17. Juni 2022

Kein Wasser mehr aus Bächen, Flüssen und Seen

Die Niederschläge fehlen, und die Wasserstände sind nicht auf dem Niveau, auf dem sie sein sollten. Deshalb verbietet der Vogelsbergkreis ab Montag die Wasserentnahme aus Bächen, Flüssen und Seen. »Es hat zwar geregnet, aber die Niederschlagsmenge reicht nicht aus, sodass wir derzeit niedrige Wasserstände in unseren Gewässern haben, eine Änderung der Situation ist im Moment nicht in Sicht«, erklärt Erster Kreisbeigeordneter Dr. Jens Mischak und bittet um Verständnis für die Maßnahme. »Gerade die Oberläufe unserer Bäche führen viel zu wenig Wasser, deshalb müssen wir ein Entnahmeverbot für das gesamte Kreisgebiet aussprechen.« »Fehlen die Niederschläge, laufen wir immer auch Gefahr, dass der Naturhaushalt nachhaltig gestört wird. Die Entnahme von Wasser aus Bächen, Flüssen und Seen verstärkt diese Gefahr erheblich«, so Mischak.

Mit dem jetzt erlassenen Entnahmeverbot soll eine weitere »Verschlechterung der Gewässerzustände« vermieden werden. Die Tier- und Pflanzenwelt in den Gewässern solle vor Schaden bewahrt werden. »Wir müssen unsere Lebensgrundlage Wasser, die gewässerökologischen Belange und das Wohl der Allgemeinheit schützen und erhalten, deshalb muss die Wasserentnahme aus oberirdischen Gewässern bis auf Weiteres untersagt werden«, betont der Erste Kreisbeigeordnete.

Wer sich nicht an das Verbot des Vogelsbergkreises hält, für den kann es teuer werden: Zuwiderhandlungen stellen eine Ordnungswidrigkeit dar und werden im Einzelfall mit einem Bußgeld von bis zu 100 000 Euro geahndet.

(pm/Gießener Allgemeine Zeitung)

 
01. Juni 2022

Neuordnung der Ev. Kirche

Im Gemeindebrief "Sommer 2022" der evangelischen Gemeinde hat Frau Pfarrerin Cordula Michaelsen einen Blick in das Jahr 2030 gewagt. Einen Blick auf die Zeit in der das Bild der Ev. Kirchengemeinde höchstwahrscheinlich völlig anders aussieht. Und zu Beginn des Jahres sind dafür die Weichen gestellt worden.

Wie dem Gemeindebrief zu entnehmen ist, hat die Synode der Ev. Kirche beschlossen, Gemeinden zusammen zu fassen. Ein Pfarrer oder Pfarrerin muss dann ein viel größeres Gebiet versorgen als heute. Es wird viel weniger Pfarrstellen geben. Ein Team aus 2 Pfarrer/innen und 1 Gemeindepädagogen/-in soll dann eine größere Gemeinde versorgen. Ab 2030 hat also nicht mehr jede Kirchengemeinde von heute ihren Pfarrer oder Pfarrerin.

Bis zum Frühjahr 2023 sollen die Gemeinden so genannte "Nachbarschaftsräume" bilden. Die Kirchenvorstände stellen Überlegungen an sich entweder nach Grünberg zu orientieren oder mit umliegenden Dörfern, auch aus dem Vogelsbergkreis, solch einen Nachbarschaftsraum zu bilden. Die vier Dörfer Lardenbach, Klein-Eichen, Stockhausen und Weickartshain sollten natürlich zusammen bestehen bleiben. Die Entscheidung hierrüber fällt allerdings die Dekanatssynode.

Wenn dann ein Nachbarschaftsraum gebildet wurde, muss entschieden werden, wie diese Kirchengemeinde im Detail gestaltet werden soll. Und es stellt sich die Frage welche kirchlichen Gebäude benötigt werden. Nicht alle vorhandenen Gebäude können finanziell erhalten werden. Der Bestand soll viel stärker als bisher dem Bedarf vor Ort angepasst werden. Gemeinsame Nutzungen von Versammlungsflächen etwa mit Kommunen, der katholischen Kirche oder zivilgesellschaftlichen Organisationen sind ausdrücklich erwünscht. Bei Kirchen und sakralen Versammlungsstätten wird eine Reduktion von maximal zehn Prozent bis 2030 erwartet. Auch die Pfarrhäuser stehen zur Disposition, sagt die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau.

Der Status quo der Kirchen wankt wieder einmal. In den Gemeinden kann es wohl nicht so weitergehen wie all die Jahre. Sowieso ist erstmals die Mehrheit der Bundesbürger weder evangelisch noch katholisch. Seit Jahrhunderten ist es in Deutschland nicht mehr "normal" Kirchenmitglied zu sein (fowid). Die Abwärtsentwicklung der Anzahl von Kirchenmitgliedern hat sich in den letzten Jahren stetig beschleunigt. Und aus diesem Rückgang der Gemeindemitglieder erwartet die Evangelische Kirche eine Finanzlücke in Millionenhöhe. Geld regiert die Welt, und Geld regiert den "Glauben".

Zuerst wird aber gefragt, wie das kirchliche Leben jetzt neugestaltet werden kann. Mit wem sollen die Seenbachtaldörfer einen neuen Nachbarschaftsraum bilden? Wenn man die Frage technisch klären will, sollte man nach Grünberg hin sich orientieren. Sympathischer scheint ein Verbund unter mehr oder weniger gleichen Vogelsbergdörfern zu sein.

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26. Mai 2022

"Vadderdach" im Steinbruch

Nach zwei Jahren Zwangspause wegen dem Coronavirus gab es an "Himmelfahrt" wieder eine Veranstaltung im Klein-Eichener Steinbruch. Die "Nachwuchsmannschaft" des Klein-Eichener Vereins hat es fertig gebracht zum "Vatertag" diese Feier zu organisieren. Und die Zahl der Besucher zeigte, dass die Leute in Feierlaune sind, dass man wieder was unternehmen will und die Geselligkeit sucht. Es ist gut diese schon seit vielen Jahren im Klein-Eichener Steinbruch stattfindende "Vatertags-Feier" wieder durchzuführen.

Erstmals ist für die kleinen Gäste eine Hüpfburg aufgestellt worden. Die eigentlich unnötige Beschallung ist im allgemeinen Geräuschpegel ohne besondere Note geblieben. Dagegen kam der Grillmeister manchmal mit dem Ansturm kaum mit. Würstchen und Steaks sind immer gefragt. Am Nachmittag wurde dann noch Kaffee und Kuchen angeboten. Auffällig waren die vielen auswertigen Gäste aus Lardenbach und sonstigen umliegenden Dörfern. Selbst aus Frankfurt, Rheinland-Pfalz und Australien waren Besucher angereist.

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24. Mai 2022

SOFA-Wechsel

Kürzlich waren die SOFA-Ehrenamtlichen aus den Flüchtlingsprojekten zu einem reichhaltigen Frühstücksbüffet eingeladen und genossen den gemeinsamen Vormittag. Für die Leiterin der Begegnungsstätte SOFA (»Sozialer Ort für alle«), Beate Herdejost (Lardenbach), bot sich die Gelegenheit, für all die geleistete Arbeit der Engagierten in den Projekten »Wir Frauen lernen und sprechen Deutsch«, »LernSOFA« und »Deutsch für Anfänger« Danke zu sagen. Auf beeindruckende Weise, mit viel Erfahrung und großer Empathie, werden im SOFA Geflüchtete unterstützt. Auch zahlreiche weitere Hilfen zur Integration werden geleistet.

Im Rahmen dieses »Danke«-Frühstücks verabschiedete sich Beate Herdejost nach insgesamt 14 Jahren aus dem Seniorenbüro, der Fachstelle für Freiwilliges Engagement und der Begegnungsstätte SOFA. Am 1. Juni geht sie in den Ruhestand und übergibt die Leitung des spannenden Arbeitsfeldes an ihre Nachfolgerin Mira Schmidt.

Diese sagte, sie wolle in bewährter Weise gemeinsam mit den Ehrenamtlichen das gute Miteinander fortführen und gestalten. Ein zweites Frühstück für die Ehrenamtlichen aus den Projekten »Strickcafé«, »Essen ist fertig!« und »Offene Tür« findet in diesen Tagen statt. Ein gemeinsames Frühstück aller SOFA-Ehrenamtlichen hätte den Rahmen gesprengt, handelt es sich mittlerweile doch um knapp 50 Personen.

(pm/Gießener Allgemeine Zeitung)

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23. Mai 2022

Corona-Impfung

Die Verwaltung der Stadt Grünberg hat um die kurzfristige Bekanntmachung/Aushang/Veröffentlichung folgender Pressemitteilung des Landkreises Gießen gebeten:

Landkreis informiert über Corona-Schutzimpfungen

Der Landkreis Gießen hat in Zusammenarbeit mit seinen Partnern DRK Kreisverband Marburg-Gießen und JUH Regionalverband Mittelhessen sein Impfangebot angepasst. Corona-Schutzimpfungen gibt es weiterhin sowohl an zentralen Stellen als auch flächendeckend in den Kreiskommunen. Impfungen sind ohne Termin möglich – einfach vorbeikommen und sich beraten lassen!

Impfcenter

Das Impfcenter des Landkreises Gießen in der ersten Etage der Galerie Neustädter Tor (Neustadt 28, 35390 Gießen) ist montags bis samstags zwischen 10 und 20 Uhr geöffnet. Geimpft wird mit den Impfstoffen von BioNTech, Moderna und Novavax. Hier gilt das Impfangebot für Personen ab fünf Jahren. Für Kinder von fünf bis zwölf Jahren steht Personal mit Erfahrung in der Kinder- und Jugendmedizin sowie ein altersgemäß gestalteter Bereich zur Verfügung. Weitere Informationen sind zu finden unter corona.lkgi.de/impfcenter.

Impfcontainer

Der Impfcontainer des Landkreises Gießen (Am Kirchenplatz 5, 35390 Gießen) hat die folgenden Öffnungszeiten:

  • Montag 10 – 16 Uhr
  • Dienstag 10 – 16 Uhr
  • Mittwoch 9 – 15 Uhr
  • Donnerstag 10 – 16 Uhr
  • Freitag 12 – 18 Uhr
  • Samstag 9 – 15 Uhr
  • Sonntag 10 – 16 Uhr
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Geimpft wird mit den Impfstoffen von BioNTech und Moderna. Hier gilt das Impfangebot für Personen ab zwölf Jahren. Weitere Informationen sind zu finden unter corona.lkgi.de/impfcontainer.

Impfbus

Der Impfbus des Landkreises Gießen hält zwischen dem 19. und 29. Mai an den folgenden Standorten:

  • Donnerstag, 19. Mai, 11 – 13.30 Uhr, Nordeck, Am Bürgerhaus 1, 35469 Allendorf (Lumda), Bürgerhaus
  • Donnerstag, 19. Mai, 14 – 16.30 Uhr, Geilshausen, Weidenstraße 9, 35466 Rabenau, Dorfgemeinschaftshaus
  • Freitag, 20. Mai, 11 – 13.30 Uhr, Annerod, Hinter der Platte 11, 35463 Fernwald, Bürgerhaus
  • Freitag, 20. Mai, 14.30 – 17 Uhr, Albach, Licher Straße 8, 35463 Fernwald, Bürgerhaus
  • Sonntag, 22. Mai, 9.30 – 15 Uhr, Gießen, Rödgenstraße 70, 35394 Gießen, Kletter-/Boulderhalle
  • Mittwoch, 25. Mai, 12 – 14 Uhr, Gießen, Riversplatz 1-9, Gebäude C, 35394 Gießen, Behördenzentrum
  • Mittwoch, 25. Mai, 15 – 18 Uhr, Oberkleen, Hauptstraße 62, 35428 Langgöns, Tankstelle
  • Freitag, 27. Mai, 11 – 13.30 Uhr, Grünberg, Carl-Benz-Straße 13, 35305 Grünberg, Herkules Baumarkt
  • Freitag, 27. Mai, 14.30 – 17 Uhr, Gießen, Marburger Straße 143-146, 35396 Gießen, Herkules Center
  • Sonntag, 29. Mai, 11 – 17 Uhr, Eberstadt, Butzbacher Straße 19-21, 35423 Lich, Feuerwehr/Dorfladen
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Geimpft wird mit den Impfstoffen von BioNTech und Moderna. Hier gilt das Impfangebot für Personen ab zwölf Jahren. Weitere Informationen sowie kurzfristige Änderungen sind zu finden unter corona.lkgi.de/impfbus.
An Christi Himmelfahrt (Donnerstag, 26. Mai) wird es keine Impfangebote des Landkreises Gießen geben.

Wer kann die zweite Boosterimpfung erhalten?

Die zweite Boosterimpfung wird von der STIKO empfohlen für Menschen über 70 Jahre sowie für Menschen mit Immunschwäche – und zwar frühestens drei Monate nach der ersten Boosterimpfung.
Beschäftigte aus dem Gesundheits- und Pflegebereich können frühestens ein halbes Jahr nach der ersten Boosterimpfung die zweite Boosterimpfung erhalten. Wer nicht zu einer dieser Gruppen gehört, kann eine zweite Boosterimpfung auf ausdrücklichen Wunsch erhalten - ebenfalls nach frühestens einem halben Jahr und immer nach ärztlicher Bewertung. Diese Beratung findet vor jedem Impfangebot statt.

Welche Kinder können geimpft werden?

Impfungen für Kinder von fünf bis zwölf Jahren sind nur im Impfcenter in der Galerie Neustädter Tor möglich. Kinder in dieser Altersgruppe werden auf ausdrücklichen Wunsch der Eltern und nach ärztlicher Bewertung geimpft. Empfohlen von der STIKO ist die Impfung für Kinder mit bestimmten Vorerkrankungen und Personen mit dem Risiko einer schweren COVID-Erkrankung im nahen Umfeld. Für diese Altersgruppe wird ein speziell auf Kinder abgestimmter und für diese Altersgruppe geprüfter und zugelassener Impfstoff verwendet. Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren können an allen Impfangeboten geimpft werden.

Impfungen zuhause für pflegebedürftige Menschen

Nach wie vor besteht die Möglichkeit, dass mobile Impfteams pflegebedürftige oder nicht mobile Menschen zuhause impfen, wenn eine Hausarztpraxis dies nicht übernehmen kann. Betroffene oder pflegende Angehörige können sich bei der Leitung der Impfangebote des Landkreises Gießen melden: Telefon 0641 20106885 (Erreichbarkeit täglich 7 – 20 Uhr) oder per E-Mail an mobil-impfzentrum-gi@drk-mittelhessen.de. Hier wird dann unkompliziert ein Impftermin vereinbart.

Rückblick

In der vergangenen Woche (11. Mai bis 17. Mai) hat der Landkreis Gießen 306 Impfungen vorgenommen. Davon waren 54 Erstimpfungen, 47 Zweitimpfungen und 205 Boosterimpfungen (101 erste sowie 104 zweite Auffrischungsimpfungen). Seit Januar 2021 erfolgten insgesamt 309.519 Impfungen gegen das Coronavirus durch den Landkreis Gießen.

(Landkreis Gießen)

 
15. Mai 2022

Rekord der Axtwerfer

Das Doppelaxtwerfen auf eine Zielscheibe ist an sich schon eine "spleenige" Angelegenheit. Und dann noch 24 Stunden lang im Team die Axt zu werfen, scheint nun wirklich etwas verrückt zu sein. Aber das Team der "Asgard Throwers" aus Münster setzte diese Ide um und stellten einen bisher erstmaligen Rekord auf.

Eine Dame und fünf Herren starteten am Samstag um 18 Uhr in Klein-Eichen die Aktion des Doppelaxtwerfens über einen Zeitraum von 24 Stunden - mit ungewissem Ausgang. Und um das Ereignis noch großer zu machen, hat man diesen Rekordversuch gleich beim "Guinness-Buch der Rekorde" angemeldet.

Unter Videoüberwachung mussten einige Regeln beachtet werden. Unermüdlich flogen die Äxte im stetigen Wechsel der sechs Werfer. Erlaubt waren Pausen nach allen drei Stunden. 15 Minuten zum Trinken, Essen, Toilette. Geschlafen hat keiner. Aber durchgehalten haben alle. Um 18 Uhr am Sonntag war es geschafft.

In den 24 Stunden hat jeder des Teams 844 Würfe auf die Holzzielscheibe geschleudert. Zusammen waren das dann über 5000-mal das Gewicht von 1,134 Kilogramm über eine Strecke von 6,1 Meter zu werfen und die Zielscheibe mit 45 Zentimeter Durchmesser zu treffen. Punkte sind dabei auch gesammelt worden, wenn die Axt stecken bleibt.

Im Rekord-Team waren Suzanne Gäbel, Wolfgang Bender, Udo Hofmann, Pierre Kaminski, Markus Penzenstadler und Berend Repp. Nun muss die Aktion nur noch die Anerkennung vom "Guinness-Buch der Rekorde" erfahren. Dieses Buch der Rekorde ist die bedeutendste Sammlung von menschlichen Spitzenleistungen und Rekordwerten. Die Jagd nach Rekorden fesselt unzählige Menschen und spornt zu Höchstleistungen an - auch in abseitigen Bereichen und Rekordversuchen, die ohne das Guinness-Buch vielleicht gar nicht unternommen worden wären. Nicht so bei den "Asgars Throwers" - die werfen immer.

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08. Mai 2022

Goldene Konfirmation

Am Sonntag (8. Mai) fand in Groß-Eichen das Fest der goldenen Konfirmation statt. Von damals 23 Konfirmierten waren nach 50 Jahren 19 dabei. 1971 wurden die Teilnehmer von Pfarrer Otto Fischer konfirmiert. Nun mussten die Konfirmanden wegen der Pandemie ein Jahr auf das große Fest warten. Einer der Jubelkonfirmanden war aus Hannover angereist, um seine ehemalige Konfirmandengruppe wiederzusehen.

Pfarrerin Kerstin Kiehl hielt den Gottesdienst und Otto Peter spielte die Orgel wie damals. Damals gehörte noch Klein-Eichen zum Kirchspiel. Zu den Konfirmanden aus Klein-Eichen zählen: Regina Bronowski geb. Dittrich und Gerhard Schildwächter. (Es fehlt Klaus Biedenkopf.)

Aus Groß-Eichen: Annegret Biedenkopf geb. Büttner, Hildegart Braun geb. Stein, Ingrid Heuser geb. Paul, Bernd Hofmann, Ursula Hühnergarth geb. Faust, Ulrike Keil geb. Stamm, Hartmut Krieger, Ulrike Mehlberg geb. Fuchs, Ulrich-Totila Merz, Cornelia Momberger geb. Eimer, Karin Reitz geb. Weber, Holger Sann, Gerhard Schneider, Irmtraud Schön geb. Knöß, Karl-Ulrich Stamm, Marianne Tröller geb. Jäger und Doris Wolf geb. Bellof.

(sf/Alsfelder Allgemeine Zeitung)

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06. Mai 2022

Neuwahl des Seniorenbeirats

In der Großgemeinde Grünberg wird ein neuer Seniorenbeirat gewählt. Es wird die dritte Amtszeit dieses Gremiums sein. Der Stichtag für eine endgültige Stimmabgabe der Grünberger Senioren ist der 30. Mai. Alle Wahlberechtigte haben dazu per Post die Wahlunterlagen erhalten. Die konstituierende Sitzung soll am 9. Juni stattfinden. Die Liste der zur Wahl stehenden Personen umfasst 14 Kandidaten. Darunter sind aus Klein-Eichen vertreten Inge Lein und aus Lardenbach Karl-Ernst Lind. Bis zu drei Stimmen können den einzelnen Bewerbern gegeben werden. Wahlberechtigt sind alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt Grünberg, die das 60. Lebensjahr am Wahltag vollendet haben.

Das derzeitige Gremium ist derweil weiterhin aktiv. Themen der letzten Sitzung waren etwa die mangelhafte Beschilderung des Fahrradweges von Lumda in Richtung Atzenhain und die auch die Stadtteile betreffenden Busverbindungen.

Das Wirken des Seniorenbeirates soll am 18. und 19. Juni beim Stadtfest 800 Jahre präsentiert werden. Zusammen mit dem Sozialverband VdK will man dort die Besucher über die Sozial- und Seniorenarbeit informieren.

(Karl-Ernst Lind)

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02. Mai 2022

Seenbachtal holt Titel

Großer Jubel bei den Jugendfeuerwehren des Seenbachtals: Sie sind die »Feuerwehr der Zukunft 2021«. In Staufenberg nahmen am Montagabend (2. Mai) Holger Liehr und Carl Bonarius den ersten Preis des Wettbewerbs in Höhe von 1500 Euro in Empfang. Diesen hatten die Stadtwerke Gießen und der Kreisfeuerwehrverband ausgeschrieben.

Seit 14 Jahren gestalten die Feuerwehren Lardenbach, Klein-Eichen, Weickartshain und Stockhausen ihre Jugendarbeit gemeinsam. Es sind kleine Orte und es somit umso wichtiger, schon früh junge Menschen für den freiwilligen Dienst in der Feuerwehr zu begeistern. Die Pandemie drohte diese Begeisterung jedoch auszubremsen - und Online-Unterricht gabs für die Jugendlichen schon genug in der Schulzeit, da wollte das kaum noch jemand auch in der Freizeit.

Das Seenbachtaler Jugendfeuerwehrteam setzte mehrere Ideen um: Zum einen wollten sie praktische Vorführungen aus dem Feuerwehrhaus übertragen. Kleiner Haken: Das Gebäude besaß keinen Internetanschluss. Also wurden 80 Meter Netzwerkkabel vom Nachbarn gelegt, um Online gehen zu können. »Die Nachbarn fragen uns jetzt immer wieder mal, ob wir wieder Internet brauchen«, sagte Bonarius schmunzelnd.

Besonders konnte die Jugendfeuerwehr mit einer feuerwehrtechnischen Schnitzeljagd punkten, die auf der App »Actionbound« beruhte. An verschiedenen Stationen im Dorf warteten Aufgaben aus dem Feuerwehralltag auf die Jugendlichen. Das Material hatte das Organisationsteam bei Freunden und Feuerwehrmitgliedern untergestellt. Zum Abschluss des Projekts gab es eine 13 Kilometer lange Auflage für alle Grünberger Jugendfeuerwehren, die viel Resonanz hatte.

Die Jury überzeugte unter anderem, dass es ein Projekt ist, was andere Jugendfeuerwehren nachahmen können. »Zudem fand es mit viel Eigeninitiative und Engagement statt«, sagte Julia Trampisch vom Kreisfeuerwehrverband. Landrätin Anita Schneider sagte, dass ein Aspekt des Wettbewerbs auch sei, Nachwuchs für die Einsatzabteilungen zu gewinnen. Sie hielt fest: »Alle Beiträge waren super.«

Platz zwei teilten sich zwei Kandidaten. Bei der Feuerwehr Muschenheim entstand ein »Programm mit viel Potenzial«, sagte Trampisch. Dort hatten Tobias Becker und Tim Nier eine Online-Plattform mit Quiz programmiert. Über dieses können Feuerwehrangehörige im Anschluss an Übungsabende ihr Wissen überprüfen. Der Vorteil dieser Plattform: Um neue Fragen und Antworten dem Quiz hinzuzufügen, braucht es keine Programmierkenntnisse.

Ebenfalls auf Platz zwei landete die Jugendfeuerwehr Buseck. Diese hat eine App entwickelt, um mit den Jugendlichen Termine zu kommunizieren und feuerwehrtechnisches Wissen zu vertiefen. Sie mittlerweile als »Flammen-App« allen Jugendfeuerwehren im Landkreis Gießen zur Verfügung gestellt, Die Kosten dafür übernimmt der Landkreis.

Die Wettbewerbsbeiträge aus den beiden Allendorfs im Landkreis Gießen teilten sich Platz drei. Die Feuerwehr Allendorf an der Lahn setzte - wie viele andere Feuerwehren - auch auf Online-Unterricht in den Zeiten des Lockdowns. Zudem eröffnete sie im Frühjahr 2021 ein Schnelltestcenter, um die Feuerwehrleute regelmäßig zu testen und so das Risiko einer Ansteckung bei Einsätzen zu senken. Dieses Angebot wurde schließlich auf die Bürger im Dorf ausgeweitet, die Termine bei den speziell ausgebildeten Feuerwehrleuten waren über lange Zeit ständig ausgebucht.

Für die Feuerwehr Allendorf/Lumda nahm Stadtbrandinspektor Michael Carl Pokal und 500 Euro für den dritten Platz entgegen. Dort machte man sich Gedanken, wie man als Feuerwehr mit schmalem Budget sich kostengünstig in Sachen Software aufstellen kann.

Die Minifeuerwehren aus Biebertal, Gießen-Mitte und Wettenberg waren beim Malwettbewerb erfolgreich und gewannen jeweils einen Besuch des Energietheaters.

(pd/Gießener Allgemeine Zeitung)

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09. April 2022

Neuer Vorsitzender beim Kelterverein

Zwei Jahre ließ die Pandemie keine Jahreshauptversammlungen zu, dann verstarb auch noch der langjährige Vorsitzende Werner Frank. Nun hatte der Obstbau- und Kelterverein Lardenbach/Klein-Eichen die traurige Pflicht, einen neuen Vorsitzenden zu wählen.

Schriftführer Thorsten Herdejost rief zunächst zum Gedenken an den Vorsitzenden sowie weitere Mitglieder auf. Dem Jahresbericht der beiden letzten Jahre waren neben dem erfolgten Keltern noch die Renovierungsarbeiten im Kelterraum zu entnehmen.

Das Keltern wurde 2020 vom Beisitzer Uwe Hartmann und Werner Frank durchgeführt. Für die Organisation und Durchführung des Kelterns im letzten Jahr war Uwe Hartmann, welcher auch zusammen mit weiteren Vorstandsmitgliedern die Endreinigung vornahm, zuständig. Hartmann wird auch zukünftig als Keltermeister tätig sein.

Gekeltert wurden 2020 von Mitgliedern 2195 Liter und von Nichtmitgliedern 4900 Liter Apfelsaft, wobei 1230 Liter von Mitgliedern und 2900 Liter von Nichtmitgliedern pasteurisiert wurden. Im vergangenen Jahr kelterten die Mitglieder 2075 Liter und Nichtmitglieder 3095 Liter. Direkt in die Beutel pasteurisiert wurden von Mitgliedern 935 Liter und von Nichtmitgliedern 1880 Liter. Für den Bedarf des Vereins wurden 2020 Äpfel für 360 Liter Saft und 60 Liter für Apfelwein gekeltert.

Dem derzeit 65 Mitglieder zählenden Verein traten in den letzte beiden Jahren vier neue Mitglieder bei. Den Kassenbericht mit Erläuterungen zu den getätigten Anschaffungen erstattete Michéle Frank. Hernach wurde dem Vorstand Entlastung erteilt. Die nächste Kassenprüfung werden Reiner Felsing und Tom-Lukas Becker vornehmen.

Bei den Vorstandswahlen wurde Thorsten Herdejost zum Vorsitzenden, der seitherige Rechner Michéle Frank zu dessen Stellvertreter gewählt. Neuer Schriftführer ist Christian Ruppel und neuer Kassenwart Johannes Träger. Die beiden Beisitzer Uwe Hartmann und Marco Biedenkopf wurden in ihren Ämtern bestätigt.

Angeregt wurde, im Herbst einen Baumschnittlehrgang durchzuführen. Im Bedarfsfall sollen die überschüssigen Äpfel der vom Verein gepflegten Bäume zur allgemeinen Ernte freigegeben werden. Im Falle einer von örtlichen Vereinen unterstützten Aufforstung im Lardenbacher Wald wird sich der Obstbau- und Kelterverein nicht verweigern. Herdejost und Frank dankten allen Helfern für die Unterstützung. Gleichzeitig baten sie um eine Mitgliederhilfe bei den anstehenden Vorhaben sowie der Baum- und Anlagenpflege.

(Karl-Ernst Lind)

 
05. April 2022

Normalbetrieb der DGH's

Die Dorfgemeinschaftshäuser der Stadt Grünberg gehen nun wieder in den Normalbetrieb. Dies teilte die Stadtverwaltung mit. Gemäß der Coronavirus-Basisschutzmaßnahmenverordnung – CoBaSchuV -. entfallen die seither geltenden Regelungen. Es wird in der Verordnung auf das eigenverantwortliche Handeln in der Pandemie abgestellt.

Jeder und jede Einzelne ist angehalten, unangemessene Infektionsrisiken eigenverantwortlich zu vermeiden und sich selbst und andere bestmöglich und situationsangemessen zu schützen. Dabei bleiben Masken das beste Mittel, um die Zahl der Neuinfektionen zu verringern: Vor allem in Innenräumen ist es weiter sinnvoll, bei Begegnungen Maske zu tragen und sich vorher zu testen. Das gilt ganz besonders, wenn man ältere oder vorerkrankte Personen trifft, die bei einer Infektion mit einem schweren Verlauf rechnen müssen. Auch das regelmäßige Lüften von Innenräumen bleibt eine einfache und effektive Maßnahme, um die Ansteckungsgefahr zu verringern.

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24. März 2022

Professionelle Taubenabwehr

Die einzigen Besucher der Klein-Eichener Kirche in den letzten zwei Jahren waren Tauben. Tauben nehmen Gebäude mit ihren Nischen und Vorsprüngen an Türmen, Kirchen, Brücken und Denkmälern als Ersatz für natürliche Felsen an. Dabei sind die Tauben nicht mehr auf Höhlen angewiesen, sondern können auch an ungeschützten Orten brüten.

Wohl verwilderte Haustauben hatten den Dachboden und Glockenturm der Fachwerkkirche in Beschlag genommen. Daraus ergab sich ein Problem mit Verschmutzung des Dachbodens. Auch müssen tote Tiere rungelegen haben. Dem Zustand wurde nun Einhalt geboten.

Am Mittwoch und Donnerstag waren zwei Profis in der Kirche aktiv. Die haben den Dachboden, das Gebälk und die Glocke gereinigt. Dazu wurden fehlende Lamellen im Dachreiter ersetzt. Die Schallöffnungen wurden mit Spanndraht verschlossen. Schließlich erfolgte noch eine Desinfizierung.

Erfolglos versuchten während der Maßnahme Tauben in das Innere des Dachbodens zu gelangen. Vielleicht erhalten sie in der Nachbarschaft Asyl.

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14. März 2022

Bitteres Ende nach 50 Jahren

Ottmar Behrendt trug 36 Jahre als Betriebsleiter Verantwortung für ein Unternehmen, das ein halbes Jahrhundert bis zu 80 Menschen ein gutes Auskommen bot: Emde Ladenbau in Seenbrücke. Der 89-Jährige weiß viel zu erzählen über einen (fast) vergessenen Ort. Denn seit Mitte der Nullerjahre, nach der Insolvenz, ist Emde Geschichte. Heute kann man hier Lagerflächen, Garagen und Stellplätze mieten.

Ab 1955 eine bekannte Adresse unter den oberen Zehntausend: Juwelier Hülse, Mommsenstraße 11, Berlin-Charlottenburg. Hier, nur einen Steinwurf vom Kurfürstendamm entfernt, kauften gut betuchte Herren sündhaft teure Klunker für hochgestellte Damen. Die Geschäfte des Erich Hülse liefen blendend, und so eröffnete er bald auch in Hamburg und Baden-Baden Dependancen.

Mommsenstraße 11 - die Adresse war auch in Seenbrücke wohlbekannt: »Hülse«, antwortet Ottmar Behrendt, fragt man ihn nach den bekanntesten Kunden »seiner« Firma Emde. Verkaufstresen, Regale und Schränke stellte die her. Hochwertige Einzelanfertigungen, nichts von der Stange. Hauptkunden waren neben Juwelieren Optik- und Uhrengeschäfte, geliefert wurde in die ganze Republik.

Der 89-Jährige ist die richtige Adresse, will man mehr erfahren über ein bedeutendes Kapitel Wirtschafts- und Sozialgeschichte im Grünberger Raum. Geistig sehr rege, sprudelt er nur so los, fragt man ihn nach Aufstieg und Fall der Firma, die einen Großteil seines beruflichen Lebenslaufs geprägt hat.

Geboren am 1. Juni 1932 in Warburg, erlernte er den Schreinerberuf, landete Anfang der 50er-Jahre in Schwelm, im Betrieb von Wilhelm Emde. Warum gerade da? Als begnadeter Fußballer wollte und sollte er dann auch beim FC Schwelm 06 kicken, der 1952 in der seinerzeit höchsten Amateurliga spielte.

Sein Chef nur bekam alsbald ein Problem, da ihm der Pachtvertrag für seine Produktionsstätte gekündigt wurde. »Er ist dann in ganz Deutschland rumgeeiert, immer auf der Suche nach einem neuen Standort.«

Wilhelm Emde hatte zunächst eine »normale« Schreinerei gegründet. Mit Blick auf die vom Krieg zerstörten Städte im Ruhrgebiet verlegte er sich auf Ladeneinrichtungen. »Er wusste, da ließ sich was verdienen.« Zumal er ein sehr geschickter Entwerfer gewesen sei, etwa neuartige Verkaufstresen entwickelt habe.

1955 wurde Emde im vorderen Vogelsberg fündig. Wie Behrendt erzählt, kaufte er die Gebäude der »Matratzen- und Polstergesellschaft« (Matrapol).

Die hatte in Seenbrücke das Anwesen erstanden, das zunächst von der Weberei Roth errichtet, dann an den Büromöbelhersteller Müller gegangen war. »Erst war Roth pleite, nach der Währungsreform dann auch Müller.« Matrapol ging zurück nach Gießen - Emde konnte loslegen.

Zunächst aber galt es, die viel zu niedrigen Räume der alten Weberei im Untergeschoss zu erweitern: »Der Betonboden wurde rausge-stemmt, das Erdreich um 80 Zentimeter ausgekoffert«. Erledigt wurde der Knochenjob auch von Neubürgern: Sudetendeutsche, die in Seenbrücke - bislang kaum mehr als ehemaliger Bahnhof für Erztransporte - gebaut hatten.

Richtig los ging’s am 1. April 1956 - mit gerade mal vier Schreinern. Doch schon bald wuchs die Belegschaft. Zupass kam das große Potenzial an Berufskollegen in der Umgebung, vor allem vom Treppenbauer Jäger in Queckborn kamen neue Kräfte.

»Das war ein unkontrollierter Handwerksbetrieb«, beschreibt Behrendt, der inzwischen seinen Meister gemacht hatte, die Anfangszeit. Emde holte sich daher eine Unternehmensberatung ins Haus. Eines Tages dann erreichte ihn die Ansage: »Du sollst rauf zum Chef.« Um es kurz zu machen: Er kletterte die Karriereleiter hoch, war zunächst »zweiter Mann«.

Als sein Vorgesetzter 1958 ausschied, trat er, gerade 26 Jahre alt, an dessen Stelle. Und staunte Bauklötze, als er in die erste Lohntüte schaute: 860 Mark, dreimal so viel wie damals ein Schreiner verdiente.

»Der Chef sagte zu mir: ›Du baust den Laden auf‹. Ab da hatte ich freie Hand, habe den Betrieb gehegt und gepflegt, als wenn’s mein Eigentum gewesen wäre.«

Behrendt restrukturierte das technische Büro, in dem hauseigene Innenarchitekten, die auf jeden einzelnen Kunden abgestimmte Ladeneinrichtung entwarfen. Er kümmerte sich um Einkauf, Arbeitsvorbereitung, Vertrieb - brachte den Betrieb in die Erfolgsspur. Sozusagen nebenher machte er seinen Abschluss als Holzingenieur, hängte auch noch ein Fernstudium in Architektur dran.

Nach und nach wuchs Emde, in der Spitze auf rund 80 Mann - vor allem Schreiner, aber auch Techniker, Betriebsschlosser, Glasschleifer. Zurecht mit Stolz fügt Behrendt an: »In meiner Zeit haben wir allein rund 100 Lehrlinge ausgebildet.«

Die Geschäfte florierten, auch unter Hanna Emde-Baron. Anfang der 60er hatte sie das Unternehmen übernommen, nachdem ihr Vater gestorben war. Spätfolge eines Unfalls, den er mit seinem Opel »Admiral« kurz vor Grünberg gebaut hatte.

Unter Behrendts Leitung überstand der Betrieb auch die Rückschläge, die die Ölkrise in den 70ern mit sich brachte. Viele Aufträge waren storniert worden. Bitter auch für ihn: »20 Leute wurden entlassen.« Doch ging es wieder bergauf, bald hatte man wieder den alten Personalbestand.

Zu dem jedoch gehörte ab 1994 nicht mehr der erfahrene Betriebsleiter: Eine Lösungsmittelallergie zwang den damals 62-Jährigen zum Ausscheiden. Was er bis dahin allein geschultert hatte, übernahmen nun drei Mann.

Die Geschäfte aber gingen schlechter, Anfang der Nullerjahre dann der Konkurs. Nach Behrendt vor allem wegen Mängeln in der innerbetrieblichen Organisation, was sich etwa an Regressforderungen von Kunden geäußert habe, die aufgrund verspäteter Auftragsausführung hohe Einnahmeausfälle erlitten. »Das war eigene Dummheit. Eine Firma mit solchen Spitzenprodukten und Spitzenschreinern hätte niemals pleitegehen müssen.«

Emde wurde vom Büromöbelhersteller CEKA übernommen, doch währte der Versuch nicht lange: ums Jahr 2006 war endgültig Schluss.

Ottmar Behrendt und Ehefrau Erika hatten zu dieser Zeit das Kapitel schon lange für sich abgeschlossen. Auch geografisch, startete das Paar doch 1995 zu einem dreijährigen Segeltörn um die halbe Welt. Danach hatten sie, um im Bild zu bleiben, den Anker geworfen, verbringen nun ihren verdienten Lebensabend am Kahlsberg in Klein-Eichen.

(tb/Gießener Allgemeine Zeitung)

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28. Januar 2022

"Digitale Dorflinde"

Das Land Hessen unterstützt mit dem Förderprogramm „Digitale Dorflinde“ Städte und Gemeinden bei der Einrichtung kommunaler WLAN-Infrastrukturen. Für die Kommunen sollen attraktive Rahmenbedingungen für die Errichtung und den Betrieb der WLAN-Strukturen geschaffen werden.

Vor über einem Jahr hat der Klein-Eichener Ortsbeirat bei der Stadt Grünberg interveniert, weil der kleinste Stadtteil von allen Stadtteilen nicht mit öffentlichem WLAN-Zugang versorgt werden sollte. Nach einigem hin und her hieß es dann, auch Klein-Eichen bekommt einen Zugang.

Die Installations- und Baumaßnahme zog sich dann über das ganze Jahr 2021 hin. Und nun ist es so weit: Nachdem am Freitag der Hausanschluss durch den Telekom Techniker vor Ort geschaltet worden ist, konnte auch gleich der Router für den Internetzugang installiert werden. Das „Hessen-WLAN Stadt Grünberg“ wurde erfolgreich getestet und in Betrieb genommen.

Zur Nutzung verbinden Sie Ihr Gerät mit dem „Hessen-WLAN Stadt Grünberg“ – es ist kein Kennwort erforderlich, da es ein öffentliches WLAN ist. Sie werden automatisch auf eine Anmeldeseite geleitet und müssen dort die Nutzungsbedingungen akzeptieren.

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20. Januar 2022

Neuer Bürgermeister

Fast auf den Tag vier Monate nach der Wahl der Vollzug: Mit Ablegung des Amtseides und Übergabe der Ernennungsurkunde ist Marcel Schlosser nun auch ganz formell Grünbergs neuer Bürgermeister. Wie vom Gesetzgeber trotz Corona verlangt, verpflichtete ihn Vorgänger Frank Ide per Handschlag auf die gewissenhafte Erfüllung seiner Amtspflichten.

Im Rahmen der Stadtverordnetensitzung ging am Donnerstag der Wechsel im Bürgermeisteramt Grünbergs über die Bühne. Der letzte Akt spielt erst am Dienstag im Rathaus, wenn Marcel Schlosser (CDU) erstmals anstelle von Frank Ide (FW) im Chefsessel Platz nimmt. Dann, nach 15 Jahren, so erfuhren die rund 130 Gäste in der Gallushalle, hat er sein Ziel erreicht: Schon als Schüler nämlich hatte der heute 31-Jährige davon geträumt, einmal Bürgermeister von Grünberg zu werden. Schlosser: »So ist es im Abschlussheft unter meiner Person zu lesen.«

Den Anfang der Gratulationscour für den frisch vereidigten Bürgermeister machte Parlamentsvorsteher Erdmann (CDU). Wie alle würdigte er die Erfolge von Ide in seiner 18-jährigen Amtszeit. »Darauf kann er stolz sein..« Ein Bürgermeister, fuhr er fort, trage große Verantwortung, müsse immer vorangehen. Dass dabei gute Kommunikation mit dem Parlament hilfreich sei, lautete sein Rat an den früheren CDU-Fraktionschef.

Auf den warte viel Arbeit, bei begrenzten Finanzen, meinte Ulrich Ebenhöh (SPD). Doch traue seine Partei ihm zu, dass er viele seiner Vorhaben umsetzen könne. Dafür aber müsse er auch Mehrheiten im Parlament gewinnen.

Jürgen Trüller formulierte die Wünsche der FDP: offene, ehrliche Zusammenarbeit mit dem Bürgermeister und ein verantwortungsvoller Umgang mit den Finanzen durch selbigen. Für den erhoffte er sich zudem eine glückliche Hand in der Verwaltungsführung. Die Kollegen in spe bat er, in Schlossers Anfangszeit Nachsicht walten zu lassen. Wozu er Tucholsky zitierte: »Dumme und Gescheite unterscheiden sich dadurch, dass der Dumme immer dieselben Fehler macht und der Gescheite immer neue.« Trüller freut sich nun auf immer neue Fehler - »es müssen ja nicht zu viele sein.«

Schlosser habe es neue Wähler mobilisiert, die Mehrheit von seinem Konzept überzeugt - »in einer Zeit, in der sich immer weniger für Politik interessieren«, meinte hernach FW-Fraktionschef Daniel Raschke.. Er hoffte, Grünberg werde sich seine gute politische Kultur erhalten.

CDU-Fraktionschef Julian Sann wünschte sich die Fortsetzung der guten Zusammenarbeit mit dem Rathauschef - doch auch einen »neuen Aufbruch.« Stehe man doch vor großen Herausforderungen, Klimawandel, Digitalisierung, Corona-Krise. Mit Hinweis auf Schlossers ambitionierten »Zukunftsplan« zeigte sich freilich Sann überzeugt, dieser werde ebenso ambitioniert an seine neuen Aufgaben herangehen.

Glückliche Hand, kühlen Kopf und kompetente Berater wünschte Grünen-Sprecher Reinhard Ewert dem »Neuen«. Der freilich sollte auch die »erkennbare Distanz« zu seiner Partei wahren, wie es seine neue Rolle gebiete. Mit dem Amts- gehe ein Generationswechsel einher. »Fördern Sie diesen Prozess, unabhängig von Parteizugehörigkeit.« Schließlich das erwartbare Bonmot Ewerts: Zum Abschied Ides habe er dem Hesses Sinnspruch mitgegeben, wonach jedem Abschied ein Neubeginn innewohnt. »Ihnen, Herr Schlosser, sage ich: ›Jedem Neubeginn wohnt ein Abschied inne‹. Sie müssen ja nicht gleich 18 Jahre im Amt bleiben, so wie Ihr Vorgänger. Viel Erfolg.«

Beste Wünsche gaben Schlosser auch Hartmut Miethe namens des Seniorenbeirats, Erster Kreisbeigeordneter Christopher Lipp sowie die Vorsitzenden des CDU-Stadtverbandes und des CDU-Ortsverbandes Beltershain, Ingo Kreuder und Brigitte de Voss, mit auf den Weg.

Der beginnt für Schlosser am Dienstag. Bevor er seine ersten Ziele skizzierte, dankte er seinem Vorgänger, nicht zuletzt für eine »Vorzeigeamtsübergabe«. Für ihn sei gute Kommunikation der Schlüssel, um auch die Bürger mitzunehmen.

In diesen schwierigen Zeiten gelte es, zusammenzurücken. »Viele Grünberger haben dies am Montag mit der Mahnwache gezeigt.« Für die Grünberger und ihre Anliegen, versprach er nun, werde er immer ein offenes Ohr haben, Sprechstunden einrichten. Ebenso das Einbeziehen der Gremien ist für ihn essenziell.

Was die ersten »materiellen« Ziele betrifft, so nannte er die Stichworte Stadtjubiläum, Optimierung der Verwaltungsabläufe, gepflegtes Stadtbild und Stärkung des Ordnungsamtes. Auf der langfristigen Agenda stehen gute Kinderbetreuung, Vorantreiben des Gewerbegebiets Lumda und der Klimaschutz; auch will er dem Medzentrum, wiewohl von der CDU abgelehnt, eine Perspektive schaffen und den Neubau eines Hallenbads angehen.

Alles Wünsche und Ideen, die jedoch unter dem Finanzierungsvorbehalt stünden, müsse man sich doch vor der Schuldenfalle hüten und an kommende Generationen denken. Damit ließ er es bewenden und kündigte unter dem Beifall des Saals an, sich hoch motiviert und voller Tatendrang ans Werk zu machen.

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20. Januar 2022

Informationen zu Glasfaser

Rund 50 Interessierte aus Klein-Eichen und Lardenbach kamen am Donnerstag zur Informationsveranstaltung der Firma goetel in das Dorfgemeinschaftshaus. Wegen der Corona-Auflagen wurde die Präsentation zweimal durchgeführt, um die Anzahl der Besucher im Saal nicht zu groß werden zu lassen.

Herr Keil stellte die Firma goetel GmbH aus Göttingen in Wort und Bild vor. Der Breitbandausbau für schnelles Internet mit einem Glasfasernetz wird z. Zt. von goetel im heimischen Raum stark beworben. Fast in jedem der umliegenden Dörfer ist die Firma unterwegs und bietet die Glasfaserleitung bis zu jedem Haus an. Die Vorteile dieser Technik dürfte mittlerweile bekannt sein. In der Präsentation wurde das Thema nochmals vorgestellt.

Von der Arbeit im "Home-Office" über das "Smart Home" bis zur Wertsteigerung der eigenen Immobilie spricht vieles für den Anschluss des Internet über Glasfaser. Die Haupttrassen bilden das so genannte Backbone für die Glasfaserversorgung. Es handelt sich dabei um gebündelte Glasfaserleitungen, die zwischen den großen Rechenzentren und den größeren Städten Deutschlands verlaufen. Von dem Backbone laufen die einzelnen Glasfaserleitungen bis in die jeweiligen Ausbaugebiete, wo direkt jeder Haushalt an das Glasfasernetzwerk angeschlossen werden kann.

Von der Straße kommend liegt das Glasfaserkabel in 60 cm tiefe, um dann in das Gebäude geführt zu werden. Hier wird der Hausübergabepunkt gesetzt. Die weitere Verkabelung im Haus ist Sache des Eigentümers. Bei diesem Ausbau ist eine Wegstrecke von 20 Meter zwischen Grundstücksgrenze und Gebäude im Preis enthalten. Die alten Kupferkabel werden nicht zurückgebaut. Aber der alte Telefonanschluss kann von goetel gekündigt werden. Eine Rufnummer Mitnahme ist möglich.

Bis das aber alles so weit kommen kann, muss sowohl in Klein-Eichen als auch in Lardenbach eine Quote von 40 % der bestehenden Anschlüsse erreicht werden. In Klein-Eichen müssen 52 Anträge/Aufträge unterschrieben sein und in Lardenbach 75. Erste wenn diese Zahlen, getrennt für jeden Ort, erreicht sind, wird goetel aktiv werden. Und das soll in vier Wochen passiert sein. Falls es so weit kommt, erhalten alle Hausbesitzer Besuch von einem Techniker der vor Ort die Machbarkeit eines Anschlusses prüft. Dann soll es zum Abschluss eine Protokoll der Baubegehung geben. Erst dann wird der Antrag/Auftrag ein rechtskräftiger Vertrag.

Soweit die Ausführungen in der Präsentation. Die sich daran entwickelnde Fragerunde konnte die Besucher nur zum Teil zufrieden stellen. So wurde nicht für jeden, der allen Besuchern vorliegende Antrag/Auftrag/Vertrag befriedigend erklärt. Auch Fragen zum TV-Empfang über das Glasfasernetz blieben erstmal offen. Die Serviceleistungen konnten ebenso nicht ganz zufriedenstellend beantwortet werden. Ob der Aufriss eines Gehweges für die Leitungsverlegung von der Kommune bezahlt wird, bezweifelte ein Fragender sehr. Vielmehr sei die Herstellung des Gehweges vom Anlieger zu bezahlen.

Bis also die Bürgerinnen und Bürger in Klein-Eichen und Lardenbach in den Genuss des Internet über Glasfaser kommen, dürfte noch manche Hürde zu überwinden sein. Außerdem wird die dann vielleicht anstehende Bauzeit mindestens anderthalb Jahre betragen. Wie man von anderen Ortschaften hört, kann das auch noch länger dauern.

 

In diesem Zusammenhang wird ein Bericht vom Freitag in der Gießener Allgemeine interessant. Hier heißt es: Alle Schulen im Landkreis Gießen sollen einen Glasfaseranschluss erhalten. Der Ausbau hat begonnen, das Land Hessen unterstützt das Projekt mit 10,6 Millionen Euro.

Nach einigen Ausführungen zum Thema lautet der Bericht am Ende: Seit 2011 läuft der Breitbandausbau im Kreis, berichtete Landrätin Anita Schneider. Die Kommunen hätten sich damals für einen interkommunalen Ausbau entschieden. »Wir haben dadurch beispielhaft im Landkreis das eine oder andere vorangebracht.« Nun wolle man zusammen mit der Breitband Gießen GmbH und der Telekom die restlichen zwei Prozent ans schnelle Internet anschließen. Dazu zählen neben Schulen außenliegende Höfe und Gewerbestandorte.

Diese weitere Ausbaustufe allein koste 26 Millionen Euro. »Für zwei Prozent eine ordentliche Summe«, sagte Schneider. Es werde Glasfaser bis an die Haustür verlegt. Der Bund beteiligte sich an förderfähigen Aufwendungen mit 50, das Land mit 40 Prozent. Mit dieser Ausbaustufe soll jedoch nicht Schluss sein, kündigte die Landrätin an. Im nächsten Schritt sollen die 97,3 Prozent, die bereits einen Breitbandzugang haben, ebenfalls einen Glasfaserzugang erhalten.

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07. Januar 2022

Chance auf Glasfaseranschluss in jedes Haus

Die drei Grünberger Stadtteile Göbelnrod, Harbach und Weitershein sind bereits für den Glasfaserausbau durch die Firma Goetel aus Göttingen eingeplant. Dort haben sich genügend Interessenten für einen Hausanschluss gefunden, um der Firma die finanzielle Planungssicherheit für den Bau zu geben.

Nun sollen zehn weitere Stadtteile als Ausbaugebiete für Glasfaser bis in die Häuser erschlossen werden, kündigt das Unternehmen an. Zu diesem Zweck werden im Januar acht Informationsveranstaltungen von Goetel stattfinden. Dort werden den Bürgerinnen und Bürgern der jeweiligen Stadtteile alle Fragen rund um den Glasfaserausbau beantwortet.
Unter anderem sind folgende Termine geplant in: Reinhardshain, Lumda, Stangenrod, Lehnheim, Weickartshain und Seenbrücke, Beltershain und Stockhausen. Am Donnerstag, 20. Januar, 19 Uhr, wird es diese Veranstaltung für Lardenbach und Klein-Eichen im Dorfgemeinschaftshaus geben.

Die Veranstaltungen finden alle unter Berücksichtigung des aktuellen Hygienekonzepts statt. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer müssen einen Mund-Nase-Schutz tragen. Sie benötigen außerdem einen Nachweis über ihre vollständige Impfung oder Genesung, um an den Veranstaltungen teilnehmen zu können. Nur im Falle einer Verschärfung der Corona-Regeln wird Goetel in den Ortschaften zum Veranstaltungszeitpunkt eine Zoom-Präsentation anbieten.

Im Vorfeld hat es bereits Gespräche mit den Ortsvorstehern und einigen weiteren Interessenten gegeben. Diese werden in den nächsten Tagen Bürgerinnen und Bürger zu dem Thema ansprechen. Außerdem wird in jeden Haushalt eine Einladung für den 20. Januar, ein Donnerstag, verteilt werden. Im Verhältnis zu allen Telefonanschlüssen im Dorf muss eine bestimmte Quote an Anträgen erreicht werden damit die Firma Goetel aktiv wird.

(Gießener Allgemeine Zeitung

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06.Januar 2022

Weihnachtsbäume

Das Einsammeln der ausgedienten Weihnachtsbäume gehört jedes Jahr zum Veranstaltungsauftakt im Dienstplan der Grünberger Jugendfeuerwehren. Gegen eine kleine Spende erfreut sich die Aktion in allen Stadtteilen großer Beliebtheit.

Im Januar 2022 können die Nachwuchsabteilungen diesen Dienst jedoch nicht anbieten. Vor dem Hintergrund der aktuellen Corona-Lage, besonders im Hinblick auf die kürzlich identifizierte Omikron-Vaeiante, ist es unumgänglich, Übertragungsgefahren soweit als möglich zu reduzieren.

Dies betrifft insbesondere den Bereich der Einsatzkräfte des Brand- und Katastrophenschutzes, teilte das Hessische Ministerium des Inneren und für Sport kurz vor Weihnachten mit. Deshalb muss auf das Einsammeln der Bäume verzichtet werden, die Maßnahme gilt für die Feuerwehren der Kernstadt und in allen Stadtteilen Grünbergs.

(Grünberger Heimat Zeitung)

 
 

Sternsinger

»Nach reiflicher Überlegung haben wir uns schweren Herzens dazu entschlossen, nicht mit den Sternsingerkindern loszuziehen, da viele unter zwölf Jahren noch nicht geimpft sind«. Aus diesem Grund gibt es wieder eine Segensbriefaktion mit vorheriger Anmeldung.

(Giessener Anzeiger)

 

 

 

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