Elektrisches Licht, 1921

Am 9. März 1921 wurde veröffentlicht, dass in nächster Zeit die Orte Freienseen, Lardenbach, Klein-Eichen, Stockhausen, sowie die beiden Ilsdorf und Ruppertenrod durch Anschluß an die Überlandzentrale mit elektrischem Licht versehen werden. Sellnrod hat den Anschluß abgelehnt, da der Gemeinderat glaubt, dass die Gemeinde nicht in der Lage ist, die hohen Kosten zu tragen. Die Gemeinde Groß-Eichen dagegen schafft sich eine eigene Licht-Anlage unter Benutzung der Wasserkraft der Wadenhäuser Mühle.

Die Eisensteinwäsche der Grube Luse bei genannter Mühle wird jedoch an die Überlandzentrale angeschlossen, ebenso wird vom Transformatorenhaus der Gemeinde Lardenbach die Grube bei Lardenbach mit elektrischem Strom der Überlandzentrale versehen.

In Nieder-Ohmen ist die elektrische Licht- und Kraftanlage in Tätigkeit gesetzt und von jedermann begrüßt worden. Bei den Hausanlagen wurden große Ersparnisse gemacht durch Verwertung der alten Petroleum-Hänge- und Zuglampen, die in elektrische umgewandelt wurden.

(Grünberger Anzeiger)

 
 
 

 

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