Ortsvorsteher beim Bürgermeister 1979

Zu einer Sitzung mit den Ortsvorstehern der Stadtteile hatte dieser Tage Bürgermeister Gerulf Herzog in die Gallushalle eingeladen. Bürgermeister Herzog erklärte, dass er keine Bürgerversammlungen mehr einberufen könne; dies sei Angelegenheit des Stadtverordnetenvorstehers. Die Neufassung der Hessischen Gemeindeordnung schreibe diese Regelung vor. Herzog bedauere diese Regelung, aber man habe mit dem Ältestenrat folgende Vereinbarung beschlossen:

Der Stadtverordnetenvorsteher wird jährlich einmal in der Kernstadt eine Bürgerversammlung für die Gesamtstadt einberufen. Der Bürgermeister kann je nach Bedarf und Wunsch der Bevölkerung oder der Ortsbeiräte in den Stadtteilen Bürgeranhörungen veranstalten. Die Ortsvorsteher erklärten sich bereit, im ersten Halbjahr 1979, weil dringende Fragen aus der Bürgerschaft bestehen würden, Bürgeranhörungen vorzunehemen.

Der Ortsvorsteher sei für die Bürgeranhörung verantwortlich, er leite diese Sitzung. Es sollen deshalb folgende Bürgeranhörungen in den Stadtteilen stattfunden: ... 15. Februar in Klein-Eichen/Lardenbach ...

(gaz)

 
 

 

back top next