Die Kunst des Brotbackens

Brot, als Grundnahrungsmittel von größter Bedeutung, gibt es gerade in Deutschland in vielen verschiedenen Sorten. Selbstverständlich versorgt sich jeder damit wie und wann er will beim Bäcker oder im Supermarkt. Aber wer kann noch selber Brot backen wie zu früheren Zeiten? Zwar gibt es in einigen Dörfern immer wieder Backhausfeste wo das leckere "Bauernbrot" angeboten wird. Doch wer den Teig ansetzen und ein Backhaus anheizen kann, ist eigentlich schon ein Spezialist. Alltäglich ist das jedenfalls lange nicht mehr.

Um gerade die "Kunst" des Brotbackens selber zu erlernen und die Arbeitsabläufe für sich selber oder auch für Interessierte erfahrbar zu machen, haben einige Herren aus Klein-Eichen, Lardenbach und Freienseen zusammen die Idee entwickelt, nun selber mal Brot zu backen. Bei dem Start der Aktion vor vier Wochen, hatte man sich Unterstützung von Waltraud Mölcher und Bernhard Sauer geholt. Die hatten Ahnung vom Teig machen und vom Backen im Backhaus. Zum zweiten Backen an diesem Wochenende kamen schon zwei neue Backtröge zum Einsatz die extra von Dieter Ruppel angefertigt wurden.

Zum Ansetzen des Teiges ging man am Freitag in das ehemalige Klein-Eichener Backhaus. Mit dem dortigen Ofen konnte ordentlich geheizt werden. Dies ist schon mal eine Vorraussetzung damit der Teig gehen kann. Mit je 25 kg Roggenmehl wurden zwei Portionen Teig vorbereitet. Der Sauerteig als Triebmittel war vom ersten Durchgang vorhanden. Der erste Durchgang des Knetens war noch eine relativ leichte Arbeit. Und bald schon konnte der Teig in Ruhe gehen.

Während am Samstag der zweite, wesentlich anstrengenderer, Knetvorgang des Teiges im Klein-Eichener "Backhaus" vonstatten ging, wurde das Backhaus in Lardenbach angeheizt. Nach einer Renovierung in der Zeit der Dorferneuerung, kann dieses Backhaus, von jedem der es auch kann, benutzt werden. Der Ofen zog gut durch. Und mit einer Hand voll Mehl, das in den Ofen geworfen wurde, konnte die passende Temperatur bestimmt werden. Sicherheitshalber kam auch eine moderne Temperaturmessmethode zum Einsatz.

Die inzwischen geformten Brotlaiber (3-Pfünder) wurden wie früher auf Bretter zum Backhaus gebracht. Das Einschießen in den Ofen musste zügig erfolgen. Sollte doch das Brot gleichzeitig fertig werden. Nach etwa 20 Minuten wurde jeder Laib kurz aus dem Ofen geholt und mit Salzwasser eingepinzelt. Dann erfolgte bei rund 220 Grad der finale Backvorgang. Immer wieder schaute man nach dem Bräunungsgrad der Brote durch die kleine Luke. Nach etwa 45 Minuten konnte das fertige Brot aus dem Ofen geholt werden.

Natürlich ist gleich ein noch warmes Brot zum Testen angeschnitten worden. So ein leckeres friches Brot gleich am Backhaus zu probieren ist ein wahrer Genuss! Nun konnten die Brote unter den acht Bäckern Andreas, Christian, Christian, Marco, Stefan, Timo, Tom und Udo aufgeteilt werden. In den Verkauf kommen die Brote nicht. So konnte es auch ruhig etwas rustikaler beim Backen hergehen. Aber gerne wird die Erfahrung des Brotbackens weitergegeben.

 
 
Klein-Eichen
Andreas, Stefan, Christian und Timo
 
Klein-Eichen
Christian und Christian mit dem Sauerteig
 
Klein-Eichen
Stefan und Timo beim kneten
 
Klein-Eichen
Timo, Andreas und Christian
 
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Lardenbacher Backhaus
 
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Anheizen am Samstag
 
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Marco und Christian mit Udo beim zweiten Knetdurchgang
 
Klein-Eichen
Prüfende Blicke ins Feuer
 
Klein-Eichen
 
Klein-Eichen
Lion, Marco, Udo Timo und Christian formen die Laiber
 
Klein-Eichen
Einundfünfzig Rohlinge hat es gegeben
 
Klein-Eichen
 
Klein-Eichen
Einschießen der Brotlaiber
 
Klein-Eichen
 
Klein-Eichen
 
Klein-Eichen
Bestreichen der Brote mit Salzwasser
 
Klein-Eichen
 
Klein-Eichen
 
Klein-Eichen
Der Backvorgang ist beendet
 
Klein-Eichen
 
Klein-Eichen
 
Klein-Eichen
 
Klein-Eichen
Gleich wird ein frisches Brot getestet
 
 

 

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