30. Dezember 2015

19 Teilnehmer beim Preisskat

Zum alljährlichen Preisskat des Spiel- und Sportvereins Lardenbach/Klein-Eichen fanden sich diesmal 19 begeisterte Skatspieler im Vereinsheim ein. Nach der Begrüßung durch den Vereinsvorsitzenden Kurt Scharmann wurde an fünf Dreier- und einem Vierertisch um den Sieg gereizt, gestochen und geschmiert.

Am Ende konnte sich Lothar Hauk aus Allendorf/Lda. bei den insgesamt drei Spielrunden mit 2101 Punkten über den ersten Platz freuen. Dahinter folgten Kurt Scharmann, Klein-Eichen (1996 Punkte), Wilhelm Bechthold, Allendorf/Lda. (1947) und Norbert Theiß aus Freienseen (1770 Punkte).

(Karl-Ernst Lind)

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28. Dezember 2015

Besichtigung Wasser-Hochbehälter

"Zwischen den Jahren" ergab sich für den Ortsbeirat die Möglichkeit einer Besichtigung des Wasser-Hochbehälters auf dem Galgenberg. Grünbergs Wassermeister i. R. Walter Schäfer aus Stockhausen konnte dazu mit seinem Fachwissen beitragen diese "Selbstverständlichkeit" der Wasserversorgung den Interessierten näher zu bringen.

Der Wasser-Hochbehälter auf dem Galgenberg dürfte der kleinste und älteste Hochbehälter der Stadt Grünberg sein, der noch in Betrieb ist. Auf einer Wiese vor Wohnfeld befinden sich die fünf Brunnen, aus denen das Wasser kommt. In ca. 8 Meter Tiefe wird das Wasser gesammelt, und fließt dann in freiem Lauf bis auf den Galgenberg. Es wird keine Förderpumpe benötigt und das Wasser ist somit das günstigste in ganz Grünberg.

In Handarbeit wurden in den Jahren 1910/11 die Stahlrohre entlang der Landesstraße nach Sellnrod verlegt. Unterhalb des Dorfes geht die Leitungsführung weiter. Gleich hinter der Kirche biegt die Leitung rechts ab, um weiter Richtung Schmitte zu verlaufen. Auch der eigentliche Hochbehälter wurde zu dieser Zeit gebaut. Die in der Umgangssprache seit jeher verwendete Bezeichnung "Basseng" kommt von dem französichen Wort "Bassin" und bedeutet ein künstlich angelegtes Wasserbecken.

Die Wartung und Unterhaltung der Wassertechnik wurde übrigens seit kurzem an eine private Firma vergeben. Mittels Fernwartung kann der aktuelle Betriebszustand immer kontrolliert werden. Wenn im Sommer der Verbrauch im Dorf besonders hoch ist, kann die Kapazität des Hochbehälters an seine Grenzen stoßen. In solchen Fällen wird Wasser aus dem kleinen Lardenbacher Brunnen und aus Weickartshain dazu genommen um die Versorgung aufrecht zu erhalten. Dann kann das "fremde" Wasser sogar bis hoch auf den Galgenberg drücken.

Im Hochbehälter befinden sich zwei Kammern mit je 40 qbm Fassungsvermögen. In der Stunde laufen ca. 3-4 qbm Wasser in die rechte Kammer. Genutzt wird erstmal nur eine Kammer. Die zweite ist Reserve. Im engen Vorraum sind die Leitungen farblich voneinander abgesetzt. Durch die grüne Leitung kommt das Wasser von Wohnfeld an. Die blaue Leitung ist die Einspeisung ins Netz. Und die gelbe Leitung führt im Bedarfsfall als Überlauf in die Zisterne. Siehe auch die folgenden Bilder.

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24. Dezember 2015

"Unterer Vogelsberg" in Klein-Eichen

Auch in diesem Jahr spielten die Musiker des Posaunenchores "Unterer Vogelsberg" unter der Leitung von Ulli Heitmann an Heiligen Abend in den Ortschaften. An manchen Standorten traf sich die gesamte Nachbarschaft und ließ sich durch die Musik auf den Abend einstimmen. Der Posaunenchor pflegt diese Sitte seit über 30 Jahren um an vielen Stellen des Ortes weihnachtliche Stimmung zu verbreiten und die Menschen mit alt bekannten Weihnachtsliedern auf die Feierlichkeit des Heiligen Abend vorzubereiten.

Die Tradition des Kurrendeblasens ist schon sehr alt. Für das Kurrendeblasen haben die Chormitgliederextra Noten, in Plastik verpackt, damit sie bei Regen oder Schnee vor Nässe geschützt sind. Gespielt wurde ein traditionelles Repertoire an stimmungsvollen Weihnachtsliedern. In diesem Jahr spielte der Chor in Freienseen, Altenhain und Klein-Eichen und manchmal an mehreren Stellen im Ort. Einmal spielten sie auch "Leise rieselt der Schnee", doch genutzt hat es nichts bei den milden Temperaturen.

HZ/gsf

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22. Dezember 2015

Alarmierung - Ölspur

Gleich zweimal gab es am Dienstag eine Alarmierung der Feuerwehr in Lardenbach und Klein-Eichen. Und zweimal war der Auslöser eine Ölspur. Der erste Einsatz führte nach Seenbrücke. Hier musste die Einsatzgruppe der Feuerwehr eine Ölspur abbinden die von einem Bus "gelegt" wurde.

Der zweite Einsatz in den Abendstunden wurde sogar von der Polizei selbst gemeldet. Die Beamten befanden sich auf der Landesstraße 3166 zwischen Sellnrod und Lardenbach/Klein-Eichen. Hier fiel den Polizisten eine "Ölspur" auf, die sich ungefähr vom Tannen-Hof bis nach Klein-Eichen zog. Den Hütern des Gesetzes war schnell klar, hier musste die Feuerwehr her.

Die Sirenen heulten und die Einsatzgruppe Lardenbach/Klein-Eichen rückte aus. Zuerst ging es nach Klein-Eichen. Die Spur endete hier fast mitten im Dorf. Das HLF 10/6 kehrte um und fuhr Richtung Sellnrod. Dann jedoch klärte sich der Fall auf: die längst fällige Probenahme der Spur auf der Landstraße stellte sich als Wasser heraus! Ein Klein-Eichener Nebenerwerbslandwirt hatte ein Wasserfass von seiner Viehweide heimgeholt und dabei mit dem nicht geschlossenen Fass diese Wasserspur gelegt. Die dann den Beamten dann verdächtig vorkam.

 
20. Dezember 2015

Senioren Weihnachts- und Neujahrswünsche überbracht

Einem langen Brauch folgend überbrachten am Sonntag vor Heilig Abend die Kindergottesdienstkinder den über 80-jährigen Bewohnern der beiden Grünberger Stadtteilen Lardenbach und Klein-Eichen die besten Weihnachts- und Neujahrswünsche.

Mit verschiedenen Weihnachtsliedern und der Jahreslosung 2016 „Gott spricht: Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet“ erfreuten Emma Berg, Nils Röhm, Jonathan Haeske, Johanna zum Winkel, Paul Berg, Leonie Haeske, Joey Weeke, Marleene Pernak, Luis Weeke, Christine Haeske, Sara Erdmann, Simone Müller, Chiara Kühn, Fabian Schön, Jan Passinger und Karola Müller die achtzehn ältesten Einwohner. Zugleich übergaben die Kinder und Jugendliche zusammen mit den Betreuern allen erfreuten älteren Mitbewohnern ein Geschenk.

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19. Dezember 2015

Weet in Flammen

Der Klein-Eichener Verein organisierte wieder kurz vor der heißen Phase der Feiertage "Weet in Flammen". Am Löschteich, zwischen Gefrierhaus und dem alten Fachwerk-Spritzenhaus, sorgten einfache Lichtinstallationen für immerhin etwas vorweihnachtliche Stimmung. Obwohl das milde Wetter eher an eine frische Frühlingsnacht denken ließ.

Der bestimmt kleinste Weihnachtsmarkt Grünbergs hatte die gängigen Getränke, wie Glühwein und Kinderpunsch u.a. im Angebot. Dazu kamen einige Kuchenbleche mit leckerem Schmirschel- und Zwiebelkuchen. Der dann schnell seine Abnehmer fand. Zum ersten Mal gab es im ehemaligen Gefrierhaus eine Lichtbilderpräsentation mit Fotoaufnahmen aus vergangnen Tagen der Dörfer Klein-Eichen und Lardenbach.

Die neunte Veranstaltung "Weet in Flammen" lockte denn auch wieder Besucher diesseits und jenseits des Grenzgrabens an. Dazu gesellten sich auch aus den Nachbardörfern einige Gäste um die neusten Begebenheiten des Seenbachtals auszutauschen.

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14. Dezember 2015

Quiltfreunde unterstützen Stadtbücherei

Erfreut zeigten sich Grünbergs Bürgermeister Frank Ide und Johanna Lang von der Stadtverwaltung Grünberg über die doch überaus hohe Spende von 1.635 Euro an die Bücherei der Stadt Grünberg. Der Betrag stammte aus dem Erlös einer Tombola. Diese wurde von den Quiltfreunden Lardenbach/Klein-Eichen innerhalb ihrer vom 29. Oktober bis 01. November 2015 andauernden Ausstellung im Grünberger Barfüßerkloster durchgeführt.

Innerhalb der Spendenübergabe durch die Gruppenmitglieder Ursula Schombert, Ingrid Blauert, Liesel Stein, Bärbel Loob, Susanne Schomber und Heike Hofmann bedankten sich die Quiltfreunde nochmals für die zahlreiche Unterstützung seitens der Stadt Grünberg und der Barfüßer.

Die Spende sollte nach Aussage von Ursula Schombert von Anfang an speziell der Bücherei zugutekommen, da hier am Ende bei entsprechender Anschaffung gleichzeitig ein großes Potenzial von Alt und Jung profitieren werde. Den besonderen Dank für die finanzielle Unterstützung auch im Namen der Büchereileiterin Ute Adomat sprach abschließend Bürgermeister Frank Ide aus. Er gab zudem der Hoffnung Ausdruck, dass die Patchworkgruppe auch zukünftig noch mit ihrem Hobby viele erfreuen möge.          

(Karl-Ernst Lind)

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12. Dezember 2015

Weihnachtsfeier des MGV

Ein abwechslungsreiches Programm sorgte nach der Begrüßung der Gäste durch Willi Rummeslberger und einer gemeinsamen Kaffeetafel am vergangenen Samstag im Dorfgemeinschaftshaus für eine entsprechend weihnachtliche Stimmung. Bei der in diesem Jahr wieder für die Bevölkerung der beiden Grünberger Stadtteile Lardenbach und Klein-Eichen vom Männergesangverein „Eintracht“ Lardenbach/Klein-Eichen ausgerichteten öffentlichen Weihnachtsfeier eröffnete die unter der Leitung von Minette Kraft stehende „Sing-, Spiel- und Spaßtruppe“ mit der Präsentation  von „Schön ist es auf der Welt zu sein“ und einem Luftballon-Lied das Programm.

Zum weiteren Ablauf der unter dem Motto „Dorfweihnacht“ stehenden Veranstaltung gehörte der Auftritt des MGV-Jugendchores mit einem Lied über Zitrusfrüchte. Ein Geistertanz der Sing-, Spiel- und Spaßtruppe entlockte dem Publikum viel Applaus. Für die weitere gute besinnliche Stimmung bei den Gästen sorgte mit verschiedenen Weihnachtsliedern und einer Darbietung aus „Drei Nüsse für Aschenbrödel“ der Mandolinenclub „Gut Klang“ Weickartshain unter der Leitung von Christina Scharmann.

Nach einem gemeinsam gesungenen Weihnachtslied  trat der Männerchor unter Leitung von Ottmar Hasenpflug mit „Advent ist ein Leuchten“ auf. Verschiedene Gedichtvorträge von Willi Rummelsberger, ein Flötensolo von Leonie Haeske und der Gemischter Chor mit zwei weiteren Weihnachtsliedern rundeten nach dem Erscheinen des Nikolauses das Programm ab. Der Nikolaus bescherte neben den Kindern auch die beiden Chorleiter Minette Kraft und Ottmar Hasenpflug. Dankesworte und Geschenke erhielten zudem die Jugendchor-Betreuerinnen Stefanie Berg, Ella Wolf, Jeanette Pernak und Ramona Krüger, sowie Tontechniker Erhard Schneider.

(Karl-Ernst Lind)

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20. November 2015

Listenerstellung für die Ortsbeiratswahl

Nachdem der Grünberger Wahlleiter Gerhard Schildwächter in einer öffentlichen Aufforderung zur Einreichung von Wahlvorschlägen für die am 6. März 2016 stattfindende Neuwahl der Ortsbeiräte aufgefordert hatte, fand am Freitagabend, im ehemaligen Backhaus, eine Versammlung statt um eben diese Liste zu erstellen.

Da es in Klein-Eichen keine Parteipolitischen Listen gibt, bildete sich wieder eine Wählergruppe Gemeinschaftsliste Klein-Eichen, kurz GLK benannt. Der Wahlvorschlag darf beliebig viele Bewerberinnen und Bewerber enthalten. Für Ortsbeiräte mit 7 Mitgliedern müssen jedoch mindestens 9 Namen auf der Liste erscheinen.

Bei der Versammlung konnten dann 10 Bewerberinnen und Bewerber gefunden werden, die am Tag der Kommunalwahl zur Wahl für den Klein-Eichener Ortsbeirat antreten werden. Zu den bisherigen sieben Mitgliedern, die sich alle wieder aufstellen liesen, sind drei neue Namen hinzu gekommen. Nach der geheimen Abstimmung wurde folgende Liste erstellt:

Werner Zimmer, Christian Loob, Dieter Volp, Timo Faust, Jens Daniel, Andreas Haeske, Marco Biedenkopf, Andreas Döring, Birgit Aue und Wiebke Kassühlke.

Die Wahl war eigentlich schnell abgehalten. Jedoch zogen sich die Formalitäten hin. Diese sind auch noch nicht abgschlossen, müssen doch noch einige Unterstützungsunterschriften eingeholt werden.

 
11. November 2015

Laternen-Kinder zogen diesmal durch Lardenbach

Angeführt von dem Heiligen Sankt Martin auf dem Pony von Simone Faust schlängelte sich am vergangenen Mittwoch der St. Martinsumzug des Kindergartens „Sonnenschein“ Lardenbach in diesem Jahr durch die Ortsstraßen des Grünberger Stadtteiles. An zahlreichen Haltepunkten stimmten die vielen mit leuchtenden Lampions ausgestatteten Kinder und die mitlaufenden Eltern, Großeltern und Geschwister verschiedene Laternen- und St. Martinslieder an.

Zur besinnlichen Stimmung trugen zudem die teilweise in den einzelnen Straßen illuminierten Anwesen bei. Der von der Freiwilligen Feuerwehr Lardenbach/Klein-Eichen abgesicherte Umzug endete wieder an seinem Ausgangspunkt am Kindergarten. Dort gab es für die Kinder neben Weckmännchen auch Brezeln und heißen Kinderpunsch. Für die Erwachsenen hielten die zuständigen Eltern heißen Glühwein bereit.

(K.-E. L.)

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04. November 2015

Spende erfreut Kinder und Grünberger Tafel

Eine Spende von jeweils 300 Euro übergab kürzlich das Ehepaar Helga und Heinz Lindenberger aus dem Grünberger Stadtteil Klein-Eichen an den Lardenbacher Kindergarten „Sonnenschein“ und die Grünberger Tafel. Anlass für ihre Zuwendung war die kürzlich gefeierte Diamantene Hochzeit. Das stets schon immer sozial eingestellte Jubiläumspaar bat dabei seine Gäste um ein Geldgeschenk. Somit konnten sich einige Kinder zusammen mit der Kindergartenleiterin Ursula Seipp bei der Geldübergabe freuen. Wie Seipp äußerte, wird das Geld bei der Anschaffung eines Bodentrampolins eine Anwendung finden.

Nicht minder erfreut zeigte sich auch Bettina Wege-Lemp über die Geldübergabe. Nach den Worten der Leiterin der Grünberger Außenstelle des Diakonischen Werkes ist der Betrag für die Anschaffung eines neuen Ersatzfahrzeuges für die Grünberger Tafel bestimmt.

(Karl-Ernst Lind)

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01. November 2015

Patchwork-Ausstellung

Aus Anlass ihres 20-jährigen Bestehens haben sich die Quilt-Freunde Lardenbach/Klein-Eichen im Grünberger Barfüßerkloster mit einer eigens zusammengestellten Ausstellung mit über 100 Stücken präsentiert. Vom Freitag, 30. Oktober bis Sonntag, 1. November 2015 konnten dabei bei freiem Eintritt eine stattliche Anzahl von wertvollen Patchwork-Exponaten der etwa fünfzehn Gruppenmitglieder bewundert werden.

Die Arbeiten unter dem Motto „Patchwork, das aus dem Rahmen fällt“ stammen aus verschiedenen Kursen der letzten fünf Jahre. Sie zeigen die Vielfalt und den Ideenreichtum der aus den umliegenden Dörfern kommenden „Hobby-Näherinnen“. Außer dem Bewundern der einzelnen Ausstellungsstücke gab es für die Besucher auch die Möglichkeit bei der Teilnahme an einer Tombola als Hauptpreis einen zirka 150x200 cm großen Sterne-Quilt zu gewinnen. Dazu standen bei der zu Gunsten der Grünberger Stadtbücherei angebotenen Verlosung noch weitere Gewinne aus den Handarbeiten der Quilt-Freunde zur Verfügung.

Zur Eröffnung der Ausstellung spielte das Ilsdorfer-Flöten-Ensemble unter Leitung von Minette Kraft. Unter den vielen Besuchern weilten am Donnerstagabend neben Bürgermeister Frank Ide mit Ehefrau Tanja, Marktfrau Susanne Gerdewitz, der Leiterin der Stadtbücherei Ute Adomat, den Ortsvorstehern Jürgen Hofmann (Lardenbach) und Werner Zimmer(Klein-Eichen) auch Dekan Norbert Heide, Pfarrerin Cordula Michaelsen (Lardenbach) und Pfarrer Hartmut Miethe (Grünberg).

Den besonderen Dank während ihrer Eröffnungsrede richtete Gruppensprecherin Ursula Schombert an die Barfüßer, an die Stadt Grünberg, an die Grünberger Bücherstube mit Sigrid Wiegand und an die Kirchengemeinde Lardenbach/Klein-Eichen für die vielseitige Unterstützung bei der Vorbereitung und Durchführung der Ausstellung. Ihr Dank galt auch den nahezu zwanzig Gruppenmitgliedern für die harmonische Zusammenarbeit und das Zusammenstellen der nunmehr 4. Ausstellung zum 20-jährigen Bestehen der Gruppe.

Ausgestellt wurden u. a. eine große Anzahl von Hand- und Maschinengenähten Decken, Taschen, Kissen und Wandbehänge mit ansehbaren Motiven. Neben ansprechenden Weihnachtsmotiven präsentieren die „fleißigen Näherinnen“ den bei der letzten Ausstellung verlosten und inzwischen wieder zurückgekommenen und gemeinsam zu 40 x 40 großen Deckchen verarbeiteten Quilt. Ein besonderes Exemplar der Ausstellung war auch der von den jüngsten Hobbynäherinnen erstellte „Hochzeitsquilt“.

Eine schon am Eröffnungsabend sehr gut angenommene Verlosung mit einem gemeinsam erstellten Sternenquilt als Hauptpreis fand reges Interesse. Der Erlös dieser mit weiteren 150 Preisen ausgestatteten Tombola kommt der Grünberger Stadtbücherei zu Gute. Nach den Worten von Schombert können mit der entsprechenden Spende alle Altersgruppen bedacht werden.

Einen Einblick in die vielseitige „Welt des Nähens“ vermittelten während der an drei Tagen  bis zum Sonntag geöffneten Ausstellung die beiden Pohlheimerinnen Marion Schweitzer und Birgitt Seehaber. Als Team „kreatives Nähen“ bieten sie in ihren Nähkursen allen Interessierten ihr Wissen und Können an. Der von allen Gruppenmitgliedern gemeinsam genähte und als 1. Preis ausgelobte Sternenquilt wurde zum Ausstellungsende aus den mit den Nieten gefüllten Topf verlost. Als glückliche Gewinnerin kann sich die Butzbacherin Annelie Elsner freuen.

(K.-E. L.)

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15. Oktober 2015

Reitprüfung in Klein-Eichen

Sehr gut von Mitgliedern und Reitern angenommen wurde das gemeinsame Fortbildungsangebot des Reitbetriebs Loob und des Reit- und Fahrvereins Feldatal mit abschließender Prüfung in Klein-Eichen. 17 Reiterinnen im Alter ab sechs Jahren bildeten sich für die Reitabzeichen der Klasse 10 bis 8 in Theorie und Praxis weiter.

Durch das neue Reitabzeichensystem der Reiterlichen Vereinigung können nun schon die jüngsten Reiter ihr Können unter Beweis stellen. Das Reitabzeichen der Klasse 10 umfasst Pferdeputzen und -führen sowie Reiten im Schritt und Trab. Für das Abzeichen der Klasse 8 wird schon einhändiges Reiten und Springen gefordert.

Unter Leitung von Trainerin Heike Zwick und Assistentin Sabine Sterba wurden die Teilnehmer in vier Tagen Intensivtraining auf die Prüfung vorbereitet. Schönstes Wetter und gute Zusammenarbeit führten alle Teilnehmerinnen zu einem erfolgreichen Prüfungsabschluss.

(pm/gaz)

 
03. Oktober 2015

9. Feuerwehrfest

Einen guten Zuspruch verzeichnete in diesem Jahr wieder das Oktoberfest der Freiwilligen Feuerwehr Lardenbach/Klein-Eichen. Zum 9. Mal konnten dabei die Gäste neben alkoholfreien Getränken originales Oktoberfestbier, Haxen und halbe Hähnchen genießen. Zur Verköstigung wurden am Nachmittag zahlreiche selbstgebackene Kuchen mit dem dazugehörenden Kaffee angeboten.

Bei dem ganztägigen regen Treiben rund um das Feuerwehrgerätehaus in Lardenbach hatten auch die jüngsten Besucher beim Benutzen der Hüpfburg und beim Zielspritzen ihren Spaß. Den obligatorischen Fassanstich nahmen am Vormittag Ortsvorsteher Jürgen Hofmann, Magistratsmitglied Karlheinz Erdmann, Vereinsvorsitzender Andreas Ruppel und dessen Stellvertreter Reiner Felsing vor.

Neben den aus der Region und aus angrenzenden Bundesländern angereisten Gästen zählten zudem der Grünberger Stadtverordnetensteher Wolfgang Hausmann mit Gattin, sowie der Vorsitzender Michael Weber vom Kreisfeuerwehrverband Gießen.

(Karl-Ernst Lind)

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19. September 2015

Jubiläum bei der "Eintracht"

Es ist zwar keine runde Jubiläumszahl, aber das Feiern wollte sich der Männergesangverein "Eintracht" Lardenbach/Klein-Eichen dann doch nicht nehmen lassen. Vor stolzen 130 Jahren wurde der Gesangverein 1885 gegründet. Und seit 40 Jahren leitet Dirigent Ottmar Hasenpflug die "Eintracht". Mittlerweilen ist aus dem Männergesangverein ein gemischter Chor geworden. Wenn auch die Herren gerne noch mal alleine ihr Bestes geben.

Am Samstag (19. September) nun fand die Jubiläumsveranstaltung im Dorfgemeinschaftshaus statt. Vorsitzender Willi Rummelsberger konnte im vollbesetzten großen Saal die Gäste und Musikfreunde begrüßen. Und der erste Vorsitzende des Vereins führte auch weiterhin durch das lange Programm des Abends.

Da war zunächst der Kinderchor, die "Minis" des Vereins, die unter der Leitung von Minette Kraft sich sehr ins Zeug legten. Sie machten den Anfang, weil sie dann alsbald ins Bett mussten. Der Gastgebende Verein hatte nun als gemischter Chor mit Dirigent Ottmar Hasenpflug seinen Auftritt. Der Nachwuchs in seiner "Maxis"-Version war danach wieder mit Minette Kraft auf der Bühne. Ehrungen für die Mitglieder des Kinderchors schlossen sich an und wurden vom Vertreter des Ohm-Lumdatal-Sängerbundes Peter Zinkann mit Unterstützung von Willi Rummelsberger und Karlheinz Erdmann durchgeführt.

Begeistern konnte der Jugendchor das Publikum mit orginellen Darbietungen. Dieser Jugendchor besteht eigentlich aus ehemaligen Mitgliedern des Kinderchores. Den Kinderschuhen längst entwachsen, brachte der gemischte Chor moderne und vor allem rhythmische Stücke auf die Bühne. Auch hier hat Minette Kraft die musikalische Leitung.

Vor der großen Pause gab es ganz andere Töne aus dem Nachbarort Weickartshain zu hören. Der Mandolinenclub unter Leitung von Christina Scharmann brachte mit seinen verschiedenen Saiteninstrumenten den Gästen sehr melodische Lieder zu Gehör.

Deftiger und vor allem lauter begannen die "Chorknaben" Lardenbach/Klein-Eichen den zweiten Teil des Abends. Die Sängerauswahl des Vereins überraschte das Publikum mit einem Marsch aus Bundeswehrzeiten. Und brachten dann eine Hymne auf ihren Chorleiter dar, die die Stimmung im Saal steigen ließ.

Passend dazu folgte die Ehrung für Ottmar Hasenpflug zum 40. Jubiläum durch den Männergesangverein. Peter Zinkann überreichte die Goldene Nadel zur Anerkennung der Leistung Hasenpflugs in der Chorarbeit. Willi Rummelsberger hatte als Geschenk für den Chorleiter eine große Photographie der aktuellen aktiven Sängerinnen und Sänger des Vereins. Etwas kleiner viel diese Fotoaufnahme für Karlheinz Erdmann aus. Dieser wurde für seine langjährige Arbeit als Vereinsvorsitzender gewürdigt. Wiederum gleich groß war der jeweilige Präsentkorb für beide Geehrte.

Starke Stimmen folgten mit dem Auftritt des Weiß-Werkschors aus Lindenstruth. Als sich dazu die Herren der "Eintracht" gesellten war wohl der musikalische Höhepunkt des Abends erreicht. Auch diese Mannschaft wurde von Ottmar Hasenpflug geleitet.

Zum Abschluss der Veranstaltung stand nochmals der gemischte Chor Lardenbach/Klein-Eichen auf.der Bühne. Die Schlußrede hielt Vorsitzender Willi Rummelsberger der sich bei allen Aktiven und den zahlreichen Helfern bedankte.

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13. September 2015

Kirchenvorstand in Amt eingeführt

In einem feierlichen Abendmahls-Gottesdienst wurden am vergangenen Sonntag (13.09.2015) drei seitherige Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher der Kirchengemeinde Lardenbach/Klein-Eichen verabschiedet. Gleichzeitig erfolgte für die am 26. April 2015 für sechs Jahre neu gewählten Kandidaten die Einführung. Pfarrerin Cordula Michaelsen und Vikar Nils Schellhaas dankten zunächst den ausscheidenden Vorstandsmitgliedern Niklas Becker, Reiner Felsing und Anna Kremer für ihre zum Teil mehrere Wahlperioden geleistete Mitarbeit.

Die aus persönlichen Gründen nicht mehr kandidieren Felsing und Kremer erhielten wie auch der gewählte und aus privaten Gründen das neue Amt nicht annehmende Becker Urkunden und Geschenke. Für die neu bzw. wiedergewählten Kirchenvorsteherinnen Marie-Luise Kratz, Heike Repp, Heike Hofmann, Karin Fitzthum und die Kirchenvorsteher Gerhard Pernak und den für Becker nachrückenden Andreas Haeske gab es neben einer Urkunde ebenfalls ein Präsent.

(Karl-Ernst Lind)

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13. September 2015

Grenzgrabenfest 2015

Zum zweiten Grenzgrabenfest unter der Regie des Klein-Eichener Vereins hatte der Veranstalter am 12. und 13. September eingeladen. Wieder wurde auf dem Hof Loob gefeiert. Am Samstagabend ging es um 20 Uhr los. Die Musik machte in bewerter Art und Weise DJ Nicklas. Wie schon im letzten Jahr fand er die richtigen Töne und Lichteffekte um dem deutlich jüngeren Publikum gerecht zu werden. Dies war vom Veranstalter auch so beabsichtigt. Doch hielten es auch Ältere Besucher lange an diesem Abend aus. Zusätzlich zum Bierausschank, bot die Sektbar eine Abwechslung an Getränken.

Am Sonntagmittag, der Kirchgang war gerade beendet, fanden sich die Besucher zum Frühschoppen ein. Dabei stand erstmal die Verpflegung mit Speisen und Getränken im Fokus. Dazu gab es später eine Kuchentafel und Kaffee. Überraschend, als ob geplant, fuhr der "Eismann" vor. Und trotz des etwas nassen, aber warmen Wetters, ließen sich dies nicht nur die Kinder schmecken. Immer wieder kamen Besucher an den "Grenzgraben". Und so verging der Nachmittag. Der Frühschoppen zog sich als Spätschoppen bis zum Abend hin.

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09. September 2015

E-Jugend mit neuen Trikots ausgestattet

Mit einem Satz neuer Trikots erfreute der Lardenbacher Malermeister Frank Hoffmann dieser Tage die E-Jugendmannschaft der Jugendfußballspielgemeinschaft Lardenbach/Klein-Eichen, Groß-Eichen, Sellnrod und Weickartshain.

Bei der Übergabe der Hosen, Hemden und Stutzen bedankten sich Jugendwart und Trainer Stefan Weeke und Jugendbetreuer Paul Ebenhöh, sowie auch die jungen Fußballer mit einem kräftigen „Danke schön“ bei dem Lardenbacher Unternehmer.

Das Bild von K.-E. Lind zeigt die jungen Nachwuchsfußballer mit Trainer Stefan Weeke (2.v.r.), Betreuer Paul Ebenhöh (li) und Spender Frank Hoffmann (re).

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01. September 2015

Sirenenanlagen zum Feueralarm werden geprüft


In allen Stadt- und Gemeindeteilen heulen morgen und in den beiden folgenden Tagen die Sirenen mit dem Zeichen Feueralarm (1 Minute Warnton zweimal unterbrochen)

Landkreis Gießen. Vom 01. bis zum 03. September werden im Landkreis Gießen alle Sirenenanlagen mit dem Warnton „Feueralarm“ überprüft.

Am Dienstag, den 01. September, findet die Überprüfung zwischen 17 und 20 Uhr in allen Orts- bzw. Stadtteilen von Allendorf/Lumda, Gießen, Biebertal, Buseck, Fernwald, Heuchelheim, Grünberg und Hungen statt.

Zur selben Zeit werden die Sirenen am Mittwoch, den 02. September in den Kommunen Langgöns, Laubach, Lich, Lollar und Pohlheim getestet und

am Donnerstag, 03. September in allen Ortsteilen der Rabenau, Reiskirchen, Staufenberg und Wettenberg, ebenfalls zwischen 17 und 20 Uhr.

Dieses akustische Zeichen ruft im Ernstfall die Einsatzkräfte der Feuerwehr zum Feuerwehrhaus, um von dort zur Einsatzstelle zu eilen und Hilfe zu leisten. Mancher Orts werden die Einsatzkräfte üblicherweise über Funkalarmempfänger (stille Alarmierung) alarmiert, was die Bevölkerung in der Regel nicht mitbekommt.

Für die Bevölkerung hat das Signal „Feueralarm“ keine weitere Bedeutung.

(LKGi)

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20. August 2015

Diamantene Hochzeit

Auf 60 gemeinsame Jahre blickten am Donnerstag (20. August) Helga und Heinz Lindenberger zurück. Das Diamanthochzeitspaar während seiner gemeinsamen Lehrzeit bei der Firma Messer in Griesheim kennen und lieben gelernt. Helga Lindenberger machte dort eine Ausbildung zur Industriekauffrau, ihr Ehemann, wie sie Jahrgang 1934, wurde zum Werkzeugmacher ausgebildet.

Der gebürtige Frankfurter warwährend des Zweiten Weltkrieges mit seiner Schulklasse in Maulbach bei Homberg/Ohm untergebracht. So lernte er unfreiwillig Oberhessen kennen. Nicht ohne Folgen. Seit 1976 hatten die Lindenbergers ein Wochenendhaus auf dem Galgenberg in Klein-Eichen. 1984 bauten sie dort auf dem Kahlsberg ein richtiges Haus. Ende des Jahres 1992 waren beide Eheleute in Rente gegangen.

In Griesheim war Heinz Lindenberger 40 Jahre lang Vorsitzender im Sportverein gewesen. In Klein-Eichen engagierte er sich als Schriftführer im Vorstand der Freiwilligen Feuerwehr. Zudem unterstützte er als Mitorganisator die "Grenzgrabenspritzer" bei diversen Festen im Dorf.

Auch Helga Lindenberger war im Vorstand desselben Sportvereins in Griesheim. Nach dem Umzug nach Klein-Eichen war sie viele Jahre in der Seniorengymnastikgruppe des Spiel- und Sportvereins aktiv.

Zum Ehrentag gratulierten dem Paar neben den Familienangehörigen und Verwandten zahlreiche Nachbarn, Freunde und Bekannte. Glückwünsche des Magistrats, des Landkreises Gießen und des Ministerpräsidenten überbrachte Stadtrat Hans Pigors. Im Namen des Klein-Eichener Ortsbeirates gratulierte auch Ortsvorsteher Werner Zimmer und überreichte dem Paar ein Geschenk.

(Karl-Ernst Lind)

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19. August 2015

Heute keine MAZ

Wer heute auf seine MAZ wartet, tut dies vergeblich. Die Ausgaben für Klein-Eichen sind einem treisten Diebstahl zum Opfer gefallen! Der Rucksack mit dem Anzeigenblatt wurde den Austrägerinnen entwendet. Lena und Leonie Langohr waren gerade im Hinterdorf unterwegs um die neuste Ausgabe zu verteilen. Einen Rucksack mit einem Teil der zu verteilenden Blätter stellten sie zwischendurch ab. Als die Beiden zurück kamen war der Rucksack samt Inhalt verschwunden. Vom Täter keine Spur.

 
26. Juli 2015

Wander-Gottesdienst durch die heimische Natur

Ausgangspunkt eines Wander-Gottesdienstes der Kirchengemeinden des Kirchspiels Lardenbach/Klein-Eichen am vergangenen Sonntag war das Gotteshaus in Klein-Eichen. Pfarrerin Cordula Michalesen konnte dazu zwanzig Teilnehmer begrüßen. Nach der Gottesdiensteröffnung und einem gemeinsam gesungenen Lied startete die Gruppe in Richtung Tannenköppel zur ersten Station. Dort wie auch an den weiteren Haltepunkten konnten die Anwesenden gemeinsam die schöne Natur genießen und verschiedene Bibeltexte hören.

Wie Pfarrerin Michaelsen erläuterte, hätten auch die Konfirmanden bei der Aufarbeitung des Themas, wie man Gott im Gottesdienst am besten begegnen kann, festgestellt, dass dieses auch in freier Natur möglich ist. Damit werden die Gedanken der neuen Konfirmanden tatsächlich auch in die Tat umgesetzt. Am Ziel der Tour an den Fischteichen des Angelsportvereins Seenbachtal endete mit dem gemeinsam gesprochenen 23. Psalm, dem Beten des „Vater Unser“ und dem Segen Gottes dieser Wander-Gottesdienst.

(Karl-Ernst Lind)

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25. Juli 2015

LSB-Fördermittel für den SSV Lardenbach/KIein-Eichen

Zusammen mit weiteren 12 Vereinen wurde am vergangenen Samstag dem Spiel- und Sportverein Lardenbach/Klein-Eichen durch den Landessportbund Hessen ein Zuschuss für seine Jugendarbeit gewährt. Vereinsvorsitzender Kurt Scharmann konnte dabei in Fernwald aus den Händen des Kreisvorsitzenden Professor Dr. Heinz Zielinski den entsprechenden  Bewilligungsbescheid entgegennehmen.

Die Fördermittel in Höhe von 290 Euro werden für die Anschaffung von vorgeschriebenen Torsicherungen eingesetzt. Zur Sicherheit der Jugendfußballer müssen nach einem tödlichen Unglücksfall in Hamburg alle Jugendtore eine zusätzliche Absicherung erhalten. Mit der Umsetzung dieser Maßnahme gewährt der im Jugendbereich aufstrebende Grünberger Stadtteilverein seinen jungen aktiven Sportlern die entsprechende Sicherheit. Mit dem Sportverein Harbach und dem Tennisclub Laubach erhielten zwei weitere heimische Vereine eine Förderung durch den Landessportbund Hessen.

(Karl-Ernst Lind)

 
19. Juli 2015

Wasserrohrbruch

Erst im März mussten nach einem Wasserrohrbruch in der Groß-Eichener Straße Reparaturarbeiten durchgeführt werden. Nun, am frühen Sonntagabend, sprudelte schon wieder Wasser durch die Straßendecke! Es sieht ganz danach aus, dass wieder ein Rohrbruch für Arbeit sorgt. Und dies kaum 2 Meter von der damaligen Bruchstelle. Ein Mitarbeiter der Stadt hat sich gleich vor Ort die Sache angeschaut. Und er musste den Schieber zur Versorgung der Groß-Eichener Straße schließen.

Am Montagmorgen rückte dann ein Team zur Reparatur an. Das Leck entstand vermutlich durch Rost. Mit einer Manschette konnte das Gußrohr abgedichtet werden. Obwohl es immer wieder mal zu Rohrbrüchen in dem alten Leitungssystem kommt, können diese Rohre aber noch besser sein, als die in den 1950er oder 1960er Jahren verlegten Leitungen.

Übrigens wird das Wasserwerk der Stadt Grünberg aufgelöst. Unterhalten wird das Leitungssystem dann von einer Privatfirma. Für wen solche Sparmaßnahmen von Vorteil, oder für wen von Nachteil sind wird vielfach diskutiert.

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05. Juli 2015

Volkswanderer und die Hitze

Einen großen Einschnitt bei den Teilnehmern der 34. Volkswanderung nach den Richtlinien der Europäischen Volkssportgemeinschaft (EVG) Deutschland musste gegenüber den vergangenen Jahren am letzten Wochenende der Spiel- und Sportverein Lardenbach/Klein-Eichen verbuchen. Die geringe Teilnehmerzahl von lediglich 279 Wanderern war auf die überdurchschnittlich hohe Sommertemperatur zurückzuführen. So begaben sich am Samstag nur 80 Teilnehmer auf die drei über fünf, zehn und fünfzehn Kilometer angebotenen Wanderstrecken. Am Ende der Veranstaltung zählte die Wanderabteilung „Die Speckmäuse“ des Grünberger Stadtteilvereins dann insgesamt nur 279 Starter.

Trotz der zahlreichen schattenspendenden Waldwegen und auch der am Sonntag vorgezogenen Startzeit nutzen nur die überzeugten Wandersleut´ aus 28 EVG- und neun IVV-Vereinen die herrliche oberhessische Landschaft rund um die Grünberger Stadtteile Lardenbach und Klein-Eichen und die Strecke in das Mühlental bei Freienseen. Bei der abschließenden Siegerehrung am Start- und Zielort in der vereinseigenen Schutzhütte konnten die acht teilnehmerstärksten Gruppen mit je einem Pokal geehrt werden.

Vereinsvorsitzender Kurt Scharmann und Wanderwart Manfred Lind übergaben nach dem Dank an die Teilnehmer und die vereinseigenen Helferinnen und Helfer den Siegerpokal an die Berg- und Wanderfreunde Lindenstruth mit 50 Teilnehmern. Die weiteren Plätze belegten die Volkssportfreunde Gießen (27), der VSG Echzell (20) und der SC 77 Niederkleen mit 19 Startern. Die Pokale für die Plätze fünf bis acht erhielt der Wanderverein Ilbeshausen (12), die Lauf- und Wanderfreunde Rüddingshausen (11), die Berg- und Wanderfreunde Ulfa (9) und der Wanderclub Dietkirchen mit 8 Wanderern. Weitere teilnehmende heimische Wandervereine waren der BSC Lich, der Sportverein Odenhausen/Lumda und der KSV Ober-Seibertenrod.

(Karl-Ernst Lind)

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28. Juni 2015

Dorfsingen

Mit einem Dorfsingen an gleich vier öffentlichen Plätzen wartete am vergangenen Sonntag (28. Juni) der Männergesangverein „Eintracht“ Lardenbach/Klein-Eichen mit seinen drei Chören auf. Begonnen wurde bei herrlichem Sonnenscheinwetter das Singen unter der Leitung von Chorleiter Ottmar Hasenpflug mit dem Gemischten Chor und dem Männerchor im Hölzchesweg.

Das nächste Ziel war dann der Dorfplatz „Am Helgenstock“. Dort, wie auch beim nächsten Standpunkt an der Kirche in Klein-Eichen gab es von den zahlreichen  Zuhörern entsprechend verdienten Applaus. Nach der Ankunft am Backhaus in Lardenbach präsentierte sich neben beiden Erwachsenenchören dann unter der Leitung von Minette Kraft der Kinderchor. Die Kinder der „Sing-, Spiel- und Spaßtruppe“ zeigten mit dem mehrmaligen Auftreten ihr Können. Für die Beiträge der „Minis“ und „Maxis“ spendeten die Anwesenden entsprechend viel Beifall.

Für das leibliche Wohl beim sich anschließenden Frühschoppen hatten die Verantwortlichen des Vereins ebenfalls gesorgt. So wurden neben Grillwürstchen und Fleischkäse aus dem zuvor angefeuerten Backofen am Nachmittag auch verschiedene frischgebackene Hefekuchen zum Verzehr angeboten. Bei ausgezeichneter Stimmung nutzen viele Bewohner und weitere Gäste die Möglichkeit um in Harmonie mit den heimischen Sangesfreunden einen harmonischen Tag zu verbringen.

(Karl-Ernst Lind)

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27. Juni 2015

Sonnenwendfeuer

Eine Woche nach dem offiziellen Sommeranfang veranstaltete der Obstbau- und Kelterverein Lardenbach/Klein-Eichen am Samstag, den 27. Juni eine Sonnenwendfeier. Hatte es am Tag teils noch stark geregnet, so war der Abend optimal als um 19 Uhr Beginn der Veranstaltung am Sportgelände war. So konnten die Besucher bis zum Einbruch der Dämmerung in Gesellschaft und mit Steaks und Würstchen vom Grill dem Entzünden des Feuers entgegen sehen. Nach einiger Zeit ohne Feuer zur kürzesten Nacht im Jahr, war es mal wieder ein gelungenes Ereignis.

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19. Juni 2015

Doppelaxtwerfer

Am vergangenen Freitag versuchten sich einige Klein-Eichener im Axtwerfen. Genauer im Doppelaxtwerfen. Auf dem Sportplatz in Münster, wo am vorletzten Wochenende die Deutsche Meisterschaft in dieser doch eher noch unbekannten Sportart ausgetragen wurde, ergab sich die Möglichkeit mal die Axt zu schwingen. Die Aktion stand unter der Aufsicht von Berend Repp, Mitglied des ausrichtenden Vereins "Asgard Throwers" aus Hungen.

Der Ursprung dieser Beschäftigung ist bei den Holzfällern in Kanada und Norwegen zu suchent. Dort haben die Arbeiter zum Zeitvertreib ihre Äxte auf Holzstämme geworfen. Sinn der Doppelaxt sind die unterschiedlich scharfen Klingen, eine zum Fällen, die andere zum Entasten. So mussten die ohnehin schon schwer bepackten Holzfäller nicht auch noch zwei Äxte mit sich tragen.

Geworfen wird auf eine dicke Holzscheibe, auf die eine Zielscheibe gemalt ist. Die Axt ist ca. zwei Kilo schwer und wird idealerweise mit beiden Händen über den Kopf aus einer Distanz von 6 Metern geworfen. Da die Scheibe von den Teilnehmern tatsächlich auch getroffen wurde, fühlte man sich gleich wie die alten Wikinger.

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14. Juni 2015

Bürgermeister und Landratswahl

So eine geringe Wahlbeteiligung hat es in Klein-Eichen wohl noch nie gegeben! Zu der Bürgermeister- und Landratswahl am Sonntag waren 219 Bürgerinnen und Bürger wahlberechtigt. Mittels Briefwahl gaben 13 ihre Stimmen ab. Somit hätten an die Wahlurne im ehemaligen Backhaus 206 Wahlberechtigte kommen können. Aber nur 91 fanden bei schönstem Sommerwetter den Weg dort hin. Damit lag die Wahlbeteiligung mit Briefwahl bei 47,5%.

Frank Ide von den Freien Wählern ist als Bürgermeister Grünbergs wiedergewählt worden. Bei der Wahl stimmten laut dem vorläufigen Ergebnis 71,8 Prozent für Ide. Er war als einziger Kandidat angetreten. Die Wahlbeteiligung lag bei 36,4 Prozent.

Auch die Klein-Eichener wählten Frank Ide als Bürgermeister wieder. Von den 90 gültigen Stimmen (ohne Briefwahl) kreuzten 66 Ja an. Das sind 73,3% Zustimmung. Die Möglichkeit bei nur einem Kandidaten Nein zu sagen nutzten 24 (26,1%).

Gießens SPD-Landrätin Anita Schneider ist für eine zweite Amtszeit wiedergewählt worden. Beim Urnengang am Sonntag stimmten 62,14 Prozent der Wahlberechtigten für die 53-Jährige. Der 37 Jahre alte Lehrer Gregor Verhoff (CDU) holte demnach 32,09 Prozent und der Politikwissenschaftler Sascha Endlicher (Piraten) 5,76 Prozent der Stimmen. Die Wahlbeteiligung lag bei 30,4 Prozent.

Ganz ähnlich das Ergebnis zur Landratswahl in Klein-Eichen (ohne Briefwahl): Anita Schneider (SPD) erhielt 59 Stimmen (67,0%). Gregor Verhoff (CDU) kam auf 24 Stimmen (27,3%). Der Pirat Sascha Endlicher sammelte 5 Stimmen (5,7%).

 
24. Mai 2015

Oldtimertour durch Klein-Eichen

Bei der traditionellen ADAC Oldtimerfahrt des MSC-Horlofftal waren erstmals auch neue "Klassiker" zu sehen. Das Feld der 90 Oldtimer der Baujahre 1926 bis 1985 wurde von 30 bärenstarken Ford Mustang Shelby GT 500 (Baujahr 2008 bis 2014) angeführt. Die teilweise über 600 PS starken Klassiker gingen am Sonntagmorgen von Hungen aus auf die 140 Kilometer lange Strecke.

Wie schon vor einigen Jahren, war diesmal wieder ein Kontrollpunkt vor der Klein-Eichener Rallye-Scheune eingerichtet worden. Für die Besucher am Kontrollpunkt wurde vom Team der Rallye-Scheune an diesem Pfingstsonntag eine Bewirtung angeboten. Die Teilnehmer der Rundfahrt hatten hier auch eine Aufgabe zu erledigen: Entlang einer Meßlatte galt es mit dem rechten Hinterrad möglichst genau in einem Abstand von 45 cm heranzufahren. Tatsächlich schafften dies auch einige wenige Fahrer.

Im Minutentakt starteten die Schätzchen der Automobil- oder Motoradgeschichte in Hungen. Nicht nur Schnauferl und Museumsstücke waren da am Start. So gefielen auch die vielen Fahrzeuge der Wirtschaftswunder-(Nachkriegs-)Jahre oder der Traumwagen der eigenen Jugend vom Schlage eines Opel Kadett, Ascona und Manta, eines VW Käfer Cabrio, Ford Capri, Triumph Spitfire sowie Porsche oder Mercedes. Die aus ganz Deutschlande und sogar auch Tschechien, der Schweiz, Liechtenstein und Luxemburg angereisten Teams fuhren in gemütlichem Tempo durch die Vogelsbergdörfer.

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15. Mai 2015

Windkraftanlagen im Seenbachtal

Erst im Herbst 2014 legte die "hessenEnergie" ihr Projekt eines Windparks zwischen Freienseen, Lardenbach und Sellnrod auf Eis. Nun hat die Tochter der OVAG das Projekt endgültig aufgegeben.

Die Entscheidung der Projektierer ist erst vor kurzem gefallen, wie die Gießener Allgemeine berichtete. Dies erfolgte wohl im Hinblick auf die schlechten Erfolgsaussichten aufgrund der Lage im Vogelschutzgebiet Vogelsberg. Nachdem der RP in Gießen, als zuständige Fach- und Genehmigungsbehörde weitere Prüfungen für den Teilraumordnungsplan forderte, ergaben die Voruntersuchungen, dass bei der Vielzahl der Vorgaben, die für die Darstellung eines Windvorranggebietes gelten, eine weitere Bearbeitung keinerlei Aussicht auf Erfolg hat. Schon die Überlagerung der Schutzgebiete FFH und Vogelschutz lassen die Genehmigungsfähigkeit scheitern.

Hessenenergie also hat die Arbeiten für das mit der Stadt Laubach abgestimmte Plangebiet mangels Aussicht auf Erfolg eingestellt. Übrigens hätte der nächstgelegene Mühlenmast ca. 1440 Meter von den ersten Häusern Lardenbachs entfernt zum Stehen kommen sollen. Der Ortsrand Klein-Eichens, am Sellnröder Kreuz, war ca. 1600 Meter von der nächsten geplanten Windanlage entfernt. Die Entfernung nach Freienseen betrug nur ca. 500 Meter zum nächsten Mast.

 
14. Mai 2015

"Vatertagsfeier" im Steinbruch

Die traditionelle Feier an "Himmerlfahrt" im Klein-Eichener Steinbruch fällt in diesem Jahr leider aus!

Personalprobleme des Veranstalters machen es unmöglich den logistischen Aufwand und den Ablauf der Veranstaltung an diesem Tag zu leisten. Eine anderweitige Organisation war in der kürze der Zeit nicht herzustellen.

Seit fast vierzig Jahren sind die Mitglieder des ehemaligen Stammtisches der Freiwilligen Feuerwehr Klein-Eichen, die "Grenzgrabenspritzer", mit dieser Feier im Dorf aktiv. Jedes Jahr kamen an diesem Feiertag nicht nur Klein-Eichener und Lardenbacher hier im idyllisch gelegenen Steinbruch auf dem Galgenberg zusammen. Auch aus den umliegenden Nachbardörfern kamen "Vatertags-Wanderer" immer gerne auf einen Umtrunk vorbei.

Ob und wie es an diesem Feiertag in Zukunft weiter geht, steht z. Zt. noch nicht fest.

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01. Mai 2015

Maifeier im Steinbruch

Der Klein-Eichener Steinbruch wird schon lange genutzt, um gerade im Mai draußen zu feiern. Aber für den Klein-Eichener Verein war es nun erst die zweite Veranstaltung zum 1. Maifeiertag. War der Vormittag noch etwas verhalten, so kamen die Besucher gerade zur Mittagszeit, um sich dem angebotenen Grillgut zu widmen. Ebenso sucht und findet man bei solch einer Gelegenheit gute Unterhaltung zwecks Austausch von Neuigkeiten. Mittlerweilen zeigte sich auch die Sonne öfters. Und der Nachmittag verlief in geselliger Runde, zu der immer wieder weitere Gäste dazu kamen. Bis zum frühen Abend ging das Treiben. Der Veranstalter konnte zufrieden sein, war das Angebot in wesentlichen Teilen doch ausverkauft.

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26. April 2015

Wahl des Kirchenvorstandes Lardenbach/Klein-Eichen

Bei der Kirchenvorstandswahl für die Kirchengemeinde Lardenbach/Klein-Eichen am 26. April lag die Wahlbeteiligung bei knapp 30 Prozent. Im Vergleich zu anderen Gemeinden ist das ein leicht unterdurchschnittlicher Wert. Von 5 Kandidatinnen und 3 Kandidaten sind 6 in den Kirchenvorstand gewählt worden. Dies sind Niklas Becker, Karin Fitzthum, Heike Hofmann, Marie-Luise Kratz, Gerhard Pernak und Heike Repp.

 
28. März 2015

Müllsammelaktion

Wie in den vergangenen Jahren stand in diesem Jahr wieder eine Müllsammelaktion auf dem Programm. Einige Bürgerinnen und Bürger der beiden Grünberger Stadtteile Lardenbach und Klein-Eichen beteiligen sich immer an diesem Tag. Weil das Land Hessen erst im Herbst sein "Sauberhaftes Hessen" durchführen will, hat die Stadt Grünberg zum "Frühjahrsputz" aufgerufen. So bleibt es bei alten Gewohnheiten, zugunsten der heimischen Natur aktiv zu werden. Diese Jahreszeit eignet sich einfach besser dazu sauber zu machen.

Unter der Leitung der beiden Ortsvorsteher Jürgen Hofmann und Werner Zimmer wurde die Müllsammlung am Samstag, 28. März durchgeführt. Beteiligt an der Organisation waren ferner die Jugendfeuerwehr unter Leitung von Simon Repp und Karl-Ernst Lind als "Allrounder". Gestartet in mehreren Gruppen am Feuerwehrgerätehaus in Lardenbach, hatte man bis zum Mittag wieder einige blaue Mülltüten gefüllt.

Und obwohl der Eindruck entstehen konnte, das etwas weniger Abfall zusammen gekommen sei, so bleibt das Unverständnis darüber wieso einige Zeitgenossen ihren Müll im Straßengraben entsorgen müssen. Ist ein übrig gebliebener Weihnachtsbaum im Ständer noch ganz witzig, so zweifelt man an den Mitbürgern, wenn Hundeexkremente in Plastiktüten verpackt und dann doch in die Landschaft geworfen werden.

Zum Abschluss der Sammlung gab es im Gerätehaus für die 18 Teilnehmer einen Imbiss der von der Landmetzgerei Kielbassa gespendet wurde. Ebenso konnte an einer Verlosung der Stadt Grünberg teilgenommen werden.

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27. März 2015

TTC wird zukünftig wieder Sparte des Spiel- und Sportvereins

Ein einstimmiges Votum der 25 anwesenden Mitglieder für die Auflösung des Tischtennisclubs Ilsdorf/Lardenbach und den gleichzeitig damit verbundenen Schritt als Sparte zurück zum Spiel- und Sportverein Lardenbach/Klein-Eichen waren ein eindeutiges Ergebnis in der ordentlichen Mitgliederversammlung des Vereins. Dem vom Vorsitzenden Klaus-Dieter Kraft entsprechend eingebrachten Vorstandsantrag zu dieser Maßnahme lagen die zunehmenden Kosten beim Spielbetrieb und die Abgaben an die Verbände zu Grunde. Weiterhin könnte durch diese Maßnahme eine noch bessere Nachwuchsarbeit geleistet werden. Der Tischtennisclub hat z. Zt. 84 Mitglieder.

(Karl-Ernst Lind)

 
27. März 2015

Eröffnung Obst- und Gemüselädchen

In nur fünf Wochen waren die baulichen Maßnahmen durchgeführt worden. Und am Freitag, dem 27. März eröffnete Wiebke Kassühlke in Klein-Eichen in der Sellnröder Straße 5 ihr Obst- und Gemüselädchen. Die gelernte Gemüsegärtnerin ist schon seit über 20 Jahren im Geschäft und war vorrangig auf Märkten unterwegs. Nun fasste sie den Entschluss, ihre Erfahrungen aus dieser Zeit zu nutzen und in einem eigenen Laden frisches Obst und Gemüse anzubieten.

"Obstsalat & Wurzelwerk" heißt das kleine Geschäft im kleinsten Grünberger Stadtteil. Die Angebotspalette reicht von Obst und Südfrüchten über Gemüse bis hin zu Kartoffeln. Regionale Angebote werden je nach Sasion ebenfalls vorgehalten. Selbst Apfelsaft, Eingemachtes und Eier können erworben werden. Auch Bestellungen bestimmter Produkte sind möglich. Oder man lässt sich mit individuell zusammengestellten "Obst- und Gemüsekisten" überraschen.

Eine Lieferung in die nähere Umgebung ist auch möglich. Geöffnet hat das Gemüselädchen Montag, Dienstag und Freitag von 09.00 bis 12.30 Uhr und von 14.00 bis 18.00 Uhr. In der Woche vor Ostern ist auch am Donnerstag und Samstag geöffnet.

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19. März 2015

Ortsbeirat hat weiterhin 7 Mitglieder

In seiner Sitzung am 19. Februar hat sich der Klein-Eichener Ortsbeirat gegen eine Verkleinerung dieses Gremiums ausgesprochen. Von der Stadtverwaltung kam damals die Aufforderung eine Stellungnahme zu diesem Thema abzugeben. Zur nächsten Kommunalwahl im Jahr 2016 musste festgelegt werden, aus wieviel Personen die Ortsbeiräte, die Ausschüsse und die Stadtverordnetenversammlung in der neuen Legislaturperiode bestehen sollten.

Wohl nicht nur in Klein-Eichen, sondern auch in weiteren Stadtteilen Grünbergs hat sich eine Mehrheit gegen diese Pläne zu einer verringerten Personenzahl in den Gremien ausgesprochen. Denn in der Stadtverordnetenversammlung am 5. März 2015 wurde die neue Hauptsatzung der Stadt Grünberg beschlossen. Danach bleibt die bisherige Mitgliederzahl sowohl in den Ortsbeiräten, als auch der Stadtverordnetenversammlung (37) und den Ausschüssen (je 7) bestehen.

In der Satzung heißt es, in den Stadtteilen werden Ortsbezirke nach Maßgabe der Hessischen Gemeindeordnung und des Kommunalwahlgesetzes errichtet. Der Ortsbezirk umfasst das Gebiet der ehemaligen Gemeinden. Die Zahl der Mitglieder der Ortsbeiräte richtet sich nach der Größe des Stadtteiles. Demnach haben etwa Klein-Eichen, Lardenbach und Stockhausen je 7 Mitglieder. Das größere Weickartshain dagegen hat 9 Mitglieder. Genauso wie die Kerngemeinde Grünberg, die ebenfalls 9 Mitglieder hat.
Diese Hauptsatzung tritt am Tage nach ihrer Bekanntmachung am 19. März, in Kraft.

 
15. März 2015

Zum Abschied ein Konzert der Sing-, Spiel- und Spaßtruppe

Wenn auch der Sonnenschein fehlte, stimmten am vergangenen Sonntag die aktiven Mitglieder des Männergesangvereins Lardenbach/Klein-Eichen bei einem abwechslungsreichen Konzert auf den schon sehnlichst erwarteten Frühling ein. Hauptakteure waren dabei die Kinder und Jugendlichen der Sing-, Spiel- und Spaßtruppe. Unter der Leitung von Stefanie Rohn präsentierten sie im vollbesetzten Dorfgemeinschaftshaus ein stimmungsvolles Programm. Bereichert wurde das Konzert durch einen Liedvortrag des Gemischten Chores unter der Leitung von Ottmar Hasenpflug.

Bei den überzeugenden Auftritten der „Minis“ des Kinderchores waren die Lieder „Hei Hallo, Hör gut zu“, „Badubadudumm - es ist so kalt“ und „Eene meene Mäusebein“ zu hören. Zusammen mit den „Maxis“ erklang dann die Offenbarung „Ich lieb den Frühling“. Schwung- und stimmungsvoll folgten die „Maxis“ mit den zum Teil selbstgeschriebenen Liedern „Jetzt geht´s los“, „Song von mir“, „Tiritomba“, „Auf dem Weg“, „Rock my Soul“, “Alles nur in meinem Kopf“ und „Dumba dumba – Jetzt ist Schluss“. Ein selbstgeschriebenes Frühlingsgedicht und ein Paule-Gedicht rundeten das vom Publikum mit viel Beifall bedachte Programm ab.

Mit Wehmut und der einen oder anderen Träne im Auge wurde am Ende Chorleiterin Stefanie Rohn verabschiedet. Sie hatte vor einem Jahr den Kinderchor als Vertretung von der beruflich verhinderten Minette Kraft übernommen. Mit zahlreichen Geschenken und Blumen sowie anerkennenden Worten für die hervorragende Arbeit dankten Minette Kraft, Vereinsvorsitzender Willi Rummelsberger und die Kinder des Chores der scheidenden Chorleiterin. Sie selbst äußerte ihre Verbundenheit zu der Sing-, Spiel- und Spaßtruppe und dankte zugleich für die ausgezeichnete Unterstützung durch den Verein, die Betreuerinnen und die Eltern. Mit dem Genuss einer Kaffee- und Kuchentafel fand der Nachmittag dann sein Ende.

(Karl-Ernst Lind)

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13. März 2015

SSV Lardenbach/Klein-Eichen hielt Rückblick auf das Jahr 2014

In Anwesenheit der beiden Ortsvorsteher Werner Zimmer (Klein-Eichen) und Jürgen Hofmann (Lardenbach) sowie der Ehrenmitglieder Reiner Roth und Arno Böcher fand die Mitgliederversammlung des Spiel- und Sportvereins Lardenbach/Klein-Eichen ihre Durchführung. Vorsitzender Kurt Scharmann legte nach dem Gedenken an die verstorbenen Mitglieder Sven Keller und Gerd Deubel den Tätigkeitsbericht vor.

Er erwähnte dabei neben der Rosenmontagsveranstaltung im Vereinsheim die 33. EVG-Wanderung und den leider sehr schlecht besuchten Ortssporttag. Weiterhin stand zum Jahresende der schon zur Tradition gewordene Preisskat auf dem Programm. Sein Dank galt allen Übungsleitern, Helfern und Spendern für die gewährte Unterstützung.

Dem Bericht der Kassenwartin Gerda Weeke folgten die Ausführungen der Kassenprüfer Norbert Dittrich und Jürgen Maus. Der von ihnen beantragten Entlastung des Vorstandes wurde von den Anwesenden anschließend zugestimmt. Mit Jürgen Hofmann wurde für den ausscheidenden Kassenprüfer Norbert Dittrich ein Nachfolger gewählt.

Von einem erfreulichen Aufschwung konnte Jugendleiter Stefan Weeke berichten. 32 Kinder zwischen vier und siebzehn Jahren spielen derzeit in den laufenden Meisterschafts- und Beschäftigungsrunden für den heimischen Sportverein, was im Vergleich der letzten zwei Jahre eine Verdreifachung bedeute. In der mit dem SV Sellnrod, dem FC Weickartshain und dem TSV Groß-Eichen gebildeten Spielgemeinschaft spielen vier Jugendmannschaften von der G- bis D-Junioren mit insgesamt 86 Jugendlichen. Hierbei stellt der SSV dreißig Kinder.

Bei der regelmäßigen Teilnahme an verschiedenen Turnieren und Beschäftigungsrunden konnten auch zahlreiche Erfolge verbucht werden. Herausstechend waren dabei der Gewinn eines Einladungsturnieres für G-Jugendmannschaften in Ettingshausen und die Kreismeisterschaft der E-Jugend auf dem Feld und in der Halle. Bei der Regionalmeisterschaft in Haiger belegten die jungen Kicker den 3. Platz. Für die Nachwuchsabteilung stand neben Trainingslagern, dem Ausrichten von Pflichtturnieren auch ein Fußballcamp in der Verbindung mit der Talentförderung Mittelhessen mit 60 Kindern auf dem Programm.

Weeke dankte anschließend den Übungsleitern und Betreuern Eric Bressler, Katja Rumpf, Kerstin Schlamann, Jan Hartmann, Martin Oswald, Maik Walther, Paul Ebenhöh und Benjamin Schäfer für die aufopfernde Jugendarbeit. Sein Dank galt auch dem FC Mücke für die Aufnahme von SSV-Jugendlichen mit Zweitspielrecht sowie Karlheinz Erdmann, Klaus Weeke für die Instandhaltung und Pflege des Sportgeländes und Hans-Georg Kielbassa für dessen Sachspenden. Mit dem Hinweis auf ein am 11. und 12. Juli 2015 in Weickartshain und im Juli  2016 in Lardenbach ausgetragenes Jugendturnier und der Bitte um entsprechende Unterstützung durch die Mitglieder bei der Sanierung der Sportanlage endete der Bericht des Jugendleiters.

Von 42 mäßig bis gut besuchten Übungsstunden berichtet Gymnastikleiterin Sigrid Ruppel. Hierbei standen neben der Gymnastik noch Walken, Fahrradfahren und Schwimmbadbesuche auf dem Programm. Traditionsgemäß gab es am Aschermittwoch auch wieder ein Heringssalatessen.

Bei dem von dem Verein durchgeführten 33. EVG-Wandern gingen nach Aussage von Wanderwart Manfred Lind 520 Teilnehmer an den Start. In der Gesamtwertung der EVG-Wanderer-Teilnehmer belegte der SSV den 37. Platz. Das diesjährige EVG-Wandern findet am 4. und 5. Juli statt. Lind dankte allen Helfern und Spendern und bat zugleich auch um eine verstärkte Beteiligung an den einzelnen EVG-Wanderungen.

Da keiner der für 40 Jahre Mitgliedschaft zu ehrenden Jubilare anwesend war konnten die Ehrungen nicht vorgenommen werden. Die Ehrenurkunde und die entsprechende Vereinsnadel werden somit Irmgard Felsing, Ottmar Neuß und Dieter Frank nachgereicht. Vorsitzende Scharmann verwies auf das diesjährige EVG-Wandern und den Preisskat am 30.  Dezember. Er nannte mit den beiden ersten Juli-Wochenende auch den Termin des im Jahre 2016 anstehenden 50-jährigen Vereinsjubiläums. Dabei sind ein Fußball-Jugendturnier, eine Gymnastikshow und der offizielle Festakt mit anschließendem Frühschoppen geplant.

(Karl-Ernst Lind)

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12. März 2015

Wasserrohrbruch

Schon am Mittwochabend (11.03) deutete es sich an. Und am Donnerstagmorgen war es gewiss. Ein Rohrbruch der Wasserversorgungsleitung in der Groß-Eichener Straße. Bis übers "Kreuz" floss das austretende Nass. Nach einem Anruf des Anliegers bei der Stadtverwaltung, war ein "Wassermann" der Stadt schnell vor Ort. Und schon um 8.30 Uhr kündigte man an, das Wasser in der Straße abzustellen. Die ausführende Firma begann unmittelbar mit den Erdarbeiten um die schadhafte Stelle frei zu legen. Nach einiger Suche wurde man fündig. Ein altes Abzweigstück zu einem Hausanschluss war gerissen. Bis zum Abend dauerte die Reparatur. Auch dann erst konnte die Wasserversorgung wieder angestellt werden. Rund 10 Stunden ohne fließend Wasser im Haushalt macht deutlich, wie gedankenlos diese Selbstverständlichkeit hingenommen wird. Verfüllt wurde die Baugrube am Freitag. Und die Asphaltdecke wird erst am Montag aufgetragen.

In diesem Zusammenhang sei erwähnt, dass der Wasserhochbehälter z. Zt. gereinigt wird. Die Arbeiten an der ersten Kammer sind abgeschlossen. Die zweite Kammer folgt. Dazu wurde diese am Freitag geleert. Ob diese Arbeiten mit dem Rohrbruch in Verbindung stehen sei dahin gestellt. Wenn aber, aus welchen Gründen auch immer, eventuell ein hoher Druck auf den alten Leitungen einwirkt, könnte diese vielleicht Schaden genommen haben. Aber Wasserrohrbrüche kommen immer wieder vor.

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07. März 2015

JHV der Jagdgenossen

Zur diesjährigen Jahreshauptversammlung der Jagdgenossenschaft Stockhausen/Klein-Eichen konnte Jagdvorsteher Jürgen Biedenkapp im Dorfgemeinschaftshaus in Lardenbach die Genossenschaftsmitglieder, den Jagdpächter Helmut Nickel, Magistratsmitglied Hans Pigors und die beiden Ortsvorsteher Walter Schäfer und Werner Zimmer begrüßen.

Gedacht wurde dem langjährigen Schriftführer und Rechner der Jagdgenossenschaft Otto Reitz (Stockhausen), der im letzten Jahr verstorben ist.

Jagdvorsteher Biedenkapp sprach in seinem Bericht von einem ereignisreichen Jahr 2014, da eine außerordentliche Sitzung abgehalten werden musste. Bekanntlich ist dabei die Jagdpacht aufgeteilt worden. Der bisherige Jagdpächter Helmut Nickel bleibt in Stockhausen Pächter. In Klein-Eichen wird dagegen ab April Udo Senczkowski die Jagdpacht übernehmen. Jürgen Biedenkapp weist ausdrücklich darauf hin, dass damit nur die Jagdpacht geteilt wurde. Die Jagdgenossenschaft Stockhausen und Klein-Eichen bleibt nach wie vor bestehen.

Schon zu Beginn der Sitzung konnte man feststellen, dass die ausgelegte Mitgliederliste nun auch die jeweiligen Flächen der Genossen ausweist. Dies ermöglichte das von der Stadtverwaltung zur Verfügung gestellte neue Jagdkataster. Der beiliegende Flächenplan bedarf allerdings im Detail der Überarbeitung. Hier sind Teilstücke zwischen Klein-Eichen, Lardenbach und Groß-Eichen falsch aufgeführt.

Der Vorsitzende dankte in seinem Bericht Axel Roth für die Herstellung eines Feldweges in Stockhausen. Ebenfalls im Nachbarort wurden durch die Jagdgenossen 2 Ruhebänke aufgestellt und ein Obstbaum gepflanzt. Der Tagesausflug im letzten Jahr führte nach Alt-Ahrweiler und kam bei den etwas mehr als 30 Reisenden gut an. Der nächste Tagesausflug soll im Jahr 2016 stattfinden.

Die Kassenberichte trugen Kai Jochim für Stockhausen und Hermann Loob für Klein-Eichen vor. Die von den Kassenprüfern Otto Bingmann und Udo Senczkowski beantragte Entlastung der Kassenwarte und des Vorstandes bewilligten die Anwesenden einstimmig.

Die Beschlussfassung über die Verwendung des Jagdpachterlöses sieht wiederrum die Schotterung von Feldwegen vor. Erstmals soll in Stockhausen eine "Schotterdeponie" angelegt werden, von der dann je nach Bedarf kleinere Mengen zur Ausbesserung von Wegen entnommen werden sollen. Dieses Vorgehen wurde für Klein-Eichen nicht gewünscht.

Jagdpächter Helmut Nickel berichtete über die Strecke, über die gesamte Jagdbeute des letzten Jagdjahres. Demnach wurde erstmals die Abschussvorgabe bei Rehwild nicht erfüllt. Anstatt 15 Stück, kamen nur 13 Stück Rehwild zur Strecke. Davon kamen 4 Stück bei Unfällen zu Tode und 1 Stück wurde vermutlich von Hunden gerissen. Bemerkenswert ist das zwei Unfälle mit Rehen auf Feldwegen passierten. Werden doch immer wieder von Autofahrern Feldwege als vermeintliche Abkürzungen benutzt.

Weiter sind 7 Stück Schwarzwild erlegt worden. Fünf Füchse und vier Dachse stehen ebenfalls auf der Streckenliste. Waschbären sind 5 Stück geschossen und 29 gefangen worden.

Damit kam Jagdpächter Helmut Nickel auf das Reizthema nicht nur der "Oberhessischen-Jäger". Es ging um die neu geplante Jagdverordnung in Hessen. Darin soll unter anderem der Abschuss wildernder Hunde und streunender Katzen sowie die Fallenjagd untersagt werden. Die Jägerschaft ist gegen solch eine Neuordnung. Man könne z. B. keine Schonzeit für Waschbären einführen. Diese hier nicht heimischen Tiere vermehren sich in großer Zahl und richteten viel Schaden an. Falsch verstandener Tierschutz sei auch der Import von Straßenhunden aus Spanien oder Rumänien. Solche "Tierliebe" führt hier nur zu Problemen.

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28. Februar 2015

Erste JHV des Klein-Eichener Vereins

Zur ersten Jahreshauptversammlung des nunmehr 1 Jahr alten Klein-Eichener Vereins kamen am Samstagabend 16 Mitglieder im "Backhaus" zusammen. Erster Vorsitzender Marco Biedenkopf eröffnete die Sitzung und berichtete gleich von den Aktivitäten des Vereins aus dem vergangenen Jahr.

Bei der Gründungsversammlung am 24. Januar 2014 sind gleich 13 Personen dem Verein beigetreten. Bis zum Ende des Jahres zählte man dann 34 Mitglieder. Der bei der Gründungsversammlung gewählte Vorstand besteht aus 5 Mitgliedern. Dies sind Marco Biedenkopf, Timo Faust, Udo Senczkowski, Tom-Lucas Becker und Werner Zimmer. Zu Vorstandssitzungen hat man sich im Laufe des ersten Jahres 13 mal getroffen.

Diese doch große Anzahl an Sitzungen war nötig, um den jungen Verein zum Laufen zu bringen. Beim Amtsgericht Gießen erfolgte im Sommer die Eintragung ins Vereinsregister. Dagegen blieb die Anerkennung der Gemeinnützigkeit versagt. Das eigene Konto gehört natürlich zur Vereinsführung dazu.

Die Vorstandssitzungen waren auch nötig, um die drei Veranstaltungen des Klein-Eichener Vereins zu organisieren. Den Auftakt bildete am 1. Mai die Feier im Steinbruch. Im Spätsommer folgte das "Grenzgrabenfest". Und im Winter "Weed in Flammen". All diese Veranstaltungen sind zwar keine Neuerfindung des Vereins. Aber die Sicherstellung der Fortführung all dieser Feierlichkeiten ist gerade eine Aufgabe die sich der Klein-Eichener Verein gestellt hat.

Kassenwart Udo Senczkowski berichtete dann auch vom finanziellen Verlauf dieser drei Veranstaltungen. Wobei die beiden kleineren Aktionen besser in den Büchern stehen als das Grenzgrabenfest. Der Kassenwart richtete eine Bitte an alle Mitglieder sie mögen doch ihre Bankverbindungen aktualisiert mitteilen. Fehlbuchungen kosten den Verein immer eine Gebühr. Natürlich ist es ebenso möglich den Mitgliedsbeitrag bar zu begleichen. Zu Kassenprüfern für das laufende Jahr wurden Marco Schomber und Udo Stock gewählt.

Die Aktivitäten in diesem Jahr umfassen wieder den 1. Mai im Steinbruch, das "Grenzgrabenfest" und "Weed in Flammen". Hierzu wäre es sinnvoll, einen festen Helferstamm herausbilden zu können. Angemerkt wurde, dazu die Kommunikation zu verbessern. Aus den Reihen der Mitglieder kam der Vorschlag, einen Vereins-Stammtisch zu gründen. Am Donnerstag, dem 19. März, um 20 Uhr soll der im "Backhaus" stattfinden.

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27. Februar 2015

Ruhiges Jahr 2014 beim Obstbau- u. Kelterverein

Von einem Jahr 2014 ohne besondere Vorkommnisse berichtete Vereinsvorsitzender Hans Ferdinand Mölcher nach dem Totengedenken an das Mitglied Theo Hermann in der Jahreshauptversammlung des Obstbau- und Kelterverein Lardenbach/Klein-Eichen.

So erfuhren die anwesenden 22 Mitglieder und drei Familienangehörigen von der von den Vereinsmitgliedern nicht ganz so stark angenommenen Obstversteigerung. Für das Durchführen des Kelterns war wiederum Karl-Heinz Hollederer verantwortlich. So wurden von den Mitgliedern 67 und von Nichtmitgliedern 36 Füllungen gekeltert. Insgesamt ergaben die 103 Füllungen 15.000 Liter Most.

Die Grundreinigung der Kelteranlage wurde am Ende von den Vorstandsmitgliedern Werner Frank, Michéle Frank, Karl-Heinz Hollederer und Hans Ferdinand Mölcher vorgenommen.

Mölcher berichtete weiterhin von der Nutzung des Vertikutierers und des vereinseigenen Mulchers. Eingesetzt wurde zudem von Werner Frank auf dem Gelände des Festplatzes der Schlegelmäher. Der Vorsitzende dankte abschließend allen Helfern für die gewährte Unterstützung.

Die Ausführungen zur finanziellen Lage erläuterte Rechner Michéle Frank. Nach dem Bericht der Kassenprüfer Andreas Nickel und Norbert Dittrich entlasteten die Mitglieder den gesamten Vorstand. Mit Christian Lückhof erfolgte die Wahl für den ausscheidenden Kassenprüfer Norbert Dittrich.

(Karl-Ernst Lind)

 
13. Februar 2015

Hauptversammlung des MGV "Eintracht"

In seiner letzten von ihm als 1. Vorsitzenden geleiteten Mitgliederversammlung des Männergesangvereins „Eintracht“ Lardenbach/Klein-Eichen konnte Karlheinz Erdmann neben den aktiven Sangesfreunden auch den Ehrenvorsitzenden Heinz Schwanke, das Ehrenmitglied Karl-Heinz Hollederer und die Kinderchorleiterin Stefanie Rohn willkommen heißen.

Nach dem Totengedenken an Richard Fitzthum folgte der Tätigkeitsbericht 2014. Diesem waren 34 Singstunden des Männerchores und 29 gemeinsame Übungsstunden mit den Frauen zu entnehmen. Daneben gab es elf öffentliche Auftritte. So standen neben zahlreichen Ständchen bei Mitgliederjubiläen ein Nachrufsingen und der traditionelle Auftritt im Seniorenheim Grünberg auf dem Programm.

Weiterhin waren die beiden Chöre beim auch vom Verein ausgerichteten Hasenpflug-Chorgruppentreffen, bei der Landesgartenschau in Gießen, beim Sternsingen in Rüddingshausen, beim Oktoberfest in Lardenbach, beim Seenbachtaltreffen in Weickartshain, bei den Gedenkfeiern zum Volkstrauertag in Lardenbach und Klein-Eichen sowie beim Advents-Gottesdienst in der Lardenbacher Kirche gefordert. Ausgerichtet wurde zudem noch mit dem Kinderchor das Frühlingsfest und die Senioren- und Weihnachtsveranstaltung im Dorfgemeinschaftshaus.

Nach einem Ausblick auf das Jahr 2015 mit dem Höhepunkt eines Liederabends zum 40-jährigen Dirigentenjubiläum von Ottmar Hasenpflug bedankte sich Erdmann bei den Dirigenten Ottmar Hasenpflug, Minette Kraft und Otto Peter für deren Arbeit. Sein Dank galt zudem allen Aktiven, den Vorstandsmitgliedern, der Kinderchorleiterin Stefanie Rohn und allen Spendern.

Den Kassenbericht der verhinderten Rechnerin Bärbel Erdmann übermittelte 2. Vorsitzender Bernhard Sauer. Nach den Ausführungen und des Antrages der Kassenprüfer Gunter Berg und Dieter Ruppel erfolgte die einstimmige Entlastung des Vorstandes. Für den ausscheidenden Kassenprüfer Gunter Berg wurde Birgit Aue gewählt.

Einen ausführlichen Bericht über die Nachwuchsarbeit und das Wirken der „Sing-, Spiel- und Spaßtruppe“ erstattete die für ein Jahr eingesprungene Kinderchorleiterin Stefanie Rohn. Insgesamt fanden 29 Singstunden und zwei Sonderproben statt. Der Höhepunkt des Jahres war der Auftritt mit einem eigens geschriebenen Musical beim Seniorennachmittag in Lardenbach.

Zurzeit gehören den beiden Chören insgesamt siebzehn Kinder zwischen vier und zwölf Jahren aus Lardenbach, Klein-Eichen, Freienseen und Weickartshain an. Rohn dankte auch den Betreuerinnen Shinobu Assmann, Stefanie Berg und Ella Wolf für die hervorragende Unterstützung. Mit dem Hinweis auf das am 15. März 2015 anstehende Frühlingskonzert und dem Dank für die gewährte Unterstützung beendete Rohn ihren Bericht.

Mit einem Geschenk bedacht wurden Karl-Ernst Lind, Hannelore Hollederer, Karl-Heinz Hollederer, Günter Felsing und Waltraud Berkenkamp für ihr lediglich nur zweimaliges Fehlen bei den Singstunden. Nur einmal fehlten Heinz Schwanke, Reiner Roth und Sonja Rummelsberger. Keine Singstunde verpassten Richard Dietz, Ernst Paha und Hans-Joachim Siebel, die ebenfalls ein Präsent erhielten. Für seine 40-jährige aktive Sangestätigkeit wurde der ehemalige langjährige Schriftführer und Kassenwart Karl-Heinz Hollederer ausgezeichnet. Er erhielt neben einer Urkunde auch die entsprechende Ehrennadel des Deutschen Sängerbundes.

Bei den anstehenden Vorstandswahlen wurde für den nicht mehr kandidierenden Vereinsvorsitzenden Karlheinz Erdmann Willi Rummelsberger einstimmig gewählt. Zweiter Vorsitzender Bernhard Sauer, Kassenwartin Bärbel Erdmann, Schriftführer Hans-Joachim Siebel und Beisitzer Ernst Paha wurden in ihren Ämtern bestätigt. Beisitzer für die nächsten drei Jahre sind Sonja Rummelsberger, Gerda Weeke und Sabine Hartmann. Zweiter Vorsitzender Sauer dankte Karlheinz Erdmann für die 21 Jahre als Vorsitzender und sechs Jahre als Stellvertreter geleistete Vereinsarbeit.

Einen breiten Raum nahm die Diskussion um die Zukunft des Vereins ein. Neben Überlegungen zur Aufstellung eines Projektchores war die dauerhafte Mitgliedergewinnung das wichtige Thema. Hierbei sollte auch nach Ansicht des Chorleiters Ottmar Hasenpflug nicht nur die jüngere Generation angesprochen werden. Ein großes Potenzial gebe es bestimmt auch in den mittleren Altersstufen von 30 bis 60 Jahren.

(Karl-Ernst Lind)

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04. Februar 2015

110-kV - Stromtrasse

Das Winterwetter der letzten Tage rückte kurz die 110-kV-Stromtrasse, die auch quer durch die Klein-Eichener Gemarkung verläuft, in die öffentliche Aufmerksamkeit. Aber nicht vom Kurzschluss der durch Eis und Wind verursacht wurde und zu Stromausfällen im Vogelsberg führte, ist hier die Rede. Vielmehr ist es interessant, wem denn die über 50 Jahre schon bestehende Trasse z. Zt. gehört.

Als vor fast 8 Jahren die Gasleitung entlang eben dieser 110-kV-Stromtrasse verlegt wurde, gehörten die Drähte und Masten noch der E.ON Netz GmbH. Seit dem 1. Juli 2014 nun hat die Avacon AG den Netzbetrieb im 110-kV Teilnetz "Mitte" von der E.ON Netz GmbH übernommen. Betroffen sind davon Anschlüsse am Netz in den Bundesländern Niedersachsen, Hessen und Nordrhein-Westfalen.

Mit diesem Schritt wächst die Avacon AG um 10.800 Kilometer Hochspannungsnetz der 110-kV-Ebene. Das Netzgebiet reicht nun von der Nordseeküste bis Südhessen. Das Unternehmen Avacon AG hat seinen Firmensitz in Helmstedt und gehört mit über 60 Prozent der E.ON Beteiligungen GmbH und der Bayernwerk AG. Fast 37 Prozent gehören kommunalen Aktionären. Durch die angesagte Energiewende stärkt Avacon so seine Rolle als Netzbetreiber. Der Ausbau der Stromtrassen wird heftig diskutiert. Und wer weiß, was noch alles gebaut wird, um gerade den Süden der Republik mit Strom zu versorgen.

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17. Januar 2015

Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Lardenbach/Klein-Eichen

In Anwesenheit von Bürgermeister Frank Ide, Stadtrat Karlheinz Erdmann, Stadtbrandinspektor Lothar Theis, den Ortsvorstehern Werner Zimmer und Jürgen Hofmann, sowie dem Ehrenvorsitzenden und Ehrenwehrführer Karl-Ernst Lind und den Ehrenmitgliedern Leo Müller, Jürgen Maus und Gerhard Ruppel fand die Mitgliederversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Lardenbach/Klein­Eichen ihre Durchführung. Vorsitzender Andreas Ruppel erstattet nach dem Gedenken an die Verstorbenen Richard Fitzthum, Gudrun Knop, Sven Keller, Richard Träger, Theo Hermann und Dieter Bienek seinen Tätigkeitsbericht.

Mit 262 Mitgliedern nannte er bei zwei Neuzugängen den aktuellen Mitgliederstand. Mit der Glückwunschübermittlung bei verschiedenen Mitgliederjubiläen, den drei Vorstandsitzungen, einer Vorstandswanderung, einer Tagesfahrt nach Miltenberg mit anschließender Weinprobe und der Durchführung des 8. Oktoberfestes wurden verschiedene Vereinsaktivitäten durchgeführt. Zudem standen bei verschiedenen Vereinsmitgliedern die Jahreshauptversammlung der Stadt Grünberg, die Teilnahme am Kreisverbandstag, das Backhausfest in Ilsdorf und die Besuche bei der Partnerwehr Lehenrotte und der befreundeten Wehr Pühret auf dem Programm. Weitere Unterstützung gab es für den Lardenbacher Holzstrich und mit einem Thekendienst für eine Veranstaltung des Gesangvereins. Ruppel dankte abschließend allen Helfern und Spendern für die Unterstützung.

Von einer sehr regen Tätigkeit in der Einsatzabteilung wusste Wehrführer Christian Ruppel zu berichten. Er stellte dabei neben den 16 Alarmierungen noch die von den Aktiven Jens Daniel, Simon Repp, Michéle Frank, Stefan Weeke, Philipp Schombert, Tom-Lucas Becker, Christian Dittrich, Björn Swoboda, Christian Ruppel, Alexander Hofmann und Christian Lückhof  wahrgenommenen 14 Lehrgänge und Seminare heraus. Eine besondere Erwähnung fanden neben den 47 durchgeführten Ausbildungseinheiten die zusätzlichen Belastungen für alle 17 einsatzfähigen Atemschutzgeräteträger und eine Übung im Kindergarten Lardenbach. Trotz des altersbedingten Ausscheidens von Dieter Ruppel und Helmut Lind und des beruflich stark eingebundenen Marco Böcher ist die Einsatzabteilung nach Aussage des Wehrführers mit 29 Aktiven weiterhin gut aufgestellt.

Bürgermeister Frank Ide und Stadtbrandinspektor Lothar Theis beförderten zusammen mit dem Wehrführer Tom-Lucas Becker zum Oberfeuerwehrmann und Christian Lückhof zum Löschmeister. Bürgermeister Frank Ide stellte in seinem Grußwort das überaus positive Verhältnis der Mitgliedszahlen zu den Einwohnerzahlen beider Orte heraus. Er wies die an die Stadtverwaltung gerichtete Kritik zu den geplanten Baumaßnahmen der Gerätehäuser im Seenbachtal zurück und sah alleine die Politik für die Verzögerungen verantwortlich. Durch die in letzter Zeit tragischen Brände und die damit verbundenen klassischen Einsätze könnte nach Ansicht des Stadtoberhauptes bei der Bevölkerung auch mehr Anerkennung für die Feuerwehren geweckt werden.

Nach Aussage des Stadtbrandinspektors Lothar Theis ist die örtliche Einsatzabteilung gut aufgestellt. Wichtig ist in Zukunft die Jugendarbeit, wobei die verschiedenen Abteilungen zu einer „Familie Feuerwehr“ finden müssten. Durch den Beschluss der Politik zu dezentralen Feuerwehrhäusern stehe für das Jahr 2016 der Umbau des Lardenbacher Gerätehauses an. Dank an die Aktiven und für die ausgezeichnete Nachwuchsarbeit zollte im Anschluss auch Ortsvorsteher Werner Zimmer.

Jugendwart Christian Lückhof erstattete seinem Bericht über die derzeit von acht heimischen Mitgliedern besetzte Jugendabteilung Seenbachtal. Zusammen mit den Jugendwehren Stockhausen und Weickartshain wurden 13 Übungen mit 60 Stunden absolviert. Zudem gab es für die Jugendlichen eine erfolgreiche Abnahme der Jugendflamme I. Im weiteren Angebot stand für den Nachwuchs Zelten, Bowlen und der Besuch eines Rettungshubschraubers.

Für die Alterskameraden berichtete Karlheinz Erdmann von den Unterstützungen beim Holzmachen, beim Oktoberfest und beim Brückenbau an der Grillhütte. Zur Abwechslung wurde eine Tagesfahrt nach Kassel durchgeführt. Dem Kassenbericht von Reiner Felsing folgte die von den Kassenprüfern Frank Pernak und Stefan Weeke beantragte einstimmige Entlastung des Vorstandes. Für den ausscheidenden Kassenprüfer Weeke wurde Philipp Schombert gewählt.

Bei den durch den Vorsitzenden vorgenommenen anstehenden Ehrungen wurden die anwesenden Joachim Erdmann und Armin Schombert, sowie die nicht anwesenden Marcus Weeke, Markus Kratz und Christian Loob für 25 Jahre Mitgliedschaft mit der silbernen Vereinsnadel bedacht. Eine Urkunde für 30-jährige Vereinszugehörigkeit erhielten Matthias Müller und die fehlenden Gerd Krämer, Martin Zimmer, Stefan Rühl, Manfred Dieter Reining und Thilo Daniel. 40 Jahre gehört nunmehr Werner Frank der Grünberger Stadtteilwehr an. Die Vereinsnadel in Gold wurde für 50 Jahre Vereinstreue an Jürgen Maus und Arno Böcher verliehen. 

(ld)

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10. Januar 2015

Weihnachtsbaumaktion

Wie alle Jahre wieder, sammelte die Jugendfeuerwehr die ausgedienten Weihnachtsbäume in Klein-Eichen und Lardenbach ein. Aufgeteilt in zwei Gruppen fuhr man die Straßen ab, wo die Anwohner Bäume bereit gelegt hatten. Längst nicht in jedem Haus wird dieser alte Brau zur Weihnachtszeit heute noch gepflegt. Dies fällt bei solch einer Aktion deutlich auf. Auch scheinen Exemplare vom vorletzten Fest erst diesmal entsorgt worden zu sein.

Mehrere Fuhren mit den Weihnachtsbäumen landeten schließlich im Lardenbacher Steinbruch. Hier erfolgte die entgültige Entsorgung, bei der die jungen Feuerwehrleute praktisch einen Eindruck von der Gefährlichkeit durch Feuer und Rauchentwicklung beobachten konnten. Natürlich waren erwachsene Begleitpersonen bei der Aktion anwesend. Zum Abschluss gab es für alle Getränke und heiße Würstchen, die dankenswerterweise von der Metzgerei Kielbassa gespendet wurden. Ebenso ist für die Bereitstellung der Fahrzeuge zu Danken. Die Jugendfeuerwehr konnte sich auch über einige Geldspenden aus der Bevölkerung freuen.

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