Jagdgenossenschaft Stockhausen/Klein-Eichen

Erstmals versammelte sich die Jagdgenossenschaft Stockhausen und Klein-Eichen in Lardenbach im Gasthaus Dietz zur Jahreshauptversammlung. Eingeladen hatte Jagdvorsteher Jürgen Biedenkapp. Er begrüßte die 19 Jagdgenossen aus den beiden Dörfern. Somit waren an diesem Abend "248 ha" anwesend. Besser gesagt die Landbesitzer waren vor Ort.

Jagdvorsteher Biedenkapp berichtete vom vergangenen ruhigen Jahresverlauf. Wie üblich sind wieder mehrere Tonnen Schotter auf Feldwege verteilt worden. Und wie üblich beteiligte sich auch die Stadt Grünberg an diesen Kosten. In Stockhausen wurden 40 Tonnen Schotter verteilt. Dagegen ist im vergangenen Jahr in der Klein-Eichener Gemarkung kein Schotter ausgebracht worden.

Im Sommer letzten Jahres hatten die Jagdgenossen einen Tagesausflug nach Wein am Stein bei Würzburg unternommen. Der Besuch des dortigen Weingutes war der Höhepunkt des Tages. Allerdings gab Biedenkapp zu verstehen, dass nur Stockhäuser diese Fahrt mitgemacht haben. Und aus Klein-Eichen leider niemand bereit war sich anzuschließen. Aber trotzdem musste die Klein-Eichener Genossen-Kasse einen Anteil der Kosten übernehmen.

Im Oktober veranstalteten die Jagdgenossen einen Grenzgang in der Stockhäuser Gemarkung. Dabei wurde zwar der Grenze nicht konsequent gefolgt, jedoch besuchte man die Windräder im Grünberger Stadtwald nahe Weickartshain. Hierbei ging es um die Frage, ob diese technischen Einrichtungen mitten im Wald die Jagd beeinflussen. Weitere Ausführungen dazu unterließ der Jagdvorsteher.

Jagdpächter Udo Senczkowski legte die Jagdstrecke im Klein-Eichener Revier vor. Danach kamen 2 Füchse, 2 Marder, 3 Waschbären und 5 Rehe zur Strecke. Ein Reh wurde im Bereich des Buchholz auf der Sellnröder Straße von einem PKW erfasst. Helmut Nickel berichtete von den Zahlen aus Stockhausen. Vier Füchse wurden geschossen, zwei gefangen und zwei überfahren. Zwei Dachse sind in die Falle geraten. An Waschbären kamen 15 zur Strecke und Rehe 9 Stück. Beim Schwarzwild sind sieben Stück erlegt worden. Zwei Stück wurden als Fallwild gezählt.

Die Kassenberichte wurden von Kai Jochim für Stockhausen und Christian Loob für Klein-Eichen vorgetragen. Karl-Otto Bingmann und Jürgen Biedenkapp haben die Klein-Eichener Kasse geprüft. Timo Faust und Axel Roth taten dies für die Stockhäuser Kasse. Beide Kassen wurden anstandslos geführt. Auf Antrag stimmte die Versammlung einstimmig für die Entlastung des Vorstandes.

Der Jagdpachterlös wird auch in diesem Jahr zu einem großen Teil für weitere Feldweg-Schotterungen verwendet. Dann sollen auch wieder Klein-Eichener Wege bedacht werden. Zur Sprache kam auch eine evtl. Asphaltierung von Wegen. Dies kann aber nur in Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung erfolgen. Ebenso gilt das für die Reinigung von Wasserläufen. Hier sollten aber auch die Ortsbeiräte aktiv werden.

Der nächste Tagesausflug steht Turnusgemäß im Jahr 2020 auf dem Programm. Wegen der Rückläufigen Teilnehmerzahl wird erwogen, solch einen Ausflug eventuell mit den Lardenbachern Jagdgenossen zusammen zu unternehmen. Hier wird der Vorstand aktiv werden. Der Termin für die Versammlung der Jagdgenossenschaft 2020 wird der 14. März sein.

 
 
Klein-Eichen
 
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