Amtsgericht

Der Oberamtsrichter in Laubach hat am 14. Juni 1968 bekannt gegeben:

Das Amtsgericht Laubach wird auf Grund des Zweiten Gesetzes zur Änderung des Gerichtsorganisationsgesetzes vom 12. 2. 1968 mit Ablauf des 30. Juni 1968 aufgehoben. Ab 1. Juli 1968 sind für den bisherigen Bezirk des Amtsgerichtes Laubach zuständig: Das Amtsgericht Alsfeld für die Gemarkung Altenhain, das Amtsgericht Gießen für die Gemarkungen: Ettingshausen, Freienseen, Gonterskirchen, Klein-Eichen, Lardenbach, Laubach, Münster, Nonnenroth, Röthges, Ruppertsburg, Villingen, Wetterfeld.

Das Amtsgericht Laubach (bis 1879 Landgericht Laubach) war von 1822 bis 1968 ein hessisches Gericht der ordentlichen Gerichtsbarkeit mit Sitz in Laubach. Infolge der Neuordnung der Gerichtsbezirke in der Provinz Oberhessen mit Wirkung vom 15. Oktober 1853 wurde Klein-Eichen dem Sprengel des Landgerichts Laubachs zugewiesen

Das Amtsgericht ist in Deutschland neben dem Landgericht die Eingangsinstanz der ordentlichen Gerichtsbarkeit. Die Gerichtsorganisation der Amtsgerichte unterliegt den Ländern. Sie errichten Amtsgerichte durch Landesgesetz und weisen diesen Gerichtsbezirke zu. Die Gerichtsbezirke orientieren sich dabei meist an Verwaltungsgrenzen. Das Amtsgericht Gießen ist eines von vier Amtsgerichten im Bezirk des Landgerichts Gießen. Um die staatliche Rechtspflege dem Bürger möglichst nah und direkt anbieten zu können, gibt es in Deutschland sehr viele Amtsgerichte über die Fläche verteilt.

(gaz/wiki)

 
 

 

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