Wasserversorgung 1969

IDie Verbandsausschuß-Mitglieder des Wasserzweckverbandes Lardenbach/Klein-Eichen besichtigten am Sonntagmorgen (26. Oktober 1969) die Einrichtungen der Trinkwasserversorgung. Erste Station war das Pumpwerk in der Gemarkung Lardenbach. Die 1962 in Betrieb genommene Anlage fördert aus dem 88 Meter tiefen Brunnen im Schnitt etwa 2000 cbm Wasser jährlich. Das ist etwa ein Zehntel des Gesamtverbrauches. Der restliche Bedarf läuft von dem Quellgebiet in der Gemarkung Wohnfeld frei zum Hochbehälter auf dem Galgenberg.

Der 1911 erbaute Hochbehälter an der höchsten Stelle in der Gemarkung Klein-Eichen wurde als nächstes Ziel angesteuert. Das Bassin hat zwei Kammern. Es liegt acht Meter tiefer als die Quellen, so daß das Wasser ohne Pumpwerk frei zuläuft. Fast das ganze Jahr über - ausgenommen Trockenperioden und Verbrauchsspitzen - laufen die Behälter über, ein Zeichen der guten Quellergiebigkeit.

Im vorschriftsmäßig eingezäunten Quellgebiet in der Gemarkung Wohnfeld (Kreis Alsfeld) wurden die vier Quellen sowie das Sammelbecken eingehend begutachtet. Die Beseitigung des Oberwassers dürfte hier als ein zunächst aufzugreifendes Problem gelten. Weiterhin stand zur Debatte, die auf Veranlassung des Wasserwirtschaftsamtes vor etwa acht Jahren stillgelegte Quelle wieder anzuschließen, vorausgesetzt, dass die Qualität des Wassers einwandfrei ist.

Bei der abschließenden Besprechung im Gasthaus Gotta (Altenhain) äußerten sich alle Besichtigungsteilnehmer positiv über die Wasserversorgungsanlage und dankten dem Wassermeister Bruno Trapp für seine aufschlußreichen Erklärungen während der Besichtigung.

(zr/AZ)

 
 
Klein-Eichen
Wasserhochbehälter auf dem Galgenberg
 
 

 

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