Rambazamba im DGH, 1998

Zum dritten Mal stellte sich am Samstag (4. April 1998) die Theatergruppe Lardenbach/Klein-Eichen im Bürgerhaus dem Publikum vor. Mit dem Schwank "Rambazamba am Lido Makkaroni" begeisterten die neun Laienschauspieler in diesem Jahr die rund 280 Zuschauer.

In dem mit vielen Verwechslungen gespickten Schwank mit Happy-End spielt Eduard Schmidt den gutsituierten Familienvater Fritz Knorbel, der ein Ferienhaus an der Adria gemietet hat. Fritz Knorbel und Tochter Heidi (Doris Rühl) müssen zunächst mit Entsetzen feststellen, dass die Ferienwohnung am "Lido Makkaroni" von Frau Knorbel (Annita Schmidt) ohne ihr Wissen an die heimatlichen Nachbarn Schlottermann vermietet wurde. Alois und Agathe Schlottermann (Reiner Roth und Marie-Luise Kratz) sehen Tochter Heidi als Fritz Knorbels junge Liebhaberin an.

Nach dem missglückten Versuch, die unausstehlichen Schlottermanns aus dem Ferienhaus zu vertreiben, spielen Vater Knorbel und seine in Italien lebende Tochter Heidi die Rolle des Liebespaares mit; dafür hält sie nicht nur Frau Schlottermann, sondern auch deren Mutter Klementine Mitesser (Margit Müller). Mit der Gewissheit, diesen Trumpf im Kampf ums Verbleiben in der Ferienwohnung ausspielen zu können, sollen die beiden Frauen jedoch nicht die bittere Rache der Knorbels bemerken.

Klementine Mitesser und Agathe Schlottermann sind über das in ihren Augen abartige, alkoholbedingte Verhalten von Fritz Knorbel - woraus ihrer Ansicht nach auch eine Liebschaft zu einer jungen Italienerin namens Maria Ravioli (Sigrid Ruppel) resultiert - überrascht und empört. Statt des erhofften Erfolges endet die Geschichte für die beiden Frauen mit einem Reinfall.

Am Ende versöhnen sich alle. Und für den Sohn Klaus Schlottermann (Karlheinz Erdmann) und Knorbels Tochter Heidi stellt sich auch das große Glück ein. Selbst Maria Ravioli findet mit dem plötzlich auf der Bühne erscheinenden Souffleur (Ingrid Reinert) noch ein Partner fürs Leben. Womit diese Urlaubskomödie zugleich ein für alle glückliches Ende findet. Mit nur einem Dialog mit Fritz Knorbel war auch noch Gisela Langohr auf der Bühne vertreten.

Dieter Ruppel hatte für die Kulisse, Gerhard Ruppel für den Ton gesorgt. Unterstützt bei der Vorbereitung und der Aufführung selbst wurden die Akteure von weiteren Helfern des Sportvereins.

(Karl-Ernst Lind)

 
 
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Doris Rühl, Annita Schmidt, Eduard Schmidt, Reiner Roth, Gisela Langohr,
Margit Müller, Ingrid Reinert, Sigrid Ruppel, Karlheinz Erdmann

 
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Nach der Vorstellung: Dieter Bienek, Bernhard Bunke, Thomas Zabel, Hermann Loob und Walter Müller
 
 

 

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