Kritiksingen 2000

16 Mitgliedsvereine mit 19 Chorgattungen des Ohm-Lumdatal-Sängerbundes (OLSB) gaben sich am Samstag (29. April 2000) mit 600 Sängerinnen, Sängern und Jugendlichen in der mit Frühlingsblumen dekorierten Gallushalle in Grünberg ein Stelldichein. Anlass des Treffens war das erste Teil-Kritiksingen 2000 des jetzt etwa 7000 Mitglieder und 54 Gesangvereine umfassenden Sängerbundes. Eine Großveranstaltung, die vom Bundesmusikausschuss sowie dem OLSB-Vorstand unter Führung von Dieter Ihle (Harbach) zusammen mit dem Gesangverein "Eintracht" Lardenbach/Klein-Eichen mustergültig ausgerichtet wurde.

Die 19 Chorgattungen hatten sich gut vorbereitet. Die Aktiven traten während des fünfstündigen Singens von 15 Uhr an in fünf Gruppen auf und wurden jeweils gruppenweise für den Auftritt ausgelost. Erstaunlich war, mit welchem Engagement am Samstag gesungen und Glanzpunkte bei der Interpretation gesetzt wurden. Der gesamte Klangkörper ward in die Wiedergabe der durchweg guten Chorliteratur aller Stilrichtungen einbezogen, so die Kritikerin Linda Horowitz.

Gegen 21.30 Uhr war das Singen beendet, und Knut Petersen vom Bundesmusikausschuss dankte den Akteuren und Chorleitern für ihre Leistungen, die auch die Kritikerin überrascht hätten. Am Kritiksingen beteiligten sich Chöre aus Lumda, Gonterskirchen, Lauter, Londorf, Lardenbach/Klein-Eichen, Geilshausen, Kesselbach, Ehringshausen, Lindenstruth, Allendorf/Lumda, Weickartshain, Homberg, Bersrod, Allertshausen, Ober-Ohmen und Atzenhain.

Eine Woche später, am Samstag (6. Mai 2000) fanden sich in der Gallushalle etwa 700 Sängerinnen und Sänger ein, um beim zweiten Teil-Kritiksingen 2000 des OLSB ihre erarbeiteten Chorwerke von Kritikerin Linda Horowitz bewerten zu lassen. Gute Rahmenbedingungen waren vom ausrichtenden "Eintracht" Lardenbach/Klein-Eichen unter seinem Vorsitzenden Karlheinz Erdmannm dem Bundesmusikausschuss-Vorsitzenden Knut Petersen und dem OLSB-Vorsitzenden Dieter Ihle geschaffen worden, so dass das wieder fünfstündige Singen problemlos "über die Bühne" ging.

Kritikerin Linda Horowitz baute ihre praxisbezogene Kritik auf den Kriterien Tonreinheit, Rhytmik, Dynamik, Aussprache, Tonbildung und Chorklang, Interpretation und Chorwahl auf. Wie beim ersten Teil-Kritiksingen 2000 erwies sie sich als exzellente Sachkennerin der vielfältigen Chorszene. Obwohl sich die teilnehmenden 22 Chorgattungen auf das Kritiksingen gut vorbereitet hatten, konnte Horowitz jeweils noch wertvolle Tipps für die tägliche Arbeit den Chören übermitteln.

An diesem zweiten Kritik-Singen beteiligt waren die Chöre aus Queckborn, Bernsfeld, Wetterfeld, Stangenrod, Merlau, Grünberg, Ehringshausen, Harbach, Beltershain, Bobenhausen II, Weitershain, Groß-Eichen und Göbelnrod.

(nz/gaz)

 
 
Lardenbach Klein-Eichen

Männerhesangverein Lardenbach/Klein-Eichen beim Kritiksingen in Grünberg

 
 

 

 

 

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