort zurückgelassen wurde, ist anzunehmen, daß die Täter Sachkenntnis haben. Verdächtigt wird ein etwa 60 Jahre alter Landfahrer, etwa 165 cm groß, untersetzt, graumeliertes Haar, Oberlippenbart, Kleidung gepflegt. Er wurde von einer etwa 30jährigen Frau begleitet. Vor etwa zwei Wochen hatte der verdächtige Landfahrer den Geschädigten in seiner Werkstatt aufgesucht. Die Kripo Gießen bittet um Hinweise, wenn jemand die erwähnten Personen beobachtet hat, oder wenn das gestohlene Eckschränkchen zum Kauf angeboten werden sollte. (Grünberger Heimat Zeitung) |
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| 18. Januar 1976 | FußballBeim Rückrundenstart der Fußball-B-Klasse Gießen machte der SSV Lardenbach/Klein-Eichen beim 4:0 in Altenhain bereits einen guten Eindruck. Zwei Tore pro Halbzeit für den drückend überlegenen SSV bedeuteten den Sieg. Gespielt wurde am Sonntag (18. Januar 1976) in Freienseen. (Gießener Allgemeine Zeitung) |
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| 17. Januar 1976 | SchluckimpfungDie Schluckimpfung findet für Lardenbach und Klein-Eichen am 20. Januar 1976 in der Schule statt. Teilnehmen können Säuglinge ab Vollendung des 3. Lebensmonats. Kinder, die erst ein- oder zweimal geschluckt haben. Erwachsene und Jugendliche, deren Schluckimpfung unvollständig ist, oder länger als acht bis zehn Jahre zurückliegt. Für Schüler werden an allen Gesamtschulen des Kreises gesonderte Schluckimpftermine durchgeführt. Sämtliche Impfausweise sowie ein Kugelschreiber sind mitzubringen. (Gießener Allgemeine Zeitung) |
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| 17. Januar 1976 | Einbrecher im FeriengebietIn ein Mobilheim im Wochenendgebiet "Am Galgenberg" in Klein-Eichen brachen unbekannte Täter in der Zeit von Mitte Dezember bis zum 17. Januar 1976 ein. Sie entwendeten Bestecke, Geschirr, Gläser, Bettwäsche, Handtücher, warme Bekleidung, ein Radio und verschiedene Spirrituosen. Die genaue Schadenshöhe ist noch nicht bekannt. Im gleichen Feriengebiet wurden zwischen dem 4. und 6. Januar 1976 15 Flaschen Wein, Spirituosen, eine Rohrzange und eine Bohrmaschine Marke AEG, aus einem Wochenendhaus entwendet. Der Schaden beträgt 850 DM. (Gießener Allgemeine Zeitung)) |
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| 15. Januar 1976 | VereinsarbeitDer Magistrat der Stadt Grünberg hatte am Donnerstagabend (15. Januar 1976) die Vereinsvertreter der Großgemeinde zu einem Gespräch in die Gallushalle eingeladen. Bürgermeister Gerulf Herzog, der in seinen Ausführungen die Notwendigkeit solcher Meinungsaustausche zwischen der Verwaltung und den Vereinen im Hinblick auf die Funktionsfähigkeit des kulturellen Lebens in Grünberg unterstrich, forderte alle Vereine auf, sich aktiv an der Gestaltung des Festzuges anläßlich der 1200-Jahrfeier des Stadtteils Lardenbach zu beteiligen. (Gießener Allgemeine Zeitung) |
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| 08. Januar 1976 | VereinsarbeitUm die Vereinsarbeit in der Kerngemeinde Grünberg und in den Stadtteilen zu koordinieren, lädt der Bürgermeister für Donnerstag, 15. Januar 1976, in die Gallushalle zu einer gemeinsamen Besprechung ein. Im Hinblick auf die Wichtigkeit der Tagesordnung wird um möglichst vollzähliges Erscheinen der Vereinsvertreter der gesamten Großgemeinde gebeten. Auf der Tagesordnung stehen u. a.: die Aufstellung eines gemeinsamen Terminplanes und die Themen Fremdenverkehr, Dorfverschönerung, Ortssporttag. (Grünberger Heimat Zeitung) |
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| 03. Januar 1976 | Aus Stadt und Land 1976Der heute nacht aufgekommene Sturm richtete besonders an Waldbäumen erheblichen Schaden an. Straßenmeisterei und Forstämter waren mit ihren Motorsägen ab 3.15 Uhr bis 7.45 Uhr im Raum Grünberg im Einsatz. Straßen mussten zeitweise gesperrt werden. Im Einsatz waren die Straßenmeisterei Grünberg und die Förstereien Hungen, Lumda und Laubach. (3. Januar 1976) (Grünberger Heimat Zeitung/ Gießener Allgemeine Zeitung) |
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