Glockengeläut

So mancher hat sich am Freitagnachmittag sicherlich gefragt, was das Geläut denn soll. Und dann haben auch noch die Glocken beider Kirchen, in Klein-Eichen und Lardenbach, geläutet. Wer genau hinhörte, dem fiel vielleicht auf, dass von der Ferne weitere Glocken zu höhren waren.

Fünfzehn Minuten lang haben viele Evangelische Kirchgemeinden in Hessen am Freitagabend ihre Glocken geläutet. Von 18 Uhr bis 18.15 Uhr wurde so am internationalen Friedenstag ein «starkes, solidarisches Symbol» für den Frieden gesetzt, teilten die beiden hessischen Landeskirchen mit. Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) und die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) unterstützten damit eine Aktion des Europäischen Kulturerbejahrs «Sharing Heritage» 2018. In deren Rahmen hatte die Europäische Kommission unter dem Motto «Frieden sei ihr erst Geläute» das Glockenläuten initiiert. Der Spruch stammt vom Dichter Friedrich Schiller.

Bischof Martin Hein (EKKW) und Kirchenpräsident Volker Jung (EKHN) hatten die Gemeinden in einem Schreiben aufgerufen, sich an dem Glockengeläut zu beteiligen. Als Anlass nannten sie das Ende des Ersten Weltkriegs vor 100 Jahren und Beginn und Ende des Dreißigjährigen Krieges vor 400 beziehungsweise 370 Jahren. Aber auch «die aktuelle Lage der Welt braucht das Gebet für den Frieden», sagten die beiden Kirchenmänner.

PM der EKHN/Welt

 
 
Klein-Eichen Kirche Klein-Eichen
 
Kirche Lardenbach Lardenbach
 
 

 

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