Bundestagswahl 1957

Die Bundestagswahl 1957 fand am 15. September 1957 statt; es war die Wahl zum 3. Deutschen Bundestag. Die Unionsparteien erhielten mit 269 der 497 Bundestagsmandate (zuzüglich 8 bzw. 22 nicht stimmberechtigte Berliner Abgeordnete) die absolute Mehrheit; Konrad Adenauer wurde am 22. Oktober 1957 erneut zum Bundeskanzler gewählt.

Bei der Bundestagswahl 1957 konnte erstmals in der Bundesrepublik Deutschland per Briefwahl gewählt werden, was etwa fünf Prozent der Wahlberechtigten taten.

Die DP schaffte aufgrund der Grundmandatsklausel den Einzug in den Bundestag trotz Verfehlens der Fünf-Prozent-Hürde, da die CDU zu ihren Gunsten in einigen Wahlkreisen auf die Aufstellung von Direktkandidaten verzichtete, sodass die DP sechs Direktmandate erzielten.

In Klein-Eichen waren 130 Bürgerinnen und Bürger wahlberechtigt. Abgegeben und gültig, sowohl bei den Erst- und Zweitstimmen, waren 108 Stimmen. In Lardenbach gab es 306 Wahlberechtigte. Bei 250 abgegebenen Stimmen waren bei den Erststimmen 17 ungültig. Und bei den Zweitstimmen waren 16 ungültig.

 

Klein-Eichen
Erststimmen
Zweitststimme
Lardenbach
Erststimme
Zweitstimme
(1953)
(1953)
(1953)
(1953)
SPD
25 (15)
22 (14)
SPD
92 (66)
76 (65)
CDU
- (23)
51 (27)
CDU
- (36)
80 (37)
FDP
25 (56)
25 (50)
FDP
39 (95)
36 (93)
BHE
6 (19)
6 (17)
BHE
31 (53)
27 (55)
DF/VP
52 (-)
- (-)
DF/VP
67 (-)
- (-)
DP/FVP
- (-)
4 (-)
DP/FVP
- (-)
15 (-)
DRP
- (-)
- (-)
DRP
- (-)
- (-)
BdD
- (-)
- (-)
BdD
- (-)
- (-)
 
 

 

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