Rettungsdienste in allen Orten im Einsatz, 1999

Die Jahreswende rückt unaufhaltsam näher-und damit auch die Möglichkeit, dass durch den Wechsel von 1999 aufs Jahr 2000 Probleme unterschiedlichster Art auftreten können. Landrat Willi Marx teilt die 104 Anlaufstellen in den 18 Städten und Gemeinden des Landkreises Gießen mit, in denen ehrenamtliche Kräfte für eine Direktansprache bereit stehen, um bei Hilfeersuchen aus der Bevölkerung Rat und Tat zu leisten. Alle Standorte der Feuerwehren, des Rettungsdienstes, der Sanitärorganisationen sowie des Technischen Hilfswerkes sind am Silvesterabend von 22 Uhr an besetzt. Auch im Feuerwehrgerätehaus in Lardenbach haben Freiwillige Dienst getan um im Bedarfsfall rasch handeln zu können.

Das Jahr-2000-Problem, auch als Millennium-Bug (zu deutsch „Millennium-Fehler“) bezeichnet, ist ein Computerproblem, das im Wesentlichen durch die Behandlung von Jahreszahlen als zweistellige Angabe innerhalb von Computersystemen entstanden ist. Die Folgen dieser Fehler wären ohne Korrekturen zum Beispiel falsche Sortierungen gewesen. Oder die falsche Berechnung der Zeitdauer.

Aufgrund dieser Probleme wurden im Vorfeld des Jahreswechsels 1999/2000 Katastrophenszenarien vorhergesagt, dass durch diesen Fehler Computerabstürze in großem Maß erfolgen würden. Inwiefern die Jahr-2000-Problematik von wirklicher Relevanz sein würde, war Ende der 1990er Jahre kaum realistisch zu beurteilen.

(gaz/wiki)

 
 
Klein-Eichen
Am Neujahrsmorgen 2000 - nicht viel zu sehen vom neuen Jahr. Aber der Kameracomputer funktionierte.
 
 

 

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