Bürgermeisterwahl 1980

Großes Interesse erweckte die Bürgermeisterwahl, bei der am Mittwochabend (23. Januar 1980) der bisherige 1. Stadtrat der Stadt Grünberg, der 38jährige Siegbert Damaschke (CDU) zum neuen Bürgermeister gewählt wurde. In der überfüllten Gallushalle drängten sich nicht nur zahlreiche Ehrengäste, sondern auch viele Bürger, die diese Wahl mit besonderer Spannung erwartete, da beide Kandidaten, die sich um dieses Amt beworben hatten, seit vielen Jahren Grünberger Bürger sind.

Stadtverordnetenvorsteher Ingo Berner, auch Vorsitzender des Wahlvorbereitungsausschusses, hatte die Vorstellung der beiden Kandidaten übernommen. Siegbert Damaschke, 1941 in Rhein (Ostpreußen) geboren und als Lehrer an der Theo-Koch-Schule in Grünberg tätig, ist seit 1968 auf vielfältige Weise kommunalpolitisch tätig.

Damaschkes Gegenkandidat, der 1929 in Grüsen (Landkreis Frankenberg) geborene parteilose Heinrich Sachs, ist als Oberamtsrat in der Stadtverwaltung tätig.

Vorgeschlagen wurde Damaschke vom Sprecher der CDU-Fraktion, Walter Corell, der insbesondere die Bemühungen Damaschkes um Integration hervorhob. SPD-Fraktionssprecher Hans-Ludwig Vogler schlug Sachs vor und verwies auf dessen fundierte Ausbildung und Erfahrung.

Nach der Wahl, bei der 20 Stimmen auf Damaschke und 17 auf Sachs entfielen, sprach Stadtverordnetenvorsteher Ingo Berner Damaschke seine Glückwünsche aus. Für den Magistrat gratulierte Amtsvorgänger Bürgermeister Gerulf Herzog, der am 17. Dezember zum hauptamtlichen 1. Beigeordneten des Kreises Gießen gewählt worden war.

Der Amtseinführung und Verpflichtung, die Stadtverordnetenvorsteher Berner vornahm, folgte eine Lange Reihe von Gratulanten. In seinen Dankesworten unterstrich Bürgermeister Damaschke seine Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit allen Parteien des Hauses.

(gs/gaz)

 
 
Gruenberg
Stadtverordnetenvorsteher Ingo Berner vereidigt den neuen Bürgermeister
 
Gruenberg
Zu den ersten Gratulanten gehörte der 1. Kreisbeigeordnete Gerulf Herzog (re.)
 
 

 

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