Baulandpreise

Die Nachfrage vor allem nach Bauland im Kreis Gießen ist weiter hoch. Die Preise steigen inzwischen auch an der Peripherie. Für den Quadratmeter wurden 2017 im Mittel 167 Euro verlangt. Angaben, die dem aktuellem Immobilienmarktbericht Mittelhessen zu entnehmen sind, der vom Amt für Bodenmanagement Marburg vorgestellt wurde und die der GAZ veröffentlichte.

Nicht zuletzt beim im ganzen Kreis weiter stark nachgefragten Bauland steigen die Preise.Wie die Statistiken zu den Landgemeinden im Kreis Gießen verraten, gibt es doch erhebliche Unterschiede. Auffallend sind »Ausreißer« in einzelnen Kommunen, da dort die mittleren Preise gegen den Trend unters Vorjahresniveau rutschten. Und das nur, weil es in den begehrten und teureren Kernorten keine Bauplätze mehr gab. Die Käufer wichen auf Ortsteile aus, wo die Bodenpreise erheblich niedriger sind.

Spitzenpreise werden nach wie vor im Gießener »Speckgürtel« verlangt. In Linden etwa, wo im Vorjahr allein 44 Parzellen in Leihgestern verkauft wurden, lag der Durchschnittspreis bei 250 Euro. In Heuchelheim waren es »nur« 231, Wettenberg 225, in Fernwald 172 Euro.

Im Osten des Kreises sind die Preise günstiger. Nicht ganz bei den Billigsten ist Klein-Eichen mit einem mittleren Quadratmeterpreis bis 66 Euro. Stockhausen und Altenhain werden nur mit bis 42 Euro/m² angegeben.

(gaz)

 
 
Bodenrichterte
Amt für Bodenmanagement Marburg
 
 

 

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