Freie Wählergemeinschaft, 1971

In einer gut besuchten Versammlung in der "Villa Emilia" wurde am Dienstagabend (19. Januar 1971) eine neue "Freie Wählergemeinschaft" gegründet. Sie will für die Kommunalwahl am 14. März eine Wahlliste mit Kandidaten aus allen Stadtteilen der neuen Großgemeinde Grünberg aufstellen. Die Grünberger Vereinigung für Gemeindebelange ist in der neuen Gruppe aufgegangen. Zum 1. Vorsitzenden wurde Paul Schulz (Lumda) gewählt. 2. Vorsitzender wurde Erich Funk, der bisherige Bürgermeister von Klein-Eichen. Zu der Gründungsversammlung hatten sich weit über 100 Interessierte aus allen Stadtteilen eingefunden. Von ihnen traten an diesem Abend 70 der neuen Freien Wählergemeinschaft bei.

Dem Vorstand gehören Vertreter aus allen Stadtteilen an. Neben den beiden Vorsitzenden Schulz und Funk gehört u. a. auch Reinhold Pleik aus Lardenbach dazu. Außer den zwölf Beisitzern gehören zum Vorstand ein Schriftführer, der Rechner und ein Pressewart.

In der gleichen Versammlung wurden auch bereits die ersten Kandidaten für die Wahllisten vorgeschlagen. Es wurden u. a. nominiert für Klein-Eichen Erich Funk (Kaufmännischer Angestellter) und Helmut Zimmer (Gießerei-Meister), für Lardenbach Hans Zimmer (Postobersekretär) und Edwin Scharmann (Landwirt) und für Stockhausen Helmut Siedler (Bundesbahn-Bediensteter) und Rudolf Ingarban (Landwirtschaftsmeister).

(gs/Gießener Allgemeine Zeitung/Grünberger Heimatzeitung)

 
 
Klein-Eichen
Die neue Vorstandsspitze der Freien Wählergemeinschaft: 1. Vorsitzender Paul Schulz (Lumda) und 2. Vorsitzender Erich Funk (Klein-Eichen)
 

 

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