WLAN-Hotspot in Klein-Eichen verzögert sich

Die Gießener Allgemeine Zeitung berichtet über das "Sommerloch" in Klein-Eichen. Im Zuge des Programms »Digitale Dorflinde« soll das Backhaus von Klein-Eichen einen WLAN-Hotspot erhalten. Die Bauarbeiten stagnieren jedoch seit Wochen. (Am 24. Juni rückte ein Bautrupp an, buddelte ein Loch und fuhr wieder davon, ohne die Anschlußleitung gelegt zu haben.) Im Dorf machte bereits das Gerücht die Runde, der Denkmalschutz stehe auf der Bremse, da für den Anschluss ein Loch für ein Kabel durch die Mauer gebohrt werden müsse. (Der Denkmalschutz war tatsächlich der Grund warum das Kabel nicht ins Gebäude geführt werden konnte.)

Wie die Stadt Grünberg auf Nachfrage der Gießener Allgemeinen Zeitung erklärte, habe die Denkmalschutzbehörde die Arbeiten abgesegnet. Schließlich werde das Gebäude in seiner Funktion als lebendiges Denkmal durch den WLAN-Hotspot aufgewertet. Unter anderem finden dort regelmäßig Ortsbeiratssitzungen statt, wobei die Kommunalpolitiker immer häufiger mit dem Tablet-PC statt dem Aktenordner arbeiten würden. Zudem sei der Eingriff in die Bausubstanz gering. Derzeit wartet die Stadt darauf, dass die Telekom den notwendigen Telefonanschluss herstellt. (Es bleibt jedoch weiterhin die Frage, wer da die Ausführung des Anschlusses nicht zu Ende geplant hat.)

 

 
 
Klein-Eichen
Wer an dieser Stelle ein Loch ins "Backhaus" bohren will, hat eine lange Mauer vor sich.
 

 

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